Sarah Moss Sommerhelle Nächte

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Inhaltsangabe zu „Sommerhelle Nächte“ von Sarah Moss

Was ist das für ein Land, in dessen Supermärkten man vergeblich nach frischem Gemüse sucht, dafür aber auf abgepacktes Walfleisch stößt? In dem man Waffen mit an Bord eines Flugzeugs nehmen darf (und sogar fünf Kilo Munition, solange diese in einer anderen Tasche stecken)? In dem das Verkehrsamt ein sagenhaftes unsichtbares Volk befragt, bevor es den Verlauf einer neuen Straße plant? Die Antwort lautet: Island. In dem Jahr, als ganz Europa auf das kleine Land im hohen Norden schaut, weil seine Wirtschaft implodiert und sein (seither berühmtester) Vulkan Eyjafjallajökull explodiert, zieht die Britin Sarah Moss mit ihrem Mann und den zwei kleinen Söhnen nach Reykjavík, wo sie vor allem eins lernt: zu staunen. Über das merkwürdige isländische Konsumverhalten, lebensgefährliche Vorfahrtsregeln, über 13 atheistische Weihnachtsmänner, flüssige Lava, kochenden Treibsand, Mondschatten und über Polarlichter, die in den sommers ewig hellen Nächten wie außerirdische Wesen über den Himmel wabern. "Sommerhelle Nächte" ist eine geistreiche Reflexion darüber, was es bedeutet, fremd zu sein, und eine empathische Erkundung der von extremen Umweltbedingungen geprägten Kultur Islands. Moss’ ironische Erzählweise und ihre Gabe, Alltagssituationen zu beobachten und daraus treffsichere Schlüsse sowohl auf die isländische Mentalität wie auch auf sich selbst zu ziehen, machen ihren Reisebericht zu einer ebenso informativen wie kurzweiligen Lektüre.

Auf jeder Seite ist die Liebe der Autorin zu diesem ungewöhnlichen Land zu spüren

— hexhex
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  • Liebeserklärung an Island

    Sommerhelle Nächte

    hexhex

    20. August 2014 um 20:35

    Meine Rezi kannst Du auf meinem Blog leckerekekse.de/wordpress/?p=61 lesen

  • Sommerhelle Nächte: Ein spannendes Auslandsjahr in Island

    Sommerhelle Nächte

    hexhex

    18. April 2014 um 12:16

    Sarah Moss verbringt mit ihrer Familie (Mann und zwei kleine Jungs) ein Jahr in Island. Sie unterrichtet an der Uni und berichtet von ihrem ungewöhnlichen Leben in dem unwirklichen Land. Schon immer war die Engländerin von den Ländern hoch im Norden fasziniert und so freut sie sich auf ein Jahr in Island. Sie schreibt mit einer Begeisterung über dieses Land, die einem nicht so ganz einleuchten will. Was ist schön an dem langen Winter, der eigentlich schon im September beginnt, der langen Dunkelheit? Im Mai gibt es nur Fensterwetter - Wetter, das man nur von drinnen genießen kann, da es einfach noch zu kalt ist um rauszugehen. Das Jahr der Familie beginnt im Juli - eben mit den sommerhellen Tagen. Die ersten Tage sind mit Einrichten und Einleben ausgefüllt, die Kinder brauchen Schule und Kindergarten. Zum Reisen reicht die Zeit nicht, dann kommt der Winter, in dem man gar nicht reisen kann, da es einfach zu kalt ist und als das Frühjahr kommt und sie endlich was vom Land sehen wollen, bricht  der Vulkan aus, der halb Europa lahmlegt. Sie sind davon insofern betroffen, weil sich viele Freunde eingeladen hatten, die es aber nicht schaffen, da kaum Flugzeuge fliegen. Die Autorin, die Ausländerin, versucht in ihrem Jahr, die Isländer zu verstehen. Wie sind die Einheimischen gestrickt? Warum gibt es keinen Second-Hand-Markt, was verbirgt sich hinter der Wirtschaftsflaute, wie ernähren sich die Isländer ohne Obst und Gemüse? Man lernt als Leser viel über das Land. Auf der Buchmesse wurde ich auf das Buch wegen seines schönen Covers aufmerksam. Mir hat das Buch sehr gefallen. Bisher kannte ich Island nur aus einigen sehr wenigen Erzählungen. Jetzt habe ich einen ganz besonderen Einblick in das Land bekommen. Nachvollziehen kann ich die Faszination dieses Landes nicht, aber ich verstehe, dass es für die Autorin sicher ein besonderes Erlebnis war.

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