Sie weiß von dir

von Sarah Pinborough 
3,6 Sterne bei62 Bewertungen
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Positiv (37):
DamarisDys avatar

Ich hätte mir wirklich ein anderes Ende gewünscht, aber mit Diesem ergibt alles Sinn und macht das Buch auch eigentlich zu etwas besonderem.

Kritisch (7):

Nichts für geübte Thrillerleser.

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Inhaltsangabe zu "Sie weiß von dir"

Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten.

Beinahe wäre Louisa mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet.

Kurz darauf lernt Louisa auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee.

Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luisa Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louisa spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499272653
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.01.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.12.2016 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    DamarisDys avatar
    DamarisDyvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Ich hätte mir wirklich ein anderes Ende gewünscht, aber mit Diesem ergibt alles Sinn und macht das Buch auch eigentlich zu etwas besonderem.
    Nicht schlecht

    Es war zwar am Anfang ein ziemlich langes hin und her und zog sich auch eine Weile, aber ich finde es echt spannend was die Autorin dann noch draus gemacht hat

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    Anjaxxxs avatar
    Anjaxxxvor einem Monat
    Das war leider gar nix für mich....

    Ich hab jetzt nicht geplant, evtl. zu spoilern, es könnte aber durchaus passieren, darum warne ich lieber gleich mal vor.

    Das Buch habe ich gelesen, weil der Klappentext super Lust darauf gemacht hat und ich nicht wusste, was ich sonst lesen könnte. Ohne groß drumherum zu reden, ich habe mich durch die Seiten gequält und ewig daran gelesen.

    David ist Arzt und führt eine etwas sonderbare Ehe mit Adele. 
    Louise hat neu bei David angefangen zu arbeiten und fängt ein Verhältniss mit ihm an. Adele wiederrum will unbedingt Louise als Freundin haben und scheint irgendeinen Plan mit ihr oder für sie zu haben. Das war auch schon so gut wie alles, darum dreht sich das ganze Buch. 
    Thriller war das in jedem Fall schon einmal keiner, also ich habe da vergeblich nach irgendwelchen Elementen gesucht, die zumindest irgendwie in Richtung Thrill gehen könnten. Schade. 
    Auch von "damals" gibt es etwas zu lesen, zu der Zeit als Rob noch mit im Spiel war, darüber schreib ich jetzt nicht zuviel, sonst hab ich praktisch schon das ganze Buch erklärt, denn das war im Prinzip schon die ganze Geschichte, so plätschert es weiter vor sich hin bis zum Ende. 
    Statt Spannung gibt es hier esoterisches, verlässt hier doch eine Person ständig ihren Körper, um gewisse Türen zu finden. Gar nicht meins, da ich ja auch wie schon gesagt einen Thriller erwartet habe.

    Die letzten Seiten, dass "Ende", war dann so wie ich es mir gedacht habe, allerdings auch wieder nur seltsam verwirrend und ohne Spannung. Ich bin froh, jetzt damit durch zu sein und hoffe, andere Leser haben vielleicht ein bisschen mehr Spaß mit der Geschichte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nichts für geübte Thrillerleser.
    Nichts für geübte Thrillerleser.

    Ich habe mir diesen Thriller abends im Bett als Hörbuch angehört und tagsüber das Ebook gelesen. Die Vertonung war ordentlich, da gibt es nichts zu meckern. Die drei verschiedenen Perspektiven wurden gesprochen von Rike Schmid, Maria Koschny und Simon Jäger, der unter anderem das Reich der sieben Höfe und die Fitzek-Bücher liest. Leider ist das so ziemlich alles, was ich an positivem berichten kann.

    Der Titel und auch der Klappentext haben mir ein spannendes Hörerlebnis versprochen, ich war mir fast sicher, dass die Geschichte super werden würde. Leider wurde ich enttäuscht.

    Von Anfang an war kein wirklicher Spannungsbogen zu erkennen, die Ereignisse plätscherten vor sich hin, ohne dass es eine spannende Szene gab. Die Handlung wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: aus der von Louise und Adele. David klinkt sich dann in den verschiedenen Situationen ein. Hätte reizvoll sein können, verkam aber eher zu einer Dreiecksgeschichte aus einem langweiligen Liebesroman. Dabei waren die Handlungen der drei Figuren dermaßen vorhersehbar, dass es fast eine Schande ist, auf das Cover "Thriller" zu schreiben.

