Sarah Ockler Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

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Inhaltsangabe zu „Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher“ von Sarah Ockler

Wenn dein Glück den falschen Namen trägt! Jude Hernandez hat eine Menge von ihren Schwestern gelernt, aber die wichtigste Regel lautet: Verlieb dich nie in einen Vargas! Sogar einen Blutseid hat sie darauf geschworen. Jetzt lebt Jude als einzige der Schwestern noch bei ihren Eltern, es ist der letzte Sommer vor dem College. Um ihren kranken Vater aufzuheitern, hat sie einen jungen Mechaniker angeheuert, der das Vintage-Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Kann sie etwas dafür, wenn er gut aussieht? Und unerwartet süß ist? Und Emilio Vargas heißt? Schließlich handelt es sich um eine reine Geschäftsbeziehung und von einer Vargas-Flirtattacke lässt sie sich schon mal gar nicht durcheinander bringen. Aber Judes eiserne Abwehr erhält erste Risse. Wird zum dritten Mal ein Vargas das Herz einer Hernandez brechen?

Sehr schön und mitgreifend, aber mir hat der alte Titel "verlieb dich nie in einen Vargas " und das Cover mehr gefallen.

— Gestaltwandler
Gestaltwandler

Ich werde mit dieser Autorin einfach nicht warm. Langweiliges Buch mit künstlichen Liebesdrama. Einfach nicht meins

— Ayanea
Ayanea

Ein sommerlicher Liebesroman mit Tiefgang. Insgesamt sehr empfehlenswert, also nicht von Klapptext, Cover und Titel täuschen lassen!!!

— wordworld
wordworld

Wirklich tolles Buch, mit viel mehr Tiefgang, als erwartet.

— tine16
tine16

Süße Geschichte, tolle Protagonisten (Emilio ❤), und sehr viel Drama. Gelungene Mischung für Zwischendurch.

— _Buchliebhaberin_
_Buchliebhaberin_

Nette Geschichte, konnte mich jedoch nicht zu 100% mitreißen.

— --Oe_Arena_cbj_cbt--
--Oe_Arena_cbj_cbt--

Ein wirklich hübscher Jugendroman mit netten Darstellern.

— FAMI_Anke
FAMI_Anke

Traurig und schön zugleich..

— preternatural
preternatural

An manchen Stellen nicht so einfach zu lesen und manchmal sehr langgezogen.

— kxstxnx
kxstxnx

Eine wundervolle Geschichte!

— Yuuki9
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  • Leider so gar nicht meins...

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    Ayanea

    Ayanea

    08. June 2017 um 20:35

    *Leider so gar nicht meins...* "Verlieb dich nie in einen Vargas" stand schon ewig in meinem Bücherregal. Nun hatte ich mal Lust nach einer leichten Liebesschmonzette und griff endlich mal nach diesen Roman. Das Cover (das andere hatte ich) und der Klappentext versprachen eigentlich einen locker flockig leichten Liebesroman. Ich hatte zwar schon von der Autorin etwas gelesen, was ich nicht toll fand, aber hier wollte ich ihr eine neue Chance geben.  Leider musste ich ab der Hälfte des Buches leider feststellen, dass ich mit Frau Ockler einfach nicht warm werde. Ich kann gar nicht genau sagen woran es nun liegt, aber ich finde ihre Romane einfach sterbenslangweilig. Es geht hier um Jude. Die jüngste von 4 Schwestern. Sie hat es diesen Sommer nicht leicht, so kümmert sie sich aufopfernd um ihren kranken Vater. Dieser hat verfrüht einsetzenden Alzheimer. Um ihm zu helfen/abzulenken beschließt sie dessen altes Motorrad reparieren zu lassen. Der Mechaniker der dies durchführen soll, ist leider Gottes Emilio Vargas. Und lautet das Mantra ihrer 3 Schwestern nicht: verlieb dich nie in einen Vargas? Tja, wo fange ich nun an...zu Beginn liest sich der Roman noch recht flüssig. Der Leser wird in die Geschichte katapultiert und muss schon in den ersten Abschnitten schmunzeln, so lustig war es geschrieben. Leider gibt es alsbald nichts mehr zu lachen, denn der Leser macht mehr und mehr Bekanntschaft mit der Gefühlswelt von Jude und ihre Sorge um ihren Vater. Um diesen Aspekt dreht sich eigentlich das gesamte Buch, denn so ist es doch eher eine Aufbereitung der Krankheit "Alzheimer" und was das für eine Familie bedeuten kann. Die suggerierte Liebesgeschichte zwischen Jude und Emilio existiert zwar auch, nur ist sie eher nettes Bewerk. Versteht mich nicht falsch: die Gedankengänge von Jude rund um ihren Vater sind zuweilen schon tiefgründig, nur wollte ich das momentan einfach nicht lesen. Ich habe das Buch begonnen, weil ich eine leichte Liebesgeschichte lesen wollte und keinen Schicksalsroman über eine Krankheit. Es war eventuell einfach nicht der rechte Zeitpunkt für mich dieses Buch zu lesen. Aber auch die Liebesgeschichte an sich, ist eher schnöd. Der erzwungene Konflikt "nicht in einen Vargas Jungen verlieben" ist doch eher künstlich und an den Haaren herbei gezogen. Man sollte doch meinen die Schwestern wären nach etlichen Jahren über die damalige Liebelei hinweg. Zuviel künstliches Drama für meinen Geschmack. Auch das Ende empfand ich als sehr langweilig. Wie das gesamte Buch. Wenn ich mich recht entsinne dann war "langweilig" auch für mich das Schlagwort des anderen Oeckel Romanes den ich gelesen habe. Ich gebe es an dieser Stelle einfach auf: Bücher, die von dieser Autorin kommen, scheinen mich nicht die Bohne zu interessieren. Blasse Figuren, langweilige Klischees und und und. Dafür ist mir dann meine Zeit auch zu schade. Und im Buch heißt es noch so schön: bereue nichts...leider bereue ich dann doch meine Lesezeit die ich in dieses Buch investiert habe. Es ist einfach nicht meins.

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  • Ein sommerlicher Liebesroman mit Tiefgang

