Sarah McCarry

 3.6 Sterne bei 16 Bewertungen

Alle Bücher von Sarah McCarry

Sarah McCarryEin Lied, so süß und dunkel
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Ein Lied, so süß und dunkel
Ein Lied, so süß und dunkel
 (15)
Erschienen am 27.04.2015
Sarah McCarryEin Lied, so tief und fern
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Ein Lied, so tief und fern
Ein Lied, so tief und fern
 (1)
Erschienen am 14.03.2016
Sarah McCarryDirty Wings
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Dirty Wings
Dirty Wings
 (0)
Erschienen am 07.10.2015
Sarah McCarryAbout a Girl
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About a Girl
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Erschienen am 14.07.2015

Neue Rezensionen zu Sarah McCarry

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Marie1990s avatar

Rezension zu "Ein Lied, so süß und dunkel" von Sarah McCarry

Ein Lied, so süß und dunkel
Marie1990vor 3 Jahren

Sie und Aurora … das ist für immer! So unterschiedlich die Mädchen auch sind – Aurora zart wie das Sonnenlicht, sie so düster wie die Mitternacht –, ihr Leben ist ein einziger gemeinsamer magischer Rausch aus Partys, Musik und Kunst. Doch als Jack in ihr Leben tritt, ist es wie ein schmerzhaft schöner Riss in ihrem Traum. Dieser begnadete Junge, der die Menschen mit seinen Liedern betört, hat nicht Aurora gewählt, sondern die Freundin in ihrem Schatten. Doch dann taucht Minos auf, ein zwielichtiger Clubbesitzer, der Jack und Aurora einen teuflischen Pakt anbietet. Als die zwei gemeinsam nach L.A. verschwinden, kann nur sie die beiden vor ihrem Verderben bewahren …

"Ein Lied, so süß und dunkel" ist der erste Band der "Metamorphoses"-Trilogie von Sarah McCarry.

Bei diesem Roman weiß man eigentlich nie, woran man nun letztendlich ist. Alles scheint verworren und diffus. Schon der Einstieg gestaltet sich anders, als man es von anderen Romanen gewohnt ist. Der Leser erfährt zuallererst etwas über das Leben der Hauptprotagonistin und ihrer Freundin Aurora. Diese Beschreibung der Entwicklung geht über die Hälfte des Buches hinaus, sodass man als Leser Geduld aufbringen muss, um zum eigentlichen Kern der Geschichte vorzudringen. Zwar ist es für die Handlung wichtig, diesen Verlauf zu kennen, um den Sinn am Ende zu verstehen, dennoch hätte man hier und da etwas feilen können, um die Thematik besser herausfiltern zu können.

Dementsprechend kommt die Spannung erst gegen Ende der Geschichte so richtig zum Tragen. Dieser Teil des Romans gefiel mir dann richtig gut, hätte aber etwas gestreckt werden können. So passen die Verhältnisse nicht zur eigentlichen Geschichte; Vorgeschichte: kaum Spannung und recht langatmig, Hauptteil und Ende: viel Spannungspotential vorhanden, aber viel zu kurz.
Es ist durchaus ersichtlich, dass dieser Roman viel Potential besitzt, dieses aber nicht wirklich gut umgesetzt hat. Die meiste Zeit steckt der Leser zusammen mit den beiden Freundinnen in einem Drogenrausch und sucht den Sinn der Geschichte.

Auch die Atmosphäre kommt nur halbherzig herüber. Die Ansätze von Düsternis und die Suche der Protagonisten nach ihrem Sinn des Lebens kommt nicht so zum Ausdruck, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Auch hier steckt viel verlorenes Potential.

Positivstes Element von "Ein Lied, so süß und dunkel" war für mich der Schreibstil der Autorin. Wenn man einmal von den etlichen Beschreibungen eines Drogenrausches in jedweder Form absieht und das respektlose Verhalten und die dementsprechenden Fäkalwörter abzieht, dann besticht dieser Roman durchaus durch einen gewissen Zauber und eine poetische Sprache, die diesen Roman, wäre das Potential genutzt worden, zu einem Meisterstück hätten werden lassen.

