Sarah Manguso Zwei Arten von Verfall

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Inhaltsangabe zu „Zwei Arten von Verfall“ von Sarah Manguso

Eine Geschichte über eine tückische Autoimmunkrankheit, ein Jahrzehnt von wiederkehrender Paralyse, kollabierten Venen, Halskathetern, dem Tod von Freunden und Fremden, Depression und Abhängigkeit und somit von abgedroschenen Metaphern für lange Krankheit. Könnte man denken. Doch entgegen den Klischees macht die Krankheit die Autorin nicht zu einem besseren Menschen. Vielleicht zu einem mit größerem Introspektionsvermögen. Eine nüchterne, präzise Sprache von lyrischer Intensität und eine schonungslose Offenheit gegenüber der eigenen Egozentrik machen diese Krankengeschichte eben nicht zu einem der zahlreichen Schicksalsberichte, sondern zu einer Auseinandersetzung mit Krankheit im Kontext der postmodernen amerikanischen Gesellschaft, in der die Erkrankte erwachsen wird. Manguso ist ein nahezu unmöglicher Spagat gelungen: eine fesselnde, unterhaltsame und anrührende Geschichte, die, ohne den Leser auch nur kurz zu verlieren, eine kunstvolle Analyse vollführt. Damit wird »Zwei Arten von Verfall« zur Essenz dessen, was eine Geschichte über Krankheit sein kann — und sein sollte. In den USA fand das Buch weitreichende Beachtung, unter anderem wurde es in der New York Times Sunday Book Review als eines der besten Bücher des Jahres 2008 aufgeführt.

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    Zwei Arten von Verfall

    The iron butterfly

    27. August 2017 um 18:15

    Sarah Manguso war mir durch ihren Gedichtband „Komm her, O Klarheit“ bekannt und irgendwie ist ihr autobiographischer Roman „zwei arten von verfall“ auf meinem Buchregal gelandet. Nun ist die Lektüre einer Krankengeschichte nicht zwangsläufig das, was man lustvoll greift und schmökert und so hat es einige Zeit gedauert, bis ich mich darauf einlassen konnte. Unerwartet flott habe ich in zwei Einheiten die Geschichte ihrer Erkrankung gelesen und wundere mich nun nicht mehr, warum das Buch laut Klappentext im Jahr 2008 in der New York Times Sunday Book Review als eines der besten Bücher genannt wurde. Schonungslos offen berichtet Manguso, wie sie von der Autoimmunkrankheit Guillain-Barré-Syndrom im Alter von 21 regelrecht überfallen wird und neun Jahre darum kämpft wieder in eine annähernde Normalität zurückzufinden. Auf eine lyrisch anmutende Art erzählt Manguso und schreckt auch nicht davor zurück zu reflektieren.

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