Sarah Mlynowski

 4,1 Sterne bei 206 Bewertungen

Lebenslauf von Sarah Mlynowski

Sarah Mlynowski ist 26 Jahre alt und kam in Kanada zur Welt, wo sie auch aufgewachsen ist. Während ihrer Zeit als Studentin schrieb sie bereits Kolumnen für Wochenmagazine. Anschließend arbeitete sie einige Zeit im Marketing, und siedelte schließlich nach New York um wo sie Schriftstellerin wurde. Mittlerweile wurden vier Romane veröffentlicht, welche auch in mehrere Sprachen übersetzt wurden. "Zauberei und Zungenküsse" ist ihr erstes Jugendbuch. Im August 2013 erscheint ihr aktueller Roman "Liebes Ich! Verlieb dich nicht!".

Alle Bücher von Sarah Mlynowski

Cover des Buches Liebes Ich! Verlieb dich nicht! (ISBN: 9783570401835)

Liebes Ich! Verlieb dich nicht!

 (49)
Erschienen am 12.08.2013
Cover des Buches Ich weiß, was du gestern gedacht hast (ISBN: 9783453534636)

Ich weiß, was du gestern gedacht hast

 (18)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Abby und Schneewittchen in Gefahr (ISBN: 9783453314542)

Abby und Schneewittchen in Gefahr

 (2)
Erschienen am 14.10.2013

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Neue Rezensionen zu Sarah Mlynowski

Cover des Buches Die Schule der magischen Missgeschicke – Der erste Tag (ISBN: 9783737342391)Gluexklauss avatar

Rezension zu "Die Schule der magischen Missgeschicke – Der erste Tag" von Sarah Mlynowski

Eine etwas andere magische Klasse: phantasievoll, witzig und mit wichtiger Botschaft
Gluexklausvor 24 Tagen

Nory Horace ist Fluxerin. Sie kann die Gestalt von verschiedenen Tiere annehmen. Aber leider geht ihr beim Zaubern in der Regel etwas schief. Statt in ein bestimmtes Tier, verwandelt sie sich oft in Mischungen aus zwei Tierarten, verliert die Kontrolle und richtet Unheil an. Norys Vater ist Direktor der Genie-Akademie und erwartet von Nory, dass sie wie ihre Geschwister Dalia und Laurence an seiner Schule aufgenommen wird. Doch leider rasselt sie mit Pauken und Trompeten durch die Aufnahmeprüfung. Daher zieht Nory zu ihrer Tante Margo, um die Dunwiddle-Zauberschule zu besuchen. Auch ihre Klassenkameraden dort sind wie Nory Murks- oder Zickzack-Zauberer. Klar, dass es in so einer Klasse nie langweilig wird…


Das Autoren-Trio Sarah Mlynowski, Lauren Myracle und Emily Jenkins schreibt kindgemäß und gut verständlich. Die Geschichte lässt sich schön flüssig (vor-)lesen. Besonders humorvoll und unterhaltsam sind die Passagen von Norys Verwandlung beschrieben: „Da ist kein Fisch, beschwor Menschen-Nory Katzen-Nory. Ihr Vater aß gerne geräucherten Lachs zum Frühstück. Der Geruch hing noch an seinen Händen, das war alles. Aber Katzen-Nory hörte nicht auf Menschen-Nory.“ Bei all dem Widerstreit der verschiedenen Persönlichkeiten wird es oft ganz schön verwirrend und gleichzeitig können die Leser prima nachvollziehen, was im beschriebenen Moment in Nory vorgeht, welche Gefühle und Instinkte miteinander streiten. Dorothee Mahnkopf hat zu den Leseabschnitten „Vignetten“ gestaltet. Am Anfang jedes Kapitels findet sich ein größeres, ansprechendes Schwaz-Weiß-Bild, das sich auf das folgende Kapitel bezieht und neugierig macht.
Das Buch richtet sich an Leser ab acht, neun Jahren, zum Vorlesen eignet es sich auch für jüngere Kinder ab sieben Jahren. 


Nory hat es schwer. Sie fühlt sich wegen ihrer Murks-Zauberei unwohl und allein. Sie wäre gerne so normal wie ihre Geschwister. Das Mädchen leidet sehr darunter, dass sich ihr Vater für sie schämt. Nory hat deshalb natürlich Schwierigkeiten, sich selbst zu akzeptieren, wie sie ist. Sie möchte ihre „unnormale Seite“ in sich ausschließen. In der Zickzack-Klasse lernt sie viele andere Kinder mit ähnlichen Problemen kennen: Elliot, ein Fackler, der alles, was er in Brand setzt hinterher frostet, Pepper, die nicht wie andere Flauscher einen speziellen Zugang zu Tieren hat, sondern sie wie ein Faucher garantiert erschreckt, Flieger Andrés, der nicht mehr aufhören kann zu fliegen oder Fluxer Baxter, der sich statt in Tiere in Gegenstände verwandeln kann. Alle Charakter sind besonders, phantasievoll und originell. Lehrerin Miss Star mit ihrer verständnisvollen, sensiblen und einfühlsame  Art hat es meinen Kindern und mir besonders angetan.


