Sarah Lark Im Schatten des Kauribaums

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten des Kauribaums“ von Sarah Lark

Neuseeland 1875: Lizzie und Michael Drury haben sich den Traum von einer großen Schaffarm erfüllt, vor ihnen liegt eine verheißungsvolle Zukunft. Doch ihr Leben gerät jäh aus den Fugen, als ihre älteste Tochter Matariki entführt wird - von ihrem leiblichen Vater, dem Maori-Häuptling Kahu Heke ...

Während die Drurys um ihre Tochter bangen, steht der Familie Burton ein scheinbar glückliches Ereignis bevor: Kathleens Sohn Colin kehrt nach Neuseeland zurück. Noch ahnt niemand, was der junge Mann heraufbeschwören wird ...

Zwei Familien sind auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden, denn die Vergangenheit lebt in der Gegenwart weiter.

Zieht sich am Anfang etwas, dann gewohnt spannend.

— berlincici

Sehr gutes Buch und wie immer spannend, interessant und super zu lesen.

— Lillylovebooks

Es war schön zu erfahren wie es mit den Figuren aus dem ersten Band weiter geht. Aber es waren doch ziemlich viele "Zufälle" im Spiel.

— Phini

WUNDERBAR!!

— Sigilu

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  • Im Schatten des Kauribaums

    Im Schatten des Kauribaums

    nasa

    16. February 2016 um 12:35

    "Im Schatten des Kauribaums" ist die Fortsetzung von dem Buch „Das Gold der Maori“. Wie die meisten Fortsetzungen von Sarah Lark beschreibt sie hier die Geschehnisse rund um die nächste Generation. All ihre Bücher sind ins ich abgeschlossen und können somit auch einzeln gelesen werden. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Man kann den Handlungen gut folgen und sich Geschehnisse und Landschaften plastisch vorstellen. Zudem schafft sie es ihre Leser von der ersten Seite an zu fesseln und das durchgängig bis zum Schluss. Es werden in den Büchern, immer mehrere Handlungsstränge aufgezeigt die am Ende aber doch zusammen führen und einen in verschiedene Leben blicken lassen. So werden hier verschiedenen Themen aufgegriffen und behandelt, wie die Geschichte der Maori, die Suffragetten-Bewegung, Gewalt gegen Frauen und die lesbische Liebe. Neuseeland 1875: Michael und Lizzy Drury haben es geschafft. Sie haben ihre Farm aufgebaut und wollen ihre Tochter eine gute Schulbildung zukommen lassen. Matariki ist allerdings Halb-Maori und hat von Anfang an mit Vorurteilen zu kämpfen. Das selbstbewusste Mädchen stellt sich aber jeder Herausforderung. So auch als sie von ihrem Vater Kahu Heke entführt und auf die Nordinsel verschleppt wird. Zur gleichen Zeit reist Familie Burton nach England um Erbangelegenheiten zu klären. Dort lernen sie die Familie Paisley kennen. Diese Begegnung wird eine schicksalhafte für Violet Paisley. Diese reist mit ihrer Familie und den Burtons nach Neuseeland um dort ein neues Leben zu beginnen. Während die Burtons sich auf die Heimreise freuen steht für Violet ein hartes und anstrengendes Leben bevor. Was mir gut gefallen hat sind das die Charaktere sich immer weiter entwickeln. Die Geschichte spielt über einen Zeitraum von 20 Jahren und in dieser Zeit verändert sich jeder. So auch hier, jeder wächst mit seinen Herausforderungen über sich hinaus und bleibt nicht stehen. Ein sehr lesenswertes Buch. Man lernt nebenbei was von der Neuseeländischen Geschichte kennen und verliert sich in der einzigartigen Landschaft. Zudem bereitet einem das Buch viele schöne Lesestunden.

