Sarah Lark , Tina Dreher Unter fernen Himmeln

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Inhaltsangabe zu „Unter fernen Himmeln“ von Sarah Lark

Hamburg, Gegenwart: Die deutsche Journalistin Stephanie ist in Neuseeland geboren und aufgewachsen. Doch an ihre ersten Lebensjahre dort und an ihren verstorbenen Vater hat sie jede Erinnerung verloren. Nun führt sie eine Recherchereise in das Land ihrer Kindheit - und bringt Vergangenes zurück: Als Kind wurde sie Zeugin eines Verbrechens. Mit dem Tagebuch eines entführten Maori-Mädchens gelingt es ihr, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Stephanie reist durch ganz Neuseeland, um das lang gehütete Familiengeheimnis endlich zu lüften. Begleitet wird sie dabei von dem charismatischen Maori-Dozenten Weru, den mehr als die Suche nach der Wahrheit antreibt ... Ein mitreißender Roman um ein dramatisches Familiengeheimnis. Sarah Lark erzählt eine Geschichte von Wahrheit und Verschwiegenem, von falschen und richtigen Entscheidungen, von Vertrauen und Liebe.

wie alle anderen Bücher von Sarah Lark hat mir dieses wieder sehr gut gefallen.Das nächste ist schon wieder auf meiner Liste!

— Goldammer
Goldammer

Berührende & beeindruckende Geschichte über die Maoris, den Ureinwohnern Neuseelands, deren Vertreibung & Entwurzelungen durch die Briten.

— suggar
suggar

Toller Roman über die Geschichte der Maori - manchmal vielleicht ein bisschen zu Fakten-lastig.

— Tintenklex
Tintenklex

Mal etwas anders, aber konnte mich dann doch nicht ganz überzeugen. Aber auf jeden Fall sehr viel Sarah Lark und das genügt sicher :-)

— MissWatson76
MissWatson76

Eine tragische und herzergreifende Geschichte über Liebe und Leid.

— Monice
Monice

Eine schöne Geschichte mit Einblicke in die Welt der Maori, die sich an manchen Stellen etwas gezogen hat. Dennoch empfehlenswert!

— MsChili
MsChili

Spannender und berührender Neuseelandschmöker, bei dem die Autorin zum ersten Mal Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

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  • Neuseeland-Vergangenheit und Gegenwart vereint in einem Roman

    Unter fernen Himmeln
    Monalisa73

    Monalisa73

    11. February 2017 um 21:06

    Ein sehr fesselndes, spannendes und interessantes Buch. Sarah Lark entführt den Leser in ihrem Werk „Unter fernen Himmeln“ ins Land der Maori und verbindet die Vergangenheit geschickt mit der Gegenwart. Die deutsche Journalistin Stephanie lebt in Hamburg, sie ist jedoch in Neuseeland geboren und zum Teil aufgewachsen, doch an diese Zeit kann sie sich nicht mehr erinnern. Durch ihre Arbeit muss sie in ihr Geburtsland reisen, um einen Familienmord zu recherchieren. Und dabei kommt sie ihrer Vergangenheit Stück für Stück auf die Spur. Bei ihrer Suche durch ganz Neuseeland wird sie begleitet von dem Maori-Krieger und Wissenschaftler Weru, der irgendetwas zu verbergen versucht… Eine mitreißende und faszinierende Geschichte, die einen viel zum Nachdenken und träumen anregt. Aufregend und interessant zugleich wird die Maori Geschichte erzählt. So erfährt man viel Hintergrundwissen über ihre Kultur, Bräuche und der Landübernahme durch die Engländer. Die Geschichte wird durch zwei Handlungsstränge erzählt und ist sehr übersichtlich gegliedert. Vertrauen, Liebe, Glauben und Hoffnung sind die Stützpfeiler dieser atemberaubenden Geschichte. Sehr empfehlenswert.

