Sarah Winman When God Was a Rabbit

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Inhaltsangabe zu „When God Was a Rabbit“ von Sarah Winman

A stunning commercial literary debut that will be a huge book for Headline Review in 2011

Zauberhaft und verschlungen, so wie das Leben manchmal spielt. Atmosphärisch dicht und voll vonCharakteren, die mir ans Herz gewachsen sind.

— BluevanMeer
BluevanMeer

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  • Rezension zu "When God Was a Rabbit" von Sarah Winman

    When God Was a Rabbit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. September 2011 um 20:00

    Durch Zufall ist dieses Buch in meine Hände gefallen. Das Cover hat mich gleich angesprochen, doch habe ich anfangs noch ein wenig gezweifelt: Ist mein Englisch gut genug, um alles verstehen zu können? Schließlich habe ich die Zweifel beiseite geschoben und erst einmal angefangen zu lesen. Und zu lesen. Und zu lesen.... Aber zunächst zum Inhalt: Das Buch ist in zwei Teile unterteilt und wird aus der Sicht von Elly erzählt. Der erste Teil handelt von Ellys Kindheit, der zweite Teil von der erwachsenen Elly. Der Leser lernt Ellys Freunde und Familienmitglieder kennen, allesamt ganz wunderbare, teilweise verschrobene, aber unglaublich liebenswerte Charaktere. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten und so fliegt man förmlich von Kapitel zu Kapitel, von einer Episode aus Ellys Leben zur nächsten. Viele Ereignisse lassen den Leser schmunzeln, ich habe sogar teilweise lauthals gelacht. Andere wiederum machen einen traurig, und ja, ich habe ein Paar Tränchen vergossen. Das Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, hat man sich eben noch königlich amüsiert über ein absurd-komische Situation, so bleibt einem manchmal ein Paar Sätze später das Lachen im Halse stecken, weil eben diese lustige Situation plötzlich eine sehr ernsthafte und dramatische Wendung erfährt. Teilweise gibt es einige Begebenheiten, die nüchtern betrachtet mehr als unwahrscheinlich erscheinen, in dieser Geschichte aber auf wundersame Weise Sinn machen und viel zur Magie dieses Buches beitragen. Ernste Themen werden in diesem Buch nicht ausgespart. Schon als Kind erlebt Elly Schreckliches, wenn auch nur von der Autorin angedeutet und nicht in allen Einzelheiten beschrieben. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es trotz allem sehr tröstlich und positiv ist. Es ist wie das Leben: schön, schrecklich, lustig, traurig und alles zusammen. Eine Ode an das Leben und an die Liebe. Der Text auf der Rückseite fasst es wunderbar zusammen: "This is a book about a brother and a sister. It's a book about childhood and growing up, friendships and families, triumph and tragedy and everything in between. More than anything: It's a book about love in all its forms." Ich kann es nur jedem empfehlen und warte sehnsüchtig auf eine Übersetzung, um es noch einmal auf Deutsch lesen zu können.

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  • Rezension zu "When God Was a Rabbit" von Sarah Winman

    When God Was a Rabbit
    November

    November

    05. July 2011 um 12:57

    Titel und Cover hatten mich sofort angezogen; der haselnussbraune Einband mit dem Scherenschnittmotiv und einem großen, türkisfarbenen Vollmond mit weißer Schrift - irgendwie fantasievoll, irgendwie magisch;wie eine Kindheitserinnerung. "When God Was a Rabbit" von der Autorin Sarah Winman ist ein wirklich wunderschönes, oft schmerzlich-komsiches Buch über die Kindheit und das Aufwachsen zweier Geschwister, über ihre Familie und Freundschaften, über Geheimniswahrung und Tragödien, über Liebe auf allen Ebenen und in allen Formen. " Memories, [...] no matter how small or inconsequential, are the pages that define us." Die Geschichte beginnt 1968 in England mit der Geburt der Erzählerin Elly. Sie führt uns durch die Jahre ihrer Kindheit ; beschreibt die tiefe Verbundenheit mit ihrem großen Bruder Joe und die Freundschaft zu der außergewöhnlichen kleinen Jenny Penny. SIe erzählt von den zerstörerischen Schuldgefühlen ihres Vaters und ihrem Kanninchen namens Gott - ein Geschenk ihres geliebten Joe und ein Gefährte, der sie über ihrer Kindheit hinaus begleiten soll. Sie erzählt auch von Charlie - mehr als nur ein Freund ihres Bruders - , von Trennung und Neuanfang, von Menschen, die das Leben ihrer Familie bereichern. " I realised that maybe the need to be remembered is stronger than the need to remember." Im zweiten Part des Buches sind die Hauptcharaktere erwachsen, teils vom Leben aus der Bahn geworfen, aber dennoch nie allein. Elly bekommt nach etlichen Jahren des Schweigens einen Brief ihrer Kindheitsfreundin Jenny Penny - aus dem Gefängnis. Joe lebt mittlerweile in New York, noch immer an gebrochenem Herzen leidend und Elly selbst versucht gerade mit einem unerfreulichem Teil ihrer Vergangenheit abzuschließen. Trotz allem wird es nie melodramatisch oder gar rührselig. Sarah Winman fährt in ihrem (augen-) trockenen Ton, oftmals mit dunklem Humor, fort und dringt immer weiter in die komplizierten zwischenmenschlichen Geflechte vor. Auch wenn ihre Charaktere schon in frühster Kindheit die dunklen Seiten des Lebens kennenlernen, wirkt es für mich nicht einmal auf die Kante getrieben, sondern vielmehr durchaus lebensnah. Es ist ein Buch fernab seichter Gewässer und trotzallem irgendwie leicht, ja gefasst, erzählt. "The first thing we need to find [...] is a reason to live [...] Without a reason, why bother? Existence needs purpose: to be able to endure the pain of life with dignity, to give us a reason to continue. The meaning must enter ouir hearts, not our heads. WE must understand the meaning of our suffering." Ich sage es gern noch einmal: ein wirklich wunderschönes Buch.

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