Das Gold der Maori

von Sarah Lark 
4,3 Sterne bei197 Bewertungen
Das Gold der Maori
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Schöner und interessanter Roman, welcher einen Einblick in die Geschichte Neuseelands bietet, verflochten mit einer unterhaltsamen Handlung

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Stürmische Zeiten, interessante Protagonisten, faszinierendes Land

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Inhaltsangabe zu "Das Gold der Maori"

Kathleen und Michael wollen Irland verlassen. Das heimlich verlobte Paar schmiedet Pläne von einem besseren Leben in der neuen Welt. Aber all ihre Träume finden ein jähes Ende: Michael wird als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt. Die schwangere Kathleen muss gegen ihren Willen einen Viehhändler heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern. Michael gelingt schließlich mit Hilfe der einfallsreichen Lizzie die Flucht aus der Strafkolonie, und das Schicksal verschlägt die beiden ebenfalls nach Neuseeland. Seine große Liebe Kathleen kann er allerdings nicht vergessen...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404260881
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:752 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:13.06.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.03.2010 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 22 Tagen
    Unterhaltsamer Neuseelandroman

    Ich lese die Reihen von Sarah Lark eigentlich ziemlich gerne und weiß gar nicht, warum ich die immer so lange vor mir herschiebe. Vermutlich schreckt mich auf den ersten Blick der Umfang ab, aber dann sind sie doch immer ratzfatz gelesen.

    "Das Gold der Maori" begleitet Kathleen und Michael, die sich als Teenager in Irland zu Zeiten der Hungersnot kennen und lieben lernen. Doch das Leben schickt sie in verschiedene Richtungen und wir begleiten die beiden auf ihren Wegen sowie die Engländerin Lizzie.

    Die Geschichte wird wieder sehr unterhaltsam erzählt und auch wenn es immer ein wenig dauert bis ich in der Geschichte drin bin, bin ich dann immer sehr schnell gepackt und möchte unbedingt wissen was die Charaktere so erleben. Zudem ist das Setting in Neuseeland immer wieder großartig und es macht einfach Spaß bei der "Entstehung" des Landes dabei zu sein.

    Kathleen habe ich als starke Frau ermpfunden, die sich zwar zunächst in ihre Rollen fügt, aber an diesen wächst und selbstbewusster wirkt. Michael war für mich eher der Typ, der zwar viel erreichen will, aber es nicht so richtig schafft wirklich anzupacken und sich eigentlich gar nicht so sicher ist was er eigentlich will. Er war für mich oft mehr Schein als Sein.
    Lizzie musste ebenfalls viel durchmachen in ihrem Leben, gibt sich nach außen als hart und unabhängig, sehnt sich dann aber doch nach einem Mann an ihrer Seite.

    Das Buch konnte mich gut unterhalten und ich habe die Geschichte der Drei sehr gerne verfolgt. Den nächsten Teil habe ich dieses Mal schon bereit gelegt, der muss definitiv nicht so lange warten.

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    Roman-Tippss avatar
    Roman-Tippsvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner und interessanter Roman, welcher einen Einblick in die Geschichte Neuseelands bietet, verflochten mit einer unterhaltsamen Handlung
    Schöner und unterhaltsamer Neuseeland-Roman

    „Das Gold der Maori“ ist bereits das zweite Buch, das ich von Sarah Lark gelesen habe, und der erste Band der Kauri-Trilogie. Die Handlung, die sich über einen Zeitraum von ca. 18 Jahren erstreckt und aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt wird, setzt zuerst in Irland zur Zeit der Hungersnot ein. Kathleen, die als Dienstmädchen bei den Wetherbys angestellt ist, und Michael, der auf den Feldern arbeitet, leben beide in armen Verhältnissen und sind ineinander verliebt. In Amerika wollen sie sich eine bessere Zukunft aufbauen, doch um die Passage bezahlen zu können, stiehlt Michael Korn – und wird von seinem Partner verraten. Anschließend wird er zu 10 Jahren Zwangsarbeit in Van-Diemens-Land (heute Tasmanien) verurteilt und die schwangere Kathleen bleibt in Irland zurück. Auf dem Gefängnisschiff lernt Michael dann Lizzie kennen, die für ihn Gefühle entwickelt. Ab hier trennen sich die Wege; das Leben von Kathleen, Michael und Lizzie wird parallel und chronologisch weitererzählt. Während Kathleen den Viehhändler und Rosstäuscher Ian Coltrane heiratet, mit dem sie nach Neuseeland auswandert und der sie stetig misshandelt, verbüßen Lizzie und Michael in Tasmanien getrennt ihre Strafe, bis sie sich zufällig treffen und dann nach Neuseeland fliehen.

