Sarah Zettel Ein Kleid aus Staub

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Inhaltsangabe zu „Ein Kleid aus Staub“ von Sarah Zettel

Ein Familiengeheimnis, das alles verändert! Kansas 1935: Inmitten des schlimmsten Staubsturms aller Zeiten verschwindet die Mutter der 13-jährigen Callie spurlos. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Fremder auf – und schickt Callie auf eine mysteriöse Reise, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Wer ist ihr Vater? Warum wartet ihre Mutter schon seit Callies Geburt auf seine Rückkehr? Und: Wo ist ihre Mom? Gemeinsam mit dem Jungen Jack macht Callie sich auf den Weg. Der Beginn eines fantastischen Abenteuers – denn Callie entdeckt nicht nur die Wahrheit über ihre Familie, sondern auch ihre Gefühle für Jack. Eine starke Heldin, eine zarte Romanze und eine außergewöhnliche Reise Fesselnde Mischung aus Abenteuer, History und Romantik

Sehr fantasievoll und eine tolle historische Kulisse.

— Kagali
Kagali

Kann kaum die Fortsetzung erwarten.

— isybooks
isybooks

verwirrend, teilweiße langweilig, hat aber eine interessante Grundstory

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Anfangs gute Story, die dann stark nachläßt, schade!

— Nefertari35
Nefertari35

Fand ich leider nicht so toll hat mich nicht überzeugen können aber vielleicht ist es ja nur geschmackszache :)

— daydreameerrr
daydreameerrr

Wunderbarer Genremix aus Abenteuer, Geschichte und Fantasy - skurill, poetisch, das Unglaubliche glaubhaft.

— MikkaG
MikkaG

Ich hab das Buch verschlungen.

— KUSCHELBAR
KUSCHELBAR

Das Buch hat viel Charme, aber auch ein paar billige Lücken in der Story.

— Cekay
Cekay

Verknüpft gelungen Historisches mit Fantasy

— PMelittaM
PMelittaM

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    Ein Kleid aus Staub
    Kagali

    Kagali

    18. January 2017 um 15:42

    > Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner:Die Inhaltsangabe findet ihr beim Buch, daher wiederhole ich sie hier nicht. Meine Meinung Ein Kleid aus Staub ist ein Buch, das mich doch positiv überrascht hat. Ich bin ganz ohne Erwartungen heran gegangen (habe ich das Buch doch in erster Linie wegen dem Cover gekauft =P )Gleich zu Beginn wird man in die trockene, harte Realität der „Dust Bowl“ zur Zeit der Großen Depression versetzt und lernt Callys ermüdenden und von Staubstürmen geprägten Alltag kennen. Das Buch spielt um 1935 und die Umsetzung dieser Zeit ist der Autorin sehr gut gelungen. Im Nachwort erwähnt sie ihre Inspirationen, Recherchen und Referenzen, aber auch beim Lesen wird deutlich, dass sich die Autorin intensiv mit dieser Zeit, der Dust Bowl , die flüchtenden Farmer und Wanderarbeiter und der Großen Depression beschäftigt hat. Ihre Schilderungen lassen den Leser die Scharen verzweifelter Menschen sehen, die Angst, den Hunger und die Not. Dabei wirkt es nicht zu aufgesetzt. Geschichte und Kulisse wirken wunderbar zusammen.Um wieder auf Cally zurück zu kommen: Lange hält sich die Autorin nicht mit ihrem Alltag auf, sondern ziemlich schnell geht es los: Der Staubsturm kommt und Callys Mutter verschwindet. Von da an geht es zügig weiter und das Tempo wird auch im gesamten Buch nicht gedrosselt, ist aber immer noch angenehm zu lesen und nicht zu rasant. Nach dem Verschwinden ihrer Mutter trifft Cally auf den Jungen Jack und zusammen machen sie sich auf gen Westen um sowohl Carrys Herkunft, als auch das verschwinden ihrer Mutter zu enträtseln.Anfangs dachte ich es würde in Richtung indianische Legenden gehen und war etwas enttäuscht, dass dem nicht so war. Stattdessen geht es um Feen. Die irischen Seelie und Unseelie sind ja schon seid längerem häufig verwendeter Stoff in den Jugendbüchern. Doch zu meine freudigen Überraschung schafft es die Autorin das bekannte Thema durch individuelle Elemente interessant zu gestalten. Und so wird aus Callys Reise ein fantasievoller, aberwitziger aber auch spannender Roadtrip.Sprachlich gesehen gab es aber ein Manko für mich: Die ständige Verwendung von Mama und Papa. Wenn Cally über ihre Eltern redet bez. denkt, ist das ja noch ok. Aber auch alle anderen Charaktere reden über Callys Eltern nur mit deine Mama und dein Papa. Als ob man mit einer Fünfjährigen reden würde. Ich weiß nicht ob das eine Sache der Autorin oder der Übersetzung ist, fand es jedoch sehr eigenartig dass selbst die Erwachsenen untereinander nur von Callys Papa reden anstatt Vater zu sagen. Fazit Ein Kleid aus Staub punktet mit einer gekonnten Umsetzung der historischen Kulisse und einer fantasievollen Geschichte.

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  • Enttäuschend :(

    Ein Kleid aus Staub
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    25. January 2016 um 18:22

