Eine Hoffnung am Ende der Welt

von Sarah Lark und Tina Dreher
3,5 Sterne bei27 Bewertungen
Eine Hoffnung am Ende der Welt
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Positiv (12):
G

Unerwarteter Beginn in Persien mit einem unbekannten Stück europäischer Geschichte, spannendes Finale in einer vertrauten Ecke Neuseelands.

Kritisch (4):
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Leider etwas zu platt und unrealistisch

Alle 27 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Eine Hoffnung am Ende der Welt"

Sarah Lark legt nach ihren großen Familiensagas nun eine ergreifende Liebesgeschichte zwischen Europa und Neuseeland vor. Der wunderbar illustrierte Roman EINE HOFFNUNG AM ENDE DER WELT knüpft an die Familiengeschichte der McKenzies aus der bekannten Weiße-Wolke-Saga an.

In den Wirren der 1940er Jahre verschlägt es die junge Helena mit ihrer Schwester Luzyna nach Persien. Als sie Aufnahme in Neuseeland erhalten sollen, keimt Hoffnung in Helena auf. Doch nur eine der jungen Frauen wird für die Verschickung ausgewählt …
Zur gleichen Zeit bricht James McKenzie aus Neuseeland auf. Gegen den Willen seiner Eltern will der wagemutige Flieger in Europa für die Ideale der Freiheit kämpfen.
Das Schicksal führt James‘ und Helenas Wege zusammen. Aber gibt es für sie eine gemeinsame Zukunft?

Zwei junge Menschen meistern ihr Schicksal und finden das Glück der Liebe vor einem dramatischen Kapitel der Weltgeschichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176021
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:24.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.12.2016 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lujomas avatar
    Lujomavor 2 Monaten
    nicht überzeugend - schade!

    Inhalt (Klappentext):

    In den Wirren der 1940er Jahre verschlägt es die junge Helena mit ihrer Schwester Lyzyna nach Persien. Als sie Aufnahme in Neuseeland erhalten sollen, keimt Hoffnung in Helena auf. Doch nur eine der jungen Frauen wird für die Verschickung ausgewählt.

    Zur gleichen Zeit bricht James McKenzie aus Neuseeland auf. Gegen den Willen seiner Eltern will der wagemutige Flieger in Europa für die Ideale der Freiheit kämpfen.

    Das Schicksal führt James‘ und Helenas Wege zusammen…

    Zwei jungen Menschen meistern ihr Schicksal und finden das Glück der Liebe vor einem dramatischen Kapitel der Weltgeschichte.


    Meine Meinung:

    Ich habe schon einige Romane von Sarah Lark gelesen und so habe ich auch bei diesem Buch schnell zugegriffen. Leider konnte es mich nicht so überzeugen wie andere ihrer Bücher.

    Der geschichtliche Hintergrund ist sehr interessant. Mir war neu, dass die Russen auch in Polen Teile der Bevölkerung nach Sibirien in die Bergwerke geschickt hat und diese dann zum Teil in Persien gelandet sind.

    Gefallen hat mir auch, dass man in Neuseeland auf „alte Bekannte“ traf (die Geschichten um Kiward Station waren mir noch in guter Erinnerung).


    Leider bleiben Helena und James, die beiden Hauptprotagonisten, relativ farblos. Helena hat ein permanent schlechtes Gewissen ihrer Schwester gegenüber, dass nur anfangs begründet war, mich dann im Laufe des Romans aber deutlich störte. Sie jammert, gönnt sich selbst das Glück einer neuen Heimat und neuer Freunde nicht. James‘ Wagemut wird nur beim Fliegen deutlich, sonst erscheint er eher vorsichtig. Das Ende lässt sich auch schon zeitig vorhersagen, wobei man Romantik vergeblich sucht.


    Fazit:

    Dieser Roman von Sarah Lark, lässt sich zügig lesen, hat mich aber nicht wirklich überzeugen können. So vergebe ich nur 3 Sterne.

