Sarah Moore Fitzgerald The Apple Tart of Hope

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Inhaltsangabe zu „The Apple Tart of Hope“ von Sarah Moore Fitzgerald

Ein Buch, dass tut als wäre es tiefgreifend, aber letztendlich keine Substanz hat.

— Sakuko

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    The Apple Tart of Hope

    Sakuko

    15. March 2016 um 12:28

    Oscar und Meg sind beste Freunde. Ihre Häuser stehen nebeneinander und sie können sich aus ihren Zimmerfenstern unterhalten. Dann zieht Meg mit ihren Eltern für ein halbes Jahr nach Neuseeland, in der Zeit leben sich die beiden Freunde etwas auseinander. Doch dann bekommt Meg die Nachricht, das Oscar verschwunden ist und wahrscheinlich Selbstmord begannen hat. Sie fährt mit ihren Eltern frühzeitig nach Hause und begibt sich auf die Suche nach ihrem Freund und den Umständen seines Verschwindens.Ich muss sagen, dass ich dem Buch nicht viel abgewinnen konnnte. Zum einen Verhalten die beiden Hauptcharaktere Meg und Oscar sich kaum wie Teenager. Ihre ganze Sprache und ihr Denken scheint sehr erwachsen. Einzige Ausnahme sind die schriftliche Kommunikation bei der man dann gewisse Elemente von Teenager-Slang sehen kann. Hätte man die beiden als Studenten ausgewiesen, hätte deren Verhalten auch nicht ungewöhnlich gewirkt.Dem entgegen steht ein "Bösewicht" die ein dermassen stereotypes High-School Mean Girl ist, dass sie nicht wie eine eigenständige Person wirkt. Sie ist ein Aufklebebild, keine echte Person mit Vorlieben, Stärken und Schwächen. Sie ist einfach nur manipulativ, selbstverliebt und rachsüchtig.Außerdem scheint sich das Buch nicht sicher zu sein, ob es nun Elemente von magischem Realsmus beinhaltet oder nicht. Oscar hat die Angewohnheit Apfelkuchen zu backen und diese an Menschen zu geben, denen es emotional schlecht gut, und diese fühlen sich dann ganz plötzlich viel besser. Oscar sagt sogar, dass er die Verzweiflung riechen kann. Später im Buch wird dies dann herunter gespielt, die einfach Aufmerksamkeit einer anderen Person und die Mühe, die er sich mit dem Selbstgebackenem gibt würde dafür Sorgen, dass traurige Personen wieder glücklich sind.  Nein, keine Magie hier, no sire. Ich fand das sehr inkonsequent. Das Buch wirkt teilweise wie ein Märchen mit gewissen magischen, unerklärten Elementen, dann tut es wieder so als spiele es 100% in der realen Welt. Ich fand diesen wechselnden Ton doch recht irritierend.Alles in allem fand ich einfach dem Buch fehlt Aussage. Es geht viel um Freundschaft und Liebe, um Beliebtheit und Mobbing, um Geheimnisse und Lügen, aber ich fand das nichts davon wirklich tiefgreifend oder persönlich aufgearbeitet wird. Oscar wirkt die ganze Zeit sehr distanziert, Meg ist einem etwas näher, aber auch sie hat nicht viel relevantes zu eröffnen. In dem Buch wird viel in blumiger, weitschweifender Art über Emotionen und Erkenntnisse geschrieben, die sich im ersten Augenblick tiefgründig und aussagekräftig anhört, aber wenn man mal unter die Sprache nach dem Inhalt schaut, ist eigentlich gar nichts da. Es wird nichts Neues oder Bewegendes gesagt, nur Platitüden und Selbstverständlichkeiten.

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