    Klappentext/Inhalt: Ein Familiengeheimnis, das alles verändert! Kansas 1935: Inmitten des schlimmsten Staubsturms aller Zeiten verschwindet die Mutter der 13-jährigen Callie spurlos. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Fremder auf – und schickt Callie auf eine mysteriöse Reise, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Wer ist ihr Vater? Warum wartet ihre Mutter schon seit Callies Geburt auf seine Rückkehr? Und: Wo ist ihre Mom? Gemeinsam mit dem Jungen Jack macht Callie sich auf den Weg. Der Beginn eines fantastischen Abenteuers – denn Callie entdeckt nicht nur die Wahrheit über ihre Familie, sondern auch ihre Gefühle für Jack ... Meine Meinung: Als ich die Verlagsvorschauen durchgeschaut habe ist mir der zweite Band dieses Buch aufgefallen. Als ich mir dann den Klappentext von diesem Buch durchgelesen habe, dachte ich mir, dass klingt echt interessant. Deshalb habe ich es mir Ende Dezember gekauft und ein paar Tage später auch gleich begonnen. Der Anfang war echt stark aber dann hat mich dieses Buch nur noch enttäuscht. Callie lebt mir ihrer Mutter sehr abgeschieden. Sie leben in einer Gegend in denen das Land von Staub überdeckt ist und es immer wieder diese Staubstürme auftauchen. Dann passieren merkwürdige Dinge und Callies Mutter ist verschwunden. Sie will ihre Mutter unbedingt finden, dies ist aber gar nicht so einfach. Dann passieren einige Dinge mit denen sie nicht gerechnet hat. Sie lernt Jack kennen und die beiden gehen auf Reisen. Dabei finden sie so einiges heraus und dies schockiert Callie zutiefst. Die ersten 50 Seiten waren wirklich toll. Danach ging es ganz gut weiter aber irgendwann kam dann der Punkt an dem mir diese Geschichte leider so gar nicht mehr gefallen hat. Es passieren so viele merkwürdige Dinge und vieles davon konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Außerdem sind die Charaktere nicht tiefgründig. Es wirkt vieles total aufgesetzt und man konnte auch sehr vieles vorausahnen. Mich hat dieses Buch einfach nur total enttäuscht und ich werde auch nicht weiterlesen. Fazit: Die ersten 50 Seiten waren toll. Danach haben wir eine total merkwürdige und oberflächliche Geschichte erhalten. Vieles konnte man schon erahnen und es gab auch einfach keine Spannung mehr. Mich hat dieses Buch wirklich sehr enttäuscht und das finde ich echt schade. Bewertung: Cover: 4/5 Klappentext: 4/5 Inhalt: 2/5 Schreibstil: 2/5 Gesamtpaket: 2/5 2 von 5 Sterne

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  • Ein Kleid aus Staub

    Ein Kleid aus Staub
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer


    • 2
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    19. August 2015 um 18:45
  • Abgefahrene Geschichte in einer staubigen Welt

    Ein Kleid aus Staub
    Spatzi79

    Spatzi79

    09. January 2015 um 11:27

    Kansas, 1935. Das Land versinkt im Staub, Wasser ist Mangelware geworden, die Welt verödet. Callie und ihre Mutter leben in einem alten Hotel, Gäste haben sie schon lange keine mehr, doch Callies Mutter will warten, bis ihr geliebter Mann zurückkehrt. Aber er ist schon so lange weg und es gibt keine Nachricht von ihm, ist er überhaupt noch am Leben? Mitten in einem schlimmen Staubsturm verschwindet dann auch noch Callies Mutter. Dafür taucht eine Familie auf, die sich als die schlimmsten Gäste entpuppen, die das Hotel je gehabt hat! Zum Glück trifft Callie auf Jake, der ihr hilft. Die Geschichte beginnt ganz normal und gleitet dann irgendwann ins Phantastische ab. Ich muss gestehen, mir war nicht bewusst, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde und so war ich zwischenzeitlich etwas irritiert und brauchte ein bisschen, um mich in die zunehmend skurriler werdende Welt der Autorin hineinzufinden. Dann aber hat mir die Lektüre großen Spaß gemacht, die Autorin hat wirklich eine blühende Phantasie und bringt immer wieder ganz unerwartete Aspekte in die Handlung mit ein! Auch die Vielfalt ihrer Figuren und Wesen fand ich beeindruckend, hier schwirrte mir manchmal schon regelrecht der Kopf! Was die Charakterisierung angeht, fand ich allerdings nur die Protagonisten Callie und Jake wirklich gut dargestellt, zu all den Nebenfiguren gab es zwar reichlich Erklärungen, wie sie aussehen und was sie können und tun, aber warum sie in bestimmter Weise handeln und wie sie ihrerseits fühlen, blieb größtenteils unausgeführt und damit blieben sie eben etwas blass. Gut gefiel mir, dass die Autorin ihre Handlung im Amerika der 30er Jahre angesiedelt hat und die Welt der Realität in vielen Dingen recht nahekommt. Die eingestreuten historischen Details fand ich sehr interessant. Es handelt sich um einen Auftaktband, so dass natürlich noch nicht alle Handlungsstränge zu Ende geführt und nicht alle Fragen beantwortet werden – leider geht es wohl erst 2016 mit "Ein Kleid aus Gold" weiter.

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  • Ein Kleid aus Staub von Sarah Zettel

    Ein Kleid aus Staub
    Nefertari35

    Nefertari35

    29. August 2014 um 11:51

    Leseeindruck (keine Rezension):
    Dieses Buch hat mich enttäuscht! Die Geschichte war anfangs wirklich gut und auch richtig interessant. Leider läßt dies im Laufe des Buches stark nach. Auch die Fantasyanteile können hier nichts mehr retten, da diese irgendwie nicht mit dem Rest zusammenpassen.
    Die Idee ist eigentlich sehr gut, aber die Umsetzung ist nichts.

