Sarah Winman Als Gott ein Kaninchen war

(125)

Lovelybooks Bewertung

  • 162 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 23 Rezensionen
(45)
(33)
(31)
(9)
(7)

Inhaltsangabe zu „Als Gott ein Kaninchen war“ von Sarah Winman

Welche Überraschungen hĂ€lt das Leben wohl fĂŒr Sie bereit? Als Gott ein Kaninchen war, war Elly Portman noch ein Kind. BehĂŒtet von ihrem großen Bruder Joe, befreundet mit einem seltsamen MĂ€dchen namens Jenny. Die Welt war schön und voller Überraschungen, die TrĂ€ume noch klein und fĂŒr jeden zu erreichen, und SĂŒĂŸigkeiten kosteten nur einen Penny. Zusammen konnte man die Klippen des Lebens umschiffen, sich allen Widrigkeiten stellen. Zwanzig Jahre spĂ€ter sind Elly und Joe erwachsen und sich nĂ€her denn je. Bis das Schicksal Elly zu einer langen Reise zwingt, denn ihr geliebter großer Bruder braucht ihre Hilfe. Nun ist es an ihr, Joe zurĂŒck ins Leben zu holen und endlich ihr eigenes GlĂŒck zu finden.

Wunderbares Buch ĂŒber Freunde, Familie und die unterschiedlichen Formen von Liebe. Zauberhaft! đŸŒ·

— Tim_Liebt_Tina

Dieses Buch gehört auf jeden Fall ins Regal und in die Hand jeden Lesers

— Frau_Rosenbonbon

Der Roman zieht sich und ich mag es nicht, wenn stĂ€ndig neue Personen in den Mittelpunkt rĂŒcken. Das fĂŒhlt sich so ziellos an.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

3,5 Sterne. Das Buch konnte mich nicht richtig ĂŒberzeugen... Erst zum Schluss wurde es besser.

— Anna-Klaire

GemĂŒtliche SomerlektĂŒre - muss man nicht gelesen haben, kann man aber....

— bearelic

MerkwĂŒrdiger und verwirrender Schreibstil. Leider etwas fade Story

— books_____forever

sehr schön geschrieben, flĂŒssig zu lesen, teils sehr spannend

— daKaddy

Dieses Buch erzeugt ein depressive Grundstimmung, plÀtschert storytechnisch vor sich her - aus dem Schreibstil hÀtte man mehr machen können

— Zyprim

Die Geschichte ist ganz nett, aber plÀtschert so dahin. Spannend fand ich nur die letzten 100 Seiten.

— Kelo24

Schwieriger Anfang, aber dann gut zu lesen!

— TattiRodriguez

Stöbern in Romane

Das PapiermÀdchen

Der beste Musso aller Zeiten!

aanaa1811

Der Sandmaler

Ein Buch mit wichtigen Botschaften.

Buecherwurm1973

Kleine Stadt der großen TrĂ€ume

Wieder ein wunderschöner Roman. Ich kann ihn sehr empfehlen.

SLovesBooks

Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

Gelungene Fortsetzung, die auch wieder viel Spaß macht.

Kaddi

Alles wird unsichtbar

Ein wahnsinnig tolles Buch. Anders wie die anderen. Anders im positiven Sinne. Es macht sĂŒchtig 😍 Ich konnte es kaum weglegen!!

Kat_Von_I

Der Junge auf dem Berg

Erschreckend nah an der RealitÀt. Aber das Ende ist irgendwie zu positiv, um wahr zu sein.

Eori

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Beeindruckend und verwirrend zu gleich

    Als Gott ein Kaninchen war

    Frau_Rosenbonbon

    22. January 2017 um 21:30

    Ich habe das Buch vor ein paar Jahren entdeckt. Zuerst ist mir der ungewöhnliche Titel aufgefallen. Das Buch ist sehr beeidruckend und auch fesselnd. Doch es passiert so unglaublich viel. Man hat das GefĂŒhl, die Autorin will alle besonderen Ereignisse der letzen Jahrhunderte im Buch unterbringen, das fand ich nicht so passend.

