Das Geheimnis des Winterhauses

von Sarah Lark und Tina Dreher
4,5 Sterne bei52 Bewertungen
Das Geheimnis des Winterhauses
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Neue Kurzmeinungen

vicky_1990s avatar

Gelungen!

wieder ein tolles Buch !

Alle 52 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis des Winterhauses"

Ein großer Familienroman über Verrat und Vertrauen, Hass und Liebe

Wien, Gegenwart: Für Ellinor bricht eine Welt zusammen, als eines Tages durch Zufall ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht kommt: Ellinor und ihre Mutter sind mit dem Rest der Familie nicht blutsverwandt. Auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln macht sich Ellinor auf den Weg nach Dalmatien und Neuseeland, wo sie einer tragischen Liebesgeschichte und einem großen Familiendrama auf die Spur kommt.
Diese Reise bringt ihr Leben durcheinander und ihre Ehe ins Wanken. Wird sie am Ende Geborgenheit und ihr Glück finden?

Ein dunkles Familiengeheimnis, eine unglaublich starke Geschichte, große Frauenunterhaltung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783431040791
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Ehrenwirth
Erscheinungsdatum:24.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.11.2017 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kokardkales avatar
    kokardkalevor 2 Monaten
    Ein Familiengeheimnis über mehrere Generationen hinweg...

    Sarah Lark hat lange Zeit für mich zu meinen Lieblingsautorinnen gezählt. Nun habe ich schon seit mehreren Jahren nichts mehr von ihr gelesen und nun dieses Buch.


    An sich hat mir die Geschichte gut gefallen, nur leider war sie für mich meistens vorhersehbar und manche Charaktere konnte ich mir einfach nicht vorstellen, hineinversetzen konnte ich mich in keinen. Und das Ende, nun ja, absolut nicht mein Fall.

    Außerdem finde ich auch, dass der Titel ungünstig gewählt wurde. Um das Haus geht es nur ganz am Ende und eigentlich ist das Haus eher ein Schauplatz am Rande.

    Dennoch habe ich das Buch binnen kürzester Zeit gelesen, denn es ließ sich auch, wie alle Bücher, die ich bislang von Sarah Lark gelesen habe, sehr leicht und sehr schnell lesen trotz der Dicke des Buches. Deshalb gibt es von mir 3 Sterne für eine annehmbare Unterhaltung.

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 2 Monaten
    Auf den Spuren der Vergangenheit

    Als Ellinor´s  Cousine schwer krank wird bricht für sie ihre Welt zusammen ,denn  sehr schnell wird klar ,das sie ihrer Cousine nicht helfen kann da sie nicht wirklich verwandt sind.

    Nachdem der erste Schock überwunden ist macht  sich Ellinor mit ihrem Mann ,dem erfolglosen und mürrischen Maler auf die Reise nach Dalmatien wo sich Ellinors Wurzeln befinden sollen.Doch dort  stellt sich raus das   ihre Reise weiter geht ins ferne Neuseeland.

    Damit    Gernod  ,Ellis mann aufhört zu nörgeln vermittelt seine Agentin ihm eine Ausstellung in einer Galerie in Aukland,doch  wie immer vermasselt der miespetrige Egozentriker  alles und legt sich mit dem Galeristen an .Am liebsten würde er seine Frau zwingen  ihre Suche  auf zu geben ,doch Elli läßt sich  darauf nicht ein 
    Immer mehr Puzzelsteine ihrer Herkunft entdeckt sie  und immer mehr  kristallisiert sich   das Bild ihres Großvaters heraus ,der ein ganz mieser Windhund gewesen sein muss.

    Ehrlich gesagt hab ich überhaupt nicht verstehen können warum Elli sich so lange so von Gernod hat  verarschen lassen ,ich hätte diesen  selbstverliebten Gockel schon längst aus meinem Leben geschmissen.Seine Art ging mir sowas von gegen den Strich.Manchmal hatte ich den Verdacht das er der Sohn von Frano sein könnte,denselben Charakter haben sie auf jeden Fall. So im Mittelteil hatte ich mal kurzfristig  etwas Langeweile, weil die Suche sich doch  etwas hin zog,doch zum Ende hin wurde es dann ja doch noch mal spannender.
    Für mich hätte es eine weniger lange Suche auch getan. Die Spurensuche an sich war  gut erzählt doch einige der Protagonisten waren so gar nicht m e in Fall .

