Sarah Moore Fitzgerald All die verborgenen Dinge

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Inhaltsangabe zu „All die verborgenen Dinge“ von Sarah Moore Fitzgerald

Glück ist (k)ein Wunder Unten am Fluss liegt das Glück. Genauer gesagt im Wohnwagen am Flussufer. Er ist einer dieser wenigen Orte auf der Welt, wo man sagen kann, was man denkt und sich nicht verstellen muss. Dort wohnt Ned. Er ist neu an Mintys Schule und so ganz anders als alle anderen. Die Mitschüler finden ihn seltsam, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Minty ist fasziniert. Ned traut sich, ganz er selbst zu sein, egal, was andere denken. Im Gegensatz zu Mintys Eltern, die sich gerade getrennt haben und so gar nicht sie selbst sind. Durch ihre Freundschaft zu Ned sieht Minty, was so vielen verborgen bleibt: Wir entscheiden selbst, wie wir die Welt sehen. Glück ist kein Wunder, wir haben es selbst in der Hand. Authentisch, einfühlsam und mit ganz viel Herz.

Sarah Moore Fizgerald erzählt von einer aussergewöhnlichen Freundschaft und den Mut, sich gegen Konventionen aufzulehnen.

— -Favola-

Ein sehr einfacher und nüchterner Schreibstil, indem aber so unglaublich viel Tiefe und Gefühl steckt, dass es einen umhaut. Grandios!

— Sternenguckerin

Hat mich leider garnicht überzeugt. Es ging alles total schnell vorbei und die Hauptperson lernte ich erst am Ende gut kennen.

— rabbitbooks

Viele tolle Ansätze, die aber leider nicht alle gut umgsetzt wurden. Ich hatte mir mehr erhofft. Daher nur ein nettes Buch für zwischendurch

— CorniHolmes

Eine schöne Geschichte über das "Anderssein". Empfehlung für Pferdefreunde und Leser, die eine schöne Botschaft in einer Geschichte suchen

— Esme--

Ich bin ein wenig enttäuscht :/ aber irgendwie auch ziemlich hin und her gerissen!

— Leseeule96

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  • über eine aussergewöhnliche Freundschaft

    All die verborgenen Dinge

    -Favola-

    01. October 2017 um 12:30

    Sarah Moore Fitzgerald hat sich mit ihrem charmanten "Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens" in mein Herz geschrieben und so stand für mich sofort fest, dass ich auch ihr neues Buch lesen musste. Auch in "All die verborgenen Dinge" steht die Freundschaft im Vordergrund - sogar ein sehr aussergewöhnliche Freundschaft.Minty führt eigentlich ein ganz normales Leben, doch in letzter Zeit scheinen sich ihre Eltern immer mehr voneinander zu entfernen, was sie sehr beschäftigt.Ned ist neu an Mintys Schule und wohnt bei seiner Grossmutter in einem Wohnwagen im berüchtigten Nettleblog. Nicht nur deshalb gilt er in der Schule als Sonderling. Er traut sich auch Dinge, die sonst niemand wagen würde und schert sich nicht um Regeln und Gepflogenheiten.Minty hält nichts von Vorurteilen und Ned und Nettleblog üben auf sie eine grosse Anziehungskraft aus. Ned bietet ihr die ideale Ablenkung von ihren Familienproblemen und so bahnt sich eine Freundschaft zwischen den beiden an.Sarah Moore Fitzgerald ist einmal mehr eine besondere Geschichte gelungen und das auf gerade einmal 240 Seiten. Auf den ersten Blick mag "All die verborgenen Dinge" als ein ruhiges Buch erscheinen, doch wie der Titel schon verrät, verbergen sich in seinen Tiefen ungeahnte Dinge. Es ist nicht nur die Geschichte über eine Freundschaft, sondern auch über den Mut, sich gegen Konventionen aufzulehnen, sich gegen die Mehrheit der Menschen zu stellen.Ein grosser Pluspunkt ist für mich auch die Atmosphäre und Naturverbundenheit im Buch. Die Autorin schafft es, Nettleblog zu einem geheimnisvollen Platz, zu einem Zufluchtsort zu machen.Nach dem Apfelkuchenwunder hatte "All die verborgenen Dinge" sicherlich einen etwas schweren Stand, denn es musste hohen Erwartungen gerecht werden. Leider muss ich zugeben, dass ich da doch ein kleines bisschen enttäuscht wurde. Vielleicht will Sarah Moore Fitzgerald doch etwas zu viel auf wenig Seiten, denn sie schneidet eine grosse Anzahl bedeutungsvolle Themen an, und schafft es meiner Meinung nach nicht ganz, alle rund unter einen Hut zu bringen.Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, ist aber auch ausdrucksstark. Einmal mehr habe ich mir sehr viele Zitate markiert, da mich immer wieder wunderschön geschriebene Sequenzen berührten.Fazit:Auch in "All die verborgenen Dinge" erzählt uns Sarah Moore Fizgerald von einer aussergewöhnlichen Freundschaft und den Mut, sich gegen Konventionen aufzulehnen um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Autorin greift einige tiefgründige Themen auf, die mir aber oft doch zu sehr an der Oberfläche blieben.Eine Geschichte, die ich gerne gelesen habe, an der einen oder anderen Stelle jedoch etwas mehr vertragen hätte.

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  • Kurzweilig, aber zu schnell abgehandelt