  • Als Gott ein Kaninchen war

    Als Gott ein Kaninchen war

    Themistokeles

    30. November 2016 um 11:06

    Ich kann gar nicht genau sagen, was ich von diesem Buch eigentlich erwartet habe, gekauft habe ich es allein wegen des Titels, den ich sehr amĂŒsant und innovativ empfand, weniger wegen des Klappentextes, der jedoch grundsĂ€tzlich auch nicht vollkommen uninteressant klingt, wenn man ihn denn dann mal liest, aber leider auch eher wenig mit dem Buch als solches gemein hat.Elly ist ein sehr spezielles Kind, wie ich finde, das merkt man in jeder Seite dieses Buches und je weiter die Geschichte voranschreitet, desto seltsamer wird Elly in meinen Augen. Das liegt wohl auch teils daran, was sie so erlebt, aber auch einfach an ihrer Persönlichkeitsstruktur. Wirklich 'normal' kommt sie mir aber nie vor, selbst als Erwachsene nicht, die sie irgendwann ist, sondern immer irgendwie anders. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass aber viele der Menschen in ihrer Umgebung einfach anders sind. Sowohl ihre Eltern, als auch ihr Bruder, sein bester Freund Charlie, der Ă€ltere Nachbar mit dem Elly Zeit verbringt, ihre Tante Nancy und Arthur, den sie im Verlauf der Geschichte noch irgendwo aufgabeln. Ganz besonders aber auch ihre beste Freundin Jenny Penny, die durch ihre alleinerziehende Mutter - das in den 70er Jahren - , die nicht gerade die beste Erziehungsbeauftragte ist, ein sehr wunderlicher Mensch ist. Noch am normalsten in diesem Buch ist wohl GOTT, Ellys Kaninchen, dass sie in ihrer Kindheit geschenkt bekommt.Irgendwie fĂ€nd ich die Geschichte selbst eher ein wenig langweilig und langatmig, wĂ€ren die Charaktere nicht alle irgendwie so anders, seltsam, besonders, teilweise irre und komisch. FĂŒr micht ist das Buch zwar irgendwie ein Erlebnis gewesen, aber keins, das ich wirklich klar als positiv, noch als negativ empfinde. Es war so, wie alle Charaktere in diesem Buch - anders.Man sollte sich nicht zu sehr vom Klappentext leiten lassen, trifft dieser zwar die Beziehung zwischen den Geschwistern sehr gut, aber den Großteil der Geschichte nicht wirklich, denn der Aspekt zwanzig Jahre spĂ€ter ist wohl der geringste im Roman und gar nicht so eklatant wichtig, wie vieles andere. Trotzdem kann man das Buch gut lesen und will man mal etwas irgendwie anderes, dann ist man hier auf jeden Fall richtig, denn in gewissem Maß philosophisch kann man auch noch ein bisschen etwas aus dieser LektĂŒre fĂŒr sich mitnehmen. Nur spannend, das war das Buch fĂŒr mich irgendwie nicht, eher etwas trĂ€ge, ohne klaren roten Faden worauf das Buch hinauslaufen könnte.

    Mehr
  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie

    Daniliesing

    Ostern rĂŒckt immer nĂ€her und damit ein schönes, verlĂ€ngertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit fĂŒr einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit fĂŒr all unsere tollen BĂŒcher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natĂŒrlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darĂŒber aus, welche BĂŒcher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fĂŒrs Lesen zu nehmen und das gleich fĂŒr mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. NatĂŒrlich mĂŒsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns ĂŒber unsere Lesefortschritte und die gelesenen BĂŒcher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns ĂŒber jeden, der uns ein kleines oder auch großes StĂŒck unseres Lesemarathons begleiten möchte. FĂŒr die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. NatĂŒrlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue BĂŒcher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten nĂ€her anzuschauen. SelbstverstĂ€ndlich könnt ihr gern auch ĂŒber eure Blogs und Social Media KanĂ€le teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere BeitrĂ€ge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berĂŒhrende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

    Mehr
    • 734
  • Ein berĂŒhrender Roman ĂŒber zwei Geschwister

    Als Gott ein Kaninchen war

    BookfantasyXY

    Es ist das Jahr 1968 in England. Joe Portman ist fĂŒnf Jahre als seine Schwester Elly – auch Ell genannt – auf die Welt kommt. Beide Geschwister wachsen behĂŒtet bei ihren Eltern auf. Elly bekommt ein Kaninchen geschenkt, und nennt es GOTT. Elly ist mit Jenny Penny befreundet, die in schwierigen VerhĂ€ltnissen bei ihrer Mutter aufwĂ€chst, die stĂ€ndig andere MĂ€nnerbekanntschaften pflegt. Als Joe und Elly im Teenageralter sind, ziehen sie mit ihren Eltern eines Tages an die KĂŒste, weil die Eltern ein neues Leben beginnen wollen. Sie eröffnen eine FrĂŒhstĂŒckspension. Ellys Tante Nancy – die Schwester ihres Vaters – ist eine KĂŒnstlerin, die die Familie immer wieder besucht und all die Jahre die Familie mit ihren Höhen und Tiefen begleitet. Joe passt vom ersten Tag an (fast) immer auf seine kleine Schwester auf, sogar im Erwachsenenalter. Allerdings Ă€ndert sich das eines Tages als – Joe lebt mittlerweile in New York mit seinem Freund Charlie – Joe komatös im Krankenhaus liegt. Als er erwacht, hat er jegliche Erinnerung verloren was in New York auf seiner Lieblingsparkbank passiert ist. Tante Nancy, Charlie und Elly besuchen ihn tagelang bis er wieder soweit gesund ist, dass er seine Familie in England besuchen kann. Seit sich die Wege zwischen Elly und Jenny in der Kindheit getrennt haben, fand gut zwanzig Jahre kein Kontakt statt bis ein Briefwechsel fĂŒr Neuigkeiten sorgt. Jenny Penny sitzt wegen Mordes im GefĂ€ngnis. Elly begibt sich öfters auf den Weg ins GefĂ€ngnis, doch Jenny empfĂ€ngt sie nicht, sondern lĂ€sst Elly ohne einen Wortwechsel nach Hause gehen. Die britische Autorin Sarah Winman hat einen anrĂŒhrenden Familienroman geschrieben, in dem die Geschwister Joe und Elly im Mittelpunkt stehen. Elly ist als kleines MĂ€dchen ein wenig naiv, aber sie wĂ€chst behĂŒtet und harmonisch mit ihrem Bruder und ihren Eltern auf. Sie sind all die Jahre unzertrennlich, auch im Erwachsenenalter. Winmans Sprachstil ist einfach, aber dennoch einfĂŒhlsam und berĂŒhrend, so dass man am Ende des Romans hofft, dass die Geschichte in einem zweiten fortsetzenden Roman weiter erzĂ€hlt wird. Kleine humorvolle Dialoge ergĂ€nzen die ĂŒberwiegend ernste Geschichte dieses Romans wie folgender: „Ob ich an einen bĂ€rtigen, alten Mann in den Wolken glaube, der uns Sterbliche anhand einer Moralpunktskala von eins bis zehn bewertet? Herrje nein, meine kleine Elly das tue ich nicht! ich mit meiner schmuddeligen Geschichte wĂ€re da doch schon lĂ€ngst aus diesem Leben verstoßen worden.“ [Zitat von Arthur an Elly, ein guter Freund der Familie Portman; Seite 170]. Diesen Roman kann ich weiter empfehlen da er lesenswert ist aufgrund seiner Geschichte, seines Sprachstils und seines Unterhaltungswertes. Deshalb gehört dieser Roman zu meinen aktuellen LieblingsbĂŒchern, die ich bis jetzt gelesen habe.  

