Sarah Ockler

 4 Sterne bei 359 Bewertungen
Sarah Ockler

Lebenslauf von Sarah Ockler

Die Bestseller-Autorin Sarah Ockler ist heute vor allem für ihre Jugendbücher bekannt, die bereits in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, unter anderem den ALA´s Best Fiction for Young Adults. Ihr aktueller Roman "#Skandal" erscheint im Mai 2015 im cbt Verlag. Die Autorin lebt und arbeitet heute in Colorado.

Alle Bücher von Sarah Ockler

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Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

 (191)
Erschienen am 11.05.2015
Der Geschmack des Sommers

Der Geschmack des Sommers

 (62)
Erschienen am 09.06.2014
Die Sterne leuchten immer noch

Die Sterne leuchten immer noch

 (40)
Erschienen am 08.06.2012
#Skandal

#Skandal

 (49)
Erschienen am 25.05.2015
Twenty Boy Summer

Twenty Boy Summer

 (7)
Erschienen am 19.05.2010
Bittersweet

Bittersweet

 (5)
Erschienen am 03.01.2012
#Scandal

#Scandal

 (3)
Erschienen am 17.06.2014
Fixing Delilah

Fixing Delilah

 (1)
Erschienen am 01.12.2010

Neue Rezensionen zu Sarah Ockler

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Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher" von Sarah Ockler

Ein tolles Jugendbuch, auch für Erwachsene
Lesezeichenfeevor 2 Monaten

Ich hab das Buch unter dem Titel: Verlieb dich nicht in einen Vargas kennen gelernt.

Fee erzählt von der Geschichte

Der Vater von Jude ist an Alzheimer erkrankt. Jude, die jüngste der 4 Schwestern, möchte das nicht akzeptieren. Als sie feststellt, dass ihr Vater noch mal mit der Harley Davidson fahren möchte, engagiert sie Emilio. Jude ist davon überzeugt, dass diese Aktion ihren Vater „heilt“. Emilio ist allerdings ein Vargas und ihre Schwestern haben mit seinen Brüdern negative Erfahrungen gemacht. Eine Schwester ist quasi „vor dem Traualtar“ stehen gelassen worden. Also haben alle 4 Schwestern einen Blutseid geschworen: Verlieb dich nie in einen Vargas.

Fee meint zur Geschichte

Irgendwie war ich so fasziniert von der Geschichte, dass ich den Roman weiterlesen musste, obwohl es ein Jugendroman war. Der Schreibstil war irgendwie fesselnd und die Geschichte faszinierend traurig mit einem Touch schöne Liebesgeschichte.

Was ich anmerken möchte: Die Namen waren wirklich gewöhnungsbedürftig. Als Mädchennamen für die Hauptfigur Jude zu wählen, finde ich in Deutschland nicht gerade passend, zumal man nicht wirklich weiß, ob Jude männlich oder weiblich ist. Na ja, im Buch merkt man es schon, aber als Name fand ich das nicht so prickelnd. Das Buch ist aus der Sicht von Jude geschrieben. Der Leser darf sie begleiten.

Es gab eigentlich 2 Stränge:

Zum einen gab das Thema Alzheimer und dazu Liebe, die nicht sein darf.

Die Autorin hat sehr einfühlsam über das Thema Alzheimer berichtet. Ich habe sehr schnell bemerkt, dass sich Jude etwas vormacht und ihr Vater auf dem Abstieg ist. Alzheimer ist nun mal nicht heilbar. Allerdings konnte ich gut verstehen, dass Jude ihm helfen wollte. Ich fand ihr Bemühungen unheimlich süß und hab mit ihr mitgelitten. Jude hat statt einem leichten, lockeren, letzten Sommer einen wirklich schwierigen Sommer auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Dabei bleiben ihre Freundinnen auf der Strecke.

Auf der anderen Seite verliebt sie sich in Emilio, was sie eigentlich nicht dürfte, da seine Brüder 2 ihrer Schwestern wehgetan haben. Das ist natürlich auch ein schwieriges Thema. Sie wehrt sich auch dagegen, weil sie zu ihrer Familie hält.

Ich fand das Buch unheimlich gut geschrieben. Es gab viele schöne Zitate und teilweise gab es auch lustige Szenen.

Am liebsten hatte ich Pancake. Er sorgte mit seinen Häschengedanken für einen Running Gag.