    All die verborgenen Dinge

    raven1711

    30. June 2017 um 10:06

    Rezension Sarah Moore Fitzgerald - All die verborgenen Dinge Klappentext:Unten am Fluss liegt das Glück. Genauer gesagt im Wohnwagen am Flussufer. Er ist einer dieser wenigen Orte auf der Welt, wo man sagen kann, was man denkt und sich nicht verstellen muss. Dort wohnt Ned. Er ist neu an Mintys Schule und so ganz anders als alle anderen. Die Mitschüler finden ihn seltsam, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Minty ist fasziniert. Ned traut sich, ganz er selbst zu sein, egal, was andere denken. Im Gegensatz zu Mintys Eltern, die sich gerade getrennt haben und so gar nicht sie selbst sind. Durch ihre Freundschaft zu Ned sieht Minty, was so vielen verborgen bleibt: Wir entscheiden selbst, wie wir die Welt sehen. Glück ist kein Wunder, wir haben es selbst in der Hand.Meinung:Als ich damals Das Apfelkuchenwunder las, war ich tief beeindruckt davon, wie viel Inhalt die Autorin auf so wenigen Seiten einfühlsam verpacken konnte. Mit All die verborgenen Dinge hielt ich nun also einen neuen Roman der Autorin in den Händen und war gespannt, was sie diesmal für mich bereithielt.Ohne große Einleitung lernen wir Minty kennen, die uns von ihrem neuem Mitschüler Ned erzählt. Ned ist anders, denn für ihn scheinen die üblichen Regeln nicht zu gelten. Er kommt unregelmäßig zum Unterricht, redet mit keinem und wohnt in einer Gegend, die vom Rest der Ortschaft gemieden wird. Jungs wie Ned haben angeblich keinen guten Einfluss, doch das hält Minty nicht davon ab, mit Ned Freundschaft zu schließen. Denn gerade als es bei ihr nicht gut läuft scheint er und seine Großmutter die einzigen zu sein, die für sie da sind. Aber natürlich ist nicht immer alles einfach im Leben und so kommt auch der Tag, an dem es sich zeigen wird, ob auch Minty für Ned da sein wird.Ebenso wie der Einstieg in diese Geschichte zügig vonstatten geht so sind auch die Charaktere zügig umrissen. Ein wenig fühlte ich mich dadurch überrumpelt, lernte Minty aber schnell näher kennen und konnte mich nach und nach mehr in sie hinein versetzen. Eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen, mit ganz normalen Problemen, die man in der Pubertät so mit sich rumschleppt. Aber Minty hat auch das Problem, dass ihre Eltern sich auseinander gelebt haben, sich nur um deren eigene Bedürfnisse kümmern und niemand daheim richtig mit ihr reden will. Da Minty ihre Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, bekommt man als Leser einen guten Eindruck von ihr. Ein wenig blasser bleiben da leider die anderen Figuren, auch Ned. Zwar erfährt man auch von ihm nach und nach mehr, ganz greifen konnte ich ihn aber nicht.Eines ist All die verbogenen Dinge auf jeden Fall: kurzweilig. Leider auch schon fast zu kurzweilig, denn allzu schnell überschlagen sich hier die Ereignisse und als Leser fühlte ich mich ein wenig davon überrannt, hatte den Eindruck, nicht immer ganz mitzubekommen und zu schnell abgehandelt zu werden. Da konnte mich der schöne Erzählstil, hier übersetzt von Adelheid Zöfel, auch nicht ganz drüber hinweg täuschen. Fazit:All die verborgenen Dinge kommt leider nicht an Das Apfelkuchenwunder heran. Zwar ist die Geschichte sehr kurzweilig und lässt sich richtig schön lesen, wirkt aber zu schnell abgehandelt und bei einigen Charakteren fehlte es mir an Tiefgang.Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.Vielen Dank an die S. Fischer Verlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Über eine Freundschaft gegen alle Konventionen

    All die verborgenen Dinge

    Damaris

    09. May 2017 um 17:17

    Sarah Moore Fitzgerald hat mich mit ihrem liebevollen Roman "Das Apfelkuchenwunder" völlig verzaubert. Da war es für mich nur logisch, dass ich auch ihren neuesten Roman lesen wollte. Auch in "All die verborgenen Dinge" geht es um Freundschaft - um eine sehr besondere, etwas ungewöhnliche Freundschaft. Dennoch sollte man sich unvoreingenommen auf die Geschichte einlassen, nur dann entfaltet sie ihre einzigartige Aussagekraft.Im Buch geht es um Minty, ein Mädchen, das in Irland lebt. Mich hat der Ort sehr vereinnahmt, denn die Atmosphäre ist speziell. Mintys führt ein recht normales Leben, in einer normalen Schulklasse mit normalen Freunden. Doch in letzter Zeit verstehen sich ihre Eltern nicht mehr so gut, und das setzt Minty mehr zu als sie sich selbst eingestehen mag.Dann gibt es da noch diesen Nachbarort, abseits aller Normalität. Jedes Kind wird davor gewarnt, sich dort aufzuhalten, denn Nettlebog wirkt mystisch und entwickelt eine ganz starke Anziehungskraft. Genau da, am Fluss unter alten Bäumen, steht ein Wohnwagen. Dort wohnt Ned mit seiner Großmutter und seinen zwei Pferden. Ned ist neu an Mintys Schule und gilt als Sonderling; als Rüpel, der es wagt, mit seinem Pferd über den Schulhof zu galoppieren, und sich auch sonst nicht um Ordnung und Konventionen schert. Doch Minty gibt nichts auf all die (Vor)Urteile und Meinungen, sie hält zu Ned und ist auch irgendwie fasziniert von ihm. Außerdem ist er eine willkommene Zuflucht vor ihren Problemen zuhause. Bald entsteht zwischen ihnen eine zaghafte Freundschaft.Ich weiß nicht so richtig, wie ich es beschreiben soll, denn die Geschichte von Minty und Ned erschien mir so losgelöst von jeder anderen Geschichte, die ich bis dato gelesen hatte. In einem direkten, ursprünglichen Stil geschrieben, wirkt sie fast etwas unwirklich, poetisch und nicht fest in Zeit und Raum verankert. Das meine ich jetzt tatsächlich positiv, denn "All die verborgenen Dinge" spielt im Hier und Jetzt. Manchmal war ich überrascht, wenn sich Elemente der Geschichte als zeitgenössisch herausstellten. Ich konnte nie recht nachvollziehen, warum sich manche Menschen im Buch so sehr an Ned und seinen Pferden stören. Er ist einfach weit entfernt vom Spießbürgertum und zieht damit wohl jedes Vorurteil an. Das empfand ich als sehr aufwühlend.Solch eine Geschichte auf gerade mal 230 Seiten zu erzählen, erfordert einiges an Fingerspitzengefühl. Und davon hat die Autorin eine Menge. Es ist eine eindrücklich erzählte Geschichte über den Mut der Freundschaft, vor allem, wenn man sich damit gegen die Masse stellen muss. Einzig einem großen Ereignis am Ende, hätte noch mehr Raum eingeräumt werden können, bzw. hätte man das letzte Kapitel meiner Meinung nach streichen können. Auch ohne dieses wäre die Geschichte vollständig gewesen.Das Fazit"All die verborgenen Dinge" ist eine Geschichte über eine besondere Freundschaft. Über Zusammenhalt, über Naturverbundenheit und Ursprünglichkeit, auch wenn man sich damit gegen so manche Konvention stellen muss. Es ist eine einfache und sehr klare Geschichte, die gerade dadurch bewegt, und deren Poesie und Tiefgang erst nach einiger Zeit an die Oberfläche drängt. Obwohl sie recht kurz erzählt ist, wirkt sie nach dem Lesen noch lange nach. 4 von 5 Sterne gibt es dafür von mir.