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interessanter Vergangenheitsstrang, der nach Neuseeland und zu den Gumdiggern führt. Doch der Gegenwartsstrang war vorhersehbar und blass.
    Roman mit Schwächen

    Vor einigen Jahren habe ich die Bücher der Autorin verschlungen. Da ich ein großer Neuseelandfan bin, war vor allem die Weiße Wolke Saga mein absolutes Highlight. Die letzten Romane haben mir dann schon weniger gefallen und vorallem "Eine Hoffnung am Ende der Welt" fand ich richtig schlecht. Deswegen hatte ich eine Sarah Lark Pause eingelegt.
    Nachdem dieser Roman wieder sehr gute Bewertungen erhalten hat, habe ich ihn mir aus meiner Bücherei mitgenommen. Leider hat er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

    Das begann damit, dass die ersten Kapitel in Wien spielen, die Autorin aber überhaupt keinen Wien-Bezug herstellen konnte. Der Roman hätte genauso in Deutschland, England oder den USA spielen können. Das fand ich schade! Dann führt der Weg unser Hauptprotagonistin nach Dalmatien ins ehemalige Jugoslawien, dem heutigen Kroatien. Ellionor (auch ein sehr "österreichische Name"!) ist Historikerin und weiß nicht, als sie in Kroatien ankommt, dass diese Gegend einmal zu Österreich gehört hat?! Ich dachte ich lese nicht richtig! Bei uns in Österreich weiß jedes kleine Kind, welche Länder einmal zur Habsburger-Monarchie gehört haben. Und die Autorin willl mir erzählen, dass eine österreichische Historikerin das NICHT weiß?!! Hier hätte ich das Buch fast in die Ecke gepfeffert! Man sollte nicht nur über Neuseeland richtig recherchieren, sondern auch über andere Gegenden, über die man schreibt Bescheid wissen bzw. der Protagonistin die richtigen Worte in den Mund legen!

    Aber beginnen wir mit der Geschichte, die uns die Autorin hier erzählen will. Wie schon erwähnt befinden wir uns zuerst in Wien, wo Ellionor durch eine schwere Nierenerkrankung (die sich im späteren Verlauf irgendwie in Luft aufgelöst hat!) ihrer Kusine Karla erfährt, dass sie nicht mit dem Rest der Familie verwandt ist. Ihre Großmutter Dana wurde damals adoptiert und in Ellionor erwächst der Wunsch ihre wahren Wurzeln zu suchen. Der erste Weg führt sie nach Dalmatien, wo sie auf Geschichten über ihren Urgroßvater Franjo Zima stößt. Dieser hat Liliane, die Tochter einer großen Winzerfamilie, zuerst geschwängert und dann sitzen gelassen. Gemeinsam mit seinem Freund verschwand er in einer Nacht-und-Nebel Aktion nach Neuseeland, um als Gumdigger das große Geld zu verdienen. Liliane wurde verheiratet und ihr das Kind weggenommen (Großmutter Dana). Ellionor reist daraufhin mit ihrem unsympathischen Ehemann Gernot, der sich von ihr aushalten lässt, weil er als Künstler noch immer auf seinen Durchbruch wartet, nach Neuseeland. Gernot möchte in Auckland in einer Galerie seine Bilder ausstellen, während sich Ellionor auf die Suche nach Spuren ihres Urgoßvaters macht. Ellionor verliert sich immer mehr in die Geschichte ihrer Vorfahren. Sie findet im Tagebuch von Dana, ihrer Großmutter, viele Hinweise, doch führen auch einige Spuren lange Zeit nirgendswohin. Alte Briefe und ein Autor, der über die Geschichte einer Geliebten von Franjo ein Buch geschrieben hat, decken weitere Geheimnisse auf....

