Sarah Pinborough Sie weiß von dir

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Inhaltsangabe zu „Sie weiß von dir“ von Sarah Pinborough

Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten. Beinahe wäre Louisa mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet. Kurz darauf lernt Louisa auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee. Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luisa Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louisa spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer.

Spiritueller Thriller ... Man glaubt, dass Ende zu kennen ... Aber am Ende kommt alles anders, als man denkt ... Spannend bis zum Schluss

— kn-quietscheentchen
kn-quietscheentchen

Am Ende schon grandios aufgelöst und im letzten Kapitel nochmal völlig schockierend. Ein Jahreshighlight für mich!

— Ro_Ke
Ro_Ke

Das Ende hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Rein leserisch ziemlich gut, aber das Ende lässt einen unschlüssig zurück.

— Thrillerlady
Thrillerlady

Insgesamt ein gutes Buch, mehr aber auch nicht. Die Protagonistin hat mir nicht so gefallen aber das Ende war schon extrem überraschend!

— Luiline
Luiline

Bis auf den echt überraschenden Schluss hat es leider meine Erwartungen nicht erfüllt....

— Mrslaw
Mrslaw

Ich bin zwiegespalten was das Buch angeht. Es hätten 5 Sterne werden können wenn dieses unrealistische Ende es nicht versaut hätte...

— GrOtEsQuE
GrOtEsQuE

Schade, wenn eine Geschichte im letzten Drittel so extrem nachlässt.

— Literaturchaos
Literaturchaos

Mies, mieser, "Sie weiß von dir"! Der Leser erwartet vom Klappentext einen soliden realistischen (Psycho-)Thriller, keinen spirituellen Kram

— Ashimaus
Ashimaus

Wahnsinnig tolles Buch und das Ende hat mich voll geflasht. Schon jetzt eines meiner Jahreshighlights 2017.

— FrauLeserin
FrauLeserin

Ein sehr gelungener Psychothriller, nur das Ende hat mich enttäuscht, insgesamt daher sehr gute 4,5 Sterne

— lenisvea
lenisvea

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  • Sie weiß von dir

    Sie weiß von dir
    Kleine8310

    Kleine8310

    21. June 2017 um 00:27

    "Sie weiß von dir" ist ein Thriller der Autorin Sarah Pinborough. Bei diesem Buch hat der vielversprechende Klappentext meine Neugier geweckt und dafür gesorgt, dass ich sehr gespannt auf die Geschichte war. Aber ob der Inhalt auch überzeugen konnte? Das verrate ich euch jetzt.   In diesem Buch geht es um die Protagonistin Louise. Louise ist alleinerziehende Mutter und arbeitet drei Tage die Woche in einer Arztpraxis als Sekretärin. Mit Männern hat sie nach der Enttäuschung mit dem Vater ihres Sohnes abgeschlossen, aber als sie eines abends im Pub auf den attraktiven David trifft, fühlt sie sich endlich wieder als begehrenswerte Frau.   Doch nur wenige Tage später landet Louise unsanft auf dem Boden der Tatsachen, denn David ist der neue Arzt in ihrer Praxis und somit ihr neuer Chef. Hinzu kommt, dass er verheiratet ist, mit einer liebenswürdigen Frau namens Adele. Als Louise Adele durch Zufall wiederbegegnet freunden sich die beiden schon bald an. Doch was Louise nicht ahnen kann: Die Begegnung mit David's Frau war kein Zufall, und Adele hat einen Plan, der über eine Intrige aus Eifersucht weit hinaus geht ... Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Sarah Pinborough hat einen flüssigen Schreibstil, der sich problemlos lesen lässt und mir weitestgehend gefallen hat. Etwas störend fand ich, dass es schon nach kurzer Zeit immer zu neuen Wiederholungen kam. Das fand ich anstrengend und nicht ideal. Wenn ich das mal außer acht lasse, liess sich die Geschichte aber gut lesen.    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen und ich fand auch die Emotionen, die die Autorin ihnen mitgibt glaubwürdig. Durch die verschiedenen Erzählstränge bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken - und die Gefühlswelt von Louise und auch in die von Adele. Bei letzterer ist es der Autorin gut gelungen ihr Verhalten so anzulegen, dass ich neugierig geworden bin, und wissen wollte, was sie letztlich bezweckt.    Die Handlung ist leider sehr vorhersehbar und dadurch kam, meiner Meinung nach, leider auch kaum bis gar keine Spannung auf. Ich hatte eher den Eindruck eine Geschichte über eine Dreiecksbeziehung zu lesen, die aber selbst emotional zu blass blieb. Spannung kam für mich leider nur minimal beim Finale auf und da schaffte es die Autorin auch mich zu überraschen.   Leider ist das Thema des luziden Träumens in dieser Form, meiner Meinung nach, ziemlich unglaubwürdig gewesen und somit habe ich das Buch sehr zwiegespalten beendet. Es gab durchaus gute Ideen und auch manchen interessanten Ansatz, aber im Großen und Ganzen konnte mich die Geschichte in der Umsetzung in einigen Punkten einfach nicht überzeugen. Sehr schade. Von mir gibt es daher nur 2,5 Rosen, aufgerundet auf 3. Positiv:  * spannende Buchidee * gute Ausarbeitung der Charaktere   Negativ:  * viele Wiederholungen und unglückliche Beschreibungen * keine Spannung, bis auf einen minimalen Anstieg am Ende * das luzide Träumen wird hier sehr extrem beschrieben und dadurch auch unglaubwürdig   "Sie weiß von dir" konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Das Potenzial der spannenden Idee wurde hier nicht gut genutzt und die Themen waren mir teilweise zu unglaubwürdig!

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  • zwiegespalten, was ich von des Rätsels Lösung halten soll

    Sie weiß von dir
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    02. May 2017 um 19:22

