Sarah Schill Anständig leben

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(4)
(3)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Anständig leben“ von Sarah Schill

Nachhaltig kann jeder! „Einen Monat lang vegan leben. Ausgerechnet ich, die ich seit jeher jedem Vegetarier mein Beileid ausgesprochen habe und die wenig auf der Welt so glücklich macht wie ein fingerdickes, blutiges Rindersteak ...? Doch schon seit einer Weile kommen mir Zweifel an dem sorglosen Leben in unserer westlichen Wohlstandsblase. Um uns herum bricht die Welt zusammen, Ressourcen werden knapper. Immer lauter werden die Stimmen, die unseren maßlosen Verbrauch anprangern, den gedankenlosen Verzehr tierischer Produkte und die ungeheure Menge Müll, die wir anhäufen.” – Hier beginnt Sarah Schills Selbstversuch: vegan, plastikfrei, nachhaltig. Was daraus geworden ist: ein neues Leben. Denn wer sich der Wegwerfmentalität und des bodenlosen Massenkonsums in unserer Gesellschaft bewusst geworden ist, für den gibt es kein Zurück. Ein Ratgeber für alle, denen ihr ökologischer Fußabdruck nicht egal ist.

Stöbern in Sachbuch

Hygge! Das neue Wohnglück

Dank hometours taucht man ein in fremde Wohnungen und erhält tolle Inspirationen um eigene "hyggelige" Wohnmomente" zu schaffen.

sommerlese

Die Stadt des Affengottes

Modernes Indiana Jones in Buchform. Klasse!

RoteFee

Was das Herz begehrt

Ein anspruchsvolles Buch, bei dem sich alles um unser wichtigstes Organ dreht. Umfassend, verständlich und humorvoll.

MelaKafer

Wir hätten gewarnt sein können

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

kvel

Der Egochrist

ein zeitgemäßes Werk voller Authentizität, Introspektion und Kritik

slm

Nur wenn du allein kommst

Sehr lesenswerter Bericht, der informiert, nachdenklich macht und um gegenseitiges Verständnis wirbt.

Igelmanu66

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • anstrengend

    Anständig leben
    liebelesen

    liebelesen

    21. October 2014 um 06:52

    Mich hat dieses Buch etwas überfordert bzw war es mir zu anstrengend. Es gibt ja öfter Bücher wo ein Mensch beschreibt wie er eine Weile versucht anders zu leben. Ich finde gut wenn ein Mensch versucht etwas zu ändern. In dem Buch geht es alles ziemlich schnell und wirkt anstrengend, von einem auf den anderen Tag plötzlich vegan zu essen ohne es in Ruhe vor zu bereiten finde ich zu stressig. Dann kaum ist das umgesetzt versucht die Autorin gleich alles Plastik aus dem Leben zu verbannen. Was natürlich nicht eben leicht ist und zu diesen ganzen Änderungen kommt eine Fülle von Informationen wie Tiere behandelt werden, über Umwelt und vieles mehr. Mir persönlich ist das alles ein bisschen viel in einem Jahr, aber vielleicht ist das anders wenn man darüber ein Buch schreiben möchte. Im realen Leben finde ich Änderungen gehen langsam und Schritt für Schritt, ich würde lieber ein Buch lesen wo jemand mehr über sich selber schreibt als so viele Fakten auf zu führen.  Die hab ich auch schon in anderen Büchern gelesen seit ich Vegetarierin bin. Ich finde nicht das die in jedem Buch stehen müssen wo jemand seinen Versuch beschreibt anders zu leben.

    Mehr
  • Mutmachend, hoffnungsvoll, ehrlich!

    Anständig leben
    -RedSoul-

    -RedSoul-

    20. September 2014 um 17:08

    Sehr offen und unaufgeregt setzt sich Sarah Schill mit wichtigen Themen auseinander und berichtet von ihren Erfahrungen und Gedanken. Ich kann mich absolut mit ihr identifizieren und habe vieles auch so oder ähnlich erlebt. Sie geht das Thema sehr offen und neugierig an und ist dabei nicht dogmatisch oder überkonsequent. Am Ende macht sie mir aber in erster Linie Mut, dass es sich lohnt auch in kleinen Schritten vorwärts zu kommen und man nicht aufgeben sollte diese Welt ein Stück besser zu machen. Lesen absolut empfohlen!

    Mehr
  • Ohne Dogma...

    Anständig leben
    Havers

    Havers

    28. July 2014 um 20:08

    Nachdem Sarah Schill, Drehbuchautorin, Lektorin und Journalistin, ihren ökologischen Fußabdruck berechnet und ein Ergebnis erhält, das weit über dem erwarteten Wert liegt, beschließt sie, den Versuch zu wagen, diesen durch eine bewusstere Lebensweise auf ein Level zu bringen, das sich mit ihrem Gewissen vereinbaren lässt. Dieses Experiment dokumentiert sie in „Anständig leben: Mein Selbstversuch rund um Massenkonsum, Plastikmüll und glückliche Schweine“. Nicht dogmatisch sondern mit einem Augenzwinkern beschreibt sie ihre Bemühungen, ein besserer Konsument zu werden und lässt ihre Leser an den drei Phasen ihres Projektes teilhaben. In der ersten Phase macht sie sich Gedanken über ihre Essgewohnheiten und stellt konsequent auf vegane Ernährung um, was natürlich nicht unproblematisch bei häufigen Auswärtsterminen ist. Aber nach einigen Anlaufschwierigkeiten klappt das schlussendlich sehr gut. Haken dran! Phase zwei beschäftigt sich mit dem Verpackungswahn und massenhaften Einsatz von Plastik in unserem täglichen Leben. Hier wird die Sache schon kniffliger, denn viele Produkte, die wir ohne Nachdenken tagtäglich verwenden, werden nur mit Plastikanteilen bzw. -verpackungen angeboten (speziell im Bereich der Körperpflege wie z.B. Zahnbürsten, Duschgel etc.). Auch die Autorin muss hier einiges an Einsatz und Improvisationstalent zeigen, damit sie ihr selbst gestecktes Ziel erreicht. Mittlerweile nimmt allerdings gerade in Großstädten die Anzahl der Läden (auch im Food-Bereich) zu, die konsequent auf den Einsatz von Plastik verzichten. Erledigt! In der abschließenden dritten Phase bemüht sich Sarah Schill, die elektronischen Medien aus ihrem Alltag zu verbannen und dafür verstärkt am „Real life“ teilzunehmen und aktiv zu werden, was sie ohne größere Anstrengungen prima hinbekommt. Chapeau! Sarah Schill gelingt es, ihren Lesern Anstöße zu geben, und das macht sie nicht verbissen mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf sehr sympathische Art. Wenn nur ein Bruchteil der Leser die eine oder andere Anregung der Autorin aufgreift, im Alltag umsetzt und etwas bewusster lebt und konsumiert, ist schon sehr viel gewonnen.

    Mehr