    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen und der Vergangenheitspart, der bis ins Jahr 1904 zurückreicht, ergibt sich aus Tagebucheinträgen und Briefen. Schreibstil und Schriftart sind dementsprechend verschieden und angepasst.
    Die Charaktere sind gut gezeichnet, wobei die Männer diesmal eher schlecht wegkommen. Franjo, der seinen Namen später auf Frank Winter ändert, ist ein Hallodri. Mit seinem Charme und seiner sprachlichen Überzeugungskraft fällt er immer wieder auf die Füße und bricht sämtliche Frauenherzen. Trotzdem ist ihm das Glück nur teilweise hold. Ich fand seine Beschreibung gelungen.
    Gernot, Ellionors Ehemann in der Gegenwart, ist ein Ich-bezogener Schmarotzer, der auf Kosten seiner Frau lebt und es versteht sie zu manipulieren und klein zu halten. Er ist eitel und empfindet kaum Empathie für andere Menschen.
    Ellionor hingegen ist eine sehr sympathische, jedoch zu leichtgäubige Frau, die wenig Selbstwertgefühl hat. Ihr sehnlichster Wunsch nach einem Kind hat sich ebenso nicht erfüllt, wie ein fixes Standbein für Gernot.

    Der Part in der Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen. Der Gegenwartsstrang konnte mich allerdings nicht wirklich überzeugen. Hier war doch vieles vorhersehbar und fühlte sich nicht immer ganz rund an. Der Epilog fiel außerdem sehr kitschig aus und wäre meiner Meinung nicht wirklich mehr vonnöten gewesen.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und sehr bildhaft. Jedoch finde ich, dass die Autorin diesmal ihren Roman anders angelegt hat. Mich hat das nicht gestört, denn ich finde es gut, wenn man sich verändert. Da Sarah Lark bereits viele Neuseelandromane geschrieben hat, war auch das Thema der Harzgewinnung und der Kauribäume etwas ganz Neues und sehr interessant zu lesen. Die Autorin erklärt den Beruf des Gumdiggers anschaulich. Viele junge Männer aus dem Süden sind damals nach Neuseeland ausgewandert. Ähnlich den Goldgräbern wurde auch ihnen das schnelle Geld versprochen, war jedoch Schwerstarbeit und nur für die ersten Arbeiter auch gewinnbringend.

    Die Landschaftsbeschreibungen sind wie immer überaus gelungen und sehr bildgewaltig. Hier hat Sarah Lark wieder Bilder im Kopf entstehen lassen.

    Fazit:
    Ein Roman mit einigen Schwächen. Der Gegenwartsstrang war vorhersehbar, konnte mich nicht überzeugen und war auch noch schlecht recherchiert. Der Vergangenheitsstrang konnte mich jedoch überzeugen und hat mich auch an der Geschichte dranbleiben lassen.

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    Monices avatar
    Monicevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine viel Schichtige Familiengeschichte, sehr spannend.
    Das Geheimnis des Winter

    "Das Geheimnis des Winterhauses" von Sarah Lark,


    ist ein sehr ergreifendes und wirklich faszinierendes Buch. Die Autorin fesselt den Leser mit ihrem Schreibstil regelrecht. Das Buch hat sich sehr fließend lese lassen. Im Inhalt sind viele verschiedene Geschichten, erst wenn man sie kennt versteht man die zusammen hänge. Auch zieht sich "Familie" wie ein roter Faden durch das Buch. Die Spannung hat verschiedenen höhe Punkte, allerdings bleibt ein Geheimnis bis fast zum Schluss, was dem Buch auch Schwung verleiht.
    Mich hat sehr fasziniert wie viel die Protagonisten trotz fast 100 Jahren seit den Geschehnissen, noch recherchieren konnten. Es ist wirklich nicht immer leichte kost, aber so bleibt man als Leser auch dran an der Realität. Für mich kann ich sagen, das es wirklich ein sehr interessantes und Spannendes Buch ist. Die Protagonisten waren mir nicht alle Sympathisch, aber man kann anhand des eigenen Gefühls mit Rätseln wie die Geschichten um diese Personen wohl ausgehen.