Das Ende ist dann recht offen und auch hier bleibt ein großes Fragezeichen stehen, welches wohl in den Folgebänden nicht aufgelöst werden wird, da sich diese um andere Personen drehen.

Fazit: Viel verschenktes Potential in einer vielversprechend anmutenden Geschichte. Leider kommt die Spannung viel zu spät auf, auch wenn diese etwas über den zähen Start hinwegtäuschen kann.

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_Vanessa_s avatar

Rezension zu "Ein Lied, so süß und dunkel" von Sarah McCarry

Ein schwieriges Buch, was mich zwiegespalten zurück lässt
_Vanessa_vor 3 Jahren

Aurora und sie, die namenlose Erzählerin, sind wie Schwestern, würden füreinander sterben, obwohl sie sich nicht mehr voneinander unterscheiden könnten. Sie ist ein dunkler und verschlossener Typ und Aurora das Licht, charismatisch und wunderschön. Ihr gemeinsames Leben ist ein Rausch aus Partys, Musik und Kunst. Doch dann treten Jack und später noch Minos in ihr Leben und alles ändert sich..

Meine Meinung:
Schon als ich die Kurzbeschreibung von "Ein Lied, so süß und dunkel" das erste Mal gelesen hatte, wusste ich: Das muss ich lesen! Ich konnte mir zwar nicht wirklich besonders viel darunter vorstellen, aber gerade das hat meine Neugierde geweckt.

Gespannt habe ich also begonnen zu lesen und die ersten Seiten mochte ich schon einmal.

Der Schreibstil gefiel mir unheimlich gut, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er nicht für jeden etwas ist. Er ist sehr interessant, schonungslos und direkt, aber mit vielen Details. Liest sich sehr flüssig und schnell. Geschrieben ist es im Ich-Erzähler aus der Perspektive der namenlosen Erzählerin.

Dass die Protagonistin keinen Namen hat, bzw man ihn nicht erfährt, hat mich irgendwie gestört. Zwei Mal habe ich mich dabei erwischt, wie ich auf der Suche nach dem Namen das Buch und mein Gedächtnis durchgewühlt habe, weil ich befürchtet habe ihn vergessen zu haben, bis mir dann wieder eingefallen ist, dass sie ja gar keinen hat. Das hat mich aus dem Lesefluss herausgerissen, in den ich aber glücklicherweise immer wieder schnell hineingefunden habe.
Ich muss sagen, dass die Autorin sie und Aurora wirklich sehr gut, realistisch und überzeugend dargestellt hat. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, auch wenn ich beide nicht unbedingt supersympathisch fand. Die anderen Charaktere fand ich dafür blass und austauschbar, was die Handlung aber zum Glück nicht beeinflusst hat.

Und wo wir schon anfangen von der Handlung zu sprechen.. Ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll. Die Geschichte war zwar packend, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, aber irgendwie.. ich weiß nicht.
Der Anfang besteht quasi nur aus Partys, es passierte nicht wirklich besonders viel und ich hatte keine Ahnung, auf was das nun alles hinauslaufen soll. Einerseits gut, denn das heißt, dass es unvorhersehbar ist und mich auf jeden Fall überraschen konnte. Andererseits fehlte mir so ein wenig der rote Faden, den man erst später und nur sehr schwer erkennen konnte und als dann Jack und Minos auf der Bildfläche auftauchten, wurde alles sehr verwirrend, was auch bis zum Ende hin so blieb und mich auch jetzt, einige Tage nachdem ich es beendet habe, in gewisserweise noch ein wenig verwirrt. Aber das, was ich klar weiß ist.. wow. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit so etwas. Die Ansätze von dieser Idee sind auf jeden Fall sehr genial, nur die Umsetzung fand ich nicht ganz gelungen. Ich weiß nicht einmal, was genau mich, neben dem Verwirrenden, so daran gestört hat, aber irgendwas war da, wodurch mich diese Wendung nicht zu 100% überzeugen konnte.

