Die Tränen der Maori-Göttin

von Sarah Lark 
4,4 Sterne bei91 Bewertungen
Die Tränen der Maori-Göttin
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Ein gelungener Abschluss

Lillylovebookss avatar

Das Buch war einfach wundervoll und ich fand es echt schade, dass die Trilogie schon zu Ende ist.

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Inhaltsangabe zu "Die Tränen der Maori-Göttin"

Neuseeland, 1899: Lizzies und Michaels Sohn zieht als Stabsarzt in den Burenkrieg nach Südafrika. Für Roberta bricht damit eine Welt zusammen; sie ist entschlossen, für ihr gemeinsames Glück zu kämpfen. Ihr Wagemut ist dabei grenzenlos.

Auch Matarikis Tochter Atamarie stellt sich einer großen Herausforderung: Sie schreibt sich als einzige Frau an der Universität für Ingenieurwissenschaften ein. Seit ihrer Kindheit faszinieren sie die Lenkdrachen der Maori. Das bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404169009
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:896 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:22.11.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.04.2012 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    BuecherwurmNZs avatar
    BuecherwurmNZvor 9 Monaten
    Wie gewohnt tolle Geschichte von Sarah Lark

    Wie in den vorherigen Bänden auch begleitet man die Protagonisten über Jahre hinweg durch Höhen und Tiefen, verfolgt, wie sie sich in der Welt behaupten und ihren Platz in der Gesellschaft suchen. Eingebettet sind die persönlichen Schicksale in Neuseeland und in die Ereignisse der damaligen Zeit (um 1900), wobei auch die Protagonisten der ersten beiden Bände auftreten. Die tolle Handlung ist nicht vorhersehbar und hält einige unerwartete Wendungen parat.


    Das Leben von Kevin, Roberta und Atamarie beschreibt Sarah Lark wie immer mit ihrem tollen, flüssigen und anschaulichen Schreibstil.


    Das Buch ist mit fast 900 Seiten zwar ein dicker Schinken, jedoch wird es nie langweilig, Spannung ist immer vorhanden und Längen such man in Lark-Büchern sowieso vergeblich, so dass man das Buch schneller beendet hat als gedacht.


    Fazit


    Kurz gesagt: Dieser Band hat alles, was ein Lark-Buch ausmacht!

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    nasas avatar
    nasavor 2 Jahren
    Die Tränen der Maori - Göttin

    Die Tränen der Maori-Göttin ist der Abschluss einer dreiteiligen Neuseeland Reihe. Jedes Buch ist in sich selbst abgeschlossen und kann gut alleine gelesen werden.

    Neuseeland 1899, Kevin Drury geht als Stabsarzt nach Südafrika in den Burenkrieg. Er versucht so einer Geliebten zu entkommen und verursacht einige Komplikationen zu Hause. Für Roberta Fence bricht eine Welt zusammen als Kevin geht. Sie ist schon seit langem in den Arzt verliebt. Nach ihrer Lehrerinnen Ausbildung beschließt sie auch nach Südafrika zu reisen.

    Die Halb-Maori Atamarie schreibt sich, als einzige Frau, an der Universität für Ingenieurwissenschaften ein. Sie ist seit ihrer Kindheit von Lenkdrachen fasziniert und wünscht sich nichts mehr als zu fliegen. Dieser Traum bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen.

    Sarah Lark bedient hier wieder viele Themen die sie durch verschiedene Handlungsstränge abhandelt. Sie brilliert durch eine einfache, bildliche Sprache, verbindet Fiktion mit Tatsache und lädt einen zum Träumen ein. Die mehr als 800 Seiten fliegen nur so dahin.

    Nachdem mir der zweite Teil dieser Reihe nicht so gut gefiel habe ich lange hin und her überlegt ob ich "Die Tränen der Maori-Göttin" überhaupt lesen soll. Obwohl dieses Buch auch Schwächen hat finde ich es aber weit besser als den zweiten Band "Im Schatten des Kauribaums".

