Sarah N. Harvey

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Alle Bücher von Sarah N. Harvey

Drei kleine Wörter

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Erschienen am 01.04.2015
Empfindliches Gleichgewicht

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Erschienen am 08.09.2017
Three Little Words

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Erschienen am 01.10.2012
Shattered

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Erschienen am 01.09.2011

Neue Rezensionen zu Sarah N. Harvey

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Rezension zu "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" von Sarah N. Harvey

Oldtimer und Youngster
thursdaynextvor 2 Jahren

Royce ist 16. Frisch umgezogen innerhalb Kanadas, seine Freunde in der alten Heimat vermissend. Die neue Schule konnte er noch nicht besuchen, weil er direkt nach dem Umzug an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt ist. Seine Mutter, alleinerziehend seit sein Vater – an den er kaum Erinnerungen hat – früh verstarb, verdient ihren Lebensunterhalt mit Gartenarbeit und Klavierunterricht. Umgezogen sind sie weil Arthur, der 95 jährige Großvater, der einst ein berühmter Cellist war, der Hilfe bedarf und nur Royce‘ Mum bereit ist, für ihren Vater Verantwortung zu übernehmen. Er ist aber auch ein widerlicher alter Kotzbrocken.
Nach einem weiteren Schlaganfall hält es keine der eiligst engagierten Pflegekräfte länger bei ihm aus, da kommt Royce Mum auf die Idee ihrem Sohn den Job anzubieten. Er könnte sich nützlich machen und für 6 Stunden täglich die Versorgung des muffeligen alten Griesgrams übernehmen. Die Kohle stimmt, ist erheblich mehr als er in anderen Jobs verdienen würde und Royce lässt sich auf den Handel ein.

„Ich bleibe auf der Schwelle stehen und frage mich, ob ich nicht gleich auf der Stelle kehrtmachen soll und später den Zorn meiner Mutter ertragen soll. Ich denke aber auch, fünfzehn die Stunde, vierhundertfünfzig in der Woche, achtzehnhundert im Monat. Das wird für die nächsten vier Monate mein Mantra werden.

Pragmatische Einstellung, die, angesichts der unerquicklichen und ungeschönten Details der Altenpflege, bitter nötig ist. Sarah N. Harvey schreibt mit leichter Hand über schwere Themen. Die verschwindende Würde im Alter, Verantwortung, die Pflege eines alten Menschen, dessen Marotten, Launen und die, nicht unerheblichen unangenehmen körperlichen Aspekte.

„Ich bin fünfundneunzig. Ich kann zehnmal am Tag Eis essen, wenn ich will.

Sie bleibt ernst und dennoch humorvoll, ohne jemals ein Verhalten der Lächerlichkeit preiszugeben. Hart wird das Buch als Arthur den Wunsch äußert, zu sterben und um Hilfe bittet. Die Leichtigkeit, mit welcher sie diese Szenen dabei beschreibt ist großartig. Fern von Kitsch, Pathos, ohne sich hinter Euphemismen zu verstecken lässt sie ihren jungen Protagonisten all das erfahren, berichten und man spürt sowohl seine Verzweiflung, hat er den guten Arthur – diese Seite kann man im Verlauf auch an ihm entdecken – doch ins Herz geschlossen. Royce stellt sich seiner Verantwortung, wächst, lernt von seinem Großvater und dank ihm einiges über sich, das Leben und den Umgang damit.

Obwohl, zumindest für ältere Leser, das Ende absehbar ist, schafft Sarah Harvey es, diesen leichten Erzählton und den Spannungsbogen bis zum Ende des Romans zu halten. Ein Pageturner trotz der harten Thematik und ein Buch, das traumwandlerisch treffsicher kein Wort zu viel und keines zu wenig enthält. Ein wunderschönes Loblied auf das Leben eben wegen seiner Vergänglichkeit.

Gleichzeitig auch ein Mutmachbuch, sich etwas zuzutrauen, Neues zu wagen und sich ins Leben zu stürzen. Ehrlich, ein wenig rotzig und wahr. Nicht nur für Jugendliche. Empfehlen würde ich es ab 15 Jahren. Royce, Arthur und den T-Bird vergisst man nicht so schnell. Sie und diese charmante, lebensnahe Geschichte gehen einem unter die Haut. Intelligente Jugendliteratur die trotz, oder womöglich wegen ihrer stilistischen Schlichtheit direkt auf Hirn und Herz zielt, jeglichem Anflug von Kitsch. Arthur – oder wie ich lernte den T-Bird zu fahren kann man vor Beendigung nicht aus der Hand legen!

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I

Rezension zu "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" von Sarah N. Harvey

Arthur und Royce
Islaendervor 3 Jahren

Royce wird unfreiwillig zum Pfleger seines Großvater, weil dieser alle Pflegekräfte vergrault. Seine Mutter und er mussten zu Arthur ziehen, weil dieser zum Pflegefall wurde. Royce muss sich nach zahlreichen Umzügen mit seiner Mutter wieder neu einleben und dies fällt ihm schwer. Arthur war ein berühmter Musiker und ist jetzt auch noch ziemlich exzentrisch. Doch Royce lässt sich nicht kleinkriegen, sondern gibt ihm Kontra und verschafft sich den Respekt von Arthur. Arthur ist weiterhin oft schroff zu ihm, jedoch lässt er Royce seinen Oldtimer fahren und so gewinnt Royce, der dabei Blut und Wasser schwitzt, an Selbstvertrauen und während es Arthur schlechter geht, gewinnt Royce an Selbstvertrauen und verliebt sich. Bei einer Feier für Arthur, dreht Arthur noch einmal voll auf. Er staffiert sich selbst und Royce mit massgeschneiderten Anzügen aus und hat einen Abend wie an seinen besten Tagen. Er flirtet und genießt die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird. Royce erkennt in diesem Moment, dass sein Großvater ihn mehr versteht als er geahnt hat.
Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen, denn es hat viele Facetten - Leben, Liebe, Tod...... Arthur, der nicht nur ein altes Ekel ist, sondern auch sehr charmant sein kann und der ein langes und sehr erfülltes Leben hatte. Arthur, der auch dankbar ist und Royce, dem viel abverlangt wird, der aber daran wächst und nicht zugrunde geht, sondern viel gewinnt. Das Buch hat oft zynische Untertöne und dann wiederherum ganz leise liebevolle. Ich mag Arthur und Royce - beides tolle Typen! Eine Leseempfehlung für alle ab ca. 16 Jahre und älter.