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    wordworld

    wordworld

    01. May 2017 um 12:37

    Allgemeines: Titel: Verlieb dich nie in einen HerzensbrecherAutor: Sarah OcklerGenre: RomanISBN-10: 3570309703ISBN-13: 978-3570309704ASIN: B00D1S9BY4Originaltitel: "The Book Of Broken Hearts"Preis: 8,99€ (Kindle-Edition)9,99€ (Taschenbuch)12,99€ (gebundene Ausgabe)  Inhalt: Wenn dein Glück den falschen Namen trägt: "Ich, Jude Hernandez, schwöre, mich niemals, nie, unter gar keinen Umständen, egal ob sie sich meiner Kontrolle entziehen oder nicht, selbst wenn das Schicksal der Menschheit davon abhängen sollte, selbst wenn mein eigenes Leben in Gefahr wäre, mit einem Vargas einzulassen."Jude Hernandez hat eine Menge von ihren Schwestern gelernt, aber die wichtigste Regel lautet: Verlieb dich nie in einen Vargas! Sogar einen Blutseid hat sie darauf geschworen. Jetzt lebt Jude als einzige der Schwestern noch bei ihren Eltern, es ist der letzte Sommer vor dem College. Um ihren kranken Vater aufzuheitern, hat sie einen jungen Mechaniker angeheuert, der das Vintage-Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Kann sie etwas dafür, wenn er gut aussieht? Und unerwartet süß ist? Und Emilio Vargas heißt? Schließlich handelt es sich um eine reine Geschäftsbeziehung und von einer Vargas-Flirtattacke lässt sie sich schon mal gar nicht durcheinander bringen. Aber Judes eiserne Abwehr erhält erste Risse. Wird zum dritten Mal ein Vargas das Herz einer Hernandez brechen? Bewertung: Erster Satz: "Das Gesetz der Wahrscheinlichkeit sieht vor, dass ein Mädchen mit drei älteren Schwestern wenigstens ein Paar süße Shorts erben sollte, die ihm tatsächlich passen." "Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher", hatte ich mir irgendwann mal auf meinen E-Reader gezogen, wo es langsam vor sich hin gammelte, bis ich vor einiger Zeit wieder darauf gestoßen bin und mich erbarmt habe, es zu lesen. Zuerst habe ich genau das erhalten, was mir Cover und Klapptext versprochen haben: eine nette und unterhaltsame Teenie-Geschichte. Zwei verfeindete Familien à la "Romeo und Julia", ein junges Mädchen, das sich ausgerechnet in ein Mitglied dieser anderen Familie verliebt, doch dann ... dann hat es mich positiv überrascht. Denn nach einem mittelmäßigen Einstieg entpuppt sich das Buch als eine bittersüße Geschichte über Verluste und den Umgang damit, verpackt in einer liebenswerten Teenagergeschichte um die erste große Liebe und Allem, was dazu gehört. Das Cover ist furchtbar! Ich finde es im Prinzip gar nicht so schlecht, da es sehr schön sommerlich und fröhlich aussieht. Ein hübsches Pärchen, das mitten im Sommer auf einer grünen Wiese sitzt. Aber nur im Prinzip - denn zu dieser Geschichte passt es mit dieser 0815-Liebes-Manier absolut nicht! Genau wie der Klapptext, der auch nur die Oberfläche streift, hat es mich in gewisser Weise lange Zeit davon abgehalten, es zu lesen, da man einfach eine nette Sommerromanze erwartet. Das finde ich sehr schade, da das Buch doch viel mehr als das beinhaltet. Auch der Titel ist mir ein Dorn im Auge. Der Originaltitel "The Book of Broken Hearts" passt da meiner Meinung nach viel besser, da er auf das Buch anspielt, in das die Hernandez Schwestern ihren Liebeskummer aufschreiben und es dann immer an die jüngere Schwester weitergeben. Eben "das Buch der gebrochenen Herzen". Dieses Buch spielt noch eine Rolle in der Handlung und hat außerdem auch eine aussagekräftige, symbolische Wirkung, die an Jugend und Kindheit erinnert. Wer das Buch gelesen hat, versteht, was ich meine. "Papi hatte alle Monster unter meinem Bett verjagt, mich über jeden Schmerz hinweggetröstet, und jetzt schloss ich die Augen und gestattete mir, so zu tun - nur eine Minute lang -, als würde er wider zu seiner alten Stärke zurückfinden. Als wäre er da, um meine Tränen zu trocknen, Mond und Sterne wieder aufhängen, wenn sie vom Himmel gefallen waren. Als würde er stets der Kluge sein, derjenige mit den richtigen Worten und Versprechen.Als würden wir niemals die Plätze auf dieser Bank tauschen müssen."  Nun aber wirklich zum Inhalt:Jude ist die jüngste von vier Schwestern und die letzte, die noch zuhause bei ihren Eltern wohnt. Diesen Sommer verbringt sie weder mit ihren Freundinnen im Schwimmbad noch nimmt sie an der Aufführung der Theatergruppe teil: bei ihrem Vater wurde, mit gerade mal 52 Jahren, früheinsetzende Alzheimer festgestellt, und da ihre Schwestern weit von ihrem Elternhaus entfernt wohnen und die Mutter arbeiten geht, kümmert sich Jude um ihren Vater, den sie bloß liebevoll Papi nennt. Eines Tages entdeckt sie in der Garage ein altes Motorrad, das es schafft bei ihrem Vater die Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wachzurufen, als er in Argentinien Mitglied einer Motorradgang war. Um ihrem Vater näher zu kommen und mit der Hoffnung, seine Krankheit durch die Erinnerungen an die Vergangenheit aufhalten zu können, sucht sie gemeinsam mit ihrem Vater nach einem Mechaniker, der die alte Harley ihres Vaters kostengünstig wieder in Stand setzen könnte. Dabei lernt sie Emilio kennen. Gutaussehend, nett, ein begabter und günstiger Mechaniker und das Beste: im Gegensatz zu ihren Freundinnen meidet er Judes Vater nicht, sondern akzeptiert ihn so wie er ist, -in seinen guten, aber auch in seinen hilflosen Momentan. Jude täte der zuverlässige Anker gut, nachdem die Last der Krankheit ihres Vaters alleine auf ihren Schultern liegt. Es gibt nur ein Problem: Emilio ist ein Vargas, und nachdem zwei seiner Brüder zwei ihrer Schwestern in der Vergangenheit das Herz gebrochen haben, haben die Hernandez-Schwestern einen Blutschwur auf das Buch der gebrochenen Herzen (The Book of Broken Hearts) geschworen, sich nie wieder mit einem Vargas einzulassen... "Der Knallertag, den ich bis dato gehabt hatte? Ging. In. Flammen. Auf. Der einzige Mensch in ganz Blackfeather, der uns helfen konnte – der Kerl, den wir gerade unbedingt hatten anheuern müssen –, war ausgerechnet der, den zu ignorieren ich den weiblichen Mitgliedern der Hernandez-Familie bei meinem Blut, bei meiner Ehre und unter Androhung des Verlustes sämtlicher Gliedmaßen geschworen hatte." Die Romeo-und-Julia-Thematik nimmt dabei auf angenehme Weise eine sehr moderate Rolle ein und lässt einem anderen Aspekt vortritt: Judes Umgang mit der Krankheit ihres Vaters. Sarah Ockler hat ein sehr trauriges aber realistisches Bild der Krankheit "Alzheimer" gezeichnet, welche in Jugendbüchern ja eher selten eine große Rolle spielt. Dabei kann man einiges lernen, besonders spannend ist es aber zu sehen, wie Jude den ständigen Spagat zwischen Fürsorge für ihren Vater und der Gestaltung ihres eigenen Lebens meistern muss. Statt unbeschwert das College beginnen zu können, wie andere in ihrem Alter, sich vielleicht fröhlich zu verlieben und ihre Zukunft zu gestalten, muss sie sich mit Krankheit, Sterben und Tod auseinander setzen, sich um den Haushalt kümmern, organisieren und vor allem stark sein. Für ihren Vater da sein. Erleben, wie seine Persönlichkeit vor ihren Augen verschwindet, während sie um letzte gemeinsame Erlebnisse mit ihm kämpft.Die 17 jährige Jude Hernandez ist ein sehr wechselhaftes Mädchen, was es einen manchmal schwer macht