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  • Leider ein schwächeres Buch von Sarah Lark

    Unter fernen Himmeln
    Steffi_the_bookworm

    Steffi_the_bookworm

    30. August 2016 um 09:08

    Ich bin ein großer Fan der Bücher von Sarah Lark und habe auch schon einige von ihr gelesen. Leider muss ich hier nun sagen, dass es für mich das bisher schwächste Buch war.Der Beginn hat mir noch sehr gut gefallen. Besonders das Thema Reinkarnation fand ich sehr spannend und hatte mir für den Verlauf der Geschichte viel versprochen.Das Buch ist in einen Teil in der Gegenwart und einen Teil in der Vergangenheit aufgeteilt. Normalerweise mag ich die Geschichten in der Vergangenheit deutlich lieber, aber hier war es überraschenderweise anders herum. Die Geschichte von Marama konnte mich leider nicht wirklich packen und ich fand sie stellenweise sogar langweilig. Vielleicht liegt es unter anderem daran, dass man schon von Stephanie, der Protagonistin aus der Gegenwart, schon viel über sie erfahren hatte. Interessant fand ich jedoch wieder die sehr gut recherchierte und sehr gut eingearbeitet Kultur der Maori.Ebenso spannend wie interessant fand ich die Krimiaspekte, die hier zu finden waren. Das war mal eine nette Abwechslung in dem Genre.Insgesamt konnte ich mich das Buch leider nicht so packen und ich habe selten mit den Charakteren mitgefiebert.

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  • Großartig für jeden, der sich für die Maori-Geschichte interessiert!

    Unter fernen Himmeln
    Tintenklex

    Tintenklex

    23. August 2016 um 21:06

    Ich kenne schon ein paar Bücher von Sarah Lark und auch "Unter fernen Himmeln" hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Deutschen, de auf der Suche nach ihren eigenen Wurzeln und den Antworten zu einem ungeklärten Verbrechen nach Neuseeland reist und dort erstaunliche Entdeckungen macht. Das Buch spielt abwechselnd in der Gegenwart und im Ende des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der Auseinandersetzungen zwischen Maoris und den weißen Siedlern. Die beiden Geschichten wachsen dabei sozusagen von beiden Seiten immer weiter zusammen, bis sich am Ende ein schlüssiges Gesamtbild ergibt. Die Geschichte war offensichtlich aufwendig und gut recherchiert - es war ein leichtes, sich in diese Zeit und die Menschen damals hinein zu versetzen. Die Charaktere sind dabei sehr gut beschrieben, sodass man richtig mit ihnen mit fiebert. Egal ob es Stephanie ist, die in der Gegenwart vor unzähligen Fragen steht. Oder das Maori-Mädchen Marama, die inmitten der kriegerischen Auseinandersetzungen um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten muss. Für mich war es sehr spannend mal die "Maori-Seite" der Geschehnisse damals kennen zu lernen. Einige historische Fakten waren mir noch gar nicht bekannt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass jemand, der an den Fakten nicht so interessiert ist, sich an manchen Stellen langweilen könnte, da ausführlich die politische Lage und die Schicksale einzelner historischer Figuren beschrieben wird. Fazit: Ein Muss, für alle, die tiefer in die Geschichte von Aotearoa eintauchen wollen - solange man kein Problem mit ausführlichen historischen Details hat.