S. 327

„Jude, hast du deinen bekloppten Mist nicht mal für fünf Minuten unter Kontrolle? Du hast die Aufmerksamkeitsspanne eines… sieh doch! Omeingott! HÄSCHEN!“

S.359

„Bitte lass was fallen, oh bitte, bitte, bitte. Ich liebe pasteles! Ich liebe alles! Das ist besser als Häschen! Augenblick, Häschen? HÄSCHEN!“

Außerdem hatte ich laufend Hunger beim Lesen des Buches. Irgendwie gab es dort ständig faszinierende und leckere Gerichte.

Fees Fazit

Eigentlich ist das ein Jugendbuch und ich bin gar nicht die Zielgruppe. Aber die Autorin hat mich in ihre Buchwelt geholt und ich MUSSTE das Buch auslesen. Es war irgendwie toll. Manchmal traurig, manchmal lustig. Es gab Hoffnungsschimmer und es gefiel mir total. Eine 5 Sterne Empfehlung von mir der Lesezeichenfee.

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Anrubas avatar

Rezension zu "Der Geschmack des Sommers" von Sarah Ockler

Hinter dem sommerlichen Cover versteckt sich eine vielschichtige Familientragödie
Anrubavor 2 Monaten

Die 16-jährige Delilah fährt mit ihrer Mutter zum Haus ihrer frisch verstorbenen Großmutter. Sie wollen den Sommer nutzen, um das Haus auf Vordermann zu bringen, um es anschließend zu verkaufen. 
Zusammen mit Tante Rachel fangen sie an den Haushalt aufzulösen und alles in die Wege zu leiten. Je länger sie da sind, umso mehr Kindheitserinnerungen kommen hoch. Acht Jahre ist es her, seitdem die drei Frauen das Haus zuletzt betreten haben.
Doch es gibt so viele Dinge über die niemand spricht. Delilah wird immer beklommender. Sie möchte endlich mehr über den alten Familienstreit erfahren, rennt aber immer gegen Wände. Weder Mutter Claire noch Tante Rachel wollen mit ihr reden oder verraten was die achtjährige Funkstille zwischen der Großmutter und ihren Töchtern verursacht hat.

Der einzige Lichtblick ist Delilahs Jugendfreund Patrick, der immer noch im Nachbarhaus wohnt und sich riesig freut sie wiederzusehen. 

Sarah Ockler ist es erneut gelungen eine vielschichtige Familiengeschichte zu schreiben. Nur Häppchenweise wird dem Leser offenbart, um welches Geheimnis es sich dreht.

Delilah tat mir stellenweise richtig leid. Sie wirkt sehr einsam und unglücklich und möchte doch nur etwas mehr Aufmerksamkeit von ihrer Mutter. Durch die Ich-Perspektive lernen wir sie ziemlich gut kennen.
Das Mädchen stand sich allerdings auch oft selbst im Weg und viele Entscheidungen oder Reaktionen von ihr bezüglich Patrick konnte ich nicht immer nachvollziehen. Im Laufe des Buches macht sie aber eine tolle Entwicklung durch. Sie lernt endlich sich durchzusetzen und findet für sich Ziele, denen sie nachgehen will. Das ist genial gemacht.

Patrick war ein echter Schatz, doch Delilah fiel es schwer sich so richtig auf ihn einlassen. Das war glaubhaft, denn von wem soll sie es bitte gelernt haben. Für Beziehungen braucht man eben auch Erfahrungen und die fehlten ihr noch.  

Claire wird als die harte Geschäftsfrau dargestellt, aber man ahnt schnell, dass es ein gewisser Schutz ist, den sie aufgebaut hat.

Alle Charaktere ergeben eine brisante Mischung und sind alles andere als flach. Jeder wirkt auf seine Weise greifbar und authentisch.

Der Schreibstil ist bildlich und eindringlich. Das Buch ist definitiv ein Mekka für Zitatesammler. Die Autorin verliert sich gerne in langen Sätzen und Metaphern. Das muss man mögen. Ich gestehe, dass ich ihre Anspielungen nicht immer verstanden habe und viele Passagen mehrmals lesen musste. 

Für mich war es sehr zermürbend, dass man lange warten muss, bis man etwas mehr erfährt. Ich hätte Claire so gerne mal angeschrien oder geschüttelt, doch Delilah lässt sich alles von ihr gefallen und schluckt es immer runter. Das hat mich einerseits wahnsinnig gemacht und andererseits konnte ich dadurch nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wollte endlich wissen, was hinter allem steckt.