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  • Eine Geschichte, die auch Botschaften vermittelt.

    All die verborgenen Dinge

    Buchraettin

    04. May 2017 um 10:08

    Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht einer Ich – Erzählerin. Arminta genannt Minty, zu ihr in die Klasse kommt Ned, der neue Mitschüler. Er wirkt so unnahbar. Ned liebt Pferde. Er so anders, als die Jungen in ihrer Klasse, es umgibt ihn immer ein Hauch des Geheimnissvollen. Gut gefallen haben mir die kleinen Abschnitte, die für mich immer eine Art Ausschnitt aus der Geschichte darstellten. Kleine Szenen, in denen sie über die neuen Mitschüler nachdenkt. Die aber auch zeigen, wie sie sich in ihrer Klasse durch Meinungen anderer beeinflussen lassen. Besonders eine Lehrerin fiel mir positiv auf. Sie vermittelt den Schülern Werte. Sie sollten sich selbst ein Bild von jemandem machen, ohne sich von Gerüchten beeinflussen zu lassen. Die Ich-Erzählerin nimmt sich diesen Hinweis zu Herzen und versucht nun mit Ned Freundschaft zu schließen. Ich mag, wenn in Geschichten kleine Hinweise versteckt sind. Botschaften, mal über das eigene Verhalten und auch das Verhalten anderer und auch gegenüber anderen nachzudenken. Geschichten, die mich als Leser kurz innehalten lassen, ein wenig nachdenklich zurücklassen, das sind Details, die mir immer sehr gut gefallen. Vor allem, wenn es wie hier, sehr gut in die eigentliche Geschichte verpackt wird. Gleich zu Beginn war ich in diese Geschichte eingetaucht. Es ist eine ganz eigene persönliche Stimmung- eine individuelle Stimmung, die genau zu dieser Geschichte passt wie ich finde und das ist ein Detail, das ein Buch für mich zu etwas Besonderen macht. Die kurzen Abschnitte geben auch ein wenig die Veränderungen in ihrem Leben wieder. Die Ehe der Eltern, die kriselt. Ihre eigenes Erwachsenerden, das Abnabeln von den Eltern, Grenzen austesten, erstes Herzklopfen. Die Geheimnisse, die die Erwachsenen vor ihr haben und die sie nur zu verunsichern scheinen. Ein eigener Stil, der manchmal etwas knapp war und mich ein wenig auf Distanz hielt zu den Figuren. Eine Geschichte, die auch Botschaften vermittelt. 3,5  Sterne

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  • Eine rundum gelungene Geschichte

    All die verborgenen Dinge

    Lesegenuss

    29. April 2017 um 18:09

    Die Autorin Sarah Moore Fitzgerald hat mit ihrem neuen Roman "All die verborgenen Dinge" wiederum ein Buch für junge Leser geschrieben, in dem ein wichtiges Thema die Freundschaft ist. Die Ich-Erzählerin Minty schildert die Geschehnisse aus ihrer Sicht, was aber erst nach etlichen Seiten klar wird. Anfangs ist man etwas irritiert, wer erzählt denn da nun die Geschichte. So blickt man in das Gefühls- und Gedankenchaos der Protagonistin, die es nicht einfach hat. Im Laufe der Handlung zeigen sich etliche Passagen, die Minty unausgesprochen lässt. Die Hauptpersonen sind Miny und Ned, der Neue an der Schule. Eine starke Nebenfigur ist die Lehrerin Serena, die aus der Toskana der Liebe wegen nach Irland gekommen war. Mintys Eltern trennen sich und das genau rund um ihren Geburtstag, wo der Vater auszieht. Es hatte sich schon eine ganze Weile vorher gezeigt, dass etwas nicht in Ordnung war. Nein, nicht korrekt. Es stimmte nichts mehr im Leben beider. Der Vater hatte eine Neue, jünger als Mintys Mutter. Doch deren Hauptspruch ist, immer fröhlich sein. Nur - keiner von beiden brachte es zustande, mit Minty über die veränderte Situation vernünftig zu reden. "Geheimnisse können in einer Familie den Effekt haben, dass du das Gefühl bekommst, jemand tobt in deinem Kopf herum und wirft lauter schwere Gegenstände durch die Gegend." Zitat S. 40 Minty besucht die Nettleboy Secondary School. Als der Neue, Ned mit Martin in die Klasse kam, wurde er gleich als Außenseiter abgestempelt. Ja, er war anders als alle Mitschüler. Nur in der Lehrerin Serena hatte er eine Fürsprecherin. Ned tat so gut wie nicht, sprach kam und er kam zum Unterricht, wie er wollte. Druck erzeugt Gegendruck und Trotzreaktionen. Dies zeigt Minty sehr deutlich und sie findet langsam Zufang zu Ned. Seine Liebe, seine Leidenschaft, der Umfang mit Pferden, dies zu sehen, zu erleben, verändert die Charaktere Minty. Und dann ist da Neds Großmutter, mit der er in einem Wohnwagen am Fluß lebt. Durch sie erfährt Minty, dass Ned für ein Pferderennen trainiert. Es ist ein besonderes Rennen und niemand darf davon erfahren. Es braucht nicht viel Ahnung, um zu sehen, was für ein begnadeter Reiter Ned ist. "Und ich begann, Seiten an ihm zu verstehen, die anscheinend außer mir noch niemand wahrgenommen hatte. Die verborgenen Seiten. Die Geheimnisse. Den inneren Reichtum." Zitat S. 61 Schwierig bei diesem wunderbaren Buch nicht allzuviel aus der Handlung zu verraten. Das ganze Buch enthält so wunderbare Sätze, die ich hier en mas aufführen könnte. Wichtig war, dass die Klasse eines Tages durch Serena erklärt, dass Ned das Talent und den Mut zu einem Palio-Jockey hat. Was es damit auf sich hat, beschreibt die Autorin ganz ausgezeichnet. Ich kannte es nicht, aber ich fühlte, dass es etwas ganz Besonderes war. Die 240 Seiten zu lesen, die Zeit verging so schnell. Ich war Da ich von der Autorin schon  "Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens" gelesen hatte, war ich neugierig geworden. Das Cover als auch die kurze Inhaltsangabe rundeten den Wunsch ab. Dies hier ist nur mein Leseeindruck, auch wenn ich versuche, möglichst neutral zu schreiben. Alles in allem eine rundum gelungene Geschichte, teils mit amüsanten Passagen (mit dem Pferd zur Schule reiten☺) aber auch ernste Themen werden behandelt. Nicht zu intensiv, gerade ausreichend. Jedes Buch ist ein eigenes Individuum.