sie zu mögen. Zu Beginn erschien sie mir ein kleines bisschen zu Girly-mäßig, bis wir verstehen konnten, dass das alles bloß eine Fassade war und sie eigentlich leidet und überfordert ist. Sie ist wirklich ein unglaublich selbstloser Familienmensch, der alles dafür geben würde, ihren Papi wieder gesund zu sehen und kümmert sich rührend um ihn. Erst dachte ich, dass Jude deshalb total furchtlos und stark sein muss, so etwas durchzuziehen, aber das ist sie nicht. In dem ganzen Wirrwarr leidet sie aber sehr unter ihrem fehlenden Selbstbewusstsein und fühlt sich oft einsam und nicht beachtet, als vierte Tochter, die immer nur die Klamotten ihrer Schwestern trägt und viele Erinnerungen bloß erzählt bekommen hat. Da sie immer versucht es jeden recht zu machen, geschehen ihr immer wieder Fehler die so unnötig sind, dass es schon schmerzt. Ihre eigene Meinung wird sehr stark von ihren älteren Schwestern geprägt. Jedes Mal, wenn Jude drüber nachdenkt, ob der Junge vielleicht doch der Richtige ist, kommen doch schnell die Worte des Schwurs in ihren Kopf und sagt gleich „Nein das geht nicht, meine Schwestern würden es nicht wollen". Dadurch macht es umso mehr Spaß zu sehen, wie sie lernt, sich selbst zu finden und ihre entdeckte Meinung dann auch durchzusetzen. Als sie das dann schafft, habe ich sie immer mehr gemocht. "Es gab kein Zurück zu dem, was gewesen war, weil alles, was man bekam, stets das war, was ist.Ein Augenblick. Dann noch einer. Was man mit dem Augenblick anfing, lag ganz bei einem selbst.Bereue nichts." Emilio Vargas ist einfach klasse. Er hat zwei ältere Brüder und seine Eltern kommen auch aus Argentinien, wo sein Vater auch lebt. Seine beiden Brüder sind aus dem Haus und er ist damals von der Highschool abgegangen und arbeitet inzwischen als Mechaniker in einer Motorradwerkstatt. Er hat ein Faible für Oldtimermotorräder und sagt natürlich sofort zu, als er gefragt wird, ob er die Harley von Judes Vater reparieren soll. Auf den ersten Blick wirkt er, genau wie seine Brüder, wie ein Herzensbrecher, der nur mit den Frauen spielt, entpuppt sich aber als ehrlicher Kerl. Er ist charmant, lustig, verführerisch und gibt wunderbare Ratschläge, die einen wahren Kern haben. Er kann zwar manchmal ein ganz schön nerviger Angeber sein, aber man kann sich seinem Charme als Leserin trotzdem nicht entziehen und schließt ihn sofort ins Herz. ;-) "Emilio und seine Brüder waren zu Mittelstufenzeiten öfter Gegenstand von Jude-und-Zoe-Schmachtorgien gewesen als die Cullens, die Lightwoods oder irgendwelche anderen geheimnisvollen, wenngleich erfundenen bösen Jungs, für die wir damals geschwärmt hatten, und sie wäre ausgeflippt, wenn sie gewusst hätte, dass er wieder aufgetaucht war. Bei mir zu Hause. Und den ganzen Sommer bleiben würde." Dann gibt es da noch Zoe, eine von Judes Freundinnen. Zuerst lernen wir die beiden als Pech und Schwefel kennen, aber im laufe der Geschichte, zieht sich Zoe immer mehr zurück. Anders als Emilio kann sie nicht mit der Krankheit von Judes Vater umgehen, fühlt sich in seiner Gegenwart unwohl und versteht Judes Probleme nicht. Es ist sehr schade zu sehen, wie die beiden oft aneinander geraten und die Freundschaft immer mehr bröckelt.Judes Vater war aber mein Lieblingscharakter. Es tat mir wirklich unfassbar leid, dass er in seinem Alter schon mit dieser verdammten Krankheit zu kämpfen hat. Er kommt überhaupt nicht damit klar und rastet immer öfter aus, weil er etwas vergisst und ist nur wirklich klar, wenn er von seiner Zeit in Argentinien spricht, als er noch mit seiner Harley Valentina die Straßen unsicher gemacht hat. Eigentlich ist er ein wirklich lieber Vater, doch er kann den Kampf gegen den Schwund seines Gedächtnisses nicht gewinnen. Früher oder später muss es und seine Familie das akzeptieren. Als das Ende des Buches kam, brachten mich seine Worte fast zum Weinen, ich hätte ihm am liebsten in den Arm genommen. "Ich erinnere mich an alles, was mit diesem Motorrad zusammenhängt. Wir werden El Demonio schon zeigen, wer hier der Boss ist, he, Juju?" So nannte er es - den Dämon. Das teuflische Ding, das sich durch sein Gehirn fraß und seine Erinnerungen verschlang." Doch natürlich ist die Geschichte nicht nur traurig, sondern auch romantisch und schön. Das sie Geschichte in ihrem Zwiespalt an keiner Stelle kitschig wird, sondern immer authentisch und realistisch bleibt, fand ich wirklich bemerkenswert. Die Beziehung zwischen Emilio und Jude wirken so zerbrechlich und wackelig, was sehr gut zur Gesamtsituation passt. Erwähnenswert ist an dieser Stelle außerdem der Einwanderungs-Hintergrund der Charaktere, der der Geschichte noch ein bisschen Pepp verleiht: Judes Familie hat argentinische Wurzeln, Emilios Familie stammt aus Puerto Rico. Ein gewisses Feuer merkt man dem schwungvollen Stil durchaus an! Spanische Wörter, scharfe Essenskreationen und kulturelle Eigenheiten finden sich immer wieder. '"Bilder erzählen einem sowieso nicht die ganze Geschichte. Das war eine andere Sache an ihnen - sie waren stets ein sorgfältig ausgewählter flüchtiger Eindruck, eine Momentaufnahme, die man aus dem Zusammenhang gerissen hatte. Meine Bilder von Papi und Emilio und ihrer Arbeit am Motorrad fingen die Erfolge ein, die guten Tage, aber Papis Anfall in der Drogerie hatte ich nicht dokumentiert. Die Arzttermine. Die Sorgenfalten, die sich im Zuge der vielen schlechten Nachrichten in Moms Gesicht gruben." Nun noch ein paar Worte zum Schreibstil, den ich wirklich super gelungen finde! Die Geschichte wird aus Judes Perspektive erzählt und ist entsprechend jugendlich locker geschrieben. Dabei tritt immer mal wieder ihr sarkastischer Humor zu Tage, aber auch die ernsthaft beschriebenen Situationen mit ihrem Vater klingen authentisch. Dabei entwickelt sich der Stil eindeutig mit Jude mit - weniger luftig, immer ernster und auch tiefgründiger.Eine schöne Mischung, die gut zur Geschichte passt und sich gut lesen lässt. Die Kapitel sind außerdem nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz - haben also die perfekte Länge, was für mich als typische Kapitelleserin von Vorteil ist. "Ist das der Mechaniker?" Mari bildete die Worte stumm mit den Lippen. "Heiß!" Ich versuchte auf meinem Stuhl tiefer zu rutschen, aber es gab kein Entkommen, daher grinste ich bloß und hoffte, Pancake würde anfangen, Französisch zu sprechen, damit ich erstaunt tun und 'Oh Mein Gott, Leute! Der Hund hat Bonjour gesagt!' rufen konnte." Das Ende ist dann bittersüß. Zum einen traurig, zum anderen aber schön. Eigentlich genau, wie das restliche Buch auch: Jugendbuch mit einer bittersüßen Note. So... zum Abschluss noch mein Lieblingszitat: "So war das mit Bildern. Egal wie wunderschön sie waren, es gelang ihnen nicht, den Teil des Augenblicks einzufangen, der sich aus tief empfundenen Gefühlen speiste. Das Leben war durch eine Linse betrachtet ein anderes, die Farben leuchteten weniger, die Schönheit besaß weniger Glanz." Fazit: Ein sommerlicher Liebesroman mit Tiefgang. Insgesamt sehr empfehlenswert, also nicht von Klapptext, Cover und Titel täuschen lassen!!!   Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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  • Verlieb dich nie in einen Vargas

