Sarah Quigley Der Dirigent

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Inhaltsangabe zu „Der Dirigent“ von Sarah Quigley

Die Symphonie des Winters Es ist eine Zeit, in der alle Musik gefriert. Doch im Kopf eines Mannes entsteht eine Symphonie, die den Menschen im belagerten Leningrad Mut und Hoffnung geben kann. Allerdings bedarf es eines todesmutigen Dirigenten, damit das Werk erklingen kann. - Ein ergreifender Roman über den Sieg der Kunst über die Barbarei. "Natürlich habe ich kein Herz! Ich habe es vor vielen Jahren, auf jener Treppe in Leningrad, Schostakowitsch geschenkt." Im Sommer 1941 verlassen die deutschen Soldaten klammheimlich Leningrad. Eine Katastrophe naht: Die Stadt wird belagert, soll dem Erdboden gleichgemacht wer-den. Der Großteil der Künstler und Kulturschaffenden wird evakuiert. Bis auf Dmitri Schostakowitsch, den wohl berühmtesten russischen Komponisten. Er bleibt, um seine Stadt zu verteidigen. Am Tage hebt er Gräben aus, des Nachts arbeitet er an einem neuen, unerhörten Werk. Doch ein anderer wird zum eigentlichen Helden: Karl Eliasberg, Dirigent eines zweitklassigen Radioorchesters und ebenso glühen-der wie hasserfüllter Bewunderer Schostakowitschs. Hungernd und im Angesicht des Todes wird Eliasberg mit seinem Orchester Schostakowitschs 'Siebte Sympho-nie' aufführen. - Ein hochmusikalischer, bewegender Roman über zwei beseelte wie getriebene Männer, die der Kälte einen humanen Klang abringen.

Ich hatte mehr erwartet

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  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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  • Literarische Perle über ein großartiges Stück Musik

    Der Dirigent
    Fornika

    Fornika

    27. April 2014 um 10:16

    1941: Deutschland bereitet sich auf die Belagerung von Leningrad vor und schneidet die Stadt systematisch von jeglicher Versorgung ab. Da treffen in der belagerten Stadt zwei völlig unterschiedliche Menschen aufeinander. Der eine ist der große Komponist Dmitri Schostakowitsch, Mitglied der musikalischen Elite Leningrads. Der andere, Karl Eliasberg, Dirigent des Radioorchesters, stand bisher immer außerhalb dieses elitären Zirkels. Doch während ein Großteil der wichtigen Künstler auf Befehl von oben nach Sibirien evakuiert wird, bleiben beide in der Stadt. Schostakowitsch schreibt in den Trümmern und unter ständiger Bombardierung seine berühmte siebente Sinfonie, genannt „Leningrader Sinfonie“.  Sarah Quigley hat hier die Entstehungsgeschichte eines der berühmtesten Stücke seiner Zeit aufgezeichnet. Es ist wirklich eine bewegende und mutige Geschichte, inmitten des Chaos und der Verzweiflung, des Hunger und Tod. Schostakowitsch und Eliasberg könnten nicht unterschiedlicher sein, egal ob das Persönlichkeit oder Ansehen in der Gesellschaft betrifft. Quigley charakterisiert ihre Protagonisten sehr gut, man lebt und fühlt mit ihnen mit. Selbst der unmusikalische Leser kann den Schaffensprozess des Komponisten sehr gut nachvollziehen, auch wenn mancher Fachterminus vielleicht einer Erklärung bedürft hätte. Ich würde jedem empfehlen sich die Sinfonie einmal anzuhören, denn Musik lässt sich nun einmal nicht wirklich perfekt in Worte fassen, auch wenn Quigley ihren Job sehr gut gemacht hat.  Für mich war „Der Dirigent“ eine wirklich außergewöhnliche Geschichte über die Menschen Leningrads, die knapp 900 Tage Belagerung mit eisernem Willen durchstehen mussten. Und über zwei Menschen, die die klassische Musik auch in diesen harten Zeiten am Leben gehalten haben und so vielleicht manchem etwas Hoffnung geben konnten.