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    Ewynns avatar
    Ewynnvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Es hat mir gefallen, aber grandios war es nicht. Die Illustrationen hätte man sich sparen können, sie haben keinen Bezug zum Inhalt!
    Kein Must Have für Sarah Lark Fans.

    Eine Hoffnung am Ende der Welt
    von Sarah Lark

    Ich liebe Sarah Larks Neuseeland-Romane, insbesondere die Weiße Wolke-Saga, deshalb war ich, wie ich leider gestehen muss, ein wenig enttäuscht.  Eine Hoffnung am Ende der Welt hat mich weniger begeistert als andere Romane der Autorin, aber gut war es dennoch.

                                          ***********************************

    Die Erzählung war dieses Mal anders gestaltet als die Romane von Sarah Lark, die ich bislang gelesen habe; der Roman ist kürzer und einsträngig. Vielleicht war es das, was mir gefehlt hat: die Würze und Abwechslung eines zweiten Handlungsstrangs? Ich weiß es nicht.

    Helena Grabowski, gebürtige Polin, hat bereits zu Beginn des Buches eine bewegende und schmerzhafte Lebensgeschichte hinter sich, trotz ihres so jungen Alters (18). Als es dann heißt, es gäbe eine Chance in ein Waisen-Programm nach Neuseeland aufgenommen zu werden, scheint das Glück zum Greifen nah ... doch Helena ist zu alt! Durch ein Missverständnis nimmt sie den Platz ihrer jüngeren Schwester ein - und plagt sich infolge dessen monatelang mit Schuldgefühlen.. Bewegend und schmerzhaft setzt sich ihre Geschichte fort, bis sie in Neuseeland ihrem Schicksal gegenüber steht: James McKenzie.

    James McKenzie ist die Verbindung zur Weiße Wolke-Saga, und seine Person und die Ereignisse, die er mit sich bringt, machen das Buch zu dem was es ist, einer Fortsetzung der so von mir geliebten Reihe. Die Details der Vergangenheit wurden charmant wieder aufgegriffen.

                                          ***********************************

    Die Reise in Eine Hoffnung am Ende der Welt endet in der geliebten Heimat der Maoris, Neuseeland. Die Kultur der Maoris, ebenso wie jene der Neuseeländer, ganz im Gegensatz zum polnischen Naturell der Flüchtlinge, kommt nicht zu kurz. Das Thema Hoffnung wird zentral aufgegriffen, in Form von Neuseeland und auch in Gestalt von James McKenzie, der Helena Grabowski vor dem Verderben rettet. Wenn ich so darüber nachdenke, ist  Eine Hoffnung am Ende der Welt ein sehr emotionales Buch, traurig, aber auch freudespendend. Nur an Spannung hat es mir persönlich gefehlt; trotz der Ereignisse, die gegen Ende des Buches aufwarten. Schlussendlich waren die letzten Seiten aufgesetzt und vorzusehen.

    Ich kann wenig Schlechtes sagen, wirklich begeistert hat mich das Buch aber nicht. Als Fortsetzung hat es mir ganz gut gefallen, aber als Sarah Lark-Fan und ihrer Neuseeland-Romane habe ich mehr erwartet. 

    3/5 Sterne


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    Roman-Tippss avatar
    Roman-Tippsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herzerwärmende Geschichte voller Höhen und Tiefen vor der atemberaubenden Landschaft Neuseelands.
    "Eine Hoffnung am Ende der Welt" von Sarah Lark

    Das Buch „Eine Hoffnung am Ende der Welt“ verspricht genau das, was ich gehofft hatte: Eine sehr bewegende, mitreißende, aber auch hoffnungsvolle Geschichte, an einem fantastischen Erzählort und der gelungenen Mischung aus Spannung, Abenteuer und Historie, sodass man einfach alles andere um sich herum vergessen kann.