Manche Kinder sind anders, aber eben nicht abwertend vermurkst, sondern „Zickzack“. Dass sie dabei aber durchaus das Zeug zu Superhelden haben, zeigt die „Schule der magischen Missgeschicke“ gerade zum Ende hin eindrucksvoll. Der Schlüssel zum Erfolg und zum Glücklichsein liegt nicht darin, besondere Fähigkeiten und Wesensmerkmale in sich zu unterdrücken, sondern sie anzunehmen. „Es geht nicht darum, eure Gefühle zu kontrollieren, ihr müsst sie verstehen!“ fasst es Miss Star zusammen. Das begreift Nory im Verlauf der Geschichte. Und während das Buch klar macht, wie wichtig es ist, sich und andere zu akzeptieren, wird der Umstand, dass manche eben anders sind, auf sehr komische Weise dargestellt. So gehören zum Inventar der Zickzackschule Regenschirme, falls es im Klassenzimmer zu plötzlichen Regenfällen kommen sollte oder eine Schubkarre zum Transport von medizinischen Notfällen ins Krankenzimmer.
Ein einfallsreiches, unterhaltsames, komisches und magisches Schulabenteuer über Freundschaft und darüber, dass gerade Anderssein eine Gemeinschaft bereichert. Wer „School of Talents“ mochte, wird auch an der „Schule der magischen Missgeschicke“ seine Freude haben.


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Cover des Buches Die Schule der magischen Missgeschicke – Der erste Tag (ISBN: 9783737342391)MsChilis avatar

Rezension zu "Die Schule der magischen Missgeschicke – Der erste Tag" von Sarah Mlynowski

Gut mit Schwächen
MsChilivor 2 Monaten

Mir war zuerst nicht bewusst, dass es eine Neuauflage ist, da es seit 2021 auf Disney+ läuft. Aber sowas kommt in letzter Zeit ja doch sehr häufig vor. Mir ist das relativ egal und hier steht es glücklicherweise ja dabei. 

Nory ist anders als die anderen, denn ihre Zauberkräfte spielen verrückt. Sie kann sich nicht komplett konzentrieren und vermurkst so immer wieder ihre Verwandlungen. Daher muss sie in eine besondere Klasse, in der sie Freunde findet und mehr über das Leben lernt.

Ich bin etwas zwiegespalten, was diese Geschichte angeht. Ich finde es wirklich hart, wie der Vater seine Tochter behandelt und sie einfach wegschickt. Das vermittelt vielleicht ein falsches Bild bei Kindern, wobei sie so auch lernen, dass es nicht jedes Kind leicht hat. Hier haben mir besonders die Unterrichtsstunden gefallen, die Kinder lernen dort mehr über sich als im normalen Unterricht und das es egal ist, ob man anders ist. Denn jeder ist besonders und man kann nicht jeden in eine Schublade stecken.

Das Buch ist in einfachen Worten geschrieben, lässt sich so lesen und ist absolut kindgerecht. Als Leser kann man sich mit Nory gut identifizieren und kann auch ihre Gedanken und Gefühle verstehen. 

 

Ein schöner Auftakt einer magischen Reihe mit Kindern mit besonderen Fähigkeiten.

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Cover des Buches Die Schule der magischen Missgeschicke – Der erste Tag (ISBN: 9783737342391)Anni_Booklovers avatar

Rezension zu "Die Schule der magischen Missgeschicke – Der erste Tag" von Sarah Mlynowski

Magie und Nori
Anni_Booklovervor 3 Monaten

Die Fakten:


Titel: Die Schule der magischen Missgeschicke – Der erste Tag


 

Autor: Emily Jenkins 

Reihe:  

Verlag:   FISCHER KJB 


Seiten: 176


Klappentext:


In der Dunwiddle-Zauberschule steht Magie auf dem Stundenplan. Doch das ist gar nicht so leicht: Statt in eine Katze verwandelt sich die zehnjährige Nory in eine Dratze – hinten Drache, vorne Katze! Marigold kann Dinge schrumpfen – aber nicht wieder vergrößern. Und Elliott soll eigentlich Feuer zaubern, doch dann friert ihm immer alles ein. Zum Glück gibt es die Spezialklasse für magische Missgeschicke! Hier lernen kleine Murks-Zauberer wie Nory, ihre Kräfte zu kontrollieren, und finden heraus, dass Freundschaft die stärkste Magie ist. 

Rezension:


Das Buch ist von der ersten Seite an sehr packend geschrieben, Kinder können sich gut in der Handlung zurecht zu finden als diese auch nachvollziehen. Mit jeden Wort schafft sie es den Spannungsbogen noch weiter aufzubauen. Es ist dem Leser nicht möglich sich aus dem Magischen sog des Buches zu befreien. Die zehnjährige Protagonisten Nori ist ein wundervolles Mädchen auch wenn ihre Magie nicht immer klappt verliert sie nicht den Mut. Sie finde in der Zauberschule Freunde und Anschluss. Das Buch ist eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und das anders sein.


Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht lesen, so das die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind. Es wird dem Leser somit sehr leicht gemacht, sich in die Geschichte ein zu denken und diese mit zu verfolgen. Es war mir daher unmöglich das Buch aus der Hand legen. 


Es wird dem Leser somit sehr schwer fallen sich vor Ende des Romans dieses Buch aus der Hand zu legen. Das Buch ist in vier Geschichten unterteilte welche sich gut unabhängig von einander lesen lassen. Die Geschichte vermittelt den Kinder wie wertvoll jeder Mensch und jedes Lebewesen ist auch wenn man anders als der Rest ist. Ein wirklich starkes Kinderbuch welches sehr viel Potenzial hat welches auch voll und ganz genutzt wurde. 

Die Cover Gestaltung ist sehr gelungen und macht Kinder neugierig, auf dass was sich hinter dem Cover verstecken mag. 



Fazit:


Eine Wundervolle Geschichte übe das anders sein. Jeder Mensch ist wunderbar so wie er ist auch wenn er manche Dinge nicht so hinbekommt wie andere.
Eine Geschichte über einzigartige Kinder, mit magischen Kräften, die von der Gesellschaft gemieden werden. 












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