Sarah N. Harvey

 4,4 Sterne bei 89 Bewertungen
Autorenbild von Sarah N. Harvey (© David Lowes / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Sarah N. Harvey

Sarah N. Harvey war Buchhändlerin, ist seit 10 Jahren Verlagslektorin und Autorin und hat zahlreiche Bücher für Kinder und Jugendliche geschrieben. Sie lebt in am Meer in Victoria, British Columbia.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sarah N. Harvey

Cover des Buches Drei kleine Wörter (ISBN: 9783423650144)

Drei kleine Wörter

 (4)
Erschienen am 01.04.2015
Cover des Buches Empfindliches Gleichgewicht (ISBN: 9783423650281)

Empfindliches Gleichgewicht

 (0)
Erschienen am 08.09.2017
Cover des Buches Shattered (ISBN: 9781554698455)

Shattered

 (0)
Erschienen am 01.09.2011

Neue Rezensionen zu Sarah N. Harvey

Cover des Buches Drei kleine Wörter (ISBN: 9783423650144)M

Rezension zu "Drei kleine Wörter" von Sarah N. Harvey

Gutes Buch!
Milo1308vor 5 Monaten

Das Buch "Drei kleine Wörter" handelt vom 16-jährigen Sid, der bei seinen Pflegeeltern Megan und Caleb aufgewachsen ist und eigentlich das perfekte Leben hat. Seine beste Freundin Chloe wohnt nebenan, er liebt seine Pflegeeltern und könnte nicht glücklicher sein - bis er eines Tages von einem Unbekannten besucht wird, der ihn bittet, mit ihm zu seiner leiblichen Großmutter zu fahren, da seine Mutter und sein Halbbruder Wain verschwunden sind. Mehr verrate ich nicht, da ich hier nicht spoilern möchte, aber ich habe die Geschichte wirklich geliebt. Was ich besonders schön fand, war nicht nur die Geschichte von Sid und seinem Halbbruder, sondern ebenfalls die von seiner neuen Pflegeschwester Fariza. Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass in diesem Buch nicht der Fokus auf die Liebe gelegt wurde, was zum einen daran liegen kann, dass Sid ein bisschen verträumt ist und vieles nicht mitkriegt, oder daran, dass die Familiengeschichten fokussiert werden sollten. Ich mochte auch alle Charaktere total gerne, auch wenn man meiner Meinung nach zu wenig über Caleb und Megan erfahren hat, und leider auch nicht so viel über Wain. Außerdem fand ich das Ende auch ein bisschen offen, es hätte mir besser gefallen, wenn es noch ein Kapitel gegeben hätte, das die ganze Geschichte nochmal abrundet. 

Trotzdem kann ich euch das Buch wirklich sehr ans Herz legen, es ist wirklich eine schöne Geschichte, die auch nicht zu anspruchsvoll ist. Wenn ihr Zeit habt und Lust auf etwas eine nicht zu anspruchsvolle, aber trotzdem schöne Geschichte, solltet ihr definitiv "Drei kleine Wörter" lesen!

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Cover des Buches Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren (ISBN: 9783423650014)thursdaynexts avatar

Rezension zu "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" von Sarah N. Harvey

Oldtimer und Youngster
thursdaynextvor 5 Jahren

Royce ist 16. Frisch umgezogen innerhalb Kanadas, seine Freunde in der alten Heimat vermissend. Die neue Schule konnte er noch nicht besuchen, weil er direkt nach dem Umzug an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt ist. Seine Mutter, alleinerziehend seit sein Vater – an den er kaum Erinnerungen hat – früh verstarb, verdient ihren Lebensunterhalt mit Gartenarbeit und Klavierunterricht. Umgezogen sind sie weil Arthur, der 95 jährige Großvater, der einst ein berühmter Cellist war, der Hilfe bedarf und nur Royce‘ Mum bereit ist, für ihren Vater Verantwortung zu übernehmen. Er ist aber auch ein widerlicher alter Kotzbrocken.
Nach einem weiteren Schlaganfall hält es keine der eiligst engagierten Pflegekräfte länger bei ihm aus, da kommt Royce Mum auf die Idee ihrem Sohn den Job anzubieten. Er könnte sich nützlich machen und für 6 Stunden täglich die Versorgung des muffeligen alten Griesgrams übernehmen. Die Kohle stimmt, ist erheblich mehr als er in anderen Jobs verdienen würde und Royce lässt sich auf den Handel ein.