    Mehr
    • 3

    KruemelGizmo

    04. January 2015 um 21:18
  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen BĂŒcher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wĂ€chst und wĂ€chst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrĂŒckender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener BĂŒcher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen BĂŒcher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen BĂŒcherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen BĂŒcher nicht lĂ€nger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen mĂŒssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder BĂŒcher lesen, die vielleicht schon lĂ€nger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung fĂŒr euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 BĂŒcher von eurem SuB, die jemand anderes fĂŒr euch aussucht, und entdeckt so "alte" BuchschĂ€tze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 fĂŒr diese Challenge an! Schreibt fĂŒr eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen BĂŒcher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele BĂŒcher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 BĂŒcher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, fĂŒr den ihr 12 (oder mehr) BĂŒcher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spĂ€testens 31.12. hier im Thema die BĂŒcher, die ihr fĂŒr euren SuB-Abbau-Partner ausgewĂ€hlt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die BĂŒcher auswĂ€hlen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die BĂŒcher, die fĂŒr euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch spĂ€ter einsteigen möchtet und sobald wir mehrere NachzĂŒgler haben, verlose ich wieder neue Partner, die fĂŒr euch BĂŒcher auswĂ€hlen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) BĂŒchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus BĂŒchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) BuchrĂ€ttin, (1) Buechermaus96, (1) BĂŒchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

    Mehr
    • 2011
  • EnttĂ€uschend und deprimierend

    Als Gott ein Kaninchen war

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. November 2014 um 16:53

    "Als Gott ein Kaninchen war" erzĂ€hlt die Geschichte von Elly, ihrem Bruder Joe und Jenny Penny, einer guten Freundin. Das Buch verspricht einem TrĂ€ume und den Zauber des Erwachsen werdens, versprechen die nicht eingelöst werden. Ja, das Buch ist gut geschrieben und hĂ€tte soviel mehr sein können als nur eine aneinander Kettung von deprimierenden Ereignissen. Ist es aber nicht. Es wird schon am Anfang ein großes Geheimnis in die Geschichte eingebunden das "NIE RICHTIG" behandelt wird und so ist es fast mit allen tragischen Ereignissen in dem Buch. Thematik anschneiden: check. Dich deshalb traurig machen: check. Aber Gott oder besagtes Kaninchen behĂŒte uns davor das wir diese Thematik aufarbeiten... Nein, lassen wir einfach mal so Dinge wie "Krebs", "Kindesmisshandlung" und "Mord" offen im Raum stehen damit sie schön ĂŒber uns schweben und wir sie auch immer schön im Hinterkopf behalten, mit der Hoffnung sie wĂŒrden spĂ€ter wieder aufgegriffen werden... aber NOPE, Nix da.  Dadurch entsteht nicht nur eine Distanz zu der Geschichte, sondern auch zu den Charakteren. Besonders Elly ist so ein unpersönlicher Hauptcharakter. Ich mein, ich mag Geheimnisse, aber ich will auch den Hauptcharakter verstehen seine GefĂŒhle, Gedanken usw. das bleibt einfach zu kurz bei diesem abgehakt sein der Geschichte. Einzig und alleine Joe war interessant... aber das reicht nicht wirklich.  Alles in allem einfach zu Deprimierend und die meiste Zeit wahnsinnig Langweilig. :/

