Sarah Ockler Die Sterne leuchten immer noch

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Inhaltsangabe zu „Die Sterne leuchten immer noch“ von Sarah Ockler

Die Geschichte eines Sommers, einer Freundschaft, und eine wundervolle Liebesgeschichte zugleich »Das bleibt unser Geheimnis«, sagte Matt, der Bruder von Annas bester Freundin Frankie, als er und Anna sich ineinander verliebten. Doch dann stirbt Matt bei einem Autounfall, und zu Annas unendlicher Trauer und dem Verlust kommt noch das Geheimnis ihrer ersten Liebe, das Matt mit ins Grab genommen hat. Ein Jahr später fährt Anna mit Frankies Familie in den Sommerurlaub nach Kalifornien. Dort sollen sie beide, so Frankies erklärtes Ziel, endlich einmal wieder Spaß haben und eine richtige Sommerromanze erleben. Von Annas Angst, sich auf etwas Neues einzulassen und darüber womöglich Matt zu vergessen, weiß Frankie ebenso wenig wie von den Gefühlen, die Matt und Anna füreinander hegten. Doch dann trifft Anna Sam, und völlig unerwartet verliebt sie sich tatsächlich …

Immer noch mein Lieblingsbuch von Sarah Ockler!

— Stopfi
Stopfi

Traurig, berührend, wunderschön. Einfach perfekt. (Auch gut geeignet bei Liebeskummer.)

— TraeumenVonBuechern
TraeumenVonBuechern

Sehr berührend! Ich kann es nur empfehlen! :)

— dalena_primavesi
dalena_primavesi

Sehr berührend und einfühlsam geschrieben :)

— haunted_soul
haunted_soul

Ein schönes & lustiges aber auch traurig-tragisches Buch! Toll für den Sommer und nur manchmal sehr 'mädchenhaft' / kitschig.

— Daniliesing
Daniliesing

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Also ich fasse nochmal kurz zusammen, ein sehr gutes Buch was mich unterhalten konnte, mich jedoch gleichzeitig an ein paar andere Dystopien

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    Trust in Me
    buecherfan98

    buecherfan98

    Hallo ich suche neue Liebesromane zum verlieben am besten mit jungentlichen Hauptpersonen und natürlich mit einem Happy-end wär toll wenn ihr mir helfen könntet

    • 5
  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    dalena_primavesi

    dalena_primavesi

    Ich habe „Die Sterne leuchten immer noch“ vor einiger Zeit gelesen. Ich denke, es ist schon gut zwei Jahre her, weshalb ich mich auch nicht an jedes Detail erinnern kann. Aber dennoch kann ich noch an viele Kleinigkeiten erinnern, die mich damals berührt haben. Es ist ein unglaubliches Buch. Anna und Frankie sind zwei sehr verschiedene Charaktere. Am Anfang mochte ich Frankie, die beste Freundin der Hauptperson, überhaupt nicht. Ich verstand nicht, wieso Anna und sie so gut befreundet waren und auch gegen Ende hin schockierte sie mich durch ihre Lügen und Beleidigungen, die sie Anna an den Kopf wirft. Aber sie hat ihren Bruder verloren, weshalb ich sie in gewisser Weise doch verstehe. Anna hingegen war mir sofort sympathisch. Ihr größtes Defizit war jedoch, dass sie in der Vergangenheit lebte. Sie hatte keine Gegenwart mehr, sie sprach (bzw schrieb ihm) sogar über jedes Ereignis mit ihrer verstorbenen Liebe Matt. Und das wäre dann auch schon das Thema um das sich das Buch dreht: Bewältigung der Vergangenheit. Einerseits bekommt man natürlich die Einsicht, wie es Anna mit der Situation geht, ihre erste Liebe verloren zu haben. Aber man bekommt durch Frankie auch einen Einblick, wie es ist seinen großen Bruder zu verlieren. Außerdem spielt Freundschaft und Weiterentwicklung eine große Rolle in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist gefällt mir sehr gut. Es fühlt sich so an, als wäre man ein Teil der Geschichte, so etwas finde ich unendlich wichtig bei guten Büchern. Meine Lieblingsstelle, die wo das Tagebuch in Kontakt mit dem Meer kommt, habe ich noch genau in Erinnerung. All die Dramatik und die Gefühle, die in diese Situation gepackt wurden, sind überwältigend! Alles in allem ein tolles Buch, zu dem mir im Moment nicht ein negatives Kommentar in Erinnerung geblieben wäre.