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  • Rezension zu "Der Dirigent" von Sarah Quigley

    Der Dirigent
    Golondrina

    Golondrina

    12. May 2013 um 10:47

    Schostakowitsch 7. Sinfonie soll im besetzen Leningrad zur Stärkung des Durchhaltevermögens der ausgehungerten Bevölkerung und als Zeichen des Sieges gegenüber dem Gegner aufgeführt werden; die Partitur wird über die feindlichen Linien hinweg in die Stadt gebracht.  Frau Quigley hat es mir schwer gemacht mit den Romanfiguren: Schostakowitsch, arrogant und anstrengend, setzt das Leben seiner Frau und das seiner Kinder auf Spiel, weil er im belagerten Leningrad bleiben möchte und gibt ansonsten das Genie. Eliasberg - Namensgeber für den Romantitel - kann einem eigentlich leid tun bei seiner despotischen, quängelnden Mutter, gegen die er sich nicht auflehnen kann. Härte zeigt er dann jedoch gegenüber seinen Orchestermitgliedern, denen er grad mal die ohnehin karge Essensration streicht, wenn sie nicht pünktlich zur Probe erscheinen oder später kommen, weil sie zur Beerdigung der eigenen Frau gehen. Möglicherweise beugt er sich damit dem dahinter stehenden repressiven System, das bedingungslos der Diktatur Ergebenen Vergünstigungen anbietet und dem ansonsten das Leben Andersdenkender auch in dieser schweren Zeit egal ist. Das hat mir einen ganz neuen Blick auf die Musik gebracht und ich vermute, nicht unbedingt den, welchen Frau Quigley im Sinn hatte. Einzig einige der fiktiven Figuren zeigen noch etwas Menschlichkeit, das hat mich dann wieder mit dem Roman versöhnt.  

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  • Rezension zu "Der Dirigent" von Sarah Quigley

    Der Dirigent
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    10. February 2013 um 19:12

    Bevor der Krieg beginnt, lernt der Leser die drei Protagonisten kennen. Der Komponist Dmitri Schostakowitsch, der Geiger Nicola und der Dirigenten Karl Eliasberg, genannt Elias, begleiten wir durch den Krieg. September 1941 Leningrad wird belagert. Künstler und die Philharmonie werden ausgeflogen. Der Dirigent Elias muss zurückbleiben. Das Radioorchester muss die Moral der Bewohner Leningrads aufrechterhalten. Dmitri Schostakowitsch will in Leningrad bleiben, weil er seine 7. Sinfonie, die später als Leningrader Sinfonie in die Geschichte eingehen wird, noch nicht beendet hat. Er will sie unbedingt in seiner Heimatstadt komponieren und beenden. Der Geiger Nicolai, der seine neunjährige Tochter Sonja zu Verwandten schickte, bleibt ebenfalls in der Stadt zurück. Denn der Zug, in dem seine Tochter sass, wurde angegriffen. Er weiss nichts über ihren Verbleib. Vielleicht findet sie nach Hause. Täglich werden die Brotrationen verkleinert. Alle hungern, die Menschen verhungern und sterben auf offener Strasse. Stundenlang müssen sie für eine kleine Brotration anstehen. Karl Eliasberg muss sein Orchester sein Orchester auflösen, weil seine Musiker entweder gestorben sind oder an die Front müssen. Plötzlich erhält der Dirigent Elias den Auftrag, die eben beendete 7. Sinfonie von Schostakowitsch, aufzuführen. Wie soll er das bewerkstelligen? Die wenigen Musiker, die noch zur Verfügung stehen, können ihre Instrumente noch kaum in den Händen halten. Die Bläser haben keinen Atem mehr. Die Autorin schafft es, dem Leser die triste und hoffnungslose Atmosphäre eines Krieges zu übermitteln. Während des Lesens hat man die traurigen Bilder von verhungernden Menschen auf den Strassen vor den Augen. Man die drei Protagonisten immer vor Augen und fühlt mit ihnen mit. Dmitri Schostakowitsch und Karl Eliasberg sind haben damals wirklich gelebt. Dmitri Schostakowitsch gehört neben Strawinsky und Prokofjew zu den bedeutendsten Komponisten Russlands. Der Dirigent Karl Eliasberg versank nach seinem grossartigen Konzert in der Einsamkeit und starb verarmt.