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  • Rezension zu "All die verborgenen Dinge" von Sarah Moore Fitzgerald

    All die verborgenen Dinge

    kathrineverdeen

    19. April 2017 um 13:43

    3,5 SterneManche Orte auf dieser Welt scheinen eine besondere Anziehungskraft für uns Menschen zu haben. Und wahrscheinlich kann sich jeder noch an genau die Orte aus seiner Kindheit oder Jugend erinnern, die man trotz eines elterlichen Verbotes immer gerne besucht hat. Womöglich hat dieses Verbot das Fleckchen Erde für seine Besucher noch viel reizvoller gemacht. Für Minty, der literarischen Hauptfigur aus „All die verborgenen Dinge“, gibt es auch so einen verlockenden Ort: Nettlebog, ein Stück Land mit einem tosenden Fluss. Das Verlockende an Nettlebog ist aber nicht nur, dass es scheinbar der einzige Platz auf der Welt ist, an dem sich Minty nicht verstellen muss und sagen kann, was sie denkt. Sondern auch Ned - der undurchschaubare Neue aus ihrer Klasse, den alle Mitschüler seltsam finden, weil ihm scheinbar alles egal ist - , der in einem Wohnwagen direkt am Flussufer lebt, ist ein weiterer Grund. „Er ging mir ständig durch den Kopf. Der Junge, der im Wohnwagen lebte. Der Junge, der um Mitternacht ein großes Feuer machte und auf einem Autoreifen über den Fluss schwang, vor und zurück, und dabei laute, unverständliche Schreie ausstieß. Dieser Junge, von dem alle sagten, er tauge nichts.“ Seite 32Für Minty ist Neds natürliche Wildheit sehr beeindruckend und die zwischen ihnen zart aufkeimende Freundschaft, lässt Minty die Welt mit anderen Augen sehen und sie erkennt, was anderen verborgen bleibt.Sarah Moore Fitzgerald, die Autorin von „All die verborgenen Dinge“, ist für mich keine Unbekannte, denn vor über einem Jahr kredenzte mir diese Autorin mit „Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens“ einen literarischen Leckerbissen, der mich tief berührt hat. Dem entsprechend waren meine Erwartungen etwas höher, als bei anderen Büchern. Gespannt folgte ich Mintys Einführung in die Geschichte, ohne zu wissen, wer mir diese Geschichte erzählt. Ohne sich vorzustellen plaudert eine unbekannte Erzählerstimme - erst ertwas später erfährt der Leser, um wen es sich dabei handelt -, munter drauf los und berichtet von einem aufregenden Schultag, der zusammen mit einem neuen Schüler dafür verantwortlich ist, dass sich Mintys Leben für immer verändern wird. Jedoch gibt es für diese gravierende Veränderung auch noch andere familiäre Ursachen, über die uns Minty im Laufe der Geschichte berichtet. Wir Leser haben Teil an Mintys Schicksal und erleben, wie sie sich entwickelt und über sich hinauswächst.Den ausdrucksstarken und bildhaften Schreibstil von Sarah Moore Fitzgerald erkennt man mit der ersten gelesenen Zeile und hätte ich mir jedes schöne und manchmal sehr poetische Zitat farblich im Buch gekennzeichnet, wäre mein Exemplar jetzt kunterbunt. „Gerüchte sind nur Wörter. Sie schweben durch die Luft, von einer Stimme zu anderen, und sie sind unsichtbar. Komisch, wenn man sich überlegt, wie viel Macht sie trotzdem haben können. Manche schneiden wie spitze Messer, andere sind eiskalte Hämmer – sie können so viel Schaden anrichten, als wären sie reale Gegenstände, die herumfliegen und dich ins Gesicht treffen, wenn du es am allerwenigsten erwartest.“ Seite 67Die vielen kurzgehaltenen Kapitel und die sehr flüssige Schreibweise machen es dem Leser sehr leicht durch die Zeilen zu fliegen. Und doch konnte mich die Autorin nicht komplett mit ihrer Geschichte überzeugen. Das lag vor allem an der sprunghaften Erzählweise. Sarah Moore Fitzgerald beschäftigt sich in ihrem neuen Buch mit vielen gewichtigen Themen, wie dem Erwachsenwerden, der Freundschaft, Vorurteilen, die Liebe zu Pferden und damit, wie Eheprobleme die Kindheit belasten können. Es gelingt ihr jedoch nicht, all diese an sich wunderbaren Elemente miteinander verschmelzen zu lassen. Es wirkt manchmal wie ein Puzzle, dessen Teile nicht zusammenpassen. Durch die kurze und sprunghafte Abhandlung der vielen Themen fehlt es der Geschichte an Tiefe. Auch die literarischen Figuren sind leider nicht so bestechend und einige hätte die Autorin auch gut einsparen können, weil sie für die Geschichte unwichtig und noch dazu sehr blass wirkten.Schon sehr lange fieberte ich dem Erscheinen von „All die verborgenen Dinge“ von Sarah Moore Fitzgerald entgegen und konnte es kaum erwarten, einen neuen literarischen Leckerbissen zu genießen. Jedoch wollte der Funke der Begeisterung dieses Mal nicht auf mich überspringen.www.kathrineverdeen.blogspot.de

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  • Mich hat das Buch etwas enttäuscht. Nett, aber leider auch nicht mehr