Das Ende passte sehr gut zum Buch, ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, ohne zu viel zu verraten, deswegen lasse ich es lieber sein. So richtig befriedigend ist es aber nicht, zumindest nicht für mich.

Fazit:
"Ein Lied, so süß und dunkel" ist ein schwieriges Buch. Die Ansätze der Handlung finde ich genial und auch den Schreibstil sehr interessant, doch die Umsetzung konnte mich nicht zu 100% überzeugen, der Anfang ist beinahe unbedeutend und alles Weitere hauptsächlich verwirrend. Trotzdem konnte es mich irgendwie von Anfang an wirklich packen und hat mich nicht so schnell wieder losgelassen.. Es lässt mich sehr zwiegespalten und unklar darüber, was ich jetzt davon halten soll, zurück.

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B

Rezension zu "Ein Lied, so süß und dunkel" von Sarah McCarry

Mystischer Auftakt einer paranormalen Trilogie
bookstarsvor 3 Jahren

INHALT

"Ihre Freundschaft ist so tief wie ihre Seele – ihre Liebe so abgründig wie das Jenseits."

Sie und Aurora … das ist für immer! So unterschiedlich die Mädchen auch sind – Aurora zart und flüchtig wie das Sonnenlicht, sie, die namenlose Erzählerin, so düster wie die Mitternacht –, ihr Leben ist ein einziger gemeinsamer, magischer Rausch aus Partys, Musik und Kunst. Doch als Jack in ihr Leben tritt, ist es wie ein schmerzhaft schöner Riss in ihrem Traum. Dieser begnadete Junge, der die Menschen mit seinen Liedern betört, hat nicht Aurora gewählt, sondern die Freundin in ihrem Schatten. Dennoch die Zweifel in dem Herzen der Erzählerin bleiben. Doch dann taucht Minos auf, ein zwielichtiger Clubbesitzer, der Jack und Aurora einen teuflischen Pakt anbietet. Als die zwei gemeinsam nach L.A. verschwinden, kann nur sie die beiden vor ihrem Verderben bewahren …

(Quelle cbt-Verlag)

MEINE MEINUNG

Der Roman „Ein Lied, so süß und dunkel“ der amerikanischen Autorin Sarah McCarry ist der fesselnde, aber recht düstere Auftakt einer paranormalen Trilogie für junge Erwachsene. Im Amerikanischen trägt die Trilogie den Titel „Metamorphoses“ und ist offenbar eine Anspielung auf das klassische Werk „Verwandlungen“ des römischen Dichters Ovid, in denen er vielfältige Sagen aus der römischen und griechischen Mythologie zusammengestellt hat. Geschickt greift die Autorin in ihrem Roman die bekannte Orpheus-Sage und seinen spektakulären Gang in die Unterwelt zur Rettung von Eurydike auf, verfremdet sie und verwebt die verschiedenen Elemente gekonnt zu einer mitreißenden, zunehmend mysteriöser werdenden Geschichte rund um die beiden unzertrennlichen Teenager-Freundinnen Aurora und die namenlose Ich-Erzählerin.
Angesiedelt ist die Handlung im Seattle der 1990ger Jahre mit seinem faszinierenden, bizarr morbiden Flair der unkonventionellen Grunge-Musikszene und ihren ungezügelten Drogenexzessen – das perfekte Setting für die düstere, mystische und sehr geheimnisvolle Geschichte.

Die Autorin versteht es hervorragend, den Leser mit ihrem leicht, unglaublich bildhaften Schreibstil und wundervoll poetischen Formulierungen gefangen zu nehmen.

Sehr viel versprechend und fesselnd ist bereits der Einstieg in die Geschichte, bei dem wir in die befremdliche Welt der beiden jugendlichen Hauptfiguren und ihren ungewöhnlichen Alltag und den ihrer sehr unkonventionellen, alleinerziehenden Mütter eintauchen. Sehr eindringlich zeichnet die Autorin ein Bild einer unerschütterlichen Freundschaft und tiefen Zuneigung der so völlig unterschiedlichen Charaktere und nimmt uns mit auf ihre gemeinsamen, nächtlichen Abenteuer bei exzessiven, rauschhaften Partys und Konzerten ganz nach dem Motto „SEX, DRUGS AND ROCK 'N' ROLL“.

