Sarah Smith Das dunkle Haus am See

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Inhaltsangabe zu „Das dunkle Haus am See“ von Sarah Smith

Ein Mord, ein verschwundenes Kind und eine Erbschaft, die niemand antreten darf. Was geschah wirklich im Haus der angesehenen Bostoner Familie Knight? Boston um die Jahrhundertwende: Man erinnert sich noch schaudernd der Tragödie, die sich vor zwanzig Jahren ereignete. Damals wurde der reiche Fabrikant William Knight brutal ermordet, sein achtjähriger Enkel, der Erbe seines immensen Vermögens, verschwand spurlos. Jetzt wird der österreichische Adlige und Wissenschaftler Alexander von Reisden, der zu einer Konferenz nach Boston gereist ist, für den verschollenen Erben gehalten, obwohl er das Gegenteil beteuert. Er muß feststellen, daß er, der bisher keine Erinnerungen an seine Kindheit hatte, vieles über das Bostoner Haus, die Familie und das, was vor zwanzig Jahren geschah, weiß.

Das hätte richtig spannend werden können, aber ...

— Hamburgerin

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  • Das hätte richtig spannend werden können, aber ...

    Das dunkle Haus am See

    Hamburgerin

    23. May 2017 um 19:31

    Es geht um Baron Alexander von Reisden, der von einer zufälligen Begegnung für Richard Knight gehalten wird. Richard, Erbe eines großen Vermögens, verschwand als Kind unter mysteriösen Umständen. Zum gleichen Zeitpunkt wurde der Großvater des Kindes ermordet. Nachlassverwalter und Erben wünschen sich nun, dass der gute Richard endlich für tot erklärt werden kann, damit das Vermögen Verwendung findet. Dazu soll möglichst die Leiche gefunden werden. Reisden, 27 Jahre jung, Chemiker, ist seit dem Tod seiner Frau schwermütig und leidet unter den Erinnerungslücken aus seinen Kindertagen. Warum der Gute sich dazu hinreißen lässt, aus Europa nach Boston zu reisen, um sich bei Teilen der Restfamilie als Richard auszugeben, einfach, weil ein ihm völlig unbekannter Arzt ihn auf einem Bahnhof anspricht, hat sich mir das ganze Buch über nicht erschlossen. Aber OK, der schwermütige Baron ist halt etwas skurril. Nun schleppt sich die Geschichte, überhäuft mit wirr geschilderten Nebensächlichkeiten und einer selbst für das Jahr 1906 albernen Liebesgeschichte, mit der Geschwindigkeit eines Faultiers voran, bis man endlich im dunklen Haus am See landet. Dort mutiert Reisden zu einer Mischung aus Sherlock Holmes und Hercule Poirot und konstruiert in einer theatralischen Familienaufstellung die Geschehnisse um die Ermordung des Großvaters und das Verschwinden des Kindes. Dazwischen noch immer deplatzierte Nebensächlichkeiten, wirre Gedankensprünge aller Beteiligten und fehlende Übersichtlichkeit, wer sich wo befindet, gerade denkt, handelt, träumt oder sich erinnert. Mein lieber Schwan, welch ein Kampf, bis denn mühsam klar wird, dass der zufällig entdeckte Baron tatsächlich der verschwundene Richard ist, aber vielleicht dann doch lieber nicht und wer den Großvater erschoss. Andere Mysterien bleiben ungeklärt, sollten wohl für die beiden Folgeromane um Reisden aufgehoben werden. Die Autorin hat viel Wissen um die Epoche einfließen lassen und eine interessante Hauptfigur erschaffen. Dafür die zwei Sterne. Der für meinen Geschmack völlig wirre Erzählstil und das mühsame Erhalten des Mysteriums "Isser's? Isser's nicht?" hat mir dann doch den Großteil des Lesevergnügens genommen. Die Folgeromane werde ich sicher nicht lesen.  