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    • 2
    Floh

    Floh

    22. July 2014 um 15:42
  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    28. October 2012 um 20:19

    DIE GESCHICHTE... 12 Monate ist es her, seit die beginnende Liebe von Matt & Anna durch Matts plötzlichen Tod zerstört wurde. Da die beiden Teenager diese Liaison geheim halten, weiß nicht einmal Frankie, die gleichzeitig Annas beste Freundin und Matts Schwester ist, etwas von ihren Gefühlen. Seit Matts Tod hat sich Frankie sehr verändert und auch Anna leidet unter der Geheimniskrämerei. Um auf andere Gedanken zu kommen, verbringt die 16-jährige mit Frankie und deren Eltern ein paar Wochen Urlaub in Kalifornien, wo sie allerdings jeden Tag an den verstorbenen, liebenswerten Jungen erinnert werden... Dabei war es doch Frankies Plan, Sommer, Sonne und die kalifornischen Jungs zu genießen. Und dann lernt Anna tatsächlich am Strand den gutaussehenden Sam kennen. Doch Anna hat Angst, Matt zu vergessen, wenn sie sich für Sam interessiert... MEINE MEINUNG: Nach den vielen positiven Meinungen hatte ich mich auf ein berührendes Buch mit hohem Taschentuchverbrauch eingestellt, doch weit gefehlt... Denn bei mir sind die großen Gefühle leider nicht wirklich angekommen - woran es genau liegt, kann ich nicht genau benennen. Als Urlaubs-Schauplatz dient Zanzibar Bay in Kalifornien. Anna Reiley ist 16, zurückhaltend und der natürliche Typ, während ihre beste Freundin Frankie Perino an Make-up und knappen Kleidern nicht spart. Inzwischen ist Matt, Frankies großer Bruder und Annas geheime Liebe, seit 1 Jahr tot und noch immer trauern die unterschiedlichen Mädchen um ihn... Hauptperson Anna verhält sich häufig sehr naiv und wirkt oft so verloren, dass man sie am liebsten an der Hand nehmen bzw. ihr helfen möchte. Dagegen spielt Frankie die männermordende Dramaqueen, die sich nicht zu ihrem Vorteil verändert hat. Die Protagonisten sind gut gestaltete Charaktere, denen es ein wenig an Tiefe fehlt und die nicht immer nachvollziehbar agieren. Ich-Erzählerin Anna schildert die turbulenten Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und erzählt in Rückblenden von gemeinsamen Erlebnissen mit Matt. "Die Sterne leuchten immer noch" zieht einen stellenweise richtig runter, denn im Urlaub, den Anna mit den Perinos verbringt, kommen die Erinnerungen an Matt verstärkt hoch. Leider verzettelt sich die Story in Nebensächlichkeiten, die mir das Lesen dieses Buches teilweise verleidet haben. Neben vielen traurigen und depressivmachenden Szenen gibt es auch einige witzige, humorvolle Passagen, die die bedrückende Grundstimmung ein wenig auflockern. Am besten haben mir die zauberhaften Beschreibungen, die das Urlaubsfeeling wunderbar einfangen, und der angenehme Schreibstil von Sarah Ockler - den Rest finde ich bedauernswerterweise nicht so prickelnd. FAZIT: In "Die Sterne leuchten immer noch" geht es um Freundschaft, Gefühle und die erste Liebe - lauter Themen, die ansprechend in diesen Debütroman verpackt wurden. Jugendliche werden sicherlich davon begeistert sein, mich hat "Die Sterne leuchten immer noch" weniger angesprochen. Das liegt vor allem an den unreifen Hauptpersonen, der depremierenden Atmosphäre, den vielen traurigen Szenen und den fehlenden Emotionen. Dafür bekommt das Erstlingswerk von Sarah Ockler von mir solide 2 1/2 STERNE.

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  • Wanderbuchrunde mit Notizen im Buch - wer möchte mitmachen?

    Der kleine König von Bombay
    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Es können aktuell keine weiteren Stimmen abgegeben werden. Ich habe mich entschlossen 3 Notizwanderbücher zu starten und die sind schon voll! Hi, ich hatte gerade so eine spontane Idee und wollte mal fragen, wer von euch Lust hätte mitzumachen :-) Zum Buch "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" haben ja ganz viele ein Wanderbuch gestartet, in dem dann jeder Leser Notizen hinterlassen sollte und so sind immer mehr Gedanken zum Buch hineingewandert. Meine Idee war nun, dass man das ja auch mit anderen Büchern machen könnte. Und nun mein Vorschlag: Ich habe (neben Harold Fry, der nicht zählt) 10 Bücher aus meinem Regal angehängt, die ich selbst noch nicht gelesen habe. Ihr könnt hier, wenn ihr beim Notizwanderbuch mitmachen möchtet, für bis zu 3 Bücher stimmen, die euch interessieren würden. Das Buch, das zuerst 10 Stimmen hat, verschicke ich als Notizwanderbuch und die 10, die ihre Stimme dafür gegeben hatten, dürfen dann mitmachen. Sollte sich am Ende rausstellen, dass noch genügend Platz zum Reinschreiben ist, können eventuell auch mehr mitmachen. Ich würde das Buch dann zuerst lesen und meine Notizen darin machen. Dann schicke ich es an den nächsten weiter. Die Teilnehmerreihenfolge muss übrigens nicht der eurer Abstimmung entsprechen, da können wir dann hinterher auch noch tauschen. Am besten wäre es, wenn jeder seine Notizen mit einer anderen Farbe im Buch macht und ganz vorn ins Buch auch seinen Mitgliedsnamen in der entsprechenden Farbe reinschreibt. Dann am Ende noch ein kleines Fazit ins Buch und fertig ist es. Dass man ins Buch reinschreiben darf, bedeutet aber natürlich nicht, dass man nicht ansonsten trotzdem vorsichtig damit umgehen sollte ;) Am Ende mache ich gern auch Fotos und schicke sie euch per Mail. Als Lesezeit hatte ich an 2 Wochen gedacht, solltet ihr länger brauchen, so sagt bitte hier bescheid. Was meint ihr? Wer möchte mitmachen und natürlich eure (maximal 3) Stimmen nicht vergessen! PS: Falls auch Interesse an sowas für englische Bücher besteht, bitte sagt es mir. Dann mache ich dafür gern ein extra Thema auf. Stimmen bisher: Nr. 3 - 11 - Wer Schatten küsst (MelE, Tru1307, DieBerta, Lizzy1984w, MerlinundPaula, Cambion, kiwikind, buchstabentraeume, ankedieleserin, flaschengeist1962) Nr. 1 - 11 - Vergissdeinnicht (Moonlightgirl, Nefertari35, Tru1307, Gemma, Lizzy1984w, glorana, MerlinundPaula, franci_ine, venwar_newroly, buchstabentraeume, Annelchen) 6 - Über mir der Himmel (Moonlightgirl, Tru1307, Gemma, glorana, franci_ine, Lesefee_booklover) 4 - Pfingstrosen im September (Moonlightgirl, Lizzy1984w, Bücherwurm, Lesefee_booklover) 5 - Julischatten (LeseJulia, Nefertari35, Gemma, kiwikind, Lesefee_booklover) 8 - Caras Schatten (LeseJulia, DieBerta, Schnippsi, Starlet, venwar_newroly, Cambion, kiwikind, ankedieleserin) Nr. 2 - 11 - Die Mechanik des Herzens (LeseJulia, Nefertari35, DieBerta, Schnippsi, glorana, MerlinundPaula, Bücherwurm, Annelchen, bfhpierce, SybilVane, nirak03) 5 - Die Sterne leuchten immer noch (Schnippsi, franci_ine, venwar_newroly, Cambion, ankedieleserin) 1 - Marcelo in the real world (buchstabentraeume)

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  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Claire Cullen