    Die Handlung, die ausschließlich aus Helenas Sicht erzählt wird, setzt zuerst im Flüchtlingslager in Persien ein, sodass man von der Deportation, den grausamen Geschehnissen im sibirischen Arbeitslager und der anschließenden Fahrt in das Flüchtlingslager nur durch Helenas Rückblicke erfährt. Die beiden Schwestern haben alles in ihrem Leben verloren, worunter Helena am meisten leidet. Helenas Gefühle und Gedankenwelt, ihre Ängste, Verzweiflung, Trauer und Hoffnung, werden von der Autorin Sarah Lark so ausführlich und real geschildert, dass man mit der Protagonistin mitfühlen kann. Helena ist eine verantwortungsbewusste, aufgeweckte und liebenswürdige Person, die Zukunftspläne und Träume hat. Von ihr wird erwartet, dass sie für ihre unbekümmerte und jüngere Schwester Luzyna, die immer und überall im Mittelpunkt steht, sorgt und ihre eigenen Wünsche zurückstellt. Durch die Möglichkeit, nach Neuseeland auszuwandern, wird ihr die Chance gegeben, ein neues Leben aufbauen zu können – und zugleich wieder genommen, da nicht sie, sondern nur Luzyna für die Reise ausgewählt wird, welche die jüngere Schwester im Grunde nicht antreten möchte. Als Luzyna am Tag der Abreise nicht rechtzeitig erscheint, gibt Helena sich für Luzyna aus und wagt damit den ersten Schritt in eine neue Welt und eine Zukunft mit Perspektiven und vielen aufregenden Eindrücken. Doch Helenas Leben wird von da an ständig von Schuldgefühlen beschattet; ihr Verrat an Luzyna verwehrt es ihr wirklich glücklich zu werden. Als sie dann auch noch ungewollt schwanger wird, scheint sie wieder vor dem Nichts zu stehen – bis sie dann auf James trifft.

    Die anderen Charaktere werden nicht ganz so ausführlich wie Helena beschrieben und wirken deshalb etwas blass, sodass ihnen die Tiefe fehlt – was der Geschichte jedoch nicht abträglich ist. Bis auf wenige Ausnahmen fand ich die Charaktere sehr sympathisch. So gibt es z.B. den verständnisvollen, gut gelaunten und tollkühnen Piloten James McKenzie, in den sich Helena verliebt. Seine willensstarke und besonnene Mutter Gloria. Die selbstbewusste Miranda Biller, die wie ein Wasserfall redet, sich schnell für etwas begeistert und sich für Gerechtigkeit einsetzt. Muana, die beinahe weise erscheinende Tochter eines Maori-Häuptlings. Und Karolina, die ein ähnlich tragisches Schicksal mit Helena verbindet.

    Der angenehme und hervorragende Schreibstil erschafft durch lebhafte und liebevolle Darstellungen der Landschaft Neuseelands eine wunderbare Atmosphäre. Zudem erhält man noch einen interessanten Einblick in die Kultur der Maoris und der Geschichte Neuseelands. Die Handlung selbst ist relativ schnörkellos mit einigen hervorstechenden Höhepunkten, aber durchgehend spannend – leider etwas kurz und dadurch zu schnell durchgelesen.

    Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt, die alle einen Titel haben und jeweils in ca. 3 Kapitel unterteilt sind. Am Anfang jeden Teils wird angegeben, zu welcher Zeit und an welchem Ort die Handlung spielt. Zudem gibt es noch schöne und passende Illustrationen.

    Während des Lesens merkt man immer mehr, dass „Eine Hoffnung am Ende der Welt“ zu einer Buchreihe gehört (was ich vorher nicht gewusst hatte). Die Handlung ist jedoch nicht von vorherigen Bänden, in welchen man mehr über Kiward Station und Glorias Familie erfahren kann, abhängig und wird hier abgeschlossen.  Eines steht auf jeden Fall fest: Ich kann es kaum erwarten, auch die anderen Bände der Reihe zu lesen. 