    Der größte Teil des Buches zeigt, wie Lizzie, Michael und Kathleen ihr Leben in Neuseeland gestalten. Dabei gibt es nicht selten spannende Wendungen, sodass man immer erfahren möchte, wie es weitergeht, aber auch hin und wieder sehr langatmige Augenblicke. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm, öfters recht nüchtern. Das Tempo ist meistens gemäßigt, nimmt jedoch immer mehr an Spannung zu, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.

    An dem gesamten Aufbau des Buches und der gekonnten Verbindung von Handlung und wirklichen geschichtlichen Ereignissen sowie deren lebhaften und detailreichen Schilderung merkt man, dass die Autorin Sarah Lark sich sehr viel Mühe mit diesem Roman gegeben hat. Angefangen mit der durch Kartoffelfäule entstandenen Hungersnot in Irland, den Information über die Deportation zu der Zeit, den grauenerregenden Verhältnissen auf einem englischen Gefängnisschiff und in den Kolonien, bis hin zu der Geschichte Neuseelands, dem Aufbau der Städte, dem Goldrausch und die Goldgräberlager sowie die vielen Details aus der Kultur der Maoris.

    Die Charaktere werden gut vorstellbar beschrieben. So gibt es z.B. die zurückhaltende und entschlossene Kathleen, die wie eine blasse Erscheinung wirkt, und ihre lebenslustige Freundin Claire, die über viel Improvisationsgeschick verfügt. Den leichtsinnigen, aber mutigen Michael, der sich nicht selten in Schwierigkeiten bringt. Die ideenreiche Lizzy, deren Traum von einem Weinberg immer stärker wird. Sowie den fanatischen Reverend Peter Burton und den Maori Kahu Heke. Das Verhalten einiger Charaktere fand ich manchmal trotzdem nicht nachvollziehbar. Unter anderem fand ich es merkwürdig, dass, obwohl Kathleen all die Jahre Michael anscheinend noch geliebt, nach den 10 Jahren nie versucht hat, Kontakt mit ihm aufzunehmen.

    Die Geschichte ist wieder aufgebaut in mehrere Teile mit jeweils einem Titel, die wiederum in Kapitel unterteilt sind. Am Anfang jeden Teils erfährt man eine Vorausschau, wann und wo die Handlung in dem jeweiligen Teil spielt.

    Direkt zu Beginn des Buches befinden sich Karten über Tasmanien und Neuseeland, sodass man ungefähr nachvollziehen kann, wohin sich die Charaktere begeben bzw. Standpunkte und die Entfernungen zwischen den einzelnen Städten erkennen kann. Am Ende erfährt man im Nachwort noch einige interessante Informationen über das Buch.

    „Das Gold der Maori“ hat mir gut gefallen und ich freue mich schon, die nächsten Bände der Kauri-Trilogie zu lesen.


    Fazit:


    Schöner und interessanter Roman, der einen detaillierten Einblick in die Geschichte und den Aufbau Neuseelands gibt, dabei geschickt mit einer unterhaltsamen Handlung verflochten wurde.

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    berlincicis avatar
    berlincicivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe es gerne gelesen aber gerade gegen Ende verliert es stark an Spannund und Glaubwürdigkeit!
    Mehr erwartet

    Ich muss sagen, nach der "Neuseeland"-Trilogie habe ich mehr erwartet. Das Buch liest sich gut und flüssig, aber gerade zum Ende hin zieht es sich unglaublich.
    Die Wendungen finde ich sehr unglaubwürdig und teilweise auch nicht mehr nachvollziehbar. Auch die Charaktere wurden mir zum Ende hin unsymphatisch.

