Sarah Lukas Der Kuss des Jägers

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Inhaltsangabe zu „Der Kuss des Jägers“ von Sarah Lukas

Sarah Lukas erzählt in »Der Kuss des Jägers«, wie die junge Sophie nach dem Tod ihres Verlobten Rafael mit ihrem Leben zurechtkommt. Und das ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass Rafael als gefallener Engel zu ihr zurückgekehrt ist. Sie riskiert alles für ihre große Liebe - und überlebt einen brutalen Kampf mit einem Dämonen nur knapp. Nun scheint einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Weg zu stehen, doch die junge Frau muss bald feststellen, dass Engel auf eine andere Art lieben als Menschen. Ist Sophie zufrieden mit dem, was Rafael ihr bieten kann? Oder entscheidet sie sich für Jean, den jungen Mann, der ihr und Rafael geholfen und dabei seine Freiheit aufs Spiel gesetzt hat?

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Bissfan

    Bissfan

    01. January 2012 um 14:14

    (Rezension von Shiku) Nach allem, was sie erleben mussten, können Sophie und Rafael endlich aufatmen: Rafe ist wieder ein Engel und nicht mehr gezwungen, Sophie zu verführen. Dafür sitzt nun Jean im Gefängnis, der nach den letzten Ereignissen endgültig unter Mordverdacht steht, auch wenn er unschuldig ist. Sophie würde ihn am liebsten rausholen, geschah all dies doch nur, weil er sie retten wollte, doch das Wie ist eine Frage, die sie nicht beantworten kann. Zusätzlich setzt ihr der Dämon Kafziel zu, der sich um das Opfer betrogen fühlt. Er hat nicht vor aufzugeben, denn der Pakt wurde mit Blut besiegelt und nun will er vollenden, was er begonnen hat. Fortan versucht er, Sophie in eine Falle nach der anderen zu locken und bedroht dabei nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Familie und ihrer Freunde. Und in all diesem Chaos kann sie noch nicht einmal die einzig gute Entwicklung genießen: Sie spürt deutlich Rafaels Liebe, doch diese ist zärtlicher als zuvor, weniger verlangend. Irgendetwas fehlt ihr und irgendwann muss auch sie begreifen, dass sie es so nie wieder bekommen wird. Es kündigte sich leider schon ein wenig am Ende des ersten Buches an, dass die Spannung in der Geschichte etwas nachlässt. Bereits auf den letzten Seiten von „Der Kuss des Engels“ waren die Entwicklungen klar umrissen, die große Frage – Wird sich Rafe zurückverwandeln? – wird bereits geklärt. Das nahm damals ein wenig die Spannung aus dem Ende und leider ändert sich das im Verlauf der Handlung des zweiten Teils kaum. Natürlich ist da die Frage, wie es mit unserem Engel und seiner Menschenfrau wohl weitergeht und ob Jean jemals wieder aus dem Gefängnis herauskommt. Zugegebenermaßen ist Letzteres auch das antreibende Problem, denn wer sich auch nur ansatzweise mit dem Thema Engel beschäftigt hat – was dank Band 1 geschehen ist –, sollte wissen, dass das mit Engeln und Menschen so nicht funktionieren kann. Daher war es von vornherein klar, dass die beiden nicht so zusammen sein können wie vor Rafaels Tod, während die Protagonistin erst auf Seite 269 realisiert, was das für sie heißt. In der Zwischenzeit sind Jeans kurze Übernahmen der Erzählung eine willkommene Abwechslung, allerdings ändert das nichts daran, dass sich am Anfang, während diesem er auch seltener vorkommt, kein richtiger roter Faden herausbildet. Es lässt sich überhaupt nicht sagen, wohin das Ganze führen wird, aber leider nicht im positiven Sinne, dass die Autorin den Leser mit immer neuen Wendungen auf Trab hält – es zeichnet sich schlichtweg kein klares Ziel ab. Später ändert sich das glücklicherweise etwas, aber was dann geboten wird, ist leider auch eher mau und ruft zwischenzeitlich geheimnisvolle Fähigkeiten von Sophie auf den Plan, die mit keiner Silbe erklärt werden. Das passiert zwar nur einmal, aber ohne diesen einen Moment hätte sich das Ganze vermutlich im Kreis gedreht. Derweil bilden sich die Charaktere nicht weiter aus, sie bleiben ähnlich konturenlos wie im ersten Band, auch wenn bei einigen sicherlich Potential da ist. Jean zum Beispiel könnte ein wirklich wunderbarer Charakter sein, einfach weil er einen wahnsinnig interessanten Hintergrund hat. Ihm wird aber nicht genügend Zeit gegeben, um sich wirklich hervor zu tun und so bleibt er der gutaussehende Exorzist mit Raucherproblem, der im Gefängnis sitzt, während er woanders dringend benötigt wird. Rafael dagegen verliert schlicht und ergreifend seinen Grip. Als Gefallener hatte er noch die Fähigkeit, beim Leser ein Gefühl des Unwohlseins hervorzurufen, einfach weil nie ganz klar, ob ihm nun zu trauen ist oder nicht. Jetzt ist er wieder ein ganz normaler Engel: Zärtlich, gewissermaßen liebend, um die Menschheit und das Gute besorgt, der dabei aber auch das große Ganze im Blick hat als einzelne Personen. Sophie hat dagegen jede Menge Probleme, eines davon ist Rafes mangelndes körperliches Interesse, aber natürlich auch der Dämon, der hinter ihr her ist und dem sie des Öfteren auf den Leim geht, glücklicherweise aber in Besitz einer Kurzanleitung für Exorzisten gelangt. Und da es im ersten Band schon kurz angedeutet wurde, findet hier nun endlich die Dreiecksgeschichte ihren Fortgang, denn trotz all ihrer Liebe für Rafael meldet sich immer deutlicher ein gewisses Interesse an Jean zu Wort, was gerade recht kommt – denn wie wir alle wissen, reicht es bei Engeln mit Sex nicht weit und sie ist nun einmal eine junge Frau. Geht es wirklich ohne? Glücklicherweise deutet sich keine dieser Hin-und-Her-Geschichten an, auch wenn natürlich noch ein Band auf uns wartet. Aber erst einmal scheint es so, als würde die Autorin, zumindest was das anbelangt, eine klare Linie verfolgen – einer von beiden, aber keinesfalls beide zugleich. Dafür ein Dankeschön an die Autorin! Andere Charaktere bleiben Nebencharaktere – Madame Guimard, Alex, Geneviève ... –, in diesem Fall ist das aber auch okay, wenngleich mehr Informationen bei jedem interessant gewesen wären. Dummerweise hat es auch mit den Emotionen wieder nicht so ganz klappen wollen. „Der Kuss des Jägers“ hat zweifelsohne einige Momente, die ungemein emotional sind und berühren könnten, leider ist bei mir kaum etwas davon angekommen. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Charaktere gewissermaßen „fern“ bleiben und es schwer fällt, eine richtige Beziehung aufzubauen. Und so gern ich mit Sophie mitgelitten hätte – bisweilen erschien sie mir schlichtweg melodramatisch. Das Ende ist derweil wieder sehr offen und auch wenn es erneut die Spannung nicht aufrecht erhält beziehungsweise erzeugt, so macht es gewissermaßen Hoffnung – dass es beim nächsten Mal vielleicht etwas düsterer wird, dass eventuell auch wieder ein paar mehr Exkurse zur Kirchengeschichte und zum Exorzismus vorkommen, denn auch das hat mit in diesem Buch gefehlt. Und mit etwas Glück, auch wieder mehr Spannung. „Der Kuss des Jägers“ ist leider kein würdiger Nachfolger, denn auch wenn der Leser am Ende vor neuen Problemen steht, Spannung kommt zwischendurch kaum auf – dabei hat diese das Buch letztes Mal unter anderem so lesenswert gemacht. Die Charaktere gewinnen auch kaum an Konturen und so bleibt nur zu hoffen, dass es im dritten Band wieder bergauf geht.