    All die verborgenen Dinge

    CorniHolmes

    15. April 2017 um 22:04

    Nachdem mir das Buch „Das Apfelkuchenwunder“ von der Autorin so gut gefallen hatte, war ich auf ihr en neuen Jugendroman schon sehr gespannt. Das Cover mit seinen tollen Farben hat mir sofort richtig gut gefallen und auch der Klappentext hat eine nette Geschichte versprochen. Nur leider ist es wirklich nur ein nett geblieben. „All die verborgenen Dinge“ ist ein schönes Buch für zwischendurch, aber mehr auch nicht. Ich hatte mir etwas mehr versprochen. Zum Inhalt: Unten am Fluss liegt das Glück. Genauer gesagt im Wohnwagen am Flussufer. Er ist einer dieser wenigen Orte auf der Welt, wo man sagen kann, was man denkt und sich nicht verstellen muss. Dort wohnt Ned. Er ist neu an Mintys Schule und so ganz anders als alle anderen. Die Mitschüler finden ihn seltsam, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Minty ist fasziniert. Ned traut sich, ganz er selbst zu sein, egal, was andere denken. Im Gegensatz zu Mintys Eltern, die sich gerade getrennt haben und so gar nicht sie selbst sind. Durch ihre Freundschaft zu Ned sieht Minty, was so vielen verborgen bleibt: Wir entscheiden selbst, wie wir die Welt sehen. Glück ist kein Wunder, wir haben es selbst in der Hand. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Die Autorin hat einen flüssigen und angenehmen Schreibstil. Er ist liest sich wirklich toll und dadurch, dass wir als Leser die Geschichte aus Mintys Sicht erfahren, bekommen wir ein sehr genaues Bild von ihren Gefühlen und Gedanken und können uns gut in sie hineinversetzen. Minty leidet sehr unter der Trennung ihrer Eltern und diese Gefühle hat die Autorin wirklich sehr schön und realistisch beschrieben. Allerdings bin ich mit Minty dennoch nicht so wirklich warm geworden. Ich kann nicht sagen, woran es liegt. Aber nicht nur Minty, auch mit den anderen Charakteren konnte ich keine Bindung aufbauen. Sie kamen mir oberflächlich und ziemlich blass vor. Auch Ned, der mit seiner Großmutter in einem Wohnwagen direkt am See lebt, war mir zwar sympathisch, aber über ihn erfährt man einfach sehr wenig, sodass ich mir einfach kein wirklich genaues Bild von ihm machen konnte. Die Grundidee des Buches finde ich sehr gut. Auch wie die Orte beschrieben werden fand ich sehr gelungen. Ein weiterer Pluspunkt war für mich, dass die Autorin viele ernste und wichtige Themen behandelt wie die Scheidung der Eltern oder das Ausgrenzen von Schülern, die anders sind als die anderen. Denn anders ist Ned auf jeden Fall, auch wenn ihn das nicht so zu stören scheint. Das Alter von Minty und Ned wird, so weit ich weiß, gar nicht erwähnt. Mir kam besonders Ned sehr erwachsen vor und das hatte mich fast schon wieder gestört, da er mir einfach zu reif und ernst war. Die Handlung war leider nicht so fesselnd wie von mir erhofft. Da das Buch relativ dünn ist, habe ich es dennoch sehr schnell durchgelesen, aber so richtig mitreißen und überzeugen konnte mich die Story nicht. Es geht auch sehr viel um Pferde, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Da ich sehr gerne Pferdebücher lese, hat mich das nun überhaupt nicht gestört. Ich könnte mir aber vorstellen, dass andere Leser, die kein Fan von Pferdegeschichten sind, diese Stellen als eher langweilig empfinden werden. Das Thema Freundschaft wird in diesem Buch wirklich sehr schön behandelt, aber für meinen Geschmack hat die Autorin viele tolle Ansätze nicht so wirklich gut ausgearbeitet. Vielleicht hatte ich auch einfach mehr von diesem Buch erwartet, da mir „Das Apfelkuchenwunder“ so gut gefallen hatte. Fazit: leider konnte mich das Buch nicht so wirklich überzeugen. Die Charaktere haben mir nicht so gut gefallen und die Handlung war mir stellenweise zu langweilig. Viele tolle Ansätze wurden nur mittelmäßig ausgeführt. Da mir aber die Grundidee des Buches, die Themen und auch der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen haben, gebe ich dem Jugendbuch „All die verborgenen Dinge“ 3 von 5 Sternen!

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  • Leichte Lektüre über Freunde und Pferde

    All die verborgenen Dinge

    Caydence

    07. April 2017 um 17:25

    In diesem Buch geht es um die Freundschaft zwischen dem Mädchen Minty und Ned, der neu in ihre Klasse kommt, kaum redet und niemanden an sich heranlassen will. Die Schule besucht er nur unregelmäßig und verbringt seine Zeit lieber mit seinen Pferden. Er lebt mit seiner Großmutter in einem Wohnwagen am Fluss. Minty liebt genau diese geheimnisvolle Stelle und flüchtet sich verbotenerweise oft dorthin, um allein ihren Gedanken nachzuhängen und den Streitereien und der bedrückenden Atmosphäre in ihrem Elternhaus zu entfliehen. Ihr Vater hat eine jüngere Freundin und ist bereits auszogen. Ihre Mutter will sich von ihren Sorgen nichts anmerken lassen und beteuert immer wieder, dass alles in Ordnung sei. Keiner von beiden redet mit Minty darüber und sie wird wie ein kleines Kind behandelt, dass von alledem nichts mitbekommen soll. Doch natürlich erfährt Minty die ganze Geschichte und die Heuchelei ihrer Eltern ist für sie viel schlimmer zu ertragen, als die ganze Situation an sich. An ihrem Zufluchtsort am Fluss trifft sie auf Neds Großmutter, die sehr freundlich auf sie eingeht und sie mit den beiden Pferden von Ned bekanntmacht. Minty ist begeistert von ihnen und überglücklich, als Ned, der nun ebenfalls immer zugänglicher wird, ihr erlaubt, auf seiner Stute reiten zu lernen... Die Handlung und die Idee, die ihr zugrunde liegt, haben mir sehr gut gefallen. Es war interessant mitzuerleben, wie aus zwei problembeladenen Kindern, gute Freunde werden, die sich gegenseitig Halt geben. Minty fühlt sich von ihren Eltern im Stich gelassen und Ned hat nur noch seine Großmutter, auf die er sich aber uneingeschränkt verlassen kann. Auch eine couragierte Lehrerin setzt sich für ihn ein, als er in der Schule in Ungnade fällt. Dabei fand ich ihre Erklärung des Palio, eines berühmten Pferderennens in Siena, sehr schön.  Die Beschreibung war so authentisch, dass man es sich richtig bildlich vorstellen konnte, als wäre man schon einmal dabei gewesen. Der gesamte Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, leicht und locker zu lesen und enthält viele poetische Umschreibungen, die ich sehr passend fand. Allerdings wird die Handlung leider viel zu hastig vorangetrieben und man muss sich bei einigen Szenen seine eigenen Erklärungen zwischen den Zeilen dazu denken. So stolpert man über eine unverständliche Reaktion von Ned, als Minty ihn unbeabsichtigt verrät. Auch wäre es glaubwürdiger und nachvollziehbarer geworden, wenn der zeitliche Ablauf der Ereignisse nicht so kurz hintereinander erfolgt wäre (Trennung, Scheidung, Wiederheirat und perfekt ohne Sattel Reiten lernen - alles in ein paar Wochen). So fehlt manchmal der nötige Tiefgang und einige Seiten mehr, hätten dem Buch gutgetan. Bis auf diese kleinen Einschränkungen hat mir die Geschichte gut gefallen und am Schluss kommt dann nochmal richtig Spannung auf, als Minty und Ned sich mitsamt den Pferden in einem actiongeladenen Showdown in großer Gefahr befinden. Ich kann dieses Buch über eine außergewöhnliche Freundschaft als leichte Lektüre für Jugendliche empfehlen, die auch Spaß an Pferdegeschichten haben.