    Sie weiß von dir von Sarah Pinborough (Thriller, 2017; Rowohlt) - zwiegespalten, was ich von des Rätsels Lösung halten soll - Bei diesem Thriller handelt es sich um den Ersten der Autorin, allerdings nicht um ihr erstes Buch, denn bisher hat sie sich in ihrer Heimat einen Namen mit Jugendromanen gemacht. Um diesen Thriller schlich ich schon seit einer ganzen Weile herum, war mir aber unschlüssig, ob er mir aufgrund verschiedener nicht so guter Kritiken, gefallen würde. Letztendlich siegte allerdings meine Neugier und so musste ich ihn einfach lesen. Was soll ich sagen? Rein leserisch hat er mir super gefallen, ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und mich nie gelangweilt, auch wenn ich bei diesem Beziehungsthriller, was es wohl am ehesten darstellt, lange vergeblich nach dem Thrill Ausschau gehalten habe. Dieser liegt nämlich leider ausschließlich in des Rätsels Lösung. Sprich auf den letzten 30 Seiten hatte ich dann doch mal annähernd das Gefühl, sowas, wie einen Thriller zu lesen. Bis dato ist es mehr ein Roman über eine Beziehungskiste. Dies ist allerdings nichts so Neues für mich, denn wie ich immer wieder feststelle, sind gerade die Thriller aus dem englischen/amerikanischen Raum selten wirkliche Thriller, sondern oft einfach Romane mit oftmals leichten Spannungselementen. Der Buchaufbau ist so gestaltet, dass sich die Kapitel abwechselnd um Adele und Louise drehen, den beiden Hauptpersonen. Zwischendurch gibt es dann noch eingewobene Kapitel, die von "Damals" handeln, die sich allerdings auch um Adele drehen. Gerade Adele bekam ich nicht ganz so zu fassen, da hätte ich mir schon Einiges mehr von versprochen, zumal man als Leser schon weiß, dass sie etwas Geplantes im Schilde führt. Gerade diese Dinge hätte ich mir ausführlicher gewünscht, aber da kannte ich das Ende noch nicht und was es damit auf sich haben würde... Spannungsmäßig war für mich immer eine Grundspannung vorhanden, da ich einfach nur wissen wollte, wo denn der Punkt ist, den viele Leser bemängelt hatten und wo es anfangen würde lächerlich und absurd werden würde und was letztendlich dabei herauskommen würde. Und genau beim Ende liegt dann auch der Hase im Pfeffer: Ich habe immer drauf gelauert, wann denn genau dieser Punkt kommen würde. Ca 50 Seiten vor Ende zeichnete es sich dann auch allmählich ab und ich dachte mir, ok: Das ist jetzt schon anders, als ich mir vorgestellt hätte, allerdings nun auch nicht so spektakulär, dass viele Leser es als lächerlich hätten abtun müssen. Das aber war noch nicht das absolute Ende, denn es kam dann doch nochmal ganz anders, als vorerst angenommen. Und dieses Ende hatte es dann doch nochmal so richtig in sich. Zum Einen, da hier endlich der bereits bisher fehlende Thrill endlich zum Vorschein kam und dann noch etwas, wo ich natürlich nicht zuviel verraten möchte, denn das Ende darf ja laut Buchrücken absolut Niemandem verraten werden. Ich kann nur soviel sagen, es ist ganz anders, als erwartet und hat mich so zwiegespalten zurückgelassen, so dass ich  nicht wirklich weiß, ob es mir nun gefällt oder eher nicht. Für mich war das Ende absurd und faszinierend zugleich. Leider kann ich nicht weiter ausholen, da ich anderen ja nicht das Buch vermiesen möchte, die es gerade lesen oder noch lesen wollen. Somit vermag ich nicht wirklich in Worte fassen zu können, was mir hierzu beim Zuklappen des Buches durch den Kopf ging. Es war wohl eine Mischung aus ungläubigem Kopfschütteln und einem Ahaeffekt, da nun so Einiges klar wurde. Dennoch hätte ich bei dem Ende noch ein wenig mehr Intensität, was die Erklärung angeht. Da hätte noch mehr Potenzial drin gesteckt. Fazit: Ein (Thriller), der mich zwiegespalten zurücklässt. Rein leserisch super, das Ende ist Geschmackssache und nicht jedermanns Sache und wird den ein oder Anderen kopfschüttelnd zurücklassen. Einen wirklichen Thriller, wie man ihn sich vorstellt, wird man hier nicht vorfinden. Note: 3-

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    • 4
  • Überraschende Wendung

    Sie weiß von dir
    Luiline

    Luiline

    01. May 2017 um 13:04

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Thriller "Sie weiß von dir" von Sarah Pinborough. Verlag: rororo / Seitenzahl: 448 / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel: "Behind her eyes" / Übersetzung: Ulrike Thiesmeyer / ISBN: 978-3-499-27265-3 / Preis: 9,99€  Inhalt: Beinahe wäre Louise mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet. Kurz darauf lernt Louise auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee. Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luise Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louise spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer.  Meine Meinung: Da ich über dieses Buch sehr gemischte Meinungen und Rezensionen gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, warum dieses Buch so die Buchwelt spaltet.   Das Buch wird aus der Sichtweise von Louise und von Adele erzählt und sie wechselt sich kapitelweise ab. Ab und zu gibt es aus Rückblenden in die Vergangenheit von Adele.An den Schreibstil der Autorin musste ich mich erst gewöhnen, aber dann hat sich das Buch sehr flüssig und gut lesen lassen. Durch die beiden Sichtweisen bekommt man von beiden Protagonistinnen einen sehr guten Eindruck, wobei beide Figuren alles andere als sympathisch auf mich als Leser gewirkt haben.  Adele ist hier in diesem Buch eindeutig die böse Gegenspielerin und Intrigantin, während Louise sehr naiv dargestellt wird. Ihre Entscheidungen waren alles andere als rational und ich konnte ihre Handlungsweise oft nicht nachvollziehen. Dadurch mochte ich sie als Protagonistin auch nicht gerne.  Die Autorin hat es aber geschafft, durchgehend eine unterschwellige Spannung aufzubauen und man möchte unbedingt wissen was es mit Adele auf sich hat und was genau am Ende passieren wird.Das Ende ist wirklich eine große Überraschung und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.Ich kann aber auch verstehen, dass viele dieses Ende nicht gut finden, da es sehr unrealistisch ist. Auf der einen Seite passt es aber gut zur Geschichte und wenn man sich darauf einlässt wird man bestimmt nicht enttäuscht. Erwartet man aber einen klassischen Psychothriller wird man wahrscheinlich nicht sehr zufrieden sein mit der Auflösung.Es gibt in diesem Buch einen "übernatürlichen" Aspekt, der sich aber erst in der Auflösung und in den letzten Kapiteln zeigt.   Fazit: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und das Ende kam wirklich sehr überraschend und unerwartet. Das Buch wird aber definitiv nicht jedem zusagen.Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen in meiner Bewertung geschwankt, mich dann aber für 3 Sterne entschieden, da ich keine halben Sterne vergebe.   Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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  • Eine zunächst spannende Dreiecksbeziehung...gegen Ende leider eher lächerlich