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Schlehenfees avatar

Rezension zu "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" von Sarah N. Harvey

Fängt gut an, schwächelt dann
Schlehenfeevor 3 Jahren

Für Royce ist es ein turbulentes Jahr. Erst zieht er mit seiner Mutter quer durch Kanada, damit diese in der Nähe ihres uralten Vaters Arthur sein kann, und dann soll Royce sich auch noch selber um den Greis kümmern. Gegen Cash, versteht sich. Arthur war ein weltberühmter Cellist und ist nun ein grantiger alter Kauz, der schon mehrere Pflegekräfte vergrault hat und damit auch seinen Enkel auf eine harte Probe stellt. Doch der lässt sich nicht alles gefallen und landet schon bald einen Stein im Brett von Arthur.

Autorin Sarah N. Harvey hat in ihrem Roman nicht nur den Umgang mit alten Menschen, sondern auch mit Krankheit und Tod thematisiert und damit nicht nur eigene Erlebnisse verarbeitet, sondern auch jungen Menschen, der Zielgruppe des Romans, diese Thematik näher gebracht.

Royce, ist 16 und vermisst seine Freunde an der Ostküste. Er ist ein ruhiger, etwas introvertierter Teenie, der seiner Mutter den Umzug übelnimmt und sich langweilt, weil er nach einer Krankheit die Schule vorerst nicht besucht. Im Laufe seiner Bekanntschaft mit Arthur wird er verantwortungsvoller und erwachsener, aber auch muskulöser und cooler, so dass er sich mit einem Mädchen anfreundet und sein Heimweh überkommt.

Der eigentliche Star der Charaktere ist aber der 95-jährige Arthur, ein berühmter Cellist seiner Zeit und auch ein ziemlicher Frauenheld. Er ist zwar grantig und oft menschenverachtend, dann aber wiederum lustig und charmant.

Neben Arthur verblasst jeder andere Charakter, so dass die Handlung ziemlich abflacht, als er schwer krank wird. Das Ende der Handlung bietet auch keine Überraschungen mehr, so dass ich enttäuscht war, dass die Autorin sie einfach so aushauchen hat lassen und bin mir unsicher, was wirklich Sinn und Zweck der Handlung ist. Ein Junge und sein Großvater kommen sich langsam näher, er erfährt ein paar Lebensweisheiten und muss schließlich mit den Auswirkungen von Alter und Krankheit zurechtkommen.

Ein paar weitere Schwänke aus Arthurs Leben hätte ich gerne gelesen.So bleibt die Story ganz passabel aber mir doch zu wenig.


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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Zusammen mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag haben wir hier eine ganz besondere Leserunde geplant. "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" von Sarah N. Harvey ist ein Jugendroman, der berührt und zugleich viel Spaß macht! Denn in diesem Buch muss Royce sich um seinen 95-jährigen Großvater kümmern, was gar nicht so einfach und oftmals sehr turbulent wie auch lustig ist!

Mehr zum Inhalt:
Für Royce ist es ein turbulentes Jahr. Erst zieht er mit seiner Mutter quer durch Kanada, damit diese in der Nähe ihres uralten Vaters Arthur sein kann, und dann soll Royce sich auch noch selber um den Greis kümmern. Gegen Cash, versteht sich. Arthur ist ein ausgemachtes Biest, ein grantiger alter Kauz, der schon mehrere Pflegekräfte vergrault hat und auch seinen Enkel auf eine harte Probe stellt. Doch der lässt sich nicht alles gefallen und hat schon bald einen Stein im Brett von Arthur.

--> Leseprobe

Ihr möchtet Testleser für diesen Roman über eine ganz besondere Freundschaft werden? Dann könnt ihr euch ab sofort für eines der 20 Leseexemplare des Buches bewerben.* Die Testleser werden dieses Mal nach einem etwas anderen Verfahren ausgewählt:

Ich suche die ersten 5 Testleser aus und gebe sie hier bekannt. Diese dürfen sich dann nacheinander jeweils 3 weitere Testleser aus allen Bewerbern aussuchen, die ebenso ein Leseexemplar bekommen.

Natürlich gibt es auch eine kleine Bewerbungsfrage, die ihr bis zum 29. September 2013 beantworten könnt:

Welche Eigenschaften findet ihr typisch für einen Großvater? Und hat einer eurer Großväter eine Eigenschaft, die ihr so richtig besonders und toll findet?

* Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Beteiligung am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich.
Zur Leserunde
dtv_Verlags avatar
Wir verlosen schon vor dem Erscheinungstermin von "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" 30 Leseexemplare an Blogger.
Mitmachen könnt ihr bis inkl. 10. September 2013.

Alle Infos zur Bloggeraktion gibt's hier
Binchen84s avatar
Letzter Beitrag von  Binchen84vor 5 Jahren
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