Sarah Marquis Allein durch die Wildnis

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Inhaltsangabe zu „Allein durch die Wildnis“ von Sarah Marquis

Ein Abenteuer der Extreme. Im Mai 2010 bricht die Schweizerin Sarah Marquis zu einer gigantischen Tour auf: zu Fuß von Sibirien nach Südaustralien. Ein Abenteuer, das die zierliche Frau durch die karge mongolische Steppe, den üppigen Dschungel von Laos und den heißen australischen Busch führt - und das ihr alles abverlangt. Marquis kämpft sich durch Schnee und Sand, begegnet Wölfen und Schneeleoparden, erträgt Hunger, Kälte, Schmerzen und die Einsamkeit. Doch in der völligen Abgeschiedenheit erlebt sie zugleich eine bislang unbekannte, intensive Verbindung zur Natur, die alle Strapazen aufwiegt.

Respekt vor der Leistung! Das Buch könnte allerdings bessergeschrieben sein ...

— Ann-KathrinSpeckmann

Ich verlose dieses Buch auf meinem Blog !

— _nifelheim

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  • Eine lange Wanderung

    Allein durch die Wildnis

    Ann-KathrinSpeckmann

    01. February 2017 um 15:57

    Inhalt: Sarah Marquis reißt von Sibirien nach Australien - und zwar zu Fuß. Warum habe ich es gekauft: Die eigenen Erwartungen sind oftmals entscheidend für die Bewertung. Ich möchte eine Rucksack reise machen. Erstmal eine kurze aber liebend gern irgendwann auch mal einige Monate am Stück. Dafür suche ich ganz allgemeine Anregungen und nehme, was die Bibliothek an Reiseberichten zu bieten hat. Meine Meinung ... ... zum Buch an sich: Dazu schriebe ich eigentlich selten etwas, aber hier ist mir etwas aufgefallen. So schön, klein und handlich das Buch auch ist, es ist teilweise an den Innenseiten sehr nervig zu lesen, da zu nah an den Rand geschrieben wurde. Das Cover ist allerdings sehr passend und auch sonst ist alles okay. ... zur Reise: Genau genommen, ist sie nicht von Sibirien nach Südaustralien gelaufen. Ohne Flugzeuge und andere Transportmittel wäre sie immer wieder ziemlich aufgeschmissen gewesen. Aber trotzdem: Ein riesen Respekt. Allerdings keine Faszination  in dem Sinne, dass ich das auch machen möchte. Aber ihr scheint es mehr um das Wandern als um die Reise oder die Orte zu gehen. Für meinen Geschmack war das alles schon zu professionell. Ich hätte lieber erstmal etwas von der ersten Reise gelesen und dabei erfahren, wie sie sich vorbereitet hat und was in ihrem Gepäck war etc. Insbesondere am Anfang war es auch sehr verwirrend, das immer wieder Erfahrungen von alten Reisen eingeflossen sind. ... zum Schreibstil: Mich hat die Ansprache mit Sie gestört. Diese ewige Siezerei (ja, ich weiß, dass das kein Wort ist) geht mir sowieso tierisch auf den Keks. Und wenn ich ein solches Buch lese, will ich persönliche Dinge erfahren. Natürlich muss sie über nichts Privates schreiben, was sie nicht veröffentlichen will. Aber das kleine Wort Du macht alles viel vertrauter. Ich glaube auch wegen dem Sie haben mich viele Ratschläge gestört. Immer mal wieder wendet sich die Autorin direkt an den Leser und sagt, was er unbedingt tun sollte. Es sind keine schlimmen Sachen und in anderer Form hätten sie mich auch nicht gestört, aber hier irgendwie schon. Ein anderes Problem stellt die gewählte Zeitform da. Präsens. Ich vermute, das sollte alles lebendiger machen. Die meiste Zeit hat es nur verwirrt, da auch Rückblicke und vorgegriffene Szenen in der Gegnwart geschrieben sind. ... zur Gesellschaftskritik: Einen ganzen Abschnitt widmet die Autorin ihrer vegetarischen Lebensweise. (Wobei Fische interessanterweise keine schützenswerten Tiere zu sein scheinen, obwohl das mehrfach genannte Kriterium zwei Augen waren ...) Ich bin keine Vegetarierin, finde aber den Umgang mit Tieren in unserer Gegend zum Kotzen, tue aber zugegebenermaßen auch nichts dagegen. Die Aufgabe scheint zu gewaltig. Wo soll man ansetzen. Fleisch essen halte ich aber für natürlich und in Ordnung. Ich verstehe den Sinn am vegetarisch sein vor allem dann nicht, wenn das Fleisch ansonsten weggeschmissen wird. Klar: kaufen weniger Leut im Supermarkt, hilft das den gestern geschlachteten Tieren nicht, aber dafür werden morgen weniger getötet. Aber wenn ich im Outback einen Hamburger geschenkt bekomme, ändert es nichts, ob ich das Hackfleisch nun esse oder nicht. Naja, egal. Für mich ist es natürlich okay, dass sie diese Einstellung hat. Allerdings sollte man es wohl nicht unbedingt nachmachen. (Damit meine ich einige Situationen, in denen sie steckte. Nicht den normalen Alltag in Deutschland.) Mit Menschen scheint sie ansonsten nicht allzu gut zu können. Man muss wohl zum Einzelgänger bestimmt sein, um sich auf so eine Reise zu begeben. Komisch finde ich dabei die mehrfache Aussage, dass die Frauen auf der Welt eine eigene Gemeinschaft bilden. Nach den im Buch dargestellten Situationen gab es genauso viele gemeine wie hilfreiche Frauen und Männer ... Insgesamt: Ich habe den Bericht mit Interesse gelesen, aber nichts gefunden, dass mich inspiriert hat. Die Dame hat einfach ein völlig andere Sicht auf die Welt und teilt keinen meiner Gründe zum Reisen. Vielleicht liegt diese Vorstellung auch einfach daran, dass ich durch den Schreibstil nicht an sie rangekommen sind. Ich hätte mir mehr Informationen zum Gepäck und sauberere Übergänge gewünscht. Aber ich bin mir sicher, dass viele Leser mit ähnlicher Einstellung wie die Autorin das Buch lieben werden.