    Ich habe den "Thriller" zu ende gelesen, weil ich die ganze Zeit drauf gewartet habe, dass etwas spannendes passiert. Leider war das nicht der Fall. Auch war diese Dreiecksgeschichte überhaupt nicht mein Fall, nicht nur wegen der unmoralischen Art und Weise, miteinander umzugehen, sondern auch, weil gefühlt keiner der Figuren so richtig in die Pötte kam.

    Nicht nur die Handlungen der Figuren an sich sind in den Szenen vorhersehbar, sondern für mich waren es die Handlungsstränge die ganze Zeit über. Vielleicht ist der Thriller eher für Genreeinsteiger geeignet, die das Muster solcher Geschichten noch nicht gewohnt sind und die Geschichten leichter durchschauen als andere Leser.

    Lediglich das große Thema luzide Träume fand ich sehr interessant, weil es mich auch sonst interessiert. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte ich das Buch vermutlich nicht beendet.

    Fazit:
    Nichts für geübte Thrillerleser, sondern eher für Genreeinsteiger geeignet, die noch nicht viele Thriller gelesen haben.

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    xxAnonymousxxxs avatar
    xxAnonymousxxxvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein fesselnder Psychothriller mit einem fesselnden Plot und einem Ende, das bleibende Eindrücke hinterlässt.
    Das Ende hat es in sich. In mehr als nur einer Hinsicht.

    Autor: Sarah Pinborough

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Genre: (Psycho-) Thriller

    Preis: 9, 99€

    Seitenanzahl: 444 Seiten

    Inhalt: 

    Beinahe wäre Louise mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet. 

    Kurz darauf lernt Luise auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee. 

    Adele ist sehr schön, und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luise Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louise spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer. 

    Meine Meinung: 

    Sie weiß von dir ist mein absolutes Lesehighlight im Dezember, daran besteht kein Zweifel. Das Ende der Geschichte hat mich so kalt erwischt, dass ich es nicht in Worte zu fassen vermag. Wenn ich einen König der Plottwists krönen müsste, wäre es - nach diesem Meisterwerk - mit Sicherheit Sarah Pinborough. Aber eines nach dem anderen. 

    Die Hauptperson ist definitiv Louise, die ein sehr - nun ja, sagen wir mal - eintöniges Leben führt. Sie ist alleinerziehende Mutter, arbeitet als Sekretärin und hatte seit der Scheidung von ihrem Mann keine Beziehung mehr. Als sie dann David in einem Pub kennenlernt, nimmt sie ihn beinahe mit nach Hause aber er macht im letzten Moment einen Rückzieher - sie erfährt später, dass er ihr Chef ist und eine Frau hat. Sie schwört sich, ihn von da an in Ruhe zu lassen und ihr Verhältnis professionell zu halten, hat aber natürlich keinen Erfolg damit und beginnt schon bald eine Affäre mit dem verheirateten Arzt. Zu alledem freundet sie sich mit seiner Frau an, wovon er nichts weiß. Da beginnt das reinste Chaos. Louise ahnt nicht, dass Adele einen Plan verfolgt, sie sieht nur die geplagte Frau, die von ihrem Mann verschmäht wird. Und ehe sie es sich versieht, steckt sie mittendrin in einer Ehekrise. Und diese hat es wirklich in sich. 

    Meisterhaft, wie authentisch Pinborough, ihre Personen darstellt. Louise mit ihren Komplexen, die sich von Adele manipulieren lässt und die schrecklich darunter leidet, dass sie sich in den Mann ihrer Freundin verliebt hat. Nach und nach deckt sie die Geheimnisse der beiden auf und ahnt nicht einmal, dass das alles nach Adeles Geschmack ist. Dass sie ihr in die Hände spielt mit dem, was sie tut. Es fällt nicht schwer, sich mit Louise zu identifizieren; die unsichere Frau, die es allen recht machen möchte. Auch in dieser Hinsicht hat mir das Buch gut gefallen.