  • Kansas 1935 - Die Zeit macht den besonderen Reiz des Buches aus

    Ein Kleid aus Staub
    merle88

    merle88

    25. August 2014 um 22:08

    Inhalt: 1935: Die junge Callie hat ihr ganzes Leben im Hotel ihrer Mutter in Kansas verbracht. Trotz Callies Staublunge will ihre Mutter nicht aus dem Wüstengebiet in dem sie leben wegziehen. Schließlich wartet sie schon seit Jahren auf Callies Vater. Dieser hatte ihr versprochen wiederzukommen. Doch dann verwüstet ein gewaltiger Sandsturm Kansas. In diesem Sandsturm verschwindet Callies Mutter spurlos. Und plötzlich steht die Familie Hopper vor dem Hotel und verlangt nach Essen und Trinken. Callie muss schnell feststellen, dass es sich bei Familie Hopper um keine normalen Menschen handelt … Meine Meinung: Aufgrund des Klappentextes hatte ich mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet, als die die wir präsentiert bekommen. Trotzdem kann ich sagen, dass mich die Geschichte mitgerissen und überzeugt hat. Die ganze Zeit ist das Buch auf einem guten Spannungsniveau und selten treten Längen auf. Während des Lesens taucht man in eine wundervolle und fantastische Welt ein. Sehr interessant fand ich die Darstellung des Jahres 1935. Man lernt viel darüber, wie die Menschen damals gelebt haben und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Vor allem die Themen Rassentrennung und Staubstürme haben mich sehr interessiert und auch nach dem Lesen des Buches habe ich mich noch ein bisschen länger mit diesen Themen beschäftigt. Callie ist eine sympathische Hauptperson. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen und hat in einigen Situationen genau den richtigen Riecher. Während ihrer Reise wird sie immer stärker und gefestigter in ihrem Wesen. Jake, der männliche Hauptprotagonist, lässt einen in manchen Momenten doch an ihm zweifeln. Am Ende hat man jedoch ein ganz gutes Bild von ihm und kann einige seiner Entscheidungen während des Verlauf des Buches besser verstehen. Die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte zwischen Callie und Jack wird auch im Buch wirklich nur angedeutet und spielt keine große Rolle. Die Welt die Frau Zettel geschaffen hat, hat viele fantastische Momente und Wesen. Vor allem die Feen spielen in diesem Buch eine große Rolle. Oftmals weiß man nicht, wem man trauen kann und wem nicht. Das Ende bietet zum Glück keinen Cliffhanger. Jedoch lässt es mich auch ein wenig unzufrieden zurück, da sich gerade auf den letzten Seiten einige Fragen auftun. Da es sich aber um einen Mehrteiler handelt, ist dies von der Autorin natürlich gewollt. Fazit: Das Buch ist anders als erwartet, aber auf keinen Fall schlecht. Ich mochte die Geschichte und die vielen tollen Ideen, die hier niedergeschrieben wurden. Jake und Callie sind ein unterhaltsames Duo. Man weiß nicht wem man trauen kann und man lernt viel über das Leben der Menschen zur damaligen Zeit. Für mich hat jedoch das gewisse Etwas gefehlt. Daher sehr knappe 4 von 5 Sternen.

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  • fantasievoll und abenteuerlich ...

    Ein Kleid aus Staub
    ConnyZ.

    ConnyZ.

    29. July 2014 um 17:32

    Der erste Teil der Trilogie von Sarah Zettel erschein am 14.April 2014, im cbj Verlag. „Ein Kleid aus Staub“ startet die Reise von Callie, in der sie sich auf 320 staubigen Seiten auf die Suche nach ihrer Familie begibt. Callie und ihre Mutter leben mitten in der Wüste von Kansas. Immer weniger Wasser erreicht das Land und das Hotel, in dem beide wohnen rentiert sich schon lange nicht mehr. Bei einem Sandsturm verschwindet ihre Mutter, doch sie ist nicht Tod, sondern von Feen entführt worden. Ihre abenteuerliche Suche führt Callie durch Staub und einer wundersamen Welt voller Magie … Sarah Zettels Geschichte beginnt so normal, nur wenn man ihre bisherigen Romane kennt und weiß, wie sehr sie der Fantasiewelt verfallen ist, wird nicht überrascht sein, mit der Wendung, welche sich einstellt. Calliope hat Angst um ihre Zukunft, denn ihre Mutter möchte nicht aus dem Hotel weggehen. Man bemerkt schon an dieser Stelle des Buches, wie schwer es Callie bisher mit ihr hatte. Allein die ständige Angst, keine Luft zu bekommen, durch den ganzen Staub aus der Wüste, lässt auch den Leser nicht zu Luft kommen. Die Szenen überschlagen sich und man kann nicht mehr genau hervorsehen, was als Nächstes passieren wird, denn so langsam beginnt sich die normale Welt mit Fantasieelementen zu vermischen. Auf ihrer Suche nach der Mutter wird sie von Jack begleitet. Ihn rettete sie das Leben, während alle anderen Einwohner vor einem riesigen Standsturm geflohen waren. Immer wieder treffen sie auf die merkwürdigsten Figuren, die ihnen entweder helfen, oder ins Verderben führen. Da ihre Geschichte im Jahr 1935 spielt, vergisst die Autorin auch nicht die historische Seite wirken zu lassen – Kleider und Umgebung passen sehr gut in die Handlung und verschönern den ernst der Lage. Die am Anfang so eingeschüchterte Callie, macht eine fühlbare Entwicklung durch und führt nicht nur Jack, sondern auch alle aus ihrem Umfeld auf der Suche an. „Ein Kleid aus Staub“ ist so anders, weil die Fantasieszenen nicht einen großen Raum einnehmen, sondern dazugehören und von jedem, der auftauchenden Figuren, verkörpert werden. Besonders interessant wird es für den Leser, wenn Sarah Zettel über Callies Abstammung zu sprechen kommt. Gerade diese wird ihr Türen öffnen, oder in ein großes Unglück stürzen. Der hier angewandte Erzählstil ist leicht und lässt jede Szene fließen, ebenso sind die Spannungsbögen und Atempause gut gesetzt, sodass eine klare Linie ersichtlich war. Was mich als Einziges störte, waren die langen Erklärungen zu den unterschiedlichen Wesen, diese hätten bestimmt auch gekonnten in die Handlung mit hineingebracht werden können. Der zweite Teil „Ein Kleid aus Gold“ erscheint 2015. Sarah Zettels Trilogie Auftakt „Ein Kleid aus Staub“ ist keineswegs nur staubig, auch lässt es sich mit Worten wie fantasievoll und abenteuerlich, beschreiben. Rezension auf dem Blog: http://dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/2014/07/ein-kleid-aus-staub-von-sarah-zettel.html

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  • sehr guter Auftakt mit interessanten Charakteren

