Sarah Schocke Green Superfoods

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Inhaltsangabe zu „Green Superfoods“ von Sarah Schocke

Grün hat besondere Power. Das beweisen allein die zahlreichen Anhänger von grünen Smoothies, die sich schon morgens aus Blättern, Kraut und Kräutern einen Gesundheitskick zum Frühstück servieren. Die grünen Superfoods sind die wirksamsten, die uns die Natur schenkt. Matcha-Tee, Weizen- und Gerstengras, Chlorella-Algen oder auch der gute alte Grünkohl gehören etwa dazu. Unschlagbar ist die Kombination aus Chlorophyll, Antioxidantien, Bitterstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, darüber hinaus die antibakterielle Wirkung. Mit 50 schmackhaften Rezepten und einem umfangreichem Info- und Serviceteil.

Informativ & knackig geschrieben mit leckeren Rezepten aus der vegetarischen & veganen Küche

— Kamima

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    Green Superfoods

    Kamima

    04. April 2017 um 14:10

    Die Autorin, welche als Ökotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin) lange Zeit in einem Ratgeberverlag für den Themenbereich „Gesunde Ernährung“ tätig war und nun als freie Journalistin & Buchautorin arbeitet, lebt aus Überzeugung vegetarisch. Und so ist es nicht verwunderlich, dass man in diesem Ratgeber vegetarische bzw. vegane Rezepte findet. Wobei die Rezepte nur die Hälfte des Buches ausmachen: die ersten 90 Seiten beschreiben, was ein Superfood und explizit ein grünes Superfood ist und geht dann genauer auf die einzelnen Gräser, Algen, Kräuter, Gemüse und Pulver ein. Dieser Teil ist wirklich informativ, denn auch wenn man irgendwann mal in der Schule etwas über Chlorophyll gelesen hat, tut eine Auffrischung in Sachen Ernährung manchmal ganz gut. Dass Informationen nicht langatmig sein können, beweist der kurz & knackig gehaltene Stil der Autorin, die in kurzen Abschnitten schnell zum Wesentlichen kommt. So lässt sich dieser Teil meines Erachtens sehr gut lesen. Mich persönlich freut es, dass Althergebrachtes, welches unsere Großmütter noch wussten, in diesem Buch wieder aufgegriffen wurde. Grünkohl, Löwenzahn, Girsch als Beispiel stand in meiner Kindheit bewußt auf dem Essensplan, ohne dass meine Mutter sich besonders über gesunde Ernährung ausließ. Es war einfach da, wurde aus dem Wissensschatz von Oma übernommen und wurde so in die nächste Generation weitergetragen. Modern sind die Rezepte, welche im 2. Teil des Buches folgen. Wer hier nun Hochglanzbilder erwartet, der mag dieses Buch wieder zur Seite legen. Wer aber Wert legt auf schmackhafte Basics wie Brotaufstriche, Smoothies, Salate, Wraps, Nachspeisen und warme Mahlzeiten aus Pfanne, Topf und Ofen, die übersichtlich aufgelistet sind in Zutaten und knapp gehaltene Zubereitung, der ist hier genau richtig. Mir gefällt besonders, dass bei jedem Rezept dabei steht, was die Zutaten uns Gutes tun: mal regt das Gericht den Stoffwechsel an, mal ist es gut für Herz & Kreislauf, ist eine Kalziumquelle o.ä. Hierzu gibt es übrigens am Ende des Buches auch ein „Verzeichnis der Indikationen“, was den Ratgeber abrundet und das positive Bild vervollständigt. Auch wenn ich anfänglich mit viel Skepsis an das Buch herangegangen bin, da mir persönlich das Wort „Superfood“ einfach zuwider ist, hat mich der Inhalt des Buches überrascht und letztendlich für sich eingenommen. Den Brokkoli-Bärlauch-Aufstrich kann ich euch sehr ans Herz legen, ebenso wie den Brokkolie mit Koriander-Zitronen-Sosse... diese beiden Rezepte habe ich schon ausprobiert und fand sie sehr lecker. Wer auf Hochglanzbilder verzichten kann, wer nicht nur auf „modernes“ Pillenfutter steht, sondern sich auf die althergebrachte, wie neue Natürlichkeit einlässt, dem kann ich das Buch „Green Superfoods“ empfehlen... welches übrigens auch Platz hat für ein violettes Superfood ;)

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