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  • Verschlungene Familientragödie

    Das dunkle Haus am See

    yesterday

    Dieses Buch ist ganz anders wie herkömmliche Krimis oder geheimnisvolle Familiengeschichten. Es gibt einen blutigen Hintergrund, ein Kind verschwindet und taucht möglicherweise als Erwachsener auf einem anderen Kontinent wieder auf. Doch das ist nicht alles. Erschwerend sind die Umstände: Die Geschichte spielt um das Jahr 1900, was heutzutage manche Handlungen nicht nachvollziehbar macht. Aber damals waren eben noch viele Dinge anders, vor allem was die Frauen sowie Beziehungen betraf. Die Hauptfigur, Alexander von Reisden, erfährt durch eine zufällige Begegnung und das Nachhaken bei einem Freund, dass er einem Buben ähnlich sehe, der vor zwei Jahrzehnten in Amerika verschwand. Seine Neugier und sein Beruf als Wissenschafter lassen ihn dorthin fahren und gemeinsam mit den Vermögensverwaltern der Familie mischt er sich in deren Alltag ein. Er will einfach nur herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, doch Teile der Familie sehen in ihm den heimgekehrten Jungen. Die Autorin unterstützt die schwrierigen Umstände der damaligen Zeit und die mühsame Aufklärung des Verbrechens mit ihrer Art zu schreiben und macht die Abläufe und die Taten der Protagonisten somit realistischer. Auch wenn dies bedeutet, dass es für uns Leser heute manchmal schwieriger zu verstehen ist, hat sie dennoch gut recherchiert und viel Arbeit hineingesteckt, was man beim Lesen durchaus merkt. Ein paar Stellen sind etwas in die Länge gezogen und leider wird zu Ende nur ein Teil der Wirrungen aufgelöst, das bringt einen Stern Abzug. Aber das kann auch einfach so gelöst sein, weil die ganze Wahrheit für die Beteiligten zu viel gewesen wäre, die Menschen von damals wäre vielleicht wirklich mit dem Ende, wie es sich jetzt darstellt, zufrieden gewesen. Außerdem endet die Liebesgeschichte auch so, wie es sich die meisten wohl wünschen (also fast zu gut für die damalige Zeit) - was will man mehr?

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    • 3

    yesterday

    19. December 2015 um 18:43
  • Rezension zu "Das dunkle Haus am See" von Sarah Smith

    Das dunkle Haus am See

    Winterzauber

    22. April 2010 um 14:26

    Das Buch war für mich eine doppelte Enttäuschung, da der Klappentext mir so gut gefiel. Ein Geheimnis, Entführung und spielt in England, genau das was ich gerne lese, wenn es denn gut ist. Dieses Buch kommt auf meine persönliche Flop-Liste. Schwerfällig geschrieben und teilweise wußte man gar nicht worauf der Autor hinaus will - schlechte Story nicht nachzuvollziehen und das Ende mehr oder weniger offen. Bei manchen Bücher ist es sicher gut, ein offenes Ende zu haben, bei diesem wirft es eher noch mehr Fragen auf. Also verschwendet Eure Zeit nicht damit !!!

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  • Rezension zu "Das dunkle Haus am See" von Sarah Smith

    Das dunkle Haus am See

    melli.die.zahnfee

    09. August 2009 um 00:05

    William Knight wurde vor 17 Jahren ermordet und sein Enkel verschwand spurlos. Jetzt wird der lebensmüde Wissenschaftler Alexander von Reisden für den Enkel Williams´gehalten. Um den Mörder oder Entführer aus der Reserve zu locken gibt sich Alexander sehr offiziell als Enkel aus. Charly, seit 40 Jahren der Hausarzt der Familie verhält sich jetzt merkwürdig, außerdem verliebt sich die Tochter des Hauses in Alexander. Doch wer ist nun wer ? Ein sehr ungewöhnliches Buch, dass manchmal etwas langatmig wirkt. Man weiss auch am Ende nicht, wer wer ist. Wer ist tot und wer der Mörder. Sehr raffiniert durchdacht, mit gutem Spannungsbogen und flüssig lesbar.

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