    Sie weiß von dir
    Literaturchaos

    Literaturchaos

    10. March 2017 um 14:24

    "Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten." steht auf der Rückseite des Thrillers. Mal abgesehen davon, dass ich das sowieso niemals tun würde, habe ich mich allerdings schon gefragt, warum es hier extra erwähnt wird? Nun ist es ja so, dass es gute Enden gibt, weniger gute, überraschende, haarsträubende und völlig idiotische. Aber das sollte der Leser eben erst am Ende der Lektüre herausfinden. Wenn man den Schluss schon vorher kennt, macht das ganze Buch ja keinen Spaß mehr.   Und Spaß gemacht hat das Lesen dieser "ménage à trois", die dem Leser gleich zu Beginn serviert wird, zunächst auf jeden Fall. Obwohl absolut klischeebehaftet, unterhält uns die Autorin anfangs sehr gut mit ihrer Geschichte um Louise, Adele und David: Die alleinerziehende Louise (die auf dem Klappentext übrigens Louisa heißt) lernt in einer Bar David kennen. Man ist sich sympathisch, man ist betrunken - man knutscht ein wenig herum. Mehr nicht. Ein paar Tage später stellt sich heraus, dass David Louises neuer Chef ist. Beide sind zunächst peinlich berührt, gehen dann aber sehr souverän mit der Situation um. Denn natürlich ist David verheiratet und natürlich ist seine Frau Adele geradezu überirdisch schön und natürlich würde er sie niemals verlassen.   Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Adele und Louise erzählt. Zudem gibt es immer wieder kleine Einsprengsel mit der Überschrift "Damals". In "Damals" geht es ausschließlich um Adele, die mir das ganze Buch über völlig suspekt und unsympathisch blieb. Damals ist etwas Schlimmes passiert, das Adele in eine psychiatrische Einrichtung brachte. Damals weigerte sie sich zu schlafen. Damals wurde sie von David gerettet.   Heute hat Louise ebenfalls Schlafprobleme, denn immer wiederkehrende Alpträume und Schlafwandeln sind alles andere als erholsam und lassen sie langsam aber sicher verzweifeln. Hilfe bekommt sie von Adele, die sie "zufällig" kennenlernt und die ihre beste Freundin wird. Ohne dass David davon weiß. Schon im Klappentext erfährt der Leser, dass das Treffen der beiden Frauen keinesfalls zufällig geschieht und dass etwas viel Schlimmeres als Eifersucht dahintersteckt.   So weit, so gut. Obwohl voller Klischees, lässt sich das Buch sehr angenehm lesen und ist auch wirklich spannend. Zudem hat es mir ein interessantes Thema offenbart, von dem ich vorher nie gehört hatte. Das Problem ist nur, dass dieses Thema ab dem letzten Drittel zu weit ausgeschmückt und ausgereizt wurde. Die Handlung des Thrillers verliert sich irgendwann aufgrund dieses Themas, aufgrund der Tatsache, dass die Autorin mehr weiß als der Leser. Es wird verworren und man findet mehrere Textstellen, die völlig unlogisch sind, sich dann aber durch das Ende aufklären.   Die große Schwachstelle des Buches ist allerdings genau das, was man niemandem verraten soll: Das Ende. Völlig an den Haaren herbeigezogen liess es bei mir wirklich die Frage aufkommen, ob die Autorin ihre Leserschaft eigentlich verar***en will? Da hat der Hinweis im Klappentext, dass man das Ende niemandem verraten soll, wirklich seine Berechtigung, denn hätte ich vorher gewusst, auf was das Ganze zusteuert, hätte ich das Buch nicht gelesen.   MEIN FAZIT lautet hier: Obwohl das letzte Drittel mich sehr enttäuscht hat und ich mit dem Ende überhaupt nicht einverstanden bin, liess sich das Buch bis dahin sehr angenehm lesen. Spannung war vorhanden und am Schreibstil der Autorin ist nichts auszusetzen.

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  • Lesewochenende zu "Cruelty" von Scott Bergstrom

    Cruelty
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Was tust du, wenn man dir das Liebste nimmt? Und du erfährst, dass dein Leben eine Lüge war?  Gwens Leben steht Kopf. Gerade noch hat sie den 10. Todestag ihrer Mutter gemeinsam mit ihrem Vater verbracht, wenige Tage später erfährt sie, dass ihr Vater verschwunden ist. Doch nicht nur das. Plötzlich muss sie erkennen, dass ihr Vater ein geheimes Doppelleben geführt hat und eigentlich CIA-Agent ist. Was hat das alles zu bedeuten? Hat das Verschwinden ihres Vaters etwas mit dem Geheimdienst zu tun? Gwen bleibt nur eine Wahl – sie muss selbst aktiv werden und die Geheimnisse ihres Vaters aufdecken, um eine Chance auf ein Wiedersehen zu haben. Doch dabei stößt sie auf dunkle Machenschaften und muss erkennen, dass die größte Gefahr manchmal dort lauert, wo man sie nicht erwartet hätte ... Scott Bergstrom erschafft in "Cruelty" eine düstere Agentenwelt, in der seine Heldin Gwen erst einmal die Spielregeln erlernen muss, um ihr Ziel zu erreichen. Ihr habt die Möglichkeit, Gwen auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, wenn ihr mutig genug seid, an unserem Lesewochenende teilzunehmen! Mehr zum Buch: Zehn Jahre ist es her, seit ihre Mutter ermordet wurde. Wie immer verbringt Gwen den Todestag mit ihrem Vater. Danach reist er geschäftlich nach Paris. Tags darauf stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent. Und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren? Die CIA stellt die Ermittlungen schnell ein. Gwen hat eine einzige Spur: Den Namen eines Kontaktmanns in Paris. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Bald sieht sich Gwen einem internationalen Netzwerk aus Waffenschiebern, Drogendealern und Menschenhändlern gegenüber. Und sie erkennt: Wenn man diese Gegner besiegen will, muss man so hart und grausam werden wie sie. >> Hier geht es zur Leseprobe  Über den Autor: Scott Bergstrom arbeitete jahrelang als Texter und Creative Director in einer der größten und renommiertesten Werbeagenturen in Manhattan und entwickelte Print-, Fernseh- und Onlinekampagnen für namhafte Firmen wie Ford, Boeing, Chase sowie für das Auswärtige Amt der USA. Bergstroms Essays und Artikel über Architektur und urbanes Leben wurden in den USA und Europa breit publiziert. Sein Interesse gilt besonders den vernachlässigten Gegenden beliebter Touristenmetropolen – die er in «Cruelty» düster und anschaulich beschreibt. Gemeinsam mit ROWOHLT laden wir euch zu einem ganz besonderen Lesewochenende zu "Cruelty" ein und verlosen in diesem Zuge Leseexemplare. Wie viele? Das hängt von euch ab! Je mehr Leser sich für das Lesewochenende bewerben, umso mehr Bücher gibt es zu gewinnen!    Folgende Stufen gilt es zu erklimmen:    150 Bewerbungen --> 50 Bücher 300 Bewerbungen --> 75 Bücher 450 Bewerbungen --> 100 Bücher Wenn ihr mit uns gemeinsam vom 17.02. bis zum 19.02. "Cruelty" lesen und euch hier und auf den Social-Media-Kanälen mit dem Hasthag #lbcruelty über das Buch austauschen möchtet, bewerbt euch einfach bis einschließlich 12.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button * und verratet uns folgendes: Gwen ist keine Agentin und muss trotzdem schnell lernen, sich in der Welt des Verbrechens zu orientieren. Welche Fähigkeit ist dafür eurer Meinung nach ganz besonders wichtig? Ich drücke euch die Daumen und freue mich schon auf unser gemeinsames Lesewochenende mit "Cruelty"! *Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

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    • 760
  • "Spiritueller Langeweileroman" passt besser!