    Fazit:

    Mit „Eine Hoffnung am Ende der Welt“ ist der Autorin eine sehr herzerwärmende Geschichte voller Höhen und Tiefen, dramatischen Ereignissen, die einem sehr nahegehen, atemberaubend schönen Landschaften und dem nie verlöschenden Hoffnungsschimmer gelungen. Dazu trägt auch der sehr angenehme und fesselnde Schreibstil bei. Wirklich wunderbar!


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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sarah Larks bisher schwächstes Buch. Viel zu kitschig und seicht und mit einer unsympathischen Heldin. Das kann die Autorin besser!
    Sarah Larks bisher schwächstes Buch

    1944: Nach 2 Jahren politischer Gefangenschaft in Sibirien landet die 18jährige Helena gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Luzyna in einem Flüchtlingslager in Persien. Nur langsam lassen beide die schrecklichen Geschehnisse hinter sich. Da erfährt Helena von einem besonderen Programm für Kriegswaisen in Neuseeland und ist sofort begeistert. Doch Helena ist leider schon zu alt und nur ihre Schwester Luzyna darf mit. Doch zum Zeitpunkt der Abreise kommt alles anders als gedacht, denn Luzyna erscheint nicht und Helena trifft eine folgenschwere Entscheidung.

    "Eine Hoffnung am Ende der Welt" ist ein alleinstehender Neuseelandroman aus der Feder von Sarah Lark. Bisher habe ich alle Bücher der Autorin mit Begeisterung verschlungen; doch diesmal bin ich leider zum ersten Mal etwas enttäuscht. Denn weder Story noch Charaktere oder Schreibstil konnten mich überzeugen.

    Die Geschichte von Helena beginnt im Juli 1944 und endet im Mai 1946. Eine recht kurze Zeitspanne, wenn man es mit den anderen Büchern der Autorin vergleicht. Und dementsprechend wenig Tiefe besitzen daher auch die triviale und langweilige Handlung und vor allem die Charaktere. Mit Helena wurde leider ich nie richtig warm. Denn sie ist so naiv, unsicher und unterwürfig, dass es irgendwann nur noch nervt. Schon ihre erste Entscheidung ist absolut unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar. Auch die kommenden Ereignisse wirken total konstruiert; allein schon die fragwürdigen Szenen auf dem Schiff oder der unnötig dramatisierte Showdown, der vor Kitsch nur so trieft.

    Bis zum Schluss jammert Helena ständig, dass sie hässlich, nicht glücklich und ein schlechter Mensch ist, obwohl ihre Situation doch so schlimm nun auch wieder nicht ist. Schließlich hat sie Arbeit, Essen, ein Dach unter dem Kopf, viele neue Bekannte und sogar einen reichen Verehrer. Die Liebesgeschichte ist zudem von Anfang an vorhersehbar; wird aber durch diverse Eifersüchteleien noch recht lange hinausgezögert. Romantik und große Gefühle sucht man hier allerdings vergebens.

    Ein paar positive Dinge sind trotzdem vorhanden. So ist die innere Gestaltung des Buches sehr ansprechend. Viele kleine nette Illustrationen zieren die Kapitelanfänge und einige Seiten, was die Lesefreude etwas erhöht. Zudem gibt es zahlreiche nette Querverweise zur ersten Neuseelandsaga der Autorin "Im Land der weißen Wolke". Denn der Großteil der Handlung spielt auf Kiward-Station in den Canterbury Plains. Man trifft zum Beispiel Kura-Maro-Tinis Tochter Gloria wieder und auch ihre Großcousine Lilian. Für Nichtkenner der Saga sind aber die einzelnen Hinweise und die verschiedenen Familienbande sicher recht verwirrend.

