Die Bürde des Blutes

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Inhaltsangabe zu „Die Bürde des Blutes“ von Sarah Pinborough

Der Fliegenmann Inspector Cass Jones hat es gleich mit mehreren spektakulären Mordfällen zu tun. Zum einen erschüttert eine mysteriöse Mordserie London. Der Täter hinterlässt Botschaften auf den Körpern seiner Opfer. Zum zweiten sind zwei Schuljungen offenbar in eine Schießerei zwischen rivalisierenden Banden der Londoner Drogenmafia geraten. Und dann hat auch noch Cass’ jüngerer Bruder Selbstmord begangen. Es verdichten sich die Anzeichen, dass alle Todesfälle miteinander zusammenhängen. Die Spur führt zu einem transnationalen Finanzkonsortium, das einfach>Die Bank< heißt und die schwächelnden Staate nach den Wirren der Finanzkrise gestützt hat. Die Ermittlungen führen Cass Jones nicht nur ins labyrinthische Innere der Bank, sondern auch tief in seine eigene Vergangenheit …

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  • [Beendet] Wanderbuch "Die Bürde des Blutes"

    Die Bürde des Blutes
    Tru1307

    Tru1307

    Ich möchte euch die Chance geben "Die Bürde des Blutes" zu lesen und biete es daher als Wanderbuch an. Ich habe es diesen Monat gelesen und bevor es in meinem Regal verstaubt lasse ich es lieber wandern. Es ist übrigens Band 1 einer Reihe. :-) Inhaltsangabe: Inspector Cass Jones hat es gleich mit mehreren spektakulären Mordfällen zu tun. Zum einen erschüttert eine mysteriöse Mordserie London. Der Täter hinterlässt Botschaften auf den Körpern seiner Opfer. Zum zweiten sind zwei Schuljungen offenbar in eine Schießerei zwischen rivalisierenden Banden der Londoner Drogenmafia geraten. Und dann hat auch noch Cass’ jüngerer Bruder Selbstmord begangen. Es verdichten sich die Anzeichen, dass alle Todesfälle miteinander zusammenhängen. Die Spur führt zu einem transnationalen Finanzkonsortium, das einfach>Die Bank< heißt und die schwächelnden Staate nach den Wirren der Finanzkrise gestützt hat. Die Ermittlungen führen Cass Jones nicht nur ins labyrinthische Innere der Bank, sondern auch tief in seine eigene Vergangenheit … Die Regeln: - Jeder, der mitmachen möchte, darf sich hier anmelden und wird dann in die Liste eingetragen - Bitte fragt selbstständig euren Nachfolger nach der Adresse und gebt hier Bescheid, wenn es angekommen ist oder verschickt wurde - Das Buch kein Hardcover, daher bitte ich darum, dass gut mit dem Buch umgegangen wird. ;-) - Jeder hat 2-3 Wochen Zeit zum lesen - Geht das Buch verloren teilen sich Absender und Empfänger ein neues Exemplar Von mir versendet am 27.1.2012 Anmeldeliste: 1. Deli (bekommen am 31.1.12 - verschickt am 14.2.12) 2. merlin78 (bekommen am 17.2.12 - verschickt am 1.3.12) 3. Nicecat (bekommen am 3.3.12) 4. Annabelle_04 (angekommen am 5.4.12) 5. Punxie  (angekommen am 9.5.12)  6. flaschengeist1962 (angekommen am 30.5.12) 7. Pennelo (angekommen am 17.6.12) 8. Bücherwurm (angekommen) 9. Morgoth666 (angekommen am 21.09.12)  10. melanie_reichert (angekommen - verschickt am 21.11.12) 11. chatty68 (angekommen am 27.11.12) ---- zurück zu mir

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    LiesaB

    LiesaB

    London nach dem großen Weltcrash. Die Weltwirtschaft wird von DER BANK finanziert und geleitet. Viele Menschen haben keine Arbeit und andere ersticken im Geld. Cass Jones ist Inspektor und hat alle Hände voll zu tun, einen Serienkiller dingfest zu machen. Da wird sein Bruder ermordet...... "Der Fliegenmann" ist das Erstlingswerk von Sarah Pinborough und gleichzeitig der erste Teil einer Trilogie um Inspektor Cass Jones. Die Autorin hat einen Phantasiethriller mit vielen Wendungen, die nicht vorhersehbar sind, geschrieben. Allerdings wird vom Leser die ungeteilte Aufmerksamkeit gefordert, so undurchsichtig ist die Handlung. Zum Ende entwirren sich die Verbrechen und dem Leser werden bei einem paukenschlagähnlichen Finale der oder die Mörder präsentiert. Mit dem letzten Satz des ersten Teiles wird sofort Lust auf die Fortsetzungen gemacht, da dieser Teil mit einer offenen Frage endet. Ich vergebe vier Sterne für diesen Roman, weil einige Stellen durchaus etwas kürzer erzählt hätten werden können.