    Claire Cullen

    17. July 2011 um 14:21

    Es war jetzt ein Jahr her. Zwölf Monate, neun Tage und sechs Stunden, um genau zu sein. Aber vor dreizehn Monaten war alles ... einfach perfekt gewesen. . Anna, Frankie und Frankies älterer Bruder Matt sind die besten Freunde. Sie sind Nachbarn, und machen seit ihrer Kindheit alles zusammen. Was Frankie und Matt nicht wissen: Anna ist, seit sie 10 ist, in Matt verliebt. An ihrem 15. Geburtstag passiert dann das, worauf sie nicht zu hoffen gewagt hat: So romantisch, wie es nur geht, küsst Matt sie und die beiden sind fortan ein Paar, aber vorerst nur im Geheimen. Matt will es Frankie im Sommerurlaub erzählen. Doch dann passiert etwas Schreckliches ... . Gemeinsam. Glücklich. Ganz. Wir. Unsere drei Herzen. Alles steht uns offen. Und dann ... Fliegt mir das Eis aus der Hand. Der Becher prallt gegen die Windschutzscheibe. Schleudern. Schreie. Krachen. Glassplitter. . Sie haben einen Autounfall. Matt stirbt, Frankie und Anna überleben. Es beginnt das schrecklichste Jahr ihres Lebens. Anna behält das Geheimnis für sich, weil sie es ihm ja versprochen hat. Ständig ist er in ihrem Kopf, es vergeht kein Tag, an dem sie nicht an ihn denkt. Dann beginnt der nächste Sommer, und mit ihm der Urlaub in Kalifornien zusammen mit den Perinos. Frankie und Anna wollen um jeden Preis einen lockeren, unbeschwerten Sommer erleben, ihr Plan ist es in den drei Wochen insgesamt 20 Jungs aufzureißen (daher auch der englische Titel „Twenty Boy Summer“). Doch dann trifft Anna Sam, und alles kommt anders. Sam dringt in Annas Leben ein und beansprucht den Platz in Annas Herzen für sich, den Matt eigentlich für immer belegen sollte. . Wie ist das, wenn du einen geliebten Menschen verlierst und ihn niemals vergessen willst, doch dann jemand anderen kennenlernst? Jemanden, der dich deine große Trauer vergessen lässt und mit dem du endlich wieder so etwas wie Glücklichsein erleben kannst? Darfst du einfach so wieder lieben? Das sind die Arten von Fragen, die man sich unweigerlich stellt, wenn man diesen Roman liest. Ich war mir lange Zeit, ja eigentlich während des gesamten Buches unsicher, ob ich mir ein Happy End für Anna und Sam wünschen soll. Sie hat Matt schließlich über alles geliebt und wollte die Erinnerung an ihn unverfälscht für immer behalten. Er war – bis jetzt – die Liebe ihres Lebens, und durch das Geheimhalten der Beziehung war diese ja nur noch intensiver. Doch andererseits finde ich auch, dass man irgendwann lernen muss, loszulassen, und nun bietet sich Anna die Gelegenheit dazu. Sam ist eine typische Sommerliebe, er ist ein Mensch, mit dem Anna wundervolle Stunden verbringen kann. Sie weiß, dass sie nur drei Wochen mit ihm hat, und hegt dennoch sehr schnell tiefe Gefühle für ihn. Mit ihm will sie ihr erstes Mal erleben, gerade weil sie weiß, dass sie ihn danach nie wieder sehen wird. Das Buch hat mir einfach richtig gut gefallen. Es war auf keinen Fall lockere Sommerlektüre. Der Tod des geliebten Sohnes, Bruders, Freundes war die ganze Zeit im Hintergrund, hat in den glücklichsten Momenten für einen Einbruch der Stimmung gesorgt. Glücklicherweise habe ich so etwas noch nicht erlebt, ich kann also nicht bewerten, wie realistisch ihr Roman ist. Auf jeden Fall aber ist es ein sehr intensives Leseerlebnis. Durch viele kurze Sätze und Satzssplitter wird der Leser in Annas Gefühlswelt hineingezogen und kann mit ihr mitleiden. Man hofft und liebt mit ihr und erlebt alles hautnah mit. . Das Buch zieht einen in seinen Bann, man denkt daran, auch wenn man gerade nicht liest. Ich konnte in der Nacht nicht schlafen, weil schon die Worte zu dieser Rezension in meinem Kopf herumwirbelten und herauswollten. Worte, die dem Buch vermutlich nicht gerecht werden, denn ich weiß selber nicht genau, wie ich es beschreiben soll, da so viel in dem Buch drinsteckt. Es geht um Freundschaft, Liebe, Verlust, Hoffnung, Glücklichsein und so viel mehr. Ich weiß nur, dass ich es jedem empfehlen kann, ob Jugendlicher oder Erwachsener. . Völlig verdiente 5 von 5 Sternen von mir für diesen einfühlsamen, intensiven Jugendroman, in dem so viel mehr drinsteckt als eine Sommerliebesgeschichte. . Rezension für bücherkinder.de

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  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Gackelchen