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  • Schöne Ansätze, die aber in der Umsetzung leider etwas schwächeln...

    All die verborgenen Dinge

    InaVainohullu

    04. April 2017 um 12:39

    Mintys Welt steht Kopf. Behütet aufgewachsen und von ihren Eltern geliebt, findet sie sich in einer Situation wieder, in der sie Beide plötzlich gar nicht mehr verstehen kann. Sie haben sich getrennt und Minty hat das Gefühl sich von beiden Elternteilen immer mehr zu entfremden oder ist es andersherum ? Minty weiß nicht mehr wer sie ist und wo sie steht, sie begreift nicht, warum ihre Mutter nicht zugeben kann, das es ihr nach der Trennung schlecht geht und sie hat keine Ahnung was ihr Vater nur an seiner neuen Frau findet.In all dieses Gefühlschaos platzt Ned. Ein schweigsamer Junge, der mit seiner Großmutter in einem alten Wohnwagen in Nettlebog wohnt und der Nachts die abenteuerlichsten Dinge tut.Minty ist fasziniert von Ned und fest entschlossen ihn als Freund zu gewinnen.....Meinung:Das Cover besticht durch seine kräftigen, freundlichen Farben und wann immer ich das Buch betrachte oder kurz zur Hand nehme, kann ich fast den Sommer spüren.Von der Optik passt es im Übrigen auch perfekt zu Sarah Moore Fitzgeralds erstem, bei Fischer erschienenen, Titel "Das Apfelkuchenwunder".Sarah Moore Fitzpatrick hat einen leichten Schreibstil. Ihre Sätze sind kurz und ihr Stil ist flüssig und sprachlich wirklich schön. Die Geschichte erzählt sie aus Mintys Sicht. Gut gewählt, denn so bekommt der Leser direkt einen guten Zugang zu ihrer Gefühls- und Gedankenwelt. Ich mochte sie sehr gerne und es hat Spaß gemacht Zeit mit ihr zu verbringen. Sie ist ein nettes Mädchen, das nicht so recht weiß wo es steht und versucht seinen Platz im Leben zu finden. Besonders nach der Trennung ihrer Eltern fällt ihr das schwer. Ned wird ein wichtiger Bestandteil auf dieser Suche nach sich selbst, denn er zeigt ihr, mehr unbewusst, was alles in ihr steckt.Auch die Handlung fand ich toll, zumindest anfangs. Sarah Moore Fitzpatrick versucht eine ausgewogene Mischung aus unbeschwerter Jugend und ernsthaften Themen zu kreieren, was ihr zunächst auch gelingt. Es geht unter anderem um Selbstfindung, aber auch darum Vorurteile zu bekämpfen, es geht um Mut und um Freundschaft. Im weiteren Verlauf werden Neds Pferde allerdings immer wichtiger und rücken in den Fokus. Einerseits war das für mich nachvollziehbar, weil Minty ja über sich hinauswachsen will und soll, was ihr durch die Liebe zu den Pferden gelingt, aber andererseits rutschten andere, wichtigere Themen dadurch in den Hintergrund und wurden zu oberflächlich behandelt.Das Ende war mir zu wenig durchdacht und kam leider viel zu plötzlich.Fazit:Würde ich zur Zielgruppe der 12-14-Jährigen gehören und hätte obendrein noch ein Faible für Pferde, so hätte mich "All die verborgenen Dinge" wohl sehr sehr glücklich gemacht.Da dies aber nicht der Fall ist muss ich leider sagen, das mich die Geschichte zwiespältig zurücklässt. Sarah Moore Fitzpatrick hat einen schönen, flüssigen Schreibstil; Idee und Ansätze sind wirklich toll, doch in der Umsetzung wurde an Tiefe gespart, es gibt zu viele Oberflächlichkeiten und ein irgendwie abruptes Ende.

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  • Ich habe mir deutlich mehr erwartet

    All die verborgenen Dinge

    Caterina

    02. April 2017 um 14:47

     Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Mehr durch Zufall als durch gezielte Suche bin ich auf dieses Buch gestoßen. Und irgendwie brauchte ich eine schöne Geschichte über das Wunder der Freundschaft. Optisch sieht das Buch wirklich schön aus, wobei es mich rein von der Gestaltung eher an ein orientalisches Märchen erinnert. Der Klappentext ist recht kurz gehalten, bot mir aber auf der anderen Seite einen guten Einblick in die Handlung. Einstieg: Ich weiß nicht, ob es an mir lag, oder am Buch selber, jedenfalls brauchte ich erstaunlich lange, ehe ich wirklich ganz in der Geschichte angekommen war. Die Autorin Sarah Moore Fitzgerald beginnt hier augenblicklich mit der Handlung und mir wurden sogleich gefühlt ein Dutzend Figuren vorgestellt, die ich beim besten Willen nicht zuordnen konnte. Auch der Schreibstil bereitete mir am Anfang einige Probleme, so dass meine Lesemotivation zunächst leider recht gering blieb. Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin durchgehend den personalen Ich-Erzähler, dabei wird das Buch aus der Sicht der Protagonistin Minty erzählt. Mit Minty kam ich irgendwie so gar nicht klar. Ich konnte weder herauslesen, wie alt das Mädchen ist, noch ihren Charakter einschätzen. Zu dem war die Autorin, was Informationen zu den einzelnen Personen angeht, sehr sparsam. Auch mit dem männlichen Hauptcharakter Ned ging es mir nicht anders. Ich wurde beim Lesen nie warm mit ihm, was ich sehr schade fand. Irgendwie hatte ich mir bezüglich der Figuren mehr erhofft. Handlung: So ganz genau weiß ich nicht, wie ich am besten beginnen soll. Fangen wir einfach mal von vorne an. Schon der Einstieg war für mich eher mittelmäßig, so dass meine Erwartungen bezüglich der weiteren Handlung erheblich sanken. Grundsätzlich konnte mich die Grundidee von Sarah Moore Fitzgerald faszinieren, nur für mich harperte es manchmal an der Umsetzung. Etwas sehr enttäuscht bin ich von der Entwicklung der Freundschaft zwischen Minty und Ned. Irgendwie hatte ich mir nach dem Klappentext mehr erwartet. Da fehlte mir an manchen Stellen einfach die Tiefe. Allerdings fand ich die Ansätze, die sich in der Geschichte immer wieder fanden teilweise sehr gut. Schreibstil: Sarah Moore Fitzgerald hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der mich zügig voranschreiten ließ. Jedoch empfand ich diesen an manchen Stellen etwas holprig, was wahrscheinlich durch die von der Autorin oft verwendete indirekte Rede verursacht wurde. Durch die Verwendung der besagten indirekten Rede, konnte ich nie wirklich in die Geschichte eintauchen; eher flog es an mir vorbei, ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Schade. Mein Urteil Nun ja, ich bin etwas sehr zwiegespalten, wie ich das Buch am Ende bewerten soll. Fangen wir mal mit den positiven Dingen an. Die Grundidee gefiel mir hier sehr schnell, so dass ich rasch neugierig wurde. Auch während der Handlung zeigte die Autorin immer wieder gute Ansätze. Der Schreibstil von Sarah Moore Fitzgerald gefiel mir ebenso an manchen Stellen sehr gut. ABER die Protagonisten Minty und Ned konnten mich absolut nicht erreichen, ebenso die anderen Charaktere, die ich teilweise als Einheitsbrei empfand. Da fehlte mir die genaue Ausarbeitung. Auch die Handlung konnte mich nicht so wirklich mitreißen, da hatte ich mir nach dem Klappentext mehr erwartet. Für mich war dies leider nicht so gut. Ich vergebe gute 2 von 5 Welten.