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    awogfli

    awogfli

    05. November 2012 um 13:03
  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    15. September 2012 um 21:49

    Anfang einer Trilogie! Aus dem Verlagshaus "Otherworld" habe ich den Beginn einer Trilogie um Cass gelesen! Laut Klappentext ging ich davon aus, dass es eine Art Psychothriller-Reihe wird, mit einem "etwas anderen" Ermittler, dem komplizierten Cass, introvertiert, drogenabhängig und mit unbewältigtem Trauma aus seiner Zeit als verdeckter Ermittler! Und durch seine verletze Art hat Cass auch eine Ausstrahlung, die Männer oft wütend werden lässt, aber Frauenherzen schmelzen lässt. Ein Serienmörder geht um, der an den Leichen Fliegeneier ablegt. Die Ermittlungen beginnen, wer könnte es sein, was bedeuten die Botschaften, was verbindet die ermordeten Frauen? Wo werden diese ausgewählt, warum wo und wie der Polizei präsentiert? Ein Profiler wird hinzugezogen. Parallel hierzu ermittelt die Polizei noch bei einem Schusswechsel, bei dem versehentlich zwei Jungs getötet wurden. Cass Jones hat eigenltich genug zu tun mit seinem Privatleben. Seine verfahrene Ehe mit einer Frau, die er über alles liebt, zu der er aber irgendwie kein Zugang findet. Ständig nervt ihn sein jüngerer Bruder und bittet um ein persönliches, sehr wichtiges Gespräch und eigentlich will Cass nur Ruhe. Durch das Belastungssyndrom unfähig zur Ruhe zu kommen, greift er wieder zu Drogen und ist alles andere als ansprechbar und anwesend. Als er wieder zu sich kommt, im Wagen sitzend auf einem Parkplatz, erfährt er vom Tod der Familie seines ausgeglichenen Bruders, der offensichtlich erst Sohn, Ehefrau und sich dann selbst hinrichtete. Die Wellen schlage über Cass zusammen, er kommt in Bedrängnis, wird sogar selbst verdächtigt und muss eigene Wege der Ermittlung gehen, die bis weit in die Vergangenheit reichen, aber auch Auswirkungen für die Zukunft haben! Das Buch ist ein unglaubliches Werk an Faszination! Es ist kein Thriller, sondern ein Mystery! Anfangs dachte ich, Cass würde Geister sehen, da er unter Drogen stünde, aber mehr und mehr entwickelt sich der Roman zu einem Fantasy-Science Fiction-Psycho-Thriller, so voller Wendungen und unvorhersehbaren Aspekten dass mir ab und zu fast die Haare zu Berge standen! Aber eben nur fast! Und seltsamerweise blieb das Buch für mich immer "nur" ein Buch. Will sagen: Ich lebte nicht im Buch während des Lesens, sondern blieb aussen vor, auch wenn es manchmal so spannend war, dass ich nicht bemerkte, wie die Seiten vorbeiflogen. Aber es gab eben auch viele Szenen, zu denen ich nicht so ganz und gar Zugang fand, Cass vielleicht etwas zu introvertiert, als dass es mich so ganz und gar erfasste, niemand da, mit dem man sympathisieren kann, es fehlt der Autorin noch an Mut, den Leser so voll und ganz zu packen, Figuren so persönlich zu gestalten, dass es einen bis ins Innerste trifft. Aber das kommt noch, da bin ich mir sicher! Das Ende des Buches lässt vieles offen und es ist ein MUSS Teil 2 zu lesen!

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    06. June 2012 um 10:16

    Mein Fazit zu diesem Buch ist:
    Für mich war es am Anfang ziemlich schwer in die Geschichte reinzukommen, aber nach einigen Seiten mehr, wurde das Buch besser und spannender. Ich hatte erst Schwierigkeiten mit den Rängen bei der Londoner Polizei und mit den Abkürzungen der Ränge. Die Geschichte ist als solches ganz schön brutal und blutig. Insgesamt gesehen, ist es ein gutes Buch.

  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    Nicecat

    Nicecat

    30. March 2012 um 20:59

    Wir begleiten Cass Jones in eine Welt die sich sehr von unserer unterscheidet. Die Wirtschaft ist nahezu zusammengebrochen, so gut wie alles wird von DER BANK kontrolliert. In diesem Chaos, in dem keiner mehr weiss wer Gut und wer Böse ist, jagd Cass einen Serienmörder dessen einzige Hinweise Fliegeneier und eine Botschaft sind. Doch dahinter steckt etwas grösseres denn irgendjemand versucht Cass den Tod seines Bruders und dessen Familie in die Schuhe zu schieben. Cas ist gezwungen in einer Welt aus Lügen, Intriegen und Verbrechen zu ermitteln und kann niemandem mher Vertrauen. Was steckt dahinter? Was hat DIE BANK damit zu tun? Sahra Pinborough jagd einem mit diesem Buch wohlige Schauer über den Rücken