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  • Eine spannende Fortsetzung

    Im Schatten des Kauribaums

    Kirschbluetensommer

    26. June 2014 um 11:29

    Auszug vom Klappentext: "Neuseeland 1875: Lizzie und Michael Drury haben sich den Traum von einer großen Schaffarm erfüllt, vor ihnen liegt eine verheißungsvolle Zukunft. Doch ihr Leben gerät jäh aus den Fugen, als ihre älteste Tochter Matariki entführt wird - von ihrem leiblichen Vater, dem Maori-Häuptling Kahu Heke ... Während die Drurys um ihre Tochter bangen, steht der Familie Burton ein scheinbar glückliches Ereignis bevor: Kathleens Sohn Colin kehrt nach Neuseeland zurück. Noch ahnt niemand, was der junge Mann heraufbeschwören wird ... Zwei Familien sind auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden, denn die Vergangenheit lebt in der Gegenwart weiter." Sarah Lark ist mit diesem Buch eine tolle Fortsetzung gelungen. Sie versteht es wirklich, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln, was bei mehr als 600 Seiten wirklich ein Kunststück ist. Die Geschichte um die beiden Familien bewegt den Leser - sei es als Matariki entführt wird, später von Weißen als Sklavin gehalten oder in die Maori-Aufstände verwickelt wird. Der Charaktere sind gut gezeichnet. Interessant ist besonders die Veränderung von Matariki, die immer wieder zwischen den Weißen und den Maoris schwankt. Etwas enttäuschend fand ich Colin Coltrane. Ich hatte mir gewünscht, dass der englische Militärdrill ihn zum Positiven verändert. Letzten Endes ist er aber immer noch der Gleiche Bösewicht oder anders ausgedrückt: Wie der Vater so der Sohn. Gerade weil die Entführung Matarikis so im Klappentext hervorgehoben wurde, bin ich davon ausgegangen, dass sie einen größeren Raum einnehmen würde. Letzten Endes ist sie aber im Vergleich zum Umfang des Buches relativ kurz gehalten, aber dennoch spannend zu lesen. Das Buch überzeugt mit fundiertem Fachwissen über die Geschichte Neuseelands und mit tollen Charakteren, sowie mit Spannung!

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  • ... die nächste Generation

    Im Schatten des Kauribaums

    YvetteH

    06. May 2014 um 18:08

    Der Klappentext weckt Interesse, deshalb möchte ich zum Inhalt nichts weiter sagen. Zum Buch: Auch in diesem 2. Teil der Kauri - Trilogie beschreibt Sarah Lark die Geschichte der Familien Coltrane/Burton und Drury sehr farbenprächtig und einfühlsam. Sie greift Themen wie Gewalt in der Ehe, die weitere Besiedlung Neuseelands, aber auch politische Themen der damaligen Zeit, wie z. B. Frauenwahlrecht, auf. Auch hier wird der Leser wieder in den Bann gezogen, durch Wendungen, die die Hauptcharaktere und deren Familien beeinflussen. Auch kommen neue Figuren hinzu, die sich durch den flüssigen Schreibstil der Autorin problemlos einfügen. Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die man unbedingt lesen sollte, vor allem, wenn man Teil 1 bereits kennt. Da der Roman in sich abgeschlossen ist kann man ihn auch so lesen. Empfehlenswert und von mir 5 Sterne

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  • Etwas knapper und alles wäre super

    Im Schatten des Kauribaums

    Michelle1990

    24. March 2014 um 09:11

    Dieses Buch war mein Begleiter im Karibik-Urlaub. Ich habe die erste Zeit in der Landschaft Neuseelands geschwelgt (mein erstes Neuseeland-Buch) und mich richtig verliebt. Auf meiner Wunschliste steht nun eine Reise nach Neuseeland. Die Story ist auch gut aufgebaut, man muss jedoch wirklich dabeibleiben, dass da keine Verwirrung entsteht (ich habe den Band davor nicht gelesen und war anfangs etwas verwundert, warum auf einige Dinge nicht näher eingegangen wird - dann jedoch habe ich rausgefunden, dass es da einen Band davor gab ;-)). Ich bewunderte die Frauen in diesem Buch sehr, einige Vorfälle rührten mich zu Tränen. Mein einziges, jedoch leider für mich persönlich großes Manko: 200 Seiten weniger! Mindestens - der Schluss ist so unheimlich zäh, ich hätte fast abgebrochen. Hätte ich das getan, wäre das auch kein Untergang gewesen, weil auch nichts mehr wirklich brenzliges passiert und man sich den Schluss eigentlich denken kann ;)

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  • Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    broul

