Sarah Turner Windelwahnsinn

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Inhaltsangabe zu „Windelwahnsinn“ von Sarah Turner

Friede, Freude, Pustekuchen! Ist das Baby erst mal da, ist längst nicht alles rosarot und himmelblau. Sarah Turner schreibt offen und ehrlich über das Mutterdasein: den ungeschönten, chaotischen, nervenaufreibenden und zum Schreien komischen Alltag. Was sie von der Geburt über nächtliches Stillen bis Toilettentraining und Trotzanfällen erlebt, wird allen Müttern aus der Seele sprechen und sie zum Lachen bringen. Eine wunderbar direkte, äußerst witzige und sehr tröstliche Sammlung von Episoden aus dem Mutteralltag.

Es gibt keine guten oder schlechten Tage mehr: Seit ich Mutter bin, durchlebe ich oft sämtliche Gefühle an nur einem Tag.

— Kellerbandewordpresscom

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    Windelwahnsinn

    Kellerbandewordpresscom

    31. July 2017 um 11:24

    Meine Buchbewertung: Die liebe Bloggerin Sarah Turner hatte die Idee einige Geschichten aus ihrem Mütter-Blog 
im Buch zu verwenden. Es beginnt mit einer netter Vorstellungsrunde der Familie mit Bildern. So kann sich der Leser die einzelnen Personen besser vorstellen. Inzwischen frage ich mich, ob überhaupt irgendjemand in nur eine Schublade passt. Im Nachhinein war es blöd von mir, gewisse Muttertypen von vornherein zu meiden. Und noch blöder, dass ich versucht habe, mich selbst in so eine Schublade zu stecken Aber wer kennt es nicht, verleitet zu werden und andere nach Aussehen oder Auftreten in eine entsprechende Schublade zu stecken. Suchst du auch manchmal deine Schublade oder bist du offen für alle? Auch ich hatte meine Vorurteile gegenüber Familien mit Kindern bevor ich selbst welche bekam. Oder fand Tragemamas öko damals. Ich find das Tragetuch nicht mehr öko, aber meine beiden Kinder fanden es einfach doof. Da kann ich gut mit Sarah mitfühlen und teile Ihre Meinung voll: Das Tragetuch und ich, wir hatten nicht wirklich eine Zukunft. —— Ich unternehm einen Versuch mit einem original Didimos Tuch und bekam einen persönlichen Kurs im Didimos Geschäft von einer Nachkommin der Erfinderin. Trotzdem fand mein Sohn kein Gefallen darin und auch keine Ruhe. Stattdessen hatte ich nun sein Geschrei direkt an meinem Ohr und hatte keine Möglichkeit dem zu entkommen. Waaah! Auch eine andere Tragehilfe war nicht erfolgreicher. Wer also Interesse an einer nagelneuen spitzen Stokke Trage hat, kann sich gern bei mir melden. (Kein Werbelink, privat) Dazu kamen meine Bandscheibenprobleme. Ach, und wie gemütlich meine Babys im Kinderwagen lagen. So friedlich und so gar nicht tragebedüftig. Das freute mich sehr. Sie schliefen darin viel und fühlten sich wohl. So erzählt die Autorin einige ihrer Erfahrungen und auch ihren Streit mit dem Mann, wer es schwerer hat – die Vollzeitmama oder der Vollzeitarbeitende. Wer hat es eurer Meinung schwerer?   Aber auch Themen wie Eltern-Sex, Hängebusen und Indoor-Spielhöllen kommen nicht zu kurz. Was sie als Mutter nie tun wollte (jetzt aber tut) berichtet Sarah sehr eindrucksvoll. Ich fand mich beim vermehrten Lauterwerden, Freunden/Bekannten mit Kindern sagen „deine kinder sind aber groß geworden“, Papa zum Ehemann sagen voll wieder. Tolle Schreibidee war die Alte-Zeiten-Hinterhertrauer-Skala. Habe ich sehr gern gelesen. Was beim Zweiten anders ist schildert die Autorin als Zweifachmama. Zweitgeborener sein heißt nicht Zweitbester sein.   Sehr schöne Auflistung und Erläuterungen zu den Schattenseiten und Sonnenseiten mit Kindern. Mein Lieblingszitat aus dem Buch: »Nur weil man total fertig ist, ist man noch lange keine schlechte Mutter.« Sarah beschreibt gut ihren Kampf eine gute Mutter sein zu wollen und gibt an keine Supermutter zu sein und auch gar keine sein zu wollen. Durchmogeln ist ihre Devise In meinem Blogarchiv findest du auch ein Artikel von mir zu dem Thema: Geschichten vom Scheitern oder doch richtig gemacht? Fazit: Es gibt keine guten oder schlechten Tage mehr: Seit ich Mutter bin, durchlebe ich oft sämtliche Gefühle an nur einem Tag. Manchmal sogar in nur einer Stunde. Vielen Dank an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für das kostenfreie Rezensionsexemplar. Mehr Buchtipps auch bei www.kellerbande.wordpress.com