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    smartie05

    smartie05

    09. October 2011 um 13:02

    Die Welt, in der Inspector Cass Jones lebt, ist völlig anders als die die wir kennen. Nach der Finanzkrise stehen alle Staaten kurz vor dem Bankrott, und das einzige, was sie noch am Leben erhält, ist eine transnationale Institution, genannt „Die Bank“. Mitten in dieser Welt weiß Cass, dass er sich an die Regeln halten muss, aber der Grund weswegen er ursprünglich Polizist geworden ist, scheint hinfällig geworden zu sein. Nun kassiert die Polizei Schweigegelder, mit kleinen Delikten muss die Bevölkerung selbst fertig werden, denn es gibt genug Morde und Ähnliches aufzuklären. Unter anderem treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der sogenannte „Fliegenmann“, zwei Schuljungen werden auf offener Straße erschossen, und sein eigener Bruder Christian begeht Selbstmord. Bald entdeckt Cass, dass alle diese Fälle miteinander im Zusammenhang stehen, und hinter ihnen verbirgt sich ein unfassbares Geheimnis seiner Familie... Er wird nicht nur auf einmal in die Geschäfte der „Bank“ verstrickt, die nur eine großangelegte Tarnung zu sein scheint, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Wer ist dieser Fliegenmann, den er auch auf alten Bildern zusammen mit seinen Eltern entdeckt, was steckt wirklich hinter der „Bank“ und vor allem: Was hat das alles mit ihm und seiner Familie zu tun???? Bald stellt man fest: Nicht alles ist wie es zu sein scheint, und die Grenzen von Gut und Böse verschwimmen.... Dieses Buch habe ich mit Begeisterung gelesen, da es alles in sich vereint, was meiner Meinung nach zu einem guten Buch gehört. Es ist so spannend, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will. Die Charaktere nehmen einen sofort in ihren Bann, sowohl der geheimnisvolle Fliegenmann, der alles nur als eine Art Prüfung betrachtet, als auch Cass Jones, hinter dem mehr steckt als man weiß und auch mehr als er selbst zu wissen glaubt. Leider ist dies der Auftakt einer Trilogie, sodass der Leser erst noch warten muss, bevor er endlich erfährt wie es weitergeht, ich zumindest kann es kaum erwarten. Denn einige Dinge bleiben am Schluss offen, man weiß immer noch nicht, was genau gespielt wird. Insgesamt ist „Die Bürde des Blutes“ ein sehr fesselnder Thriller, der auch mystische und übernatürliche Elemente beinhaltet, die das Ganze noch faszinierender machen. die Autorin versteht es sehr gut, alle mit ihrer Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist ein wirklich toller gelungener Auftakt.

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    connychaos

    connychaos

    25. September 2011 um 11:44

    Inspector Cass Jones ist einem Serienkiller auf der Spur, dieser tötete bisher vier junge Frauen und hinterlässt misteriöse Botschaften aus Blut und Fliegeneiern auf den Opfern. Deshalb nennt er sich auch “Der Fliegenmann”. Zur gleichen Zeit werden auch zwei Jungen getötet, die auf dem Schulweg zwischen einen vermeintlichen Bandenkrieg geraten. Cass Jones hat also alle Hände voll zu tun, doch als dann noch sein Bruder seine Familie und sich selbst tötet, versucht auch Cass diesen Fall zu lösen und gerät selbst unter Verdacht. Nach und nach fügen sich die vielen Indizien zu einem Puzzle, zu dessen Teilen auch Cass’ Vergangenheit und die Geschichte seiner Eltern gehören. “Die Bürde des Blutes” ist das erste Buch der Autorin Sarah Pinborough und ein wirklich sehr packender und nervenaufreibender Thriller mit Fantasy-Einschlag. Bereits der Prolog beginnt sehr spannend und diese Spannung wird von der Autorin bis zum Ende immer weiter aufgebaut und gehalten. Die einzelnen Protagonisten werden sehr gut beschrieben, sie haben alle sehr unterschiedliche Charaktere sodass man schnell eine Sympathie für Cass Jones entwickelt. Die Fantasy-Elemente geben der Geschichte noch eine gewisse Würze, lassen sie jedoch nicht zu utopisch wirken. Da es sich bei “Die Bürde des Blutes” um den ersten Teil einer Trilogie handelt, sind manche Dinge auch noch nicht aufgeklärt und das Ende bleibt etwas offen. Ich bin dadurch sehr neugierig auf den zweiten Teil “Die Farben der Finsternis” geworden. Die Geschichte um Cass’ Vergangenheit und die seiner Eltern erscheint mir nämlich sehr interessant. Die Gestaltung des Covers gefällt mir auch außergewöhnlich gut. Die vielen Fliegen auf hellem Untergrund und die in Spotlackoptik hervorgehobenen Blutstropfen und Buchtitel passen sehr gut zur Story.