    15. March 2013 um 22:14

    Ein historischer Roman über starke Frauen in Neuseeland im ausgehenden 19. Jahrhundert. Und da lande ich gleich bei meinem Hauptproblem mit diesem Buch. Ich musste mich die ganze Zeit beim Lesen des Buches angestrengt zurückerinnern in welcher Zeit das Buch spielt. Die Sprache ist so modern, dass sich bei mir kein Gefühl für die Historie aufgebaut hat. Sonst liest sich das Buch gut und es bietet viele Interessante Einblicke in das Leben der Maori und der ärmeren Bevölkerung Neuseelands in den Kohlegruben. Etwas übertrieben wirkte auf mich allerdings der Rundumschlag beim Thema Emanzipation der Frau: verprügelte Frauen, geschwängerte und sitzengelassene Frauen und Frauen die für das Wahlrecht kämpfen waren ja noch ok, aber dass dann noch lesbische Beziehungen dazu kamen, fand ich etwas übertrieben. Alles in allem aber kurzweilige Unterhaltung. Nachtrage: Ich habe den ersten Band der Serie nicht gelesen, konnte also auch nicht durch massive Wiederholung gelangweilt werden ;)

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  • Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    BookFan_3000

    29. November 2011 um 17:46

    In der in sich abgeschlossenen Fortsetzung von "Das Gold der Maori" geht es um die Kinder der Protagonisten des ersten Bandes, also die nächste Generation. Lizzie und Michael Drurys Tochter Matariki wird von ihrem leiblichen Vater Kahu Heke entführt und zu dessen Stamm gebracht. Dort soll sie ihren Platz als Häuptlingstochter einnehmen und eine Bewegung gegen die weißen Einwanderer, die sogenannten Pakeha anführen. Währenddessen freuen sich Kathleen und Peter Burton auf die Rückkehr ihres Sohnes Colin. Vorher reisen sie allerdings zuerst nach Irland, um sich um ein geerbtes Haus zu kümmern. Dort lernen sie Violet kennen, ein junges Mädchen, das mit ihrer jüngeren Schwester Rosie unter den Alkoholexzessen des Vaters leidet. Nach einigem Zwischenfällen wandern Violet und ihre Familie mit den Burtons nach Neuseeland aus, doch auch dort wird es für Violet nicht besser. Nachdem sie ihre Mutter verliert, muss sie für Rosie sorgen. Dann wird sie von dem Freund ihres Bruders vergewaltigt und merkt kurz darauf, dass sie schwanger ist, woraufhin ihr Vater sie drängt, ihren Vergewaltiger zu heiraten. Die verzweifelte Violet heiratet, obwohl sie eigentlich für Sean Coltrane schwärmt, den Sohn von Michael Drury und Kathleen Burton. Währenddessen gelingt Matariki die Flucht, dank ihrem Helfer. Bald darauf lernt sie den gerade wiedergekommenen Colin Coltrane kennen. Sie verliebt sich in ihn, und auch er ist von ihr angetan, was dazu führt, dass die beiden heiraten wollen. Doch schließlich kommt alles anders als geplant. Während sich Leser des ersten Bandes freuen, die Charaktere aus dem ersten Band wiederzusehen, macht es nichts, wenn man diesen nicht gelesen hat, da beide Romane in sich abgeschlossen sind. Wie auch der erste Band schafft es Sarah Lark, einen in die fremde Welt der Maori zu entführen, und obwohl ich manche Passagen zu langatmig fand, ist der Schreibstil insgesamt sehr gut. Die Geschichte kann einen sehr fesseln, auch wenn ich finde, dass die Beschreibung des Buches nicht ganz richtig ist. Die Beschreibung lässt denken, Colin würde sofort wieder auftauchen, und es würde sich dann auf der einen Seite um ihn und auf der anderen um Matariki gehen, tatsächlich geht es dann aber um Violet und Matariki, während Colin erst Mitte des Buches auftaucht. Insgesamt ein gelungener Roman.

