Sarah West

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen

Alle Bücher von Sarah West

Sarah WestBaking Bree
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Baking Bree
Baking Bree
 (2)
Erschienen am 30.04.2013
Sarah WestStarting from Scratch (Recipes for Romance Book 2)
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Starting from Scratch (Recipes for Romance Book 2)
Sarah WestPassion's Tide
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Passion's Tide
Passion's Tide
 (1)
Erschienen am 01.09.2012

Neue Rezensionen zu Sarah West

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Rezension zu "Starting from Scratch (Recipes for Romance Book 2)" von Sarah West

Tolle Fortsetzung zu "Baking Bree"
TheBookWormvor 3 Jahren

Inhalt:
Emilys bislang so kontrolliertes Leben bricht endgültig aus den Fugen, als ihr Ehemann ihr untreu wird, weshalb es Zeit für sie wird einen Schlussstrich unter ihr altes Leben zu ziehen und damit beginnt sie in dem sie sich von Brent scheiden lässt.
Ihre Schwester Bree schlägt ihr deshalb vor, um Abstand zu gewinnen, den Sommer außerhalb der Stadt in ihrem Haus, welches sie von der gemeinsamen Großmutter geerbt hat, zu verbringen und währenddessen im Keller für Ordnung zu sorgen (genau Emilys Element) während sie selbst auf Buchtour geht.
Verkompliziert wird das Ganze als auf einmal Brees beste Freundin Ray vor der Tür steht, welche auf der Suche nach einer Bleibe ist. Und auch Emilys attraktiver und charmanter Nachbar, der Musiker Nick Fisher, trägt nicht unbedingt zu ihrer Entspannung bei, denn er weckt gewisse Gefühle in ihr...

Meinung:
Da ich ja „Baking Bree“ direkt nach dem ersten Lesen zu einem meiner Lieblingsbücher erklärt habe, konnte ich „Starting from scratch“ natürlich kaum erwarten.

Die Story zieht sich am Anfang etwas, weshalb ich nicht so leicht reingefunden habe, wie das bei „Baking Bree“ der Fall war, aber irgendwann kam dann doch der Punkt ab dem ich es einfach nicht mehr weglegen konnte. Ganz so spritzig wie „Baking Bree“ ist dieses Buch zwar nicht, was vermutlich an den unterschiedlichen Persönlichkeiten von Emily und Bree liegt (denn niemand ist so durchgeknallt lustig wie Bree), aber nichtsdestotrotz ist auch „Starting from scratch“ echt toll und eine sehr schöne Fortsetzung nach Brees Geschichte.
Leider gibt es nur sehr wenige und kurze Zusammentreffen mit Bree und sogar noch weniger mit Simon, was ich etwas schade fand, da ich die beiden in „Baking Bree“ natürlich sehr liebgewonnen habe. Allerdings kann ich auch verstehen, dass in diesem Buch das Hauptaugenmerk auf Emily, Nick und Ethan liegt und Sarah deshalb wahrscheinlich Simon und Bree etwas zurücknehmen wollte.

Emily hat seit „Baking Bree“ eine 180° Wandlung hingelegt, wo sie noch eine jüngere Version ihrer Mutter war. Diese hat sich im Gegensatz zu ihrer Tochter nicht verändert, sondern ist immer noch das gleiche kontrollsüchtige Monster wie immer.
Deshalb würde ich aber auch empfehlen „Baking Bree“ zuerst zu lesen, damit man ihre Veränderung miterleben kann.

Nick ist ein Rockstar wie es sie ruhig öfter geben könnte. Er hat eine sehr angenehme Art und Drogen schon vor einiger Zeit abgeschworen. Jetzt konzentriert er sich vor allem auf seine Musik, auch wenn er zu einer guten Party natürlich nicht Nein sagt. Man kann als Leser förmlich spüren, dass er Emily gut tut und auch mit Ethan geht er sehr liebevoll um.

Auch Rayna, die beste Freundin von Bree, spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle, was mich gefreut, aber auch überrascht hat, da Bree selbst nur sehr wenige Auftritte hat, aber lest selbst :-)

Fazit:
Auch wenn mir „Baking Bree“ einen klitzekleinen Tick besser gefallen hat, ist auch „Starting from scratch“ ein sehr tolles Buch und ich hoffe noch sehr viel mehr von Sarah West zu lesen. „Passion’s tide“ wartet auf jeden Fall schon auf meinem Kindle darauf gelesen zu werden.

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Rezension zu "Baking Bree" von Sarah West

Seh es als Zeichen, wenn das Kochbuch deiner Großmutter dich am Kopf trifft
TheBookWormvor 5 Jahren

Inhalt:
Bree weiß nicht, was sie vom Leben will, aber das was sie jetzt hat, einen Job der sie nicht weiterbringt, einen nichtsnutzigen Freund und eine miese Wohnung, ist es definitiv nicht. Als ihre geliebte Großmutter im Urlaub stirbt und Bree ihr Haus und Geld hinterlässt, sieht Bree darin die Chance sich selbst zu finden. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Beim Ausräumen des Kleiderschrankes ihrer Großmutter, fällt ihr deren Kochbuch auf den Kopf, was sie als Zeichen deutet und sich für einen Kochkurs anmeldet, obwohl sie vom Kochen eigentlich überhaupt keine Ahnung hat und ihre Ernährung normalerweise aus Cornflakes und chinesischen Take-aways besteht. Doch schon bald muss Bree feststellen, dass ihr das Kochen Spaß macht, woran ihr gutaussehender Lehrer Simon nicht ganz unschuldig sein dürfte...