    Ich werde die Nachfolge-Bände noch lesen, erwarte aber nicht viel.

    Trotz allem ist es ein nettes Buch, welches sich gut liest.

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    nasas avatar
    nasavor 3 Jahren
    Das Gold der Maori

    Nachdem ich die erste Neuseeland Trilogie von Sarah Lark gelesen habe, stand für mich fest dass ich auch die anderen Bücher lesen möchte. Also habe ich mir „Das Gold der Maori“ besorgt, dies  ist der erste Band der zweiten Trilogie rund um Neuseeland.

    Michael und Mary Kathleen leben in einem kleinen Ort in Irland, sie lieben sich und haben sich heimlich verlobt. Da Kathleens Eltern strikt gegen diese Verbindung sind wollen die beiden zusammen Irland verlassen. Um dies zu finanzieren klaut Michael ein paar Säcke Korn um daraus Whisky brennen zu lassen. Doch es dauert nicht lange und er wird gefasst und nach Australien deportiert. Für das junge Paar bricht eine Welt zusammen. Während Michael auf dem Weg nach Australien ins Gefangenlager ist, wird Kathleen von ihren Eltern Zwangsverheiratet und wandert mit ihrem Mann nach Neuseeland aus. Für beide ist es ein hartes Leben was auf sie wartet.

    Leider habe ich mich diesmal aber schwer getan mit dem Buch. Der Schreibstil war gewohnt flüssig und leicht. Auch die Beschreibungen der Landschaft, der Personen sowie der Lebensumstände war wieder gewohnt Sarah Lark. Bildlich gut vorstellbar und faszinierend. Doch ich habe mich mit der Geschichte als Ganzes schwer getan. Es gab keine Spannung, es war alles vorhersehbar. Die Protagonisten schienen die einzigen gewesen zu sein die nicht wissen was auf sie zukommt, für den Leser war es aber ersichtlich.

    Die Charaktere sind einfach und doch sympathisch. Was mich etwas gestört hat sind das sie sich fast gar nicht weiterentwickeln. Sie bleiben ihrer „Linie“ im Großen und Ganzen treu, was auf die Dauer etwas nervig ist. Gerade bei einem Buch was über so viele Jahre spielt.  

    Eine richtige Spannung kam eigentlich erst auf den letzten 200 Seiten auf, aber auch diese plätscherte leicht dahin. Alles in allem war ich eher enttäuscht als begeistert. Ich habe noch Band 2+3 im Buchregal stehen, aber bis ich die lese werde ich wohl etwas Zeit verstreichen lassen. Denn ganz ehrlich muss ich mich erst mal von meiner Enttäuschung von dem Buch erholen. Wenn ich alles zusammen nehme und dem Buch drei Sterne gebe kommt es noch sehr gut weg dabei. Denn was ich wirklich toll fand war wieder der historische Hintergrund und die bildliche sehr ansprechende Schreibweise der Autorin.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Rezension "Das Gold der Maori" von Sarah Lark

    Reihe: Band 1 | Kauri-Trilogie
    Einordnung: Roman, Neuseeland, Historisch
    Verlag: Bastei Lübbe (Taschenbuch, 2011)
    Seiten: 733 (+ Leseprobe "Die Pestärztin" | Buchempfehlungen | Postkarte zum Austrennen)
    ISBN: 978-3-404-16590-2