    Ein Kleid aus Staub
    Manja82

    Manja82

    16. July 2014 um 14:48

    Kurzbeschreibung: Ein Familiengeheimnis, das alles verändert! Kansas 1935: Inmitten des schlimmsten Staubsturms aller Zeiten verschwindet die Mutter der 13-jährigen Callie spurlos. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Fremder auf – und schickt Callie auf eine mysteriöse Reise, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Wer ist ihr Vater? Warum wartet ihre Mutter schon seit Callies Geburt auf seine Rückkehr? Und: Wo ist ihre Mom? Gemeinsam mit dem Jungen Jack macht Callie sich auf den Weg. Der Beginn eines fantastischen Abenteuers – denn Callie entdeckt nicht nur die Wahrheit über ihre Familie, sondern auch ihre Gefühle für Jack ... (Quelle: cbj) Meine Meinung: Wir schreiben das Jahr 1935. Callie hat ihr bisheriges Leben bei ihrer Mutter im Hotel in Kansas verbracht. Obwohl sie eine Staublunge hat ist ihre Mutter nicht bereit aus der Wüstenregion wegzugehen. Sie wartet noch immer auf Callies Vater, der versprochen hat wiederzukommen. Dann aber gibt es einen gewaltigen Sandsturm und Callies Mutter verschwindet spurlos. Damit nicht genug vor dem Hotel taucht plötzlich eine Familie Hopper auf, die Essen und Trinken verlangen. Callie bemerkt recht schnell das mit ihnen irgendwas nicht stimmt… Der Fantasyroman „Ein Kleid aus Staub“ stammt von der Autorin Sarah Zettel. Es ist der Auftakt einer Trilogie. Die Protagonistin Callie war mir sehr sympathisch. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen und weiß recht genau was sie will. Zu Beginn wirkt sie eher schwach, mit der Zeit aber wird sie eine immer stärkere Persönlichkeit. Jake ist ein sogenannter „Hobo“. Er wirkte auf mich etwas zweifelhaft, mit der Zeit aber lernt man ihn besser kennen und kann seine Handlungen eigentlich auch recht gut nachvollziehen. Leider sind nur die beiden Protagonisten recht gut dargestellt. Die Nebenfiguren bleiben sehr blass, man erfährt nicht viel über sie. Hier hoffe ich auf die beiden anderen Teile, dass da mehr Licht ins Dunkel kommt. Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Sie schreibt flüssig und bildhaft, es ist alles vorstellbar. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Callie in der Ich-Perspektive. So ist man immer an ihr dran und lernt sie recht gut kennen. Die Handlung selber ist sehr fantastisch. Die geschaffene Welt ist gut beschrieben. In ihr spielen Feen eine große Rolle. Es gibt reichlich Spannung, nur ab und an wurde es etwas lang. Die Liebegeschichte zwischen Callie und Jack ist nur angedeutet und spielt für den Verlauf der Handlung keine große Rolle. Das Ende ist ohne großen Cliffhanger. Allerdings bleiben recht viele Fragen offen, die vielleicht im 2015 erscheinenden zweiten Teil „Ein Kleid aus Gold“ beantwortet werden. Fazit: Zusammengefasst ist „Ein Kleid aus Staub“ von Sarah Zettel ein sehr guter Auftakt der Trilogie. Interessante Charaktere, der flüssige bildhafte Stil und eine recht spannende Handlung haben mich letztlich doch gut unterhalten können. Durchaus lesenswert!

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  • Originelle Mischung aus Geschichte und Fantasy

    Ein Kleid aus Staub
    MikkaG

    MikkaG

    Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es hat etwas Mystisches, Düsteres an sich, und doch etwas Realistisches mit einem Hauch von verblichener Vergänglichkeit- und damit passt es perfekt zu diesem Buch. Denn Sara Zettel präsentiert uns hier eine wunderbare, originelle Mischung, in der dunkle und lichte Feen ebenso eine Rolle spielen wie die furchtbaren Staubstürme, die in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts in Kansas wüteten. Das fiel für mich übrigens unter die Rubrik "Wieder was gelernt!" - oder wusstet ihr schon, dass es damals tatsächlich eine mehrjärige Dürre gab und danach öfter dichte Staubwolken durch Kansas wüteten, die so hoch waren wie Hochhäuser? Im Buch wird eindringlich und bildhaft beschrieben, wie Menschen durch kniehohen heißen Staub waten und kaum atmen können, und wie Häuser im Sand versinken. Es ist fast unmöglich, Mahlzeiten zuzubereiten, ohne dass danach beim Essen Sand zwischen den Zähnen knirscht, und das Wasser wird zunehmend knapp und kommt nur noch als warmes, braunes Rinnsal aus der Leitung... Die Protagonistin ist erst 13 Jahre alt, aber sie hat schon eine Staublunge wie ein erwachsener Mienenarbeiter und sieht ihrem wahrscheinlich baldigem Tod ins Auge. Viele plastische Details lassen das schwere, von Durst und Krankheit geplagte Leben der Menschen in dieser Zeit und an diesem Ort wieder auferstehen, und auch ohne die Fantasyelemente wäre daraus sicher ein spannendes Buch geworden - denn hier liest sich das wahre Leben so unglaublich und fantastisch wie ein modernes Märchen. Aber in die staubige Welt, die Sara Zettel hier schildert, schleicht sich nach und nach das Übernatürliche ein. Callie hört Stimmen im Wind, die sie rufen, und nach dem Verschwinden ihrer Mutter begibt sie sich mit dem jungen Jack, den sie zufällig kennenlernt, auf eine Reise, die auf mehr als eine Weise ihr Leben verändert. Denn Callie ist mehr als nur ein ganz normales Mädchen. Es hat seinen Grund, warum ihre Mutter sie nie auf dem Klavier hat spielen lassen, dass ihrem Vater gehörte. Und es hat seinen Grund, dass der Vater noch vor Callies Geburt verschwand und nie mehr zurückkehrte. Und diese Gründe schlagen die Brücke zwischen den beiden Genres: geschichtlicher Roman und Fantasyroman. Dabei sind die Fantasy-Elemente hier alles andere als tausendfach durchgenudelter Durchschnitt! Auch wenn man viele Wesen aus anderen Fantasybüchern schon kennt, sind sie hier doch auf ganz eigene Art beschrieben, und gut und böse sind nicht in Stein gemeißelt sondern eher wandelbare Konzepte. Viele Szenen wirken geradezu abstrus, schräg und verdreht wie ein fieberinspirierter Albtraum, und dann hat das Übernatürliche wieder eine verträumte Schönheit. Langweilig wurde es dabei für mich nie, und auch der fantasievolle Schreibstil mit seinen wunderbaren Bildern trug dazu bei, dass das Buch für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein pures Leservergnügen blieb. Das Buch konzentriert sich auf wenige Charaktere, aber die sind gut und schlüssig beschrieben. Mit Callie konnte ich problemlos mitfühlen und -fiebern, und auch Jack war mir direkt sympathisch. Die beiden hatten von Anfang an eine gute Chemie, die die Geschichte problemlos tragen konnte. Allerdings kamen mir beide deutlich älter vor als ihr angegebenes Alter - besonders Callie spricht und handelt für mich weit eher wie eine 16-jährige als eine 13-jährige! Das liegt auch an der im Klappentext versprochenen zarten Romantik, die einfach plausibler und glaubwürdiger wirkt, wenn beide Beteiligten ein kleines bisschen älter sind. Wobei die Romanze für mich nicht im Mittelpunkt steht - für mich ist das Buch vor allem ein Genremix aus Abenteuer, Fantasy und Geschichte, und die Romanze ist dabei eher die Prise Salz in der Suppe. Mein einiger Wermutstropfen: das Buch ist der erste Band einer Trilogie und man kann das Buch meiner Meinung nach nicht wirklich gut als Einzelband lesen - deswegen wollte man nur zu "Ein Kleid aus Staub" greifen, wenn man die Trilogie dann auch weiterlesen will! Fazit: Im Buch ist weniger Romantik drin, als der Klappentext verspricht - aber ich habe nichts vermisst und diesen wunderbaren Genremix aus Abenteuer, Geschichte und Fantasy mit viel Vergnügen gelesen. Ein bisschen las es sich wie Steampunk ohne Steam: es hat diesen Hauch der Geschichte, verbunden mit fantastischen Elementen.

