Sarah Pinborough Mayhem

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Inhaltsangabe zu „Mayhem“ von Sarah Pinborough

When a rotting torso is discovered in the vault of New Scotland Yard, it doesn't take Dr Thomas Bond, Police Surgeon, long to realise that there is a second killer at work in the city where, only a few days before, Jack the Ripper brutally murdered two women in one night. Though just as gruesome, this is the hand of a colder killer, one who lacks Jack's emotion. And, as more headless and limbless torsos find their way into the Thames, Dr Bond becomes obsessed with finding the killer. As his investigations lead him into an unholy alliance, he starts to wonder: is it a man who has brought mayhem to the streets of London, or a monster? (Quelle:'E-Buch Text/25.04.2013')

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  • Mayhem - Sarah Pinborough

    Mayhem
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    28. May 2015 um 17:41

    Inhalt When a rotting torso is discovered in the vault of New Scotland Yard, it doesn’t take Dr Thomas Bond, Police Surgeon, long to realise that there is a second killer at work in the city where, only a few days before, Jack the Ripper brutally murdered two women in one night. Though just as gruesome, this is the hand of a colder killer, one who lacks Jack’s emotion. And, as more headless and limbless torsos find their way into the Thames, Dr Bond becomes obsessed with finding the killer. As his investigations lead him into an unholy alliance, he starts to wonder: is it a man who has brought mayhem to the streets of London, or a monster? Meine Meinung Das Cover von diesem Buch hat mir sofort gefallen und ein Blick auf den Klappentext hat gereicht, schon war’s gekauft. Das Cover passt auch perfekt zur Geschichte. Es gibt so viele Bücher über die von Jack the Ripper verübten Morde in den Jahren 1888 bis 1891 in London. Doch in dieser Zeit hat nicht nur Jack die Straßen von London unsicher gemacht. Es war eine unruhige Zeit, viele Immigranten und Flüchtlinge aus Irland, Osteuropa und Russland überschwemmten die britische Hauptstadt. Viele Frauen sahen nur den Ausweg ihren Körper zu verkaufen, um überleben zu können. Es herrschte Armut und die Kriminalität nahm rasch zu. Jack the Ripper wurde nie gefasst, aber er war nicht der Einzige, der grauenhafte Morde verübte. Es gab noch den sogenannten »Torso Killer« und um den geht es in dieser Geschichte. Einige der Charaktere im Buch gab es tatsächlich, mal abgesehen von den Mördern selbst. Der Chirurg Dr. Thomas Bond existierte und ist der Protagonist der aus der Ich-Perspektive erzählt. Er erstellte das erste bekannte Täterprofil. Auch Inspektor Frederick Abberline kommt vor, der ebenfalls existiert hat. Diese Kapitel wechseln sich mit Erzählungen über fiktive Charaktere ab; einem osteuropäischen Einwanderer namens Aaron Kosminski, den Polizisten Inspektor Moore, James Harrington, der in Form von Tagebucheinträgen erzählt und dann noch Elizabeth Jackson. Bei den Morden selbst hält sich die Autorin an historischen Fakten. Sarah Pinborough haucht den Charakteren Leben ein. Man kann sie sich nicht nur visualisieren, sondern ihren Gemütszustand nachempfinden, oder im Falle von Kosminski ihren Geruch fast wahrnehmen. Man kann die Angst spüren, die Müdigkeit und die Kälte bis in den Knochen fühlen. Der Gestank auf den Straßen von dieser Stadt, die damals wenig Erfreuliches zu bieten hatte. Das Grauen ging um die Häuser, kroch in den Herzen der Menschen und gesellte sich zu der Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit der Not leidenden, die weiterhin ihren armseligen Lebensunterhalt auf den Straßen von London verdienen mussten. Kein Wunder, dass so viele das klein bisschen Geld für Alkohol oder Drogen ausgaben, für ein bisschen Vergessen. Es ist die Zeit der Opiumhöhlen, wo auch ein schlafloser Chirurg zur Droge greift. Im Film »From Hell« mit Johnny Depp ist es Inspektor Abberline, der Opium süchtig ist. Für mich neu ist die Kombination der historischen Tatsachen mit dem Übernatürlichen. Mayhem übersetzt heißt Chaos. Und das Chaos entstammt etwas Übernatürlichem, etwas das zwischen dem Menschen und seinen Schatten existiert. Es ist finster, ungemein hässlich und absolut böse. Die Idee ist so einfach wie auch einfallsreich und hervorragend umgesetzt. Die erzeugte Atmosphäre lässt einen schaudern, auch wenn die Hitze des Sommers herrscht. Die Erzählung zieht den Leser in die Düsternis und Verzweiflung dieser schrecklichen Zeit, direkt hinein nach Whitechapel, wo die Angst fast greifbar zu sein scheint. Der wenig bekannte Torso Killer sorgt in dieser Geschichte für Gänsehaut. In einer dichten, düsteren Atmosphäre begegnen wir dem Bösen. Armut und Hilflosigkeit, Angst und Verzweiflung, Mord und Verstümmelung, Drogen und Visionen, alles in einer Stadt, die damals wenig Liebenswertes an sich hatte. Nur die Sprünge zwischen den Erzählperspektiven, den Personen und in der Zeit waren anfangs etwas verwirrend, aber das legt sich rasch. Die Idee ist originell und wirklich wunderbar umgesetzt. Absolut lesenswert für Fans von Mystery-Thrillern mit dem Extra, dass die Tatsachen mit dem Übernatürlichen verschmolzen werden auf eine Art, die fast glaubwürdig erscheint!

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