    Kathleen und Michael leben in eher ärmlichen Verhältnissen im von England besetzten Irland des 19. Jahrhunderts. Sie versuchen ihre Liebe vor ihren Familien und dem Landlord, für den sie arbeiten, zu vertuschen und treffen sich heimlich in einem Versteck. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ein Leben in der neuen Welt Amerika - doch das kostet Geld. Geld, das sie nicht haben!
    Michael kann es nicht schnell genug gehen, der Hungersnot und der Armut zu entkommen, und lässt sich zu einem Diebstahl hinreißen, wegen dem er prompt in die Strafkolonien in Australien verbannt wird.
    Kathleen steht nun allein da, zu allem Übel ist sie auch noch schwanger mit einem unehelichen Kind. Um nicht verschmäht zu werden und eine ehrbare Frau zu bleiben, muss sie den Rosstäuscher Ian heiraten, mit dem sie nach Neuseeland geht und ein furchtbares Leben in Gewalt und Angst führt.
    Währenddessen schafft es Michael mit der pfiffigen Lizzie aus der Gefangenschaft in Australien nach Neuseeland zu flüchten.
    Michael und Kathleen sind sich also näher, als sie beide denken. Doch wie groß ist die Wahrscheinlichkeit sich in einem Land mit 269.652 km² zufällig über den Weg zu laufen?

    Schon als ich das Buch aus dem Regal gezogen habe, hatte ich Lust auf eine Reise nach Neuseeland. Es hat ein wunderschönes Cover, das perfekt zum Inhalt des Buches passt und mich schlichtweg zum Eintauchen in die Geschichte eingeladen hat.
    Und sobald ich auch nur die erste Seite aufgeschlagen hatte, zog mich der Schreibstil von Sarah Lark (Pseudonym für Christiane Gohl) vollkommen in seinen Bann. Sofort hab ich mich nach Irland und anschließend nach Australien und Neuseeland versetzt gefühlt. Lark hat einfach einen so wunderbar beschreibenden Stil, ohne sich in den klitzekleinsten Details zu verlieren. Alles hat so echt gewirkt: die Landschaft und die Natur, die Atmosphäre an den verschiedenen Orten und ganz besonders die unterschiedlichen Charaktere.
    Egal ob Kathleen, Michael oder Lizzie als Hauptfiguren oder Claire und Reverend Burton als Nebenfiguren - alle hatten einen ganz besonderen Charme und individuelle Persönlichkeiten. Und das aller wichtigste - alle Figuren waren authentisch, die Handlungen und auch die Verwirrungen der Figuren waren nachvollziehbar und menschlich. Am liebsten wäre ich selbst in einem hübschen Sonntagskleid und Hütchen mit Kathleen und Claire durch die Straßen von Dunedin gezogen.
    Es war sehr klug von Sarah Lark, die Geschichte aus der dritten Person zu erzählen. So konnten die Blickweisen und Gedanken der einzelnen Charaktere mühelos voneinander getrennt werden und die Geschichte konnte sich besser entfalten, als wenn sie aus der Sicht von nur einer einzigen Figur geschrieben worden wäre.
    Dank der sehr engagierten Recherchearbeit der Autorin hatte das Buch auch einen unglaublichen Lerneffekt für mich, was die Unterdrückung Irlands durch England, die Traditionen der Maori-Stämme, die Besiedlung Neuseelands und dessen Goldrausch angeht.
    Dieses Buch handelt über eine Zeitspanne von rund 17 Jahren. Bei manchen Büchern, die eine ähnlich lange Zeitspanne umfassten, fiel es mir schwer, mit dem Verlauf des Buches die Jahreszahl und das Alter der Figuren im Auge zu behalten. Das war in diesem Buch sehr gut durch Zeitabschnitte gelöst. Außerdem wurde zwischendurch immer mal das Alter der Personen in Gespräche verwoben, sodass mir das ständige Ausrechnen erspart blieb.
    Das Ende hätte ich etwas anders erwartet - tatsächlich eher kitschiger. Zuerst war ich etwas enttäuscht, aber letztendlich hat es mir viel besser gefallen, als meine erwartete Variante, da es schon irgendwie logischer und natürlicher war.
    Somit ist die Geschichte für mich von vorne bis hinten komplett abgerundet gewesen und ich bin schon seeeehr gespannt auf den zweiten Teil, der zum Glück schon im Regal wartet!
    Da ich schon den ersten und den dritten Band der Neuseeland-Saga von Sarah Lark gelesen habe, könnte ich mir vorstellen, dass manche Leser bemängeln, dass die Bücher alle gleich sind. Der Einwand ist zunächst berechtigt, da es ja immer dasselbe Land ist in ungefähr der selben Zeit und die Schicksale der Hauptfiguren sind sich im Grunde auch ähnlich.
    Ich muss allerdings sagen, dass mir das nichts ausmacht, da für mich trotzdem jede Geschichte etwas Eigenes hat und somit zu etwas Besonderem wird. Das ist aber natürlich Geschmackssache und kann beim nächsten Leser schon wieder ganz anders empfunden werden.
    Ich persönlich kann es aber auf jeden Fall und mit bestem Gewissen weiterempfehlen.

