Sarah Winman

 4 Sterne bei 463 Bewertungen
Autorin von Lichte Tage, Als Gott ein Kaninchen war und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sarah Winman (© Patricia Niven )

Lebenslauf

Sarah Winman ist in der Grafschaft Essex aufgewachsen und lebt heute in London. Hauptberuflich ist sie Schauspielerin. Nach ihrer Ausbildung an der Webber Douglas Academy of Dramatic trat sie vornehmlich im Theater auf, spielte jedoch auch in zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen mit. Als Gott ein Kaninchen war ist ihr erster Roman und schaffte es sofort in die Top Five der Sunday Times Bestsellerliste. Ihr Debüt wurde mittlerweile in 22 verschiedenen Ländern veröffentlicht.

Alle Bücher von Sarah Winman

Cover des Buches Lichte Tage (ISBN: 9783608987669)

Lichte Tage

(156)
Erschienen am 20.04.2024
Cover des Buches Als Gott ein Kaninchen war (ISBN: 9783442377626)

Als Gott ein Kaninchen war

(148)
Erschienen am 19.08.2013
Cover des Buches Das Fenster zur Welt (ISBN: 9783608988673)

Das Fenster zur Welt

(107)
Erschienen am 14.06.2025
Cover des Buches Das Jahr der wundersamen Begegnungen (ISBN: 9783734105463)

Das Jahr der wundersamen Begegnungen

(16)
Erschienen am 20.11.2017
Cover des Buches Lichte Tage (ISBN: 9783608998887)

Lichte Tage

(7)
Erschienen am 18.02.2023
Cover des Buches Als Gott ein Kaninchen war (ISBN: 9783837114355)

Als Gott ein Kaninchen war

(5)
Erschienen am 26.03.2012
Cover des Buches Das Fenster zur Welt (ISBN: B0CXY192BT)

Das Fenster zur Welt

(2)
Erschienen am 20.04.2024
Cover des Buches When God Was a Rabbit (ISBN: 9781608195374)

When God Was a Rabbit

(13)
Erschienen am 24.04.2012

Neue Rezensionen zu Sarah Winman

Cover des Buches Das Fenster zur Welt (ISBN: 9783608988673)
happyoldendayss avatar

Rezension zu "Das Fenster zur Welt" von Sarah Winman

happyoldendays
Ein Feel-Good-Märchen zwischen London und Florenz

"Fenster zur Welt" von Sarah Winman erzählt die Geschichte von Ulysses, einem britischen Soldaten, der während des Zweiten Weltkriegs in Italien auf die ältere Kunsthistorikerin Evelyn trifft. Diese zufällige Begegnung prägt sein weiteres Leben. Jahre später kehrt er nach Florenz zurück und eröffnet eine Pension; so baut er sich mit seiner Stieftochter und seinen Freunden ein neues Leben auf.

Am Anfang war ich noch Feuer und Flamme: Historisches Setting, Italien (Sehnsuchtsort) und die Bezüge zur Kunstgeschichte (eines meiner Faible) haben bei mir große Hoffnungen geweckt. Allerdings wurden diese schon bereits ab dem ersten Drittel des Buches enttäuscht. Die Geschichte blieb trotz mehrfacher Zeit- und Location-Sprünge sehr flach. Die Handlung plätscherte so dahin, viele Ereignisse ergeben sich durch pure Zufälle und wirken unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen. Die Figuren sind zwar nicht ohne Schwächen, haben aber nur wenig Charaktertiefe und wirken deshalb völlig stilisiert. Zu keiner von ihnen konnte ich deshalb einen richtigen Bezug aufbauen. Und auch Italien als Schauplatz wirkt wie ein Klischee aus der Werbung für Tiefkühlpizza. Was mich aber am meisten störte, waren die "phantastischen" Elemente im Buch, allem voran Claude, der sprechende Papagei, der in übernatürlicher Weise auf das Geschehen im Buch reagiert.

Der Roman verbindet Themen wie Freundschaft, Liebe, Kunst und Hoffnung. Zweifellos ist es eine warmherzige und liebevoll erzählte Geschichte, doch für mich war genau das das Problem: Sie war mit einfach zu glatt, zu penetrant positiv, zu sehr "Feel-Good". Die ernsthaften Konflikte, die im Buch angerissen werden, haben kaum Einfluss auf die Charaktere, alles wird ins Gute gekehrt und fügt sich, wie von selbst, zum Besseren.

FAZIT: Obwohl mir der Einstieg und die Prämisse des Buches durchaus gefallen haben, konnte mich die Geschichte überhaupt nicht überzeugen. Der Leitgedanke des Buches, dass Freundschaft, die Liebe zur Kunst und zu Italien jedwedes psychische und seelische Leid heilen können, war mir einfach zu gewollt positivistisch. Ich hätte mir hier weniger rosarote Zuckerwatte und mehr Tiefgang gewünscht.

Cover des Buches Das Fenster zur Welt (ISBN: 9783608988673)
vorlesetante_sarahs avatar

Rezension zu "Das Fenster zur Welt" von Sarah Winman

vorlesetante_sarah
Eine wunderbare Freundschaft in einem wunderbaren Land...

Evelyn, die in Zeiten des zweiten Weltkriegs versucht zu retten, was zu retten ist, trifft auch Ulysses, einem britischen Soldaten, der zurückkommt nach Italien, weil er in seiner Heimat nach dem Krieg nicht mehr dazugehört... es entsteht eine lebenslange Freundschaft...


Dies war der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Am Anfang hat es gedauert, bis ich in der Geschichte war. Danach bin ich abgetaucht in mein geliebtes Land Italien und vor allem Florenz hat es mir angetan, das sie so schön und einfühlsam beschrieben hat. Da hat man sich direkt mitten in dieser wunderbaren Stadt gefühlt...


Ein wunderbares Eintauchen in Italien, das ich so sehr liebe! Eine warmherzige Geschichte über eine spezielle Freundschaft!

Cover des Buches Das Fenster zur Welt (ISBN: 9783608988673)
LeserinLus avatar

Rezension zu "Das Fenster zur Welt" von Sarah Winman

LeserinLu
Stimmungsvoll

Sarah Winmans zweiter Roman „Das Fenster zur Welt“ ist ein atmosphärischer Roman über Freundschaft und die Kunst, ein Zuhause zu finden – egal, wo auf der Welt man sich befindet. Die Geschichte beginnt 1944 in der Toskana, wo der junge britische Soldat Ulysses Temper auf die kluge, ältere Kunsthistorikerin Evelyn Skinner trifft. Diese zufällige Begegnung beeinflusst Ulysses’ weiteres Leben auf unerwartete Weise und führt ihn schließlich zurück nach Florenz, wo sich sein Schicksal mit einer Gruppe außergewöhnlicher Menschen verwebt.


Winmans Schreibstil ist poetisch und zugleich lebensnah, voller Wärme und feinem Humor. Ich mochte, wie sie die Atmosphäre von Florenz einfängt und auch die Gemälde aus den Uffizien mit in Evelyns Geschichte einbringt – da ich gerade in Florenz war, habe ich mich darüber besonders gefreut. Mit dem Roman konnte ich die Stadt noch einmal besuchen. Aber auch Figuren sind lebendig gezeichnet, ihre Beziehungen voller Tiefgang und Herzenswärme.


Allerdings hatte der Roman durchaus ein paar Längen, auf die ich mich erst einlassen musste. Auch manche Entwicklungen waren für mich vorhersehbar. Trotzdem überwiegt der Zauber der Geschichte und die Themen von Zugehörigkeit, Kunst und der Kraft der Freundschaft haben mir sehr gefallen.

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