Vorneweg - ich lese die Bücher dieser Autorin schon seit Jahren sehr gerne und etliche davon habe ich mehrfach gelesen. Aber ich habe leider das Gefühl, dass Sarah Morgan mittlerweile nur mehr Fließband-Bücher liefert. Die Originalität der Figuren (die früher sympathisch aber nicht perfekt waren) ist verschwunden - es gibt immer die unendlich verständnisvolle Mutter, die alles zusammenhält, die neugierig unverschämten Großeltern, die attraktiven/begabten/erfolgreichen „Kinder“ etc. Was wechselt sind nur mehr die Namen.
Auch im aktuellen Roman passiert eigentlich inhaltlich nicht viel (es werden nur wenige Tage erzählt). Es ist eher eine Aneinanderreihung an aufarbeitenden Gesprächen, alle sind sehr bemüht. Wirklich unsympathisch fand ich die Großmutter, deren dauernde übergriffigen Fragen wohl charmant gemeint sein sollten (es aber nicht sind, zumindest nicht im echten Leben)
Alles, wirklich alles, findet ein gutes Ende und wenn man denkt, dass es jetzt aber wirklich genug ist, setzt die Autorin noch einen drauf.
Insgesamt also zu viel des Guten und wirklich traurig macht mich die Tatsache, dass ich den Roman gestern beendet habe und ich mich heute nicht mehr an die Namen aller Figuren erinnern kann. Daher vergebe ich nur drei Sterne und würde es auch nicht weiterempfehlen.
