    Dann wäre da natürlich noch die fesselnde Geschichte. Mit jeder Seite erzeugt Pinborough mehr und mehr Spannung, durch versteckte Andeutungen und ungeahnte Wendungen, das hat mich begeistert. Es wird nie wirklich langweilig. Und dann kommt noch der Aspekt des luziden Träumens dazu, der eine tragende Rolle spielt. Ich finde es großartig, dass alles auch ein bisschen ins Übernatürliche geht - ihr werdet verstehen, was ich meine, wenn ihr es lest und das solltet ihr wirklich unbedingt. 

    Nun zurück zu dem Ende, das mich vollkommen zerstört hat. Ich wusste wirklich nicht, ob ich weinen oder lachen soll, so ein Schock war es für mich. Klar, die erste Wendung habe ich noch irgendwie geahnt und es nicht wahrhaben wollen, als eingetreten ist, was ich vermutete, aber die zweite Wendung ist es, die einem komplett die Luft aus den Segeln nimmt. Ich meine, hallo? Es ist mit Worten nicht zu beschreiben, was ich beim Lesen gefühlt habe. Das erwartet wirklich niemand! 

    Fazit

    Ein fesselnder Psychothriller mit einem fesselnden Plot und einem Ende, das bleibende Eindrücke hinterlässt. 

    Ich vergebe fünf von fünf Sternen. 

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    miahs avatar
    miahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eigentlich dachte ich, ich wüsste, woraus das Ganze hinausläuft, und dann kam das Ende - damit hatte ich definitiv nicht gerechnet!
    Sie weiß von dir

    Inhalt:
    Louise lernt in einer Bar einen Mann kennen. Beinahe landen sie im Bett, aber eben nur beinahe. Dann stellt sich heraus, dass dieser Mann ihr neuer Chef ist. Und eine wunderschöne Ehefrau hat.
    Durch Zufall lernt Louise auch seine Frau kennen, Adele. Die beiden werden Freundinnen. Louise fühlt sich nie ganz wohl bei der Sache, denn Adele erzählt ihr Erschreckendes aus ihrer Ehe. Denn sie verfolgt damit einen Plan.

    Meine Meinung:
    Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Diese Dreiecksgeschichte klang spannend, aber war dann doch anders als erwartet. Die Sache zwischen Louise und ihrem Chef beginnt erst so richtig, da weiß sie bereits, dass er verheiratet ist und kennt Adele auch schon. Das fand ich nicht so toll.

    Die Kapitel sind abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Adele und Louise geschrieben. Zwischendrin gibt es Kapitel, in denen es um das "Damals" geht, die zwar auch von Adele handeln, aber nicht in Ich-Form erzählt werden. Der Wechsel machte es spannender, wirft aber allerhand Fragen auf. Die Kapitel haben eine angenehmen Länge. Das Buch lässt sich daher schnell lesen, zumal mit dem Ende eigentlich jeden Kapitels der Spannungsbögen wieder so hochgehalten wird, dass man einfach weiterlesen muss.

    Louise ist eine sympathische, junge Frau, die seit der Trennung von ihrem Ex mit ihrem Sohn alleine lebt. Sie versucht, mit ihrem Teilzeitjob über die Runden zu kommen und so gut wie möglich, für ihr Kind zu sorgen. Ihr Handeln fand ich zum größten Teil nachvollziehbar, auch wenn sie hin und wieder doch sehr naiv wirkte.

    Zu Beginn hat man den Eindruck, dass Adele aus Eifersucht handelt und sich deshalb mit Louise anfreundet. Schnell gewinnt sie das Vertrauen der neuen Freundin und beginnt, ihr Dinge über ihre Ehe zu erzählen, die David schlecht dastehen lassen. Louise lässt sich leicht manipulieren. Sie glaubt Adele, denn ihre Hinweise sprechen für sich. Und auch ich als Leser habe ihr lange Zeit geglaubt.

    Adele ist von Anfang an sehr gut über alles informiert und natürlich habe ich mich gewundert, wie sie das macht. Die Erklärung ist leider spiritueller Natur, was ich ein bisschen schade fand. Denn der Rest der Geschichte war durchaus realistisch und es hätte mir besser gefallen, wenn es dabei geblieben wäre.