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    AsteriaDeVilliers

    AsteriaDeVilliers

    18. March 2016 um 21:05

    Allgemeine Daten Autorin: Sarah OcklerVerlag:cbtSeiten:416Genre:JugendbuchAusgabe: Gebunden/Taschenbuch / E-BookPreis: Gebunden: G~ 16,99/ T~9,99 unter einen anderen Namen / E~8,99Sprache:Deutsch Klappentext Wenn dein Glück den falschen Namen trägt Jude Hernandez hat eine Menge von ihren Schwestern gelernt, aber die wichtigste Regel lautet: Verlieb dich nie in einen Vargas! Sogar einen Blutseid hat sie darauf geschworen. Jetzt lebt Jude als einzige der Schwestern noch bei ihren Eltern, es ist der letzte Sommer vor dem College. Um ihren kranken Vater aufzuheitern, hat sie einen jungen Mechaniker angeheuert, der das Vintage-Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Kann sie etwas dafür, wenn er gut aussieht? Und unerwartet süß ist? Und Emilio Vargas heißt? Schließlich handelt es sich um eine reine Geschäftsbeziehung und von einer Vargas-Flirtattacke lässt sie sich schon mal gar nicht durcheinander bringen. Aber Judes eiserne Abwehr erhält erste Risse. Wird zum dritten Mal ein Vargas das Herz einer Hernandez brechen? Cover Puhhhh das Cover ist eigentlich recht schön. Das Hellblaue, was den Himmel darstellt, die Wolken die eine andere Fülloberfläche hat sowie der Regenschirm.Die Farbe der Schrift wirklich wunderschön aber doch gibt es etwas, was ich so gar nicht schön finde und dieses ist, genau ihr habt es erraten die beiden Personen darauf. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn man durchs Cover die beiden Hauptcharakter vorgestellt bekommt. Aber liebe Leute man soll sich deswegen nicht abschrecken lassen, denn es ist ja nur das Cover und nicht das Innenleben. Meinung Schreibstil:Was für ein geschmeidiger Schreibstil der einen über das ganze Buch begleitet. Es ist Buch, was man auch im Müden zustand perfekt lesen kann. Doch war ich am Anfang ein wenig verwirrt, weil oft spanische Wörter vorkommen, die nicht erklärt werden.Dennoch wird einen irgendwann klar, was die Wörter bedeuten und ab da war es irgendwie mal was anderes. Charaktere Jude:Sie ist ein sehr wechselhaftes Mädchen, was es einen manchmal schwer macht sie zu mögen.Einerseits bewundere ich Jude , sie versucht so gut es ihr möglich ist sich um ihren kranken Vater zu kümmern, obwohl sein Gedächtnis jederzeit aussetzen kann. Das Zweite was ich unglaublich super fand ist, dass sie alles tut, um das Motorrad ihres Vaters wieder in Gang zu bekommen.Da sie immer versucht es jeden recht zu machen, geschehen ihr immer wieder Fehler die so unnötig sind, dass es schon schmerzt. Genau so ist ihr ständiges Positives, denken in Situationen, die nicht mehr positiv werden kann zum Haareraufen.Ihre eigene Meinung wird sehr sehr stark von ihren Schwestern geprägt. Jedes Mal, wenn Jude drüber nachdenkt, ob der Junge vielleicht doch der richtige ist, kommen doch schnell die Worte des Schwurs in ihren Kopf und sagt gleich „ nein das geht nicht, meine Schwestern würden es nicht wollen „, dieses wird in dem Buch ziemlich lästig, weil es immer und immer wieder so abläuft. Sie musste im ganzen Buch erst mal lernen , sich selbst zu finden und sich durchzusetzen. Deswegen, mag ich sie am ende, am liebsten. Emilio:Zu ihm braucht man nicht viel sagen,er ist einfach klasse. Von seinem Aussehen bis zu seinem Charakter finde ich einfach wunderbar. Er ist charmant, lustig, verführerisch und gibt einen so wunderbare Ratschläge, die auch einen wahren Kern haben. Dank ihm wurde mir Jude immer Sympathischer. Die Schwestern:Sie sind einfach typische Mädchen.Am meisten bekommt man von der Schwester Mari mit, sie ist die Einzige,die einen längeren Aufenthalt zuhause einlegt.Sie ist am Anfang eine ziemliche Zicke, obwohl sie eine der älteren Schwestern ist, benimmt sich Mari jedoch ziemlich kindisch. Die Sachen, die damals Geschehen immer wieder neu aufzurollen und den jüngsten Bruder so anzufahren ist ziemlich gemein. Jedoch werden auch die Schwestern zum Schluss besser. Vater: Der Vater war von allen Charakteren am besten, ich habe ihn sofort in meinen Herz geschlossen. Er tut mir es so unfassbar leid, dass er in seinem Alter diese verdammte Krankheit hat. Er ist so ein lieber Vater und man sieht richtig, wie er gegen den Schwund seines Gedächtnis kämpft aber doch verliert. Als das Ende des Buches kam, brachte mich seine Worte zum Weinen, ich hätte ihm am liebsten in den Arm genommen und gesagt das alles Wiederkommen wird. Zur Story Eigentlich kann man sagen es ist eine klassische Liebesgeschichte, zuerst können sie sich nicht leiden, dann werden sie freunden und zum Schluss verlieben sich ineinander. Was dieses Buch aus meiner Hinsicht besonders macht, ist die Geschichte ihres Vaters, wie Jude versucht das Motorrad wieder in Gang zu bringen, mit der Krankheit den Alttag zu bewältigen und wie man damit noch Spaß haben kann. Doch habt keine Angst, auch die Liebesgeschichte kommt voll auf ihre kosten und man wünscht sich selbst so einen sexy Mann , der jeden Tag im warmen Schuppen arbeitet, natürlich ohne Shirt. Fazit Für jede, die auf eine schöne Liebesgeschichte steht und gleichzeitig auf eine tragische Familien Situation Lust hat, ist bei diesem Buch genau richtig.

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  • Ein Schwur und die ganz große Liebe