    Mehr
  • Keine große Geschichte, aber ein großartiges Buch

    Als Gott ein Kaninchen war

    Zen-Cola

    11. October 2014 um 00:58

    Das hier ist Ellys Geschichte. Vom Aufwachsen im England der spĂ€ten 60er, Seite an Seite mit ihrem Bruder, ihren Eltern, mit ihrem Nachbarn, mit ihrer wirren Freundin Jenny Penny und ihrem Kaninchen namens Gott. Und eine Geschichte vom Aufgewachsensein (1995+), von kleinen Freuden, einer kleinen Pension, Verlust und Liebe, Traurigkeit und Desorientiertheit, den unterschiedlichsten Erfahrungen und Lebenswegen, Entgleisungen, Tragödien, vom Altern, von Momenten voller Hoffnung und Schönheit ... eine wunderbare und -volle, kleine Geschichte, die anziehend und ĂŒberzeugend ist, ohne dabei besonders aufwĂ€ndig gestrickt zu sein. Vielmehr kommt und geht sie fast ein bisschen beilĂ€ufig, erzĂ€hlt große Teile eines Lebens und hinterlĂ€sst dabei so einiges ... ErzĂ€hlt wird aus der Ich-Perspektive (Elly) im PrĂ€teritum; vereinzelt werden dazu Briefe eingebunden. Was man »Als Gott ein Kaninchen war« ankreiden könnte, ist - wie bereits geschrieben -, dass der Roman keinen konkreten Plot aufweist, also auch eher weniger so etwas wie einen wirklichen Höhepunkt. Außerdem greift die Autorin gerade im letzten Drittel zu Rahmen fĂŒr die Geschichte und Handlung, die etwas pathetisch sind. Das war es dann aber auch schon an Kritik. Die löbliche Seite ließe sich weitaus lĂ€nger und ausgiebiger schildern. Hier nur die Kurzfassung. Optisch ist der Roman sehr schick aufgemacht: ein schickes Cover und ein ebenso schickes Schriftbild. Und inhaltlich ... gibt es eine sympathische Protagonistin und einen riesigen Haufen an allerlei anderen ebenso sympathischen - teils etwas wirren - und gut ausgearbeiteten Figuren. Angemerkt: die Autorin greift zwar dann und wann zu Klischee-VersatzstĂŒcken, schafft daraus aber ganz eigene Figuren; Figuren mit Charme und Substanz, von denen ich sehr gerne las. Dazu gibt es wunderbar ausgewĂ€hlte Momentaufnahmen; berĂŒhrende Szenen. Das alles ist schon recht hĂŒbsch zu lesen, ist dazu aber noch in eine sehr, sehr schöne, verspielte, aber nicht gekĂŒnstelte Sprache gehĂŒllt. Leicht und angenehm zu lesen, aber hĂ€ufig mit Raum zum Entdecken kleiner Sprachperlen. Von Traurigkeit ĂŒber Witz zu Hach-wie-schön-Momenten. Über dem ganzen Buch liegt irgendwie eine sehr starke AtmosphĂ€re, die ich nicht beschreiben und gut in Worte fassen kann, die auf mich aber wirkte wie ein sepiafarbener Film. Fazit: ein Buch, das inhaltlich zwar die eine oder andere kleine LĂ€nge aufweist, da nicht wirklich wahnsinnig viel passiert; aber auch ein Buch, das diese LĂ€ngen problemlos durch seine Figuren, AtmosphĂ€re und Sprache ausgleichen kann. FĂŒr Liebhaber langsamerer BĂŒcher eine absolute Empfehlung!

    Mehr
  • hassliebe

    Als Gott ein Kaninchen war

    tintenbloggerin

    30. May 2014 um 05:50

     Meine Meinung: „Als Gott ein Kaninchen war“ ist in 2 Teile gegliedert – der erste Teil besteht aus Ellys Kindheit und der zweite Teil beginnt ab dem Jahr 1995. Elly hat mit ihrem Bruder eine sehr innige Beziehung, worum es auch sehr viel in diesem Buch geht. Als Kind hat sie sogar gehofft, das Joe niemals heiraten wird und sie ihn sozusagen immer fĂŒr sich haben kann. Da Elly keine wirklichen Freunde hat, bekommt sie ein Kaninchen welches die Kurzerhand „Gott“ tauft. Dieser spricht mit ihr, auch wenn das sonst keiner hören kann. SpĂ€ter lernt Elly Jenny Penny kennen. Durch und mit Jenny lernt Elly viele Dinge kennen – Trauer, Tod, Katastrophen und die verschiedensten SexualitĂ€ten. SpĂ€ter zieht Elly mit ihrer Familie nach Cornwall, welche dort eine Pension öffnen. Im zweiten Teil des Buches ist Elly bereits 27 Jahre alt und hat schon lange keinen Kontakt mehr mit ihrer ehemals besten Freundin. Dieser Teil handelt sehr viel von der Beziehung zwischen ihr und ihrem Bruder Joe. Ich weiß, diese Zusammenfassung ist nicht so der Hit. Aber ich möchte euch einfach nicht zuviel verraten – und das wĂŒrde ich ansonsten. In letzter Zeit hatte ich so einige BĂŒcher die mich auf der einen Seite gar nicht begeistern konnten und mich dennoch irgendwie fasziniert haben. Vergesst die alle – dieses Buch ist die Königin meiner zwiegespaltenen Meinung. Aber diese Aussage bringt euch so nicht viel, also gehen wir dem ganzen mal auf den Grund. Der Schreibstil hat mir die erste Zeit Probleme bereitet, Dennoch wirkte der Stil auf mich beinahe schon poetisch, irgendwie faszinierend und ich konnte ihn zwar schnell lesen aber bekam irgendwie nur die hĂ€lfte mit ( trotz voller Konzentration ) - zumindest dachte ich, dass ich nur die HĂ€lfte mitbekomme. Eigentlich Fehlanzeige, denn viele Ereignisse werden urplötzlich in den Raum geworfen, schnell abgehandelt und weg sind sie wieder. So schnell waren meine grauen Zellen dann einfach nicht. Ich versuche euch mal ein Beispiel zu nennen, und ich hoffe dass ich weder etwas vergesse noch verwechsle oder gar falsch darstelle: Elly „gesteht“ ihrem Bruder mehr oder weniger vom Nachbarn missbraucht worden zu sein, der Bruder findet das logischerweise gar nicht lustig und – schwuppdiwupp, der Nachbar verschwindet. So weit so gut, daran habe ich ja nichts auszusetzen, aber vorher kam das Thema noch nicht vor, ich wusste gar nicht das der Nachbar so etwas getan hat. Und schlimmer noch, die kleine Elly zeigt keine erwĂ€hnenswerte GefĂŒhlsregung, keine Traurigkeit, keine TrĂ€nchen, keine Verzweiflung, einfach absolut nichts. Das hat mich wĂ€hrend des Lesens echt enorm gestört. Jetzt im Nachhinein habe ich dazu eine Theorie, auch wenn ich bezweifle, dass das die wirkliche Intention der Autorin war. Diese Theorie wĂ€re, dass die Autorin versuchte die kindliche NaivitĂ€t und Denkweise darzustellen, ich kann nicht beurteilen wie ein Kind in solchen Sitationen reagiert oder sich fĂŒhlt, aber ich kann mir irgendwie nicht so recht vorstellen, dass es gar nichts fĂŒhlt. Auch die restlichen Charaktere sind unfassbar schrĂ€ge Vögel, gefĂŒhlt jeder hat irgendwelche skurrilen sexuellen Neigungen oder sonstige Macken. Das kam mir doch seltsam vor, dass echt jeder auf seine eigene Art Skurril war, irgendeiner muss doch auch normal geblieben sein. Aber ich fand sie allesamt irgendwie liebenswĂŒrdig, vermutlich genau deswegen. Schade fand ich, dass das ganze doch sehr sexlastig war, viel HomosexualitĂ€t die dann aber doch nur oberflĂ€chlich behandelt wurde. Ich empfand das Buch als eine lose Aneinanderreihung von Ellys Erlebnissen und weniger als zusammenhĂ€ngende Geschichte, es wurde einfach Zuviel einfach in den Raum geschmissen ohne dass man es hĂ€tte ahnen können. Aber genau dieses macht es auch wieder zu etwas besonderem, man muss seine grauen Zellchen anstrengen und kann eine Menge hinein interpretieren und darĂŒber dann natĂŒrlich nachdenken. Deshalb lĂ€sst mich das Buch gerade auch nicht los, ich mache mir darĂŒber Gedanken, was ein Kind wohl fĂŒhlt und denkt wenn es bestimmtes erlebt und frage mich, ob dieses vielleicht sogar genauso gewollt ist. Ich weiß es nicht, leider kann ich nicht in den Kopf der Autorin schauen. Fazit: Ich wĂŒrde dieses Buch - meine kleine persönliche Hassliebe - definitiv weiterempfehlen. Jeder hat einen anderen Geschmack und mir wĂŒrden auf Anhieb so einige einfallen, die dieses Buch lieben wĂŒrden, also sollte man es einfach mal probieren. Ich mochte zwar einiges nicht, aber trotzdem hat es mich nicht losgelassen. Gerade diese wirren Charaktere und Handlungen regen ja eben zum nachdenken an ( Wie meint die Autorin das? Steckt da mehr hinter? Wie fĂŒhlt ein Kind bei sowas?...) , mal ehrlich, wieviele BĂŒcher schaffen das schon?