    Sie weiß von dir
    Ashimaus

    Ashimaus

    05. March 2017 um 10:19

    Protagonisten: Louise ist eine alleinerziehende Mutter eines 5-jährigen Sohnes. Louise ist sehr naiv und leichtgläubig. Manipulieren kann man sie gut, ohne das sie erstmal irgendwas in Frage stellt. Leider ist sie auch nicht sehr durchsetzungsfähig, geschweige denn standhaft gegenüber Versuchungen. David ist verheiratet mit Adele. Er ist ein Psychiater mit einem leichten bis mittelschweren Alkoholproblem. Seine Frau liebt er nicht mehr, lässt sich aber auch nicht scheiden. Gegenüber seiner Frau hat er den Hang zur Kontrolle. Dafür verliebt er sich in Louise, seine Sprechstundenhilfe, und fängt mit ihr eine Affäre an. Adele ist Davids Frau. Sie ist bildschön, wirkt süß und verletzlich und versucht die perfekte Ehefrau zu sein. Sie arbeitet nicht, möchte nur ihren Mann glücklich machen. Doch zwischen den beiden liegt schon vieles im Argen.  Sie neigt zu Überreaktionen. Von der Affäre zwischen ihrem Mann und Louise weiß sie Bescheid. Trotzdem sucht sie die Freundschaft zu Louise und hilft ihr wo sie kann… nur tut sie das nicht für Louise. Meine Meinung: Ich bin leider mehr als enttäuscht von diesem Buch! Der Klappentext hört sich so vielversprechend an, jedoch ist die Umsetzung in meinen Augen total fehlgeschlagen. Im Laufe des Buches wird einem schnell klar, dass der Klappentext einige wichtige Informationen dem Leser vorenthält. Hier handelt es sich !NICHT! um einen typischen realistischen (Psycho-) Thriller… wie man bei der Story eigentlich erwartet. Nein, hier fehlt ganz klar die Deklaration „spirituell“! Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar angefragt, geschweige denn gekauft! Ist halt einfach nicht mein Fall! Ich habe mich sehr durch das Buch gequält. Die ersten 350 Seiten ziehen sich wie Kaugummi. Es ist langatmig und leider überhaupt nicht spannend. Generell, finde ich, hat das Buch wenig von einem „Thriller“. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es schon nach der Hälfte abgebrochen. Der Schreibstil ist zwar flüssig lesbar, jedoch sind Adele und Louise beide in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir besonders anfangs ziemlich zu schaffen machte. Die Vergangenheit wird einem allerdings von einem allwissenden Erzähler erzählt. Das gefällt mir wiederum ganz gut! Somit hebt sich die Vergangenheit schon von der Erzählweise her von den Sichten der zwei Frauen ab. Die Protagonisten sind für mich alle etwas unsympathisch. Man merkt recht schnell, dass irgendwie alle einen „an der Waffel“ haben. Die Autorin versucht die Protagonisten immer wieder in einem anderen Licht darstehen zu lassen. Erst sympathisch, dann unsympatisch, dann wieder sympathisch… nur leider funktioniert das Ganze nicht. Man durchschaut schnell, worauf diese dreier Beziehung hinausläuft. Für mich ist leider besonders das Verhalten von Louise nicht nachvollziehbar. Sie ist teilweise wirklich naiv und einfältig, hinterfragt nichts und glaubt gutgläubig einfach alles. Von einer alleinerziehenden Mutter erwarte ich einfach mehr! Allein die Eifersucht auf die Schwangerschaft der Freundin ihres Exmannes gibt ihr wieder etwas Authenzität. Ab dem Punkt, wo die „zweite Tür“ ins Spiel kommt, weiß ich sofort, worauf das komplette Buch hinausläuft und der Ofen ist aus -.- Und natürlich endet es genau so, wie ich es mir gedacht habe… bis auf das letzte Kapitel… mit dem die Autorin leider nochmal einen draufhaut und somit für mich das Buch nicht gelungen erscheint (worauf sie wahrscheinlich damit abgezielt hat), sondern in dem Maße fehlgeschlagen, wie ich es noch nie erlebt habe bis heute! Das ist einfach too much! Damit ist sie übers Ziel hinausgeschossen! Für mich ist das Buch leider überhaupt nichts! Ich bin am Schluss echt sauer und bereue die vergeudete Lese(Lebens)zeit! „Thriller“ passt hier einfach überhaupt nicht, „spiritueller Langeweileroman“ trifft es viel besser! Von daher gibt es von mir leider nur 1/5 Sterne!

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  • Sie weiß von Dir

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    lenisvea

    lenisvea

    25. February 2017 um 19:29

    Produktdetails Einband Taschenbuch Seitenzahl 448 Erscheinungsdatum 20.01.2017 Sprache Deutsch ISBN 978-3-499-27265-3 Verlag Rowohlt Taschenbuch Zum Buch: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/sarah-pinborough-sie-weiss-von-dir.html Der Nr.-1-Bestseller aus Großbritannien: Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten Beinahe wäre Louise mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet. Kurz darauf lernt Louise auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee. Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luise Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louise spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer. Meine Meinung: Ich hatte im Vorfeld schon sehr viel von dem Buch gehört und war sehr gespannt darauf, der Klappentext hatte mich schon einmal sehr angesprochen. Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln, es war ein richtiger Pageturner für mich. Lediglich das Ende konnte mich gar nicht begeistern, es war mir zu absurd und realitätsfern. Es wird abwechselnd aus Louises und Adeles Sicht geschrieben, was das Ganze auch sehr interessant gemacht hat. Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet. Mit Luise konnte ich mich direkt gut hinein versetzen, eine junge frisch getrennte Frau, die nun alleine mit ihrem Sohn lebt und an einem freien Abend in einer Bar einen interessanten Mann kennenlernt, der sich später aber leider als ihr verheirateter neuer Chef herausstellt. Und wäre das nicht schwierig genug, freundet sie sich auch noch mit seiner etwas seltsamen Ehefrau an ... Alles in allem war dieses Buch für mich ein sehr gelungener raffinierter Thriller, lediglich das Ende hat meine Begeisterung etwas geschmälert, aber insgesamt war es ein tolles Leseerlebnis. Ich kann hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Thrillerfans geben. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne.

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  • Viel versprechender Klappentext aber was steckt dahinter?

