Sarah Marquis

 3.3 Sterne bei 11 Bewertungen

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Rezension zu "Allein durch die Wildnis" von Sarah Marquis

Grandiose körperliche Leistung
Gucci2104vor einem Monat

Sarah Marquis ist eine außergewöhnliche Frau. Seit 20 Jahren unternimmt sie extreme Solotouren. In diesem Buch möchte sie vereinfacht gesagt von Nord nach Süd. Ziel ist Australien.

Am Anfang habe ich noch sehr mitgefiebert, bis ihre Tour los ging. Jedoch wurde auch hier schon alles nur sehr oberflächlich angeschnitten. Wie die Finanzierung erfolgte ist nur minimal angeschnitten und man darf es sich zusammenreimen. Ob dies dann stimmt, sei mal dahin gestellt.

So richtig gelang es mir im gesamten Buch nicht, mich mitreißen zu lassen. Es ist, als wäre es fast vollkommen emotionslos geschrieben, auch wenn sie immerwieder erwähnt, das sie vor Freude weint oder Ähnliches. Die Geschichten darin sind allerdings schon an einigen Stellen spannend und schockierend und doch kommt auch hier von manchen Situationen nicht der Ernst der Lage rüber.
Trotz allem bin ich froh es mal gelesen zu haben, muss es aber nicht noch einmal tun. Man hat aber auch nichts verpasst, wenn man es im Regal stehen lässt.

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Rezension zu "Instinkt – 800 Kilometer zu Fuß durch die Wildnis Australiens" von Sarah Marquis

Instincts
butterflyintheskyvor 2 Jahren

Zusammenfassung:
Un face-à-face avec la nature, sans réserves de nourriture ni traces d'humains à l'horizon. Juste des rivières infestées de crocodiles, des serpents, une végétation inextricable, la solitude, la faim, et surtout la soif. Elle a survécu grâce aux techniques ancestrales des aborigènes.

Une aventure inoubliable dans des décors à couper le souffle, mais aussi un voyage intérieur qui lui permet de nous faire entrevoir les ressources fabuleuses que chacun de nous possède au fond de lui.

Sarah ne donne ni conseils ni recettes, c'est nous qui les découvrons au fil de ses pas. Oublier la peur pour mieux évaluer le danger, accepter de revenir en arrière quand on s'est trompé de chemin, se relier à la Terre en la respectant et se fier à ses instincts... Croire à la magie de nos vies et faire de leurs zones d'inconfort des "sur-vies" où nous donnerions le meilleur de nous-mêmes.

Meine Meinung:
War gar nicht mal so schlecht. Hätte mir allerdings gewünscht dass sie ein bisschen mehr ins Detail gegangen wäre. Was packt sie ein? Wie kommt sie darauf dass sie jeden Tag 150 Gramm Mehl braucht. Wie und wo geht Körperpflege? Immerhin ist sie 3 Monate im wilden Australien unterwegs...

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Rezension zu "Allein durch die Wildnis" von Sarah Marquis

Eine lange Wanderung
Ann-KathrinSpeckmannvor 2 Jahren


Inhalt:
Sarah Marquis reißt von Sibirien nach Australien - und zwar zu Fuß.


Warum habe ich es gekauft:
Die eigenen Erwartungen sind oftmals entscheidend für die Bewertung. Ich möchte eine Rucksack reise machen. Erstmal eine kurze aber liebend gern irgendwann auch mal einige Monate am Stück. Dafür suche ich ganz allgemeine Anregungen und nehme, was die Bibliothek an Reiseberichten zu bieten hat.


Meine Meinung ...


... zum Buch an sich:
Dazu schriebe ich eigentlich selten etwas, aber hier ist mir etwas aufgefallen. So schön, klein und handlich das Buch auch ist, es ist teilweise an den Innenseiten sehr nervig zu lesen, da zu nah an den Rand geschrieben wurde. Das Cover ist allerdings sehr passend und auch sonst ist alles okay.