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Twilight1996

    Twilight1996

    28. December 2011 um 14:38

    Inhalt: Der gefallene Engel Rafael hat seine Geliebte Sophie vor einem Dämon gerettet und wurde so zu einem wahren Engel. Nun steht ihrer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege. Doch dann taucht der Dämon Kafziel auf und beharrt auf die Einlösung des Vertrages, den Sophie mit ihrem Blut besiegelt hat und der ihren Tod bedeuten würde, wenn er zustande kommt. Das ist aber nicht das einzige Problem der beiden Liebenden, denn Sophies Eltern glauben immer noch das Sophie versucht hat sich zu ermorden und die Polizei ist hinter ihr her, weil sie eines Mordes bezichtig wird. Außerdem wäre da noch die Frage ob Sophie einen Engel lieben kann? Autorin: Sarah Lukas(echter Name: Daniela Knor) wurde am 30.Oktober 1972 in Mainz geboren und aufgewachsen. Nach dem Abschluss ihres Abiturs 1992, begann sie Anglistik(=Wissenschaft, die sich mit der englischen Sprache und Literatur beschäftig), Ethnologie(=Völkerkunde) sowie Vor- und Frühgeschichte zu studieren. Später wechselte sie zu einem Fernstudium in Geschichte, Neuerer deutscher Literaturwissenschaft und Psychologie. Ihre Liebe zum Schreiben hat sie zum Beruf gemacht. „Der Kuss des Engels“ ist ihr Debütroman, „Der Kuss des Jägers“ der Nachfolgeband. Sie hat auch noch andere Bücher wie „Elbensang“ oder „Sternenwächter“ veröffentlicht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Wiesbaden. Eigene Meinung: Von Sarah Lukas habe ich schon das Buch „Der Kuss des Engels“ gelesen und mir hat es sehr gut gefallen. Deshalb war ich mir ziemlich sicher, dass ich auch den Nachfolgeband „Der Kuss des Jägers“ lesen möchte, was ich jetzt auch getan habe. Die Handlung von „Der Kuss des Jägers“ fängt genau da an, wo sein Vorgänger geendet hat. Aus diesem Grund sollte man den ersten Band unbedingt gelesen haben, da es sonst zu Verständnisschwierigkeiten kommt. Betrachtet man die Hauptcharaktere des Buches, stellt man eine massive Weiterentwicklung an ihnen fest im Vergleich zum Vorgänger. Sie alle wirken glaubwürdig und sympathisch. In der Liebesbeziehung zwischen Sophie und Rafael kommt es zu einem Beziehungsdreieck, wie man es bei anderen Büchern schon gewohnt ist, denn Sophie fühlt sich immer mehr zu einer anderen Hauptperson hingezogen(nicht zu Rafael). Mir persönlich hat es aber ein bisschen an der Romantik im Buch gefehlt. Der Schreibstil ist schon wie beim Vorgänger flüssig und in ihm findet sich ein Hauch von Poesie, der gut zu dem Buch und der Handlung passt. Das Ende des Buches kam überraschend, unvorhersehbar und schnell. Am Ende befindet sich ein Cliffhanger der viele Fragen offen lässt und ich hoffe sehr, dass diese Fragen in einem Nachfolgeband geklärt werden. Empfehlenswert ist das Buch für Leser ab 14 Jahren. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, doch leider hat es mir ein bisschen an der Romantik des Buches gefehlt, welche für mich in einem Romantasybuch wichtig ist und deshalb gebe ich dem Roman „Der Kuss des Jägers“ 4 von 5 Monden und kann es weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Marie1990

