Sarah Lotz

 3.6 Sterne bei 109 Bewertungen
Autorin von Die Drei, Angstrausch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sarah Lotz

Viele Namen- ein Gesicht: Die Drehbuch- und Romanautorin Sarah Lotz schreibt gerne unter vielen Pseudonymen mit mehreren SchriftstellerInnen zusammen und das über viele Genres hinweg. Unter dem Namen S.L. Grey veröffentlicht sie mit Louis Greenberg Horroromane über Zombies. Mit ihrer Tochter verfasste sie als Lily Herne Bücher und mit Helen Mofett und Paige Nick schreibt sie erotische Romane unter ihrem letzten Pseudonym Helena S. Paige. Als Sarah Lotz hat sie spannende Thriller, wie "Angstrausch", "Tag Vier" und "Die Drei" veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie und viele Tieren in Kapstadt, Südarfrika.

Alle Bücher von Sarah Lotz

Cover des Buches Die Drei9783442480531

Die Drei

 (54)
Erschienen am 18.12.2017
Cover des Buches Angstrausch9783442487370

Angstrausch

 (27)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Tag Vier9783442480548

Tag Vier

 (23)
Erschienen am 19.11.2018
Cover des Buches Angstrausch: ThrillerB077BZ814F

Angstrausch: Thriller

 (1)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Die DreiB00MI6NC04

Die Drei

 (0)
Erschienen am 08.08.2014
Cover des Buches The Three9781444775358

The Three

 (3)
Erschienen am 22.05.2014
Cover des Buches Day Four9781444775372

Day Four

 (1)
Erschienen am 21.05.2015

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Rezension zu "Die Drei" von Sarah Lotz

Verschwörungstheorien auf ihrem Höhepunkt
Miiivor 16 Tagen

An einem Tag, der später als "Schwarzer Donnerstag" in die Geschichte eingeht, geschieht ein Unglück. Vier Flugzeuge stürzen ab. Die einzigen Überlebenden: drei Kinder und eine Frau, die grade noch eine Nachricht auf ihrem Handy hinterlassen kann. Eine Nachricht, dessen gewaltige Folgen und Ausmaße zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt sind. Und auch die Kinder weisen sonderbares Verhalten auf. Sind das nur die Folgen des Absturzes oder steckt mehr dahinter?


"Die Drei" war ein wirklich interessantes Buch, schon allein wegen des Aufbaus. Ich hab eine Weile gebraucht um zu verstehen, warum das Vorwort nach dem Prolog kam und wie genau das Konzept. Es ist keine durchgängige Geschichte sondern setzt sich vielmehr zusammen aus zahlreichen Berichten, Erzählungen, Chatverläufen, Zeitungsausschnitten, etc. Alle von denen bauten aufeinander auf und gingen nahtlos ineinander über. Sehr faszinierend.

Der Gruselfaktor an einigen Stellen lag wirklich hoch. Trotzdem fand ich, dass der Aspekt mit den Verschwörungstheorien irgendwann zuviel des Guten wurde. Ab einem bestimmten Punkt war ich nur noch verwirrt und wusste nicht mehr, wer mit was angefangen hat (ich weiß, das grade das eine besondere Eigenschaft von Verschwörungstheorien ist, also das niemand genau ihren Ursprung kennt, aber trotzdem war es im Buch zuviel). Zumal wirklich sehr viele Personen darin vorkamen und es nicht leicht war, im Kopf zu behalten, wer zu wem gehört.


Fazit also, ein wirklich spannendes Buch, das ab einem bestimmten Punkt leider doch sehr nachgelassen hat.

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Rezension zu "Angstrausch" von Sarah Lotz

Trotz guter Elemente bin ich enttäuscht
ViktoriaScarlettvor 5 Monaten

Dieses Buch hat mich so enttäuscht, wie schon lange keines mehr. Ich wurde vom Klappentext in die Irre geführt und erlebte eine ganz andere Geschichte. Genaueres erzähle ich euch unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover war der Grund, warum ich auf das Buch aufmerksam wurde. Die Gestaltung ist düster und gefährlich. Sie unterstrich den Titel und versprach mir einen guten Thriller. Doch dann kam es ganz anders.