Im Prinzip kann ich dieselbe Kritik anbringen wie bei "Verlieb dich nie in einen Vargas". Die Geschichte stagniert viel zulange, genauso wie Delilahs Entwicklung. Dann löst sich alles recht schnell und einfach auf. Es klingt aber schlimmer als es ist. 

Unterm Strich hat mir das Buch wieder richtig gut gefallen. Hinter dem sommerlichen Cover versteckt sich eine viel tiefere Geschichte, als man vermuten würde. Es geht um Freundschaft, Familie, Vertrauen, Selbstfindung und Vergebung. Dazu gibt es eine zarte Liebesgeschichte, die unter die Haut geht. Die Beziehung zwischen Claire und Delilah ist traurig mit anzusehen und verbreitet lange eine gewisse Melancholie. 

Ich würde jederzeit wieder ein Buch der Autorin lesen.

Fazit:

Hinter dem sommerlichen Cover versteckt sich eine vielschichtige Familientragödie, gemischt mit einer zarten Liebesgeschichte. Unsere Protagonistin wird über den Sommer erwachsen, man braucht nur etwas Geduld bis alles in Gang kommt. Wer also mal etwas anderes lesen möchte als den üblichen Einheitsbrei, der wird hier viel Freude haben. Von mir gibt es vier Sterne.

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HeavenOfBookss avatar

Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

Ich war leider enttäuscht!
HeavenOfBooksvor 3 Monaten

Allgemeine Infos:

Autorin: Sarah Ockler
Seitenanzahl: 352
Verlag: cbj Verlag
ISBN: 978-3570401422

Inhalt:

Einen Sommer lang einfach nur Spaß haben und die Vergangenheit vergessen: Das ist Annas Wunsch, als sie zum ersten Mal mit ihrer besten Freundin Frankie und ihren Eltern in den Urlaub nach Kalifornien fliegt. Dabei fühlt es sich schon so an, als wäre sie 100 mal dort gewesen: Postkarten, Briefe, Erzählungen von Frankie und ihrem Bruder Matt – Anna hat das Gefühl alles in Zanzibar Bay zu kennen. Es soll der Absolut Beste Sommer Aller Zeiten werden, wäre Matt nicht vor einem Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen. Anna hat Matt vor seinem Tod ein Versprechen gegeben, das nun diesen Sommer und ihre Freundschaft mit Frankie gefährden kann…

Erster Satz:

„An dem Tag hatten Frankie Perino und ich Glück.“

Meinung:

Die Sterne leuchten immer noch stand schon etwas länger in meinem Regal und jetzt, da es endlich Sommer ist, habe ich mich gefreut, es endlich zu lesen, um noch mehr ‚Sommerfeeling‘ zu bekommen

Ich starte einfach mal mit dem Cover, was mir sehr gut gefällt: Der Titel fällt auf, das Cover passt zum Inhalt und ist schön gestaltet! Der Klappentext verrät allerdings schon etwas zu viel vom Inhalt des Buches, statt nur neugierig zu machen.

Die Story beginnt mit einem Rückblick in die Zeit vor Matts Tod und die Freundschaft von Anna, Frankie und Matt, bis zum eigentlichen Unfall und dem Leben danach. Dieser Rückblick hatte genau die richtige Länge, um zwar die Vorgeschichte zu klären, aber trotzdem nicht zu viel ins Detail zu gehen! Auch später im Buch gibt es immer wieder Rückblicke, wenn Anna sich an die Zeit mit Matt erinnert, was mich aber nicht gestört hat, da die Stellen immer kurz geblieben sind. Die generelle Idee hinter der Geschichte hat mir seht gut gefallen mit dem perfekten Sommer, allerdings wurde dieser nur sehr knapp beschrieben. Die Autorin schreibt mal sehr ausführlich und beschreibt den Flughafen, die Sicherheitskontrolle und den Flug und ein paar Seiten später werden einige Handlungen nur ganz kanpp beschrieben. Den größten Teil ihrer Zeit in Kalifornien verbringen Anna und Frankie am Strand, allerdings wird diese Zeit meistens auf einer Seite zusammengefasst und die meist unwichtigen Momente im Haus werden viel ausführlicher beschrieben! Generell gab es sehr viele Zeitsprünge! Mir ist klar, dass Sarah Ockler nicht alle Details der drei Wochen beschreiben kann, aber wenn im Buch steht „Die nächste Woche geht schnell vorbei. […] Sam und ich kommen uns immer näher und näher…“, ist das einfach nicht besonders gelungen und mir wird mir zu viel ausgelassen besonders, weil es auch vorher nur sehr wenige und kurze Szenen mit Anna und Sam gab! Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr verstehen, warum Anna Sam jetzt so wahnsinnig toll findet und ihn ganz bestimmt schon totaaal liebt, wenn es überhaupt keine langen Dialoge zwischen den beiden gab (oder diese zumindest nicht aufgeschrieben sind) und sie trotzdem das ganze Buch über ein schlechtes Gewissen wegen Matt und Frankie hat. Häufig stehen gar nicht die Treffen mit den Jungs im Vordergrund, sondern die Vorbereitung (Schminken, Klamotten etc., die Anna eigentlich nicht toll findet, aber trotzdem macht) und die Lügen vor den Eltern.

