Sarah Stonich Die Hutmacherin

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Inhaltsangabe zu „Die Hutmacherin“ von Sarah Stonich

Am Ende ihres Lebens erinnert sich die fast hundertjährige Isobel Howard an jenen schicksalhaften Sommer 1936. Hätte sie das Geschenk ihres Mannes, eine Insel, nicht zurückgewiesen, wäre sie nie der extravaganten Malerin Cathryn begegnet. Von ihren Ideen inspiriert, fertigt Isobel Hüte nach der neuesten Mode und schon bald locken die ausgefallenen Kreationen die Sommergäste des Ortes an. Als Cathryn sich auf eine Affäre einläßt, gerät Isobels heile Welt ins Wanken und die Freundschaft wird auf die Zerreißprobe gestellt.

Mein Buch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Die Hutmacherin" von Sarah Stonich

    Die Hutmacherin

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    Das Buch ist literarisch hochwertig. Tiefgründig und unaufgeregt wird die Geschichte einer Frau erzählt, deren Leben sich in einem einzigen Sommer für immer ändert. In der Abwesenheit ihrer Familie wagt sie sich an die Erfüllung ihrer Träume. Eine Freundschaft, neu und aufregend, bringt Isobel Freude und gleichzeitig Trauer, denn nach diesem Sommer wird nichts mehr sein, wie es einmal war. Spannend geschrieben in einem intensiven Schreibstil.

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    • 2

    AmberStClair

    01. November 2014 um 21:50
  • Rezension: Die Hutmacherin von Sarah Stonich

    Die Hutmacherin

    Weisselilie

    14. May 2014 um 19:27

    Ein glücklicher Zufall brachte dieses Buch in meine Hände. Es wurde in meiner Bücherei aussortiert und von mir entdeckt und mitgenommen... Zum Glück! Denn es ist ein wundervolles und gefühlsintensives Buch, in dem zwei Frauen von den gesellschaftliches Prinzipien abweichen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen. 1999: Isobel Howard liegt im Krankenhaus und erinnert sich in Tagträumen und Halluzinationen an den Sommer '36 zurück. Sie erzählt, wie sie Cathryn kennenlernt und über ihre Eheprobleme mit ihrem Mann Victor, von dem sie vermutet, dass er sie betrügt und sich ihm deswegen verweigert. Als Victor mit den beiden Söhnen einen ganzen Sommer auf seiner Insel Abenteuer erlebt, bleibt Isobel mit ihrer Tochter zuhause und schneidert aus Langeweile Hüte für ihre spontan eröffnete Putzmacherei (dass man dort Hüte kaufen kann, wusste ich nicht). Dort begegnet sie Cathryn, die eigentlich in Cypress im Urlaub ist, ihr aber gerne hilft. So werden die beiden Freunde. Und wie es so unter Freunden ist, erkennt man, wenn es dem anderen nicht gut geht, und erzählt ihm/ihr Geheimnisse. So auch bei Cathryn und Isobel. Cathryn hat eine Affäre und Isobel soll ihr helfen, sie vor ihrem Mann geheim zuhalten. Dass das wohl nicht ganz klappt ist jedem klar... Während Isobel ihre Erinnerungen erzählt sitzt nahezu jedes Mal ihr einzig lebender Sohn Thomas an ihrem Bett und hört ihr andächtig zu und versucht schlussendlich für seine Mutter als "letzten Wunsch" herauszufinden, was mit Cathryn nach diesem Sommer geschah. Insgesamt ist diese Geschichte nicht allzu spannend, denn man kann sich ja denken, dass die Affäre nicht für immer geheim bleibt. Aber was dieses Buch so besonders macht sind die Beschreibungen, Gefühle und die Natürlichkeit. Es ist eine Geschichte, in der jeder mitspielen könnte, weil die Personen so menschlich sind. Isobels Angst unnd Zweifel an ihrem Mann und an der Affäre sind berechtigt und so wundervoll beschrieben. Cathryns verborgenen Gefühle bemerkt man nur beim genauen Lesen und ihre Liebe ist so toll, dass man sofort sie sein wollte, wenn sie nicht in der Zwickmühle wäre, dass sie eigentlich verheiratet wäre. Dies alles rundet der klasse Schreibstil ab, der nichts übertreibt aber auch nichts zu ungenau oder oberflächlich belässt. Die Landschaft, die Personen, die Gefühle, alles wird so toll beschrieben, dass ich teilweise nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Fazit: Eine unbeschreiblich tolle und ausdruckstarke Geschichte mit viel Gefühl.

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