„Ich bleibe auf der Schwelle stehen und frage mich, ob ich nicht gleich auf der Stelle kehrtmachen soll und später den Zorn meiner Mutter ertragen soll. Ich denke aber auch, fünfzehn die Stunde, vierhundertfünfzig in der Woche, achtzehnhundert im Monat. Das wird für die nächsten vier Monate mein Mantra werden.

Pragmatische Einstellung, die, angesichts der unerquicklichen und ungeschönten Details der Altenpflege, bitter nötig ist. Sarah N. Harvey schreibt mit leichter Hand über schwere Themen. Die verschwindende Würde im Alter, Verantwortung, die Pflege eines alten Menschen, dessen Marotten, Launen und die, nicht unerheblichen unangenehmen körperlichen Aspekte.

„Ich bin fünfundneunzig. Ich kann zehnmal am Tag Eis essen, wenn ich will.

Sie bleibt ernst und dennoch humorvoll, ohne jemals ein Verhalten der Lächerlichkeit preiszugeben. Hart wird das Buch als Arthur den Wunsch äußert, zu sterben und um Hilfe bittet. Die Leichtigkeit, mit welcher sie diese Szenen dabei beschreibt ist großartig. Fern von Kitsch, Pathos, ohne sich hinter Euphemismen zu verstecken lässt sie ihren jungen Protagonisten all das erfahren, berichten und man spürt sowohl seine Verzweiflung, hat er den guten Arthur – diese Seite kann man im Verlauf auch an ihm entdecken – doch ins Herz geschlossen. Royce stellt sich seiner Verantwortung, wächst, lernt von seinem Großvater und dank ihm einiges über sich, das Leben und den Umgang damit.

Obwohl, zumindest für ältere Leser, das Ende absehbar ist, schafft Sarah Harvey es, diesen leichten Erzählton und den Spannungsbogen bis zum Ende des Romans zu halten. Ein Pageturner trotz der harten Thematik und ein Buch, das traumwandlerisch treffsicher kein Wort zu viel und keines zu wenig enthält. Ein wunderschönes Loblied auf das Leben eben wegen seiner Vergänglichkeit.

Gleichzeitig auch ein Mutmachbuch, sich etwas zuzutrauen, Neues zu wagen und sich ins Leben zu stürzen. Ehrlich, ein wenig rotzig und wahr. Nicht nur für Jugendliche. Empfehlen würde ich es ab 15 Jahren. Royce, Arthur und den T-Bird vergisst man nicht so schnell. Sie und diese charmante, lebensnahe Geschichte gehen einem unter die Haut. Intelligente Jugendliteratur die trotz, oder womöglich wegen ihrer stilistischen Schlichtheit direkt auf Hirn und Herz zielt, jeglichem Anflug von Kitsch. Arthur – oder wie ich lernte den T-Bird zu fahren kann man vor Beendigung nicht aus der Hand legen!