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  • Die Liebe in der Ferne

    Unter fernen Himmeln
    Monice

    Monice

    26. July 2016 um 09:48

    Ich bin begeistert, es war das erste Buch was ich von Sarah Lark gelesen habe und es hat mich mit gerissen ohne Vorwarnung und ohne Entkommen. Die Geschichte zeigt wie nah Glück und Leid, Hass und Liebe beieinander liegen können. Sarah Lark, hat mich mit ihrem Schreibstil auf eine Reise quer durch Neuseeland geführt und mich fühlen lassen was die Protagonistin fühlte. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es einem die wunderschöne Welt Neuseelands näher bringt und zugleich eine Reise in die Vergangenheit und zu einer Tragödie bringt die nur jeden lernen lässt.   Zum Inhalt: Stephanie Arbeitet als Gerichtsreporterin in Hamburg zusammen mit ihrem Freund Rick. Ihre Mutter Helma ist viel unterwegs da sie im Amazonas verschiedene Lebensweisen und Kulturen recherchiert. Die ersten sechs Lebensjahre fehlen Stephanie gänzlich, sie weiß lediglich von ihrer Mutter das sie in Neuseeland geboren wurde und dort diese sechs Jahre gelebt hat. Erst als ihr Vater bei einem Unfall verstarb und sie ihr Gedächtnis verlor ging Helma mit ihr nach Deutschland. Jetzt bringen sie ihre Recherchen zu einem nicht aufgeklärten Mordfall nach Neuseeland, wo sie außerdem noch recherchieren soll, ob das was der Hypnotiseur ihr als ihr letztes Leben verkauft hat auch wirklich passiert ist. Trotz Zweifel aller anderen lässt sich Stephanie nicht aufhalten und reist nach Neuseeland. Wo sie neben einer Geschichte über ein junges Maori Mädchen auch ihre eigene Wahrheit erwartet. Zusammen mit Weru einem Maori reist sie so durch Neuseeland auf der suche nach dem Tagebuch von Marama und ihrem tot geglaubten Vater. Doch erst Hilfe aus Deutschland bringt sie auf die richtige Spur und ihre Erinnerungen ihr wieder ein Stück näher.

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  • Taucht ein in eine wundervolle Atmosphäre

    Unter fernen Himmeln
    MsChili

    MsChili

    22. July 2016 um 10:39

    "Unter fernen Himmeln" von Sarah Lark ist 2016 im Lübbe Verlag erschienen.Stephanie, eine deutsche Journalistin, wurde in Neuseeland geboren. Und dorthin macht sie sich nun auf, um Nachforschungen für einen Artikel über einen grausamen Mord anzustellen. Zeitgleich ist es auch eine Reise in ihre Vergangenheit. Denn sie erinnert sich nicht an ihre ersten sechs Lebensjahre, die sie dort mit ihren Eltern verbracht hat. Was wird sie dort heraufinden?Mir hat sofort das Titelbild gefallen, denn es wirkt einfach harmonisch. Und ganz besonders möchte ich die Landkarte hervorheben, die innen im Buch ist, denn so kann man die Reise richtig verfolgen. Ich bin sofort gut ins Buch gekommen, denn der detailreiche Schreibstil lässt sich sehr angenehm und schnell lesen, wobei es mir manchmal etwas zu ausführlich war. Dennoch war ich sofort gefangen in dieser wundervollen Atmosphäre von Neuseeland. Die Autorin entführt den Leser in eine fantastische Welt in der man viel über die damalige Zeit und die Kultur der Maori und der Geschichte lernen kann. Durch den gekonnten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit mit vielen ausdrucksstarken Charakteren ist hier eine schöne  und wirklich emotionale Geschichte mit Schmerz, Liebe und Vertrauen entstanden. Stephanie ist ein interessanter Charakter, denn durch die fehlende Vergangenheit, ist sie noch auf der Suche und wirkt manchmal etwas unsicher. Dennoch mochte ich sie, wie auch Marama. Durch die Liebe zum Detail erfährt man viel über die damalige Zeit und kann sich die Orte wirklich bildlich vorstellen.Von mir gibt es eine Empfehlung für alle die gerne Geschichte über die Vergangenheit und Gegenwart lesen, die untrennbar miteinandern verknüpft sind!

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  • Spannender Neuseelandschmöker

    Unter fernen Himmeln
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    04. July 2016 um 14:33

