Sarah McIntyre

 5 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Sarah McIntyre

Zwischen farbenfrohen Stoffen und neuen Figuren findet man Sarah McIntyre unter einem extravaganten Hut und mit einer spitzen Brille in ihrem Studio. Sie wurde in Seattle geboren, studierte zunächst Russisch und später Illustration. Mittlerweile lebt sie in London in einem Mehrfamilienhaus und hat schon viele neuen Nachbarn aus aller Welt getroffen, deren Geschichten sie gerne lauscht. Ihre Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sarah McIntyre

Cover des Buches Schwupp und weg (ISBN: 9783791517025)

Schwupp und weg

 (33)
Erschienen am 20.01.2014
Cover des Buches Wer freut sich über neue Nachbarn? (ISBN: 9783734820472)

Wer freut sich über neue Nachbarn?

 (1)
Erschienen am 17.07.2018
Cover des Buches There's a Shark in the Bath (ISBN: 9781407121918)

There's a Shark in the Bath

 (0)
Erschienen am 02.01.2014
Cover des Buches Superkid (ISBN: 9781407124063)

Superkid

 (0)
Erschienen am 06.05.2013
Cover des Buches Morris the Mankiest Monster (ISBN: 9780552559355)

Morris the Mankiest Monster

 (0)
Erschienen am 01.05.2011
Cover des Buches Oliver and the Seawigs (ISBN: 9780192734884)

Oliver and the Seawigs

 (0)
Erschienen am 01.06.2015

Neue Rezensionen zu Sarah McIntyre

Cover des Buches Wer freut sich über neue Nachbarn? (ISBN: 9783734820472)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Wer freut sich über neue Nachbarn?" von Sarah McIntyre

Eine amüsante , rasante, witzige, Geschichte über Vorurteile und Toleranz, großartig
Kinderbuchkistevor 3 Jahren

Eine amüsante Geschichte zum Thema Toleranz
für Kinder ab 3 Jahren


Ja, das ist schon so eine Sache mit den Vorurteilen, das wir in dieser wunderbaren Geschichte von Sarah McIntrye wieder einmal bewusst.
Während Kinder noch unbefangen auf alles Neue  reagieren, neugierig sind, sind die älteren dann schon wesentlich Vorurteil behafteter.

