Seht, was ich getan habe

von Sarah Schmidt 
2,8 Sterne bei4 Bewertungen
Seht, was ich getan habe
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Positiv (1):
Ro_Kes avatar

Ergründet die psychologischen Motive eines historischen Mordfalls, der bis heute ungeklärt bleibt. Sehr gut recherchiert aber mit Längen.

Kritisch (1):
E

Gruselige und düstere Geschichte, eine wirkliche Spannung fehlte, wirrer Erzählstrang! Die Übersetzung war mir zu salopp!

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Inhaltsangabe zu "Seht, was ich getan habe"

»Vater ist tot!« Zutiefst verstört starrt Lizzie Borden ihren Vater an, der blutüberströmt auf dem Sofa liegt. Auch ihre Stiefmutter wird tot aufgefunden – ebenfalls hingerichtet mit einer Axt. Eindeutige Spuren sind an jenem schicksalhaften Morgen des 4. August 1892 kaum auszumachen, dafür häufen sich die Fragen. Denn während die Nachbarn in Fall River, Massachusetts, nicht begreifen, wie einer so angesehenen Familie etwas derart Grausames zustoßen kann, erzählen diejenigen, die den Bordens wirklich nahestehen, eine ganz andere Geschichte: von einem jähzornigen Vater, einer boshaften Stiefmutter und zwei vereinsamten Schwestern. Schnell erklärt die Polizei Lizzie zur Hauptverdächtigen, deren Erinnerung jedoch lückenhaft ist. Wo war sie zum Zeitpunkt der Morde? Saß sie wie so oft unter den Birnbäumen und träumte vor sich hin? Oder ist sie doch verantwortlich für diesen Albtraum?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844917901
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:OSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum:01.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Starbucksvor 5 Monaten
    Langatmig (Hörbuchrezension)


    Als ich die Leseprobe zu Sarah Schmidts „Seht, was ich getan habe“ gelesen hatte, musste ich erst einmal alles zum Fall Lizzie Borden nachlesen und fand es höchstspanned. Besonders gefreut habe ich mich dann auf das Hörbuch, das auf zwei mp3-CDs im Osterwold Audio Verlag erschienen ist. Dabei handelt es sich um eine gekürzte Lesung mit einer Gesamtlänge von 536 Minuten. Und obwohl die Handlung hier bereits gekürzt ist, kam sie mir dennoch sehr langatmig vor.

    Zum Inhalt: Die fiktive Geschichte um Lizzie Borden beruht auf einer wahren Begegebenheit, nach der die erwachsene Lizzie, die noch im Hause des Vaters und der Stiefmutter lebte, beide tot auffand. Obwohl viel für Lizzie als Täterin spricht, wurde dieser Fall nie aufgeklärt. Im Roman wird dieser Mord aufgegriffen, und auch das Hausmädchen Bridget sowie Lizzies Schwester Emma kommen darin vor, außerdem ein geheimnisvoller Mann namens Benjamin. Aus vier verschiedenen Perspektiven wird über die Bordens erzählt und auf das Verbrechen im Jahre 1892 hingearbeitet.

    Der Perspektivenwechsel an sich ist der Autorin gut gelungen. Im Hörbuch werden die Figuren auch von vier verschiedenen Sprechern gelesen. Doch das Erzählte ist lang, oft sehr detailliert und damit langatmig. Einen Spannungsbogen konnte ich nicht entdecken. Die Erzählungen der Personen waren für mich anfangs außerdem recht verwirrend, so dass es sich bei diesem Roman möglicherweise eher anbietet, das Buch zu lesen.

    Wenngleich Sarah Schmidt einen überzeugenden Scheibstil hat, so ist es mir nicht gelungen, mich für dieses Hörbuch zu begeistern. Schade, denn der Fall Lizzie Borden ist an sich spannend und unheimlich zugleich. Ich würde Sarah Schmidt auf jeden Fall wieder lesen oder hören, aber „Seht, was ich getan habe“ hat für mich nicht gehalten, was ich mir versprochen hatte. 

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein psychologisch interessantes, beklemmendes Buch, basierend auf der wahren Geschichte eines Mordfalls.
    Eine beklemmende Familientragödie...