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    Kayri

    Kayri

    21. February 2017 um 08:09

    Es geht um eine alleinerziehende Frau die in einer Bar einen Mann trifft, den dem sie sich betrinkt und ihn Küsst, Es stellt sich jedoch heraus das der Mann verheiratet ist und auch noch ihr Chef ist. Die Ehefrau findet heraus das das ihr Mann eine Affäre hat, und freundet sich mit ihr an. Was die arme Frau nicht weiß die Ehefrau weiß über alles bescheid und fängt ein Spiel mit ihr zuspielen...   Meine Meinung: Als ich den Klappentext gelesen hatte war ich so begeistern von diesem Buch, das Lesen viel mir locker und leicht die Seiten flogen nur so dahin aber es zieht sich alles sehr. Die Spannung bleibt teils aber es zieht sich trotzdem.  Die Charaktere haben mir gefallen. Jedoch hab ich nur 3 Sterne vergeben weil es keiner echter Thriller ist, wer einen Realistischen Thriller erwartet der ist hier fehl am platz. Da die beiden Frauen an Nachängste leiden gibt es einige Probleme bei ihnen, aber wie sie das bewältigen ist nicht "echt" also so was existiert nicht in echt. Ich war sehr enttäuscht als das Ende dann so kam als das ganze dann aufgeklärt wurde. Dies ist halt meine Meinung viele denken da bestimmt anders, aber für mich das ist kein Thriller.

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  • Psychothriller mit besonderem Ende

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    kointa

    kointa

    19. February 2017 um 20:09

    Dies Buch ist kein "normaler" Thriller, sondern ein Psychothriller. Die ganze Spannung die hier beinhaltet ist beruht nur auf der Psyche der Charaktere. Allerdings hatte ich leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch und es hat etwas gedauert bis ich hinein gefunden habe. Das lag wohl daran, das am Anfang doch sehr Detailliert das Leben von Louise beschrieben worden ist. Dann jedoch hat das Buch mich in seinem Bann gezogen. Die Geschichte ist Abwechselnd aus der Sicht von Adele und Louise geschrieben, so dass man sehr gute Einblicke in die beiden Charaktere erhält. wobei mir Louise gleich ans Herz gewachsen ist und man bei Adele weiß, dass die was im Schilde führt. Und das ist auch der Knackpunkt warum ich immer weiterlesen musste. Ich wollte herausfinden was Adele vor hat und was in Ihrer Vergangenheit wirklich geschehen ist. In kleinen Kapiteln wird auch immer wieder in kleinen Ausschnitten die Vergangenheit von Adele erzählt.  Das Buch wirbt mit dem Satz "Dieses Ende dürfen Sie niemanden verraten" und das stimmt auch. Glauben würde man es eh erstmal nicht. Allerdings muss ich sagen, war mir das Ende ein wenig zu abgedreht und unrealistisch. Mehr kann ich hier nicht darüber verraten ohne zu spoilern. Fazit: wer Psychothriller mit fantastischem Touch mag, wird dieses Buch lieben. Für alle die einen blutigen Thriller mit "Mörderjagd" erwarten ist es nichts.

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  • Tolles Buch und das Ende lässt einen sprachlos zurück

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    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    19. February 2017 um 19:11

    Klappentext/Inhalt: Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten. Beinahe wäre Louise mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet. Kurz darauf lernt Louise auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee. Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luise Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louise spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer. Meine Meinung: Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, war ich fasziniert und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich hatte einige Erwartungen und diese wurden mehr als erfüllt. Louise geht eines Abends in eine Bar und lernt den attraktiven und charmanten David kennen. Beinahe wäre da noch mehr gelaufen. Am nächsten Tag muss sie feststellen, dass die Bekanntschaft in ihrer Bar, ihr neuer Vorgesetzter ist und vor allem er ist verheiratet. Louise lernt nicht nur David besser kennen, sondern auch seine Ehefrau Adele. Es spinnen sich Intrigen, Vertrauensbrüche und vieles mehr um Louise und letztendlich muss sie um ihr Leben fürchten. Louise ist alleinerziehende Mutter eines wundervollen Sohnes. Sie liebt ihr Kind unbeschreiblich und genießt die Zeit mit ihm. Sie würde alles für ihn tun. Dennoch möchte sie endlich wieder einen Mann in ihrem Leben haben. Als sie eines Abends David kennenlernt, ist sie total von ihm angetan und würde ihn gerne näher kennenlernen. Als sich am nächsten Tag herausstellt, dass es ihr neuer Chef ist, ist sie natürlich total sprachlos und ihr ist die Sache auch ein wenig peinlich. Als sie auch noch herausfindet, dass er eine Ehefrau hat, ist sie enttäuscht. Da lernt sie endlich mal einen Mann kennen, der ihr gefällt und dann das. Dennoch lernen sich die beiden näher kennen und Louise fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Eines Tages lernt sie durch Zufall seine Ehefrau kennen und freundet sich mit ihr an. Die beiden verbringen schöne Stunden miteinander und Louise lernt so einiges von Adele. Louise merkt aber zu spät, dass Adele ein gefährliches Spiel mit ihr spielt. Als ihr alles klar wird, will sie nur noch das richtige machen und kann dabei alles verlieren. Der Einstieg ist mir gut gelungen. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und lässt einen nur so in die Geschichte fallen. Das Buch ist aus der Sicht von Louise, Adele und auch aus der Vergangenheit verfasst. Diese verschiedenen Perspektiven hatten positive Auswirkungen auf die Geschichte, da man dadurch die ganze Tragweite viel besser verstehen konnte. Mit Louise konnte ich mich gut identifizieren. Dennoch fand ich an manchen Stellen merkwürdig, dass sie ihr ganzes Leben nur noch nach David und Adele ausrichtet. Ich habe mich gefragt, ob sie keine anderen sozialen Kontakte pflegt. Zwischendrin war die Geschichte etwas langatmig und man hätte an der ein oder anderen Stelle schneller zum Punkt kommen können. Dennoch hat mich die Geschichte begeistern können, da wir hier mal wieder gut sehen können, zu was ein Mensch fähig ist, wenn er einen anderen Menschen liebt. Außerdem war die Thematik mit den Träumen und Ängsten hochinteressant. Mit der Auflösung und vor allem mit dem Ende habe ich absolut nicht gerechnet. Dass sich das Ganze schon so lange zieht und ein gewisser Jemand dies nie gemerkt hat, verblüfft mich immer noch. Ich hätte ja wirklich gerne gewusst, wie es mit den beiden am Ende weitergeht. Fazit: Dieses Buch hat mich am Ende sprachlos zurückgelassen. Mit so einem Ende habe ich nie gerechnet. Die Geschichte war spannend und sehr nervenaufreibend. Außerdem haben wir hier Intrigen, Lügen, Zweifel, Ängste und vieles mehr. Dies hat mir absolut zugesagt. Ansonsten gab es noch ein paar Längen und ich hätte mir gewünscht, man wäre eher auf den Punkt gekommen aber trotzdem konnte mich das Buch von der Thematik absolut begeistern. Wer auf Psychothriller steht, der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 4,5/5 Schreibstil: 4,5/5 Gesamtpaket: 4,5/5 4,5 von 5 Sterne