    Jedem der dieses Buch in die Hand nimmt, wünsche ich viel Spaß.


    Zum Inhalt:

    Durch ihre Kranke Cousine muss Ellinor erfahren, das sie überhaupt nicht mit der Familie verwandt ist. Ihre Großmutter wurde nur als Säugling aufgenommen, dennoch fühlte sie sich sowie später ihre Tochter und Enkeltochter dazugehörig. Als sich Ellinor auf die Suche nach der Geschichte ihrer Großmutter macht, führt sie die Suche nach Neuseeland. Dort wird nicht nur ihre Geduld, sondern auch die Liebe zu ihrem Mann auf eine Harte Probe gestellt.

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    Mone80s avatar
    Mone80vor 7 Monaten
    [Rezension] Das Geheimnis des Winterhauses

    Mein erster Roman von Sarah Lark und ich bin gleich ganz hin und weg. Ein Roman, der mit einem Familiengeheimnis beginnt und deren Spurensuche den Leser in den Bann zieht.

    Wien, in der Gegenwart. Ellinor erfährt durch Zufall, dass sie und ihre Mutter mit dem Rest der Familie nicht verwand sind. Für sie bricht im ersten Moment eine Welt zusammen, aber sie ist dennoch wild entschlossen, ihre familiären Wurzeln zu finden und macht sich auf eine Spurensuche, die sie von Europa nach Neuseeland führen wird.
    Durch diese Reise, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Gernot antritt, wird ihr Leben durcheinander gewirbelt und ihre Ehe auf eine harte Probe gestellt.

    Schon mit den ersten Seiten entwickelt das Buch eine Sogwirkung auf seinen Leser. Man möchte, genauso wie Ellinor, unbedingt ihre familiären Wurzeln finden und das Geheimnis über die Familie lüften. Man spürt die Überraschung von Ellinor, dass Dalmatien nur der Anfang dieser Spurensuche ist und noch viel mehr zu entdecken gibt.

    Sarah Lark hat unglaublich starke Figuren gezeichnet. Ellinor hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Eine kluge und selbstständige Frau, die zwar Kompromisse eingeht, aber ihren Weg nicht aus den Augen verliert. Was sie allerdings an ihren Ehemann jemals gefunden hat, kann ich auch nach Ende des Romans nicht sagen. Gernot ist ein erfolgloser Künstler, ein Träumer, der sich von Ellinor aushalten lässt und nichts unversucht lässt, seine Ehefrau zu demütigen. Oftmals auch mit Erfolg, auch wenn sich Ellinor versucht nichts anmerkten zu lassen.

    Die Schauplätze sind von der Autorin sehr schön beschrieben und man kann sich als Leser nach Kroatien und Neuseeland lesen.

    "Das Geheimnis des Winterhauses" deckt aber nicht nur die Vergangenheit auf, sondern sie verbindet auch die Vergangenheit mit der Gegenwart. Somit kann in der Gegenwart endlich die Vergangenheit ruhen und eine neue Geschichte entstehen. Das hat mir am meisten gefallen. Zwar war das Ende ein wenig kitschig und ich hätte dieses Alles-wird-gut-Ende nicht gebraucht, aber es stand dem Buch nicht schlecht und unterstrich noch einmal den Beginn einer neuen Familiengeschichte.

    Besonders gut hat mir aber auch die sehr gut recherchierte Geschichte über Neuseeland gefallen. Die Gumdigger, die nach dem Harz der Kauribäume gruben, das Frauenwahlrecht, ein echter Mordfall, der mit in die Geschichte eingeflossen ist. Das Nachwort der Autorin muss man einfach lesen, es ist mindestens genauso spannend, wie das Buch.