    Zum Schluss löst sich alles recht schnell und in Wohlgefallen auf und von Luzynas Schicksal erfährt man leider auch nicht mehr viel. Da hatte ich mir mehr erhofft.

    Insgesamt ist "Eine Hoffnung am Ende der Welt" für mich Sarah Larks bisher schwächstes Buch. Trotz der interessanten Grundidee mit den polnischen Flüchtlingen, die mir so noch nicht bekannt war, finde ich die Geschichte nicht gut umgesetzt. Viel zu kitschig und anspruchslos und selbst bei der tollen Landschaft Neuseelands springt diesmal der Funke nicht über. Denn irgendwie habe ich das alles schon mal besser gelesen. Daher nur für absolut eingefleischte Sarah Lark Fans empfehlenswert.

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    MamaSandras avatar
    MamaSandravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein leichter Lark-Einstieg, aber nicht zu vergleichen mit den Trilogien.
    Wie ein Buch "zwischendurch" geschrieben. Lark kann es definitv besser

    Endlich wieder ein weiterer Sarah Lark! - dachte ich mir und bekam das Buch schließlich zu Weihnachten.
    Nun habe ich es bereits fertig gelesen und weiß noch nicht recht was ich davon halten soll.
    Im Schrank stehen noch 2 weitere Bücher der aktuellen Trilogie. Da ich dieses Buch keiner ihrer bisherigen Reihen zuordnen konnte, begann ich gleich hiermit.

    Es geht um Helena, eine Polin welche im Zuge des 2. Weltkrieges über Sibirien nach Persien gelang. Eltern vestorben, jüngere Schwester total verzogen. Die Rettung: Neuseeland möchte 700 Waisenkinder aufnehmen, jedoch nur bis 16 Jahren. Helena ist bereits 18/19 und darf nicht mit. Da die verwöhnte Luzynia allerdings wiederholt nicht dort ist, wo sie sein soll, tauscht Helena kurzerhand. Sie reist als Luzyna nach Neuseeland.
    Auf der Reise muss sie mit ihrem Körper bereits für ihre Lüge bezahlen. Sie wird schwanger, weiß nicht mehr weiter und hält alles Übel für die Strafe am Verrat an ihrer Schwester.
    James McKenzie wird vom Krieg wieder Heim geholt und trifft auf Helena. Er hilft der jungen Frau. Sie geht nach Kiward Station, gelangt in die Obhut der Familie und erlebt Höhen und Tiefen.

    Bereits beim Lesen der Buchbeschreibung kam mir James McKenzie und Kiward Station bekannt vor. Ich wusste nur nicht mehr so recht woher und im Internet fand ich keine Verbindung. Nun weiß ich, dass dieses Buch an die Geschichten der "Land der weißen Wolke"-Reihe anschließt.
    Die Namen kamen mir bekannt vor, allerdings fehlten mir über 1 Jahr nach Lesen der Reihe die Zusammenhänge etwas.

    Dies ist auch der 1. Punkt, der mich etwas am Buch gestört hat. Jedes Buch einer Trilogie von Lark ist in sich abgeschlossen. Dennoch bauen Sie aufeinander auf. In jedem Buch wird ebenfalls nochmals auf die Charaktere der vorherigen Generation eingegangen, damit man als Leser die Zusammenhänge versteht, wenn man z.B. den ersten Teil nicht gelesen hat. Diese Weiteren Informationen fielen in diesem Buch etwas schwach aus. Jeder Charakter aus der "Weiße Wolke"-Reihe wurde erwähnt und mit Glück durch 1-2 Sätze beschrieben. Wenige bekamen vielleicht mal 5-10 Sätze. So richtig konnte man nichts damit anfangen. Sonst fiel bei mir im 2. bzw. 3. Teil der Groschen und ich konnte folgen, doch hier fiel mir kaum etwas wieder ein. Dies lag aber vielleicht auch an den total verworrenen Verhältnissen mit welchen Lark 3 Mal über 800 Seiten füllte.
    Dass sie hier allerdings "nur" knapp über 400 Seiten gefüllt hat, erklärt natürlich die schwachen Tiefgänge.