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    • 3
    MikkaG

    MikkaG

    17. June 2014 um 09:44
  • Dusty magic

    Ein Kleid aus Staub
    BlueNa

    BlueNa

    10. June 2014 um 20:47

    In Kansas im Jahr 1935 kämpfen Callie und ihre Mutter gegen eine staubige Hölle. Das Land hat seit Jahren keinen Regen mehr gesehen und heftige Staubstürme lassen die Menschen ihr Glück in anderen Teilen Amerikas suchen. Doch obwohl das Familienhotel schon längst schließen musste, sie sich jeden Cent vom Mund absparen muss und ihre Tochter an einer Staublunge erkrankt ist, weigert sich Callies Mutter fortzugehen. Sie wartet auf Callies Vater, den das Mädchen nie kennen gelernt hat. Plötzlich zieht ein heftiger Staubsturm auf und Callies Mutter verschwindet spurlos. Doch etwas anderes, Grauenerregendes bringt der Staub in das Hotel und Callie muss fliehen. Zusammen mit dem jungen Jack macht sie sich auf eine alles entscheidende Suche… „Ein Kleid aus Staub“ weiß zu verszaubern und zwar durch die Zeit, in der die Geschichte angesiedelt ist. Die Zeit der großen Depression in den USA ist einfach eine schnelllebige und faszinierende Zeit gewesen und ich habe bisher kein anderes Buch gelesen, das in dieser Zeit und an diesem Ort spielt. Kansas wurde zu jener Zeit auch als „Dust Bowl“ bezeichnet, als „Große Staubschüssel“, denn es wurde immer wieder von großen Staubstürmen heimgesucht, ausgelöst durch die großflächige Rodung des Präriegrases und langanhaltende Dürren. Mitten in solch einem heftigen Staubsturm befinden sich Callie und Jack, den Callie im menschenleeren Gefängnis gefunden hat. Callie will ihre Mutter finden und stößt auf ein unglaubliches Familiengeheimnis. Dies alles spielt wunderbar zusammen und versprüht einen ganz eigenen Zauber, dem ich mich nicht entziehen konnte. Der Schreibstil war recht einfach zu lesen und trotzdem überraschte mich die Autorin mit ihrer bildgewaltigen Sprache. Ich konnte das Hotel um mich sehen und fühlen, ich konnte den Staub schmecken und den Sand zwischen meinen Zähne knirschen spüren und obwohl sich die Spannung irgendwie in Grenzen hielt, mochte ich die Geschichte unglaublich gerne. Es gab schon spannende Situationen, aber im Großen und Ganzen ließ mich der Zauber, den die Geschichte versprüht an den Seiten kleben. Allerdings haben wir hier wieder die momentan in Jugendbüchern so typische Ich-Erzählerin (Callie). Was ist nur aus dem guten alten auktorialen Erzählstil geworden? Die Protagonisten mochte ich allesamt sehr gerne. Callie ist ein aufgewecktes, kluges Mädchen, aber ein Mischlingskind und ihre Mutter versucht ihre etwas dunklere Haut auf gar keinen Fall der Sonne auszusetzen, damit man es nicht merkt. Callie will unbedingt ihre Mutter finden und geht zusammen mit Jack los, um sie zu suchen. Jack ist ein junger Wanderarbeiter, der ml hier mal da Jobs annimmt, um sich seinen großen Traum zu erfüllen. Allerdings ist Jack auch sehr eigenwillig und stur und bringt Callie somit in große Gefahr. Es gibt natürlich noch ein paar schöne und nicht so schöne Nebenfiguren, die die Geschichte beleben. Das Cover des Taschenbuchs ist passend gestaltet. Man sieht eine junge Frau in einem weißen Kleid, dessen Rock in einer Staubwolke verschwindet. Sie geht über die Prärie von Kansas und dreht uns den Rücken zu. Ein schönes Cover, das mir Lust auf das Buch gemacht hat! Fazit: „Ein Kleid aus Staub“ von Sarah Zettel ist ein Jugendbuch, das man getrost auch etwas jüngeren Leserinnen und Lesern ab elf oder zwölf Jahren in die Hand drücken kann. Aber auch erwachsene Leser werden den Zauber spüren und viele interessante Details über die 1930er Jahre und die „Große Staubschüssel“ mitnehmen. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung „Ein Kleid aus Gold“ und vergebe 4,5 von fünf Sternen!