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  • Rezension zu "Der Dirigent" von Sarah Quigley

    Der Dirigent
    Pongokater

    Pongokater

    29. November 2012 um 17:13

    Die im angehängten Interviiew von der Autorin berichtete Lektüre der großen russischen Epiker ist dem Text anzumerken. Er wirkt authentisch russisch, so phrasenhaft das klingt. Quigley schafft es, den Komponisten Schostakowitisch und seine Leningrad Sinfonie zu feiern, ohne dabei die Klischees der sozialistischen Heldenverehrung zu wiederholen. Die Leiden des Krieges werden mehr indirekt als direkt deutlich, zum Beispiel als der Dirigent Eliasberg, der eigentliche Held der Geschichte, im Sitzen dirigiert, weil er zu kraftlos zum Stehen ist. Kein Jahrhundertroman, aber ein inhaltlich und stilistisch überzeugender Roman..

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  • Rezension zu "Der Dirigent" von Sarah Quigley

    Der Dirigent
    Monika58097

    Monika58097

    03. October 2012 um 14:55

    Es ist Krieg. Leningrad wird belagert. Die Menschen leiden an Hunger. Viele Künstler werden evakuiert. Der Dmitri Schostakowitsch weigert sich jedoch zuerst. Er will helfen Leningrad zu verteidigen. Er arbeitet bis zum Umfallen. Tagsüber hebt er Gräben aus, nachts arbeitet er an der Siebten Symphonie. Auch wenn die Sirenen heulen und die Bomben fallen, er schreibt an seinem Werk. Nichts kann ihn davon abhalten, doch schließlich wird auch er zusammen mit seiner Familie evakuiert. Karl Eliasberg bleibt zurück. Er ist der Dirigent des Radioorchesters. Gleichzeitig bewundert und neidet er den Komponisten Schostakowitsch. In der belagerten Stadt gibt es immer weniger zu essen. Die Menschen leiden bittere Not. Die zugeteilten Essensrationen werden immer kleiner. Die Menschen fallen einfach um, sind tot. In dieser scheinbar aussichtslosen Situation, umgeben von Hunger und Tod, Elend und Auszehrung, bekommt Karl Eliasberg den Befehl, Schostakowitschs Siebte Symphonie in Leningrad aufzuführen. Die Musik, die Kunst soll die Moral und das Durchhaltevermögen fördern und sie soll dem Feind zeigen, dass Leningrad unbesiegbar ist. Mit einem stark minimierten Ensemble beginnt Eliasberg mit den Proben. Anfangs sind diese die reinste Katastrophe, können die Musiker vor Hunger und Kraftlosigkeit die Instrumente kaum halten. Doch sie halten durch und sie schaffen es die Symphonie aufzuführen! Ein grandioser Roman! Ein Roman selbst wie eine Symphonie! Sehr ausdrucksstark und sehr bildhaft geschrieben. Unbedingt empfehlenswert: Beim Lesen die Siebte Symphonie Schostakowskis anhören. Umso deutlicher kann man sich das Geschriebene vorstellen. Eine gelungene Komposition der Autorin, die Grauen und Schrecken des Krieges zu beschreiben und dann wieder die Musik und die Kunst hervorzuheben. Ein Roman, dramatisch, tief berührend und dies umso mehr, da die Personen Schostakowitsch und Eliasberg reale Personen sind. Ein Roman, der hoffentlich ganz viele Menschen begeistern wird. Ein Roman, den ich nicht vergessen werde.

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  • Rezension zu "Der Dirigent" von Sarah Quigley

    Der Dirigent
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    10. September 2012 um 02:57