Meine Meinung zum Inhalt:
Wie ich oben schon erwähnte, wurde ich durch den Klappentext in die Irre geführt. Laut dessen liebt Simon die Gefahr, macht das alles freiwillig und ist ein Adrenalinjunkie! Doch das alles stimmt nicht. Simon wurde von seinem besten Freund überredet, in die Höhle zu gehen, genauso wie zum späteren Mount Everest Trip. Er selbst hätte diese Unternehmungen niemals freiwillig getan, schon gar nicht nach seinem Beinahe-Tod.

Das Buch ist in drei Teile eingeteilt. Ich vermisste schmerzlich eine Kapiteleinteilung. So wusste ich nie, wann ich das Lesen am besten unterbrechen konnte. Die ersten 100 Seiten des Buches war sehr spannend geschrieben. Das Erlebnis ist beklemmend und angsteinflößend, die Stimmung gelungen gefährlich. Positiv fand ich auch den lockeren und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil von Sarah Lotz. 

Nun kommt allerdings das große Aber: Der zweite Teil beginnt mit einer Juliet. Ab diesem Punkt wurde die Spannung immer geringer, bis ich mich zu langweilen begann. Mich interessierte ihr Abschnitt nicht im Geringsten, da ich mit Simon weiterlesen wollte. Es war zwar interessant, zu lesen wie sie sich mit ihrem Begleiter vorbereitet und so weiter. Trotzdem begann ich mich zu zwingen, weiter zu lesen. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus.  Zu den Protagonisten konnte ich auch keine Bindung aufbauen.

Mir gefällt die Grundidee wirklich gut. Aber für mich ist die Umsetzung nicht gelungen. Als Roman ist diese Geschichte gut, aber nicht als Thriller. Meine Enttäuschung wuchs mit jeder Seite, bis ich das Buch schlussendlich abbrach…

Mein Fazit:
Am Anfang war das Buch richtig gut, obwohl ich vom Klappentext in die Irre geführt wurde. Der erste Teil von Dreien war sehr spannend, doch ab dem Zweiten sank der Spannungsbogen massiv ab. Ich begann mich stark zu langweilen und da ich es irgendwann nicht mehr aushielt, brach ich das Buch ab. Es ist schade, weil Schreibstil, Grundidee und die ersten 100 Seiten echt gut waren.

Aufgrund dessen vergebe ich 3 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Rezension zu "Tag Vier" von Sarah Lotz

Abgedrehte Geschichte
chaptersofkikivor einem Jahr

Inhalt:
Eine traumhafte Kreuzfahrt durch den Golf von Mexiko. Drei Tage lang leben die Passagiere der "Beautiful Dreamer" wie im Paradies, doch am vierten Tag kommt es zu einer Katastrophe: Das Schiff kommt mitten auf dem Meer zum Stillstand. Als der Strom ausfällt und sich auch das Essen immer mehr dem Ende zuneigt, werden die Menschen zunehmend unruhig. Zu diesem Zeitpunkt beginnen auch die merkwürdigen Vorkommnisse. Ein Schiffsmädchen sieht immer wieder einen kleinen Jungen - doch die Kreuzfahrt ist nur für Volljährige freigegeben. Ein Ingenieur berichtet von einem "schwarzen Mann". Und dann wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt...

Meine Meinung:

Das Cover
Ich finde das Cover sehr ansprechend gestaltet Die Gestaltung der verwischten vier Striche lässt ein wenig auf die spukhaften Ereignisse in diesem Buch schließen, und auch das kleine Kreuzfahrtschiff in der unteren Mitte passt perfekt zu dem Buch. Das Cover lässt gut erahnen, wie düster die Ereignisse im Inneren des Buches sind.