    Mir fehlte wirklich die Nähe zu den Charakter. Ich fühlte sonst immer mit den einzelnen Schicksalen, litt mit den Frauen und Kindern. Doch hier fehlte es an Gefühl.

    Positiv hervorheben kann ich allerdings wieder die gute Verarbeitung der Maori-Kultur. Das schafft keine andere Neuseeland-Autorin so gut wie Sarah Lark. Ich habe bisher viele gelesen und nur Lark geht bezüglich der Bräuche und Traditionen dieses interessanten Volkes so sehr ins Detail und beschreibt es noch dazu so facettenreich. Man lernt immer wieder etwas dazu.
    In diesem Roman noch dazu etwas zum 2. Weltkrieg, der uns nicht so fern ist wie die anderen Kriege und Unruhen auf welchen die Trilogien von Lark ihre Ursrpünge finden. Bisher mir unbekannte Hintergründe wurden als Hauptthema aufgegriffen (die Deportation der Polen, die Reisen nach Sibirien und Persien)... Ich dachte bisher, dass es nur Engländer, Iren und Deutsche nach Neuseeland verschlagen haben.
    Das Nachwort zu diesem Thema war sehr aufschlussreich.

    Die Illustrationen waren wunderbar gestaltet und untermalten die Geschichte zusätzlich.

    Zusammenfassend kann ich sagen: Sarah Lark kann es eindeutig besser! Dafür, dass es ein teures Hardcover für diese Seitenanzahl ist, sehr schade. Man hat den Eindruck, dass Sarah Lark viel daran gelegen war, eine 2.-Weltkriegs-Geschichte der Polen zu verarbeiten. Da dies allerdings zu nah an der Gegenwart liegt, hätte man eher ein einziges eigenständiges Werk geschrieben - länger und tiefgründiger - als das noch eben an eine Trilogie hintenran zu "werfen".
    Ich freue mich auf die neue Trilogie, die ich nun in Angriff nehmen werde. Die Taschenbücher geben allein von der Seitenanzahl gesehen wieder mehr her.

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    MamaSandras avatar
    MamaSandravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein leichter Lark-Einstieg, aber nicht zu vergleichen mit den Trilogien.
    Wie ein Buch "zwischendurch" geschrieben. Lark kann es wirklich besser!

    Ich habe dieses Buch bereits vor einem halben Jahr als Vorab-Exemplar über einen anderen Anbieter erhalten. Voraussetzung für den "Gewinn" war die Beurteilung für die ersten 8-10 Seiten zuzüglich Umschlagtext. Damals klang es nicht schlecht - eine schöne Liebesgeschichte sicherlich mit Herzschmerz und Gefühl. Der Einstieg war wirklich ok und lies sich gut lesen. Ich bekam das Buch und legte gleich los... bis heute allerdings ist es immer noch nicht fertig gelesen...
    Ich bin nicht der Typ, der ein Buch einfach wieder weg legt. Ich lese es allein für den Autor, der viel Arbeit und Herzblut investiert hat, immer zu Ende. Oft kommt noch die positive Überraschung, manchmal auch nicht - aber ich habe es dann immerhin zu Ende gelesen und nichts verpasst.