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    Sanicha

    Sanicha

    09. September 2011 um 18:02

    Meine Rezension: Das Buch „Die Bürde des Blutes“ von der Autorin Sarah Pinborough ist eine sehr spannende und nervenzerreißende Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und man kommt klasse in der Geschichte voran. Gleich zu Anfang wird es schon super spannend und man bekommt gleich schon einen Einblick was einem im Buch erwartet. Der Prolog hat mir so gut gefallen, dass ich einfach nicht vom Buch lassen konnte und unbedingt weiter lesen musste. In der Geschichte geht es um Inspector Cass Jones der einem Serienkiller auf der Spur ist. Dieser Serienkiller nennt sich selbst „Fliegenmann“ und hinterlässt bei jedem Opfer äußerst rätselhafte Botschaften. Cass Jones versucht den Serienkiller zu fassen und bei seinen Ermittlungen stößt er dabei auf einige Geheimnisse, die sogar in seine eigene Vergangenheit führen. Was Inspector Cass Jones alles erlebt und ob es ihm gelingt den Serienkiller zu fassen, werde ich natürlich nicht verraten. Es ist aufjedenfall eine sehr fesselnde und super spannende Geschichte die schon teilweise leicht an die Nerven geht. Besonders wenn man sich, so wie ich das immer mache, das Geschriebene auch bildlich vorstellt. Das Buch an sich ist in mehrere Kapitel aufgeteilt. Die meisten Kapitel berichten über den Inspector Cass Jones. Dazwischen gibt es dann aber auch vereinzelte Kapitel bei denen man etwas über den „Fliegenmann“ und seine Taten erfährt. Erst am Ende erfährt man dann aber wer der „Fliegenmann“ ist und in welcher Beziehung er zu Cass Jones steht. Das finde ich sehr gelungen, da man sich so wirklich über die komplette Dauer der Geschichte seine Gedanken macht und nicht zu früh weiß wie die Geschichte evtl. ausgehen könnte. Die Spannung wird gleich im Prolog schon aufgebaut und bleibt auch bis zum Ende bestehen. Mir hat dies sehr gut gefallen und als Leser wurde man regelrecht an die Geschichte gefesselt. Am Ende erklären sich dann so einige Geschehnisse auf. Der Kriminalfall ist natürlich gelöst, aber das Ende ist trotzdem leicht offen gehalten. Dies liegt wohl auch daran, da es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Ich bin aufjedenfall schon auf den nächsten Teil sehr gespannt, weil mich dieser erste Fall super gefesselt hat und ich ihn sehr spannend geschrieben fand. Das Cover ist passend zu Geschichte gestaltet und das gefällt mir immer sehr gut. Es passt einfach total und der Buchtitel ist in Blutroten Buchstaben geschrieben, die dann durch die Spotlackoptik auch noch etwas hervortreten. Sogar einige Fliegen sind in der Spotlackoptik gehalten und wirken wie echt. Die Innenteile der Buchklappen sind in blutrot gehalten und in der hinteren Buchklappe steht dann auch noch der Satz „Nichts ist heilig“. Wer das Buch liest wird schnell feststellen, dass dieser Satz eine Bedeutung in der Geschichte spielt. Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, welches für spannende und nervenkitzelnde Lesemomente sorgt. Der Leser wird total gefesselt und dies schon von der ersten Seite an. Ich bin begeistert von der Story und kann das Buch jedem Thriller Fan weiter empfehlen. Man kommt absolut auf seine Kosten. Nun bin ich schon gespannt auf den zweiten Teil und kann es kaum erwarten, diesen auch zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    10. June 2011 um 12:42

