Sarah Waters The Paying Guests

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Inhaltsangabe zu „The Paying Guests“ von Sarah Waters

'There came the splash of water and the rub of heels as Mrs Barber stepped into the tub. After that there was a silence, broken only by the occasional echoey plink of drips from the tap... 'Frances had been picturing her lodgers in purely mercenary terms - as something like two great waddling shillings. But this, she thought, was what it really meant to have paying guests: this odd, unintimate proximity, this rather peeled-back moment, where the only thing between herself and a naked Mrs Barber was a few feet of kitchen and a thin scullery door. An image sprang into her head: that round flesh, crimsoning in the heat.' It is 1922, and London is tense. Ex-servicemen are disillusioned, the out-of-work and the hungry are demanding change. And in South London, in a genteel Camberwell villa, a large silent house now bereft of brothers, husband and even servants, life is about to be transformed, as impoverished widow Mrs Wray and her spinster daughter, Frances, are obliged to take in lodgers. For with the arrival of Lilian and Leonard Barber, a modern young couple of the 'clerk class', the routines of the house will be shaken up in unexpected ways. And as passions mount and frustration gathers, no one can foresee just how far-reaching, and how devastating, the disturbances will be. This is vintage Sarah Waters: beautifully described with excruciating tension, real tenderness, believable characters, and surprises. It is above all a wonderful, compelling story. (Quelle:'E-Buch Text/28.08.2014')

Handwerklich solide, aber für die Länge zu wenig abwechslungsreich. Die Hälfte hätte gereicht.

— Wiebke_Schmidt-Reyer

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    The Paying Guests

    Wiebke_Schmidt-Reyer

    19. January 2018 um 09:35

    Frances Wray lebt mit ihrer Mutter im Haus der Familie bei London. Der Krieg hat ihre zwei Brüder gefordert, und der Vater hat das Familienvermögen durch Fehlinvestitionen verloren und ist verstorben. Der Lebensstandard der Familie, die an Dienstboten gewohnt war, ist drastisch gesunken. Frances versorgt sie beide mit Gerichten aus dem billigsten Fleisch und flickt unermüdlich Löcher in ihren abgewetzten Kleidern. Um das Haus halten zu können, sehen die beiden Frauen sich gezwungen, die Zimmer der gefallenen Söhne zu vermieten. Das junge Ehepaar Barber - Lilian und Leonard - zieht ein. Nach anfänglichen Berührungsängsten (Frances und ihre Mutter wissen nicht, wie man sich als Vermieter verhält, wie viel und welche Art von Kontakt schicklich ist) freundet sich Frances mit Lilian an und fühlt sich mehr und mehr auch körperlich von ihr angezogen. Es kommt nicht nur zu einer Liebesbeziehung zwischen den beiden Frauen, sondern auch zu einer Katastrophe, die nicht nur die Beziehung, sondern auch die Menschen an sich auf eine harte Probe stellt.Die Geschichte wird sehr detailliert erzählt und beschreibt umfangreich die Protagonisten - insbesondere Frances - und ihre Beziehungen zueinander. Schon zu Beginn des Romans wurde mir das zu viel. Ich habe lange darauf gewartet, dass mal was Interessantes passiert. Frances putzt ewig das Haus, fährt mit dem Bus nach London und wieder zurück, kocht billige Gerichte, hält ungelenke Schwätzchen mit ihren Mietern und oberflächliche Konversationen mit ihrer Mutter. Man lernt sie als eine nach außen hin gut funktionierende Person kennen, die aber eine tiefe innere Traurigkeit mit sich herumträgt. Ihre ewige Putzerei ist ein Ausdruck, wie ordentlich sie das Leben der beiden Wray-Frauen zusammenhält - alles hat einen makellosen Schein. In der Freundschaft mit Lilian kann sie endlich aufleben und ein paar - zunächst noch ganz harmlosen - Vergnügen nachgehen. Sie vernachlässigt ihre Hausarbeiten; Staub setzt sich auf den Kaminsimsen ab, aber Frances hat - wenigstens in ihrem Inneren - endlich so etwas wie ein Leben jenseits von Sorgen und Verpflichtungen. Ihre Mutter aber betrachtet die Freundschaft mit der Mieterin mit Argwohn, und als die Beziehung erotisch wird, müssen Lilian und Frances sie natürlich sowohl vor Mrs Wray als auch Leonard und der ganzen Welt verstecken. Dann passiert die große Katastrophe, die das Leben der beiden Protagonistinnen ab da völlig beherrscht, und wieder müssen sie etwas für sich behalten.Es geht also um eine Person, die nie wirklich sie selbst sein kann. Ein paar kurze Einblicke in Frances' frühere Jahre machen deutlich, dass sie durchaus eine rebellische Seite hat, dass sie einmal versucht, ihr Leben selbst zu bestimmen, aber es führte nicht zum Glück, und sie hat sie hat sich und ihre Sehnsüchte gänzlich dahinter verschanzt, das Leben ihrer Mutter und den Haushalt aufrechtzuerhalten. Dank Lilian wagt sie es wieder zu träumen, aber dann kommt die Katastrophe dazwischen.Durchaus bemerkenswert an dem Buch finde ich die Personendarstellungen. Die Figuren sind gut durchdacht und authentisch. Die Erzählung spielt Anfang des 20. Jahrhunderts, und mit Sicherheit sind die gesellschaftlichen Begebenheiten dieser Zeit sehr detailgetreu wiedergegeben. Allerdings ist diese Geschichte nicht an ihre Zeit gebunden; sie hätte sich überall und zu jeder Zeit so abspielen können. Unmögliche Liebe und daraus resultierende Katastrophen kann es zu allen Zeiten aus den unterschiedlichsten Gründen geben. Ich fand es insgesamt zu langatmig und zu wenig abwechslungsreich. Zahllose Personenhandlungen, Episoden und Dialoge verdeutlichen doch immer nur wieder die gleichen Charakterzüge, die gleichen Probleme. Die Grundidee - das Drama von Frances' reichlich verkorkstem Leben - hätte sich auch wesentlich knackiger darstellen lassen. Einen von drei Sternen vergebe ich für das solide schriftstellerische Handwerk, sowas muss man auch erst mal viele hundert Seiten lang schreiben. Gefesselt hat es mich allerdings nicht. Ich habe mich ziemlich durchgequält.