    Marie1990

    02. December 2011 um 18:39

    Für ihre Liebe haben Rafael und Sophie alles riskiert. Sie waren in der Hölle – und haben überlebt. Nun steht ihrer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Weg. Oder doch? Kann Sophie einen Engel lieben? Und Rafael einen Menschen? Was ist mit Jean, dem jungen Mann, der seine Freiheit aufs Spiel gesetzt hatte, um dem Paar bei seinem Kampf gegen den Dämon zu helfen? Er sitzt im Gefängnis, und einzig Rafael könnte ihn daraus befreien. Doch dann müsste Jean ein Leben auf der Flucht führen und Paris – und Sophie – verlassen. Denn Jean hat sich bereits bei der ersten Begegnung in die junge Frau verliebt. Bald muss Sophie eine folgenschwere Entscheidung treffen … Trotz der Schwierigkeit einen Mittelband zu schreiben, hat Sarah Lukas einen größtenteils spannenden Nachfolger geschaffen, dem es zwar an der Romantik des ersten Bandes mangelt, aber dennoch eine interessante Handlung begründet. An einigen Stellen hätte die Autorin etwas weniger Details einfließen lassen können, da es zeitweise doch schon eher zäh fließend zu lesen war, wobei andere Passagen mich sehr gefesselt und begeistert haben. Jedoch muss gesagt sein, dass die Fakten, die die Autorin hat einfließen lassen gekonnt mit der Geschichte verwoben wurden und interessant zu lesen waren. Das Ende war sehr spektakulär, hätte aber vielleicht nicht ganz so schnell abgehandelt werden müssen, sondern es hätte von Anfang an rasanter daraufhin gearbeitet werden können. Viele Fragen bleiben am Ende offen und lassen den Leser den nächsten Band erwarten, bei dem hoffentlich die letzten Fragen geklärt werden und der mit einen fulminanten Finale aufwarten kann. Die Figurenkonstellation hat sich im Vergleich zum ersten Band verschoben, denn mittlerweile fühlt sich Sophie eher zu Jean hingezogen. Dies hätte ich jetzt so direkt nicht erwartet, aber so verläuft die Handlung vielleicht in eine andere, interessantere Richtung. Mal sehen, wie sich alles noch entwickelt. Sprachlich besticht dieses Buch wieder durch eine Brillianz, die die Handlung in den Köpfen der Leser zum Leben erweckt; sie besitzt eine gewisse Poesie und Schönheit, die dieses Buch zu einem sprachlichen Leckerbissen gestaltet. Das Cover ist, wie bereits das zu Band eins, sehr schlicht gehalten; sehr passend und unaufdringlich.