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    FAMI_Anke

    FAMI_Anke

    18. March 2016 um 11:06

    Ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich ab und zu mal so ein richtig schönen Liebesroman brauche. Wo ich nicht viel drüber nachdenken muss, was sich schnell liest und was vor allem auch mal fürs Herz ist. Ein Roman, in dem es zwar Höhen und Tiefen gibt, aber die Protagonisten am Ende doch zueinander finden. Und schon alleine das Cover von Sarah Ockler ihrem Roman "Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher" machte mich neugierig und Lust auf mehr. Jude Hernandez wohnt als einzige von vier Schwestern noch bei ihren Eltern. Alle anderen gehen in verschiedenen Städten ihren Beruf nach. Es ist auch der letzte Sommer von Jude bevor sie mit dem Studium beginnt.  Doch dieser Sommer wird nicht einfach. Ihr Vater ist an Alzheimer erkrankt und hat öfter mal Ausätze, in denen er den Herd anlässt, morgens auf Arbeit will oder Jude mit einen ihrer Schwestern verwechselt. Jude hegt die Hoffnung, dass die Krankheit nicht gar so schnell fortschreitet, wenn sie das Motorrad ihres Vaters aus alten Tagen wieder flott bekommt. Dazu engagiert sie Emilio Vargas, den Nachbarsjungen. Doch leider hatten ihre Schwestern kein Glück mit den großen Brüdern von Emilio. Etliche Herzen wurden gebrochen bis sich die Schwestern schworen nie wieder etwas mit den Vargas-Brüdern anzufangen. Doch kann Jude diesen Schwur einhalten? Jude könnte so ein normales Teenager-Leben haben. Mit dem letzten Sommer als solchen, die erste Liebe, den Freundinnen und der Theater-AG. Leider macht die Krankheit des Vaters dem Mädel einen fetten Strich durch die Rechnung. Jude muss ständig auf ihren Vater aufpassen. Dadurch wächst sie auch über sich hinaus und muss zwangsläufig ganz schnell erwachsen werden. An manchen Stellen ist sie natürlich auch total verzweifelt und möchte am liebsten alles hinschmeißen. Aber ich persönlich bewundere sie für ihr Durchhaltevermögen. Denn mit einem Familienmitglied, dass Alzheimer hat, sind die Tage und Nächte nicht die einfachsten. Emilio ist allerdings natürlich wieder das beste Beispiel für ein Klischee. Er ist nett und höfflich, zuvorkommend und besorgt um Jude. Aber dennoch ist er ein junger Mann aus dem Motorradladen mit Tattoos, viel Schmiere auf der sonnengebräunten und von Gewichten gestählten Haut. Dunkle Locken, die ihm ins Gesicht hängen und nur mit einem Bandana zurückgehalten werden können. In dieser rauen Schale steckt mal wieder ein sehr weicher Kern. Die Schwestern sind alle genauso unterschiedlich wie ihre Namen. Eine ist der Draufgänger, die nächste die Verständnisvolle, die dritte Schwester ist die Liebe und Nette und Jude lernt der Leser ja selber kennen. Das Buch las sich sehr schnell. Immer mal wieder geht es auf und ab, aber ich konnte den roten Faden der Autorin immer gut verfolgen. Der Schreibstil der Autorin war jetzt nicht besonders spannend, aber gelangweilt habe ich mich auch nicht.  Die Kapitel sind nicht zu lang und mit jedem beendeten kann man ein klein bisschen mehr auf ein Happy End hoffen. Die zwei einzigen Kritikpunkte, die ich habe sind, dass Jude ständig "Papi" sagt. Ich weiß nicht, wie es in südamerikanischen Familien so normalerweise zugeht, aber das hat mich echt genervt. Wenn sie ihren Vater anspricht, dann kann sie ruhig "Papi" sagen, aber wenn sie mir erzählt, wie es ihm so geht, dann hätte ich mir ein "Papa" gewünscht. Ihr Vater hat eine wirklich furchtbare Krankheit und das Mädel ist 18. Da muss ich nicht mehr wie ein Kleinkind reden. Und blöd waren noch die "vielen" spanischen Worte. Ich weiß, dass in dem Land, aus dem die Eltern kommen, spanisch gesprochen wird und von mir aus, soll die Autorin sich das auch beibehalten für ihre Figuren. Nur leider kann ich kein Spanisch und hätte mich sehr über ein Glossar gefreut oder dass die Wörter dann im Laufe des Textes mit anderen Worten erklärt werden. Aber das hat so ein bisschen meinen Lesefluss gestört. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen. Wer vom Wetter keine gute Laune bekommt, der bekommt sie bestimmt von dem Buch. Also lesen!

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  • herzerweichend und süß ...

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    24. February 2016 um 09:40

    Bereits im Jahr 2013 erschien im cbt Verlag “Verlieb dich nie in einen Vargas”, aus der Feder von Sarah Ockler. Nun habe ich dieses 413 Seiten umfassende Buch aus meinem “Stapel ungelesener Bücher” befreit. Jude Hernandez würde alles für ihren Vater tun, damit er sich in seiner Umgebung wohlfühlt und wieder das Gefühl von Sicherheit bekommt. Judes Vater hat Alzheimer und die Hoffnung seiner jüngsten Tochter liegt auf dem alten Motorrad und die damit verbundenen Erinnerungen. Nur ausrechnet Emilio Vargas kann ihr helfen. Einer aus der Vargas Familie vor denen ihre großen Schwestern sie immer gewarnt haben … Sarah Ockler hat mir Judes Geschichte eine ganz berührende Handlung geschaffen, die von den Alltagsproblemen mit Alzheimerpatienten handelt. Das komplette Leben wird auf einmal auf den Kopf gestellt und jeder der Angehörigen muss sich auf unterschiedliche Verläufe der Krankheit einstellen. Judes Weg ist ganz fantastisch und uneigennützig, denn trotz ihrer schüchternen Art, setzt sie alles in Bewegung, dass die geliebte Maschine von ihrem Vater wieder läuft und er seine Ausflüge, wie früher, unternehmen kann. Sie ist die jüngste von fünf Schwestern und anscheinend liegen große Ereignisse mit diesen bereits hinter ihr. Immer wieder ist von einem Schwur die Rede, den sie als kleines Mädchen leisten musste. Erwähnt wird auch die Familie Vargas. Was genau dahinter steckt, erfährt der Leser erst nach und nach durch Judes Gedanken und Gefühle. Gefühle, die von Emilio ausgelöst werden. Er ist der Mechaniker, den sie für das Motorrad angeheuert haben. Ein witziger und anscheinend, ansprechender junger Mann, der immer wieder seinen Charme bei Jude einsetzt. Berührend empfand ich, dass Jude ihren kompletten letzten Sommer vor dem College aufopfert, um immer in der Nähe ihres geliebten Vaters zu sein. Da bleiben Auseinandersetzungen mit den Schwestern nicht aus, als doch Katastrophen passieren, die so ein junges Mädchen gar nicht mit sich selbst ausmachen kann. In diesen Szenen ist es dann Emilio, der zu Jude steht und auch wenn sie nicht richtig mit der Sprache herausrücken möchte, so versteht er sie und versucht ihr ein kleines Lächeln abzuringen. Man spürt förmlich die Zerrissenheit, welche sie überkommt, sollten die Gefühle zu Emilio doch einmal hochkochen. In manchen Handlungssträngen kam mir die Geschichte zu übererzählt herüber und ich hätte mir mehr Gefühl gewünscht, das auch an den Leser heranreicht. Aber ansonsten hat Sarah Ockler eine Liebesgeschichte niedergeschrieben die einen sehr berührt. Sie zeigt auf, dass man immer Hilfe findet, sollte man diese erbitten und das auch in schweren Zeiten, immer wieder etwas zurückkommt und ein Lächeln viel helfen kann. Auch die erste große Liebe, welche hier wirklich zärtlich angegangen wird und in einigen Auseinandersetzungen mit den Schwestern endet, wurde gut gelöst und bringt eine tolle Jugendbuchstimmung zustande. “Verlieb dich nie in einen Vargas” ist eine berührende und aufopfernde Geschichte, mit zarten Gefühlen. Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de

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  • Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    Loveline23

    Loveline23

    06. January 2016 um 15:49

    Das Buch beinhaltet mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es handelt auch von Alzheimer. Denn diese Krankheit hat Judes Vater, aus diesem Grund engagiert sie Emilio Vargas um das Motorrad ihres Vaters zu reparieren und hofft die Krankheit damit zu besiegen. Im Laufe des Buch allerdings empfindet sie mehr für Emilio und bricht den Schwur den sie einst ihren Schwestern gab.  Das Buch stellt die Krankheit nicht verharmlost dar, sondern mit all ihren Merkmalen und Auswirkungen. Zudem bekommt man auch einen Einblick auf die Freundschaften von Judes und wie diese sich entwickeln. Allerdings wurden manchen Stellen in dem Buch in die Länge gezogen, was unnötig war. Zudem wurden nicht alle Fragen am Ende dieses Buches beantwortet. Somit ist es ein Buch für zwischendurch, aber kein must-read.