    Kurzbeschreibung: Die Welt nach der Finanzkrise. Alle Staaten stehen am Rande des Bankrotts und werden nur noch durch ein transnationales Konsortium, das einfach "Die Bank" genannt wird, am Leben erhalten. Cass Jones muss in dieser Welt Morde aufklären: die Taten eines Serienkillers, der sich "der Fliegenmann" nennt; den Tod zweier Schuljungen, die ins Kreuzfeuer eines Bandenkrieges geraten; den Selbstmord seines eigenen Bruders Christian, der zuvor noch Frau und Kind tötet. Christian war Angestellter Der Bank. Bald muss Cass Jones begreifen, dass alle Morde zusammenhängen - nicht nur miteinander und mit dem Zustand der Welt, sondern vor allem auch mit ihm selbst. Eine verstörende Spurensuche in seiner eigenen Vergangenheit beginnt. Zur Autorin: Sarah Pinborough wurde 1972 in Buckinghamshire geboren und lebt heute nur ein paar Meilen von ihrem Geburtsort entfernt, nachdem sie in ihrer Kindheit die Welt bereist hat (ihr Vater war Diplomat). Mit acht Jahren packte sie ihren Koffer und verließ den Mittleren Osten, um dann zehn Jahre in einem Internat zu verbringen. Die Erinnerungen an diese Zeit geben ihr viel Material für ihre Mysterythriller und Horrorgeschichten. Rezension: London in naher Zukunft: Cass Jones ist Detective Inspector und hat momentan alle Hände voll zu tun, denn es geht ein Serienkiller, der sich selbst "der Fliegenmann" nennt, um. Vier Frauen hat der Killer schon auf dem Gewissen, die er jedesmal mit einem in Blut geschriebenen Schriftzug und diversen angeordneten Fliegeneiern hinterlässt. Auch in dem Mord an zwei Schuljungen muss Cass Jones ermitteln, die anscheinend in eine Art Bandenkrieg hineingeraten sind und erschossen wurden. Ferner macht ihm der angebliche Selbstmord seines Bruders Christian, der auch seine Frau und seinen Sohn mit in den Tod nimmt, schwer zu schaffen. Schon bald taucht ein Name auf, der in all diese Geschehnisse verwickelt zu sein scheint: Castor Bright. Doch dieser ist wie "der Fliegenmann" ein Phantom, das nicht zu greifen ist. Doch diese beiden Personen sind es, die Cass Jones auf die entscheidende Spur führen, die ihn tief in seine eigene Vergangenheit führt... Cass Jones ist nicht der typische Ermittler. Seit bei einem Undercover-Einsatz vor einigen Jahren viel schiefgelaufen ist, ist er ständig im Zweifel mit sich selbst. Er nimmt hin und wieder Kokain, hat seine Frau in der Vergangenheit mit seiner mittlerweile toten Schwägerin betrogen und wird von Unterweltgrößen geschmiert, was aber für den ganzen Polizeiapparat gilt. Trotz dieser Schwächen ist Cass Jones mir während des Lesens sympathisch geworden, da er seine vergangenen Fehler wiedergutmachen will und alles daran setzt, den Strippenzieher dieser Morde zur Rechenschaft zu ziehen. "Die Bürde des Blutes" ist aus der neutralen Sicht in Vergangenheitsform geschrieben. Zeitlich einzuordnen ist der Roman in naher Zukunft, da von der Finanzkrise gesprochen wird und diese einige Jahre zurückliegt. Eine genaue Jahreszahl wurde allerdings nicht angegeben. Die einzelnen Kapitel berichten meist über Cass, eingestreut werden kürzere Kapitel, die über den Fliegenmann berichten. Wer dieser ist und was es mit Castor Bright auf sich hat, wird erst relativ spät klar und hier fließen dann auch ein paar fantastische und mystische Elemente in die Geschichte mit ein, die aber nicht zu sehr überwiegen, aber für die Handlung doch recht wichtig sind. Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, bleibt das Ende ein wenig offen gehalten. Der Kriminalfall an sich wurde jedoch gelöst. Der nächste Band wird im September 2011 erscheinen und den Titel "Die Farben der Finsternis" tragen. Ich freue mich bereits darauf! Zur Gestaltung des Buchs: Das vom Grundton helle Cover zeigt eine ganze Schar Fliegen, die teilweise wie der blutrote Buchtitel selbst in Spotlackoptik hervorgehoben wurden. Im ebenso blutroten Innenteil der hinteren Buchklappe findet man den Schriftzug "Nichts ist heilig", der im Roman eine Rolle spielt. Sehr gelungen! Fazit: "Die Bürde des Blutes" ist kein typischer Thriller: Viele Puzzleteile warten darauf, vom Leser zusammengesetzt zu werden und das wird mit einer spannenden und fesselnden Geschichte belohnt, die definitiv die Neugier auf den nächsten Band weckt.