    Das Ende hat mich schließlich umgehauen. Im Laufe des Romans hatte ich schon eine Ahnung, auf was das Ganze hinauslaufen würde, aber niemals hätte ich damit gerechnet, was im letzten Kapitel enthüllt wurde.

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    SanniRs avatar
    SanniRvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sowas von Psycho! Der reine Wahnsinn!
    Sarah Pinborough - "Sie weiß von dir"

    Je mehr Thriller ich lese, desto mehr stelle ich fest, dass sich diese alle in irgendeiner Art und Weise ähneln. Ich habe schon immer gerne und viele Thriller gelesen, aber komischerweise ist es mir bisher nie aufgefallen. Auch was das Cover angeht, sind sich viele Thriller untereinander sehr ähnlich. Aber was will man auch immer auf einem Buch, in dem es um Mord und Totschlag geht, abdrucken ohne alle Leser zu verschrecken?! 

    Bei „Sie weiß von dir“ ist das Cover – wie bei vielen Thrillern – schwarz. Außerdem wird es von roten Bändern geziert. Was genau diese, im Bezug auf den Inhalt, darstellen sollen, kann ich mir jedoch leider nicht erklären. 
    Eventuell deuten sie ja an, dass die Ereignisse alle in irgendeiner Art und Weise miteinander verbunden und ineinander verworren sind. 

    Denn ganz einfach ist der Inhalt von "Sie weiß von dir" nicht: Louise lernt in einer Bar einen attraktiven Mann kennen und landet beinahe mit ihm im Bett. Kurz darauf stellt sie fest, dass eben dieser Mann ihr neuer Chef ist. Peinlich berührt beschließen beide, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Doch dann lernt Louise Adele kennen und schnell wird ihr klar, dass ihre „Beinahe-Affäre“ Adeles Mann ist. Geplagt von ihrem schlechten Gewissen freundet sich Louise immer mehr mit Adele an und erfährt nichts gutes über die Ehe der beiden. Doch eines weiß Louise nicht: die Begegnung mit Adele war keineswegs ein Zufall. Denn Adele hat einen Plan und scheint allen Beteiligten immer einen Schritt voraus zu sein. Was den Anschein eines Eifersuchtsdramas hat, entpuppt sich als noch viel schlimmer. 

    Eigene Meinung Sarah Pinboroughs Schreibstil ist unheimlich spannend! Sie schreibt in relativ kurzen Kapiteln und immer abwechselnd aus der Sicht von Adele oder Louise. Dadurch werden am Ende eines jeden Kapitels Spannungsbögen aufgebaut, die es beinahe unmöglich machen, das Buch aus der Hand zu legen.  Zunächst vermittelt die Autorin dem Leser, dass Adele aus reiner Eifersucht handelt. Doch was sich im Laufe der Geschichte herauskristallisiert ist nahezu unfassbar. Kurz vor dem Ende des Buches ist man zwar ziemlich geschockt, denkt aber, dass man alles verstanden hat – denn ein bisschen nachdenken muss man schon, wenn man „Sie weiß von dir“ liest. Doch dann kommt die Autorin mit einem noch viel unglaublicherem Schluss daher. Und ich muss zugeben, dass ich davon wirklich geflasht war! Ihr wollt wissen, was passiert ist? Dann lest „Sie weiß von dir“ am besten selbst! Es lohnt sich auf jeden Fall!

    Fazit „Sie weiß von dir“ ist ein unfassbar spannender Thriller, der – für meinen Geschmack – ruhig auch als Psychothriller eingeordnet werden kann. Sarah Pinborough überzeugt mit einem fesselnden Schreibstil und durchdachten Psycho-Spielen. Zwischendurch zweifelt der Leser daran, wer in dieser Geschichte eigentlich der Böse ist.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor einem Jahr
    Sie weiß von dir

    "Sie weiß von dir" ist ein Thriller der Autorin Sarah Pinborough. Bei diesem Buch hat der vielversprechende Klappentext meine Neugier geweckt und dafür gesorgt, dass ich sehr gespannt auf die Geschichte war. Aber ob der Inhalt auch überzeugen konnte? Das verrate ich euch jetzt.