    Leningrad ist eingeschlossen. Seit dem 08. September 1941 wird die Stadt von den Deutschen belagert. Es gibt kaum noch Nahrung, die Wasserversorgung ist zusammengebrochen, in der ganzen Stadt gibt es keine Katzen und Hunde mehr, sogar Ratten landen in den dünnen Suppen. Die ausgemergelten Menschen kippen einfach auf der Straße um und sterben. Oder sie werden von Fliegerbomben zerfetzt, denn die Deutschen fliegen dauernd Bombenangriffe gegen Leningrad. Die Suche nach Essen und der Kampf ums tägliche Überleben bestimmen den Alltag. Kultur hat da keinen Platz. Oder? Doch, zumindest die Musik lebt trotzdem weiter. Mitten in dieser fürchterlichen Situation komponiert Dmitri Schostakowitsch den größten Teil seiner Siebten Symphonie, die er der Stadt widmet, bevor er schließlich evakuiert wird. Zurück bleibt nur der Dirigent Karl Eliasberg, ein Mann, der mit seinem Rundfunkorchester immer im Schatten stand, immer nur der Zweitbeste war, obwohl es immer sein größter Wunsch war, zum illustren Kreis der berühmten Musiker Leningrads zu gehören. Aber nun wird er beauftragt, die Siebte Sinfonie in Leningrad aufzuführen, mit weniger als einem Drittel seines Orchesters und mit Musikern, die dem Hungertod näher sind als dem Leben. Die vollendete Partitur der Symphonie wird unter Lebensgefahr von einem Flugzeug durch die feindlichen Linien gebracht. Unter diesen Umständen eine dermaßen herausfordernde Symphonie, die eine Aufführungszeit von 70 Minuten hat, einzustudieren, grenzt an Wahnsinn. Aber ebenso, wie die anderen Leningrader sich nicht unterkriegen lassen, nimmt auch Eliasberg die Herausforderung an. Am 09.08.1942 wird die Siebte Symphonie in Leningrad aufgeführt und im Radio übertragen. Unterstützt wurde Eliasberg von dem Geiger Nikolai, den die Musik aus seiner Verzweiflung hilft. Nikolai hat seine musikalisch begabte neunjährige Tochter Sonja evakuieren lassen, aber ihr Zug ist angegriffen worden und er hat keine Nachricht von ihr. Standhaft weigert Nikolai sich, Sonjas geliebtes Cello zu verkaufen, selbst als er fast verhungert. Sarah Quigley verwebt in diesem außergewöhnlichen Roman historische Fakten geschickt mit Fiktion. Nikolai ist ein fiktiver Charakter und einzig normale Mensch in diesem Roman. Er ist gefühlvoll und ein Familienmensch. Seine Tochter Sonja liebt er über alles, und sie hat in seinem Leben die höchste Priorität. Eliasberg dagegen hat einen gestörten Kontakt zu seinen Mitmenschen, von denen er sich ständig zurückgesetzt und verlacht fühlt. Seine Familie besteht aus seiner hinfälligen Mutter, deren Verhalten ihn stark belastet. Aber durch die Aufgabe, die Siebte Symphonie zur Aufführung zu bringen, wächst er über sich hinaus. Schostakowitsch ist starrsinnig und ein Egomane. Seine Familie muss völlig hinter seiner Arbeit zurückstehen; den ständigen Kampf zwischen Alltag und Musik gewinnt regelmäßig die Musik. Auch den Musikern und Dirigenten gegenüber ist Schostakowitsch launisch und ungeduldig. Er denkt nur an sein Werk, nicht an andere Menschen. Für seine Arbeit ist das Alleinsein unabdingbar. Sarah Quigley macht in diesem Roman deutlich, dass es einige Parallelen zwischen dem Prozess des Komponierens und dem Prozess des Schreibens gibt. Für beides brauche man Entschlossenheit, Einsamkeit, Beharrlichkeit und den niemals versiegenden Glauben an sich, sagte sie auf der Lesung in Berlin. Mich hat begeistert, dass der Erstauflage des Buches eine CD mit der Siebten Symphonie beigelegt ist und die Musik mit der Sprache verbindet. Vor allem aber bin ich begeistert von der Eindringlichkeit, mit der hier von den Auswirkungen der Belagerung auf die Menschen und das tägliche Leben erzählt wird. Die Charaktere, sowohl die realen, als auch die fiktiven, sowohl die Haupt-, als auch die Nebencharaktere, wirken so lebendig, dass ich mit ihnen mitgelitten habe. Der flüssige Schreibstil liest sich sehr angenehm. Ich habe dieses wunderbare Buch voller Musik trotz der erschreckenden Szenen, die sich in der belagerten und angegriffenen Stadt abspielen, sehr genossen. Diesem gewaltigen Buch einer zarten Autorin wünsche ich viele Leserinnen und Leser.

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