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Shiku

    Shiku

    15. September 2011 um 18:08

    Nach allem, was sie erleben mussten, können Sophie und Rafael endlich aufatmen: Rafe ist wieder ein Engel und nicht mehr gezwungen, Sophie zu verführen. Dafür sitzt nun Jean im Gefängnis, der nach den letzten Ereignissen endgültig unter Mordverdacht steht, auch wenn er unschuldig ist. Sophie würde ihn am liebsten rausholen, geschah all dies doch nur, weil er sie retten wollte, doch das Wie ist eine Frage, die sie nicht beantworten kann. Zusätzlich setzt ihr der Dämon Kafziel zu, der sich um das Opfer betrogen fühlt. Er hat nicht vor aufzugeben, denn der Pakt wurde mit Blut besiegelt und nun will er vollenden, was er begonnen hat. Fortan versucht er, Sophie in eine Falle nach der anderen zu locken und bedroht dabei nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Familie und ihrer Freunde. Und in all diesem Chaos kann sie noch nicht einmal die einzig gute Entwicklung genießen: Sie spürt deutlich Rafaels Liebe, doch diese ist zärtlicher als zuvor, weniger verlangend. Irgendetwas fehlt ihr und irgendwann muss auch sie begreifen, dass sie es so nie wieder bekommen wird. Es kündigte sich leider schon ein wenig am Ende des ersten Buches an, dass die Spannung in der Geschichte etwas nachlässt. Bereits auf den letzten Seiten von „Der Kuss des Engels“ waren die Entwicklungen klar umrissen, die große Frage – Wird sich Rafe zurückverwandeln? – wird bereits geklärt. Das nahm damals ein wenig die Spannung aus dem Ende und leider ändert sich das im Verlauf der Handlung des zweiten Teils kaum. Natürlich ist da die Frage, wie es mit unserem Engel und seiner Menschenfrau wohl weitergeht und ob Jean jemals wieder aus dem Gefängnis herauskommt. Zugegebenermaßen ist Letzteres auch das antreibende Problem, denn wer sich auch nur ansatzweise mit dem Thema Engel beschäftigt hat – was dank Band 1 geschehen ist –, sollte wissen, dass das mit Engeln und Menschen so nicht funktionieren kann. Daher war es von vornherein klar, dass die beiden nicht so zusammen sein können wie vor Rafaels Tod, während die Protagonistin erst auf Seite 269 realisiert, was das für sie heißt. In der Zwischenzeit sind Jeans kurze Übernahmen der Erzählung eine willkommene Abwechslung, allerdings ändert das nichts daran, dass sich am Anfang, während diesem er auch seltener vorkommt, kein richtiger roter Faden herausbildet. Es lässt sich überhaupt nicht sagen, wohin das Ganze führen wird, aber leider nicht im positiven Sinne, dass die Autorin den Leser mit immer neuen Wendungen auf Trab hält – es zeichnet sich schlichtweg kein klares Ziel ab. Später ändert sich das glücklicherweise etwas, aber was dann geboten wird, ist leider auch eher mau und ruft zwischenzeitlich geheimnisvolle Fähigkeiten von Sophie auf den Plan, die mit keiner Silbe erklärt werden. Das passiert zwar nur einmal, aber ohne diesen einen Moment hätte sich das Ganze vermutlich im Kreis gedreht. Derweil bilden sich die Charaktere nicht weiter aus, sie bleiben ähnlich konturenlos wie im ersten Band, auch wenn bei einigen sicherlich Potential da ist. Jean zum Beispiel könnte ein wirklich wunderbarer Charakter sein, einfach weil er einen wahnsinnig interessanten Hintergrund hat. Ihm wird aber nicht genügend Zeit gegeben, um sich wirklich hervor zu tun und so bleibt er der gutaussehende Exorzist mit Raucherproblem, der im Gefängnis sitzt, während er woanders dringend benötigt wird. Rafael dagegen verliert schlicht und ergreifend seinen Grip. Als Gefallener hatte er noch die Fähigkeit, beim Leser ein Gefühl des Unwohlseins hervorzurufen, einfach weil nie ganz klar, ob ihm nun zu trauen ist oder nicht. Jetzt ist er wieder ein ganz normaler Engel: Zärtlich, gewissermaßen liebend, um die Menschheit und das Gute besorgt, der dabei aber auch das große Ganze im Blick hat als einzelne Personen. Sophie hat dagegen jede Menge Probleme, eines davon ist Rafes mangelndes körperliches Interesse, aber natürlich auch der Dämon, der hinter ihr her ist und dem sie des Öfteren auf den Leim geht, glücklicherweise aber in Besitz einer Kurzanleitung für Exorzisten gelangt. Und da es im ersten Band schon kurz angedeutet wurde, findet hier nun endlich die Dreiecksgeschichte ihren Fortgang, denn trotz all ihrer Liebe für Rafael meldet sich immer deutlicher ein gewisses Interesse an Jean zu Wort, was gerade recht kommt – denn wie wir alle wissen, reicht es bei Engeln mit Sex nicht weit und sie ist nun einmal eine junge Frau. Geht es wirklich ohne? Glücklicherweise deutet sich keine dieser Hin-und-Her-Geschichten an, auch wenn natürlich noch ein Band auf uns wartet. Aber erst einmal scheint es so, als würde die Autorin, zumindest was das anbelangt, eine klare Linie verfolgen – einer von beiden, aber keinesfalls beide zugleich. Dafür ein Dankeschön an die Autorin! Andere Charaktere bleiben Nebencharaktere – Madame Guimard, Alex, Geneviève ... –, in diesem Fall ist das aber auch okay, wenngleich mehr Informationen bei jedem interessant gewesen wären. Dummerweise hat es auch mit den Emotionen wieder nicht so ganz klappen wollen. „Der Kuss des Jägers“ hat zweifelsohne einige Momente, die ungemein emotional sind und berühren könnten, leider ist bei mir kaum etwas davon angekommen. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Charaktere gewissermaßen „fern“ bleiben und es schwer fällt, eine richtige Beziehung aufzubauen. Und so gern ich mit Sophie mitgelitten hätte – bisweilen erschien sie mir schlichtweg melodramatisch. Das Ende ist derweil wieder sehr offen und auch wenn es erneut die Spannung nicht aufrecht erhält beziehungsweise erzeugt, so macht es gewissermaßen Hoffnung – dass es beim nächsten Mal vielleicht etwas düsterer wird, dass eventuell auch wieder ein paar mehr Exkurse zur Kirchengeschichte und zum Exorzismus vorkommen, denn auch das hat mit in diesem Buch gefehlt. Und mit etwas Glück, auch wieder mehr Spannung. „Der Kuss des Jägers“ ist leider kein würdiger Nachfolger, denn auch wenn der Leser am Ende vor neuen Problemen steht, Spannung kommt zwischendurch kaum auf – dabei hat diese das Buch letztes Mal unter anderem so lesenswert gemacht. Die Charaktere gewinnen auch kaum an Konturen und so bleibt nur zu hoffen, dass es im dritten Band wieder bergauf geht.