     

    In diesem Buch geht es um die Protagonistin Louise. Louise ist alleinerziehende Mutter und arbeitet drei Tage die Woche in einer Arztpraxis als Sekretärin. Mit Männern hat sie nach der Enttäuschung mit dem Vater ihres Sohnes abgeschlossen, aber als sie eines abends im Pub auf den attraktiven David trifft, fühlt sie sich endlich wieder als begehrenswerte Frau.

     

    Doch nur wenige Tage später landet Louise unsanft auf dem Boden der Tatsachen, denn David ist der neue Arzt in ihrer Praxis und somit ihr neuer Chef. Hinzu kommt, dass er verheiratet ist, mit einer liebenswürdigen Frau namens Adele. Als Louise Adele durch Zufall wiederbegegnet freunden sich die beiden schon bald an. Doch was Louise nicht ahnen kann: Die Begegnung mit David's Frau war kein Zufall, und Adele hat einen Plan, der über eine Intrige aus Eifersucht weit hinaus geht ...

    Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Sarah Pinborough hat einen flüssigen Schreibstil, der sich problemlos lesen lässt und mir weitestgehend gefallen hat. Etwas störend fand ich, dass es schon nach kurzer Zeit immer zu neuen Wiederholungen kam. Das fand ich anstrengend und nicht ideal. Wenn ich das mal außer acht lasse, liess sich die Geschichte aber gut lesen. 

     

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen und ich fand auch die Emotionen, die die Autorin ihnen mitgibt glaubwürdig. Durch die verschiedenen Erzählstränge bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken - und die Gefühlswelt von Louise und auch in die von Adele. Bei letzterer ist es der Autorin gut gelungen ihr Verhalten so anzulegen, dass ich neugierig geworden bin, und wissen wollte, was sie letztlich bezweckt. 

     

    Die Handlung ist leider sehr vorhersehbar und dadurch kam, meiner Meinung nach, leider auch kaum bis gar keine Spannung auf. Ich hatte eher den Eindruck eine Geschichte über eine Dreiecksbeziehung zu lesen, die aber selbst emotional zu blass blieb. Spannung kam für mich leider nur minimal beim Finale auf und da schaffte es die Autorin auch mich zu überraschen.

     

    Leider ist das Thema des luziden Träumens in dieser Form, meiner Meinung nach, ziemlich unglaubwürdig gewesen und somit habe ich das Buch sehr zwiegespalten beendet. Es gab durchaus gute Ideen und auch manchen interessanten Ansatz, aber im Großen und Ganzen konnte mich die Geschichte in der Umsetzung in einigen Punkten einfach nicht überzeugen. Sehr schade. Von mir gibt es daher nur 2,5 Rosen, aufgerundet auf 3.

    Positiv: 

    * spannende Buchidee

    * gute Ausarbeitung der Charaktere

     

    Negativ: 

    * viele Wiederholungen und unglückliche Beschreibungen

    * keine Spannung, bis auf einen minimalen Anstieg am Ende

    * das luzide Träumen wird hier sehr extrem beschrieben und dadurch auch unglaubwürdig

     

    "Sie weiß von dir" konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Das Potenzial der spannenden Idee wurde hier nicht gut genutzt und die Themen waren mir teilweise zu unglaubwürdig!

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Ende hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Rein leserisch ziemlich gut, aber das Ende lässt einen unschlüssig zurück.
    zwiegespalten, was ich von des Rätsels Lösung halten soll

    Sie weiß von dir von Sarah Pinborough (Thriller, 2017; Rowohlt)

    - zwiegespalten, was ich von des Rätsels Lösung halten soll -

    Bei diesem Thriller handelt es sich um den Ersten der Autorin, allerdings nicht um ihr erstes Buch, denn bisher hat sie sich in ihrer Heimat einen Namen mit Jugendromanen gemacht.

    Um diesen Thriller schlich ich schon seit einer ganzen Weile herum, war mir aber unschlüssig, ob er mir aufgrund verschiedener nicht so guter Kritiken, gefallen würde. Letztendlich siegte allerdings meine Neugier und so musste ich ihn einfach lesen.