    Eine Geschichte mit drei ganz verschiedenen Schicksalen und Charakteren. Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen. Eine Geschichte mit Schmerz und Freude.
    Perfekt für Neuseelandfanatiker, Geschichtsliebhaber und Romantiker.

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Historische Weichspülliteratur

    Leider kann ich dieses Buch nur mit “ganz nett” beschreiben. Es plätschert so vor sich hin, wirft mit halbgaren historischen Bezügen um sich und eigentlich ist es eine recht kitschige Liebesgeschichte, in der einige Personen den Kürzeren ziehen. Wirklich fesseln, geschweige denn begeistern konnte es mich nicht. Es geht Richtung Cecilia Ahern mit historischem Einschlag.

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    Kirschbluetensommers avatar
    Kirschbluetensommervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein fesselndes Buch über Neuseeland mit liebevoll gezeichneten Charakteren und einer besonderen Liebesgeschichte!
    Lädt zum Träumen ein!

    Irland, 19. Jahrhundert: Kathleen liebt Michael. Doch durch unglückliche Umstände wird Michael verhaftet und nach Australien verschifft. Kathleen, die ein Kind von Michael erwartet, wird von ihren Eltern gezwungen, Ian Coltrane zu heiraten, der nach Neuseeland auswandern will. Michael gelingt schließlich die Flucht von Australien nach Neuseeland zusammen mit der jungen Lizzie, einer ehemaligen Prostituierten, die sich Hals über Kopf in Michael verliebt.

    "Das Gold der Maori" ist der gelungene Auftakt einer weiteren Neuseeland-Saga von Sarah Lark. Durch zahlreiche gut integrierte Informationen kann sich der Leser ein Bild über Neuseeland im 19. Jahrhundert machen. Besonders interessant zu lesen, sind die Details über die Kultur und das Leben der Maoris.

    Überzeugend ist auch die Wandlungsfähigkeit der Protagonisten mit Ausnahme der Bösewichte. Insbesondere Kathleen wandelt sich immer wieder im Lauf des Buches bspw. vom unbedarften, naivem Mädchen hin zu einer misshandelten, ängstlichen Frau, die vor ihrem Mann flieht oder von der devoten Geliebten hin zur emanzipierten Geschäftsfrau.

    Das Buch liest sich sehr gut und es ist nicht nur leicht in das Geschehen hinein zu kommen, sondern auch am Ball zu bleiben. Sarah Lark gelingt es, den Leser über mehr als 700 Seiten hinweg zu fesseln.

    "Das Gold der Maori" überzeugt mit historischen Details und seinen faszinierenden Charakteren, die den Leser in den Bann ziehen.

    Kommentare: 2
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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungener, farbenfroher Auftakt. Tolle Saga über die Besiedlung Neuseeland.
    Ein Anfang......

    Zum Inhalt sage ich nichts weiter, da der Klappentext ausreichend ist.

    Zum Buch:
    Sarah Lark beschreibt in diesem Buch sehr eindrücklich und farbenprächtig sowohl Irland, als auch Neuseeland. Die Charaktere sind gut beschrieben und der Leser kann nachvollziehen, warum welcher Protagonist entsprechend reagiert. Der flüssige Schreibstil der Autorin macht es dem Leser leicht, der Geschichte zu folgen.
    Es gibt einige verschlungene und unerwartete Wendungen, die das Schicksal der Hauptfiguren beeinflussen und den Leser in Atem halten.