    Gackelchen

    20. June 2011 um 19:26

    perfekte Strandlektüre

  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Lesemomente

    Lesemomente

    08. May 2011 um 09:03

    Schon seit ihrer Kindheit kennt Anna ihre beste Freundin Frankie und deren Bruder Matt. Die drei sind unzertrennlich. An ihrem fünfzehnten Geburtstag geht dann Annas größter Wunsch in Erfüllung: Matt und sie kommen zusammen. Doch Matt nimmt ihr das Versprechen ab, seiner Schwester erst einmal nichts davon zu verraten. Er möchte den richtigen Zeitpunkt abwarten und es ihr selber erzählen. Einige Wochen später stirbt Matt und Frankie weiß immer noch nichts von der Liebe zwischen ihrem Bruder und ihrer besten Freundin. Anna bewahrt ihr Versprechen an Matt, doch als sie ein Jahr später gemeinsam mit Frankie und deren Eltern in den Urlaub fährt, erinnert alles an den verstorbenen Matt und die Gefühle rücken immer mehr an die Oberfläche. Als Frankie dann noch beschließt, dass die beiden Mädchen innerhalb der Urlaubswochen zwanzig Jungen daten sollen, wird die Situation nur noch komplizierter. Meine Meinung: Ich bin durch das wunderschöne Cover des Buches auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Ich liebe das Bild einfach, das gleichzeitig eine sanfte Leichtigkeit, aber auch Nachdenklichkeit ausstrahlt. Zumindest auf mich. Und genauso mehrdeutig wie das Cover ist auch diese komplexe Geschichte, die sich direkt mit nicht nur einem, sondern vielen schwierigen Themen beschäftigt. Zunächst steht natürlich das Thema Tod und das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen im Vordergrund. Sehr glaubwürdig schildert die Autorin hierbei die unterschiedlichen Gefühle, die die einzelnen Figuren in der Geschichte empfinden. Jede Person geht auf ihre eigene Art und Weise mit dem Tod von Matt um und als Leser kann man förmlich spüren, wie schwer es für Anna ist, nicht über ihren wirklichen Verlust sprechen zu können. Denn sie hat nicht nur einen sehr guten Freund, sondern gleichzeitig auch die Liebe ihres Lebens verloren. Doch darf dies keiner wissen. Außerdem versucht Anna für ihre Freundin Frankie stark zu sein, die sich seit dem Tod ihres Bruders sehr verändert hat. Frankie strotzt scheinbar nur vor Selbstbewusstsein, flirtet mit jedem Jungen, der ihren Weg kreuzt und ist einfach nicht mehr so unkompliziert und fröhlich wie früher. Die Freundschaft der beiden Mädchen ist längst nicht mehr so unbeschwert, wie sie es früher noch war. Und gespannt wartet man als Leser, wie diese Freundschaft den gemeinsamen Urlaub überstehen wird. Die Schreibweise der Autorin ist sehr sprachgewaltig, dabei aber sanft und einfühlsam. Ich konnte mich sehr gut nicht nur in die Ich-Erzählerin Anna, sondern auch in Frankie hineinversetzen. Sehr harmonisch verstrickt Frau Ockler die Themen Freundschaft, Liebe, Tod, Abschiednehmen und die ganz normale Identitätsentwicklung von Jugendlichen, ohne aufgesetzt zu wirken. Erst nach dem Lesen einer schönen, berührenden Geschichte wurde mir bewusst, wie viele Gedankenanregungen und Emotionen die Autorin dadurch transportiert. Ein wunderschönes Jugendbuch! „Die Sterne leuchten immer noch“ ist der erste Roman von Sarah Ockler und ich kann schon jetzt sagen, dass ich ohne zu zögern ihren zweiten Roman kaufen würde, was auch immer das Thema sein möge. Insbesondere Freunde von sprach- und emotionsreichen Büchern, die durch ihre Nachdenklichkeit und Sanftheit leben, wird dieses Buch gefallen: 5 von 5 Sternen.

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  • Frage zu "Über mir der Himmel" von Jandy Nelson

    Über mir der Himmel
    Bookaholic

    Bookaholic

    Hallo :)
    Ich suche ein ähnliches Buch wie 2Über mir derHimmel" von jandy Nelson :)
    Kennt ihr einpaar ?

    • 4
  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Stephenie

    Stephenie

    30. April 2011 um 10:03

    Ein schönes, trauriges Buch. Die Hauptfigur ist einem gleich sympathisch, allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, das die Autorin sich selbst mit ihrem Tempo nicht ganz einig war. Allerdings kann das auch beabsichtigt gewesen sein, um die Zerissenheit von Anna besser darstellen zu können.
    Mir hat die Gesichte gefallen, aber manches hab ich überblättert.