    Am 4. August 1892 findet Lizzie Borden ihren Vater und dessen Ehefrau tot in Ihrem zu Hause auf. Brutal ermordet und vom Mörder fehlt jede Spur. Sowieso gibt es kaum verwertbare Spuren und Hinweise auf den Täter. Keiner kann sich vorstellen wer es auf die beliebte Familie abgesehen haben könnte. Doch die Erzähler dieses Buches, erzählen eine ganz andere Geschichte. Der Vater war jähzornig, die Stiefmutter boshaft und die Schwestern scheinen sich nicht sehr zu mögen. Was ist in diesem Haus passiert?Das skurrile Verhalten von Lizzie gibt der Polizei und auch Lizzies Schwester Emma Rätsel auf, und bald wird diese zur Hauptverdächtigen der beiden Morde...
    Die Geschichte wird von vier verschiedenen Personen und deren Perspektiven erzählt. Der Tag des Mordes und der Tag davor wird beschrieben. Die Erzähler sind super, besonders die Stimme von Lizzie hat mich vollends überzeugt! Sie konnte die verstörte Psyche von Lizzie richtig greifbar machen! Alles wird sehr bildhaft beschrieben und man hat manchmal das Gefühl während des Hörens die hässlichen Gerüche in diesem Haus riechen zu können. Jede Erzählerin und auch der Erzähler schaffen ein Bild der Familie das beklemmend und schauerlich ist und viele Zweifel aufkommen lässt. 
    Ein unterhaltsames Buch mit einer guten Mischung aus Spannung und Psychologie. Dass die Geschichte auf wahren Ereignissen beruht und einige historische Fakten enthält fand ich zusätzlich sehr interessant. Der Schluss flachte leider etwas ab. Dennoch finde ich die Umsetzung der Geschichte sehr gelungen.

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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ergründet die psychologischen Motive eines historischen Mordfalls, der bis heute ungeklärt bleibt. Sehr gut recherchiert aber mit Längen.
    Es gab keine Liebe mehr

    Klappentext (Lovelybooks):


    "Vater ist tot!" Zutiefst verstört starrt Lizzie Borden ihren Vater an, der blutüberströmt auf dem Sofa liegt. Auch ihre Stiefmutter wird tot aufgefunden - ebenfalls hingerichtet mit einer Axt. Eindeutige Spuren sind an jenem schicksalhaften Morgen des 4. August 1892 kaum auszumachen, dafür häufen sich die Fragen. 


    Denn während die Nachbarn in Fall River, Massachusetts, nicht begreifen, wie einer so angesehenen Familie etwas derart Grausames zustoßen kann, erzählen diejenigen, die den Bordens wirklich nahestehen, eine ganz andere Geschichte: von einem jähzornigen Vater, einer boshaften Stiefmutter und zwei vereinsamten Schwestern. Schnell erklärt die Polizei Lizzie zur Hauptverdächtigen, deren Erinnerung jedoch lückenhaft ist. Wo war sie zum Zeitpunkt der Morde? Saß sie wie so oft unter den Birnbäumen und träumte vor sich hin? Oder ist sie doch verantwortlich für diesen Albtraum?


    Meine Meinung:


    Viele Autoren und Filmemacher hat dieser wahre Mordfall bereits inspiriert und somit gibt es einige Deutungsversuche, die Motive dieses brutalen Verbrechens zu ergründen. Oft beschränkte es sich auf möglichst blutige, erschreckende Bilder. 


    Sarah Schmidt nutzt jedoch eine Herangehensweise in ihrer Auseinandersetzung mit dem Fall, die ihr Interesse ganz auf die psychologischen Hintergründe legt und weniger auf Splattermomente. 


    Man merkt, dass ihrem Werk eine sehr gründliche Recherche zugrunde liegt und sie bestückt ein schreckliches Familiendrama, vor dem man am liebsten die Augen schliessen möchte, mit einer interessanten inneren Ebene, so dass mich die Geschichte von Anfang bis Ende für sich gewinnen konnte, auch wenn einige Längen spürbar waren. 


    Durch eine stetig wechselnde Erzählperspektive, die u.a. neben Lizzie auch ihre Schwestern portraitiert, entsteht eine sehr vielschichtige Betrachtungsweise und wenn ich auch eine solche Tat verabscheue, so wuchs in mir gleichzeitig Verständnis.


    Mir gefällt, wie neutral Sarah Schmidt ihr Werk transportiert und so beendete ich es zwar mit vielen ungeklärten Fragen aber mit dem Gefühl, tief hinter die Fassade einer Familie geblickt zu haben, in der es keine Liebe mehr gab und aus der ein Verbrechen entstand, für das es bis heute kein eindeutiges Urteil gibt.


    Diese ungekürzte Hörbuchfassung ist mit verschiedenen SprechernInnen vertont wurden, was mir sehr gut gefallen hat und dem vielschichtigen Erzählansatz unterstützend zur Seite steht. 


    Fazit:


    Ergründet die psychologischen Motive eines historischen Mordfalls, der bis heute ungeklärt bleibt. Sehr gut recherchiert aber mit Längen. Sehr gute 4 Sterne.

    Kommentare: 2
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    E
    elisakavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Gruselige und düstere Geschichte, eine wirkliche Spannung fehlte, wirrer Erzählstrang! Die Übersetzung war mir zu salopp!

    Gespräche aus der Community zum Buch

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