    Mehr
  • Ein besonderes Buch

    Als Gott ein Kaninchen war

    theatermensch

    29. May 2014 um 13:55

    Wenn ich könnte wĂŒrde ich dem Buch 10 Sterne geben. FĂŒr mich hat sich der Schreibstil  so angefĂŒhlt, als wĂŒrde Elly mir  ihre Lebensgeschichte in einer sehr warmen Sommernacht erzĂ€hlen. Ich hörte ihr gerne dabei zu. Schnell wurde mir ihre Familie und ihre Freunde sympathisch.   Ich musste WĂ€hrend des Lesen oft schmunzeln und zum Ende hin, hatte ich einen Kloß im Hals. FĂŒr mich ist dieses Buch einfach was besonderes.

    Mehr
  • Ein zauberhaftes Buch ĂŒber alle Facetten des Lebens

    Als Gott ein Kaninchen war

    knuddelbacke

    25. January 2014 um 09:53

    "Mein Leben lĂ€sst sich in zwei HĂ€lften unterteilen, nicht wirklich im Sinne eines Vorher und Nachher, sondern eher zwei Buchdeckeln gleich, die Jahre leerer GrĂŒbeleien zusammenhalten, Jahre einer spĂ€ten Jugendlichen in ihren Zwanzigern, der der Mantel des Erwachsenseins einfach nicht passen will. Wanderjahre, an deren Erinnerung ich keine Zeit verschwende." So beginnt dieser wunderbare Roman,der viel zu lange unbemerkt in meinem BĂŒcherregal stand. Sarah Winmans DebĂŒtroman, hat alles was ein gutes Buch haben muss: liebevoll gezeichnete Charaktere , eine Handlung die gesprenkelt ist mit vielen kleinen Begebenheiten, die dem Buch einen charmanten Zug verleihen, sowie einem spannenden Ende. Vor allem die starken  Charaktere, die Sarah Winman immer mit einem gewissen Grad an SkurrilitĂ€t versehen hat sind mir Besonders in Erinnerung geblieben. Ob es nun Ellys Tante Nancy ist, eine berĂŒhmte Schauspielerin, die heimlich in Ellys Mutter verliebt ist, oder Ihre beste Freundin Jenny Penny, die zu gemeinsamen Verabredungen regelmĂ€ĂŸig zu spĂ€t kommt, weil sie Ihren Wust an Haaren bĂ€ndigen muss.  Sprachlich gesehen ist der Roman zwar sehr einfach gehalten, aber durch die vielen Metaphern entsteht beim lesen eine ganz eigene bildhafte AtmosphĂ€re. Durch die vielen Altagsgeschichten, die Elly und Ihre Familie erleben, greift die Autorin unbewusst viele Tabuthemen der Gesellschaft auf und schafft es den Leser zum nachdenken zu animieren.  Sarah Winmans DebĂŒt ist ein abwechslungsreicher Roman, der oftmals zwischen Trauer, Freude, GlĂŒck und Dramatik schwankt und die wesentlichen Dinge des Lebens wie Freundschaft, Zusammenhalt und Zufriedenheit in den Vordergrund rĂŒckt. Ein wirklich bezaubernder Roman, der lange in Erinnerung bleibt und eigentlich einen extra Stern verdient hĂ€tte.