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    joojooschu

    joojooschu

    25. July 2011 um 20:39

    "Der Kuss des Jägers", ein Buch das wohl wie kein anderes in letzter Zeit meine Meinung hin und her schwanken lies. Etwa ein Jahr zuvor hatte ich "Der Kuss des Engels" in die Finger bekommen und war so in die Geschichte um Sophie und Raphael hineingezogen worden. Ebenso wie bei "Der Kuss des Engels" war ich teilweise fasziniert vom Buch, teilweise aber auch immer wieder nahe drann es wegzulegen; irgendwie bin ich dann doch am Ende angelangt und ich muss sagen ich war sowohl froh als auch traurig darüber. Sophie, mit der ich im ersten Band schon nicht wirklich warm geworden bin ging mir mit ihrer Naivität in diesem Band regelmäßig auf die Nerven. Allein die Stimmung die immer wieder hervorblitze wenn von Paris im Allgemeinen und Besonderen die Rede war und die Ungewissheit und daraus Resultierende Neugierde im Bezug auf Jean und die Machenschaften der "Bösen"(um hier nicht zu viel zu verraten) haben mich immer wieder weiter lesen lassen. => wer sich für die Thematik interessiert (teilweise waren mir die "Bibelbezüge" zu trocken und wissenschaftlich) und sich von fragwürdigen Handlungen mancher Personen nicht aus der Bahn werfen lässt könnte dieses Buch mögen. Ich selbst bin mir auch einige Wochen nach dem letzten Satz noch unschlüssig darüber, wie ich dieses Buch nun finden soll.

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  • Leserunde zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Daniela_Knor

    Daniela_Knor

    Hallo zusammen! Wie in meinem Vorstellungsbeitrag angekündigt, kommt hier nun die Leserunde zu "Der Kuss des Jägers". Ich hoffe, die glücklichen Gewinner der Freiexemplare und alle anderen, die gern mitmachen wollten, finden die Leserunde jetzt hier, obwohl es schon zwei Wochen her ist. Neuzugänge sind aber natürlich auch herzlich willkommen! Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und freue mich auf Eure Fragen und Kommentare. Von mir aus können wir morgen schon loslegen! Liebe Grüße Sarah

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    08. July 2011 um 13:27

    Sophie liebt Raphael. Dieser Liebe würde nichts im Wege stehen, wäre Raphael nicht ein Engel. Er war ein Gefallener, doch er rettete Sophie das Leben und wurde so von der Qual eines gefallenen Engels erlöst. Doch darf ein Engel einen Menschen lieben? Und darf ein Mensch einen Engel lieben? Der Dämon Kafziel hat ihr einen Deal angeboten: Sie muss sich von ihm töten lassen, er macht sie ebenfalls zu einem Engel und Sophie kann mit Raphael glücklich werden. Aber Sophie will nicht sterben! Kafziel verfolgt noch einen weiteren Plan. Indem er während des Rituals ihr Blut bekommt, kann er das Tor zur ‚Hölle‘ der gefallenen Engel öffnen, doch das darf nicht passieren. Sophie versucht gemeinsam mit ihren Freunden und Verbündeten Jean und Alex den Schlüssel vor Kafziel zu bekommen, was sich aber nicht als so einfach gestaltet, denn in keiner der alten Schriften wird erwähnt, WAS genau der Schlüssel ist … Dieses Buch ist nun schon der zweite Teil um Raphael und Sophie. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, deshalb hatte ich des öfteren Schwierigkeiten, in der Geschichte mitzukommen. Lasse ich die Tatsache, dass ich mal wieder mitten in einer Reihe angefangen habe außen vor, gefiel mir das Buch sehr gut. Die Handlung ist spannend, die Charaktere sympathisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Die Autorin schreibt sehr detailreicht, aber ich hatte trotzdem noch genug Freiheiten, mir meine eigenen Vorstellungen zu bilden. Dieses Mittelmaß finde ich sehr schön! Wer ‚Der Kuss des Engels‘ ebenfalls noch nicht gelesen hat, sollte dieses auf jeden Fall vorher tun, damit die Geschehnisse auch wirklich schlüssig sind und man nicht hin und wieder vor dem Buch sitzt und verzweifelt versucht etwas zu verstehen, wozu man ein Vorwissen braucht. Alles in allem freue ich mich jetzt aber schon sehr auf das dritte Buch!