    Was mir weniger gefiel waren die Charaktere die mir zu glatt waren. Sie hatten keine Ecken und Kanten und haben sich auch nur selten verändert bzw weiter entwickeln. So zum Beispiel Roberta Fence die das ganze Buch über eine unglückliche Verliebtheit an den Tag legt. Mir ist dies zum Teil schwer gefallen das als glaubwürdig zu betrachten. Auch Atamarie läuft im Buch dem jungen Richard Pearce hinterher und macht sich damit unglücklich. Was mir als zweites negativ aufgefallen ist war dass die Autorin am Anfang des Buches Sexszenen eher umschifft hat und im letzten Teil dann sehr primitiv erzählte. Sie beschrieb es in einer Art und Weise die mir so gar nicht gefiel. Ich bin nicht prüde oder so aber wenn man am Anfang das Thema fast gar nicht thematisiert oder nur anschneidet sollte sich dies auch weiter gemacht werden. Alles andere wirkt komisch und unpassend. 


    Bis auf die paar Kleinigkeiten war das Buch aber sehr lesenswert.

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    Kopf-Kinos avatar
    Kopf-Kinovor 3 Jahren
    Familiensage inmitten Neuseeland und Südafrika

    Neuseeland, 1899: Atamarie, eine junge Halb-Maori, wagt als erstes und einziges Mädchen, sich an der Universität für Ingenieurwissenschaften einzuschreiben - war sie doch seit Kindheitstagen von den Lenkdrachen der Maori und dem Gedanke des Fliegens fasziniert. Gleichzeitig steht ihrer Freundin Roberta, die den Beruf einer Lehrerin anstrebt, eine schwere Zeit bevor: Kevin Drury, in den sie heimlich verliebt ist, bricht Hals über Kopf auf, um als Stabsarzt in den Burenkrieg Südafrikas zu ziehen und vor der Gegenwart zu fliehen.

    In ihrer Familiensaga verknüpft und vereinigt die Autorin Sarah Lark einiges, indem sie mehrere Handlungsstränge nach Neuseeland und Südafrika verlagert und sich folgenden Themen widmet: das Leben der Maori, der Burenkrieg und seine Folgen, Rassismus, der Flugpionier Richard Pearce, neuseeländische Pferde- und Trabrennsport und der Calvinismus.

    Die Einblicke, die in diesem Buch bzgl. der Kultur der Maori mit ihren Traditionen und Mystik gewährt werden, sind gut in den Handlungen eingewoben, und wie nebenbei lernt der Leser sogar einige Wörter deren Sprache, da sie entweder im Kontext zu entschlüsseln sind oder innerhalb der Dialoge erklärt werden, was mir gut gefiel.

    Der Burenkrieg wird hier verständlich [da politisch lediglich grob umrissen], aber keinesfalls allzu blutig dargestellt, und von beiden Seiten durchleuchtet. Ich wusste beispielsweise nicht, dass in diesem geschichtlichen Kontext das Wort Concentration Camps zum ersten Mal benutzt wurde, wie im Nachwort erklärt ist. Unglaubwürdig fand ich jedoch, dass die darin verwickelten Figuren kaum bis gar keine psychische Folgeschäden davontrugen.

    In diesem Roman kommen recht viele Figuren vor, die Familienverhältnisse sind recht kompliziert, aber meiner Meinung nach keinesfalls unübersichtlich. Man liest sich gut rein, wer mit wem verwandt ist und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen.

    Das Thema Rassismus und Sklaverei sind hier ebenfalls Gesprächsstoff, ebenso die Rolle der Frau, da die Meinungen der Figuren sehr auseinander gehen und somit zur Diskussion stehen. Gleiches gilt für die diversen Auslegungen des christlichen Glaubens. Die technischen Entwicklungen, die innerhalb des Handlungsbogen zur Sprache kommen, und daraus resultierenden Gespräche fand ich verständlich – selbst für einen Laien wie mich.

    Sprachlich ist der Roman eher einfach gestrickt, aber flüssig gehalten. Die eher moderneren Ausdrücke, die ab und an zu finden sind, fallen zum Glück kaum auf, was der Länge des Romans zu verdanken ist.

    An einer Stelle fand ich leider erheblichen sprachlichen Murks, sodass ich zunächst nicht wusste, ob ich lachen oder weinen soll. Im letzten Viertel des Buches wagte die Autorin etwas, was sie zuvor galant löste: Sie blendete die direkten Sexszenen aus. Fand ich gut – nicht, weil ich prüde bin, sondern da die meisten Darstellungen in der Literatur meiner Meinung nach sehr zu Wünschen übriglassen. Wer's nicht kann, sollte es lassen, finde ich. Viele wagen es und scheitern in meinen Augen. Und dann kam auf einmal folgender Dialog:

    „Nicht, XY! Nein, nein wirklich...du kleines Biest... du bist eine Teufelin. "

    „Völlig falsch, du weißt, ich bin ein Engel... Ich reite dich, bis du es zugibst.“

    Das war ein Ausschnitt; den Rest verkneife ich mir lieber... Das mag Geschmackssache sein. Ich finde es sprachlich mehr als peinlich.

