Die Geschichte wird erzählt aus der Perspektive von Noah Valentine, der trotz seiner menschlichen Erscheinung dank seiner Abstammung übernatürliche Fähigkeiten besitzt.
Obwohl es sich um Band 2 handelt, hatte ich den Eindruck, dass auch verblasstes Wissen zum Vorgängerband ausreichend ist, um der Handlung zu folgen, da die Geschichte bis auf einige Referenzen auf die Ereignisse aus Band 1 ein eigenständiges Abenteuer erzählt. Ob man Noah schon kennt oder nicht, die ersten Kapitel geben genug Möglichkeiten, sich nochmal ein Bild des Protagonisten zu machen, bevor die eigentliche Handlung losgeht. Das fand ich einerseits sehr praktisch, andererseits war mir der Einstieg bis zu dem Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, dass die Handlung beginnt, fast ein wenig zu lang.
Von Anfang an fühlt sich das Buch an wie eine Mischung aus Action-Film und Computerspiel. Die Dinge entwickeln sich rasant, die Handlung ist so temporeich wie spannend und der Schreibstil flüssig in dem sarkastisch humorvollen Ton, der den Protagonisten ausmacht.
Es gibt viele Kampfszenen, die ich mir meistens gut vorstellen konnte und die nur in den wenigsten Fällen durch viele Figuren und Effekte unübersichtlich wurden. Immer wieder wechselt der Protagonist in andere Dimensionen (oder Illusionen?). Auch diesen Wechseln konnte ich gut folgen und hatte für jede Kulisse gleich ein Bild im Kopf.
Ich fand das Buch insgesamt sehr kurzweilig und ich bin großer Fan der sarkastischen Art des Protagonisten, die die teilweise düstere Geschichte immer wieder gekonnt auflockert.