    Mein Fazit:
    Für mich ein gelungener Auftakt der Kauri-Trilogie.
    Absolut empfehlenswert für Leser, die es gerne etwas historisch mögen, aber auch Liebesgeschichten nicht abgeneigt sind.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Daumen hoch und 5 Sterne

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    lesemauss avatar
    lesemausvor 5 Jahren
    Das Gold der Maori

    Neuseeland, ein Land, was mich sehr fasziniert. Besonders wegen den abwechslungsreichen Landschaften. Ich selber war noch nicht in Neuseeland, aber seit ich die ersten Landschaftsbilder gesehen habe, ist ein Traumziel geworden, dorthin mal zu reisen.

    Ich habe das Buch in Angriff genommen, da viele Rezensionen sehr positiv ausgefallen sind.

    Aus dem Klapptext:

    "Kathleen und Michael wollen Irland verlassen. Das heimlich verlobte Paar schmiedet Pläne von einem besseren Leben in der neuen Welt. Aber all ihre Träume finden ein jähes Ende: Michael wird als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt. Die schwangere Kathleen muss gegen ihren Willen einen Viehhändler heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern - Michael gelingt schließlich mit Hilfe der einfallsreichen Lizzie die Flucht aus der Strafkolonie, und das Schicksal verschlägt die beiden ebenfalls nach Neuseeland. Seine große Liebe Kathleen kann er allerdings nicht vergessen -"

    Die Schreibweise hat mir sehr gefallen, aber die Beschreibung der Landschaften kam mir ein bisschen zu kurz. Die Geschichte war interessant, da aufgezeigt wurde, wie schwer es doch war in einem unbekannten Land anzusiedeln. Was mich sehr überraschte, war dass, die Einwanderer sich recht gut mit den Maori verstanden. Erst ab den Beginn der Geschichte von Kahu Heke wird doch die Kehrseite deutlich. Die Engländer haben die Maori-Häuptlinge hintergangen. Kahu Heke will sich dafür rächen und das Land zurückgewinnen.

    Die Liebesgeschichte von Kathleen und Michael ist vorzeigereif, aber als sie wieder aufeinander treffen, wird sehr deutlich, wie unterschiedlich sie sind. Was die Trennung aus ihnen gemacht hat. Mich stört an der Geschichte, dass andere Personen wie Liz und der Pater verletzt werden. Nur weil die Beiden nicht mehr klar denken können. Mir hat das Einfühlungsvermögen gefehlt. Den Normalerweise geht der Verstand nicht flöten.

    Ich habe den zweiten Band begonnen, aber wieder abgebrochen, da ich keine Lust verspürte, die Geschichten der Protagonisten zu verfolgen.

     

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    Buchzeichens avatar
    Buchzeichenvor 5 Jahren
    Das Gold der Maori

    Ich liebe diese Art von Bücher. Geschichten die über einen längeren Zeitraum spielen, wie die Geschichte von Kathleen und Michael. Ein über 700 Seiten Roman den ich über längere Zeit gelesen habe, aber immer wieder schnell in die Geschichte reingefunden habe. Sarah Lark kann das eben. Man kann sich so gut in die zwei Hauptprotagonisten reinversetzen und lernt die anderen beteiligten Personen ausreichend kennen und manche auch lieben. Man leidet und freut sich mit. Das Ende ist für mich und mein momentanes Leben sogar lehrreich.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallöchen, ich habe zum Geburtstag Das Gold der Maori von Sarah Lark geschenk bekommen und gerade gelesen, dass er der zweite Teil einer Trilogie ist. Muss man den ersten Teil gelesen haben ? Danke schonmal!;-)
    Zum Thema
    L
    Hallo, ich bin am überlegen, ob ich das Buch "Das Gold der Maori" von Sarah Lark an eine Freundin verschenken kann. Sie liest sehr gerne historische Romane, aber auch die Bücher von Dan Brown und ich bin mir jetzt unsicher, ob das passen könnte.
    Zum Thema

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