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Neue Rezensionen zu Sarah MacLean

Cover des Buches (Nine Rules to Break When Romancing a Rake) By MacLean, Sarah (Author) mass_market on (03 , 2010) (ISBN: B0053URBU4)
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Rezension zu "(Nine Rules to Break When Romancing a Rake) By MacLean, Sarah (Author) mass_market on (03 , 2010)" von Sarah MacLean

Genau das, wonach jeder Regency Romance Fan sich sehnt!
Belleariellevor einem Jahr

Ich konnte mich mit der Protagonistin Callie in vielen Punkten identifizieren und habe deshalb an besonders vielen Stellen mitgefiebert und mitgefühlt!
Callie möchte in ihrem tristen Leben als Mauerblümchen wenigstens noch ein paar Abenteuer erleben, bevor sie als alte Jungfer abgestellt wird. Sie schreibt eine skandalöse Liste und begibt sich in die Hände des ebenso skandalösen Marquess auf Ralston, für den sie schon seit ihrem Debüt schwärmt.
Mit seiner Hilfe begibt sie sich an Orte, die eine Dame aus gutem Hause sonst nie zu Gesicht bekommen würde und ihre Liebe zu dem schönem Frauenheld entfacht erneut.
Nach und nach arbeitet sie die Punkte auf ihrer Liste ab und kommt dem Marquess dabei immer näher. Es entwickelt sich eine heiße Affäre, doch früher oder später muss es zwischen Mann und Frau anscheinend zu Schwierigkeiten kommen.

An einigen Punkten ist die Geschichte natürlich etwas vorhersehbar und klischeehaft, doch bei historischen Romanen kann ich das gut verzeihen. Ich war vom Aufbau der Beziehung, von jeder heißen Begegnung, vom Schmerz und Liebeskummer und schließlich auch vom hart umkämpften Happy End total begeistert!

Cover des Buches Lehrmeister der Leidenschaft (ISBN: 9783862785032)
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Rezension zu "Lehrmeister der Leidenschaft" von Sarah MacLean

Wer sich diesen überragenden Historical entgehen lässt ist selber schuld! ;-)
Pitzivor 3 Jahren

Lady Calpurnia (Callie) Hartwell ist vom Schicksal leider weniger begünstigt, denn sie hat werde eine gute Figur, noch ist sie schön, zudem ist sie mit einem Vornamen geschlagen, der mehr als außergewöhnlich klingt. Auch ihre erste Saison ist ein fulminanter Reinfall - eingekleidet nach dem Geschmack der Mutter, findet sie keinen Galan und wird stattdessen nur hämisch belächelt. Verärgert und gekränkt zieht sie sich zurück in den Park um dort für sich allein zu sein, doch ausgerechnet dort begegnet sie dem attraktiven aber berüchtigten Marquess of Ralston, der sie freundlich tröstet.

Diese Begegnung hat Calpurnia auch zehn Jahre später noch nicht vergessen - sie liebt romantische Lektüre über alles hat es aber mittlerweile aufgegeben selbst zu heiraten, da sie höchstens aus Liebe den Bund fürs Leben eingehen will. In der Gesellschaft gilt sie längst als tugendhafte alte Jungfer und eigentlich hat Calpurnia ihr eintöniges Leben langsam satt.

Eines Abends kommt es zu einem verhängnisvollen, gemeinsamen Gespräch zwischen ihr und ihrem Bruder Benedick - daraufhin beschließt Calpurnia eine Liste aufzustellen mit Dingen, die sie gerne einmal erleben möchte. Viele Dinge auf dieser Liste sind rein dem männlichen Geschlecht vorbehalten - wie etwa, fechten, rauchen, oder Whisky trinken in einem Männerclub. Doch einen Punkt auf ihrer Liste möchte Calpurnia nur mit einem Mann erleben, nämlich einen leidenschaftlichen Kuss bekommen, und zwar vom Marquess of Ralston und so begibt sie sich eines Abends zu seinem Stadthaus…

Manche Romane werfen ihre Schatten weit voraus - auch Sarah MacLeans Nine Rules to break when romancing a Rake, bildet da keine Ausnahme, denn er wurde bei Erscheinen von den amerikanischen und englischen Lesern begeistert gefeiert.
Doch zumeist bin ich immer sehr skeptisch, wenn ich auf zu begeisterte Rezensionen stoße - in diesem Fall sind sie jedoch auf ganzer Linie berechtigt, denn ehrlich gesagt, habe ich selten einen warmherzigeren, romantischen und schönen historischen Liebesroman gelesen wie diesen!