    Mehr
  • Rezension zu "Als Gott ein Kaninchen war" von Sarah Winman

    Als Gott ein Kaninchen war

    rumble-bee

    Ich hatte mich so gefreut auf dieses Buch! Mal ganz abgesehen von der wirklich hĂŒbschen Aufmachung, ließ mich der Klappentext auf eine spannende Schwester-/Bruder-Geschichte hoffen, die sich durch ein ganzes Leben zieht. Und auf das Kaninchen freute ich mich selbstredend auch. Doch diese Erwartung wurde höchstens im Ansatz erfĂŒllt. Ich kann das ganze Buch nur als ĂŒberaus "bemĂŒht" beschreiben, ich empfand die LektĂŒre oft als anstrengend, im letzten Drittel sogar als quĂ€lend. Dabei möchte ich noch nicht einmal sagen, dass die Autorin "schlecht" geschrieben hat - doch was mir hier vorliegt, hat mich einfach nicht erreicht. Ich kann nur raten, was die Dame sich beim Schreiben gedacht hat - konsequent oder ĂŒberzeugend ausgefĂŒhrt hat sie es jedenfalls nicht. Mir scheint, sie hat zu viele moderne amerikanische sogenannte "Klassiker" gelesen, die zu Unrecht zu KultbĂŒchern ausgerufen wurden. Bei diesen Werken, beispielsweise einem J. R. Moehringer oder - sorry! - einem Jonathan Safran Foer kann ich die vielfach beschworene GrĂ¶ĂŸe einfach nicht entdecken. Auch diese BĂŒcher empfand ich als ĂŒberaus quĂ€lend, und einfach nur sterbenslangweilig. Man nehme möglichst viel skurrile Personen, zahlreiche Episoden, die nicht nĂ€her miteinander verknĂŒpft zu sein brauchen, springe fleißig in der Zeit hin und her - und fertig ist ein gutes Buch? Bei mir leider nicht. Den Klappentext empfinde ich im Nachhinein regelrecht als Ärgernis. Denn er entspricht auch nicht im Ansatz dem, was ich dann vorfand. Nur ganz zu Anfang des Buches, und ganz gegen Ende, geht es vertieft um Elly und ihren Bruder Joe. Zwischendrin kommt dann so viel, ja, zu viel Anderes. Mal auf diese, mal auf jene Person wird der Scheinwerfer der Aufmerksamkeit gelenkt, alles taucht auf, und verschwindet dann auch wieder. Ich kann leider keinen roten Faden erkennen. Selbst das Kaninchen aus dem Titel fĂŒhrt im Buch nur die Existenz eines Streiflichts! Ärgerlich! Besonders frustriert war ich von der zu Beginn so mystifizierten Beziehung zu der Jugendfreundin "Jenny Penny", deren Namen ich als ausgesprochen kĂŒnstlich empfand. Die Beziehung versandet ĂŒber das Buch hinweg einfach, und wird fĂŒr mich nicht logisch gelöst. Die Stirne gerunzelt habe ich auch ob der Tatsache, dass hier die SexualitĂ€t in allen möglichen Spielarten vorkommt. Wohlgemerkt, ich habe nichts dagegen, in welcher Weise auch immer jemand sich sexuell ausdrĂŒckt! Aber das hier war einfach zu viel des Guten; ich kann beim besten Willen nicht annehmen, dass sich all das in einer Familie ereignet haben soll. Dann hĂ€tte man das Buch gleich zu einer Groteske oder Satire machen sollen. Die Hauptperson Elly kam mir auch ĂŒberhaupt nicht nahe. Sie fungiert das ganze Buch ĂŒber mehr oder weniger als Kamera, sie beschreibt eine Unmenge an Schnipseln, die sie erlebt haben will. Aber ihre GefĂŒhle, ihre ureigene Persönlichkeit teilte sich mir ĂŒberhaupt nicht mit. Zudem fand ich den Sprung von 20 Jahren, von 1968 in die 90er Jahre hinein, erzĂ€hltechnisch nicht nachvollziehbar. Danach geht alles in der gleichen quĂ€lenden Schreibweise weiter wie zuvor. Und mir bleibt einfach schleierhaft, was Elly mit ihrem Leben in der Zwischenzeit gemacht hat. Sie beschreibt es jedenfalls nicht. Und ich habe auch nicht verstanden, warum ihr Leben "verpfuscht" sein soll. Nein, dieses Buch hat fĂŒr mich einfach keinen greifbaren Kern, nichts, was sich mir als Botschaft oder Sinn erschlossen hĂ€tte. Ich wĂŒrde der Autorin zwei mögliche RatschlĂ€ge mit auf den Weg geben wollen. Erstens: Sie sollte sich vielleicht lieber an Kurzformen versuchen, Ă€hnlich einer Alice Munro. Dann wĂ€re die poetische Ziellosigkeit, die dieses Buch kennzeichnete, leichter zu ertragen. Zweite Möglichkeit: Sie könnte sich auch an Gedichten versuchen, denn Spuren davon finden sich in ihrer Sprache durchaus. Kurze oder mittellange Gedichte, die dann zwar jeder mag, aber keiner versteht. Das könnte sie sicher gut.