    Worüber ich ebenfalls die Augen rollen musste, war folgende Formulierung, die inflationär vorkam: X biss sich auf die Lippe. Als Spleen einer einzelnen Figur wäre das noch in Ordnung. Wenn dies aber beinahe jede Figur diese Mimik einnimmt und die Autorin keine Alternativen kennt, um ein Gefühl anders zu vermitteln, finde ich das schwach.

    Schwach fand ich auch die Beschreibungen der Figuren, die keinerlei eigene Physiognomie aufweisen - außer dass sie sich in der Haarfarbe, Augenfarbe, Statur und Hautfarbe unterscheiden, was ich sehr spärlich finde. Ach ja: natürlich sind alle wichtigen Figuren entweder wunderschön oder sehr hübsch. Was deren Attraktivität ausmacht, wird natürlich erklärt: Haarfarbe, Augenfarbe, Statur und Hautfarbe. Schnarch.

    Die meisten Charaktere wachsen aus dem klaren und vorhersehbaren Gut-Böse-Schema nicht heraus und besitzen größtenteils weder Ecken noch Kanten. Schade. Ein paar wenige  jedoch fand ich ganz interessant skizziert.

    Die Handlung bzw. Geschichte ist solide und gut zu folgen. Im letzten Viertel verkommt sie leider zu einer reinen Seifenoper mit unnötiger Dramatik. Das Ende war für mich leider sehr vorhersehbar.

    Von den spannenden Handlungsorten erhält der Leser lediglich einen groben Umriss. Gerade die Flora und Fauna von Neuseeland und Südafrika, auf die eher am Rande bzw. kaum eingegangen wird, hätte mich sehr interessiert. Da werde ich wohl auf einen anderen Roman zurückgreifen müssen.

    Zusammengefasst fand ich die Thematiken sehr interessant, aber leider hatte der Roman meiner Meinung nach einige Schwächen. Daher vergebe ich zwei Punkte. Muss man nicht lesen, kann aber ganz unterhaltsam sein für zwischendurch - mehr nicht. Dank der Lektüre weiß ich nun, dass ich definitiv mehr über den Burenkrieg und dessen Folgen lesen möchte!

    Ach ja: 'Die Tränen der Maori-Göttin' stellt den dritten Teil einer Neuseeland-Reihe dar. Ich fand die Handlung auch ohne Wissen um die anderen Teile verständlich.

    Kommentare: 9
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    Kirschbluetensommers avatar
    Kirschbluetensommervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Ende einer tollen Neuseeland-Trilogie! Gerne wieder Sarah Lark!
    Ein toller Abschluss der Kauri-Trilogie

    Auszug aus dem Klappentext:

    "Neuseeland, 1899: Lizzies und Michaels Sohn zieht als Stabsarzt in den Burenkrieg nach Südafrika. Für Roberta bricht damit eine Welt zusammen; sie ist entschlossen, für ihr gemeinsames Glück zu kämpfen - ihr Wagemut ist dabei grenzenlos. Auch Matarikis Tochter Atamarie stellt sich einer Herausforderung: Sie schreibt sich als einzige Frau an der Universität für Ingenieurwissenschaften ein. Seit ihrer Kindheit faszinieren sie die Lenkdrachen der Maori. Das bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen ..."

    Diesmal versetzt Sarah Lark ihre Leser in die Zeit der Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert und überzeugt wieder mit ihrem Fachwissen zur Geschichte Neuseelands und der Fluggeschichte.

    Roberta war für mich ein eher schwacher Charakter. Ihre Verliebtheit in Kevin, die über einen so großen Zeitraum andauert, konnte ich nicht ganz nachvollziehen - ebensowenig die Verliebtheit von Atamarie in Richard Pearse. Ich hätte mir da ein früheres Aufwachen von Beiden gewünscht.