    "Das Geheimnis des Winterhauses" von Sarah Lark ist ein starker, gefühlvoller Roman, mit lebendigen Protagonisten und sehr gut beschriebenen Orten, die einen noch mehr in die Geschichte hineingezogen haben.

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    kidcat283s avatar
    kidcat283vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiger Roman über Liebe, Hass und Betrug. Richtig interessant und total spannend
    Familiengeschichte nach meinem Geschmack

    Ellinors Cousine liegt im Krankenhaus, weil man bei ihr feststellt, dass die Nieren nicht mehr arbeiten. In ihrer Verzweiflung möchte sie als Spender für eine Niere getestet werden. Und da kommt alles ans Licht. Klara, ihre Cousine ist nicht mit ihr verwandt und kann somit auch als Spender ausgeschlossen werden.
    Dazu kommt noch, dass ihr Mann Gernot und sie keine Kinder bekommen können. Sie streben eine künstliche Befruchtung an, die aber sehr teuer ist. Doch als Ellinor erfährt, dass ihre Urgroßmutter adoptiert ist, möchte sie ihre Wurzeln ergründen und begibt sich auf die Reise nach Kroatien. Ihr Mann Gernot ist nicht begeistert davon, denn die Kosten für die Reise sollten ja eigentlich für die künstliche Befruchtung gespart werden. Erst als Ellinors Weg weiter nach Neuseeland führt, ist er erst mit der Reise einverstanden, als er seine Bilder mitnehmen kann, um sie dort auszustellen. Gernot ist Künstler und bringt kein Geld in die Familie, Ellinor ist Alleinverdiener. Während der Reise ereignen sich Dinge zwischen Ellinor und Gernot. Was bringt ihre Ehe ins Wanken? Und wie geht die Suche nach ihren Wurzeln aus?

    Meine Meinung:

    Ich habe schon ein paar Bücher von Sarah Lark, viel Gutes von ihrer Schreibkunst gehört, aber bisher noch keines gelesen. Dieses Buch wurde mir von NetGalley zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

    Da Sarah Lark durch Familienromane bekannt ist, und ich gerade total auf solche Romane stehe, kam mit dieses Buch gerade recht.
    Der Anfang ist zwar schon spannend gemacht, aber wie jeder Buchbeginn etwas verwirrend. Ich habe gelernt, dass sich das mit der Zeit des Lesens gibt und somit achtete ich gar nicht auf die vielen verschiedenen Namen.
    Die Geschichte hat sich im Laufe des Lesen immer besser entwickelt. Ellinor hat sich auf die Suche nach dem Wohnort gemacht und dort erfahren, was da passiert ist. Warum wurde Dana, die adoptierte Verwandte damals abgegeben. Diese und viele weitere Reisen in die Vergangenheit waren mega interessant und sehr spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Zu den Charakteren kann ich sagen, dass diese alle ihre speziellen Seiten hatten. Gernot ist mir sehr unsymphatisch, genauso wie Rebecca. Wenn das eine Person wäre, mit der ich täglich zu tun hätte, dann würde ich nicht unbedingt was mit der zu tun haben wollen. Auch Clara wurde als sehr charakteristisch dargestellt. Jeder hatte was. Also Fazit: Charakterbeschreibung wirklich grandios gelungen.

    Auch die Landschaft Neuseeland wurde bildlich sehr gut beschrieben. Man hat direkt Lust dorthin zu reisen. Was die Recherche angeht, was die Gumdigger betrifft, wurde da auch sehr gute Arbeit geleistet. Was sehr interessant war, ist dass ein Teil der Geschichte sogar eine wahre Begegebenheit ist. Zwar nicht 100 % sondern zu 60 % aufgenommen und in eine tragische Liebesgeschichte verwandelt.