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  • 2,5 Sterne. Sehr enttäuschend :( Habe mehr erwartet

    All die verborgenen Dinge

    Leseeule96

    26. March 2017 um 17:59

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Nochmals vielen Dank dafür! Minty macht grade eine blöde Zeit durch. Ihre Eltern haben sich getrennt, ihrer Mom geht es seitdem total beschissen und sie selber kommt auch nicht so wirklich gut damit klar.In ihrer Klasse gibt es einen Jungen: Ned Buckley. Er ist geheimnisvoll, spricht mit niemandem und hat etwas an sich, was Minty neugierig macht. Sie möchte mehr Ned herausfinden. Warum lebt er mit seiner Gran gemeinsam in einem Wohnwagen, direkt am See und was für ein Geheimnis verbirgt er? Das Buch ist sehr dünn und ich habe es in zwei Zügen ausgelesen. In der kurzen Zeit ist es mir unheimlich schwer gefallen, mit Minty warm zu werden und konnte leider keinerlei Beziehung zu ihr aufbauen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Es war bereits mein zweites Buch von ihr! Die Geschichte erzählt sie sehr flüssig und man kommt gut mit. Die Geschehnisse lassen sich gut nachverfolgen. Was mir gut gefallen hat war, dass es hier mal keine Liebesgeschichte gab, sondern eine zarte Freundschaft, die sich zwischen Ned und Minty entwickelt hat. Eine romantische Beziehung hätte zu den Beiden auch irgendwie nicht gepasst, finde ich. Leider gab es aber auch einiges, was mir nicht so gut gefallen hat. Da wäre zum einen, dass mir die Charaktere etwas zu blass waren und ich keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte.Phasenweise fand ich auch die Geschichte etwas langweilig und unnötig - ich habe mich dann gefragt, warum dies und das überhaupt erzählt wird, was hat es mit der Geschichte zu tun und worum genau dreht die Geschichte sich denn jetzt letztendlich. Das fand ich sehr schade, weil das Buch durchaus Potenzial hatte, was aber leider nichts ausgeschöpft wurde. Alles in allem bin ich also eher enttäuscht worden.Auch mit der Thematik zu Neds "Geheimnis" konnte ich nicht viel anfangen, weil das einfach nicht so meins ist, das wird aber bei jedem wohl unterschiedlich sein. 

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  • Eine schöne Geschichte über "das Anderssein"