    Mehr
    • 5
  • Als Gott ein Kaninchen war

    Als Gott ein Kaninchen war

    -sabine-

    31. October 2013 um 05:50

    Elly ist noch jung und sieht die Welt mit ihren Augen. Überall warten Überraschungen und das Leben gleicht einem Abenteuer. Ihr Bruder Joe ist stets dabei und weiht sie in die großen und kleinen Geheimnisse des Lebens ein. Und auch Jenny, das seltsame MĂ€dchen von nebenan, ist fĂŒr einen Spaß immer zu haben. 20 Jahre spĂ€ter stehen sich Elly und Joe immer noch sehr nah, wĂ€hrend Jenny erst mal von der BildflĂ€che verschwunden ist. Immer noch hĂ€lt das Leben Überraschungen parat, nur jetzt sind sie leider nicht immer nur schön und hinterlassen Spuren bei Elly und Joe. Der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht und das Cover ist einfach nur wunderschön. MĂ€rchenhaft und verspielt habe ich es empfunden und nach Lesen des Klappentexts eine schöne Familiengeschichte erwartet. Doch dem war nicht so. Viele Themen werden behandelt, manches konkret ausgesprochen, vieles nur angedeutet. Es geht um Liebe und Freundschaft, Verschwinden und Auftauchen von Verwandten und Freunden, um Homo- und HeterosexualitĂ€t, um schlagende EhemĂ€nner und missbrauchte Kinder. Die einen erblinden, andere verlieren das GedĂ€chtnis und irgendwie habe ich einen roten Faden in all den kleinen Episoden und Geschichten vermisst. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und Elly erzĂ€hlt im ersten Teil von ihrer Kindheit und Jugend, im zweiten Teil, was sie als Erwachsene erlebt. Der Schreibstil ist besonders, konnte mich aber leider nicht verzaubern. Ganz im Gegenteil, mich haben die langen und verschachtelten SĂ€tze eher im Lesefluss gestört. Dabei wird alles gut beschrieben und gerade im ersten Teil hatte ich die Szenen genau vor Auge, wie Elly spielend durchs Leben lĂ€uft. Eine seltsame Melancholie liegt ĂŒber der ganzen Geschichte, stets wartet man, dass etwas Schreckliches passiert. Und tatsĂ€chlich ereignen sich schreckliche Dinge, doch die meisten werden nur angedeutet und nicht ausgesprochen, so dass ich immer nur vermuten konnte, aber letztlich nichts Genaues wusste. Die Charaktere sind alle gut gezeichnet, dabei ist jeder irgendwie besonders. Selten habe ich in einem Buch so viele skurrile Charaktere erlebt, jeder hat irgendeine ihn charakterisierende Macke. Die Protagonistin Elly wirkt in diesem Punkt manchmal eher blass, dabei ist sie mir als Kind wirklich sympathisch. Sie ist neugierig und geht ohne Vorbehalt durchs Leben, hat ein ganz natĂŒrliches Vertrauen in ihre Familie und ihren Bruder. Als Erwachsene dagegen wirkt sie auf mich niedergeschlagen und scheitert an AlltĂ€glichkeiten des Lebens. Leider plĂ€tschert die Geschichte in den ersten zwei Dritteln nur vor sich hin, ich habe es als Aneinanderreihung von Erlebnissen empfunden und konnte keinen roten Faden erkennen. Das letzte Drittel wird dann spannend, und auch wenn mir die Auflösung aller Probleme zu plötzlich und zu seicht erscheint, war ich doch gefesselt und habe das Buch rasch beendet. Leider war ich von dem Buch ein bisschen enttĂ€uscht. Es lĂ€sst sich gut lesen und ist auch ganz unterhaltsam, aber fesseln konnte mich wirklich nur das letzte Drittel. Der Schreibstil ist anders und besonders, die Charaktere gut ausgearbeitet und alle irgendwie skurril. Ein Buch, das man meiner Meinung nach lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.

    Mehr
  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den BĂŒchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wĂ€re. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind fĂŒr mich die wichtigsten Parameter dessen. NatĂŒrlich kann man auch etwas unprĂ€tentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-BĂŒcher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn ĂŒberhaupt Genres? Der Versuch, BĂŒcher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben fĂŒr ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafĂŒr, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschĂ€tzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzĂ€hlt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spĂŒrbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er ĂŒbersĂ€ttigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter BĂ€umen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane Ă  la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfĂ€llt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy Ă  la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrĂŒtteten FamilienverhĂ€ltnissen, hochintelligenter TĂ€ter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer KĂ€lte und einem leichten Hang zur AlkoholabhĂ€ngigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo NesbĂž oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches VergnĂŒgen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwĂ€hnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wĂŒnsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrĂŒcken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu ĂŒberlegen, ob es dafĂŒr ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit ĂŒberraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der TĂ€nzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, BĂŒcher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jĂŒngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber ĂŒberlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien ĂŒberrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne MenĂŒs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik fĂŒr uns bereithĂ€lt! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

    Mehr
    • 37
  • Schöne Geschichte ĂŒbers Erwachsenwerden

    Als Gott ein Kaninchen war

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2013 um 17:26

    Bei "Als Gott ein Kaninchen war" geht es um Elly und ihren Bruder Joe, die mit einigen Hindernissen und SchicksalschlĂ€gen langsam erwachsen werden.... Die in zwei Teilen geschriebene Geschichte hat seine Höhen und Tiefen. Überzeigt aber im großen und ganzen. Mit Liebe zum Detail und den liebevollen Charakteren, wirken selbst die grĂ¶ĂŸten SchicksalsschlĂ€ge als ĂŒberwindbar. Wahre Begebenheiten wie der Tot von John Lennon oder Lady Di sorgen fĂŒr die passende GlaubwĂŒrdigkeit der Story. Zu meckern habe ich als einziges, dass die Ereignisse sich an manschen Stellen geradzu ĂŒberschlagen und an anderer wiederum fehlen mir persönlich genauere AusfĂŒhrungen. Das ist aber geschmackssache und gibt ja auch Raum fĂŒr eigene Gedanken :-) Fazit: Ein gutes Buch fĂŒr kalte Tage vorm Kamin!