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  • Ein Traum aus Staub

    Ein Kleid aus Staub
    PaulineBane

    PaulineBane

    07. June 2014 um 15:56

    Ein Familiengeheimnis, das alles verändert! Kansas 1935: Inmitten des schlimmsten Staubsturms aller Zeiten verschwindet die Mutter der 13-jährigen Callie spurlos. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Fremder auf – und schickt Callie auf eine mysteriöse Reise, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Wer ist ihr Vater? Warum wartet ihre Mutter schon seit Callies Geburt auf seine Rückkehr? Und: Wo ist ihre Mom? Gemeinsam mit dem Jungen Jack macht Callie sich auf den Weg. Der Beginn eines fantastischen Abenteuers – denn Callie entdeckt nicht nur die Wahrheit über ihre Familie, sondern auch ihre Gefühle für Jack ...  Eine starke Heldin, eine zarte Romanze und eine außergewöhnliche Reise Fesselnde Mischung aus Abenteuer, History und Romantik Ich finde das Cover wunderschön und als ich es im Buchladen sah musste ich es umbedinkt haben. Es ist einfach so harmonisch und passt zu der Geschichte.  Callie war ein echt toller Hauptcharakter, ich mochte sie sehr gern und auch Jack fand ich einfach nur süß. Callie ist eine der wenigen Charakter in Büchern, die mir nicht unsymatisch und nervig ist. Einfach ein tolles Fantasy Buch das man lesen muss. Ich kann es nur entfehlen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

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  • Überraschend anders als gedacht

    Ein Kleid aus Staub
    BakaMonkey

    BakaMonkey

    21. May 2014 um 16:26

                                         K l a p p t e x t                                                             Kansas 1935: Inmitten des schlimmsten Staubsturms aller Zeiten verschwindet die Mutter der 13-jährigen Callie spurlos. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Fremder auf – und schickt Callie auf eine mysteriöse Reise, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Wer ist ihr Vater? Warum wartet ihre Mutter schon seit Callies Geburt auf seine Rückkehr? Und: Wo ist ihre Mom? Gemeinsam mit dem Jungen Jack macht Callie sich auf den Weg. Der Beginn eines fantastischen Abenteuers – denn Callie entdeckt nicht nur die Wahrheit über ihre Familie, sondern auch ihre Gefühle für Jack ...                                                  M e i n e  R e z i  z u m  B u c h                                                 Ich muss ehrlich gestehen mich haben eindeutig das Cover und der Titel dazu gebracht das Buch lesen zu wollen, denn zum einen klingt der Titel besonders originell und mysteriös und zum anderen ist das Cover einfach wunderschön. Das einzige was ich zu bemängeln habe ist, dass das Mädchen auf der Vorderseite deutlich älter zu sein scheint als die Protagonistin Callie, dabei ist es schöner, wenn das Bild auf dem Buchumschlag mit dem Inhalt übereinstimmt. Obwohl ich finde, dass der Schreibstil locker und flüssig ist, so hatte ich Anfangs doch Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Das lag höchstwahrscheinlich daran, dass es mir zu Beginn schwer fiel sich in diese beschriebene düstere Welt einzufinden, obwohl die Autorin die ganze Zeit es bildlich und detailliert beschrieben hat. Sarah Zettels Fantasie ist beachtenswert! Nach ein paar Kapiteln habe ich mich doch noch einfinden können und habe es genossen Callies und Jacks Reise zu begleiten. Aber auch ging mir danach plötzlich die gespenstische Atmosphäre umso mehr unter die Haut, die bemitleidenswert als auch herzergreifend ist. Ich finde es immer schade, wenn der Klapptext zu viel verrät, aber hier passierte mal das komplette Gegenteil. Nach dem Lesen des Klapptextes habe ich eine einfache – fast schon fade – Reise der beiden Protagonisten erwartet, die sich auf der Suche nach Callies Mutter näher kommen. Aber diese Erwartungen wurden bereits nach paar Kapiteln - glücklicherweise - zunichte gemacht, da viele Ereignisse unvorhersehbar passierten, die zudem mächtig viel Spannung mit sich gebracht haben. Ziemlich lobenswert fand die ganzen aufeinander folgenden Ereignisse, die sowohl Callie und Jack als auch dem Leser keine Verschnaufpause gegeben haben - wirklich gelungenes Abenteuer! Was mir aber gewiss fehlte war die versprochene Romantik. Zu sagen die wäre gar nicht vorhanden wäre gelogen, aber es war nur nebenbei angehaucht, so dass nichts nennenswertes passiert ist. Ganz interessant fand ich auch die Idee englische Kapitelüberschriften direkt darunter nochmal auf deutsch zu übersetzen, auch wenn die englischen dennoch dominieren – ist mir so zum ersten Mal begegnet. Das Ende hat keinen eindeutigen Cliffhanger, aber das Buch hat dennoch ein offenes Ende, denn das Ziel die Mutter zu finden ist noch nicht erreicht worden. Callie ist eine starke, liebenswürdige und kampfmutige Figur, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen haben. Ganz besonders beeindruckte mich ihre eifrige Art ihre Mutter mit allen Mitteln finden zu wollen. Dank der Reise wird sie immer mehr abgehärtet und schafft es erstaunlich viel für ihr Alter auszuhalten. Jack zeigt zu Beginn nur seine starken Seiten, so dass er als furchtlos rüberkommt, aber mit der Zeit werden auch seine Schwächen sichtbarer. Erst gab er den Ton an und dann, ab der Mitte des Buches, hat Callie den Spieß umgedreht. Diese Wendung hat mir gut gefallen, aber auch finde ich es toll, dass Sarah Zettel Charaktere erschaffen mit ihren Ecken und Kanten erschaffen hat und das macht eine Geschichte interessanter. Fazit: Ein toller Auftakt einer Trilogie, der eine ganz andere Story bietet als erwartet. Aber vor allem, trotz der Mängel, schöne Lesestunden bereitet und Lust auf den zweiten Band macht.