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  • Sehr viel Atmosphäre

    Sie weiß von dir
    SillyT

    SillyT

    19. February 2017 um 11:47

    Als Louise, eine alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Jungen, an einem freien Abend in einer Londoner Bar einen sehr netten Mann kennenlernt, weiß sie noch nicht, wer er ist. Doch schon bald stellt sie fest: er ist ihr neuer Chef und nicht nur das, dieser Mann ist auch noch verheiratet. Seine Frau ist eine umwerfende Schönheit, die sehr elegant und doch auch zerbrechlich wirkt und Louise fühlt sich mit ihren paar Pfund zuviel auf den Hüften wie ein Trampel. Dann eines Tages lernt sie durch einen Zufall ausgerechnet die Frau des Chefs, Adele, kennen und muss feststellen, dass diese nicht nur sehr nett ist, sie scheint auch Geheimnisse rund um ihre Ehe zu verbergen. Doch worum es hier wirklich geht, davon hat Louise keine Ahnung, denn das Kennenlernen mit Adele war kein Zufall. Meine Meinung: Gleich vorweg, ich würde hier vom Inhalt her sagen, dass ich das Buch eher als Psychothriller denn als Thriller einordnen würde, denn diese Spielchen, die hier zu Tage kommen, sind auf jeden Fall sehr auf die Psyche bezogen und man muss sich durchaus als Leser darauf einlassen können. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es zu Beginn ein wenig langatmig wirkte, da die Charaktere, vor allem Louise's Alltagsleben, deutlich beschrieben wird. Doch Sarah Pinborough hat einen wirklich sehr guten Schreibstil und schaffte es, mich schnell in ihre Geschichte zu ziehen. Mit wenigen Worten projiziert sie gleich Bilder vor das innere Auge, so dass Geschehen und Charaktere sehr deutlich werden. Sprachlich bleibt es dabei sehr gut verständlich und dadurch auch flüssig. Wie schon erwähnt, ist es gerade zu Beginn noch eher etwas ruhig und langatmig, doch schon bald war ich sehr verwirrt, was es mit Adele auf sich hat und welche Spielchen sie da treibt. Genau das fesselte mich an die Seiten und ich konnte gar nicht schnell genug lesen, um Klarheiten zu bekommen. Dabei bleibt aber alles so geheimnisvoll, dass ich hier wirklich keinerlei Ideen hatte, wohin die Reise gehen könnte und selbst die kleinen Puzzleteile, die die Autorin mir eröffnete, brachten eher Verwirrungen als Klarheiten. Wohin dann die Reise letzten Ende führt, ist dann eher unglaublich, aber einmal etwas ganz anderes, allerdings sollte man sich da durchaus drauf einlassen können. Mehr kann ich hier leider nicht verraten. Erzählt wird hier hauptsächlich durch die beiden Protagonistinnen Adele und Louise in der Ich-Perspektive. In abwechselnden Kapiteln schildern sie ihr Erlebtes, wobei hier schnell klar wird, dass Adele etwas im Schilde führt und gar nicht so das zerbrechliche Eheweib des Psychiaters David Martin ist. Auch gibt es hier kurze Kapitel aus Adeles Vergangenheit und zwar aus der Zeit nach dem Unfalltod ihrer Eltern, die bei einem Brand ums Leben kamen. Adele war eine zeitlang in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht und genau diese Kapitel sorgten dafür, dass ich mich immer mehr in Grübeleien rund um Adele begab. Die Charaktere sind hier sehr gut gezeichnet und die Wirkungen sehr unterschiedlich. So war mir Louise gleich sehr sympathisch, denn sie ist einfach eine ganz normale junge Frau, mit den typischen Alltagsproblemen, alleinerziehend mit Job und der Exmann hat eine neue Frau. Sie selbst hat ein paar Pfunde zuviel auf den Hüften, kommt selten vor die Tür und hat auch sonst sehr viele Selbstzweifel. Adele wirkt zunächst, vor allem auf Louise, sehr zerbrechlich, doch dank der Schilderungen aus ihrer Perspektive, konnte ich hier durchaus so einiges erfahren, doch trotzdem bleibt sie völlig undurchschaubar und zu keiner Zeit konnte ich sie und ihr Verhalten richtig zuordnen. David bleibt ebenfalls recht undurchschaubar und geheimnisvoll und auch bei ihm war ich mir nie so ganz sicher, wohin die Reise letzten Endes führen wird. Ein weiterer, interessanter Chrakter ist hier noch Rob, den Adele in der psychiatrischen Einrichtung kennenlernt. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend und Heroin süchtig, stellte ich mir hier durchaus die Frage, was die reiche und behütete Adele an ihm findet. Alles in allem sind die Charaktere sehr clever und undurchschaubar aufgebaut und sorgen hier für Wendungen, die ich als Leserin nicht einmal im Ansatz erahnen konnte. Mein Fazit: Wer clever aufgebaute Psychothriller mag, der wird hier durchaus seine Freude an diesem Buch finden, knallharter Thrill bleibt hier allerdings fern. Doch trotzdem ist es äußerst spannend, da ich keinerlei Ideen hatte, worum es hier wirklich geht. Die Charaktere sorgten noch einmal mehr für Verwirrungen und blieben großteils undurchschaubar. Wer viel Action und blutigen Thrill mag, der wird hier nicht unbedingt glücklich, wer sich auf etwas esoterisch angehauchte Atmosphäre einlassen kann und interessante, aussergewöhnliche Charaktere mag, wird einen spannungsgeladenen und undurchschaubaren Psychothriller erhalten, den man in kürzester Zeit verschlingt.

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  • Im Treibsand der Vergangenheit – Brillant, rasant und hoch spannend

