Sarah Monette

 4.7 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von The Virtu, The Mirador und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sarah Monette

The Virtu

The Virtu

 (6)
Erschienen am 31.07.2007
The Mirador

The Mirador

 (4)
Erschienen am 29.07.2008
Corambis

Corambis

 (3)
Erschienen am 07.04.2009
Melusine

Melusine

 (3)
Erschienen am 27.06.2006
A Companion to Wolves

A Companion to Wolves

 (2)
Erschienen am 29.07.2008
The Bone Key

The Bone Key

 (1)
Erschienen am 15.08.2007

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Inishmores avatar

Rezension zu "A Companion to Wolves" von Sarah Monette

Rezension zu "A Companion to Wolves" von Sarah Monette
Inishmorevor 9 Jahren

In einer Welt, die stark an die nordische und angelsächsische Welt angelehnt ist, schließt sich der junge Njall einer Wolfheall an--einer Gruppe von Männern, die Seelenverwandschaften mit Wölfen eingehen und so zu einem Rudel werden, dessen vereinte Sinne die Jagd auf Trolle erleichtern. Denn Trolle sind eine ernsthafte Bedrohung für die Menschen, und das Wolfsrudel alles, was zwischen ihnen und dem Tod steht. Doch das Leben im Rudel ist hart, und Kämpfe um die Rangordnung--mit allem, was das impliziert--an der Tagesordnung.
Schön ist, dass Monette sich nicht auf den homoerotischen Aspekt des Romans versteift sondern tatsächlich eine spannende Welt und Rahmenhandlung entwirft, deren Eiseskälte man fast körperlich spüren kann. Die Dynamik unter den Männern ist spannend und ihre animalischen Seiten faszinierend bis verstörend. Gefallen hat mir, dass Monette ihre Grundidee mit der Seelenverwandschaft zwischen Männern und Wölfen konsequent durchzieht. Insgesamt ein netter Roman für zwischendurch, allerdings keine Lektüre für Leute, die mit Homoerotik nichts anfangen können.

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Rezension zu "Melusine" von Sarah Monette

Rezension zu "Melusine" von Sarah Monette
Sahikovor 9 Jahren

Der erste Band zu Sarah Monettes Reihe "Doctrine of Labyrinths".
Es geht um Felix Harrowgate, der ein Magier am Hofe von Lord Steven Teverius ist und dort als äußerst begabt gilt, und seinen Halbbruder Mildmay, der als Auftragsmörder und Dieb arbeitet. Beide kennen sich nicht, wuchsen aber unter ähnlichen Umständen auf den Straßen Mélusines auf, Felix gezwungenermaßen als Stricher, bis er von Malkar, seinem Meister, gekauft wird. Malkar unterwirft den Jungen, macht ihn nach und nach zu einer Puppe, bis er ihn schließlich mit einem mächtigen Ritual bricht. Mit diesem Ritual zerbricht er den Virtu, einen rießigen Kristall, der die magischen Kräfte der mélusischen Zauberer kanalisiert und auf welchen sie ihre Eide schwören. Der geistig verwirrte Felix wird dieses Verbrechens für schuldig erklärt und herumgereicht, in der Hoffnung, dass irgendwer eine Lösung für seinen zerütteten Geisteszustand findet und Felix den Virtu reparieren kann.
Schließlich treffen Mildmay und Felix aufeinander, wobei Mildmay sofort das Bedürfnis verspürt Felix zu helfen, da der von allen seinen sogenannten Freunden verlassen wurde und nun noch mehr leidet.
Auf eine prophetische Eingebung Felix hin beginnt eine Odysee der beiden Halbbrüder quer über den Kontinent um ihn an den einzigen Ort zu bringen an dem Felix geholfen werden kann, die Heimat ihrer verstorbenen Mutter.

Ich war überrascht zu hören, dass The Mirador das Erstlingswerk der Autorin ist, da ihr Schreibstil und ihre Charaktere bereits sehr ausgereift sind.
Beide Hauptcharaktere geben keine typischen Helden ab, Felix ist arrogant, hochmütig und selbstverliebt, während Mildmay aus der Gosse kommt, ein Pesimist wie er im Buche steht, ungebildet und mit schlechten Manieren, dessen Natur aber aufrechter und ehrenhafter ist als die von Felix.
Das Buch wird aus den zwei verschiedenen Ich-Perspektiven von Felix und Mildmay geschildert und durch deren krasse Unterschiede kommt eine unglaublich packende Erzählweise zustande.
Die emotionale Spannung und Atmosphäre sind mitreißend auch wenn das Buch eine Anlaufphase braucht. Handlungsstränge laufen erst spät zusammen bzw. erst im zweiten Band "The Virtu", daher kommt das Ende in Melusine etwas abrupt und lässt viele Fragen offen.
Also am besten den zweiten Band in Reichweite halten und direkt im Anschluß lesen.

Einzig wirklich großes Manko betrifft nicht die Geschichte sondern die Buchbindung selbst.
Es handelt sich bei der Taschenbuchversion um eine wirklich billige Bindung. Falten und Knicke im Buchrücken sind garantiert, die Verkleisterung bricht schnell auf und die Seiten fallen aus. Wenn man irgendwie die gebundene Version (leider nicht mehr im Druck) in die Hände bekommt sollte man sich dafür entscheiden.

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