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  • Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    robbylesegern

    26. November 2011 um 15:08

    grandioser Nachfolger Schon "das Gold der Maori"hat mir gut gefallen, da der Roman viel Informationen über die Besiedelung Neuseelands lieferte und die damaligen Lebensverhältnisse der Einwanderer gut nachvollziehbar schilderte. In ihrem neuen Buch"Im Schatten des Kauribaums"läßt Sarah Lark den Leser am friedlichen Protest der Maoris teilnehmen, die sich gegen die Landvereinnahmung durch die neuseeländische Regierung zur Wehr setzt.Aber auch die Einführung des Frauenwahlrechtes, das Neuseeland als Vorreiter auf diesem Gebiet einführte und der Kampf dahin, sind Themen dieses Buches. Wir treffen viele Personen aus dem Buch "Das Gold der Maori"wieder, obwohl es nicht zwingend notwendig ist,den Vorgängerband gelesen zu haben,da vieles erklärt wird und jeder Band für sich abgeschlossen ist."Im Schatten des Kauribaums" beschäftigt sich auch mehr mit den Lebenswegen der Kinder aus dem vorgenannten Buch.Die Umstände,unter denen einfache Frauen dort leben mussten,rechtlos und häufig der Gewalt ihrer Ehemänner ausgeliefert läßt den Leser schon so manches Mal schaudern. Sicherlich gibt es in diesem Buch auch wieder Liebesgeschichten,denen der Leser mit Spannung folgen kann,ich fand es aber erfrischend, dass Sarah Lark diese nicht in den Mittelpunkt ihres Buches stellt.Die Lebensweise der Maori und ihre Bräuche, ebenso wie das Leben der Einwanderer sind vorherrschend in ihrem Buch.Ihre flüssige Schreibweise läßt den Leser diesen 800 Seiten "Schinken"schneller durchlesen als ihm lieb ist und ich hoffe, dass dieses Buch noch nicht der Abschluss dieser Reihe ist.Mich hat er bestens unterhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Wunderbare Lektüre zum Abschalten, die ich gerne weiterempfehle.

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  • Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    leserattebremen

    25. August 2011 um 12:01

    Im Schatten des Kauribaums Inhalt: „Im Schatten des Kauribaums“ ist die Fortsetzung des letzten Buches von Sarah Lark („Das Gold der Maori“) und beschreibt das Leben der nächsten Generation in Neuseeland. Kathleen und ihr Mann Reverend Peter Burton reisen nach Irland, um sich um ein geerbtes Haus zu kümmern. Dort lernen sie die junge Violet kennen, die mit ihrer jüngeren Schwester Rosie unter den Alkoholexzessen von Vater und Bruder leidet und krampfhaft nach einem Weg aus ihrer Situation sucht. Die gesamte Familie wandert nach einigen Zwischenfällen mit den Burtons nach Neuseeland aus, doch die Situation für Violet wird immer schlimmer. Sie wird von einem Freund ihres Bruders vergewaltigt, als sie schwanger ist, muss sie diesen heiraten und sieht kaum noch einen Ausweg aus ihrem Leben. Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit Matariki, der Tochter von Lizzie und dem Maorihäuptling Kahu Heke. Sie wird von ihrem leiblichen Vater entführt und soll als Kriegerprinzessin eine Bewegung gegen die Pakeha, die weißen Siedler in Neuseeland anführen. Ihr gelingt jedoch die Flucht, woraufhin sie längere Zeit in einem Maori-Dorf lebt und sich später stark in der Emanzipationsbewegung engagiert, wo sich dann auch die Wege von ihr und Violet kreuzen. Meine Meinung: Das Buch ist wie alle Bücher von Sarah Lark sehr gut geschrieben, mit Hintergrundwissen über die Ureinwohner Neuseelands angereichert und es macht Spaß es zu lesen. Da ich es jedoch direkt im Anschluss an das „Das Gold der Maori“ gelesen habe, war deutlich zu erkennen, dass der Autorin offensichtlich bei diesem Band langsam die Ideen zur Gestaltung der Charaktere und der Geschichten ausgingen. Violets Geschichte ist der von Kathleen aus dem ersten Band einfach zu ähnlich, sie hat einen gewalttätigen Mann und einen Sohn von ihm, der sich gegen sie stellt und ihre Versuche, aus der Ehe zu fliehen an den Vater verrät und den sie am Ende zurücklässt. Diese Geschichte deckt sich fast vollständig mit dem ersten Band und bietet wenig Neues für den Leser. Lediglich die Aspekte der Emanzipationsbewegung, in der Violet sich engagiert, geben der Geschichte einen neuen Hintergrund und verhindern, dass das Gefühl aufkommt, das gleiche Buch ein zweites Mal zu lesen. Die Geschichte von Matariki ist zwar interessant, aber zum Teil etwas langatmig geschrieben. Hier wird die Spannung längst nicht so gut gehalten wie noch im ersten Band, dennoch ist die Geschichte um Matariki etwas Neues und eröffnet der Handlung rund um die Frauenbewegung in Neuseeland neue Möglichkeiten, die von der Autorin zum Teil auch genutzt werden, beispielsweise wenn es um die Verknüpfung der Frauenrechte mit den Rechten der Maori geht. Fazit: Im direkten Vergleich zum ersten Band der Geschichte schneidet das Buch zwar schlechter ab, dennoch ist es ein flüssig lesbares und interessantes Buch, leider ohne die kreativen Ideen der bisherigen Bücher von Sarah Lark. Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man einfach in eine andere Welt abtauchen möchte und keine anspruchsvolle Story erwartet.