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  • Allein durch die Wildnis

    Allein durch die Wildnis

    _nifelheim

    Inhalt: Im Sommer des Jahres 2010 bricht die Schweizerin Sarah Marquis zu einem erstaunlichen Abentuer auf: Mit einem Handwagen zu Fuß von Sibirien nach Südaustralien. Ihre Reise führt sie durch die weite mongolische Steppe, in den Dschungel von Laos und schließlich nach Australien. 2 Jahre ist Sarah Marquis unterwegs und erlebt auf ihrer Reise als Frau so einige wundernswerte Abenteuer und erzählt dem Leser viele interessante Geschichten. Sie kämpft sich durch Eis und Kälte, ist Wind und Sandstürmen ausgesetzt, begegnet Wölfen und Krokodilen, erträgt Hunger, Kälte und Schmerzen. Sie lernt die Einsamkeit zu lieben und fürchtet neben all diesen Faktoren am meisten den Menschen selbst! "Ich erinnere mich an lange Sommernachmittage voller Unbekümmertheit, an denen ich frei und ungebunden durch die Wälder streifte. Mit jener Unbekümmertheit, die man nicht erwerben kann, sondern die uns am Anfang unseres Lebens geschenkt wird. Und die dann allmählich, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, in unserem Alltag verloren geht, bis sie schließlich ganz von der Vernunft verdrängt wird. Doch eines Tages drehen Sie sich plötzlich um, ohne einen bestimmten Grund, und sehen sie. Dort hinten ist sie, Ihre süße, junge Unbekümmertheit zieht in Ihren Erinnerungen an Ihnen vorbei wie ein alter Schwarz-Weiß-Film" Meine Meinung: Auch ich gehöre zu den Lesern, die John Krakauers Bücher verschlungen haben. Ich mochte Into the Wild sehr gerne und auch andere Bücher über Reiseberichte finden immer wieder ihren Weg zu mir nach Hause. Was mir aber tatsächlich fehlte, war einmal ein Buch über eine Frau, die auszog um die Welt zu erkunden. Mit Sarah Marquis Buch gibt es das nun endlich. Man beginnt das Buch mit einer kurzen Einleitung, in der der Leser darüber aufgeklärt wird, was die Autorin dazu bewegte sich auf diese Reise zu machen. Sie widmet das Buch allen Frauen überall auf der Welt, die immer noch um ihre Freiheit kämpfen, und auch denen, die sie zwar erreicht haben, aber nicht nutzen. Sehr oft begegnet Sarah Marquis auf ihrer Reise genau solchen Frauen. Allgemein liest sich das Buch sehr flüssig, ist von der ersten bis zur letzten Seite interessant und spannend, aber auch informativ. Der Leser wird über landesübliche Lebensweisen und Eigenheiten informiert und hat auch Anteil an den subjektiven Gedanken der Autorin. Ihre Eindrücke und Verwunderungen werden gut und nachvollziehbar beschrieben. Es ist ein Erfahrungsbericht über persönlichen Erlebnisse, aber keine Reisedokumentation im üblichen Sinne. Die Infos über die jewiligen Länder sind also nur darauf beschränkt! Die ersten Länder werden sehr negativ geschildert, das betrifft vor allem die Mongolei und China. In diesen Ländern trifft man sehr selten auf Touristen in der offenen Steppe und  Frauen sind nach wie vor Eigentum des Mannes. Eine Frau, die alleine unterwegs ist, ist entweder Prostituierte oder etwas anderes stimmt mit ihr nicht. Eine bedrückende Stimmung legt sich über diese ersten Seiten, aber Sarah Marquis setzt sich gegen Übergriffe zur Wehr und verliert trotzdem nicht den Mut. Sie meidet Menschen, kann es aber nicht verhindern ihnen zu begegnen, meistens sind diese Begegnungen nicht von der erfreulichen Art. Trotz aller Straßazen ist sehr gerne unterwegs,  genießt die Freiheit und die Schönheit der Natur und freut sich darüber, dass kein Tag dem anderen gleicht.  Fazit: Insgesamt mochte ich das Buch sehr gerne, was mich persönlich etwas gestört hat, war die Erwähnung von Sponsoren in der Geschichte selbst. Sicher wäre so eine Reise auf eigenen Kosten zusammengestellt, nicht so einfach durchführbar. Aber ich hätte die Sponsoren vielleicht erst am Ende auf einer eigenen Seite erwähnt. Außerdem fand ich diese Aussagen über Vegtarismus nicht notwendig. Ich selbst bin auch schon seit 15 Jahren Vegetarierin, aber dränge diesen Lebensstil nicht anderen Leuten auf.