Neue Nachbarn ziehen ins Haus der Häschen und anderen Tiere, die wir nach und nach noch alle kennenlernen werden.
Die Taube erzählt den kleinen niedlichen Langohren die Neuigkeit, die hüpfen aufgeregt und voller Freunde erst zu ihrer älteren Schwester. Die schon etwas skeptischer reagiert. Die kleinen hopsen vor Freunde auf dem Sessel, schlagen Purzelbäume und sind voller Vorfreude. Die neuen Nachbarn muss man doch sofort begrüßen. Sie laufen zum Schaf, vielleicht möchte der Schafsbock ja auch mitkommen. Doch der reagiert anders als erwartet. Ist noch skeptischer wie Schwester Möhrchen. Meint zu wissen, das Ratten nicht besonders ordentlich sind. Dennoch reiht sich auch er ein um die Neuen zu sehen. Nach und nach wird der Karawane, der unterschiedlichsten Hausbewohner, auf dem Weg hinunter zu den Ratten immer größer und jeder hat ein neues Vorurteil.
Am Ende sind aus den unbekannten neuen Nachbarn
RIESIGE, SCHMUTZIGE, STINKENDE, DIEBISCHE, GEFÄHRLICHE ................. Ratten geworden die soooofooort ausziehen sollen!
Unten angekommen traut sich dann aber keine an der Tür der Ratten anzuklopfen. Nur die kleinen Häschen und Schwester Möhrchen trauen sich, wenn gleich auch sie von dem Geschwätz der anderen verängstigt wurden.
Doch als sich dann die Tür öffnet bietet sich den Hausbewohnern ein ganz anders Bild.
Adrett und ordentlich gekleidet machen ihnen Natascha und Bertram die Türe auf um sie gleich darauf auf ein Stück Kuchen hinein zu bitten.
Was für ein Bild, da sitzen alle, die zuvor so voller Vorurteile waren einträchtig bei Familie Ratte und lassen es sich gut gehen.
Und was glaubt ihr was sie sagen als Ratte Bertram erwähnt, das er schon gedacht hätte sie wären als Ratten im Haus nicht willkommen?
Ich glaube ihr könnt es euch denken.
*
Ganz besonders gut hat unseren Lesekindern das Witzige Ende gefallen.
Denn Max ist so begeistert von dem Kuchen das er....
Ach, nein!
Das verrate ich hier noch nicht.
*
Die Geschichte zeigt deutlich wie dumm und auch gewaltig Vorurteile werden können. Was immer neue Vorurteile für eine Lawine auslösen können, die dann kaum noch zu stoppen ist.
Besonders beeindruckend ist aber nicht nur die Geschichte sondern die Bilder die das ganze erst so richtig visualisieren und erkennen lassen  welche Eigendynamik Vorurteile entwickeln können. Dieses Gefühl, dass eine Lawine ausgelöst wird ist genau richtig. Sarah Mc Intyre hat genau diese Botschaft vermitteln wollen und so finden wir dann auch im Laufe der Handlung genau dieses Bild. Die Eigendynamik überrollt sie. So sehen wir einen purzelnden Haufen der die letzten Treppenstufen hinab fällt und unsanft im Flur landet. Fast vor der Tür der Ratten.
Gekonnt spiel die Bilderbuchmacherin mit ihren Zeichnungen und dem Text, den sie als Stil- und Ausdruckselement in die Illustrationen mit einbindet.
So sehen wir z.B. nicht nur das Wort "HOPSEN"  sondern die Buchstaben hopsen auch im Schriftbild.
*
Die Dynamik der Geschichte wird aber nicht nur durch die rasante Aufeinanderfolge der Ereignisse deutlich. Sarah Intyre spielt auch mit konstanten Wiederholungen, die die Kinder schnell erkennen.
Auch wenn jede Doppelseite in einem anderen Stockwerk, einer anderen Wohnung spielt sehen wir häufig an der rechten Bildseite das Treppenhaus, das nach und nach immer mehr Tiere hinunter laufen.
Sie liefen aber nicht sondern "hopsten, trotteten, trippelten....."   . Diese sich immer wiederholenden Begriffe im Laufe des Weges hinunter werden auch mehr und vermitteln genau diese Dynamik die im Fall ( PURZELN) endet.
Es macht nicht nur unglaublich viel Freude die Geschichte vorzulesen und zu sehen wie die Kinder in ihr mit gehen sondern sie bietet sehr viel Möglichkeiten, auch mit der Stimme zu spielen.
*
Inhaltlich, und da muss ich wohl gar nicht weiter drauf eingehen bietet die Geschichte reichlich Ansatzpunkte für Gespräche.
Was mir  bei unseren Vorleserunden immer wieder aufgefallen ist, ist dass die Kinder sehr schnell hinein gerufen haben wie dumm doch die Tiere sind. Wie dumm es ist so etwas zu behaupten, ohne das man die Neuen kennt.
Diese Beobachtung ist eigentlich genau das womit die Geschichte beginnt. Mit der Unbefangenheit der kleinen Häschen, die sich über die neuen Nachbarn freuen. Diese Freude wird zwar im Laufe der Geschichte getrübt aber letztendlich sind es sie, die immer noch nicht so recht an das glauben, was alle anderen sagen. Und so sind sie es, die sich trauen anzuklopfen.
Darüber sollten einige Erwachsene, aber auch ältere Kinder, vielleicht einmal nachdenken.

Unsere Lesekinder hat es mit Sicherheit in ihrer Haltung bestätigt.
Offen, und neugierig auf andere zu zu gehen. Z.B. wenn ein neues Kind in den Kindergarten kommt.
Denn so wie Ratte Bertram, der deutlich seine Angst zum Ausdruck gebracht hat, dass er glaubte als Ratte nicht willkommen zu sein, so wird es vielleicht auch einem neuen Kind in einer Gruppe gehen.