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    Asaviel

    Asaviel

    18. May 2011 um 21:42

    Ausstattung: Die Bürde des Blutes erhält der Leser broschiert und der Innenteil ist vorne blutrot. Hinten ebenso, aber dort findet sich auch der Schriftzug „Nichts ist heilig“ – äußerst passend, denn dieses Statement findet sich auch auf den Frauenleichen im Roman selbst. Die Fliegen, die das gesamte Cover „zieren“, haben mir ja schon einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen, ohne dass ich die Geschichte kannte. So viele Fliegen auf einem Haufen sind ja schon grundsätzlich ekelig und verbreiten die passende Einstimmung zur Geschichte. Nun zum Titel „Die Bürde des Blutes“. Hm, er scheint darauf anzuspielen, was der Protagonist ist und warum. Und dass er dies eben im Blut hat. Ganz genau fassen kann ich dies nicht, aber auch der Titel passt gut zum Inhalt. Inhalt: Cass Jones muss nicht nur seinen eigenen Fall – den Mord an zwei Schuljungen – lösen, sondern als sein Kollege krank wird, auch seinen übernehmen: Inzwischen wurden vier Frauenleichen gefunden, die nicht nur mit einem blutigen Schriftzug, sondern auch mit Fliegeneiern verunstaltet wurden. Nach und nach stellt sich heraus, dass die Fälle doch mehr miteinander zusammenhängen als gedacht und auch dass Cass Jones die Ermittlungen leitet ist mitnichten ein Zufall. Seine eigene Vergangenheit, ja seine eigene Herkunft spielt eine große Rolle… Meine Meinung: Gleich am Anfang beginnt der Roman ziemlich unappetitlich mit mehreren Morden und mit Fliegen. Schon der Prolog vermittelt dem Leser, dass er es hier nicht mit einem normalen Krimi oder Thriller zu tun hat. Diese Ermittlung wird auf jeden Fall fantastische Züge annehmen. So ist es dann auch. Die Fantasyelemente sind zwar nicht übermäßig, aber sehr genau platziert. Besonders über verschiedene Handlungsstränge gelingt es dem Autor sie dem Leser näher zu bringen. Einerseits verfolgen wir die Handlungen und Geschehnisse um Cass Jones, andererseits den Fliegenmann. Schon früh erfährt der Leser, dass der Fliegenmann der Mörder ist, aber erst sehr spät wird seine Identität aufgedeckt, ebenso wie die des Mr. Bright. Cass Jones ist aber das Highlight dieses Romans. Er ist Polizist, aber man kann ich nicht eindeutig auf die Seite der Guten einordnen. Schon früh wird deutlich, dass er eine Vergangenheit hat, die nicht nur schwer auf ihm lastet, sondern auch beinahe seine Karriere, sein Leben zerstört hätte. Erst nach und nach wird aufgeklärt, was in den letzten zehn Jahren geschehen ist. Sowohl privat, als auch in einem Undercover-Einsatz hat es schwerwiegende Verfehlungen gegeben, die Cass bis heute verfolgen. Außerdem nimmt er auch heute noch hin und wieder Drogen – Koks, auch im Dienst – ist beinahe Kettenraucher, betrügt seine Fraue und hatte kaum Skrupel Schmiergelder anzunehmen. All das klingt auf den ersten Blick sehr unsymphatisch und tatsächlich hatte ich auf den ersten Seiten Schwierigkeiten mich mit ihm zu identifizieren, aber ich gebe ja jedem eine zweite Chance und so hat mich Cass immer mehr in seinen Bann gezogen. Hinter all diesen Verfehlungen steckt doch ein guter Mensch, der in diesem Roman zu faszinieren weiß. Das Buch ist in einer düsteren Grundstimmung angesiedelt, in der es den meisten Menschen in London schlecht geht. Wir befinden uns in der Zukunft, vielleicht ungefähr im Jahre 2020, ganz genau ist das nicht festzumachen und Bankenkrisen haben über viele Menschen Armut gebracht. Trotzdem gelingt es der Autorin und dem Protagonisten den Leser in eine Geschichte voll Spannung und auch voller Hoffnung zu entführen. Die Geschichte lebt von vielen Andeutungen, von Rückblenden und von vielen Puzzleteilchen, die nicht nur Cass zusammensetzen muss, um die Mordfälle und seine Vergangenheit aufzuklären, sondern auch der Leser, um die Geschichte zu verstehen. Ist man aber erst dem Reiz der Suche nach der Antwort erlegen, erwartet den Leser große Spannung. Fazit: Nach einem etwas mühevollen Anfang, der auch teilweise von beinahe philosophischen Gedanken geprägt ist, hat mich dieses Buch sehr gefesselt und in Atem gehalten. Cass Jones ist trotz oder gerade wegen seiner vielen Schwächen ein wunderbarer Protagonist und ich freue mich, dass es noch zwei weitere Bände geben wird. Ich vergebe 5 von 5 Punkte.

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    Xanja

    Xanja

    24. February 2011 um 18:33

    Gleich vorweg sei gesagt: Dieser Thriller ist nichts für Zartbesaitete. Es gibt zwar nicht wirklich viele Szenen, in denen man sich das Essen beim Lesen sparen sollte, aber allein die erste Seite des Prologs reicht, um einen mit Vorsicht an das Buch herangehen zu lassen. Denn dort wird der Ekelfaktor sehr hochgeschraubt. Dass sich das Buch nicht nur mit einem einzigen Fall beschäftigt, finde ich einerseits sehr gut, andererseits anfangs auch etwas nervig, weil es vom scheinbar eigentlichen Fall mit dem Fliegenmann ablenkt. Die Einschübe, die aus der Sicht des Fliegenmannes geschrieben wurden, gefallen mir leider nicht so gut, da sie meiner Ansicht nach etwas wirr und überflüssig sind. Vielleicht habe ich sie auch schlicht und einfach nicht verstanden, ich weiß es nicht. Was mir dagegen sehr gut gefallen hat, ist, dass scheinbar belanglose Nebensächlichkeiten später wieder aufgegriffen werden und dann von äußerster Wichtigkeit sind. Als Charakere gefallen mri vor allem Josh und Claire, weil sie die ansonsten recht düstere und eher miesepetrige Stimmung auflockern. Vor allem Josh trägt sehr dazu bei, obwohl er nur selten auftaucht. Der Schreibstil von Sarah Pinborough ist sehr gut, so dass sich das Buch leicht und flüssig lesen lässt. Oft merkt man dabei gar nicht, wie viele Seiten man shcon wieder an einem Stück gelesen hat. Noch etwas, das mir hier - aber auch grundsätzlich bei Thrillern - nicht so gut gefällt, ist das Abschweifen ins Mystische. Dass Dinge passieren, die im realen Leben nicht passieren würden. Das finde ich etwas schade, da mir das Buch ansonsten sehr gut gefallen hat. Und da es sich hierbei um den Auftakt zu einer Triologie handelt, bin ich schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Am Ende des Buches bekommt der Leser schon eine leichte Vorahung, worum es sich im nächsten buch drehen könnte.

