Sarah Rees Brennan Tell the Wind and Fire

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Inhaltsangabe zu „Tell the Wind and Fire“ von Sarah Rees Brennan

Sarah Rees Brennanwriteswith fine control and wit, andI suspect that word of this magical thriller will pass through the populace with the energy of wind, of fire. Gregory Maguire, author of "Wicked" and "Egg and Spoon" In a city divided between opulent luxury in the Light and fierce privations in the Dark, a determined young woman survives by guarding her secrets. Lucie Manette was born in the Dark half of the city, but careful manipulations won her a home in the Light, celebrity status, and a rich, loving boyfriend. Now she just wants to keep her head down, but her boyfriend has a dark secret of his own one involving an apparent stranger who is destitute and despised. Lucie alone knows the young men s deadly connection, and even as the knowledge leads her to make a grave mistake, she can trust no one with the truth. Blood and secrets alike spill out when revolution erupts. With both halves of the city burning, and mercy nowhere to be found, can Lucie save either boy or herself? Celebrated author Sarah Rees Brennan weaves a magical tale of romance and revolution, love and loss. "
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  • Licht und Schatten liegen dicht beieinander

    Tell the Wind and Fire
    Aniday

    Aniday

    20. October 2016 um 21:16

    Eine Stadt, geteilt in Licht und Dunkel. Doch steht das Licht für gut und das Dunkle für schlecht?Lucie ist im dunklen Teil der Stadt aufgewachsen und vor Jahren entkommen. Nun geht sie bei den Reichen und Mächtigen des Lichts ein und aus, ist mit dem Sohn eines der wichtigsten Männer der Stadt zusammen. Doch ihre Vergangenheit, erfolgreich totgeschwiegen und verdrängt, scheint sie einzuholen, als man ihren Liebsten des Hochverrats verdächtigt und sie sich ihrer geschützten Welt gar nicht mehr so sicher sein kann. Denn unter der Oberfläche brodelt es - und die Stadt wird brennen.Das Buch ist wie ein Bericht verfasst. Ich meine das nicht im negativen Sinne, sondern dass Lucie ihre Geschichte erzählt, beginnend mit dem Tag, als das Dunkle erneut Einzug in ihr Leben erhält. Immer wieder bekommen wir auch Einblick in ihre Vergangenheit, erst zögerlich, später mehr, stets in dem Versuch, die Ereignisse zu verstehen und in ein rechtes Licht zu rücken. Die Geschichte selbst ist eher ruhig, geprägt von Rätseln und Geheimnissen, die man in vielen Punkten trotz zahlreicher Vermutungen nicht einfach durchschaut. Gerade dieser unaufgeregte Erzählstil hat ganz ohne große Action und Sprüche einen gewaltige Sogwirkung auf mich gehabt. Auch ist Lucie keine Protagonistin wie viele andere. Ich kann nicht einmal behaupten, dass sie mir immer sympathisch war: Sie duckt sich, gehorcht, spricht anderen nach dem Mund und versucht um keinen Preis aufzufallen. Das alleine kennt man vielleicht noch, aber sie ist im Gegensatz zu anderen nicht nur nach außen hin so. Das heißt nicht, dass sie dumm - es ist ihr Weg, sich und ihre Liebsten zu schützen. Ob es einem gefällt oder nicht (und wie erfolgreich es ist werde ich hier schon gar nicht spoilern), ich habe ihre Gründe verstanden und konnte es daher nachvollziehen, was mich nicht daran hinderte manchmal den Kopf über sie zu schütteln. Doch was über sie hereinbricht ist nicht oder nicht nur durch ihr Handeln ausgelöst und so macht Lucie auch eine wirklich tolle Entwicklung durch. Ich bin auf jeden Fall froh, hier keine Möchtegern-Kick-Ass-Heldin präsentiert zu bekommen, wie sie momentan gehypt werden. Aber eben auch kein unselbstständiges Mädchen, Lucie ist erfrischend mittendrin. Die zweigeteilte Welt fand ich interessant, wenn auch etwas blass - Magie, basierend auf Gegensätzen und die daraus resultierende Angst vor dem "anderen". Macht, Gier, Unterdrückung. Wesentlich mehr hat mich da der Inhalt zwischen den Zeilen überzeugt: Was ist gut, was böse? Gibt es gut und böse? Wie definiert man diese Begriffe und wann ist die schmale Grenze dazwischen überschritten? Das Buch wirft Fragen auf und nicht auf alle gibt es eine Antwort, hier ist der Leser selbst gefordert sich damit auseinander zu setzen. Und bei Fragen dieser Größe ist dies auch die einzige überzeugende Lösung.Insgesamt hat mir das Buch gefallen, es hat eine interessante Thematik, gelungene Charaktere und einen schönen Erzählstil. Vom Hocker gehauen hat es mich zwar nicht, dennoch empfehle ich jedem, den es anspricht, einfach mal reinzulesen!Das Buch basiert nach Aussage der Autorin auf "A Tale of Two Cities" von Dickens, ich bitte jedoch zu beachten, dass ich dieses Buch nicht gelesen habe und diese Rezension daher meine Meinung zu "Tell the Wind and Fire" alleine wiedergibt.

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