    Bei diesem Buch interessiert mich das Ende allerdings schon lange nicht mehr! Es lässt sich so schwer lesen. Die Idee ist nicht schlecht: Molly und Ryan, 2 unterschiedliche Typen, verlieben sich und erleben Höhen und Tiefen. Die Autorin beschreibt den 1. Kuss und tausend Küsse dazwischen. Gespickt mit zahlreichen Zitaten rund ums Küssen. Es geht in die Vergangenheit und in die Gegenwart - immer wieder!
    Wäre ja nicht so schlimm, würde die Vergangenheit nicht völlig durcheinander erzählt werden. Mal reisen wir zum 1. Kuss, mal zum Tag der Trennung, dann wieder der 1. Urlaub, dann zum Fremdgehen, dann zum "Wieder-zusammen-gekommen", dann zum Heiratsantrag, der vor der Trennung kam.... Ich habe sooooo oft zurück geblättert und nach dem Datum schauen müssen, um zu wissen zu welchem Zeitpunkt der Beziehung ich jetzt geschickt werde. Es wurde mir einfach zu lästig! So schön und süß die Story auch klingt, mir war das viel zu Durcheinander. Ich hatte ab Seite 80 schon längst den Faden verloren und mir fehlt bis jetzt die Lust, diesen wieder zu suchen.

    Sehr schade!
    Aber vielleicht entwirrt ihr das Chaos ja besser als ich. Für mich ist das Buch einfach nicht schön geschrieben.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach das bisher schlechteste Buch der Autorin: vorhersehbar, flache Charaktere, oberflächlich. Sarah Lark kann es besser!
    Enttäuschend.....

    Darum geht's:
    Die beiden polnischen Schwestern Luzyna und Helena verlieren im zweiten Weltkrieg in Sibirien ihre Eltern und werden 1944 von den Alliierten nach Persien gebracht, wo sie in einem Auffanglager unterkommen. Das ferne Neuseeland nimmt davon ein paar Hundert polnische Waisenkinder auf und bietet ihnen Asyl. Luzyna erhält die Genehmigung, während die neunzehnjährige Helena bereits zu alt für die Aufnahme ist. Doch als Luzyna zu spät kommt, nimmt Helena ihren Platz ein und erreicht schließlich Neuseeland. In Pahiatua auf der Nordinsel werden die Ankömmlinge im "Polish Childrens Camp" untergebracht. Helena möchte gerne in Neuseeland bleiben, doch sie hütet gleich zwei Geheimnisse....

    Meine Meinung:
    Ich liebe die Neuseelandromane von Sarah Lark, auch wenn ich bis jetzt nur die Neuseelandsaga (1. Im Land der weißen Wolke, 2. Das Lied der Maori, 3. Der Ruf des Kiwis) komplett und von der Kauri Trilogie erst Band Eins (Das Gold der Maori) gelesen habe. Deshalb freute ich mich schon sehr auf dieses neue Buch, das (noch) keiner Reihe angehört und das ich unabhängig lesen konnte. Leider war "Eine Hoffnung am Ende der Welt" eine herbe Enttäuschung!

    Während die Romane der Autorin normaler Weise zwischen 600 und 900 Seiten haben, hat diese Geschichte nur 400 Seiten und erschien mir wie ein "Geschichtengerüst". Oberflächlich und vorhersehbar der Inhalt, viele Szenen nur angerissen oder schnell abgewickelt...irgendwie kein Wunder, wenn die Autorin normaler Weise für eine ähnliche Geschichte die doppelte Seitenanzahl benötigt. Mir fehlte hier sowohl die Tiefe, als auch eine neue Story. Die Charaktere entsprechen leider sehr den Klischees und hatten kaum Ecken oder Kanten. Helena ist zwar eine liebenswürdige junge Frau, die einige Geheimnisse verbirgt, doch auch bei ihr fehlte mir das gewisse Etwas.
    Mit James McKenzie erleben wir einen jungen Mann, der sich gegen den Willen seiner Eltern freiwillig für den Krieg gemeldet hat. Er ist ein tollkühner Flieger und liebt seine Maschine. Doch steht er vor dem Kriegsgericht, da er sich weigerte Bomben über deutsche Städte abzuwerfen. Beide Handlungsstränge verknüpfen sich diesmal schon relativ früh und Helena findet Zuflucht auf Kiward Station.