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    _nifelheim

    08. February 2016 um 00:07
  • 'Ziehen Sie Ihre Schuhe an. Es geht los.'

    Allein durch die Wildnis

    sabatayn76

    13. December 2015 um 21:19

    Inhalt: Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit bricht Sarah Marquis zu einem großen Abenteuer auf: zu ihrer Expedition durch sechs Länder (Mongolei, China, Russland, Laos, Thailand, Australien), die sie 'ExplorAsia' nennt. Für die nächsten drei Jahre wird sie mit einem großen Rucksack und einem Handwagen unterwegs sein und die sechs Länder laufend erkunden. Jedes Kapitel beginnt mit einer gezeichneten Karte der jeweiligen Route und wichtigen geografischen Landmarks. Zudem werden sehr knappe Informationen zum jeweiligen Land geboten (Größe, Einwohnerzahl, Bevölkerungsdichte). Die Reiseberichte werden unterbrochen von Geschichten über andere Reisen der Autorin und knappen Informationen über Sprache, Kultur, Mentalität, Religion/Mythen/Legenden. Mein Eindruck: 'Allein in der Wildnis' liest sich sehr flüssig und unterhaltsam, ist spannend und informativ, aber dennoch ist der Funke nicht ganz übergesprungen. Dies liegt möglicherweise daran, dass insgesamt nur wenige Informationen zu den einzelnen Ländern und Orten gegeben werden und dass das Buch vor allem auf Alltagsbegegnungen und auf das Laufen/Ausruhen/Essen fokussiert. Dies ist zwar interessant, aber mir hat beim Lesen dennoch etwas gefehlt und ich hätte mir mehr weiterreichende Informationen gewünscht. Zudem habe ich beim Lesen überhaupt kein Gefühl für den zeitlichen Verlauf entwickelt. Dass die Autorin drei Jahre unterwegs war, merkt man meiner Meinung nach überhaupt nicht, was ich etwas schade finde, weil die ganze Expedition dadurch weniger gut verstehbar und greifbar wird. Die ersten vier der bereisten sechs Länder werden sehr negativ geschildert, vor allem die Mongolei und China. Ich finde es gut, dass die Autorin hier nichts beschönigt oder verklärt hat, da so ein realistisches Bild ihrer Reise gezeichnet wird. Andererseits habe ich mich beim Lesen oft gefragt, wieso sie sich diese Gegend ausgesucht hat, denn sie scheint kein wirkliches Interesse an den Ländern oder ihren Bewohnern zu haben. Trotz der Kritikpunkte muss ich allerdings sagen, dass mich der Mut der Autorin ernsthaft beeindruckt hat, auch wenn ich ihre Unternehmungen oft als zu waghalsig und zu riskant empfunden habe. Ich empfand es beim Lesen als unglaublich spannend, verfolgen zu können, wie sie diese extrem anstrengende Reise bewältigt und wie sie den Gefahren durch Wetter und Menschen getrotzt hat, wie sie die Einsamkeit und Isolierung, die Unfreundlichkeit und Gewalt, das Fieber und die Anstrengungen überstehen, akzeptieren und immer weiterlaufen konnte. Mein Resümee: Eine mutige Expedition einer Frau, die allein drei Jahre lang durch Asien und Australien gelaufen ist. Trotz mehrerer Kritikpunkte kann ich das Buch empfehlen, da es einen ungewöhnlichen Einblick in eine große Reise bietet.

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