    Hamburg, Gegenwart: Die 33jährige Zeitungsjournalistin Stephanie Martens steckt mitten in ihrer Reportage über "Geheimnisvolle Morde". Da erhält sie von ihrem Chef den Auftrag, einen bekannten Hypnotiseur und Verfechter der Reinkarnation aufzusuchen und dessen Seriosität zu überprüfen. Stephanie glaubt nicht an ein Leben davor, doch was sie dann während ihrer ersten Sitzung in Trance erlebt, lässt sie fassungslos zurück. Sie soll früher mal eine Maori-Häuptlingstochter namens Marama gewesen sein! Stephanie reist daraufhin nach Neuseeland, um mehr über Marama zu erfahren und verbindet das Ganze gleich mit der Recherche eines bis heute ungeklärten und schrecklichen Mordfalls. Da ahnt sie allerdings noch nicht, dass beides zusammenhängt und die Reise sie tief in ihre eigene Vergangenheit führt. Denn Stephanie lebte bis zu ihrem 6. Lebensjahr in Neuseeland, doch dann verließ sie Hals über Kopf mit ihrer Mutter das Land und kann sich seitdem an ihre Kindheitsjahre nicht mehr erinnern. Was ist damals wirklich passiert? Und wo ist ihr Vater? "Unter fernen Himmeln" ist ein weiterer alleinstehender Neuseelandschmöker aus der Feder von Sarah Lark. Nach dem eher enttäuschenden "Hoffnung am Ende der Welt" kehrt die Autorin zu ihrer alten Stärke zurück und erzählt eine spannende und abenteuerliche Geschichte, die geprägt ist von dunklen Familiengeheimnissen, schicksalhafter Liebe und tragischen Verlusten. Das tolle Cover, viele kleine Zeichnungen und die schön gestaltete Neuseelandkarte im Innern des Buches laden außerdem gleich zum Lesen ein. Erstmals verknüpft Sarah Lark hier zwei Zeitebenen, was ihr auch ganz gut gelungen ist: Stephanies Handlungsstrang in der Gegenwart und Marama Clavells Tagebuch von 1864-1949. Der historische Marama-Teil gefällt mir allerdings viel besser als der von Stephanie, bei dem es etwas zuviel "verrückte" Zufälle gibt, was selbst Stephanies Mutter im Roman treffend bemerkt. Marama ist mir auch sympathischer als Stephanie. Denn Maramas bewegtes und ereignisreiches Leben, welches sie in Ich-Form schildert, berührt von Anfang bis Ende und man wird mitgerissen von den vielen wunderbaren und witzigen aber auch traurigen und dramatischen Momenten; beginnend mit dem traumatischen Massaker an ihrem Maori-Stamm, über die "Wunderwelt" der Weißen, die sie als Ziehtochter und spätere Zofe bei den reichen Clavells erlebt bis hin zu ihrem Aufenthalt in Parihaka und noch weiter. Parihaka ist ein heute fast vergessener Ort in Neuseeland, der jedoch eine faszinierende Geschichte verbirgt, die schon mal in der Kauri-Trilogie kurz erwähnt wurde. Ein früheres friedliches und unabhängiges Maori-Musterdorf, welches im Buch eine entscheidende Rolle spielt. Dazu fließen zahlreiche historische Fakten ein über die langjährigen Konflikte und Landverteilungskämpfe zwischen den Maori und Pakeha (den weißen Siedlern), wobei die ganzen Stämme, exotischen Namen und Ereignisse manchmal doch etwas ausufern und verwirren. In der Gegenwart versucht derweil Stephanie, das vollständige Tagebuch von Marama sowie ihren Vater zu finden und den Mord aufzuklären und begibt sich gemeinsam mit dem attraktiven Maori-Archivar Weru auf Spurensuche quer durch Neuseeland. Dass sich die beiden dabei näher kommen, ist natürlich absehbar. Denn es geht zu den absoluten Touristen-Hotspots; nach Pahia, wo man Delfine in freier Wildbahn beobachten kann, nach Rotorua zu den heißen Quellen, zum Hot Water Beach oder in die Glühwürmchenhöhlen von Waitomo. Daher liest sich das Ganze eher wie ein Reiseführer und die Handlung kommt nicht groß voran. Bis zum Auftritt von Rick, Stephanies Freund aus Hamburg, der des Rätsels Lösung für mich etwas unglaubwürdig schnell und dazu noch aus der Ferne gefunden hat. Zudem wirkt der Schluss etwas konstruiert und manche Taten und Reaktionen der Protagonisten kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen. Zumindest Maramas doch eher trauriges Vermächtnis bleibt unvergessen. Insgesamt fühlte ich mich mit "Unter fernen Himmeln" trotz der kleineren Schwächen meistens gut unterhalten. Wer Sarah Larks Romane mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Mich persönlich hat der Maramas Geschichte aber mehr überzeugt, daher vergebe ich 4 Sterne.

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