    Was soll ich sagen? Rein leserisch hat er mir super gefallen, ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und mich nie gelangweilt, auch wenn ich bei diesem Beziehungsthriller, was es wohl am ehesten darstellt, lange vergeblich nach dem Thrill Ausschau gehalten habe. Dieser liegt nämlich leider ausschließlich in des Rätsels Lösung. Sprich auf den letzten 30 Seiten hatte ich dann doch mal annähernd das Gefühl, sowas, wie einen Thriller zu lesen. Bis dato ist es mehr ein Roman über eine Beziehungskiste. Dies ist allerdings nichts so Neues für mich, denn wie ich immer wieder feststelle, sind gerade die Thriller aus dem englischen/amerikanischen Raum selten wirkliche Thriller, sondern oft einfach Romane mit oftmals leichten Spannungselementen.

    Der Buchaufbau ist so gestaltet, dass sich die Kapitel abwechselnd um Adele und Louise drehen, den beiden Hauptpersonen. Zwischendurch gibt es dann noch eingewobene Kapitel, die von "Damals" handeln, die sich allerdings auch um Adele drehen.

    Gerade Adele bekam ich nicht ganz so zu fassen, da hätte ich mir schon Einiges mehr von versprochen, zumal man als Leser schon weiß, dass sie etwas Geplantes im Schilde führt. Gerade diese Dinge hätte ich mir ausführlicher gewünscht, aber da kannte ich das Ende noch nicht und was es damit auf sich haben würde...

    Spannungsmäßig war für mich immer eine Grundspannung vorhanden, da ich einfach nur wissen wollte, wo denn der Punkt ist, den viele Leser bemängelt hatten und wo es anfangen würde lächerlich und absurd werden würde und was letztendlich dabei herauskommen würde.

    Und genau beim Ende liegt dann auch der Hase im Pfeffer: Ich habe immer drauf gelauert, wann denn genau dieser Punkt kommen würde. Ca 50 Seiten vor Ende zeichnete es sich dann auch allmählich ab und ich dachte mir, ok: Das ist jetzt schon anders, als ich mir vorgestellt hätte, allerdings nun auch nicht so spektakulär, dass viele Leser es als lächerlich hätten abtun müssen. Das aber war noch nicht das absolute Ende, denn es kam dann doch nochmal ganz anders, als vorerst angenommen. Und dieses Ende hatte es dann doch nochmal so richtig in sich. Zum Einen, da hier endlich der bereits bisher fehlende Thrill endlich zum Vorschein kam und dann noch etwas, wo ich natürlich nicht zuviel verraten möchte, denn das Ende darf ja laut Buchrücken absolut Niemandem verraten werden. Ich kann nur soviel sagen, es ist ganz anders, als erwartet und hat mich so zwiegespalten zurückgelassen, so dass ich  nicht wirklich weiß, ob es mir nun gefällt oder eher nicht. Für mich war das Ende absurd und faszinierend zugleich. Leider kann ich nicht weiter ausholen, da ich anderen ja nicht das Buch vermiesen möchte, die es gerade lesen oder noch lesen wollen. Somit vermag ich nicht wirklich in Worte fassen zu können, was mir hierzu beim Zuklappen des Buches durch den Kopf ging. Es war wohl eine Mischung aus ungläubigem Kopfschütteln und einem Ahaeffekt, da nun so Einiges klar wurde. Dennoch hätte ich bei dem Ende noch ein wenig mehr Intensität, was die Erklärung angeht. Da hätte noch mehr Potenzial drin gesteckt.

    Fazit:

    Ein (Thriller), der mich zwiegespalten zurücklässt. Rein leserisch super, das Ende ist Geschmackssache und nicht jedermanns Sache und wird den ein oder Anderen kopfschüttelnd zurücklassen. Einen wirklichen Thriller, wie man ihn sich vorstellt, wird man hier nicht vorfinden.

    Note: 3-

    Kommentare: 3
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    Luilines avatar
    Luilinevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Insgesamt ein gutes Buch, mehr aber auch nicht. Die Protagonistin hat mir nicht so gefallen aber das Ende war schon extrem überraschend!
    Überraschende Wendung

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Thriller "Sie weiß von dir" von Sarah Pinborough.