Meinung:
"Baking Bree" war das erste Buch von Sarah West das ich gelesen habe und ich habe es praktisch in mich aufgesaugt. Die Autorin schafft es mit dieser Geschichte alle möglichen Emotionen beim Leser hervorzurufen, man weint, man ist berührt und man lacht (überwiegend lacht man, weil Bree einfach zu ulkig ist). Außerdem fühlt man sich, als ob man mitten im Geschehen wäre, ich konnte mir nicht nur den Wechsel der Jahreszeiten von Herbst zu Winter, sondern auch das verschneite, weihnachtliche Boston, sowie Brees und Simons Häuser bildlich vorstellen. Man fühlt und fiebert einfach mit ihnen mit. Und lernt tatsächlich nebenbei noch das eine oder andere übers Kochen.

Es haben sich zwar ein paar Fehler eingeschlichen, z. B. heißt das Restaurant, das Simon besaß erst The Blue Line, dann The Green Line, dann wieder zurück zu Blue und auch Simons Alter schwangt von 32 auf 33 zurück auf 32, allerdings hat mich das nicht großartig gestört.

Brees Familie ist der blanke Horror, ich an ihrer Stelle hätte vermutlich längst den Kontakt abgebrochen und hatte während des Lesens auch öfter mal das Bedürfnis ihnen der Reihe nach meine Meinung ins Gesicht zu schreien (bzw. Bree anzuschreien, weil sie es nicht tut). Ihre Mutter gehört zu diesen Country-Club-Ich-weiß-alles-besser-Sprich-nicht-in-diesem-Ton-mit-mir-Müttern, die ihren Kindern das Leben zur Hölle machen und Brees Schwester Emily ist eine Mini-Version von ihr, was vor allem ihr siebenjähriger Sohn, Brees Neffe, Ethan zu spüren bekommt, der schüchtern ist, eine lebhafte Fantasie hat und wie Bree nicht mit der Art seiner Mutter und Großmutter zu recht kommt. Brees Vater ist zwar ein guter Kerl und hat immer ein offenes Ohr, aber leider kein Rückgrat.
Bei dieser Familie ist es also auch nicht weiter verwunderlich, dass es Bree gewaltig an Selbstvertrauen fehlt und sie, vor allem ihre Beziehung zu Simon, gerne mal überanalysiert. Andererseits ist Bree aber auch wirklich witzig und liebenswürdig, was sie selbst aber aufgrund ihres mangelnden Selbstvertrauens anscheinend nicht weiß, auch wenn es Simon ihr noch und noch so oft sagt.
Simon ist groß, gutaussehend, charmant, Australier mit sexy Akzent und schon fast zu perfekt, nicht nur in Brees Augen ;-) . Es scheint als wüsste er in jeder Situation, egal ob im Beisein von Brees Familie und Freunden oder wenn die beiden allein sind, ganz genau was er sagen oder tun muss, um Bree glücklich zu machen oder gut dastehen zu lassen. Er hilft ihr herauszufinden, was sie vom Leben will in dem er sie mit neuen Herausforderungen konfrontiert, sie unterstützt und ermutigt, was vorher noch nie jemand für sie getan hat.
Und auch die restlichen Charaktere wie Brees beste Freundin Rayna, deren Partnerin Maggie und die anderen Kursteilnehmer sind allesamt sehr realistisch und sympathisch gezeichnet, vor allem Mary, die älteste von Brees "Mitschülern", die ihr gerne mal mit einem guten Rat oder tröstendem Wort zur Seite steht.

Die Autorin:
Wie man am Ende des Buches Lesen kann, hat Sarah West, nach dem sie von ihrer Ernährung, die der von Bree nicht unähnlich war, die Nase voll hatte, sich selbst das Kochen beigebracht und in einem Blog ihre Erfolge und Misserfolge dokumentiert.
Auf ihrer Blogsite http://dashandapinch.com/ findet man auch ein paar sehr schöne Rezepte aus "Baking Bree".
Sarah West hat einen Abschluss vom Mount Holyoke College in Neurowissenschaften und Verhaltensweisen. Ihr erstes Buch trägt den Titel "Passions Tide". Außerdem wird es ein Sequel zu "Baking Bree" mit dem Titel "Starting from Scratch" geben, in dem es um Brees Schwester Emily geht.

Fazit:
5 Sterne für eine romantische Geschichte übers Kochen und die schwierige Aufgabe herauszufinden, was man vom Leben will. Absolute Leseempfehlung!

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