Sarah Thornton Sieben Tage in der Kunstwelt

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Inhaltsangabe zu „Sieben Tage in der Kunstwelt“ von Sarah Thornton

Was Robert Altmans Film »Prêt-à-Porter« für die Modewelt war, ist Sarah Thorntons Buch für die Welt des riesigen Boom-Marktes der Gegenwartskunst: Nach welchen Regeln funktioniert sie? Wer entscheidet, welcher Künstler einer der ganz großen (und ganz teuren) wird? Was treibt die Sammler, die Galeristen – und was bedeutet all das für die Kunst und die Künstler selbst?Mit dem Handwerkszeug einer Ethnologin erkundet Sarah Thornton diese einzigartige Welt aus Kreativität, Geschmack und Macht, aus Status, Hoffnung, Geld und Intrigen. Sie hat mit über 250 Insidern, Künstlern, Galeristen, Kritikern, Kuratoren und Sammlern gesprochen und ist als kritische Beobachterin für eine Zeit selbst Teil der Kunstwelt geworden.Ihr Buch schildert lebensprall und gespickt mit intelligentem Klatsch und Tratsch die Menschen und Instituitionen, die die Kunstgeschichte der Zukunft schreiben.

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  • Rezension zu "Sieben Tage in der Kunstwelt" von Sarah Thornton

    Sieben Tage in der Kunstwelt
    Stefan_Albus

    Stefan_Albus

    03. March 2011 um 16:14

    Sie malen Bilder? Schaffen Skulpturen? Dann ein guter Rat: Ab in den Keller damit! Schnell! Besser, Sie zeigen das Zeug niemandem. Es sei denn, Sie sind ein durchgeknallter Borderliner mit dem Gewissen eines Lehman-Bankers, dem Vermarktungsgespür eines Drückerkolonnen-Managers und dem dicken Fell eines CSU-Ministerpräsidenten. Denn anders werden Sie mit ihren Werken keinen Erfolg haben. Und falls doch, ihn kaum überleben – das sind zumindest die Folgerungen, die man aus Sarah Thorntons Buch ziehen kann. Kann das sein: Der Kunstmarkt von der Laune einiger weniger Spin-Doktoren abhängig, Kunst eine Ware, der man weniger Respekt entgegen bringt als einer Tüte Bücklinge an einem Bottroper Marktstand, Großkünstler eher Manager als inspirierte Schöpfer neuer Ideen, die uns alle weiterbringen? Nun ja: Ja. Im Ernst: Thornton ist keine Journalismus-Praktikantin, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, sondern eine versierte Journalistin, die sich die Brennpunkte der Kunstwelt einmal genauer angesehen hat. Unaufgeregt, sachlich und dich mit einem guten Gespür für die Stellen, an denen es "Klick" macht, zeigt sie in ihrem Buch, was der "Kunstmarkt" heute ist: Ein Reaktor kurz vor dem Durchgehen, die nächste große Spekulations-Blase, ein Haufen Könige ohne Kleider, die jede Woche um ein anderes Platin-Kalb tanzen - auf jeden Fall etwas, vor dem wahre Künstler ihre Werke besser in Sicherheit bringen. Mein Fazit: Unbedingt lesenswert! Für Kunstliebhaber in etwa das, was früher die "So reparier' ich es selbst"-Schinken für das eigene Auto waren. Und vielleicht ein Anreiz, bei zeitgenössischer Kunst endlich nicht mehr auf das zu achten, was die Medien dazu raustun, sondern auf das, was der eigene Verstand dazu sagt. Kunst wirkt nämlich nicht durch die Brieftasche. Sondern durch den Hinterkopf.

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