Zunächst einmal fand ich es erfrischend, dass die Heldin keine schönes aristokratisches und natives Püppchen ist, sondern eine bereits etwas ältere Liebesromanheldin, die nicht nur Übergewicht hat, sondern auch recht durchschnittlich aussieht. Aber Calpurnia ist alles andere als fad - sie ist sympathisch, amüsant, hat eine abenteuerliche Natur und vor allem ist sie intelligent. Ich habe sie gleich auf Anhieb in mein Leserherz geschlossen und dank des unterhaltsamen Schreibstils der Autorin konnte ich es kaum abwarten, zu lesen, ob Calpurnia ihre neun Punkte auf der Liste abarbeiten wird. ;-)

Der Roman könnte auch gut aus der Feder von Julia Quinn sein, denn die amüsante Beschwingtheit zwischen den Zeilen liest man hier genauso heraus, wie es auch bei Romanen der genannten Autorin der Fall ist. Aber Sarah MacLeans Hauptfiguren haben noch ein wenig mehr Tiefe und Substanz, so schildert sie plausibel die Verletzlichkeit von Calpurnias Wesen und auch die von Gabriel, der seit seine Mutter einst die Familie verließ, nicht mehr an die wahre Liebe glaubt, bzw. sie sogar fürchtet.

Zugegeben, ich an Calpurnias Stelle hätte Gabriel bei seiner äußert beleidigenden Bemerkung ihres Äußeren gegenüber, wahrscheinlich viel länger zappeln lassen, als sie es tut. Doch abgesehen davon spürt man von Beginn an, wie sehr die beiden sich eigentlich mögen und so fand ich diese eine Szene nicht ganz so tragisch, in der Gabriel aus der Rolle fällt. Besonders erfreulich fand ich zudem die tolle Übersetzerleistung, die diesen wunderschönen Historical noch mal zusätzlich abrundet.

Auch die Nebenfiguren, allen voran Gabriels impulsive italienische Halbschwester Juliana, sein Zwillingsbruder Nicholas oder auch Callies Schwester Mariana, sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern treiben die Geschichte durch ihre Dialoge ebenfalls munter voran.

Cover des Buches Sündiger Pakt mit dem Teufel (Historical Gold Extra 117) (ISBN: B07YL5P9R2)
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Rezension zu "Sündiger Pakt mit dem Teufel (Historical Gold Extra 117)" von Sarah MacLean

Der 1. Teil der Barnuckle Bastards“ Reihe weist märchenhaftes Flair auf und ist eine solide Historical Romance. Allerdings mit Luft nach oben….
Pitzivor 4 Jahren

Einst gab es einen eiskalten, berüchtigten Mann von Hochadel, der keinerlei Skrupel hegte, wenn es darum ging, seine Ziele durchzusetzen. Doch eines blieb ihm verwehrt. Obwohl er drei außereheliche Söhne mit verschiedenen Frauen zeugte, die alle am gleichen Tag ihr Kind bekamen, gebar ihm seine Gemahlin keinen Stammhalter, sondern nur eine Tochter und die entsprang zudem noch nicht einmal seinen eigenen Lenden.
So ersann der Adlige einen grausamen Plan. Er holte seine Söhne, die bislang in den Elendvierteln Londons um ihr Überleben kämpfen mussten, auf seinen abgelegenen Landsitz und bildete sie im Kämpfen aus. Denn am Ende sollte nur derjenige den Titel eines Dukes tragen dürfen, der die übrigen Brüder besiegen würde. Ob der Gewinner die übrigen töten würde, war ihrem Vater einerlei.
Obwohl die drei Brüder und ihre Schwester einen Pakt schlossen, nämlich ihrem Vater diesen Wunsch zu verweigern, fiel ihnen Ewan am Ende in den Rücken. Die übrigen schworen Rache.

1837, London, Gegenwart:

Als die berüchtigten Bareknuckle Brüder, Devil und Whit, erfahren dass Ewan, ihr Bruder und Titelträger, in die Hauptstadt gekommen ist um sich eine Braut zu suchen, mit welcher er später einen Erben zeugen will, sind sie alarmiert. Besonders Devil und er planen, ihrem Bruder diese Suppe zu versalzen. Denn einst schworen sich die Brüder, keine Erben in die Welt zu setzen, um die Linie der Marwicks aussterben zu lassen.
Als Devil die interessante Felicity kennenlernt, die sich abseits eines Ballsaals aufhält, begreift er schnell, dass diese die perfekte Waffe sein könnte, um seinen Bruder in dessen Schranken zu weisen. Felicity gilt seit einem gesellschaftlichen Fauxpas als unerwünschtes Mauerblümchen, was die junge Frau sehr schmerzt. Besonders aber hat es sie verletzt, dass sich sämtliche, sogenannte Freunde, von ihr abgewandt haben.
Weil Felicity, in einem schwachen Moment, behauptet hat dass sie die zukünftige Frau des Dukes of Marwick werden wird, reagiert der ton mit Überraschung und Amüsement- keiner glaubt, dass an Felicitys Behauptung etwas Wahres dran sein könnte.
Doch Devil verspricht Felicity, dass er dafür sorgen wird, dass ihre Behauptung wahr werden wird. Er will ihr helfen- im Gegenzug erwartet er allerdings eine Gefälligkeit von ihr, die er allerdings erst, wenn ihr Wunsch wahr geworden ist, einfordern wird. Felicity lässt sich auf den gefährlichen Handel ein, denn sie hat längst nichts mehr zu verlieren und ihre bankrotte Familie benötigt dringend Geld!