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Arwen10

    Arwen10

    02. July 2011 um 19:42

    Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde kennenlernen. Sophie ist verliebt in den Engel Raphael. Durch ihr Opfer wurde aus dem gefallenen Engel Raphael wieder ein Engel. Sophie wird aber vor Beendigung des Blutopfers durch Jean und Raphael gerettet.Der Dämon Kafziel setzt jetzt alles daran, um den Schlüssel zu finden, damit er die Dämonen der Unterwelt freilassen kann. Dazu bedrängt er Sophie immer wieder, ihr Opfer zu vollenden. Sophie, Raphael und Jean versuchen das mit allen Mitteln zu verhindern und alles steuert auf einen Kampf zu. Dies ist der zweite Band einer Reihe und nach Beendigung desselben kann ich nur fragen, wo bleibt Band 3 ? Leider wird es noch etwas dauern, bis er erscheint. Aber solange kann ich mir mit Band 1 die Wartezeit verkürzen, den ich mir jetzt auch besorgt habe. Ohne Band 1 zu kennen, hat mir Band 2 sehr gut gefallen. Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. Auf der Innenseite ein Stadtplan von Paris. Jedes Kapitel fängt mit einer Verzierung an und wird in einzelne Abschnitte geteilt, die jeweils mit einem "Engelflügel" enden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und die Spannung bleibt durchweg erhalten, das Ende ist besonders spannend. Das große Thema ist der Kampf von Gut und Böse. Dieses Thema finde ich immer sehr interessant. Anders als in anderen Engelromanen ist die Hintergrundgeschichte kein Fantasy sondern gründet sich auf die Bibel bzw. Apokryphen, d.h. die Autorin hat sich im Wesentlichen an die dort nachzulesenden Fakten gehalten. Im Kampf gegen den Dämon Kafziel werden auch Devotionalien wie Kreuz und Weihwasser oder der Exorzismus benutzt. Insgesammt ist das Buch so geschrieben, dass man sich leicht mit Handlung und Personen identifizieren kann. Die Handlung ist nicht zu phantastisch. Das gefällt mir gerade gut, das in weiten Teilen Gedanken, Gefühle, Beobachtungen ua. im Vordergrund stehen und sich die Handlung nicht dauern überschlägt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich wachte mit Spannung auf den dritten Band, der so hoffe ich, die restlichen Fragen beantworten wird.

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  • Neue Autorin bei LovelyBooks

    Der Kuss des Jägers
    Daniela_Knor

    Daniela_Knor

    Hallo zusammen :-) Da ich neu unter den Autoren bei LovelyBooks bin, möchte ich mich und meine Bücher kurz vorstellen: Mein Name ist Sarah Lukas, und alles Wissenswerte über mich findet Ihr auf meiner Autorenseite. Letzten Monat ist mein neuer Roman „Der Kuss des Jägers“ erschienen, die Fortsetzung von „Der Kuss des Engels“. Eine Leseprobe findet Ihr auf http://www.piper-fantasy.de/files/filemanager/piper-fantasy/artikel/Leseprobe_Lukas_Kuss%20J%C3%A4gers.pdf Falls sich genug Interessierte finden, eröffne ich gern demnächst eine Leserunde. Unter den Teilnehmern werden dann drei Exemplare verlost! Wer wäre denn dabei? Herzliche Grüße Sarah Lukas

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Mii_loves_Snow

    Mii_loves_Snow

    22. May 2011 um 20:59

    Ich muss sagen, dass ich den ersten Teil lieber mochte. Der zweite war zwar spannender von der Story, aber so langatmig...

  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    16. May 2011 um 22:38

    Nach dem Kampf gegen den Dämon Kafziel, den sie nur knapp überlebt hat, muss sie feststellen, dass ihr ehemals Verlobter Raphael endlich wieder ein vollständiger Engel ist. Kafziel trachtet ihr noch immer nach dem Leben und bedroht sie. Raphael tut alles dafür, sie vor Kafziel zu beschützen. Doch Sophie muss sich auch mit weltlichen Probleme rumschlagen, denn Jean sitzt wegen Mordverdachts im Gefängnis und sie wird von der Polizei verdächtigt, mit Jean und den Satanisten gemeinsame Sache gemacht zu haben. “Der Kuss des Jägers” ist der zweite Band der wundervollen Engel-Reihe von Sarah Lukas. In diesem Band hat die Protagonistin Sophie Bachmann sehr mit ihren Gefühlen zu kämpfen, denn zum einen liebt sie ihren Raphael über alles, doch zu Jean fühlt sie sich ebenfalls hingezogen. Ich bewundere ihren Mut und ihre Ausdauer, die sie bei den Verhörungen bei der Polizei zur Schau gestellt hat und wie überlegt sie geantwortet hat. Auch ihre Art, wie sie sich Kafziel entgegen stellt, ist sehr bewundernswert. Raphael hält sich in der Beziehung sehr zurück. Sophie merkt immer mehr, dass er ihr nicht das geben kann, was sie braucht. Und immer wieder stellt sie sich die gleiche Frage: “Kann ich einen Engel lieben?” Jean tut selbst im Gefängnis alles, um nähere Informationen über Kafziels Plan herauszufinden. Er ist stets auf das Wohl der anderen bedacht. Der Schreibstil war schon wie im ersten Band sehr schön und flüssig. Die gesamte Geschichte beeindruckt mich immer wieder, da neben vielen theologischen Themen auch die Geschichte mehrerer alten Völker erwähnt wird. Wenn ich diese Reihe lese, fühle ich mich immer so, als würde ich selber eine Städtetour durch Paris machen. Es ist einfach wunderbar! Ich konnte dieses Buch überhaupt nicht mehr aus den Händen legen und habe es in 2 Etappen regelrecht verschlungen. Das Ende verspricht offensichtlich einen dritten Teil und ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis dieser erscheint! [little_dhampir]

