Sarah Lovett

 3.3 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Totgeschwiegen., Engel der Finsternis. und weiteren Büchern.

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Der Kreis der Hölle

Der Kreis der Hölle

 (4)
Erschienen am 01.01.2002
Fatale Nähe

Fatale Nähe

 (4)
Erschienen am 01.05.1997
Extremely Weird Endangered Species

Extremely Weird Endangered Species

 (0)
Erschienen am 01.03.1996
Extremely Weird Birds

Extremely Weird Birds

 (0)
Erschienen am 01.08.1996
Dark Alchemy

Dark Alchemy

 (0)
Erschienen am 01.02.2008

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Tini2006s avatar

Rezension zu "Totgeschwiegen." von Sarah Lovett

Erstaunlich, was so alles as dem Amerikanischen übersetzt wird....
Tini2006vor 4 Monaten

Sylvia Strange ist Kriminalpsychologin. Sie ist auf Urlaub und ihr Kollege auf Fortbildung, als ihr Vorgesetzter um 4 Uhr früh anruft und ihr aufträgt, sich um ein traumatisiertes Kind zu kümmern - SOFORT. Er sagt, ihr Urlaub wäre eh regulär zu Ende, da er nur bis Mitternacht geht; sie gibt sich geschlagen. Aber im Nachhinein stellt sich raus, dass er sie mitten im Urlaub anrief, weil sie eigentlich 2 Wochen frei genommen hatte, um ihr Buch zu vollenden. Alles klar? - Wenn nicht, bitte einfach ignorieren, denn genau in diesem Stil geht das Buch weiter. Alles ist etwas verworren, unlogisch, undurchdacht und man fragt sich des Öfteren: was hat das jetzt alles mit der eigentlichen Handlung zu tun bzw. um was geht es eigentlich grundsätzlich?

Abgesehen von diesen Unklarheiten speche ich der Autorin umfassende Recherche gänzlich ab, was die kindliche Entwicklung betrifft - sowohl in psychischer als auch in physischer Hinsicht. Die 9-jährige Serena wird als knochig beschrieben. Wiegt aber 40 kg. Eine 9-jährige mit 40 Kilo ist definitiv NICHT knochig, liebe Autorin. Auch ihr Talent für`s Malen deckt sich nicht wirklich mit dem, wozu eine 9-jährige im Stande ist, und dass sie sich an den Mord an ihrer Mutter erinnern kann, den sie als ein paar Wochen altes Baby miterlebte, ist - mit Verlaub - lachhaft. Serena lebte dann abgeschieden in einer beschützten Hütte und hatte nur Kontakt zu Pablo und ihren Nannys. Wenig Ausgang, keinen Kontakt zu anderen Menschen. Trotzdem ist sie sozial angenblich völlig normal entwickelt - anbgesehen von ihrer Weigerung zu sprechen, die bis zuletzt sehr rätselhaft blieb. Wenn sie dann endlich spricht, ist sie überdurchschnittlich redegewandt für ihr Alter...und, ahj ja, Englisch hat sie sich übrigens mit de TV beigebracht. Ah ja. (Es liegt quasi auf der Han, dass ich mein Kind nun 8 h vor hinesisches Fernsehen setze, damit es dann perfekt Chinesisch spricht)

Kurzum: es wird den Lesern seitenweise Unsinn erzählt. Spannend war es nie wirklich, aber dafür blutrünstig. Viele Leute werden gequält oder sterben; der Killer wird auch noch von enem Hund fast zerfleischt. Den Schauplatz - Mexiko, US-Grenze - konnte mir die Autorin definitiv nicht näher bringen. Es blieb, wie der Nachname "Strange" der Hauptfigur Sylvia schon sagt, bis zuletzt alles FREMD: Auch das traumatisiertre Kind war am Schluss ganz normal und der zum Tode verurteilte Vater entdeckte elterliche Gefühle.

Es bleibt die irritierende Feststellung, was soll alles aus dem Amerikanischen übersetzt wird, um den deutschsprachigen Buchmart mit Non-Sense anzufüllen.


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