  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Ati

    Ati

    27. April 2011 um 13:33

    Was hat Steven Spielbergs „E.T.“ mit Sarah Ockler zu tun? Ganz einfach. Er brachte sie quasi zum Schreiben. Im zarten Alter von sechs Jahren schrieb und illustrierte sie ihr erstes Buch, das an eben diesen Film angelehnt war. Natürlich wurde es nie veröffentlicht. Ihre Eltern ermunterten sie stattdessen, eigene Ideen zu verwirklichen. Diesen Ratschlag hat Sarah Ockler beherzigt. Jahre später, genauer gesagt 2009, erschien ihr Debütroman „Twenty Boy Summer“, der von den Kritikern gefeiert und von cbj 2011 unter dem Titel Die Sterne leuchten immer noch auf den deutschen Buchmarkt gebracht wurde. Ende 2010 erschien in den USA ihr zweiter Roman unter dem Titel „Fixing Delilah“. Die Geschichten und Bücher der Autorin sind vorrangig für Jugendliche geschrieben. Ihre Passion für diese Zielgruppe und All-Age-Leser wurde bei ihrer Arbeit im Lighthouse Writers Workshop Denver verstärkt. Sie unterrichtet dort junge Autoren. Begründet dürfte sie jedoch darin liegen, dass Ockler sich noch gut an ihre Highschool-Zeit erinnern kann. An gute und schlechte, an aufregende und langweilige Tage auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Die Autorin, die den Bachelor of Arts in Communication gemacht hat, verbringt neben dem Schreiben einen Teil ihrer freien Zeit in der Natur und fotografiert gerne diesbezügliche Motive oder Kinder oder geht mit ihrem Ehemann Bergsteigen. Der Buchumschlag in nachtblau zeigt einen Sandstrand, im Hintergrund etwas Meer, im Vordergrund eine junge Frau bzw. ein junges Mädchen, das in einem weißen Kleid vom Wind umspielt mit ausgebreiteten Armen unter einem sternenklaren Himmel steht. Der Originaltitel passt genauso gut wie die deutsche Übersetzung. Während „Twenty Boy Summer“ an eine Wette angelehnt ist, die die weibliche Hauptfigur Anna mit ihrer Freundin abschließt, deutet der deutsche Titel gleichermaßen auf die Hilflosigkeit wie Hoffnung hin, die Anna empfindet. Mit fünfzehn sollte man Kribbeln im Bauch spüren. Sich über Schulnoten und die Zukunft Gedanken machen, aber daneben auch über Mode, Make-up, Musik, etc. Sachen erleben, die einen zum Lachen bringen, beste Freunde haben, Träume ausmalen oder Schmetterlinge im Bauch spüren, die mit Verliebtsein oder gar der ersten Liebe einhergehen. Hormonell bedingt ist dieses Alter eine Zeit der emotionalen Tiefs und Hochs in rasanter Abfolge und genau genommen erlebt Anna all dies auch. Bis zu jenem Tag, an dem Trauer und Hilflosigkeit schlagartig überwiegen. Dass ausgerechnet Matt, ihr bester Freund, in den sie seit fünf Jahren verliebt ist, auch nicht erst seit Kurzem etwas für sie empfindet, lässt sie für eine kurze, wundervolle Zeit schweben - bis er völlig überraschend aus dem Leben gerissen wird. Bevor sie irgendjemand von ihrer ersten Liebe berichten kann, endet die zart aufkeimende Beziehung zu dem Jungen, mit dem sie schon ihr ganzes Leben verbracht hat. Noch nicht einmal ihrer besten Freundin, Matts Schwester Frankie, kann sie davon erzählen, denn Matt wollte es seiner Schwester schonend beibringen. Sowohl er als auch Anna hegten die Befürchtung, dass ihre Freundschaft dadurch belastet werden könnte. Deshalb hat er ihr in diesem Zusammenhang das Versprechen abgenommen, niemandem etwas zu sagen, bevor er selbst mit Frankie gesprochen hat. Auch über seinen Tod hinaus fühlt die mittlerweile sechzehnjährige Anna sich an dieses Versprechen gebunden und übernimmt seine Beschützerrolle für seine Schwester. Sie trauert still. Statt selbst Trost zu empfangen, ist sie für Frankie und ihre Eltern da und begleitet sie ein Jahr nach Matts Tod zum ersten Mal an den Ort, an dem die Familie ihre Sommerurlaube verbrachte. Ockler hat feinfühlig authentisch wirkende Charaktere geschaffen. Ob man nun selbst bereits einmal den Verlust einer nahestehender Person erlebt hat oder nicht - jeder dürfte sich relativ schnell und problemlos in Anna oder eine der anderen Figuren hineinversetzen können. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker, ohne flapsig oder aufgesetzt zu wirken. Ihre Darstellung der Gefühle der einzelnen Personen ist nicht überladen, doch geht bisweilen hart an die Grenze. Manchmal möchte man sowohl Frankie als auch Anna fast schütteln, oftmals in die Arme nehmen und trösten. Die Sterne leuchten immer noch spielt in der Gegenwart und umfasst den Zeitraum von etwas mehr als einem Jahr, enthält jedoch auch einige länger zurückliegende Erinnerungen. Ein Teil spielt an der Ostküste, der andere an der Westküste der Vereinigten Staaten. Der Raum dazwischen könnte synonym für die Entwicklung der Geschichte stehen, für den Abgrund, der sich nach Matts Tod für seine Familie und Anna zum Rest der Welt aber auch zwischen ihnen auftut. Alles könnte jedoch auch zu einer anderen Zeit an einem völlig anderen Ort stattfinden, denn die Handlung richtet den Blick auf die Emotionen, weniger auf Zeit und Umgebung. Gleichzeitig sind gewisse Passagen enthalten, die typisch amerikanisch gehalten sind, und genau dadurch etwas zu oberflächlich oder lang wirken können. Nach Matts Tod geht jede der Figuren anders mit ihrer Trauer um, wobei die Autorin den Fokus auf Anna richtet, die die Geschichte in Ich-Form erzählt. Frankie etwa wirkt in ihrem Schmerz egoistisch und oberflächlich, verstockt, kindisch und gleichermaßen verletzend wie verletzlich. Sie verfällt nach einer geschockten Starre in blinden Aktionismus. Zum einen lässt sie kaum jemanden an sich heran, zum anderen scheint ihr neues Leben aus Make-up, Partys und Jungs zu bestehen. In ihrem Schmerz bekommt sie gar nicht mit, dass die Ehe ihrer Eltern zu scheitern droht oder wie es Anna geht. Annas Welt wird klein, erstarrt eher, während sie Matt durch briefartige Einträge in ihrem Tagebuch am Leben erhält oder erdachte Zwiegespräche mit ihm führt. Durch ihre Erinnerungen lernt man Matt näher kennen. Ockler animiert auch damit zum Nachdenken, zum Schmunzeln, lässt den Leser mitfühlen. Trotz der emotionsgeladenen Thematik schafft es die Autorin, nicht melodramatisch abzurutschen. Sie verbindet geschickt die Gefühle der Trauer und des Schmerzes, der Wut und Hoffnungslosigkeit, aber auch der Verliebtheit, der Hoffnung, der Neugierde und des Verzeihens. Der gemeinsame Urlaub ist gleichermaßen eine Belastungsprobe für alle, wie auch der Versuch, ein normales Leben zu führen. In diesem Zusammenhang schließen Frankie und Anna vor ihrer Abreise einen Pakt. Die 20 Tage am Meer sollen zum A.B.S.A.Z (absolut bester Sommer aller Zeiten) werden und die Mädchen wollen sie nutzen, jeden Tag einen anderen Jungen kennenzulernen. Einer wird – nach Frankies Ansicht – schon dabei sein, der Anna um ihre Jungfräulichkeit bringt. Was sich keineswegs einfach gestaltet. Matt ist trotz seines Todes omnipräsent in den Erinnerungen und Gefühlen Annas. Sie trauert nach wie vor und hegt Schuldgefühle, weil sie ihrer Freundin nicht die Wahrheit sagen kann. Den Pakt ist sie nur halbherzig eingegangen, um Frankie aufzumuntern. An eine neue Liebe glaubt sie nicht wirklich; der Gedanke jagt ihr beklemmende Gefühle ein, weil sie glaubt, Matt dadurch zu verraten. Tatsächlich machen sich aber doch Schmetterlinge in ihrem Bauch bemerkbar, als sie Sam kennenlernt. Die Gefühle für ihn, erinnern natürlich an die für Matt, doch gleichzeitig wird deutlich, dass sie andersgeartet sind, weil ihnen eine gewisse Oberflächlichkeit innewohnt. Die Zeit, die sie mit ihm verbringt, und letztlich ihr Tagebuch sorgen jedoch auch dafür, dass ihre Freundschaft zu Frankie auf eine harte Probe gestellt wird. Gleichwohl ist Ocklers Debütroman jedoch auch voller Hoffnung und, ja … auch Kraft. Zeigt nicht nur die traurige Seite – etwa durch Annas Erinnerungen. Zeigt, wie wichtig es ist, in solchen Phasen jemanden neben bzw. bei sich zu haben. Dass Schweigen viel zerstören kann und andererseits oft nur wenige Worte vieles aufwiegen. Dass ein kleiner Schritt zur Seite den Betrachtungswinkel verändert. Zeigt, wie wichtig die einzelnen Phasen der Trauer sind. Wie unendlich kostbar Erinnerungen sind und dass man durch Loslassen auch gewinnen kann. Fazit Ein Roman über Freundschaft, Liebe, Trauer, Schmerz und das Erwachsenwerden. Hier passt der deutsche Titel perfekt. Die Sterne leuchten immer noch – manchmal muss man nur einfach den Kopf heben. Ein Debüt, das berührt und für das ich trotz kleinerer Längen fünf Punkte von fünf Punkten vergeben möchte. Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)