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  • Ein Buch für zwischndurch!

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    kxstxnx

    kxstxnx

    13. October 2015 um 17:13

    Ich fand das Buch leider nicht so toll wie ich mir es erwünscht habe. An einigen Stellen war es mir zu langgezogen und sehr kompliziert. Was ich auch sehr schade fand ist, dass am Ende des Buches noch viele Fragen offen standen, die nicht geklärt wurden sind. Trotz allem, ist das Buch für zwischendurch geeignet.

  • Viel mehr als nur eine Liebesgeschichte

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    LaLecture

    LaLecture

    07. May 2015 um 03:21

    Inhalt Statt den Sommer wie üblich mit ihren besten Freundinnen am Theater zu verbringen, muss sich Jude dieses Jahr um ihren Vater kümmern, der an früh einsetzendem Alzheimer leidet und immer öfter Aussetzer hat, bei denen er sich beispielsweise nicht mehr erinnert wie er irgendwo hingekommen ist, was er gerade tun wollte oder wie man bestimmte Tätigkeiten ausführt. Doch an eine Sache erinnert sich ihr Vater immer: sein altes Motorrad, das er Valentina getauft hat und mit dem er vor Jahren durch Südamerika gereist ist. In der Hoffnung, die Krankheit ihres Vaters so etwas aufzuhalten, hilft Jude ihm dabei, einen Mechaniker zu engagieren, der Valentina wieder fahrtauglich machen soll. Blöd nur, dass dieser Mechaniker ausgerechnet der unverschämt gutaussehende Emilio Vargas ist und Jude ihren Schwestern, denen von Emilios Brüdern das Herz gebrochen wurde, hoch und heilig versprechen musste, sich nie mit einem Vargas einzulassen. Schon Emilio bei sich arbeiten zu lassen, bedeutet für Jude Verrat an ihren Schwestern. Mein Herz flatterte. Mein Herz schmerzt. Begierig, es zu fühlen. Begierig, es zu leugnen. Das Leben. Den Tod. Möglichkeiten. Enden. - S. 365 Meinung "Verlieb dich nie in einen Vargas" ist eines dieses Bücher, die man auf keinen Fall nach ihrem leider ziemlich unpassenden Titel und Cover beurteilen sollte, denn hinter einer Aufmachung, die nach einer vorhersehbaren und belanglosen Liebesgeschichte klingt, steckt so viel mehr als das. Zunächst einmal ist "Verlieb dich nie in einen Vargas" hauptsächlich gar keine Liebesgeschichte sondern eher ein Familienroman, denn das alles bestimmende Thema ist die Alzheimer-Erkrankung von Judes Vater, was ich ehrlich gesagt auch passend finde, denn diese Krankheit bestimmt nunmal auch Judes Leben und so voller Sorge, wie sie ist, ist sie gar nicht in der Lage sich ausschließlich auf mögliche Gefühle für Emilio zu konzentrieren. Die fortschreitende Erkrankung von Judes Vater und der Umgang der Familie damit sowie auch die Hilflosigkeit des Erkrankten und seiner Mitmenschen; die Scham, die Jude teilweise für ihn empfindet und der Selbsthass wegen dieser Empfindungen; die schwache Hoffnung, dass alles besser werden könnte, an die sie sich klammert; die Isolation von ihren früheren Freunden, die sich nicht in ihre Situation hineinversetzen können - all das sind Themen des Romans und diese Darstellung eines Lebens mit einem Alzheimerpatienten ist gleichermaßen interessant wie berührend und geht einem unter die Haut. Judes Vater wächst einem dabei als Figur, die abwechselnd der liebevolle Vater und ein hilfloses Häufchen Elend ist, sehr ans Herz, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob er als Alzheimerpatient authentisch wirkt. Jude war mir als Protagonistin sehr sympathisch, denn sie hat von Natur aus eigentlich ein starkes Selbstbewusstsein und einen tollen Sinn für Humor, wird jedoch gerade durch die vielen Probleme mit der Krankheit ihres Vaters sehr verletzlich, was ich sehr gut nachvollziehen konnte und was sie authentisch wirken ließ. Lediglich an ihre anfangs etwas aufgedreht wirkende Art die Geschichte zu erzählen musste man sich erstmal gewöhnen. Auch viele Nebenfiguren wie Judes Mutter, ihre Schwester Mari, ihre beste Freundin Zoe und sogar Emilios Mutter sind interessante, teilweise liebenswerte Figuren, doch der heimliche Star des Buches, der die traurigen Szenen mit Judes Vater stets durch Momente wieder aufwog, in denen er mich zum Schmunzeln brachte, ist mit Sicherheit Emilio. Am Anfang wirkt er wie ein ziemlich von sich selbst überzeugter Bad Boy und obwohl man ihn genau wie Jude es versucht eigentlich gar nicht leiden können will, erliegt man irgendwie seinem Charme und natürlich steckt auch bei ihm hinter der Fassade ein weicher, liebenswerter Kern. Daher ist die Liebesgeschichte zwischen ihm und Jude auch extrem süß, aber auch angenehm anders, weil sie nicht den Hauptteil des Buches ausmacht und gerade dadurch auch viel authentischer wirkt, weil sie nunmal nicht der Mittelpunkt von Judes Leben ist. An ihr sieht man, wie leicht verlieben sein kann, wie schwer es aber sein kann, seine Gefühle auszuleben, wenn eine andere Sache, die einem noch wichtiger ist, ganz und gar das eigene Leben bestimmt - und das ganz ohne ein künstlich dadurch aufgebautes Drama, das dadurch entsteht, dass einer von beiden ein dunkles Geheimnis hat. Dieser Aufbau des Buches hat mir sehr gefallen, ebenso der meist lockere Schreibstil, der besonders dann unterhaltsam ist, wenn Jude sich vorstellt, wie ihr Hund Pancake wohl reden würde, aber auch sehr berührend sein kann und Judes Gefühle wunderbar rüberbringt. Das Ende ist meiner Meinung nach die perfekte Abrundung der Geschichte und berücksichtigt einerseits den Wunsch der meisten Leser nach einem Happy End, andererseits aber auch die Tatsache, dass das Leben nunmal weitergeht und nichts je wirklich abgeschlossen ist. Fazit Entgegen dem, was man von Cover, Titel und Klappentext her denken könnte, ist "Verlieb dich nie in einen Vargas" mehr als nur eine seichte Liebesgeschichte, denn in Wahrheit geht es um das Leben mit einem Alzheimer-Patienten, den Umgang der Familie damit, aber natürlich auch um Liebe und die Schwierigkeiten, die sich einer Beziehung bieten, wenn man gerade von einem anderen Problem ganz und gar eingenommen ist. Die Figuren wirken so authentisch und sympathisch und ihre Emotionen werden so wunderbar rübergebracht, dass das Lesen einfach nur Spaß macht, auch wenn es einen gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen bringt. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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  • Rezension - Sarah Ockler - Verlieb dich nie in einen Vargas