    Verlag: rororo / Seitenzahl: 448 / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel: "Behind her eyes" / Übersetzung: Ulrike Thiesmeyer / ISBN: 978-3-499-27265-3 / Preis: 9,99€ 

    Inhalt: Beinahe wäre Louise mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet.
    Kurz darauf lernt Louise auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee.
    Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luise Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louise spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer.
     

    Meine Meinung: Da ich über dieses Buch sehr gemischte Meinungen und Rezensionen gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, warum dieses Buch so die Buchwelt spaltet.  

    Das Buch wird aus der Sichtweise von Louise und von Adele erzählt und sie wechselt sich kapitelweise ab. Ab und zu gibt es aus Rückblenden in die Vergangenheit von Adele.An den Schreibstil der Autorin musste ich mich erst gewöhnen, aber dann hat sich das Buch sehr flüssig und gut lesen lassen. Durch die beiden Sichtweisen bekommt man von beiden Protagonistinnen einen sehr guten Eindruck, wobei beide Figuren alles andere als sympathisch auf mich als Leser gewirkt haben. 

    Adele ist hier in diesem Buch eindeutig die böse Gegenspielerin und Intrigantin, während Louise sehr naiv dargestellt wird. Ihre Entscheidungen waren alles andere als rational und ich konnte ihre Handlungsweise oft nicht nachvollziehen. Dadurch mochte ich sie als Protagonistin auch nicht gerne. 

    Die Autorin hat es aber geschafft, durchgehend eine unterschwellige Spannung aufzubauen und man möchte unbedingt wissen was es mit Adele auf sich hat und was genau am Ende passieren wird.Das Ende ist wirklich eine große Überraschung und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.Ich kann aber auch verstehen, dass viele dieses Ende nicht gut finden, da es sehr unrealistisch ist.

    Auf der einen Seite passt es aber gut zur Geschichte und wenn man sich darauf einlässt wird man bestimmt nicht enttäuscht. Erwartet man aber einen klassischen Psychothriller wird man wahrscheinlich nicht sehr zufrieden sein mit der Auflösung.Es gibt in diesem Buch einen "übernatürlichen" Aspekt, der sich aber erst in der Auflösung und in den letzten Kapiteln zeigt.  

    Fazit: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und das Ende kam wirklich sehr überraschend und unerwartet. Das Buch wird aber definitiv nicht jedem zusagen.Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen in meiner Bewertung geschwankt, mich dann aber für 3 Sterne entschieden, da ich keine halben Sterne vergebe.  

    Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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    Litiss avatar
    Litisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ausgeklügelter Mystery-Psychothriller voller einnehmender Charaktere, geheimnisvoller Wendungen und einem mitreißenden Ende.
    Ausgeklügelter Mystery-Psychothriller

    Die Charaktere:
    Louise ist eine alleinerziehende Mutter und lernt in einer Bar David kennen, der kurz darauf ihr neuer Chef wird. Da die Verwicklung schon peinlich genug ist, versuchen die beiden gegen ihre Gefühle anzukämpfen. Der Versuch währt allerdings nicht lange. Zwischenzeitlich trifft sie auf Adele, Davids Ehefrau, und freundet sich mit ihr an. Wohl wissend um die verzwickte Lage, in der sie sich befindet, kann sie sich dennoch von keinem der beiden trennen und verheimlicht beiden ihre Bekanntschaften.
    Adele ist mit ihrer Kindheits- und Jugendliebe David verheiratet. Dennoch hat sich in ihrer Ehe einiges verändert - die Liebe scheint fast vollständig erlischt zu sein und Adele ist fest entschlossen, ihren David mit allen Mitteln zu behalten.
    Das Buch wird im Wechsel zwischen Louise und Adele erzählt. Beide erleben wir in der Ich-Perspektive. Der Blickwinkel auf beide ist gut gewählt, denn die Frauen wirken dadurch authentischer. Auch ihre Wesenszüge sind ansprechend und glaubhaft dargestellt. Einzige Merkwürdigkeit ist, dass offensichtlich alle Charaktere Alkoholiker sind.
    Der Leser kann mit Adele mitfühlen und schlägt sich auf die Seite der betrogenen Ehefrau und Freundin. Dennoch kommen ihm immer wieder Zweifel. Er ahnt, dass Adele etwas ausheckt und fragt sich "Wie böse ist sie wirklich?" und "Ist David nur das Opfer?"