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  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    splitterherz

    splitterherz

    24. April 2011 um 15:44

    «Wenn ich gewusst hätte, dass er sterben würde, dann hätte ich als allerletzten Satz zu ihm irgendetwas gesagt, was bedeutungsvoll gewesen wäre. [...] Nein, ich hätte ihm gesagt, was ich alles für ihn empfand. Ganz stark und direkt. Kein Flirten mehr, kein verschämtes Flüstern nachts im Garten. Ich hätte ihm direkt in die Augen geblickt, damit er wusste, sein Anblick würde für immer in mein Gedächtnis eingebrannt sein.» [Die Sternen leuchten immer noch; S. 111] Erster Satz: An dem Tag hatten Frankie Perino und ich Glück. Inhalt: »Das bleibt unser Geheimnis«, sagte Matt, der Bruder von Annas bester Freundin Frankie, als er und Anna sich ineinander verliebten. Doch dann stirbt Matt bei einem Autounfall, und zu Annas unendlicher Trauer und dem Verlust kommt noch das Geheimnis ihrer ersten Liebe, das Matt mit ins Grab genommen hat. Ein Jahr später fährt Anna mit Frankies Familie in den Sommerurlaub nach Kalifornien. Dort sollen sie beide, so Frankies erklärtes Ziel, endlich einmal wieder Spaß haben und eine richtige Sommerromanze erleben. Von Annas Angst, sich auf etwas Neues einzulassen und darüber womöglich Matt zu vergessen, weiß Frankie ebenso wenig wie von den Gefühlen, die Matt und Anna füreinander hegten. Doch dann trifft Anna Sam, und völlig unerwartet verliebt sie sich tatsächlich … [Quelle: Amazon] Schreibstil: Mit ihrem besonders bildhaften und federleichten Schreibstil gelingt es Sarah Ockler wahnsinnig gut, Gefühle und Gedanken glaubhaft und bewegend einzufangen und wiederzugeben, sodass man sich in die verschiedenen Personen reinfühlen kann. Das bringt den Leser mehr als einmal in einen inneren Konflikt, da man irgendwie alle Seiten verstehen kann, aber dann auch wieder nicht. Manchmal hat sie zwar ein wenig zu viel beschrieben, doch es wurde nie so viel, dass das Buch langatmig oder uninteressant gewesen wäre. Aus Annas Sicht schreibt sie die Geschichte, jedoch fällt auf, dass jede Figur ihre eigene Stimme hat und das macht das Buch greifbarer und dreidimensionaler. Meinung: Ich mag Bücher mit solchen schweren Themen und erwarte daher auch immer besonders viel. Vorallen Dingen wenn der Klappentext so vielversprechend klingt, wie von Die Sterne leuchten immer noch. Nachdem ich von Über mir der Himmel voll und ganz begeistert war, was ja ein ähnliches Thema birgt, war ich gespannt darauf, wie die Autorin diese Geschichte erzählt und ich muss sagen, dass ich sehr überzeugt von dem Buch bin. Es hat eine andere, besondere sommerliche Atmosphäre, die mich dem Buch noch näher gebracht hat. Die Sterne leuchten immer noch ist ein Buch das von Gefühlen lebt - viel Spannung im herkömmlichen Sinne sollte man daher nicht erwarten, jedoch bringt das Buch eine derart emotionale und bewegende Geschichte, dass man es trotzdem unbedingt verschlingen will und muss. Sehr ergreifend beginnt die Autorin die Geschichte und man erlebt mit, wie Matt und Anna sich näher gekommen sind, wie sie das Geheimnis ihrer Liebe vor Frankie versteckt gehalten haben und schließlich Matts unerwarteter Tod und die Last, die Anna nun neben der tiefen Trauer auf den Schultern tragen muss. Dann geht die Geschichte ein Jahr nach dem Unfall weiter. Alles hat sich verändert, Frankie ist von einem schüchternen zu einem selbstbewussten und scheinbar oberflächlichen Mädchen herangewachsen, während Anna noch immer von ihren Schuldgefühlen und ihrer Angst geplagt wird. Man lernt hier zwei Mädchen kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und durch ihre Trauer zusammengehalten werden. Während Anna immer versucht Frankie zu schützen, benimmt diese sich teilweise sehr egoistisch. Auch während des Urlaubs machen beide eine große Entwicklung mit, die dem Leser sehr nahe geht. Ich finde, dass beide Mädchen sehr zu ihren Namen gepasst haben: Frankie - witzig, verrückt, selbstbewusst. Anna - vernünftig, ängstlich, ruhig. Und auch wenn ich mich oft darüber geärgert habe, dass Frankie so selbstbezogen ist, während Anna sich zurückzieht und die Rolle der stillen Nebenperson einnimmt, aber man kann trotzdem beide verstehen, da sie auf unterschiedliche Weisen versuchen, den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten. Als Anna Sam kennenlernt, plagen sie tiefe Schuldgefühle und nach und nach deckt sich ein Geheimnis nach dem anderen auf und die Freundschaft zwischen Frankie und Anna wird auf eine harte Probe gestellt, denn kann sie den vielen Geheimnisse, der Trauer und der Wut standhalten? Die Geschichte ist wirklich sehr ergreifend und mehr als einmal standen mir die Tränen in den Augen, weil die Autorin die Gefühle einfach sehr bildhaft beschrieben hat und man sich viel zu gut in die Figuren hineinversetzen kann. Trotzdem wurde sie nie zu schwer oder wehmütig, sodass man trotz der traurigen Geschichte viel Spaß beim Lesen hat und das Meer beinahe rauschen hören kann. Es vermittelt einfach Lebensfreude trotz Verlust und wie man immer weiter machen muss, obwohl es schwer fällt. Was mir zwar ein bisschen gefehlt hat, war Sam besser kennenzulernen, da ich mich ihm nicht so nah gefühlt habe wie Matt. Klar, ist das nicht das Thema des Buches, doch ich hätte es mir schon irgendwie gewünscht. Fazit: Eine sommerliche, leichte und gleichzeitig schwere Geschichte, bei der man sich auf jeden Fall Taschentücher bereitlegen sollte und die einen bittersüßen Nachgeschmack hinterlässt. Mit viel Gefühl werden hier die unterschiedlichsten Gefühle vermittelt und serviert und immer wieder kann man sich am Strand verlieren. Ich kann sie jedem empfehlen, der ein sommerliches Buch über ein ernstes Thema lesen und dabei trotzdem nicht der Wehmut verfallen will. Titel: Der englische Titel gefällt mir nicht nur besser, er passt auch um einiges besser zum Buch. Die Sterne leuchten immer noch passt zwar auch an manchen Stellen und mag auch eine schöne Botschaft enthalten, jedoch hat er so einen kitschigen Beigeschmack, der mir nicht so gut gefällt. Außerdem planen Frankie und Anna in dem Buch den "Zwanzig-Jungs-Sommer" (Klar, hört sich auf deutsch doof an, aber man hätte ihn ja auf Englisch lassen können) und daher mag ich Twenty Boy