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  • Meckert ehrlich

    Windelwahnsinn

    Eva-Maria_Obermann

    10. March 2017 um 00:21

    Sarah Turner berichtet sehr ehrlich aus dem Leben als Mutter zweier Jungs. Von der Schwangerschaft bis zu dem ganz normalen Alltag schafft sie dabei immer wieder die Belastungen aufzuzeigen. Immer dabei ein wunderbar ironischer Ton, eine offene Art und die Kunst, andere nicht anzuklagen, die eine andere Meinung vertreten. Eine Seltenheit gerade unter Mütter. Sehr schön finde ich, dass die Autorin den Vater nicht ausklammert. Sie präsentiert ihn nicht nur als Erzeuger der gemeinsamen Kinder, sondern als Erzieher und Mann an ihrer Seite. Gleichzeitig zeigt sie dabei auch auf, wie unterschiedlich die Verteilung von (Haus)Arbeit dennoch ist. Dass es dabei zu Krisen und Streitereien kommt, lässt Sarah Turner nicht außen vor. Da fliegen schon mal die Fetzen und fast täglich genervte SMS. Denn das was Sarah Turner als Figur hier ist, ist genau das. Genervt. Die Kinder nerven sie, der Mann nervt sie, die Mutterrolle nervt sie, die Zuschreibungen nerven sie, der Schlafmangel nervt sie, die Hausarbeit nervt sie. Das Buch könnte als einzige große Meckerei am Leben durchgehen, würde sie nicht wenigstens ab und an erklären, dass sie die Kinder liebt und auch die schönen Momente kennt. Die finden nur leider kaum Einzug ins Buch. Erzählt sie auf der einen Seite noch, wie lieb sie ihre Jungs hätte, nennt sie sie auf der nächsten „Arschlöcher“. Eine fragwürdige Zuschreibung vielleicht. Aber vor allem eines: Ein Ventil. Denn auch das wird schnell klar: Für Sarah ist das Meckern, die SMS, die Beschimpfungen das Ventil, das sie braucht, um durch den Tag zu kommen. Dass sie dennoch anerkennt, dass sie dabei ungerecht wird, ihren Kindern und ihrem Mann gegenüber, macht sie menschlich und gibt dem Buch Tiefe. Die hat es auch bitter nötig. Denn wie vielen, fällt es auch der Erzählerin leicht, nur das Schlechte zu erwähnen. Die positiven Erlebnisse bleiben auf einzelne Sätze beschränkt. Kinder zu haben wird zur unerträglichen Last. Eine Antwort auf den Druck gegenüber Müttern, immer perfekt, geduldig und liebevoll zu sein, aber über das Ziel hinausgeschossen. Statt einem Mittelmaß droht das Buch das gegensätzliche Extrem zu zeigen. Dabei, und das wird eben ansatzweise gut deutlich, hätte die Autorin das Potential. Als arbeitende Mutter, die einen modernen Blick auf Mutterschaft und Beziehungen hegt, könnte sie neue Wege gehen, statt nur die alten zu verteufeln. Natürlich sind dabei viele Probleme, die angesprochen werden, wahr. Das zeigt sich besonders in den Kommentaren der Blog-Leserinnen, die immer wieder eingestreut werden. Menschen, die sich mit Sarah identifizieren können, weil sie die gleichen – oder ähnlichen - Probleme haben. Mit Sicherheit ist es dabei leichter, gemeinsam mit den Augen zu rollen und auszuflippen. Aber ist das nicht am Ende nur Polarisierung? Mit Sicherheit. In ihren Texten schafft die Autorin aber immer wieder, wenigstens die Spur der anderen Meinung einzuflechten. Ob das nun die Verzweiflung des Kindes ist, allein schlafen zu müssen oder der Stress eines Vollzeitjobs, wenn zu Hause nicht nur die Kinder, sondern auch eine geschaffte Ehefrau warten. Sarah Taylor findet dafür Raum. Windelwahnsinn ist im Grunde kein Buch für junge Eltern, sondern eines, das auch getrost werdenden oder „älteren“ Eltern in die Hand gedrückt werden darf. Es ist ehrlich, persönlich, ohne den Finger in eine angeblich richtige Richtung zu strecken. Nicht ohne Schwächen, aber gut zu lesen.

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