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    LadyMoonlight2012

    LadyMoonlight2012

    13. April 2015 um 18:11

    "Verlieb dich nie in einen Vargas" ist eine süße Familien- und Liebesgeschichte. Die Thematik des Buches ist durchaus tiefgründiger als der Klappentext vermuten lässt. Es geht um Alzheimer und darum wie eine derartige Krankheit eine Familie verändern kann. Die Geschichte ist nicht kitschig, die Liebesgeschichte nimmt auch keine zentrale Rolle ein. Die Hauptprotagonistin Jude hat drei Schwestern, die großen Einfluss auf ihr Leben haben. Sie wird mit einem alten Familienschwur konfrontiert, als sie den Mechaniker Emilio kennenlernt. Der hat hingegen mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Der deutsche Klappentext ist meiner Einschätzung nach wirklich sehr ungünstig gewählt. Ich bin mir sicher, dass viele Leute aufgrund diesem nicht zum Buch greifen, weil sie denken, dass darin nur eine 0-815 Lovestory steckt. Es handelt sich hier um ein ruhigeres Buch. Die ersten Kapitel finde ich ehrlich gesagt nicht unbedingt so übermäßig interessant, das Buch entwickelt sich aber schnell zu einer dramatischen, emotionalen und lesenswerten Familiengeschichte. Im Buch kommen viele spanische Wörter und Ausdrücke vor. Mich hat das nicht gestört, meistens war der Zusammenhang gut nachvollziehbar. Für mich ist "Verlieb dich nie in einen Vargas" wieder einmal ein perfektes Beispiel dafür, dass man Klappentexte am besten gar nicht lesen sollte! Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, außerdem war es erfrischend, zur Abwechslung wieder einmal einen Einzelband zu lesen. Die Autorin Sarah Ockler hat sich meiner Meinung nach gut mit dem Thema Alzheimer auseinandergesetzt. Ich kann euch diesen Roman daher wirklich empfehlen.

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  • Bewegend und lustig

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    oVanillao

    oVanillao

    07. February 2015 um 19:09

    Um ihren kranken Vater aufzuheitern engagiert Jude einen Mechaniker, der die Harley ihres Papas reparieren soll. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass es da ein großes Problem mit dem Mechaniker gibt: Er heißt Emilio Vargas!!! Dabei schwor Jude ihren Schwestern doch, sich niemals auf einen Vargas - Jungen einzulassen... Das Buch 'Verlieb dich nie in einen Vargas' berührt den Leser durch die traurige Krankheit von Judes Vater zutiefst.Allerdings gibt es auch lustige Stellen, die nie zu kurz kommen und durch die das Buch ein wunderschöner Liebesroman wird. Ich persönlich las das Buch sehr gerne. Durch den einfachen und flüssigen Schreibstil von Sarah Ockler rutsch man von Seite zu Seite und merkt gar nicht, wie schnell das Buch zu Ende ist. Ich würde es jeder guten Freundin empfehlen! 

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 14 austauschen!

    • 67
  • Eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    Dini98

    Dini98

    31. October 2014 um 09:53

    Inhalt: Jude opfert ihren Sommer nach dem Abschluss für ihren Vater, der unter früher Alzheimer leidet, indem sie einen Mechaniker anheuert, das alte Motorrad ihres Vaters zu reparieren. Doch bei dem Mechaniker handelt es sich leider um Emilio Vargas, ein gut aussehender Südamerikaner, dessen ältere Brüder Jahre zuvor die Herzen von Judes Schwestern gebrochen hatten. Damals hatte Jude geschworen, sich nie auf einen Vargas einzulassen, aber Emilios Charme ist einfach unwiderstehlich… Gestaltung: Am Anfang fand ich das Cover ganz süß. Die zwei stehen da, mit einem Regenschirm aus dem Herzen regnen – ganz nett. Aber als ich dann mit dem Buch begonnen habe, fand ich, dass das Cover dem Buch nicht gerecht wird und vor allem habe ich mir Jude und Emilio ganz anders vorgestellt. Schon allein die Kleidung, die der Junge auf dem Cover trägt, würde Emilio sicher nicht anziehen, zumindest nicht der Emilio, der im Buch beschrieben wird. Stil und Sprache: Sarah Ockler hat einen sehr schönen Schreibstil, der sich flüssig liest. Auf den ersten Seiten war mir Judes besonderer Humor etwas zu viel, doch er wird mit der Zeit weniger und man gewöhnt sich an die übertrieben schräge Art. Später haben mir vor allem die Szenen von Jude und Emilio, als sie sich näherkommen, gefallen, weil es besonders schön und emotional geschrieben ist. Figuren: Wie gesagt, zu Beginn war da Judes Humor, an den man sich erst gewöhnen musste, aber insgesamt ist sie eine super sympathische und liebenswerte Person. In Emilio habe ich mich nach den ersten Zeilen verliebt. Er ist einfach … unglaublich und er und Jude geben ein echt tolles Paar ab :) Handlung/Idee: Ich finde die Geschichte von Jude und Emilio wahnsinnig süß und rührend, aber das Buch hat auch ernstere Themen, wie eben die Alzheimer des Vaters. Man lernt viel über diese Krankheit und es ist wirklich erschreckend, welche Auswirkungen diese haben kann. Die Idee der Autorin, dass Judes Schwester zuvor in Emilios Brüder verliebt waren und das für Judes und Emilios Beziehung Konsequenzen hat, finde ich gut. Aber auch die Liebesgeschichte, die Alzheimer des Vaters und einfach alles wurden sehr gut umgesetzt. Fazit: Ich bin hellauf begeistert und kann dieses Buch nur empfehlen! Es ist einfach wunderschön und man verliebt sich selbst gleich mit :) Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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  • Rezension zu "Verlieb dich nie in einen Vargas"

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    03. September 2014 um 16:19

    Wow! Um es in 3 Worten auszudrücken: Anders als gedacht! Nicht so kitschig wie gedacht und doch lässt es das Herz höher schlagen! Inhalt: Es ist für Jude nicht gerade leicht, die Jüngste im Hause Hernandez zu sein, denn wo die Älteren bereits ein eigens Leben auf die Beine gestellt haben, sucht Jude noch nach ihrem Lebensziel. Ihr nächster Schritt heißt auf jedenfall College und um diesen Schritte in Angriff zu nehmen muss sie nur noch den Sommer hinter sich bringen. Ihren letzten Sommer zuhause. Einen Sommer, wo sie nur für ihren kranken Vater da ist. Einen Sommer, der - wie sie hofft - Besserung für ihren Vater verspricht. Denn Jude einen Plan oder besser gesagt eine Hoffnung: Valentina, das geliebte Motorrad ihres Vaters. Doch die verstaubte Maschine muss erst wieder hergerichtet werden und da kommt der Mechaniker ins Spiel: gutaussehend, heiß und...ein Vargas. Seit Jude klein ist wurde ihr eines gelernt: Verlieb dich nie in einen Vargas, denn da ist Herzschmerz inbegriffen. Doch was geschieht, wenn Jude einen Vargas ständig sehen muss? Ihn nicht wegschicken KANN wegen ihrem Vater? Ganz klar: Irrungen und Wirrungen sind vorprogrammiert! meine Meinung: Ich war auf der Suche nach einem lockeren Buch, das einfach perfekt zum Sommer passt. Also sollte es das übliche beinhalten: Liebe. Romantik. Etwas Kitsch und viel Gefühl. Doch was ich stattdessen bekam, überraschte mich selbst, denn das Buch ist tiefgründiger, als zu Beginn gedacht. Ich habe dem Titel zu viel Bedeutung geschenkt, denn die Lebesgeschichte, die in diesem Buch spielt ist da, ganz klar und ohne zweifel, und auch wundervoll mit viel Gefühl, aber man hat trotzdem das Gefühl, dass etwas anders auch wichtig ist. Vielleicht sogar wichtiger, als die Liebesgeschichte: Nämlich Judes letzte Chance für ihren Vater da zu sein. Jude ist ein toller Charakter, denn sie ist mitfühlend und versucht immer alles richtig zu machen. Sie hat es aber nicth gerade leicht, da sie sich auf dem Trampelpfad ihrer ziemlich perfekten Schwestern befindet. Sie muss ihren Weg noch finden und lernt in diesem Sommer mehr als nur ein Motorrad zu reparieren. Emilio Vargas. Ein Schimpfwort im Hause Hernandez. Doch Emilio - der Mechaniker - zeigt sich anders, als Jude es sich gedacht hat, denn der jüngste der drei Vargas Brüder hat tatsächlich Gefühle. Eine Seltenheit in dieser Familie. Er ist mitfühlend, sarkastisch und verstellt sich nicht. Ich las es zum Zeitvertreib, doch nach und nach wurde ich gefangen, denn Judes Gesichte, die Geschichte ihres Vaters, packte mich. Dieser Sommer hat Jude so viel mehr gezeigt, als sie gedacht hat, denn sie lernt sich selbst kennen, ihren Vater besser kennen und sie lernt, dass sie den Trampelpfad auch einmal verlassen muss, um glücklich zu sein. Die Schreibweise ist angenehm, man findet sehr schnell in das Buch und liest begierig weiter. Judes SIcht zu lesen zeigt dem Leser, was in ihrem Kopf vorkommt und - och man - das sind viele verrückte Dinge. Es bringt einem ganz sicherlich zum Lachen. Fazit: Ein Buch, dass mit definitiv überrascht hat. Sarah Ockler hat nicht nur eine wundervolle Lovestory geschrieben, sondern auch gezeigt, dass man sich selbst finden muss und das nicht immer leicht ist. Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sterne und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen! Inhalt: lesenswert Charakter: bin begeistert Handlung: überraschend