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  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    verena83

    verena83

    17. April 2011 um 23:45

    Matt ist tot… gestorben bei einem Autounfall. Neben ihrer Trauer um Matt, hütet Anna auch noch das Geheimnis ihrer 1. Liebe, denn Frankie – Matts Schwester – weiß nichts von den Gefühlen, die Matt und Anna füreinander empfanden. Ein Jahr ist nun seit dem Tod des Jungen vergangen und nun befindet sich Anna mit Frankie und ihren Eltern im Sommerurlaub in Kalifornien. Laut Frankie soll dieser Sommer der „allerbeste Sommer aller Zeiten“ werden, in dem die zwei Mädchen in 3 Wochen 20 Jungs kennenlernen wollen. Annas Angst sich auf etwas Neues einzulassen – und Matt dabei zu vergessen – ist allerdings wahnsinnig groß und darüber hinaus würde sie Frankie nur allzu gerne ihr Geheimnis anvertrauen… Doch dann taucht plötzlich Sam auf und Anna verliebt sich ganz unerwartet in ihn. Und wäre das noch nicht genug, so erfährt Frankie auch noch von Annas Liebesbeziehung zu Matt… Ich habe dieses Buch bereits vor ein paar Tagen beendet, aber irgendwie fehlte es mir bisher in Worte zu fassen, wie unglaublich berührt ich von der Geschichte rund um Anna, Frankie und Matt bin. Jeder, der selbst in seinem Leben schon einen viel zu frühen Verlust verkraften musste – aber auch jeder, der bisher zum Glück davon verschont blieb – , kann sich von Anfang an absolut in Anna (aber auch in Frankie oder ihre Eltern) einfühlen und sie einfach nur zu gut verstehen. Mit unglaublich viel Feingefühl beschreibt Sarah Ockler in „Die Sterne leuchten immer noch“ die widerstreitenden Gefühle, denen sich Anna ausgesetzt fühlt. Dies ist auch der Grund dafür, dass mir das ein oder andere Mal tatsächlich die Tränen in die Augen stiegen, denn Annas Gefühlschaos kam beim Lesen so absolut glaubhaft rüber und ich konnte all ihre Gedanken und Empfindungen einfach 100%ig nachvollziehen. Und trotz all der Traurigkeit strotzt dieses Buch dennoch auch vor Lebenskraft und Lebensfreude, was vor allem zum Ende hin mehr als deutlich wird. Denn es ist unbestreitbar, dass trotz so eines schweren Verlustes das Leben irgendwie weitergeht – weitergehen muss – und dass man einfach zusammenhalten sollte, um die Trauer um einen geliebten Menschen durchzustehen. Darüber hinaus gibt diese Geschichte unmissverständlich zu verstehen, dass man auch nach dem Tod eines Angehörigen, Freundes etc. keine Angst vor der Zukunft haben sollte, denn man wird niemals vergessen, was einmal war… die Erinnerungen an einen geliebten Menschen werden wir immer in unseren Herzen tragen… ganz egal was das weitere Leben noch so mit sich bringt. Fazit: Da mir schon während des Lesens von „Die Sterne leuchten immer noch“ absolut klar war, dass dieses Buch mein Lesehighlight des Monats April werden würde, erhält es von mir selbstverständlicherweise 5 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Fabella