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  • Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    LiesaB

    "Das Gold der Maori" ist der zweite Band der Weiße-Wolke-Trilogie von Sarah Lark. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Roman, der auch ohne Kenntnis des ersten Teils gelesen werden kann. Die Kinder von Michael, Lizzie, Kathleen und dem Referent sind erwachsen geworden und erleben ihre eigene Geschichte. Diese wird von der Autorin in mehreren Handlungssträngen erzählt, die wiederum zum Ende zusammenführen. Sie greift Themen, wie die Geschichte der Maori, der Suffragettenbewegung, Gewalt in der Ehe, der lesbischen Liebe auf. Diese Themen werden anschaulich in der intelligent erzählten Geschichte dargestellt. Natürlich lebt auch dieser Roman wieder von der unglaublichen Natur Neuseelands. Mit jeder Seite, die die Autorin geschrieben hat, wird ihre Liebe zu dem Land fühlbarer. Sarah Lark versteht es die Leser mitzunehmen. Die Sätze sind flüssig, die Handlungen logisch und ohne viele Schnörkel. Fast nüchtern berichtet sie über Gewalt gegenüber Frauen, der harten Arbeit in den Kohlegruben und die unmenschliche Unterbringung der Arbeiter und deren Familien in den Elendsquartieren. Einen Stern abgezogen habe ich, weil meiner Meinung nach die Geschichte auch die eine oder andere Länge aufweist. Fazit: Das Buch ist lesenswert, der Leser lernt viel über die Geschichte Neuseelands im Allgemeinen und die der Maori im Besonderen. Ich bin auf den letzten Teil der Trilogie sehr gespannt.

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    • 3
  • Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    Marie83