Hervorragend ist der Autorin die einfühlsame, vielschichtige Charakterzeichnung gelungen, die sie passend zum Handlungsverlauf bei einigen Figuren bewusst etwas rätselhaft und undurchsichtig hält. Sehr fesselnd sind die beiden Hauptfiguren Aurora und die Ich-Erzählerin angelegt: zwei unzertrennliche Freundinnen, die wie Schwestern aufgewachsen sind und dennoch kaum unterschiedlicher vom Charakter her sein könnten. Die wunderschöne, charismatische und unbesonnene Aurora auf der einen Seite, die allseits beliebt ist und als Tochter eines berühmten, früh verstorbenen Rockstars als strahlender Star stets im Rampenlicht steht.

Als faszinierend dunkler Kontrast zur ätherischen wirkenden Aurora ist die eher bodenständige, unscheinbare Erzählerin mit ihrer sensiblen, verschlossenen Persönlichkeit angelegt. Als die Besonnenere der beiden fühlt sie sich stets für Aurora und ihr Wohlergehen verantwortlich und versucht sie zu beschützen. So lernen wir ihren Charakter im Laufe der Handlung immer besser kennen, ihre Leidenschaft zur Kunst, innere Stärke und bedingungslose Verbundenheit zu den Menschen, die sie liebt. Diese innige Beziehung der Freundinnen wird auf eine harte Probe gestellt, als der mysteriöse, attraktive und hoch talentierte Musiker Jack in ihr Leben tritt. Beklommen verfolgt man, wie sich die Stimmung allmählich immer mehr verändert und verdüstert und seltsame, mystische Figuren wie der ominöse Clubbesitzer Minos die Szene betreten. Hautnah bekommt man die unguten Veränderungen in der Freundschaft der Mädchen zu spüren, ihre schleichende Entfremdung und die sich daraus ergebenden tragischen Verwicklungen. Jacks herausragendes musikalisches Talent scheint finstere Mächte zum Leben erweckt zu haben und bringt langsam ihre Welt völlig aus den Fugen. Viel zu spät muss die Erzählerin erkennen, was hier wirklich auf dem Spiel steht und welche Rolle sie darin spielen soll.
Geschickt verwebt McCarry in die realen Ereignisse immer häufiger bizarre, paranormale Elemente, die manchmal ins Surreale abzudriften scheinen, und lässt den Leser bisweilen im Unklaren, wie die beunruhigenden Geschehnisse einzuordnen sind. Dadurch schafft sie eine verwirrende, düstere und unglaublich spannungsgeladene Atmosphäre, der man sich einfach nicht entziehen kann, und die sich bis zum mitreißenden, sehr mystischen und völlig unvorhersehbaren Finale immer weiter steigert.

Passend zur Gesamtstimmung des Romans ist das mit verschiedenen Deutungsmöglichkeiten etwas vage gehaltene, aber dennoch in sich abgeschlossene Ende dieses ersten Teils. Man darf gespannt sein, welche Aspekte aus diesem Teil in der Fortsetzung aufgegriffen und vertieft werden. Ich bin schon sehr neugierig, in welche Richtung sich der zweite Teil der viel versprechenden METAMORPHOSES -Trilogie entwickeln wird, in dessen Mittelpunkt die bewegte Vergangenheit der beiden Mütter steht.

FAZIT

Ein fesselnder, sehr außergewöhnlicher Auftakt einer paranormalen Trilogie für junge Erwachsene mit mythologischen Elementen, der uns in eine düstere, mystische und sehr geheimnisvolle Welt entführt!

Empfehlenswert für alle, die eine interessante Lektüre jenseits der Mainstream-Unterhaltung suchen!

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