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Cover des Buches Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren (ISBN: 9783423650014)I

Rezension zu "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" von Sarah N. Harvey

Arthur und Royce
Islaendervor 6 Jahren

Royce wird unfreiwillig zum Pfleger seines Großvater, weil dieser alle Pflegekräfte vergrault. Seine Mutter und er mussten zu Arthur ziehen, weil dieser zum Pflegefall wurde. Royce muss sich nach zahlreichen Umzügen mit seiner Mutter wieder neu einleben und dies fällt ihm schwer. Arthur war ein berühmter Musiker und ist jetzt auch noch ziemlich exzentrisch. Doch Royce lässt sich nicht kleinkriegen, sondern gibt ihm Kontra und verschafft sich den Respekt von Arthur. Arthur ist weiterhin oft schroff zu ihm, jedoch lässt er Royce seinen Oldtimer fahren und so gewinnt Royce, der dabei Blut und Wasser schwitzt, an Selbstvertrauen und während es Arthur schlechter geht, gewinnt Royce an Selbstvertrauen und verliebt sich. Bei einer Feier für Arthur, dreht Arthur noch einmal voll auf. Er staffiert sich selbst und Royce mit massgeschneiderten Anzügen aus und hat einen Abend wie an seinen besten Tagen. Er flirtet und genießt die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird. Royce erkennt in diesem Moment, dass sein Großvater ihn mehr versteht als er geahnt hat.
Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen, denn es hat viele Facetten - Leben, Liebe, Tod...... Arthur, der nicht nur ein altes Ekel ist, sondern auch sehr charmant sein kann und der ein langes und sehr erfülltes Leben hatte. Arthur, der auch dankbar ist und Royce, dem viel abverlangt wird, der aber daran wächst und nicht zugrunde geht, sondern viel gewinnt. Das Buch hat oft zynische Untertöne und dann wiederherum ganz leise liebevolle. Ich mag Arthur und Royce - beides tolle Typen! Eine Leseempfehlung für alle ab ca. 16 Jahre und älter.

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Gespräche aus der Community

Zusammen mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag haben wir hier eine ganz besondere Leserunde geplant. "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" von Sarah N. Harvey ist ein Jugendroman, der berührt und zugleich viel Spaß macht! Denn in diesem Buch muss Royce sich um seinen 95-jährigen Großvater kümmern, was gar nicht so einfach und oftmals sehr turbulent wie auch lustig ist!

Mehr zum Inhalt:
Für Royce ist es ein turbulentes Jahr. Erst zieht er mit seiner Mutter quer durch Kanada, damit diese in der Nähe ihres uralten Vaters Arthur sein kann, und dann soll Royce sich auch noch selber um den Greis kümmern. Gegen Cash, versteht sich. Arthur ist ein ausgemachtes Biest, ein grantiger alter Kauz, der schon mehrere Pflegekräfte vergrault hat und auch seinen Enkel auf eine harte Probe stellt. Doch der lässt sich nicht alles gefallen und hat schon bald einen Stein im Brett von Arthur.

--> Leseprobe

Ihr möchtet Testleser für diesen Roman über eine ganz besondere Freundschaft werden? Dann könnt ihr euch ab sofort für eines der 20 Leseexemplare des Buches bewerben.* Die Testleser werden dieses Mal nach einem etwas anderen Verfahren ausgewählt:

Ich suche die ersten 5 Testleser aus und gebe sie hier bekannt. Diese dürfen sich dann nacheinander jeweils 3 weitere Testleser aus allen Bewerbern aussuchen, die ebenso ein Leseexemplar bekommen.

Natürlich gibt es auch eine kleine Bewerbungsfrage, die ihr bis zum 29. September 2013 beantworten könnt:

Welche Eigenschaften findet ihr typisch für einen Großvater? Und hat einer eurer Großväter eine Eigenschaft, die ihr so richtig besonders und toll findet?

* Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Beteiligung am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension selbstverständlich.
449 BeiträgeVerlosung beendet
Wir verlosen schon vor dem Erscheinungstermin von "Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren" 30 Leseexemplare an Blogger.
Mitmachen könnt ihr bis inkl. 10. September 2013.

Alle Infos zur Bloggeraktion gibt's hier
2 BeiträgeVerlosung beendet
Binchen84s avatar
Letzter Beitrag von  Binchen84vor 8 Jahren
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