Eine wundervolle Geschichte, witzig und mit tiefer Botschaft.
Davon brauchen wir mehr!


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Cover des Buches Schwupp und weg (ISBN: 9783791517025)AnneMayaJannikas avatar

Rezension zu "Schwupp und weg" von Philip Reeve

Und Stacey ist doch ein Mädchenname!
AnneMayaJannikavor 5 Jahren

Cover/Bilder:
Wunderschönes farbiges Cover. gerade Meerjungfrau Iris mit den blauen Haaren gefällt mir am Besten.
Im Buch selbst sind die Bilder nur grau/blau/schwarz/weiß gehalten, was aber nicht stört, sondern gut zum Buch passt.
Die Karte auf Seite 206/207 ist liebevoll gestaltet und dient dem Verständnis.

Zum Buch:
Oliver kommt aus einer Entdeckerfamilie, aber gerade als seine Familie zur Ruhe kommen möchte, begegnet ihnen ein Haufen Wanderinseln, die auch Böses im Schilde führen.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit witzigen Fotos im Umschlag und einer Warnung:
Falls du dich zu leichtsinnig in dieses Abenteuer stürztt, übernehmem die Autoren keinerlei Verantwortung für eventuelle Folgen! Nicht für Sauerstoffmangel wegen zu tiefen Tauchens. Auch nicht für Seegrasaffen-bedingte Entführungen. Und schon gar nicht für sonstige unerwartete Arten des Verschwindens - Deine Abenteuerverwaltung

Und dann kommt das nächste wundervolle Bild, das Abenteuer-Mobil unter dem Titel auf Seite 5. Damit finde ich, fängt das Buch bereits hammermäßig an.

Was Oliver aber dann erlebt, übersteigt sein bisheriges Entdeckerdasein.
Denn eigentlich wollte er endlich mal in normales Kind sein, in die Schule gehen, ein eigenes Zimmer haben und nicht immer mit seinen Eltern durch die Welt ziehen.
Doch kaum ist die Familie Crisp in ihrem Haus angekommen, entdecken Olivers Eltern ein paar Inseln hinter dem Haus, die definitiv noch nicht katalogisiert sind. Doch, oh Schreck, nach kurzer zeit sind die Inseln und die Eltern weg!
Oliver paddelt zur letzten verbliebenen kleinen Insel und muss feststellen, das es sich um eine wandernde Inseln handelt und auch die anderen waren bereits auf dem Weg zum Inselwettbewerb, wer den schönsten Schmuck auf der Insel hat.
Aber wie im richtigen Leben, gibt es immer einen Bösen, der schummelt. In diesem Fall ist es ein kleiner Junge, der nie beachtet wurde und sich deshalb zu einem kleinen Napoleon entwickelt. Er hat eine Horde Seegrasaffen um sich versammelt, die jede Boshaftigkeit für ihn ausführen. Oliver, die kurzsichtige Meerjungfrau Iris und die schüchterne Insel Cliff müssen zusammen halten und arbeiten, da mit dieses Abenteuer ein gutes Ende hat.

Und manchmal, wenn Oliver Ferien hatte, oder einfach mal so, wenn ihnen danach war, sagten sie zu Cliff: "Der heutige Tag fühlt sich an wie ein Entdecker-Tag". Dann klappten sie die Brücke ein und Cliff machte sich auf den Weg zu fremden Meeren und versunkenen Grotten, die Crisps warm und trocken in ihrem Wohnzimmer...Das ist mit Abstand die bequemste Art, auf Entdeckertour zu gehen. (Seite 201-203 inkl. Bilder)

Fazit:
Ein wunderbares Entdeckerabenteuer, liebevoll und fantastisch gestaltet.
Der Running-Gag ist Colin, von dem man erst auf Seite 208 erfährt, so das man das Buch dann auch ein zweites/drittes Mal durchblätter. Wunderbar!