... zur Reise:
Genau genommen, ist sie nicht von Sibirien nach Südaustralien gelaufen. Ohne Flugzeuge und andere Transportmittel wäre sie immer wieder ziemlich aufgeschmissen gewesen. Aber trotzdem: Ein riesen Respekt. Allerdings keine Faszination  in dem Sinne, dass ich das auch machen möchte. Aber ihr scheint es mehr um das Wandern als um die Reise oder die Orte zu gehen.
Für meinen Geschmack war das alles schon zu professionell. Ich hätte lieber erstmal etwas von der ersten Reise gelesen und dabei erfahren, wie sie sich vorbereitet hat und was in ihrem Gepäck war etc. Insbesondere am Anfang war es auch sehr verwirrend, das immer wieder Erfahrungen von alten Reisen eingeflossen sind.


... zum Schreibstil:
Mich hat die Ansprache mit Sie gestört. Diese ewige Siezerei (ja, ich weiß, dass das kein Wort ist) geht mir sowieso tierisch auf den Keks. Und wenn ich ein solches Buch lese, will ich persönliche Dinge erfahren. Natürlich muss sie über nichts Privates schreiben, was sie nicht veröffentlichen will. Aber das kleine Wort Du macht alles viel vertrauter. Ich glaube auch wegen dem Sie haben mich viele Ratschläge gestört. Immer mal wieder wendet sich die Autorin direkt an den Leser und sagt, was er unbedingt tun sollte. Es sind keine schlimmen Sachen und in anderer Form hätten sie mich auch nicht gestört, aber hier irgendwie schon.


Ein anderes Problem stellt die gewählte Zeitform da. Präsens. Ich vermute, das sollte alles lebendiger machen. Die meiste Zeit hat es nur verwirrt, da auch Rückblicke und vorgegriffene Szenen in der Gegnwart geschrieben sind.


... zur Gesellschaftskritik:
Einen ganzen Abschnitt widmet die Autorin ihrer vegetarischen Lebensweise. (Wobei Fische interessanterweise keine schützenswerten Tiere zu sein scheinen, obwohl das mehrfach genannte Kriterium zwei Augen waren ...) Ich bin keine Vegetarierin, finde aber den Umgang mit Tieren in unserer Gegend zum Kotzen, tue aber zugegebenermaßen auch nichts dagegen. Die Aufgabe scheint zu gewaltig. Wo soll man ansetzen. Fleisch essen halte ich aber für natürlich und in Ordnung. Ich verstehe den Sinn am vegetarisch sein vor allem dann nicht, wenn das Fleisch ansonsten weggeschmissen wird. Klar: kaufen weniger Leut im Supermarkt, hilft das den gestern geschlachteten Tieren nicht, aber dafür werden morgen weniger getötet. Aber wenn ich im Outback einen Hamburger geschenkt bekomme, ändert es nichts, ob ich das Hackfleisch nun esse oder nicht. Naja, egal. Für mich ist es natürlich okay, dass sie diese Einstellung hat. Allerdings sollte man es wohl nicht unbedingt nachmachen. (Damit meine ich einige Situationen, in denen sie steckte. Nicht den normalen Alltag in Deutschland.)


Mit Menschen scheint sie ansonsten nicht allzu gut zu können. Man muss wohl zum Einzelgänger bestimmt sein, um sich auf so eine Reise zu begeben. Komisch finde ich dabei die mehrfache Aussage, dass die Frauen auf der Welt eine eigene Gemeinschaft bilden. Nach den im Buch dargestellten Situationen gab es genauso viele gemeine wie hilfreiche Frauen und Männer ...


Insgesamt:
Ich habe den Bericht mit Interesse gelesen, aber nichts gefunden, dass mich inspiriert hat. Die Dame hat einfach ein völlig andere Sicht auf die Welt und teilt keinen meiner Gründe zum Reisen. Vielleicht liegt diese Vorstellung auch einfach daran, dass ich durch den Schreibstil nicht an sie rangekommen sind. Ich hätte mir mehr Informationen zum Gepäck und sauberere Übergänge gewünscht. Aber ich bin mir sicher, dass viele Leser mit ähnlicher Einstellung wie die Autorin das Buch lieben werden.

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