    Sie weiß von dir
    Nisnis

    Nisnis

    16. February 2017 um 16:24

    London: Die alleinerziehende Mutter Louise lernt den attraktiven Psychiater David in einer Bar kennen und sie kommen sich etwas näher. Ein paar Tage später dann der Schock. David ist Louises neuer Chef. Als wenn dieser Umstand nicht schon kompliziert genug wäre, prallt Louise zufällig vor dem Kindergarten mit der zarten Adele zusammen, Davids Frau. Die beiden Frauen werden sehr enge Freundinnen, ohne das David von dieser Freundschaft weiß. Was aber Louise nicht weiß ist, dass Adele den Zusammenstoß und die Freundschaft mit ihr minutiös geplant hat und Adeles bizarrer Plan geht weit über ein Eifersuchtsdrama hinaus und er endet in einem skurrilen und fulminanten Showdown, der alles Vorstellbare in einen dunklen Schatten stellt. Die Autorin: Sarah Pinborough, geboren 1972 in Buckinghamshire, hat sich in ihrer Heimat schon als Autorin von preisgekrönten Jugendromanen und von phantastischer Literatur einen Namen gemacht. «Sie weiß von dir», ihr erster Thriller, wurde sofort in fast zwanzig Länder verkauft. (Quelle: Rowohlt Verlag) Reflektionen: Sie weiß von dir ist in Großbritannien bereits zum Nummer 1 Beststeller gekürt. Behind her Eyes, der Titel der Originalausgabe, trifft die Handlung auf den Punkt. Steven King twitterte am 11. Februar 2017: „Anyway, you should read BEHIND HER EYES. Even if it's not a thumping good read, it's bloody brilliant. Und ich kann diesem Tweet nur zustimmen. Sie weiß von dir ist brillant geschrieben und die Übersetzung scheint gelungen. Atmosphärisch unfassbar dicht an dicht reihen sich die Gedankengänge der beiden Hauptprotagonistinnen aneinander, sodass man als Leser tief in die Seelen der beiden weiblichen Figuren hineinblickt. Dadurch wird die Geschichte in einem hohen Tempo vorangetrieben, ohne das zahlreiche Ereignisse geschehen, aber die Spannung agiert dabei auf einem hohen Niveau. Die Inhaltszusammenfassung garantiert bereits, dass es letztendlich zu einem Showdown kommen wird, der es in sich hat, aber er verblüfft und übertrifft dann bei weitem meine Vorstellungskraft. Die Geschichte wird abwechselnd in den zwei Erzählsträngen Adele und Louise präsentiert. Es folgen noch weitere kleinere, die überwiegend rückblickend von Adeles Vergangenheit erzählen. Die Handlung dreht sich um die Freundschaft von Adele und Louise, wobei Adele ausschließlich nach einem verhängnisvoll inszenierten Plan vorgeht. Louise steckt in der Zwickmühle, da sie ihre Bekanntschaft mit David, die in einem Verhältnis mündet, Adele verheimlichen muss und gegenüber David muss sie die Freundschaft zu Adele verheimlichen, um von David nicht als irre Stalkerin dazustehen. Louise hat also dementsprechend ihren Kopf voller Gedanken, muss sich organisieren damit sie weder David noch Adele verliert. Sie geht gedanklich analytisch und spekulativ vor und quält sich mit dem Fluch ihres Lebens, ihren Nachtängsten. Auch Adele muss ihre Gedanken sorgfältig abwägen und geht dabei genauso analytisch vor, um die Umsetzung ihres abtrünnigen Plans nicht zu gefährden. Louise wie auch Adele analysieren alles und jeden und so spannend und gut die niemals vorhersehbare Story auch geschrieben ist, zwischendurch geht mir dieses analysieren und spekulieren richtiggehend auf den Geist. An dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr Abwechslung in der Entwicklung der Handlung gewünscht. Unterschiedlicher können die beiden Frauen nicht sein. Louise ist Mutter und Teilzeitsekretärin in einer psychiatrischen Praxis, während die gutaussehende Adele kinderlos ist und nie gearbeitet hat. Beide schlüpfen situationsabhängig immer wieder in Rollen, die sie in Wirklichkeit nicht sind und teilweise auch nicht spielen wollen. Ein Neuanfang für ihre Ehe führt das augenscheinliche Bilderbuchehepaar David und Adele in eine neue Stadt. David, Psychiater mit Fachgebiet Suchtkrankheiten und Zwangsstörungen, beginnt seinen Job in der gleichen psychiatrischen Praxis, in der auch Louise arbeitet. Anfangs erscheint David als Saubermann und Sonnyboy, doch schon bald lernt Louise auch seine cholerische Seite kennen die eine düstere Stimmung verbreitet und sie merkt, dass er immer wieder trinkt. Louise gerät immer mehr zwischen die Fronten. Die labil erscheinende Adele scheint David hörig zu sein. David kontrolliert sie mit Anrufen und mit Medikamenten und Louise spekuliert. Louise und Adele verbindet nicht nur ihre Freundschaft, sondern beide leiden auch unter Nachtängsten. Adele hat einen Weg gefunden Träume zu steuern, nachdem sie in ihrer Jugend ihre Eltern bei einem Feuer verlor und eine Zeitlang den Schlaf verweigerte und therapiert wurde. Als Adele Louise ein altes Notizbuch überlässt, beginnt Louise langsam Adeles Vergangenheit nachzuvollziehen. Ich schreibe an dieser Stelle zusammenfassend etwas mehr über den Inhalt, ohne die eigentliche Geschichte zu spoilern, damit jeder etwas besser für sich entscheiden kann, ob dieser Psychothriller etwas für ihn ist. Ich bin mir sehr sicher, dass er die Geister scheiden wird. Die Charakterzeichnungen von Adele und Louise sind ausführlich und dadurch sehr intensiv und auf die beiden Figuren konzentriert. Als Leser muss man sich darauf einlassen wollen und man muss unbedingt etwas Durchhaltevermögen für diesen Thriller aufbringen, da er sich immer wieder in Analysen und Spekulationen verliert. Irrsinn und Wahnsinn liegen hier eng beieinander und sie sind intelligent in diesem Psychothriller verwoben, der einige Wendungen bereithält. Der Showdown ist fulminant und doch hat er mich enttäuscht. Ich habe mit einem realistischen Ende und authentischen Auflösungen gerechnet und nicht mit einem Ende das so wirklichkeitsfremd wie ein Fantasy Roman ist. Trotzdem hat mich der brillante Schreibstil der Autorin sehr fasziniert, sodass ich dieses Buch sehr gern gelesen habe und spannend unterhalten war. Fazit und Bewertung: Ein brillant geschriebener Psychothriller, der sich überwiegend in den Köpfen der beiden weiblichen Hauptfiguren entwickelt. Spannend und rasant geschrieben, mit einem fulminanten Showdown, der jedoch so wirklichkeitsfremd ist wie ein Fantasy Roman.

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    • 3
  • Rezension zu "Sie weiß von dir"

    Sie weiß von dir
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    12. February 2017 um 16:34