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  • Kleine Schwächen aber für Fantasyleser zu empfehlen :)

    Ein Kleid aus Staub
    Bounty88

    Bounty88

    12. May 2014 um 11:45

    Inhalt: Callie wächst bei ihrer Mutter mitten im "Dust Bowl" der großen Staubschüssel Amerikas auf, denn Regen fällt hier ziemlich selten. Callie's Vater hat die beiden schon vor Jahren verlassen doch Callies Mutter ist felsenfest davon überzeugt dass er wiederkommt. Das ist auch der einzige Grund weshalb Callie noch in der "Staubschüssel" Kansas festsitzt. Die Staubstürme hier werden immer schlimmer und immer mehr Menschen verlassen den kleinen trostlosen Ort in dem Callie und ihre Mum ein, mittlerweile, verlassenes Hotel besitzen. Der Staub geht auch sehr zu lasten Callie's Gesundheit doch nicht einmal von einem Arzt lässt sich Callie's Mum davon abbringen Kansas zu verlassen. Callie wirkt immer verzweifelter denn sie wünscht sich sehr von diesem Ort weg zu kommen. Plötzlich fängt Callie auch noch an merkwürdige Stimmen zu hören und als ihre Mutter sie zum ersten mal dazu ermuntert auf dem Klavier ihres verschwundenen Vaters zu spielen setzt ein mächtiger Staubsturm ein der nicht nur die halbe Stadt bedeckt sondern auch noch Callies Mutter verschwinden lässt... Meinung: Mit Callie weiß ich noch nicht so recht was anzufangen. Auf der einen Seite fand ich sie sehr sympathisch und konnte ihre Ängste gut verstehen mit ihrer Mutter wohlmöglich ewig in Kansas festzusitzen und darauf zu hoffen, dass ihr Vater eines Tages wieder auftaucht. Aber auf der anderen Seite wirkte sie manchmal ein bisschen zu naiv und ihre Handlungen konnte ich auch nicht immer so recht nachvollziehen. Das alles passt wiederum zu ihrem Alter denn Callie ist ja auch erst 13 aber ich denke und hoffe; daSs sie sich noch etwas weiterentwickeln wird und in den Folgebänden an Stärke zulegt. Nachdem ihre Mutter verschwunden ist macht sich Callie auf die Suche nach ihr, doch weit kommt sie nicht, denn der Staubsturm wird immer stärker. Als sie eine Stimme singen hört trifft sie auf Jack der in einer Gefängniszelle festsitzt. Sie befreit ihn und nimmt ihn mit zu sich ins Hotel. Im Hotel trifft auch bald eine reiche Familie ein die eine Zuflucht vor dem Staubsturm sucht. Das war der erste Punkt bei der ich Callie's Handlung nicht so recht nachvollziehen konnte. Sie hatte einen Hinweis erhalten wo ihre Mutter sein könnte aber zuerst kümmert sie sich um die Gäste die ihr auch sehr schnell seltsam vorkommen. Der Grund weshalb Callie dies tut, ist um an Geld heranzukommen. Blöd nur, dass durch den Staubsturm doch sowieso kein Auto/Zug fährt? Die Erklärung wieso Callie also diese Familie bewirtet war mir etwas zu schwammig. Callie findet im Laufe der Geschichte einiges über ihre Herkunft heraus, das hat mich dann doch etwas gewundert denn damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Ich war also positiv überrascht von den Fantasyanteilen in diesem Buch. Was mir nicht so gut gefiel waren dann die vielen verschiedenen Wesen/Charaktere die im Buch mitwirkten und meist nur angerissen wurden auch wenn sie, was das optische angeht, immer gut detailliert beschrieben wurden. Da wurde nach meinem Geschmack nur etwas zu viel in den ersten Band reingepackt: Feen, Indianergeister, Leuchtwesen, Untote etc.... da dies ja der erste Band einer Reihe ist hoffe ich einfach das in den Folgebänden noch ein paar Infos gegeben werden, denn bei so manchen hab ich noch nicht wirklich den Sinn verstanden weshalb diese im Buch auftauchen. So wird am Anfang eine Gestalt eingeführt, erzählt ein paar Informationen und bleibt den Rest des Buches verschwunden. Eine richtige Liebesgeschichte sucht man hier vergebens auch wenn die Inhaltsbeschreibung es vermuten lässt. Es gibt zwar Andeutungen zwischen Callie und Jack aber es passiert einfach zu viel um wirklich romantische Stimmung aufkommen zu lassen. Mir persönlich hat das auch ganz gut gefallen, so lag der Mittelpunkt der Geschichte auf Callie's Herkunft. Zeit zum flirten war sowieso nicht denn die Geschichte springt rasant von einem Ort zum anderen. Spannend bleibt es dann auch bis zum Ende und man rätselt genauso wie Callie mit wem sie wohl trauen kann, denn wer ist Freund und wer ist Feind? Die Optik des Buches finde ich sehr gelungen. Nicht nur das Cover ist schön gestaltet, auch die Kapitel beginnen immer mit einem anderen passenden Text aus einem Song. Alles sehr stimmig :) Bewertung: Eine rasante Geschichte die mit gelungen Fantasyanteilen überrascht. Trotz der kleinen Mängel hat es mir Spaß gemacht in Callies Welt einzutauchen. Kein Meisterwerk aber ein gelungenes Buch für zwischendurch!

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  • Eine magische Mischung, welche selbst die Augen von Erwachsenen strahlen lässt