    Die Story:
    Anfangs erscheint das Buch wie ein Beziehungsdrama. Nach und nach entpuppt es sich aber als ein ausgeklügelter Mystery-Psychothriller. Es ist geheimnisvoll und thematisiert unter anderem die Astralwanderung.
    Während des Lesens entstehen immer wieder Fragen und man kann einfach nicht aufhören das Buch zu verschlingen. Unter anderem möchte man die ganze Zeit wissen, was Adele vor hat und was sie plant und dieses Hin- und Her-Denken macht fast wahnsinnig (im positiven Sinne).

    Der Schreibstil:
    Durch den ansprechenden Wechsel zwischen Louise und Adele entsteht ein angenehmer Sog und die Story fließt wie von selbst dahin.
    Die Spannung baut sich nach und nach auf, während die Autorin den Leser gekonnt an der Nase herum führt.

    Ende:
    Das Ende ist total abgefahren. Man rechnet partout nicht damit. Es ist nach langer Zeit mal wieder ein Schluss, der mitreißen kann und im Gedächtnis bleibt.

    Fazit:
    Frau Pinborough überzeugt mit ihrem ausgeklügelten Mystery-Psychothriller voller einnehmender Charaktere, geheimnisvoller Wendungen, unterhaltsamer Sogwirkung und einem mitreißenden Ende.
    4 1/2 von 5 Sterne

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    Fangen Sie aber nicht erst in der Mitte an mit Lesen! Denn auch, wenn es erst nicht so scheint: Jedes Detail ist wichtig. Sarah Pinborough, die Autorin, versteckt scheinbar Belangloses und Unwichtiges so meisterhaft im Text. Von dem Ihnen erst zum Ende hin klar wird: Ja, die Hinweise waren alle da. Direkt vor meiner Nase. Ich hab sie nur nicht gesehen. Alle Handlungsfäden werden am Ende zusammengeführt. Es bleiben keine Fragen offen.

    Thriller der Extraklasse.

    Verdammt brillant.

    Ein hammerharter Thriller mit einem Ende, das einem den Teppich unter den Füßen wegzieht.

    Ein dunkler, elektrisierender Pageturner mit mordsmäßigem Finale. Sarah Pinborough wird Sie in Bann schlagen.

    Dieses Buch sollte eine Warnplakette tragen: Es beginnt wie ein klassischer Psychothriller. Aber das Ende hat mich kalt erwischt und ich garantiere auch erfahrenen Lesern, dass sie darauf nicht vorbereitet sein werden.

    Dieses Buch ist echt ein Knaller, mit allem, was ein Thriller braucht: glaubwürdige Figuren, stilistische Meisterschaft, ein schwergewichtiger Plot, der die Spannung bis zum Ende hält und ein Hammerfinale, das einen plättet wie ein Konzertflügel. Es ist wirklich nicht einfach, mich völlig zu überraschen, aber dieses Romanende hat es geschafft. Und bei Ihnen wird es das auch tun.

    Dieser dunkle und verstörende Roman wird sich in Ihr Leben drängen. Sarah Pinborough ist ein Killer.

    Sarah Pinborough ist ein literarisches Chamäleon von erstaunlicher Kraft und Eleganz.

    Pinborough, eine erfahrene Horror-, Fantasy- und Spannungsautorin, hat alle ihre Gaben kombiniert, um ein Meisterwerk von Thriller zu schreiben. Es ist der dichte und raffinierte Plot, mit dem sie glänzt. Die Leser werden nicht vorhersehen, wohin diese Geschichte steuert. Sie werden glauben, sie hätten sie durchschaut, und sich irren, und das ist ein seltenes Vergnügen, besonders für Leser, die die üblichen Psychothriller mit weiblichen Helden nur noch langweilen. Von diesem Buch werden sie durchgeschüttelt werden.

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