Vor einiger Zeit las ich Sarah MacLeans „Love By Numbers“ Reihe, die mich richtig begeistern konnte. Und so freute ich mich sehr, als ich sah, dass der CORA Verlag mit „Sündiger Pakt mit dem Teufel“, nun den ersten Teil der „Bareknuckle Bastards“ Reihe herausgegeben hat. Dieser Roman hat eine etwas anderes Flair zu bieten- mutet beinahe so märchenhaft an, wie beispielsweise Elizabeth Hoyts Romances und ich benötigte erst eine Weile, um mich einzulesen, denn die Autorin lässt ihrem Heldenpaar sehr viel Zeit und Raum zur Entfaltung. Die Gespräche, die Devil und Felicity miteinander führen, gehen sehr in die Tiefe und obwohl ich das normalerweise sehr schätze, fand ich einfach, dass es teilweise etwas zuviel des Guten war- vor allem weil sich die Handlung etwas im Kreis zu drehen schien.

Felicity ist zwar eine interessante Romanheldin, doch fehlt es ihr meiner Meinung nach an Cleverness. Dazu ist sie viel zu impulsiv, stürzt sich, ohne Nachzudenken, in alle möglichen Gefahren und obwohl es durchaus spannend sein mag, dass sie in der Lage ist, Schlösser zu knacken, finde ich es seltsam, dass die Autorin keinerlei Erklärung dafür anbietet, warum Felicity sich diese Fähigkeit angeeignet hat.
Devil hat, wie seine Geschwister, schon einiges in seinem Leben erdulden müssen. Dennoch ist es ihm gelungen zu überleben. Er ist zwar ein uneheliches Kind, doch dank seines Geschäftsinns reich geworden und beherrscht, zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwester die Londoner Unterwelt.
Immer, wenn er in Felicitys Nähe ist, erwähnt er seine Gefährlichkeit und seine Bösartigkeit und nach mehrfachen Wiederholungen wurde es mir dann irgendwann doch etwas „too much“. Zumal Devil keinesfalls bösartig ist. Sicher er benutzt Felicity für seinen ziemlich unausgegorenen, dummen Racheplan, doch leidet er ja mehr darunter, als jeder andere. ;-)

Ewan und seine verzweifelte Suche nach der einzigen Schwester, die, streng genommen, nicht seine leibliche Schwester ist, fand ich viel spannender inszeniert und ich hätte sehr gerne mehr über Ewan und Grace erfahren, aber bis es so weit ist, muss ich mich noch gedulden. Deren Story wird erst im dritten Band thematisiert.

Bitte nicht falsch verstehen, ich fand „Sündiger Pakt mit dem Teufel“ keinesfalls schlecht geschrieben. Sarah MacLean hat einfach einen wunderbaren Erzählstil, doch ich fand schon die Ausgangssituation nicht so gut durchdacht- genauso wie die Charakterisierung des Heldenpaars nicht ganz stimmig war. Dazu die Langsamkeit des Erzählens, selbst wenn die Liebesgeschichte eine gute Entwicklung aufwies und romantisch sein mochte.
Diese Kritikpunkte haben schließlich dafür gesorgt, dass ich einen ganzen Punkt bei meiner Bewertung abgezogen habe. Dennoch möchte ich natürlich wissen wie es weitergeht mit den „Barenuckle Bastards“ und hoffe sehr, dass Whits Geschichte ein Tickchen besser werden wird.

Kurz gefasst: Der 1. Teil der Barnuckle Bastards“ Reihe weist märchenhaftes Flair auf und ist eine solide Historical Romance. Allerdings mit Luft nach oben….

Bareknuckle Bastards Reihe:

1. Teil: Sündiger Pakt mit dem Teufel
2. Teil: Das verruchte Verlangen einer Lady
3. Teil: Daring and the Duke (noch nicht übersetzt)

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