Die Charaktere
Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt:
Da wäre einmal Althea, das Schiffsmädchen, welches immer wieder dem geisterhaften Jungen begegnet. Mit ihr konnte ich irgendwie so gar nichts anfangen. Sie hatte über so gut wie jeden, mit dem sie auf dem Schiff Kontakt hatte, nur Schlechtes zu sagen und war die ganze Zeit über extrem herablassend in ihren Gedanken, aber hat natürlich niemals etwas zu den Personen gesagt.
Maddie, die Assistentin des Mediums Celine, hat mir dagegen schon etwas besser gefallen. Sie hatte deutlich menschlichere Züge und konnte definitiv so etwas wie Mitgefühl für ihre Menschen empfinden. Komischerweise wurde ihr Charakter dadurch aber etwas "blass" im Gegensatz zu den anderen.
Gary, der Mörder, war ein absolut überflüssiger Charakter. Aus seiner Perspektive hätte man meiner Meinung nach echt nichts lesen müssen, denn wirklich etwas erfahren tut man da nicht, außer, dass er das Mädchen ermordet hat. Kurz danach dreht er dann vollständig ab und die seine Geschichte wird sehr unübersichtlich und merkwürdig.
Devi, der Sicherheitsmann, war mir durchaus sympathisch. Er wollte wirklich wissen, was es mit dem Tod des Mädchens auf sich hat und hat die Dinge hinterfragt. Obwohl ihm dabei immer wieder Steine in den Weg gelegt wurden, hat er niemals aufgegeben. Und er schien so ziemlich der Einzige zu sein, der nicht komplett den Verstand verloren hat. 
Helen, die alte Dame, die sich mit ihrer Freundin Elise auf dem Schiff befand um sich gemeinsam das Leben zu nehmen, mochte ich wirklich gerne. Sie hatte ein gutes Herz und war eine wirklich gute Freundin für Elise. Sie hat sich um ihre Mitmenschen gesorgt und erschien mir zudem eine wirklich intelligente Person zu sein. Aus ihrer Perspektive habe ich die Geschichte wirklich gern gelesen.
Zu guter Letzt wäre da noch Jesse, der drogenabhängige Schiffsarzt. Anfangs mochte ich ihn sehr gerne, doch gegen Ende wurde er so abgedreht, dass seine Perspektive nicht mehr wirklich viel hergab. 
Ihr seht, da kommen einige merkwürdige Charaktere zusammen!

Die Geschichte
Die Idee an sich hat mir sehr gut gefallen, nur leider hat es an der Umsetzung wirklich gehapert. Die ersten 250 Seiten ist eigentlich so gar nichts passiert, erst dann nahm die Geschichte so langsam an Fahrt auf. Leider war es richtig oft war so, dass es gerade absolut unheimlich war und dann war das Kapitel einfach plötzlich zu Ende und die Perspektive wurde gewechselt. Das hat die Spannung deutlich gemindert und mich mehr als nur einmal echt wütend gemacht. Was mich außerdem etwas gestört hat, waren die vielen ekelhaften Schilderungen in diesem Buch. Nachdem das dritte Mal erwähnt wurde, dass es irgendwo (Zitat!) "nach Kotze gerochen" hat oder nach (ebenfalls Zitat) "Kacke", war ich echt etwas genervt. Ich meine, irgendwann hat man es ja verstanden!
Gegen Ende hat das Tempo des Buches deutlich angezogen und alles wurde sehr unübersichtlich. Man musste sich echt konzentrieren und selbst dann war es immer noch schwierig, den Überblick zu behalten. Das Ende war so abgedreht und düster und beängstigend, dass ich es wieder richtig gut fand. Ich denke, dieses Buch wird mich bestimmt noch einige Zeit verfolgen...

Der Schreibstil
Sarah Lotz' Schreibstil ist sehr lebendig und flüssig, wodurch man ihre Bücher wirklich schnell lesen kann. Ihre Schilderungen sind (in diesem Falle manchmal zu meinem Leidwesen) sehr lebendig und geben einem oftmals das Gefühl, wirklich vor Ort zu sein.

Fazit:
Ein absolut abgedrehtes Buch, das definitiv das Einzige seiner Art ist. Mir persönlich hat es gut gefallen, auch wenn ich zeitweise ein wenig verwirrt war. Ich denke, dieses Buch wird mich noch lange Zeit in meinen Gedanken begleiten.

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