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  • Verlieb dich nie in einen Vargas

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    22. July 2014 um 08:57

      Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv) Erst vor kurzem habe ich das neuste Buch der Autorin gelesen und überraschenderweise hat mir eine liebe Bloggerin nun auch dieses Werk geschenkt, worauf ich schon sehr gespannt war. Das Cover finde ich persönlich schlecht gewählt, da es doch recht kitschig wirkt und viele Leser wahrscheinlich eher abschrecken wird. Den Einstieg in die Geschichte fand ich recht wirr, mit vielen Gedankengängen ( in kursiver Schrift) von J. abgehackten knappen Sätzen und spanischen Wörtern. Zum Glück ändert sich dies mit der Zeit und der Schreibstil wurde wieder flüssiger, die kurzen Wörter in der Muttersprache hingegen bleiben, was anscheinend einen spanischen Flair vermitteln sollte mich hingegen nur noch gestört hat. Auch mit den Charakteren wurde ich leider gar nicht warm, obwohl sie mir eigentlich nicht unsympathisch waren. Deshalb liess mich auch die Liebesbeziehung, die ja eine grossen Teil des Inhalts ausmacht leider kalt. Wen ich aber von Anfang an in mein Herz geschlossen habe war Judes Vater. Sarah Ockler ist es wirklich gelungen uns die Krankheit des Vaters näher zu bringen und auch die Beziehung zwischen ihm und seiner Tochter fand ich sehr einfühlsam beschrieben. Allerdings war es doch recht unglaubwürdig, wie oft sich J. mit dieser ganzen Situation herumschlagen musste.  Ebenso habe ich den " Aufhänger" der Geschichte nicht nachvollziehen können. Klar die Schwestern wollten J. beschützen, allerdings fand ich das festhalten an diesem Schwur aus Kindertagen einfach nur lächerlich und kindisch. Ihr merkt sicher schon, dass Buch konnte mich leider nicht verzaubern, wie so viele andere, schade! Ich vergebe hiermit 3,5 Sterne.  

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  • schöne Familiengeschichte

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher
    Naala

    Naala

    19. June 2014 um 12:39

    Und mal wieder wird der deutsche Klappentext einem Buch nicht gerecht. Irgendwie habe ich dieses Erlebnis in letzter Zeit häufiger. Jude Hernandez sucht mit ihrem Vater, der an frühzeitigem Alzheimer erkrankt ist, jemanden der sein altes Motorrad wieder fit bekommt. Jude verspricht sich durch die Reparatur des Motorrads ein wiederkehrendes Erinnerungsvermögen ihres Vaters. Als sie erkennt, dass sie für die Reparaturen ausgerechnet einen "Vargas" engagiert hat, steckt sie in einem Dilemma. Sie und ihre 3 älteren Schwestern hatten vor Jahren geschworen sich nie (mehr) mit einem Vargas einzulassen. Aber in diesem Fall geht es ja nur um die Reparatur des Motorrads, oder? Ich bin begeistert von diesem rührenden Buch. Es ist eine wunderschöne Familiengeschichte. Die Beziehung zwischen Jude und ihrem Vater wird sehr liebevoll beschrieben. Die Liebe zwischen den beiden ist groß und trotzdem gibt es natürlich Schwieirgkeiten. Das alles wird wahnsinnig schön erzählt. Jude ist ein liebenswerter Mensch, sehr flippig und irgendwie frech. Mir hat sie gefallen, auch wenn sie natürkich trotzdem ihre Unsicherheiten und Fehler hat. Aber gerade diese Eigenschaften machen sie zu einem Mensch, mit dem man sich gut identifizieren kann. Im Klappentext des Buches bekommt man von männlichen Charakter, Emilio Vargas, ein ziemliches Bad-Boy-Image vermittelt. Das ist allerdings vollkommen daneben. Emilio ist ein sehr sanfter Charakter und natürlich fährt er Motorrad und macht am Anfang ein paar dumme Sprüche, aber er ist durchgängig sympatisch und keiner von den Bösen. Er kann Jude viel zeigen, was es heißt zu leben. Judes Schwestern und ihre Mutter waren alle sehr unterschiedlich und passten manchmal nicht so richtig zu Jude. Die Schwestern waren mir für ihr Alter manchmal etwas zu verbohrt und engstirnig, aber es war trotzdem schön ihre Beziehung zu Jude zu verfolgen. Die "Geheimnisse" wurden im Verlauf des Buches gelüftet und man lernt alle Beteiligten besser zu verstehen. Emilios Mutter ist ein Nebencharakter, der mich sehr begeistert hat. Sie hat so eine wunderbar herzliche Art. Es hat mir gefallen wie sie mit Jude geredet hat. Aus dem Klappentext geht leider nicht hervor, dass es in diesem Buch auch zu einem sehr großen Teil, um Jude und ihren Vater geht und nicht nur um eine Liebe, die der Meinung der Schwestern nicht passt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es sind auch immer wieder spanische Sätze und Begriffe eingestreut. Das fand ich sehr schön und wirkte sehr passend, da beide Familien spanischsprachige Herkunft haben und es so sehr athentisch wirkte. Ich habe allerdings das Glück, dass ich einigermaßen vernünftig spanisch verstehe und somit auch diese Passagen ohne Probleme verstehen konnte. Ich weiß nicht, ob es anderen, die kein Wort spanisch verstehen auch so gefällt. Es sind zwar nur wenige Sätze, aber es taucht immer mal wieder auf, das etwas auf spanisch gesagt wird und nicht übersetzt wird. Es ist schön, die verschiedenen kleinen Geheimnisse der beiden Familien zu lüften und die Beziehungen zwischen den Charakteren zu verfolgen. Ich hatte das Buch in Erwartung einer einfachen Lovestory-Sommergeschichte begonnen und wurde überrascht von einem Jugendbuch, der vielschichtige Beziehungen beschreibt und vor allem nicht nur die Liebe zwischen zwei jungen Menschen hervorhebt.

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