    Mehr
  • Rezension zu "Als Gott ein Kaninchen war" von Sarah Winman

    Als Gott ein Kaninchen war

    Eltragalibros

    01. January 2013 um 16:16

    Inhalt: Als Gott ein Kaninchen war ist die Geschichte von Elly Portman. Sie berichtet von ihrer Kindheit mit ihrem Bruder Joe, von ihrer Familie und von den kleinen und großen Übeln, aber auch von ihrem Leben als erwachsener Frau – tief mit ihrem großen Bruder verbunden – die beide ihren Weg und ihr wahres Ich im Leben suchen. Meinung: Die neunjĂ€hrige Elly Portman lebt mit ihrer Familie und ihrem Bruder Joe ein normales Leben. Aber in dieses alltĂ€gliche Leben geraten immer wieder Menschen, die anders sind, die ihr eigenes Leben oder das ihrer Familie aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden auf den Kopf stellen, und es auf ihre Art und Weise bereichern. Da wĂ€re die seltsame Freundin Jenny Penny, die auf die verrĂŒcktesten Ideen kommt und mit Elly Atlantis entdecken will oder ihre Tante Nancy, eine erfolgreiche Schauspielerin, die (heimlich) in ihre Mutter verliebt ist. Der alte Arthur, der von einem Yogi erfahren hat, wie er sterben wird oder dessen beste Freundin, die schrullige SĂ€ngerin Ginger. Das Buch ist ein Zusammenschnitt der unterschiedlichsten Lebenssituationen, die Elly mit ihrer Familie durchlebt. Dabei wird der Fokus immer wieder zwischen den Familienmitgliedern aufgeteilt. HĂ€ufig kann man nicht auf Anhieb erkennen, ob ein Kapitel direkt an das vorangehende anschließt, oder zu einem etwas spĂ€teren Zeitpunkt spielt. Denn die Autorin deckt in ihrem Schreibstil nicht jedes Detail auf, sondern lĂ€sst Spielraum fĂŒr die Imaginationskraft des Lesers. Immer wieder wechselt Sarah Winman die Szenen und benutzt hĂ€ufig am Anfang dieser neuen SchauplĂ€tze Personalpronomen, wodurch man als Leser einen Moment ĂŒberlegen muss, welcher der Charaktere sich gerade mit Elly austauscht. Elly ist, obwohl im ersten Teil noch ein kleines MĂ€dchen, keineswegs naiv gezeichnet, sondern besitzt einen kindlichen Charme und eine Auffassungsgabe, die ihrem Alter entsprechend ist. Der Leser dagegen steht ihr aber nicht als Erwachsener allwissend gegenĂŒber, sondern auch er muss immer wieder darĂŒber nachdenken, was sich nun wirklich ereignet haben könnte. Wie etwa die Geschichte mit dem jĂŒdischen Nachbarn Mr. Golan, zu dem Elly von einem Tag auf den anderen nicht mehr gehen darf und dem schrecklichen Geheimnis, das nur ihr Bruder kennt. Winman erschafft Figuren, die man sich leibhaftig vorstellen kann. Die Familie Portman und ihre Freunde tauchen regelrecht beim Lesen vor dem geistigen Auge auf, so unterschiedlich und so interessant sind sie beschrieben. Jedes Mitglied ist auf seine Weise ein phantastischer Charakter, den man gerne selbst kennenlernen möchte. So hat man auch nach einer Weile das GefĂŒhl Elly und ihre Familie zu kennen und selbst ein Teil dieser zu sein, wodurch man Leid, Trauer und Freude mit ihnen teilt. Manche BĂŒcher reißen einen förmlich in ihre Welt hinein. So auch Winmans erster Roman, der mir jedes Mal, wenn ich das Buch in die Hand genommen habe, das GefĂŒhl gegeben hat nach Hause zu kommen, obwohl Ellys Welt so gar nicht der meinen entspricht. Die Autorin schreibt ĂŒber das Leben auf eine Weise, die einem zeigt, dass die Welt so groß und unendlich ist und wir ganz klein, aber nicht unbedeutend sind. Fazit: Sarah Winman hat mit ihrem DebĂŒtroman ein Buch geschrieben, das bewegend ist. Es reißt den Leser mit in Ellys Welt, die aus dĂŒsteren und schönen Geheimnissen besteht. Es ist eine Geschichte, die vom Leben handelt, von den großen und kleinen Dingen, welche die eigene Persönlichkeit prĂ€gen. Als Gott ein Kaninchen war erzĂ€hlt von Freundschaft, von Liebe und von Verlust. Es erzĂ€hlt von Menschen, die das Leben bereichern, die aber genauso tiefe Wunden zurĂŒcklassen können.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über BĂŒcher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat fĂŒr Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe fĂŒr dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks