Sarah Lark

 4.3 Sterne bei 2,286 Bewertungen
Autorin von Im Land der weißen Wolke, Das Lied der Maori und weiteren Büchern.
Sarah Lark

Lebenslauf von Sarah Lark

Sarah Lark ist eines der Pseudonyme der deutschen Autorin Christiane Gohl. Sie wurde 1958 in Bochum geboren. Nach einem Studium der Geschichte und Literaturwissenschaften arbeitete sie einige Jahre als Reiseleiterin. In diesen Jahren entdeckte sie ihre Liebe für Neuseeland, die Menschen dort und die wundervollen Landschaften. Seit dem hat sie Neuseeland magisch angezogen. Sie lebt inzwischen in Spanien in Andalusien. Dort schreibt sie unter ihrem Pseudonym Sarah Lark bevorzugt Neuseelandromane. Auch ihr aktueller Roman "Die Legende des Feuerbergs" (erschienen bei Lübbe) spielt im Neuseeland des 19. Jahrhunderts. Weitere historische Romane aus dem Mittelalter schreibt sie unter dem Pseudonym Ricarda Jordan. Ihre Bücher erscheinen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Sie reitet sehr gerne und beschäftigt sich in ihrer Freizeit viel mit Pferden. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin betreibt Gohl eine kleine Pferdezucht in Spanien.

Neue Bücher

Das Jahr der Delfine

 (13)
Erscheint am 30.11.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

Im Land der weißen Wolke

 (1)
Neu erschienen am 26.10.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

Unter fernen Himmeln

 (26)
Neu erschienen am 31.08.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

Alle Bücher von Sarah Lark

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Im Land der weißen Wolke

Im Land der weißen Wolke

 (446)
Erschienen am 01.01.2010
Das Lied der Maori

Das Lied der Maori

 (280)
Erschienen am 25.05.2010
Der Ruf des Kiwis

Der Ruf des Kiwis

 (231)
Erschienen am 15.02.2011
Das Gold der Maori

Das Gold der Maori

 (201)
Erschienen am 13.06.2014
Die Insel der tausend Quellen

Die Insel der tausend Quellen

 (155)
Erschienen am 21.06.2013
Im Schatten des Kauribaums

Im Schatten des Kauribaums

 (123)
Erschienen am 16.11.2012
Die Zeit der Feuerblüten

Die Zeit der Feuerblüten

 (102)
Erschienen am 12.02.2015
Die Insel der roten Mangroven

Die Insel der roten Mangroven

 (113)
Erschienen am 13.06.2014

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Neue Rezensionen zu Sarah Lark

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B

Rezension zu "Das Geheimnis des Winterhauses" von Sarah Lark

historischer Roman mit verzweigter Handlung
buntelesewiesevor 10 Tagen

Sarah Lark hat wieder einmal losgelegt. In ihrem Roman „das Geheimnis des Winterhauses“ erzählt sie, wie Elinor durch die Krankheit ihrer vermeintlichen Cousine ungeahnte Wendungen in ihrer Familiengeschichte entdeckt. Gemeinsam mit ihrem Mann Gernot macht sie sich auf die Reise, um die Unklarheiten aufzuklären. Dabei finden sich so manche Parallelen zwischen der Vergangenheit vor gut 100 Jahren und der Gegenwart.

Das Buch hat ein schön gestaltetes Cover, hat mich jetzt beim Lesen aber nicht weiter beeinflusst. Dafür war der Spannungsbogen aber nahezu perfekt. Die Spannung ist stetig angestiegen und es gibt keine Seite, auf der die Geschichte nicht doch noch einen Kick bekommt. Das zieht sich bis zum großen Knall am Ende hin. Im großen und ganzen finde ich die Geschichte sehr authentisch, allerdings muss es schon ein großer Zufall sein, dass gleich mehrere Leute gleichzeitig an der gleichen Familiengeschichte forschen. Aber gut, sonst hätten wir das Buch nicht lesen können.

Wir lernen durch die Handlung sehr viel über das Leben in Neuseeland in den frühen 1900ern. Außerdem gibt uns Sarah Lark verschiedene Blickwinkel, mit denen wir uns ein mehrschichtiges Bild aufbauen können. Aber auch in der Gegenwart ist die Geschichte durch Elinors und Gernots Liebesleben sehr interessant gehalten.

Die Figuren sind alle ziemlich gut beschrieben und lassen keine Fragen offen. Elinor zum Beispiel war mir von Anfang an sehr sympathisch. sie ist wissbegierig und hilfsbereit, kann sich aber auch sehr gut durchsetzen. Da passt sie sehr gut zu Rebecca am Anfang ihrer gemeinsamen Reise. Denn diese ist auch freundlich, hilfsbereit und sofort an der Familiengeschichte interessiert. Das ändert sich mit der Zeit allerdings, da sie irgendwann keine Lust mehr aufs Forschen hat und Gernot bei allem nachplappert. So wirkt sie eigentlich den Großteil des Romans desinteressiert und verärgert Elinor und den Leser.

Auch Gernot war mir am Anfang eigentlich nicht unsympathisch. Seine kleineren Zickereien würde ich mal dem eigenen Selbstschutz in die Schuhe schieben, denn ich denke, er hatte einfach angst hinter seiner erfolgreichen Frau zu verschwinden. Melvin mag ich von Anfang an total gerne. Er ist ehrlich, diplomatisch und schlau und hat die gleichen Interessen wie Elinor. Alison und Frano möchte ich stellvertretend für alle Geschichtlichen Personen behandeln. Denn alle haben einen eigenen Charakter, der sehr gut ausgearbeitet ist und dem sie auch immer treu bleiben. So ist Frano der sprunghafte, unehrlich Typ, während Alison eigendlich gerne Familie und Mann haben möchte. Also ein geregeltes Leben anstrebt. Dadurch, dass alle Beteiligten so gut in ihre Rolle passen, vermitteln sie ein sehr gutes Bild von früher.

Die Umsetzung des Themas „Familienforschung“ ist Sarah Lark sehr gut gelungen. Der Leser wird mitgenommen auf einen Streifzug durch die Geschichte Neuseelands und auch das Thema „Rechte der Frau“ wird thematisiert. Durch die Geschichte in der Gegenwart wird ein guter Ausgleich geschaffen und wir bekommen einen Bezug dazu. Außerdem haben wir in Frano eine „Leitperson“, die uns immer begleitet. Erwähnenswert finde ich außerdem, dass die Gegenwart unklarer wird je klarer die Vergangenheit wird.

Durch Sarah Larks Schreibstil erlebt man die Geschichte mit und bekommt sie nicht nur erzählt. Da die verschiedenen „Stationen“ von Franos Leben als „Buch im Buch“ erzählt werden, bekommt man eine ganz neue Weise gezeigt, mit solchen Handlungen umzugehen. Und genau das macht das Buch besonders, denn mir ist dieser Stil noch nicht so oft unter gekommen.

Ich finde auch, dass Karla ein guter Rahmen für die Geschichte ist. Denn sie ist der Grund, warum der Stein ins Rollen geraten ist. Sie ist während der Zeit in Neuseeland immer für Elinor da und hilft ihr und zu Schluss ist sie es, die mit Elinor dem Großen Glück entgegen fliegt. Mich würde allerdings auch interessieren, wie Gernot so manche Sachen gesehen hat. Hatte er gründe für sein Handeln und warum war er sofort Feuer und Flamme in Neuseeland auszustellen, auch wenn er in Deutschland noch keinen Erfolg hatte? Mir fehlen eben dazu ein paar Informationen, denn so wirkt alles ein bisschen einseitig. Vielleicht ist Gernot ja doch nicht so ein Depp wie wir den Eindruck bekommen?

Ich hatte beim Lesen großen Spaß, obwohl ich manchmal echt sauer geworden bin.

Zum Schluss kann ich sagen, dass gerade die Schreibweise dieses Buches ihr übriges für das tolle Leserelebnis gegeben hat. Die beiden Handlungsstränge entwickeln sich getrennt voneinander weiter und trotzdem gibt es einige Parallelen. Allerdings hatte ich auch teilweise Probleme die Personen der richtigen Familie zuzuordnen. Da würde ein Stammbaum vorne im Buch sicher helfen.

Nichtsdestotrotz regt die Geschichte zum Nachdenken über die Vergangenheit an und zeigt, dass blindes Vertrauen auch seine Schattenseiten hat.

Hier ist Sarah Lark wieder mal eine geniale Erzählung gelungen.

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mangomopss avatar

Rezension zu "Die Tränen der Maori-Göttin" von Sarah Lark

ein schöner Abschluss einer tollen Saga
mangomopsvor einem Monat

Inhalt: 


Neuseeland, 1899: Lizzie und Michael Drury müssen ihren Sohn nach Südafrika verabschieden. Kevin, ein junger Mediziner und verwegener Reiter, zieht als Stabsarzt in den Burenkrieg. Für Roberta bricht damit eine Welt zusammen, denn sie ist seit Jahren in Kevin verliebt. Auch Atamarie stellt sich einer großen Herausforderung: Sie schreibt sich als einziges Mädchen am Canterbury College of Engineering ein. Atamarie interessiert die Konstruktion von Flugmaschinen. Das bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen - und verlangt von ihr eine folgenschwere Entscheidung.

Meine Meinung: 
Wieder eine spannende Geschichte übers erste Fliegen und das Reiten. Ich finde hier sind die Frauen ganz klar das stärkere Geschlecht. Ich habe mit Dörte gelitten auch wenn sie zwischendurch ein wenig unsympathisch war. Immerhin mit Happy End. 
Die Saga kann ich auch empfehlen, so wie die Weiße Wolken Saga. 

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mangomopss avatar

Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

Im Schatten des Kauribaums
mangomopsvor einem Monat

Inhalt: 

Neuseeland 1875: Vor Matariki liegt ein verheißungsvolles Leben. Sie ist Halb-Maori, Tochter der Einwanderin Lizzie und dem Maori-Häuptling Kahu Heke. Matariki wandelt mit Leichtigkeit in beiden Welten. Doch dann droht sie zum Spielball des Schicksals zu werden: Kahu Heke plant, das an die Europäer verlorene Land zurückgewinnen, und dazu bedient er sich seiner Tochter als Priesterin und Kriegsgöttin. Er sendet zwei Getreue nach Dunedin, um seine Tochter auf die Nordinsel zu 'holen'.

Meine Meinung: 
Gut das die Frauen hier um ihr Recht zu wählen kämpfen. Das finde ich sehr spannend und informativ. 
Die ganze Maori Sprache ist hier aber in mehreren Sätzen so viel, dass ich ab und an nichts verstanden habe. Vielleicht ist das im Buch besser erklärt, aber hier kann ich mich nicht an die fremden Wörter gewöhnen. 
An und für sich finde ich aber die Bücher von Sarah Lark gut gemacht und frag mich wieso ich so lange gewartet habe, bis ich die gehört habe. 
Nun bin ich gespannt auf Band 3. 

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Gespräche aus der Community

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LiesaBs avatar
In wenigen Tagen habe ich das neue Buch von Sarah Lark zu Ende gelesen. Ich biete dieses Buch 10 Lesern zum Lesen an, weil ich die Idee der Wanderbücher richtig gut finde.
Sarah Lark entführt uns in diesem Roman in die Karibik zu den Zuckerrohrpflanzern in Jamaika. Das Hauptthema ist die Sklaverei und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Für mich ist es ein 4,5-Sterne-Buch.
Ich bitte darum, dass jeder Leser das Buch so behandelt, als wäre es das eigene. Jeder Leser hat circa 2–3 Wochen Zeit zum Lesen und wenn es verloren geht, teilen sich Empfänger und Sender den Preis für eine Neuanschaffung :)
Ihr erfragt selbstständig die Adresse eures Nachfolgers und schickt das Buch dann weiter.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

1. Hideyou ................... .....hat gelesen :-)
2. Nettiii..............................hat gelesen :-)
3. Queenelyza....................hat gelesen :-)
4. Sunflower86...................hat gelesen :-)
5. Waldschrat.....................hat gelesen :-)
6. Deli.................................hat gelesen :-)
7. KinderundBuecher........hat gelesen :-)
8. Pennelo..........................hat gelesen :-)
9. ankedieleserin...............hat gelesen :-)
10. Ayanea.........................hat gelesen :-)


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Hallöchen, ich habe zum Geburtstag Das Gold der Maori von Sarah Lark geschenk bekommen und gerade gelesen, dass er der zweite Teil einer Trilogie ist. Muss man den ersten Teil gelesen haben ? Danke schonmal!;-)
Zum Thema
L
Ich habe mal eine Frage zu den Büchern von Sarah Lark: Meine Mutter hat das neuste Buch "Im Schatten des Kauribaums" entdeckt und ich würde es ihr gern schenken. Aber ich bin unsicher, ob man es lesen kann, ohne andere Bücher von Sarah Lark zu kennen. Ist es Teil einer Reihe? Und falls ja, weiß jemand die richtige Reihenfolge, in der man die Bücher lesen sollte? Noch hat meine Mutter nämlich keins der Bücher - würde ihr dann eventuell alle schenken oder zum Testen erst mit den ersten anfangen.
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