    Spannend und faszinierend fand ich den Plot um Kevin in Südafrika und seine Liebe zu Doortje, einer Burin. Auch Colin Coltrane als Bösewicht taucht immer wieder auf und bringt Spannung in die Handlung, auch wenn er ein eher stereotyper Charakter ist. Gefühlsmäßig steigert sich in diesem Buch allerdings noch seine Böshaftigkeit im Vergleich zu den beiden vorhergehenden den Bänden.

    Auch der abschließende Teil der Kauri-Trilogie von Sarah Lark überzeugt mit Spannung und interessanten Charakteren. Das Buch hält das Niveau seiner Vorgänger. Insgesamt hat mir die Kauri-Trilogie wesentlich besser gefallen als Sarah Larks andere Trilogie um die Familie Warden.

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein toller Abschluss der Trilogie. Neue Familienmitglieder, aber auch neue Intrigen. Einfach super!
    ... ein Abschluss

    Diese Trilogie war für mich ein sehr farbenprächtig beschriebenes Neuseeland und dank des sehr eingängigen und detailgenauen Schreibstils von Sarah Lark auch sehr kurzweilig.
    Im 3. Teil kommen wieder neue Familienmitglieder hinzu. Die Geschichten und Intrigen werden weiter ausgebaut. Für mich war das sehr spannend zu lesen, allerdings ist es ratsam, den 1.. und 2. Teil vorher zu lesen. Denn auch wenn jeder Teil in sich abgeschlossen ist, könnten manche Details sehr verwirrend sein, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt.

    Mein Fazit:
    Für mich ein gelungener und runder Abschluss der Trilogie, die ich nur weiterempfehlen kann, da auch einige interessante, geschichtliche Details Neuseelands angeschnitten werden.

    Wieder 5 Sterne und absolut lesenswert.

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    madamecuries avatar
    madamecurievor 5 Jahren
    Die Tränen der Maori-Göttin von Sarah Lark

    Höhrbuchtext:Neuseeland,1899:Kevin Drury zieht als Stabsarzt nach Südafrika in den Burenkrieg.Für Roberta bricht damit eine Welt zusammen,sie ist seid Jahren heimlich in Kevin verliebt.Sie ist entschlossen,für ihr gemeinsames Glück zu Kämpfen-und ihr Wagemut ist dabei grenzenlos.Auch Robertas Freundin Atamarie stellt sich einer großen Herausvorderungie schreibt sich als Mädchen am Canterbury College in Dunedin für Ingenieurwissenschaften ein.Schon seid ihrer Kindheitfaszinieren sie die Lenkdrachen der Maori.Das bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen -und verlangt von ihr eine folgenschwere Entscheidung....

    Der Abschluss der einzigartigen Familiensaga vor den beeindruckenden Panorama Neuseelands und Südafrika.

    Gelesen von Dana Geissler die es so gut macht,könnte ich stundenlang zuhören.Natürlich werde ich sie mir immer wieder anhören.



    1Band Das Gold der Maori
    2Band Im Schatten des Kauribaums
    3Band Die Tränen der Maori-Göttin

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    BookFan_3000s avatar
    BookFan_3000vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Tränen der Maori-Göttin" von Sarah Lark

    Kurzbeschreibung:
    Neuseeland, 1899: Lizzie und Michael verabschieden ihren Sohn nach Südafrika. Kevin, junger Mediziner und verwegener Reiter, zieht als Stabsarzt in den Burenkrieg. Für Roberta bricht damit eine Welt zusammen; sie ist entschlossen, für ihr gemeinsames Glück zu kämpfen - und ihr Wagemut ist dabei grenzenlos. Auch Matarikis Tochter Atamarie stellt sich einer großen Herausforderung: Sie schreibt sich als einziges Mädchen an der Universität für Ingenieurswissenschaften ein. Seit ihrer Kindheit faszinieren sie die Lenkdrachen der Maori. Das bringt sie mit dem Flugpionier Richard Pearce zusammen - und verlangt von ihr eine folgenschwere Entscheidung ...