    Fabella

    12. April 2011 um 20:28

    Inhalt: Es ist die Geschichte einer Freundschaft, einer Liebe und dem Tod. Anna und die Geschwister Frankie und Matt wachsen zusammen auf. Sie sind die besten Freunde. Doch irgendwann entdeckt Anna, daß sie mehr für Matt empfindet. Und an ihrem 15. Geburtstag wird ihr Wunsch wahr. Auch Matt empfindet mehr für sie. Das gesteht er ihr an diesem Tag. Doch er bittet sie, dies vorerst als ihr gemeinsames Geheimnis zu hüten. Er hat Angst, Frankie zu verletzen und möchte es ihr ganz in Ruhe und allein im nächsten Urlaub erklären. Da dieser nur noch drei Wochen weit weg ist, willigt Anna ein. Heimlich verbringt sie Zeit mit Matt, damit Frankie nichts mitbekommt. Ihr Gewissen, ihre beste Freundin zu belügen läßt ihr kaum Ruhe. Aber sie tröstet sich immer mit dem Gedanken, nur noch drei Wochen. Doch dann, am letzten Tag vor dem Urlaub, passiert es. Matt stirbt und nimmt ihr Geheimnis mit ins Grab. Und Anna ist mit ihrem unendlichen Schmerz allein, denn sie kann es keinem erzählen. Meine Meinung: Schwer. Ich bin hin- und hergerissen. Auf der einen Seite ist dies ein wunderschöner Roman über die erste Liebe, über Trauer und Freundschaft. Anna hat es nicht leicht, mit ihrem Schmerz klarzukommen. Denn nicht nur sie hat Matt verloren, sondern auch Frankie ihren Bruder und die Eltern ihren Sohn. So muß sie stark sein für Frankie, muß für sie da sein, ihr Kraft geben. Ihr Geheimnis verrät sie nicht, sie hat es Matt doch versprochen. Und sie glaubt auch nicht, daß Frankie das jetzt noch zusätzlich verkraften würde. Ein ganzes Jahr vergeht mit Trauer und Schmerz. Doch davon erfahren wir in dem Buch nur am Rande, nur in Auszügen. Nach einem Jahr fährt die Familie wieder nach Kalifornien in Urlaub. Ohne Matt. Dafür aber mit Anna. Sie hoffen, auch mit dieser Reise wieder einen Schritt mehr in die Realität zu gelangen, wieder ein Stück weit die Trauer bewältigen zu können. Doch schnell wird klar, zuviele Erinnerungen sind hier und werden auch mitgebracht. Wir erleben, wie die Familie kämpft, sich gegen die Trauer zu wehren, wieder den Alltag zurück zu erlangen. Aber vor allem erleben wir weite Teile der Freundschaft zwischen Frankie und Anna. Frankie ist - verständlicherweise - nicht mehr die selbe wie vor Matts Tod. Und Anna versucht diese neue Frankie so gut wie möglich zu verstehen und zu unterstützen. Frankie hat nur eines im Kopf - Aussehen und Jungs. Und sie möchte unbedingt, daß Anna daran teilhat. Und da Anna eine gute Freundin ist, macht sie mit. Überzeugt, doch nie wieder ihr Herz verschenken zu können. Und dann begegnet sie Sam. Ich möchte hier nicht zuviel verraten. Aber ich fand die Beziehung zwischen Anna und Sam befremdlich. Teils konnte ich sie sehr gut nachvollziehen, teils fand ich es sehr schön. Doch dann wieder, zum Ende des Buches hin hab ich nur den Kopf geschüttelt. Aber das müßt Ihr wohl selber erfahren, denn sonst würde ich an dieser Stelle zuviel verraten. Daher auch meine geteilte Meinung. Es ist auf der einen Seite ein schöner Roman, der eigentlich größtenteils darum geht, wie Anna und Frankie mit Matts Tod umgehen. Ich fand große Teile sehr gefühlvoll und realistisch. Dann aber wieder kamen - für mich - so unrealistische Erzählungen, gerade was Anna und Sam angeht, daß mir das Buch nicht ganz so gut gefiel. Aber ich bin sicher, das interpretiert jeder anders. Wie Anna mit ihren "Gefühlen" für Sam umgeht. Trotz der oben geschilderten Vorgänge kann ich nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Denn Sarah Ockler hat einen sehr schönen Schreibstil, der es einem leicht macht, sich Orte, Personen und Begebenheiten gut vorzustellen!

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  • Rezension zu "Die Sterne leuchten immer noch" von Sarah Ockler

    Die Sterne leuchten immer noch
    Primel

    Primel

    09. April 2011 um 12:09

    Anna, Frankie und Matt waren schon immer ein unzertrennliches Trio, die aller besten Freunde die man sich nur vorstellen kann. Doch Anna empfindet für Matt mehr als nur Freundschaft, schon seit ihrer Kindheit an. An ihrem 15. Geburtstag geht ihr Traum endlich in Erfüllung: Matt und sie werden ein Paar. Von diesem Tag an treffen sie sich jede Nacht heimlich im Garten, denn Matt möchte nicht, dass Frankie, seine Schwester von ihrer Beziehung erfährt. Er nimmt Anna das Versprechen ab, zu schweigen, damit er es Frankie in Ruhe in ihrem Ferienhaus in Kalifornien sagen kann. Doch dann stirbt Matt unerwartet bei einem Autounfall, Frankie und Anna überleben. Anna kämpft mit ihren Gefühlen und mir ihrem Gewissen und weiß einfach nicht, ob sie nun Frankie die Wahrheit sagen soll. Diesen Sommer fahren Anna und Frankie mit deren Eltern wieder in das Ferienhaus in Kalifornien, zum ersten Mal seit Matts Tod. Es soll der beste Sommer aller Zeiten werden. Während Frankie sich jeden Tag für den Strand aufstylt und Jungs aufreißt, denkt Anna immer noch nur an Matt. Als sie jedoch Sam kennenlernt, einen Surfer, verliebt sie sich neu. Sie weiß nicht, ob sie sich auf ihn einlassen soll, da sie das Gefühl hat, Matt zu betrügen. Meiner Meinung nach ist "Die Sterne leuchten immer noch" ein gutes Buch über Trauer und deren Bekämpfung. Es zeigt, wie schwer es sein kann, sich auf Neues einzulassen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem Frankie und Anna, die sich seit Matts Tod immer weiter auseinander entwickeln. Frankie ist selbstbewusst und hübsch und versucht die Aufmerksamkeit ihrer Eltern auf sich zu lenken, die seit Matts Tod etwas fehlt. Anna hingegen verschließt sich und wirkt eher traurig. Es ist spannend, zu sehen, wie unterschiedlich Menschen mit ihrer Trauer umgehen. Leider war das Buch manchmal etwas langatmig und oft hab ich überlegt, es wegzulegen. Allerding hab ich mich dann doch immer wieder von der tollen Ferien/Urlaubsstimmung einlullen lassen, die einen befällt, sobald man das Buch öffnet . Fazit: Ein Buch mit einem tollen Thema, das perfekt für den Strand geeignet ist!

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