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Natalie77

    Natalie77

    13. May 2011 um 22:54

    Inhalt: Rafael ist wieder ein Engel, durch sein handeln als Sophie sich opfern will, wurde er wieder zu einem Engel. Aber damit hören die Probleme nicht auf den Kafziel lässt Sophie nicht in Ruhe. Er versucht sie weiter dazu zu bringen sich zu opfern, aber sie ist stark und stellt sich seinem Wirken entgegen, obwohl sie genug andere Sorgen hat. Jean sitzt im Gefängnis, Rafael ist nun ein Engel und Engel dürfen nicht körperlich lieben und ihre Freundin Lara wurde gerade wegen einer anderen von ihrem Freund verlassen... Meine Meinung: Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob die Bücher von vornherein als Trilogie ausgelegt waren, denn auch mit diesem Band bleiben einige Fragen offen. Er knüpft direkt an den ersten Band an. Schon alleine deswegen sollte man den ersten band unbedingt gelesen haben. Es wird zwar kurz auf das Geschehene hingewiesen aber ich denke es fehlen die Feinheiten wenn man erst mit "Der Kuss des Jägers" anfängt. Dadurch das die Vorgeschichte im ersten Band erzählt wird startet der zweite direkt mitten im Geschehen, was ihn spannender und auch rasanter und somit für mich besser macht als der erste Band. Ich war direkt drin in der Geschichte und wollte auch immer weiter lesen. Für mich persönlich ist der Kuss des Jägers eine eindeutige Steigerung zu Der Kuss des Engels. Am Schreibstil hatte ich ja schon beim ersten Band nichts dran auszusetzen und auch die ganzen Bibelverse halten sich in Grenzen, eine Sache die mich bei Band eins etwas gestört hatte. Das einzige Manko für mich ist das man nun auf den nächsten Band warten muss denn irgendwas fehlt und ich denke hier ist noch nicht Ende

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    Cat_Lewis

    Cat_Lewis

    30. April 2011 um 15:23

    Nach dem Kampf gegen den Dämon Kafziel, den sie nur knapp überlebt hat, muss sie feststellen, dass ihr ehemals Verlobter Raphael endlich wieder ein vollständiger Engel ist. Kafziel trachtet ihr noch immer nach dem Leben und bedroht sie. Raphael tut alles dafür, sie vor Kafziel zu beschützen. Doch Sophie muss sich auch mit weltlichen Probleme rumschlagen, denn Jean sitzt wegen Mordverdachts im Gefängnis und sie wird von der Polizei verdächtigt, mit Jean und den Satanisten gemeinsame Sache gemacht zu haben. “Der Kuss des Jägers” ist der zweite Band der wundervollen Engel-Reihe von Sarah Lukas. In diesem Band hat die Protagonistin Sophie Bachmann sehr mit ihren Gefühlen zu kämpfen, denn zum einen liebt sie ihren Raphael über alles, doch zu Jean fühlt sie sich ebenfalls hingezogen. Ich bewundere ihren Mut und ihre Ausdauer, die sie bei den Verhörungen bei der Polizei zur Schau gestellt hat und wie überlegt sie geantwortet hat. Auch ihre Art, wie sie sich Kafziel entgegen stellt, ist sehr bewundernswert. Raphael hält sich in der Beziehung sehr zurück. Sophie merkt immer mehr, dass er ihr nicht das geben kann, was sie braucht. Und immer wieder stellt sie sich die gleiche Frage: “Kann ich einen Engel lieben?” Jean tut selbst im Gefängnis alles, um nähere Informationen über Kafziels Plan herauszufinden. Er ist stets auf das Wohl der anderen bedacht. Der Schreibstil war schon wie im ersten Band sehr schön und flüssig. Die gesamte Geschichte beeindruckt mich immer wieder, da neben vielen theologischen Themen auch die Geschichte mehrerer alten Völker erwähnt wird. Wenn ich diese Reihe lese, fühle ich mich immer so, als würde ich selber eine Städtetour durch Paris machen. Es ist einfach wunderbar! Ich konnte dieses Buch überhaupt nicht mehr aus den Händen legen und habe es in 2 Etappen regelrecht verschlungen. Das Ende verspricht offensichtlich einen dritten Teil und ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis dieser erscheint!