    Meine Meinung:
    Der 3. ebenfalls in sich abgeschlossene Band der Kauritrilogie ist wie man es von der Autorin kennt, gut geschrieben und ebenso gut recherchiert. Für mich zwar nicht unbedingt der beste Band der Reihe, aber trotzdem schön zu lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Tränen der Maori-Göttin" von Sarah Lark

    Dieser Abschlussband der Neuseeland-Trilogie um die Familien von Michael und Lizzie Drury und Kathleen Burton hat mich restlos begeistert. Er übertrifft die beiden ersten Bände der Reihe "Das Gold der Maori" und vor allem "Im Schatten des Kauribaums" um Längen.
    Sarah Lark beschreibt lebhaft und sympathisch die weiteren Ereignisse in den Familiem Drury, Coltrane und Burton. Hauptpersonen sind diesmal die Kinder bzw. Enkel der damaligen Einwanderer.
    Kevin Drury zieht kurzentschlossen als Militärarzt in den Burenkrieg nach Südafrika um sich einer "Muss-Hochzeit" zu entziehen und findet unter den feindlichen Buren eine berufliche und vor allem persönliche Herausforderung. Seine Nichte Atamarie, zu einem Viertel Maori, wird eine der ersten weiblichen Studentinnen. Das Studium der Ingenieurswissenschaften bewältigt sie mühelos, doch um die Liebe ihres ebenso genialen wie kauzigen Kommilitonen Richard muss sie hart kämpfen.
    Auch in diesem Roman gibt es eine Fülle an historischen Details, vor allem über den Burenkrieg und die Anfangsphase der Motorfliegerei, aber alles wohldosiert und gut eingebettet in die Romanhandlung. Natürlich kommen auch die Traditionen der Maori nicht zu kurz, aber auch hier passt alles zur Story und die über 800 Seiten des Buches lesen sich wie im Flug.
    Manches ist zwar vorhersehbar und auch die Figuren sind klar in "Gut" und "Böse" eingeteilt, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Wer sich einfach hervorragend unterhalten lassen möchte und einen tollen Schmöker sucht ist hier gut beraten. Man kann das Buch zwar auch lesen ohne die beiden ersten Bände der Reihe zu kennen, ich würde es aber nicht empfehlen, da die Vorgeschichte doch sehr komplex ist. Zum Glück gibt es vorne im Buch die Stammbäume der Familien, denn deren Verwandtschaftsverhältnisse sind ja recht verzwickt. Und um es gleich vorweg zu nehmen, es wird noch verzwickter...

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    Ajanas avatar
    Ajanavor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Juhu wieder ein neues Buch =) Eines der Bücher auf die ich mich besonders in 2012 freue =)
    Rezension zu "Die Tränen der Maori-Göttin" von Sarah Lark

    *3 Teil der Kauri-Trilogie*

    Zum Inhalt des Buches möchte ich jetzt nicht so viele sagen, da die ganzen Familienverhältnisse schon ein wenig verwirrend sein können, wenn man die anderen zwei Bücher nicht kennt. Deswegen will ich nur darauf eingehen, wie mir das Buch gefallen hat.

    Viele werden ja schon gemerkt haben, dass ich ein ziemlicher Fan von Larks Neuseelandbücher bin. Lark schafft es, dass man sich mit manchen Charakteren sehr verbunden fühlt, andere kann man garnicht leiden und man wünscht ihnen nichts Gutes und hofft, dass es so ausgehen wird, wie man sich wünscht. Ich finde es sehr schade, dass mit diesem Buch wieder eine Trilogie abgeschlossen ist. Ich hoffe wirklich, dass nach den 2 Trilogien, die sie bisher geschrieben hat, noch eine weitere folgen wird. Sonst wäre es wirklich sehr schade. Ihr Karibikbuch hat mir zwar auch gefallen, aber die Neuseelandbücher ziehen mich einfach mehr in den Bann. Man könnte vielleicht annehmen, dass die ganzen Familiengeschichten einen irgendwann langweilen, doch Lark schafft es, dass Ganze mit geschichtlichen Informationen zu spicken. In diesem Buch geht es z.B. um den ersten Flug, den ein Mensch macht und den Burenkrieg in Afrika. Eine interessante Familiengeschichte, Liebe, Hass, Intrigen, Krieg, Landschaft, in diesem Buch findet sich eigentlich für jeden Geschmack etwas. Darum mag ich die Bücher von Lark auch so gerne. Für alle, die noch nichts von Lark gelesen habe, würde ich aber empfehlen, mit der 1. Trilogie anzufangen ("Im Land der weißen Wolke", 1. Band)

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    berlincicivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungener Abschluss
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