    Im Großen und Ganzen war das Buch wirklich sehr unterhaltsam und hat mich während des Lesens alles um mich herum vergessen und ausblenden lassen. Absolute Leseempfehlung.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Dunkle Familiengeheimnisse und eine spannende Spurensuche in Dalmatien und Neuseeland - schöne Geschichte!
    Dunkle Familiengeheimnisse und eine spannende Spurensuche

    Wien, Gegenwart: Als ihre Cousine eine Nierentransplantation benötigt, erfährt Ellinor von ihrer Mutter, dass sie nicht mit der restlichen Familie blutsverwandt sind. Ellinor macht sich auf den Weg nach Dalmatien und Neuseeland, wo sie den Spuren ihrer Ahnen folgt. Eine schicksalhafte Reise zu ihren eigenen Wurzeln, die ihr Leben durcheinanderwirbelt und für immer verändert.

    "Das Geheimnis des Winterhauses" stammt aus der Feder von Sarah Lark. Ich habe schon alle ihre Romane gelesen und freue mich immer, wenn es etwas Neues gibt. Von "Das Jahr der Delfine" war ich allerdings enttäuscht, doch nun steigert sich die Autorin wieder und erzählt hier eine unterhaltsame und packende Geschichte mit dunklen Familiengeheimnissen, Liebe, Hass und Verrat.

    Die 37jährige Ellinor ist eine sympathische Protagonistin, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe. Ihr sehnlichster Wunsch ist ein Kind, doch es klappt einfach nicht. Ihr Mann Gernot, ein exzentrischer Künstler, zeigt dafür kein großes Verständnis und auch sonst ist er ein recht unangenehmer Zeitgenosse. Dass ihre Ehe keine Zukunft hat, ist schnell absehbar, ebenso, dass ein neuer und perfekt passender Partner bald auf der Bildfläche erscheint. Wird Ellinor am Ende ihre Wurzeln sowie Liebe und Geborgenheit finden?

    Der Roman liest sich ausgesprochen flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Handlung fesselt und hält so manche Überraschung bereit. Allerdings wirken die vielen Zufälle etwas unglaubwürdig und die Spurensuche gestaltet sich doch recht problemlos und einfach. Die ganzen Familiengeflechte sind auch etwas kompliziert. Daher habe ich mir die Stammbäume gleich nebenher aufgezeichnet, was die Übersicht erleichtert.

    Die Vergangenheit, die bis ins Jahr 1904 zurückreicht, wird hier auf ungewöhnliche Weise lebendig. Nicht durch die üblichen Zeitebenen, sondern durch Erinnerungen, ein Tagebuch, Briefe und sogar ein Buch im Buch. Schreibstil und Schriftart sind dabei unterschiedlich gestaltet, was mir gut gefallen hat. So erfahren wir mehr über das Geheimnis des Winterhauses und lernen vier verschiedene junge Frauen kennen, deren Schicksale dank eines Mannes eng miteinander verknüpft sind. Bewegende Geschichten, in denen sich romantische, dramatische und auch entsetzliche Szenen abspielen. Wie im Endeffekt alles zusammenhängt, habe ich nicht geahnt.

    Neuseeland als Schauplatz weiß natürlich auch zu begeistern. Ein Sehnsuchtsort ohnegleichen, den ich leider noch nicht besucht habe. Die deutsche Autorin entführt uns hier an einige touristische Highlights der Nordinsel wie den Hot Water Beach, die Waipu Caves - Glühwürmchenhöhlen oder eine Kiwi-Aufzuchtstation in Rotorua. All das wird sehr anschaulich geschildert und ich fühlte mich direkt ins "Land der langen weißen Wolke" versetzt. Per Karte im Einband kann man den einzelnen Stationen auch sehr leicht folgen. Interessante Fakten zu den Kauri-Bäumen oder den "Gumdiggern" gibt es obendrein, die ich so noch nicht kannte. "Gumdigger" waren junge Männer, zumeist Einwanderer, die Anfang des 20. Jahrhunderts das Kauri-Harz ausgruben - damals ein begehrter Exportartikel Neuseelands und Rohstoff für Firnis.

    Ein Epilog rundet die Geschichte schließlich gelungen ab, fällt aber auch recht kitschig aus. Trotzdem konnte ich das Buch mit einem Lächeln im Gesicht zuklappen.