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  • Solider Waters-Roman, dem aber "das gewisse Etwas" fehlt...

    The Paying Guests

    WildRose

    06. January 2015 um 00:16

    Was erwartet man von Sarah Waters? Spannung, Romantik, Drama, überraschende Wendungen, eine düstere Atmosphäre, Geheimnisse und "das gewisse Etwas". "The Paying Guests" bietet sowohl Spannung - immerhin geht es in dem Buch um ein Verbrechen - als auch Romantik, Drama und Leidenschaft. Nichts ist so, wie es scheint, die Atmosphäre tatsächlich ziemlich dunkel, die Protagonistin vielschichtig und interessant - dennoch aber fehlt dem Buch das gewisse Etwas. Woran könnte dies nun liegen? Obwohl mich die Geschichte stellenweise sehr fesselte und Sarah Waters in dem Roman wieder einmal ihr schriftstellerisches Talent beweist, kann die Handlung nicht hundertprozentig überzeugen -  vor allem, da zumindest ich beim Lesen sehr schnell eine Vermutung hatte, in welche Richtung sich diese Geschichte entwickeln und wer welches Verbrechen begehen würde... Zudem braucht das Buch sehr, sehr lange, um einmal Schwung und Tempo aufzunehmen; dann geschieht zwar etwas sehr Spannendes, "Großes", doch anstatt die Handlung nun wirklich voranzutreiben, reitet die Autorin leider ewig auf Details herum, sodass es schwer fällt, immer ganz bei der Sache zu bleiben. Hundert Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet; im Gegenteil, sie hätten es vermutlich zu einem wirklich guten Thriller gemacht. So aber ist das Buch zwar eine insgesamt gelungene Kombination aus Liebesroman und Krimi, aber doch ziemlich langatmig. An "Tipping the Velvet" und "Fingersmith" reicht "The Paying Guests" daher nicht heran. Allen Waters-Fans kann ich die Lektüre aber dennoch empfehlen, denn wenn man den Schreibstil von Sarah Waters und ihre feinfühlig erzählten Liebesgeschichten mag, dann kommt man auch hier auf seine Kosten.

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