    Sarah Lark Leserinnen wird Kames McKenzies Elterhaus, nämlich Kiward Station, bekannt vorkommen, denn die Farm war bereits Schauplatz in der ersten Neuseelandsaga. Wer eines der drei Bücher (oder alle drei) gelesen hat, wird auf einige gut bekannte Charaktere treffen.
    Und auch alle, die sich noch nicht mit der Maori-Kultur auseinander gesetzt haben, werden in diesem Roman viel darüber lernen und interessante Dinge erfahren. Wer schon Neuseelandkenner ist, wird vieles bereits wissen und trotzdem noch das eine oder andere dazulernen. Die Liebe, die die Autorin zu diesem Land verbindet, erkennt man in jedem ihrer Romane und ist durch die Zeilen hindurch spürbar. Gerne lasse ich mich immer wieder "ins Land der weißen Wolke" entführen, doch hoffe ich das nächste Mal auf eine etwas ausgereiftere und nicht so vorhersehbare Geschichte!

    Wunderschön finde ich die Innengestaltung des Buches, gezeichnet von Tina Dreher (Sie illustrierte bereits die Cover der Jahrhundert-Saga von Ken Follet oder die Zeitenzauber Reihe von Eva Völler). Bei jedem Kapitel findet man in der rechten oberen Ecke eine kleine Zeichnung, die Bezug zum Aufenthaltsort der Protagonisten nimmt. Auch im ersten Drittel des Buches entdeckt der Leser einige Bilder und am Ende findet man eine wunderschöne Illustration, die man aufklappen kann. Auf der Innenseite des Covers findet man eine Karte von Europa, Afrika, Asien,  Australien und Neuseeland.
    Auch das Cover wurde von Tina Dreher gestaltet.

    Während die Geschichte mehr oder weniger sehr vorhersehbar abläuft, kommt auf den letzten hundert Seiten etwas Spannung auf und ließ mich an die Vorgängerromane der Autorin denken, die mich immer wieder begeistert haben. Leider war dies hier nur selten der Fall....

    Interessant fand ich allerdings das Nachwort der Autorin, die über ihre Recherchen berichtete. Kaum jemand weiß, dass wegen des Hitler-Stalin Paktes der Großteil ostpolnischer Bürger zunächst nach Sibirien verbannt wurde. Die Überlebenden wurden später von den Alliierten nach Persien in ein Lager gebracht, wo anschließend rund 800 Menschen, vorwiegend Kinder und Jugendliche von Neuseeland aufgenommen wurden. Das Polish Childrens Camp gab es wirklich und war zuerst als Übergangslösung gedacht, aber nach Übernahme der Kommunisten in Polen nach Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden die meisten Flüchtlinge eingebürgert.

    Schreibstil:
    Das Buch liest sich sehr leicht und ist sicher nicht gehobene Literatur, aber der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Leider vermisste ich hier sowohl die Spannung, als auch etwas Neues. Habe ich in meiner letzten Sarah Lark Rezension noch geschrieben: "Wie üblich fesselnd geschrieben mit der richtigen Dosis Abenteuer, Gefühl und Historie", kann ich diesen Satz diesmal nur bedingt recht geben.

    Fazit:
    Meiner Meinung nach das bisher schlechteste Buch der Autorin: vorhersehbar, flache Charaktere, oberflächlich. Einzig die Landschaftsbeschreibungen und die Erzählungen rund um die Maori-Kultur sind wieder gelungen und lassen Fernweh aufkommen. Die Geschichte drumherum ist zu konstruiert und langweilig....leider!

    Kommentare: 3
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    G
    Germaniavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Unerwarteter Beginn in Persien mit einem unbekannten Stück europäischer Geschichte, spannendes Finale in einer vertrauten Ecke Neuseelands.
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    Hasi94s avatar
    Hasi94vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider etwas zu platt und unrealistisch
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    Birkel78s avatar
    Birkel78vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte in eine unbekannte Zukunft.
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