    Insgesamt kann ich daher "Das Geheimnis des Winterhauses" empfehlen. Alle Sarah Lark- und Neuseeland-Fans kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Ich würde mich trotzdem mal wieder über eine neue und rein historische Neuseelandsaga freuen. Das liegt der Autorin meiner Meinung nach am besten. Gute 4 Sterne von mir.

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    wbetty77s avatar
    wbetty77vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervoller Roman, der eine Geschichte voller Hoffnung, Liebe, Trauer und zerstörten Träumen erzählt.
    Ein lang gehütetes Familiengeheimnis kommt ans Licht

    Als ihre Cousine und beste Freundin Klara erkrankt, ist es für Ellinor selbstverständlich sich als Spender für eine neue Niere testen zu lassen. Sie ahnt nicht, dass sie mit ihrer Entscheidung zu helfen, ein gut gehütetes Familiengeheimnis aufdeckt. Als sie mit den Nachforschungen zur wahren Geschichte ihrer Ahnen beginnt, kann sie nicht absehen, dass sich ihr Leben dabei grundlegen verändern wird.

    Ellinor reist von ihrer Heimatstadt Wien nach Dalmatien, an den Ort, aus dem ihre Urgroßeltern stammen. Dort begibt sie sich auf Spurensuche nach ihren Vorfahren. Ihre Suche führt Ellinor von Dalmatien weiter nach Neuseeland. Ihr Urgroßvater, Frano Zima, folgte um die Jahrhundertwende dem Versprechen auf ein besseres Leben als Gumdigger in Neuseeland. Als sie mit ihrem Mann in Neuseeland ankommt, lernt sie ihre dort ansässige Verwandtschaft kennen. Stück für Stück trägt sie die einzelnen Puzzleteile zusammen und erfährt dadurch viel über das Leben ihres Urgroßvaters. Ellinor offenbart sich eine Vergangenheit voller Hoffnungen, Lebenslügen und enttäuschter Liebe, die sie bishin zu einem der spektakulärsten Fälle der neuseeländischen Kriminalgeschichte führt.
    Allerdings stellt Ellinors Neugier auf das Leben ihrer Ahnen ihre Ehe mit dem Künstler Gernot auf eine harte Probe. Durch ihre Reise ergründet Ellinor vieles über ihre familären Wurzeln und es verändert das Leben der Mittdreißigerin von Grund auf.

    Ellinor, die Protagonistin des Romans „Das Geheimnis des Winterhauses“, ist dem Leser mit ihrer offenen, klugen Art gleich sympathisch. Dass sie sich sofort auf die Suche macht, um das Geheimnis zu erkunden, ist nachvollziehbar und verständlich. Jeder ihrer Schritte nimmt den Leser mit an eindrucksvolle Orte und lässt ihn zeitweise am Leben des letzten Jahrhunderts teilhaben. Die vielen Facetten der Geschichte bleiben bis zum Schluss spannend. In manchen Momenten war ich als Leser selbst nicht sicher, wie es weitergeht und was ich wirklich von den verschiedenen Puzzleteilen halten soll.
    Die Figur des Ehemanns Gernot hätte mehrere Graustufen vertragen können. Meiner Meinung nach ist die Figur von Beginn an zu einseitig dargestellt. Ein weiterer Kritikpunkt ist das sich überschlagende Ende, das für mich zu sehr auf „Alles-wird-gut“ getrimmt wurde.
    Alles in allem ist Sarah Larks neuer Roman ein wunderbar erzählter Roman, dessen Geschichte nachdenklich stimmt. Ich konnte ihn jedenfalls kaum aus der Hand legen, aus lauter Neugier, was Ellinor als nächstes entdeckt.

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    kadiyas avatar
    kadiyavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Reise in die familiäre Vergangenheit-rund um die Welt
    Auf den Spuren der Ahnen

    Ellinor wünscht sich ein Kind in ihrer Ehe- und irgendwie mag es nicht klappen- gleichzeitig liegt ihre Cousine im Krankenhaus und ist auf einen Spender angewiesen-und in diesem Zusammenhang offenbart sich Ellinor´s Mutter- es besteht gar keine Verwandtschaft zwischen den vermeintlichen Cousinen.
    Jetzt ist ihr Forscherdrang erwacht und Elli begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit- um ihr Zukunftsglück zu finden.Ein wirklich spannendes Buch um Wurzeln und Flügel, um Glück und Familie.