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Cover des Buches Schwupp und weg (ISBN: 9783791517025)Manja82s avatar

Rezension zu "Schwupp und weg" von Philip Reeve

wunderbares Kinderbuch mit abwechslungsreicher Geschichte
Manja82vor 7 Jahren

Meine Meinung:
Ganz schön anders und ungeheuer komisch: Eine Abenteuergeschichte voller schräger und liebenswerter Figuren.
Oliver ist zwar erst zehn, aber er hat schon die unglaublichsten Dinge erlebt. Schließlich kommt er aus einer echten Entdeckerfamilie. Doch als Olivers Eltern plötzlich verschwinden, beginnt sein allergrößtes Abenteuer! Wirklich nie hätte er gedacht, dass er mal eine wandernde Insel treffen würde. Oder eine kurzsichtige Meerjungfrau. Oder einen sprechenden Albatros. Und dann sind da noch diese Seegrasaffen, mit denen sich die neuen Freunde rumärgern müssen.
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung:
Olivers Eltern sind Entdecker. Doch nun ist es so, dass es nichts mehr zu entdecken gibt. Also entschließen sie sich endlich sesshaft zu werden, in einem kleinen Haus am Meer. Doch kaum dort angekommen fallen ihnen 3 Inseln auf die vorher noch nicht da gewesen waren. Kurzerhand machen sich Olivers Eltern auf die Inseln zu erforschen während Oliver sein Zimmer einrichtet. Ganz plötzlich aber sind die Eltern verschwunden, nur das Schlauchboot kommt zurück. Oliver beschließt seine Eltern zu suchen und findet heraus, die Inseln sind Schlenderinseln.
Ein aufregendes Abenteuer beginnt …

Das Kinderbuch „Schwupp und weg“ stammt vom Autor Philip Reeve. Es ist eine Mischung aus Fantasy und Abenteuer und für Leser ab ca. 8 Jahre geeignet.

Oliver ist 10 Jahre alt und hat schon sehr viel erlebt. Bisher hatte er kein richtig festes Zuhause, doch das soll sich nun ändern. Oliver ist liebenswert und richtig sympathisch.
Seine Eltern können es nicht lassen, sie müssen immer etwas entdecken und erforschen. Doch dieses Mal geht es ziemlich schief.

Olivers Weggefährten sind auch ganz wunderbar dargestellt. Da wären die kurzsichtige Meerjungfrau Iris, Cliff, eine der Schlenderinseln, Mr Culpeper, ein sprechender Albatros und auch Seegrasaffen, die nicht immer ganz friedlich sind.

Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht leicht und gut verständlich.
Neben dem Text gibt es auch ganz tolle Zeichnungen, die den Text unterstützen aber auch sehr gut ergänzen. Die Schrift ist recht groß gehalten, somit ist das Buch nicht nur zum Vorlesen, sondern auch fürs Selber lesen gut geeignet.
Die Handlung selbst ist lustig aber auch spannend gestaltet. Die Idee dahinter ist witzig und gut umgesetzt. Es macht Spaß Oliver auf seiner Suche zu begleiten.
Ins Geschehen sind beispielweise Themen wie Freundschaft aber auch Zusammenhalt eingearbeitet und werden den Kindern so spielend leicht vermittelt.

Das Ende ist ein richtiger Showdown. Das Ende hat mir als Erwachsene gut gefallen. Es ist eigentlich in sich abgeschlossen aber so wie es scheint wird es wohl noch weitere Abenteuer mit Oliver und seinen Gefährten geben.

Fazit:
„Schwupp und weg“ von Philip Reeve ist ein wirklich wunderbares Kinderbuch für Leser ab ca. 8 Jahre.
Die abwechslungsreiche Geschichte mit einem liebenswerten Protagonisten ist kindgerecht dargestellt und unterhält wirklich gut. Nicht nur Kinder können hier ihren Spaß haben, auch Erwachsene werden das Buch sicherlich mögen.
Ganz klar zu empfehlen!

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