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  • Rezension zu "Die Bürde des Blutes" von Sarah Pinborough

    Die Bürde des Blutes
    Charlousie

    Charlousie

    18. February 2011 um 12:59

    Inhalt: Cass ermittelt in zwei vertrackten Fällen. Ein Serienmörder, der eine Art Fliegenmann zu sein scheint, tötet junge Frauen und hinterlässt Fliegeneier, sowie die Botschaft, dass nichts heilig sei, auf ihnen. In Cass' anderem Fall sind bei einer Schießerei auf einen Mafiaboss zwei Jungen ums Leben gekommen. Je weiter Cass ermittelt, desto vertrackter wird die Situation. Irgendwer will verhindern, dass Cass zu viel herausfindet. Die Bank, die alle Geldgeschäfte der Welt leitet und die einzige in diesen Tagen ist, scheint ebenfalls in die Vorfälle verwickelt zu sein. Dann erschießt sich Cass' kleiner Bruder Christian, der etwas wichtiges herausgefunden hatte. Sein Kind und seine Frau, erschießt er gleich mit. War das wirklich Selbstmord? Cass kann daran nicht glauben und als sie Beweismaterial gegen ihn am Tatort seines Bruders finden, weiß er, das müssen fingierte Beweise sein und er muss alles dafür tun, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, damit der Fliegenmann nicht weiter morden und er seinen eigenen Kopf retten kann. Meine Meinung: "Die Bürde des Blutes" war in gewisserweise ein Experiment, da mir dieses Genre nicht so liegt und ich einmal einen Annäherungsversuch starten wollte. Geeignet erschien mir dieser Roman, da er einige fantastische Elemente beinhalten sollte. Nach der ersten Hälfte habe ich mich gefragt, wo die denn bitte sehr bleiben. Sie tauchen noch auf. Doch wie, darauf komme ich später noch einmal zurück. Sarah Pinborough lässt sich in diesem Roman viel Anlaufzeit. Es passieren zwar viele Dinge, doch nichts ergibt einen Sinn und während man sich noch mit den Charakteren bekannt macht, werden im Hintergrund unzählige Geschütze aufgefahren. Der Protagonist und Ermittler Cass Jones erliegt einigen Klischees und andererseits lässt er aber auch so gar nichts aus und seine Situation wird immer verworrener. Mir war es ein wenig zu viel des Guten und bei "Die Bürde des Blutes" steht dies ganz im Sinne von weniger wäre mehr gewesen. Einerseits war mir alles zu langatmig und trotz temporeicher Handlung, einfach zu viele Nebenschauplätze, zuviele unnötige Details und versteckte Hinweise. Andererseits war ich fasziniert und wollte, nein musste, einige Dinge einfach wissen. Das ist das fiese an einem Thriller. Er gibt keine Ruhe, sobald man mal ein wenig tiefer vorgedrungen ist. Man will wissen, was die Auflösung ist und auf dem Weg dorthin ergeben sich immer neue Fallstricke, Rätsel und Geheimnisse. Manchmal wirkte das auf mich ein wenig strukturlos und ich hätte mir mehr Gliederung gewünscht. Ich kann der Autorin aber zu Gute führen, dass ich teilweise richtigen Ekel empfunden habe und sie einige Situationen sehr echt beschreiben konnte, so dass ich mich sehr gut in die jeweilige Lage hineinfinden konnte. Hier fließt nicht literweise Blut oder dergleichen, eher sind es subtilere und psychischere Mittel, die hier für den großen Effekt eingesetzt werden. Alles sagte mir nicht zu und insgesamt war mir das Geschehen und was an Situationen hineingebracht wurde viel zu viel. Um ein Beispiel zu nennen, denn das erfährt man in den ersten Kapiteln, ich nehme also keine Spannung vorweg: Der Ermittler Cass hat nicht nur seine Eltern verloren, nein, er lässt sich schmieren, "so wie alle", laut seiner Aussage, er schmeißt Drogen ein und feiert gelegentliche, exzessive Trips und dann erschießt sein kleiner Bruder sich, seinen eigenen Sohn und seine Frau. Das ist noch nicht einmal alles, aber das reicht schon aus, dass mir diese Sparte sehr unrealistisch erscheint und Cass unsympathisch wird. Das muss nichts schlimmes sein, doch