    All die verborgenen Dinge

    Esme--

    23. March 2017 um 20:01

    Inhalt: Als Ned Buckley auf die Nettleborg Secondary School kommt, fällt er auf. Sein Auftreten ist selbstbewusst, er sieht gut aus und dennoch bleibt er ein Außenseiter. Ned sucht keinen Kontakt zu Mitschülern. Minty hingegen hat einige Freunde in ihrer Klasse. Sie ist eine Mitläuferin. Als sie eines Tages mit ihren Freunden die Landschaft am Fluss zwischen den Bäumen erkundet, die so verlassen wirkt, stößt sie auf einen Wohnwagen. Und auf Ned. Bald schon kommen erst die Freunde und später auch immer mehr Minty alleine an diesen ruhigen Ort und beobachten den Jungen, wie er sich eine Schaukel aus alten Autoreifen baut und seine zwei Pferde pflegt. Ned hat all das, was Minty in ihrem Leben vermisst: Er denkt nicht daran sich anzupassen. Er genießt die wilde, freie Natur in vollen Zügen. Und er hat keine Eltern, die sich jeden Tag streiten und die kurz vor der Scheidung stehen. Minty bewundert Ned und sucht Trost in der Nähe des schweigsamen Jungen. Schreibstil: All die verborgenen Dinge wird aus Mintys Perspektive erzählt, so als würde sie dem Leser von einer Geschichte berichten, die sie vor geraumer Zeit erlebt hat. Durch die Wahl dieses auch lange Zeit ohne wörtliche Rede auskommenden Erzählstils fiel es mir Anfangs schwer in die Geschichte abzutauchen. Im Laufe der Seiten legt sich die distanzierte Sichtweise. Die Charaktere, die gerade zum Anfang nicht so greifbar waren, gewannen an Kontur, die Geschichte rund um Ned und Minty wurde durch das Vorstellen ihrer jeweiligen Lebensverhältnisse fesselnd. Die Autorin beginnt ihr Buch, indem sie die beiden neuen Mitschüler Ned Buckley und Martin Cassidy in die Klasse kommen lässt. Beide sind in ihrem Aussehen sehr unterschiedlich. Doch beide scheint etwas zu verbinden. Erster Satz (Buchzitat): Ned Buckley und Martin Cassidy kamen mitten im Winterhalbjahr in unsere Klasse, und am Anfang hingen die beiden immer zusammen. Dieser Anfang indizierte mir, dass ich eine Geschichte über zwei Jungen lesen würde, die vermutlich in einen Konflikt geraten oder zumindest irgendwie in Verbindung mit Minty gebracht werden würden. Dem war nicht so. Martin wurde anfangs erwähnt, doch bald geriet er aus dem Fokus der Autorin. Er tauchte später auch noch einmal auf, doch nie bekam er eine tragende Rolle in der Geschichte. Das verwirrte mich. Auch im weiteren Verlauf wurden Konflikte aufgeworfen, die viel zu schnell zu einer Lösung kamen. Beispiel: Ned verrät Minty ein Geheimnis und bittet sie um Stillschweigen. Dieses Anliegen erscheint ihm dringend. Minty missbraucht sein Vertrauen vor Neds Augen. Dieser ist sauer, doch nur für den Hauch eines Moments. Danach verbringen beide wieder Zeit miteinander, als wäre nie etwas geschehen. Der Charakterentwurf ist in diesem Buch sehr gut gelungen. Minty und Ned sind zwei sehr gegensätzliche Personen. Mintys Leben scheint zusehens zu zerbrechen. Der Vater distanziert sich von der Familie, die Mutter flüchtet sich in Lügen und sieht alles durch eine rosarote Brille. Minty hingegen ist die, die realistisch bleibt und die mit den Geschehnissen zu kämpfen hat. Doch keiner nimmt sie wahr, weil keiner das sehen möchte, was das Mädchen sieht. Als Leser fühlt man mit Minty und bittet im Stillen um Gehör ihres Umfelds. Für Minty gibt es eine sehr naheliegende Lösung. Sie sucht die Nähe des ruhigen und scheinbar ohne Probleme lebenden Jungen, der im Wald lebt und sein Glück in der Natur mit seinen zwei Pferden findet. Es dauert, bis Minty seine Aufmerksamkeit für sich gewinnen kann. Doch gerade dieser „kleine Kampf“ und diese Distanziertheit von Ned, machen die Erzählung so glaubhaft und sorgen dafür, dass der Leser direkt in die Gefühlswelt der Protagonistin eintauchen kann. Auch Ned hat seine Probleme, doch er geht ganz anders damit um als Minty. Minty bewundert und beneidet den Jungen und versucht sich bei ihm abzuschauen, wie man Lebensfreude gewinnt, die ehrlich und echt ist. Fazit: All die verborgenen Dinge ist eine schöne Geschichte über das Anderssein mit einer Simplify your life Moral. Die Botschaft, die hier mitschwingt ist, dass Identitäten nicht zwingend fremdbestimmt und dem Zwang der „permanenten Selbstdarstellung“ unterworfen sein müssen. Mit Ned und Minty begleitet man zwei völlig unterschiedliche Charaktere, die beide ein sehr ähnliches Ziel verfolgen. Beide wollen frei sein von den Zwängen ihres Umfelds. Auf 240 Seiten verfolgt der Leser hier eine Geschichte, der zwar an Stellen eine Konfliktvertiefung gutgetan hätte, die sich aber durch eine abenteuerliche und ganz besondere Freundschaft ins Herz des Lesers schreibt. Meine Empfehlung für Pferde- und Naturfreunde und Leser, die eine schöne Botschaft in einer Geschichte lieben. Buchzitate: Das Mondlicht schien in mein Fenster, als ich meine Leggins und meine Kapuzenjacke anzog und aus dem Haus ging. Auf Zehenspitzen schlich ich an meiner schlafenden Mom vorbei, zur Tür hinaus - und dann in Richtung Nettlebog. Ned hat mir sehr viel beigebracht. Zum Beispiel, dass man selbst entscheidet, wie man die Welt sieht. Du allein entscheidest, welche Version der Welt du haben möchtest.

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  • Warmherzig, bewegend und sehr lesenswert!

    All die verborgenen Dinge

    Samy86

    23. March 2017 um 19:25

    Inhalt: Minty ist total fasziniert von ihrem neuen Mitschüler Ned, auch wenn sie etwas länger gebraucht hat um dies festzustellen, denn der wortkarge und mysteriöse Junge, macht es seinen Mitschülern nicht gerade leicht ihn auf Anhieb zu mögen. Als der Haussegen erneut schief hängt, flieht Minty an den einzigen Flecken Glück in ihrer Umgebung und kommt so Ned deutlich näher. Sie erkennt seinen Mut, lernt sein großes Herz und seine Träume kennen. Er ist anders als die anderen, aber genau dies macht ihn perfekt! Durch ihn lernt sie über sich hinaus zu wachsen und erkennt, dass der Weg zum Glück durch einen selbst geebnet wird… Meine Meinung: Durch das Buch „Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens“ wurde ich damals auf die Autorin aufmerksam und sie packte es ihn nu mich von ihren Schreibkünsten zu begeistern und verschaffte mir mit ihrer herzlichen Geschichte ein absolutes Lesehighlight. So freute ich mich natürlich total auf ihr neues Werk und konnte es kaum abwarten mich in der Handlung zu verlieren. Dieses Mal reichte es nicht ganz um mich total zu begeistern. Vielleicht ging ich mit falschen Erwartungen an das Buch heran oder auch erwartete ich etwas Anderes, ich kann es ehrlich gesagt nicht genau benennen. Die Handlung wird komplett aus der Perspektive von Minty erzählt. Man lernt sie sehr gut kennen und wird mit ihrem Leben & Gefühlschaos konfrontiert. Da ich selbst ein Scheidungskind bin, konnte ich mich super in sie hineinversetzen und sie war durch ihre Reaktionen bzw. ihre Neugier nach dem neuen Unbekannten, sehr sympathisch. Ned blieb für mich ein Geheimnis. Wie sehr hätte ich mir gewünscht, dass auch er ein paar Passagen bekommt in dem er mir von sich, seinem Leben und seinen Beweggründen berichtet. Dies übernimmt jedoch Minty und so kam es zu keinem Beziehungsaufbau zu ihm, was sehr schade ist. Sonst hat mich der Handlungsaufbau und Verlauf sehr mitgerissen und berührte. Auch, wenn der Kapitelaufbau eher abgehakt herüberkam und sich etwas stockend lesen ließ. Das Cover ist traumhaft. Durch die warme Farbwahl fällt es direkt ins Auge und die Abbildung der Sonne hat Sinngebendes – Hat sie auch die Bedeutung von Standhaftigkeit und Ausdauer, die man zum Bewältigen eines steinigen Weges benötigt – So wie Minty und Ned eben. Auch die kleinen Details, die darin verarbeitet sind, geben einen kleinen Hinweis auf den Inhalt der Geschichte. Fazit: Auch wenn die Geschichte mich total bewegt und auch mitgerissen hat, so konnte es mich nicht zu 100% überzeugen. Mir fehlte die Bindung zu Ned, der einen wichtigen Bestandteil der Handlung darstellt, dafür war Minty umso präsenter und bewies nicht nur ein großes Herz, sondern auch ganz viel Mut! Lesenswert und sehr gefühlvoll!

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