    "Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten." So wird " Sie weiß von dir" im Rückentext und auf diversen Kanälen beworben. Darin schwingt ein Ton mit, der jeden Thrillerfan neugierig machen dürfte. In Verbindung mit dem angedeuteten Beziehungswirrwarr und einer mysteriösen Intrige war der Grundton für dieses Buch gefunden - und mein Interesse geweckt. Die Ernüchterung stellte sich dann leider ziemlich schnell ein: Das Buch ist über weite Strecken eine einzige Länge ohne ernstzunehmende Spannung. Statt eines Thrillers hielt ich vor allem in den ersten zwei Dritteln eher eine Charakter- und Beziehungsstudie in den Händen, in der lang und breit die Protagonisten und die Beziehungen zwischen ihnen entwickelt wurden. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus zwei Perspektiven: von Louise und Adele. Louise - die im Klappentext fälschlicherweise Louisa heißt - ist eine alleinerziehende Mutter und Sekretärin in einer Gemeinschaftspraxis. Sie ist ein herzensguter Mensch, allerdings leider auch ziemlich einfältig. Wann immer ich für einen Augenblick dachte "Jetzt fängt sie mal an nachzudenken!", fiel sie wieder zurück in die Rolle des kleinen Dummchens. Im Rahmen dieser Rolle waren ihre Gedanken und Handlungen durchaus glaubwürdig - aber auch ziemlich vorhersehbar. Adele, Davids Frau, war für mich lange ein großes Fragezeichen. Einerseits perfekt in der Opferrolle, andererseits mit psychotischen Anwandlungen, Wissen, das sie nicht haben dürfte, und Gedanken, die lange Zeit keinen wirklichen Sinn machen. Der dritte Protagonist, David, ist über weite Strecken mehr Spielball als eigenständig handelnde Person. Dadurch werden unterschiedliche Bilder von seinem Charakter geschaffen, die sich erst im letzten Teil des Buches zu einem Bild zusammenfügen lassen. Die Charaktere an sich werden gut beleuchtet. Auch wenn man ihre Intelligenz und Glaubwürdigkeit mitunter in Frage stellen kann, sind sie akzeptable Träger der Geschichte und gehen in den Rollen, die ihnen zugewiesen wurden, voll auf. Abweichungen von diesen Rollen, die als Selbstständigkeit oder Tiefe gewertet werden könnten, gibt es leider nicht.  Die Beziehungen untereinander werden glaubwürdig entwickelt, auch wenn diese Entwicklung vermutlich die Hauptursache für die spannungslosen Längen des Buches ist. Das Beziehungsdreieck erinnert mehr an Jugend- als an Erwachsenenliteratur und wird so lang und breit - und in fast immer gleicher Weise - ausdiskutiert, das es schon wieder unnötig konstruiert wirkt. Auch sprachlich lässt sich dieser "Thriller" eher der Jugendliteratur zuordnen. Die Sprache ist einfach und spätestens Formulierungen wie das gemeinsame "in die Heia" gehen an Stelle von "Sex haben" lassen nur noch müde mit dem Kopf schütteln. Apropos Thriller - da war ja noch was ... So etwas wie Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf, wenn sich die ganzen aufgespannten Fäden allmählich zusammenziehen. Dabei ist lange nicht klar, wohin das alles eigentlich führen soll, denn eine Lösung scheint irgendwann, zumindest in diesem Genre, nicht mehr möglich. Die Auflösung ist dann - nun ja, gewöhnungsbedürftig - sofern man sich gedanklich noch nicht in die Bereiche Mystery oder Phantastik verabschiedet hat. Wer einen realitätsnahen Thriller erwartet, wird mit dem Ende zumindest schwer enttäuscht sein. Fazit: Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten - denn es wird niemand, der einen echten Thriller erwartet, glauben. Was dem Klappentext zufolge ein spannender Thriller hätte werden können, driftet immer weiter in realitätsfernere Genre ab und macht vor allem sprachlich deutlich, dass die Autorin eigentlich im Jugendbuchbereich beheimatet ist. Enttäuschend.

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  • Sie weiß von dir

    Sie weiß von dir
    twentytwo

    twentytwo

    08. February 2017 um 18:32

    Louise ist entsetzt. Der Mann aus der Bar, mit dem sie beinahe im Bett gelandet wäre, ist ihr neuer Chef David Martin. Innerlich drei Kreuze schlagend, dass es dazu nicht gekommen ist, bereitet ihr die unmögliche Lage dennoch einiges Bauchweh. Als sie wenige Tage später Adele, seine Ehefrau kennenlernt, läßt sich Louise auf ein gefährliches Spiel ein. Dabei gewinnt sie Einblicke in die Ehe ihres Chefs, die sie zutiefst verwirren und sie gerät immer tiefer in den Sog dieser unheilvollen Beziehung. Hin- und hergerissen zwischen ihrer Loyalität gegenüber Adele und ihren Gefühlen zu David, verfängt sie sich in einem undurchsichtigen Gewirr aus Lügen und Täuschungen. Zu spät begreift sie, dass sie es mit zwei Psychopathen zu tun hat, die es verstehen sie geschickt zu manipulieren um sie bis an die Grenze des Erträglichen zu treiben. Fazit Eine verwirrende Geschichte die sich, zwischen realen Begebenheiten und parapsychologischen Wahrnehmungen wechselnd, durch das abstruse Beziehungsgeflecht einer Ehe kämpft.

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  • was für ein thriller was für ein ende......

    Sie weiß von dir
    Frauke2202

    Frauke2202

    02. February 2017 um 16:40

    Zum Inhalt Dieses Ende dürfen Sie niemandem verraten. Beinahe wäre Louise mit dem netten Mann aus dem Pub im Bett gelandet. Ein paar Tage später dann der Schock: David ist ihr neuer Chef. Und verheiratet.  Kurz darauf lernt Louise auf der Straße durch Zufall eine Frau kennen. Seine Frau. Bald sind die beiden Freundinnen. Keine gute Idee. Adele ist sehr schön und sie wirkt sehr verletzlich. Nach und nach verrät sie Luise Erschreckendes über ihre Ehe. Und Louise spürt: Sie hat sich in eine heikle Lage gebracht. Was sie nicht weiß: Die Begegnung mit Adele war kein Zufall. Adele hat einen Plan. Doch es ist keine Intrige aus Eifersucht. Es ist viel, viel schlimmer. Zur Autorin (Quelle Rowohlt Verlag) Sarah Pinborough, geboren 1972 in Buckinghamshire, hat sich in ihrer Heimat schon als Autorin von preisgekrönten Jugendromanen und von phantastischer Literatur einen Namen gemacht. «Sie weiß von dir», ihr erster Thriller, wurde sofort in fast zwanzig Länder verkauft. Meine Meinung Diesen Thriller habe ich in kürzester Zeit weggesuchtet......und ja das Ende ist.......unfassbar, nicht in Worte zu fassen, strange, einzigartig, anders. Zur Story an sich. Die Geschichte ist so alltäglich und doch so faszinierend. Frau trifft Mann. Es funkt. Und dann.....das Erwachen, er ist ihr neuer Chef. Alles klar, abhaken, lachen, weitermachen. Aber was, wenn die Frau des Flirts, der fast als ONS geendet hätte, sich mit einem anfreundet? Mitmachen? Was sagen? Louise macht mit. Läuft auch alles soweit ganz gut, wenn Adele, ihre Freundin und Frau des Chefs, nicht schon längst über alles Bescheid wüsste. Was hier gespielt wird, ist einfach unfassbar. Der Schreibstil war unfassbar abwechslungsreich, da jedes Kapitel von einem anderen der drei Protagonisten erzählt wird - wirklich nur drei - und zeitweise auch in die Vergangenheit gewechselt wird. Das Ende war dann mal was ganz anderes....aber das wird ja direkt am Anfang gesagt, man darf es niemandem veraten. Tut mir leid.

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