    Nachdem ich bisher alles von Sarah Lark gelesen habe, durfte natürlich auch das neue Buch von ihr in meiner Sammlung nicht fehlen: Im Schatten des Kauribaums Es handelt sich um den 2. Teil einer neuen Serie, der aber in sich abgeschlossen ist, also auch ohne das Vorwissen des ersten Bandes zu lesen ist. Ich als Reihenfetischist muss aber immer ganz genau sein und lese die Bücher der Reihenfolge nach. Worum es diesmal geht? Wir schreiben das Jahr 1875. Die Protagonisten des ersten Bandes Lizzie und Michael sind endlich miteinander glücklich vereint und haben sich den Traum einer großen Farm erfüllt. Doch das Glück nimmt eine tragische Wendung als ihre Tochter von ihrem leiblichen Vater, einem Maori-Häuptling entführt wird. Im Gegensatz zu dieser Katastrophe steht der Familie Burton ein scheinbar glückliches Ereignis ins Haus: Ihr Sohn Colin kommt endlich aus England zurück. Doch auch er ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Während der Leser sich freut, die "alten Bekannten" aus dem ersten Band wieder zu treffen und alles erst ganz friedlich erscheint und die Wogen der Vergangenheit sich endlich geglättet haben, passiert ein Unglück und der Konflikt zwischen den Maori und den Weißen spitzt sich zu. Das macht auch einen Großteil des Buches aus: Man erfährt wirklich sehr viel über die Maori, ihre lange Geschichte und Kultur. Das ganze ist dann eingebettet in die fabelhafte Landschaft Neuseelands und wird immer wieder durch neue Skandale und Tragödien gefüttert. Eine Familiensaga halt, im ganz klassischen Sinn. Sarah Lark schreibt in lockerer, flüssiger Sprache. Die vielen verschiedenen Personen und Geschichten verwirren nicht, sondern sind gut voneinander zu unterscheiden und es macht beinahe Spaß den einzelnen Handlungen zu folgen. Beinahe Spaß... Denn mir persönlich hat das Buch gar nicht gefallen. Ich habe lange gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden, die ständigen Wiederholungen nervten mich nur noch und auch die zum Teil wirre Schilderung der einzelnen Handlungsstränge hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich habe das Buch nach einigen hundert Seiten, knapp vor Schluss, zur Seite gelegt und bereue es bis heute nicht. Es war, als fiel mir ein Stein vom Herzen, dass ich diesen Klotz von einem Buch (immerhin hat es über 800 Seiten) "beendet" hatte und es mich und meinen SUB nicht mehr belastete. Schade. Denn eigentlich tauche ich gerne ab in fremde Welten und lasse mich von solchen Liebes- und Lebensgeschichten verzaubern. Doch das ist Sarah Lark leider nicht gelungen. Irgendwie war ich der Geschichte immer ein Stück voraus, es war von vornherein klar worauf es hinausläuft und ich hatte Probleme mich fasznieren und fallen zu lassen. Für Fans leichter Lektüre, die auch gerne mal Wiederholungen verzeihen oder diese sogar mögen, mag es ein wunderbares Buch sein, für mich jedoch nicht.

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    • 2
  • Frage zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    Nicole

    Ich habe mal eine Frage zu den Büchern von Sarah Lark: Meine Mutter hat das neuste Buch "Im Schatten des Kauribaums" entdeckt und ich würde es ihr gern schenken. Aber ich bin unsicher, ob man es lesen kann, ohne andere Bücher von Sarah Lark zu kennen. Ist es Teil einer Reihe? Und falls ja, weiß jemand die richtige Reihenfolge, in der man die Bücher lesen sollte? Noch hat meine Mutter nämlich keins der Bücher - würde ihr dann eventuell alle schenken oder zum Testen erst mit den ersten anfangen.

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    • 8
  • Rezension zu "Im Schatten des Kauribaums" von Sarah Lark

    Im Schatten des Kauribaums

    Ajana

    21. February 2011 um 15:08

    Und wieder ist ein Lark Buch durch sfz Auch diesmal hat es Lark es wieder geschafft, mich gleich auf den ersten Seiten wieder in den Bann ihrer Geschichten aus Neuseeland zu ziehen. Diesmal weitet sich der weitestgehend friedliche Kampf zwischen den Maori und pakeha (den Weißen) aus. Die Weißen nehmen sich so viel Land wie sie wollen, ohne darauf zu achten, dass sie eigentlich den Maori gehören... doch nun wollen sich die Maoris sich dies nicht mehr gefallen lassen... so wagen sie es sich endlich aufzulehnen gegen alles, was ihnen genommen wird...und die Frauen wollen endlich erhört werden und kämpfen für ihre Rechte. Zu lange wurden sie unterdrückt und mussten unter den Männern leiden. Damit soll nun Schluss sein... Wieder einmal hat es Lark geschafft, die Geschichte Neuseelands mit den tragischen Geschichten zweier Familien geschickt miteinander zu verknüpfen. Dieses Buch hat Hoch und Tiefs und ich habe mich gefreut, wieder über schon bekannte Charaktere zu lesen.. ob es die Hüäuptlingstochter ist, die von ihrem eigenen Vater entführt wird, die traurige Geschichte einer jungen Frau, die viel Leid erfährt oder einen jungen Künstlerin, die mehr von ihrem Leben erwartet und mit ihrer Liebe Grenzen überschreitet... Ich kann allen, die Lark noch nicht für sich entdeckt haben, nur empfehlen, sich einmal eines ihrer Bücher anzunehmen. Dies ist das 2. Buch der 2. Trilogie von Lark über Neuseeland, aber man muss den 1. Teil nicht gelesen haben, da es sich auch hierbei um eine in sich abgeschlossene Geschichte handelt.

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