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  • Rezension zu "Der Kuss des Jägers" von Sarah Lukas

    Der Kuss des Jägers
    rocejamki

    rocejamki

    28. April 2011 um 21:56

    Inhalt: Aus dem gefallenen Engel Rafe ist ein wahrer Engel geworden. Rafael und Sophie könnten einem glücklichen Leben entgegen sehen, wäre da nicht Kafziel, der Dämon der Sophie benutzt hat um bösartige Dinge auf der Welt geschehen zu lassen. Sophie kann nicht auf viel Rückhalt von ihrer Familie oder gar Jean hoffen. Ihre Eltern glauben an einen Selbstmordversuch ihrer Tochter, Jean wurde festgenommen und einzigst ihre Freundin Lara sitzt zu Hause in Deutschland fest und kann ihr nicht helfen. Von der Polizei beschattet und Kafziel bedroht, versucht Sophie, mit ein wenig Hilfe von Rafael, Jean zu befreien und das Schlimmste zu verhindern. Dabei wird sie sich auch nach und nach ihrer Liebe zu Rafael bewusst. Doch nun muss Sophie sich entscheiden. Gibt sie sich dem Bösen hin und überlässt sie dem Dämon ihr Leben oder bleibt sie stark und kämpft um ihre Liebe? Doch wie sieht diese Liebe zu einem Engel aus? Und wieder steht Sophie vor einer neuen , schweren Entscheidung Meine Meinung: "Der Kuss des Jägers" ist der Folgeband zu " Der Kuss des Engels" , erschienen im März 2010, von Sarah Lukas. Band eins hat mich damals wenig überzeugen können. Doch Sarah Lukas hat sich in diesem Band ganz klar gesteigert, wenn auch nicht zu 100 % Prozent. Die Charaktere sind gut,sogar besser, weiter geführt und liebevoll ausgearbeitet worden. Der Schreibstil gefällt mir genauso wie damals, leicht und schwingend, gerade die Pariser Beschreibungen habe ich auch dieses Mal wieder sehr genossen. Leider ist die Handlung auch diesmal wieder sehr verwirrend und einige Abschnitte musste ich nochmals lesen um sie zu verstehen. Da wurde einfach zu schnell, zu viel durcheinandergewirbelt. Natürlich ist auch Action immer etwas Positives, jedoch nur, wenn sie sich nicht verstrickt und den Leser direkt fesselt und nach Luft schnappend zurück lässt. Leider fand ich grade hier einige, wenn auch wenige, actionreichen Kapitel eher langweilig und anstrengend. Wirklich überrascht hat mich aber doch die sehr flach gehaltenen Gefühle. Das Zitat : "Die romantischste Liebesgeschichte zwischen Himmel und Erde" auf dem Cover, hat mich nicht überzeugen können. Immer wieder kamen kurz Situationen auf die mich zum schmelzen bringen wollten, dann aber so abrupt endeten, das sich für mich keine Liebesgeschichte ergab. Natürlich liebt Sophie , und das versucht sie auch wieder zu geben, doch zwischen Verfolgungsjagden und Dämonenkämpfen ging mir die Liebe einfach zu weit unter. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die 2 Handlungsstränge. Einmal aus Jeans Sicht, der ja mittlerweile eine mehr als wichtige Rolle spielt und eben einmal aus der Sicht der Protagonistin Sophie. Die kurzen Kapitel, die übrigens jedes Mal mit einer wunderschönen Ranke geziert sind, lassen durch den Sichtwechsel, keine Langeweile aufkommen. Fantasyfans werden mit diesem Buch auf jeden Fall ihre Freude haben, denn auch hier kommen Dämonen und deren Gefolge nicht zu kurz. In diesem Band wurde nicht noch einmal alles aufgedeckt und die mich damals störenden Beschreibungen der einzelnen Figuren, gibt es hier nicht. Deshalb ist es natürlich nicht von der Hand zu weisen, das Band 1 unbedingt gelesen werden sollte. Es gibt nur leichte untergründige Rückblicke, die dem Leser wirklich Schwierigkeiten bereiten könnten.Durch den extremen Cliffhanger am Ende wird man wiedereinmal im Dunkeln stehen gelassen, was mir jedoch nichts ausmachte. Das Cover ist sehr schön gestaltet, es zeigt einen Mann, ob es nun der Engel ist oder doch der Jäger sei nun mal dahin gestellt, mit geschlossenen Augen. Die eben erwähnte Ranke und die rote leicht schnörkelige Schrift runden das Gesamtbild gut ab. Auch die ansehnlichen Karten von Paris , sowie das Lesebändchen, werden bei vielen Lesern Anklang finden. Insgesamt bin ich von Sarah Lukas Roman angenehm überrascht und das was sie hier versucht hat raus zu holen, ist ihr bis auf einige kleine Schwächen gut gelungen. Dennoch wünsche ich mir im nächsten Teil, die angepriesene Liebesgeschichte.

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