Die Charaktere in Die Sterne leuchten immer noch konnten mich leider gar nicht überzeugen! Anna, die Protagonistin, wurde mir einfach nicht sympathisch, weil sie sich viel zu sehr vor ihrer Vergangenheit verschlossen hat. Ich, als Leserin, konnte die jahrelange Freundschaft zwischen ihr und Frankie nicht wirklich spüren, weil sie teilweise schlecht über Frankie denkt, oder Geheimnisse für sich behält nur, damit sie sich besser fühlt. Auch Frankies Charakter hat mir nicht gefallen! Das ganze Verhalten während der Ferien mit den Lügen und Geheimnissen vor den Eltern war mir einfach zu viel, aber auch wiederum, dass die Eltern diese Lügen und die Veränderung ihrer Tochter nach dem Tod von Matt ignorieren. Zusammenfassend hat mich das Verhalten von Anna und Frankie eher an das von Kindern, als an zwei 16-jährige erinnert, z.B. wenn sie nur aus Prinzip nicht miteinander geredet haben, weil sie sich gestritten haben.

Bei diesen typischen Sommerbüchern erwartet man gar nicht, dass der Schreibstil herausragend anspruchsvoll ist, aber der Stil in Die Sterne leuchten immer noch war schon zu einfach! Die Dialoge waren sehr kurz und einfach, aber auch sprachlich bei der Wortwahl einfach seltsam und zu umgangssprachlich, obwohl mir der Schreibstil am Anfang bei der Beschreibung der Zeit vor Matts Tod sehr gut gefallen hat!

Das Ende war zwar vorhersehbar, aber es hat wenigstens die Aussage des Buches wieder ein bisschen geradegerückt auch, wenn das nicht so sehr passiert ist, wie ich es mir gewünscht hätte…

Fazit:

Ich habe ein tolles Sommerbuch für zwischendurch erwartet, allerdings hat das Buch mich enttäuscht und konnte mich sowohl beim Schreibstil, als auch bei den Charakteren und der Story nicht begeistern! Die Charaktere werden nicht detailliert genug beschrieben, sodass man sich auch im Laufe des Buches nicht mit ihnen identifizieren kann. Die Aussage und Moral des Buches mit den Lügen und Geheimnissen hat mir leider gar nicht gefallen, weil es meiner Meinung nach auch keinen Grund für diese gab! Alles in allem war mir das Buch zu klischeehaft, kindisch und vorhersehbar, was die vielen Zeitsprünge und kurzen Dialoge nur noch hervorgehoben haben.

Lieblingszitat:

„In jeder Geschichte spiegelt sich ein ganzes Leben, weißt du? Glück und Unglück und Tragik und noch vieles andere, aber immer ein ganzes Leben. Und Bücher lassen uns daran teilhaben.“ (S.205)

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ChrischiDs avatar
Noch bis heute Abend läuft im "Katze mit Buch"-Forum (http://www.katzemitbuch-forum.de/) das aktuelle "Bewerten - Gewinnen - Rezensieren" zu "Der Geschmack des Sommers" von Sarah Ockler. Alles was Ihr tun müsst, ist eine aussagekräftige Meinung zur Leseprobe abzugeben und schon seid Ihr im Lostopf. Die Chancen stehen noch sehr gut. Für die Teilnahme müsst Ihr im Forum angemeldet sein. Nur Meinungen im entsprechenden Thread werden gezählt, Kommentare hier können leider nicht gewertet werden. Über diesen Link kommt Ihr zum Thema: http://www.katzemitbuch-forum.de/t1163f92-Buch-Info-Anmeldethread.html#msg7051
Zur Buchverlosung

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