Cass' "übler" Charakter bleibt sich nicht treu, weswegen ich dieser Figur nicht alles abkaufte. Die Kapitel waren sehr lang. Das hat das Lesen leider erschwert. Dies hat Schattenseiten und auch gute Seiten. Trotz Kritik, zwang mich etwas, immer weiterzulesen und nicht aufzuhören. Ein schönes Experiment, was sich alles in allem lohnte, doch ich denke nicht, dass ich so schnell, freiwillig wieder einen Thriller/Krimi in die Hand nehmen möchte. Nun komme ich zum Ende des Romans, das mich sehr enttäuscht und die vorangegangene Geschichte zerstört hat. Ich hätte der Autorin ihre Geschichte ja abgenommen und vielleicht 4 oder 3 Sterne vergeben, wenn sie nicht wirklich alles, was es gibt und noch mehr da hinein gepackt hätte. Doch das, was ich unbedingt wissen wollte, hat sie natürlich nicht aufgelöst. Lediglich in der Danksagung sagt der beinahe letzte Satz: Dass "Die Bürde des Blutes" eine Trilogie sei! Ja, Danke, habe ich mir doch beinahe gedacht und weiß nun, wann ich mehr erfahren werde. Nur, dass ich keine Serien oder Trilogien mehr sehen kann. Was haben sich Verlag und Autorin dabei gedacht, dieses Werk als Thriller übernatürlichen Elementen anzupreisen? Ich dachte dabei: "Okay, das mag ich mal versuchen." Dann schmeißt Sarah Pinborough einen Fliegenmann da rein, der zwei Mal kurz vorbei schaut, Morde verübt, aber weitgehend eine unbekannte und anonyme Figur im Hintergrund bleibt und lassen ihn was von der Verdorbenheit der Menschen faseln und davon, dass nichts heilig und die Menschheit nur Dreck seien. Der hat den coolen Effekt, dass aus ihm Fliegeneier und Fliegen (warum auch immer??) herauskommen und dann schieben die Charaktere sich irgend so ein ominöses Leuchten zu. Der hat geleuchtet, der besonders, der nicht, den darf man umbringen, diesen aber nicht und so weiter und sofort. Das soll dann die Fantasy gewesen sein? Also wirklich, da bin ich sehr enttäuscht und an der Nase herumführen, kann ich mich auch selber. Ich bin sehr sauer darüber, dennoch will ich den nächsten Band haben, denn dieses Leuchten wird natürlich nicht erklärt, ebenso wenig wird aufgedeckt, wer der Fliegenmann ist und noch viele, weitere Dinge. Die Fälle, an denen ermittelt wurde, werden zwar geklärt, die nehme ich der Autorin in der Geschichte ab, auch wenn die Sache dann doch ein wenig zu groß war und mir nicht wirklich Realitätsnah erschien. In meinen Augen hat die Frau Pinborough mit dem Ende alles versaut, was sie sich die vielen Seiten zuvor aufgebaut hat. Das ist sehr traurig und schade, weil ich die Geschichte zwischenzeitlich recht gerne gelesen habe, obwohl alle ja so "unheilig" und böse und nichts wert und so weiter und sofort sind. Mein Fazit: Es tut mir leid, dass ich so unsachlich geworden bin, aber dieses Buch hat meine schlimmsten Seiten zutage gefördert. Ich vergebe nur zwei Sterne, was euch aber bitte nicht davon abhalten soll, dieses Buch zu lesen. Vielleicht mögt ihr dieses Leuchten ja auch und rätselhafte Fliegen und ungelöste Enden, die keinen Sinn zu ergeben scheinen. Es gibt ja heutzutage beinahe alles, was die Leute mögen sollen. ;) Ich bin eventuell einfach die falsche Leserin für dieses Genre. Den zweiten Teil tue ich mir noch an, wenn der ebenso ausfällt, verzichte ich auf den Dritten. Wäre das Ende besser gewesen, würde dieses Buch schöne drei oder sogar vier Sterne erhalten, doch so kommt es mir wie eine kleine, große Mogelpackung vor. Sarah Pinboroughs Schreibstil las sich sehr gut, nicht enden wollende Kapitel zogen das Ganze ein wenig in die Länge und wenn die Handlung nicht überzeugen kann, dann kann da auch der beste Schreibstil nichts mehr reißen! Dennoch bereue ich nicht, dieses Werk gelesen zu haben, denn so habe ich immerhin gelernt, dass ich wirklich die Finger von diesem Genre lassen sollte.

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