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    BuecherwurmNZs avatar
    BuecherwurmNZvor 10 Monaten
    Nur schwer aus der Hand zu legen

    Bereits der Start in das Buch ist toll. Sarah Lark fängt die Geschichte ohne Umschweife mit einer Handlung an und schildert dem Leser eine Situation, die die Ereignisse für den Rest des Buches auslösen. Schon in den ersten Seiten lernt man die Protagonistin Ellinor und ihr Leben sehr gut kennen. Man kann ihre Gefühle selbst spüren, da Lark mit ihrer Art zu Schreiben die Empfindungen der Charaktere zum Leser transportieren kann. Darüber hinaus schreibt sie sehr anschaulich und angenehm, so dass das Lesen ein Genuss ist, bei dem man die Handlung vor seinen Augen wie einen Film ablaufen sieht. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet wie beispielsweise Ellinors Mann, der eine ganz eigenwillige Persönlichkeit hat und beim Leser eher Antipathie statt Sympathie hervorruft. Aber auch das hat Sarah Lark sehr gut erdacht, denn dies macht Ellinors Leben realitätsnaher und die Geschichte noch interessanter und spannender. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit gibt es sympathische und unsympathische Charaktere, so dass man mit ihnen mitfiebert, mitleidet und mithofft, sich aber auch wünscht, dass den unausstehlichen Personen Einhalt geboten wird.
    Ellinor sucht in Dalmatien und Neuseeland Informationen über ihre familiären Wurzeln und möchte herausfinden, wieso ihre Großmutter von deren Mutter weggeben wurde. Daher spielt die Handlung auf zwei Zeitebenen. Neben Ellinors Suche in der Gegenwart springt die Geschichte immer wieder in der Vergangenheit, um das Leben von Ellinors Vorfahren zur erzählen. Dies wird aber nicht einfach von Lark wie der Rest des Buches geschildert, wie es in anderen Familiengeheimnisromanen der Fall ist. Die Autorin nutzt hier verschiedene Stile, die das Buch abwechslungsreicher und realer machen. Zudem taucht man so besser in die Geschichten der Charaktere zur damaligen Zeit ein. Selbst die Sätze, der Satzbau und die Art zu Erzählen ist unterschiedlich und den Personen angepasst.
    Wie in anderen Büchern bettet Sarah Lark auch hier wieder interessante Fakten über Neuseeland und dessen Vergangenheit in das Leben ihrer Charaktere ein, so dass es nicht konstruiert, sondern authentisch wirkt und der Leser nebenbei noch etwas Interessantes erfahren und lernen kann.
    Die Geschichte an sich ist abwechslungsreich, spannend und nicht vorhersehbar. Stück für Stück erfährt der Leser mehr über Ellinors Wurzeln und manche auftretende Fragen werden erst am Ende des Buches beantwortet. Der Schluss hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, allerdings wurde das Geschehen auf den letzten sechs Seiten meiner Empfindung nach zu schnell abgehandelt.
    Eine Kleinigkeit, die ich an diesem Schmöker noch bemängeln kann, liegt in der Aufmachung. Denn in diesem Buch befindet sich keine Karte von Neuseeland mit allen für die Geschichte relevanten Orten. Sehr schade, denn ich habe immer sehr gerne geschaut und mitverfolgt, wo sich die Charaktere in diesem wunderbaren Land gerade aufhalten.
    Fazit
    Sarah Lark ist eine Meisterin ihres Faches und schafft es immer wieder, ein Buch mit tiefgründigen Charakteren und einem spannenden, realwirkenden und abwechslungsreichen Plot zu kreieren. Ich war richtig traurig, als ich das Buch beendet hatte.

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