    Ein Kleid aus Staub
    Gurke

    Gurke

    10. May 2014 um 20:02

    Callie und ihre Mutter führen in Kansas ein kleines Hotel, doch seit der Himmel seine Pforten verschlossen und die Region schon für lange Zeit keinen erlösenden Regen gesehen hat, verwandelt sich die Gegend immer mehr in eine staubige Geisterstadt – ohne Hotelgäste und ohne Hoffnung. Für Callie ist diese Situation besonders schwer zu ertragen, da der Staub sie krank gemacht hat und ihr jeder Atemzug zur Qual wird. Ihre Mutter klammert sich aber an ein Versprechen, das ihr Liebster ihr vor über zehn Jahren gab und will bis zum bitteren Ende in der staubigen Einöde verharren. Als diese jedoch bei einem besonders schweren Sturm spurlos verschwindet und ein Mann voll weiser Aura Callie daraufhin einen wichtigen Hinweis auf ihre Herkunft offenbart, beschließt sie sich auf die Reise ihres Lebens zu begeben. Immer an ihrer Seite ist der Straßenjunge Jack, den sie zufällig traf – doch wem kann Callie trauen, wenn Hunger, Armut und rassistische Vorurteile auf die Vereinigten Staaten einprasseln? Eigentlich wollte ich keine neuen Trilogien mehr anfangen zu lesen, weil wir mit fiesen Cliffhangern und langen Wartezeiten unnötig auf die Folter gespannt werden. Ich bin froh, dass ich bei „Ein Kleid aus Staub“ nochmal eine Ausnahme gemacht habe, zumal ein gemeiner Cliffhanger am Schluss gar nicht auf uns wartet, aber trotzdem die Vorfreude schürt. Sarah Zettel ist es gelungen, dass ich mich selbst wieder wie ein 12-jähriges Mädchen gefühlt habe, was mit leuchtenden Augen innerhalb kürzester Zeit durch die verschiedenen Etappen à la „Alice im Wunderland“ gewandert ist. Die Autorin hat nämlich eine sehr verspielte und bunte Fantasy-Feen-Welt geschaffen, in der die Bösewichte sich hinter einer freundlichen Fassade verstecken und wir nur stückchenweise die wahren Absichten durchschauen. Nichtsdestotrotz wirkt die Handlung nicht zu weich und lieblich, da das Thema Rassenfeindlichkeit durch Callies schwarzen Vater und ihre daraus resultierende braune Hautfarbe nie in den Hintergrund gerät und somit sogar ein Stück Zeitgeschichte eingewebt wird. Mit vielen teilweise auch lustigen Elementen wie den „Hoppers“, einer andersartigen Familie, die auf Durchreise bei Callie um Kost und Logis bittet, sowie Spannung mittels zahlreichen Verfolgungsjagden, einem Untoten auf Rachefeldzug und der Entwicklung der beiden Protagonisten wird es niemals langweilig im Auftakt der Trilogie. Callies eigene übernatürliche Gabe, die durch die Weissagung im Staubsturm einen mystischen Rahmen bekommt, wird recht früh schon eingeführt und ist im ersten Moment eventuell kein großer Paukenschlag, aber bietet eindeutig noch Potenzial. Ich denke, dass genau diese abgedrehte Mischung aus allerlei Magie und Zauberei mich besonders gefesselt hat, denn viele andere Romane aus diesem Genre trauen sich nicht die unterschiedlichen Spezies gemeinsam in ein Buch zu sperren - vielleicht auch aus Furcht, dass die fehlende Geradlinigkeit Grund für Kritik wird. Mit ihrem kurzweiligen und eingängigen Schreibstil aus der Ich-Perspektive, der für die empfohlene Altersklasse eher schnörkellos gestaltet wurde, balanciert Sarah Zettel aber den Trubel aus der Handlung in geordnete Bahnen! Auf die Fortsetzung freue ich mich riesig und wünsche mir, dass Callie und Jack ihre mutige und sympathische Art gegen die „Wölfe im Schafspelz“ behaupten können. Sie stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden und sind durch ihre schwierige Vergangenheit bodenständig und dankbar – frei von dem Einfluss der Technik und der neumodischen Verlockungen, was ein weiterer Pluspunkt zum Lesespaß war. „Ein Kleid aus Gold“ wird voraussichtlich im März 2015 erscheinen und ich bin gespannt, ob der zweite Teil auch so gut wie dieser Roman wird!

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  • Viel Charme treffen auf ein paar Schwächen

    Ein Kleid aus Staub
    Cekay

    Cekay

    08. May 2014 um 19:34

    *Buch / Schreibstil* Ein Kleid aus Staub ist ein Jugendfantasyroman und Auftakt einer Trilogie der amerikanischen Schriftstellerin Sarah Zettel. Im Mittelpunkt steht die 13jährige Callie auf der Suche nach ihren Verwandten und ihrer Magie. Für die Zielgruppe üblich, sind die Sätze und der Sprachstil eher einfach gehalten. Die Geschichte an sich ist aber rasant, spannend und ohne langatmige Passagen. Besonders am Anfang schafft es die Autorin, eine perfekte Balance zwischen Erklärungen-Geben und Rätselhaft-Bleiben, um Neugier auf den Rest zu machen. Als kleines Highlight muss ich die Kapitelüberschriften nennen, die auch in der Originalsprache vorhanden sind. Einziges Wermutströpfchen sind die kleinen Lücken, über die ich immer mal wieder gestolpert bin. In einem Augenblick wird noch überlegt, wie man durch den Sandsturm 3Tage ohne Wasser und ohne Richtungsangabe wandern soll und im nächsten Kapitel ist man schon in der Stadt angekommen. Die im Klappentext angedeutete Romanze besteht quasi aus 2-3 Sätzen. Solche Übertreibungen wecken falsche Erwartungen und das finde ich schade. Zum Glück hat mich das Buch hier positiv überrascht. Eine Romanze für ein 13jähriges Mädchen zu dieser Zeit, hätte einfach nicht gepasst und hätte das Buch einigen Charme gekostet.   *Story / Charaktere* Callie lebt mit ihrer Mutter allein in einem Hotel während der Weltwirtschaftskrise. Ihr Vater ist schon vor langer Zeit mit dem Versprechen zurückzukommen verschwunden. Trotz der verheerenden Staubstürme, die der Staublunge ihrer Tochter das Leben immer schwerer machen, möchte Callies Mutter nicht mit den anderen Einwohnern abwandern und hält an dem Versprechen des Vaters fest. Als es schon fast zu spät ist, entschließt sie sich, die Magie ihrer Tochter zu wecken und so den Vater zu rufen. Leider ruft Callie so andere Gestalten herbei und die Mutter verschwindet spurlos. Callie erhält von verschiedenen Seiten Hinweise und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter. Dabei wird sie von Jack unterstützt, der mehr zu Wissen scheint, als er zugibt. Die Autorin hat viele klassische aber auch einige neue Ideen in diese Story eingeflochten. Der Zug, der die toten Seelen zum Bahnhof von Hölle und Himmel (zumindest ist dies meine Interpretation) bringt, ist großartig und hat mich entfernt an den Polarexpress erinnert. Sarah Zettel hat mit Callie eine interessante Protagonistin geschaffen. Ihre Handlungen sind immer nachvollziehbar und passend. Sie macht dabei eine interessante Entwicklung durch, doch leider gibt es auch hier ein paar Lücken innerhalb der Story. Die Erklärung wie ihre Magie funktioniert, wirkt zum Beispiel ein bisschen billig. Die weiteren Charaktere sind leider etwas blass und undurchsichtig. Das mag evtl. gewollt sein, für mich waren aber deren Handlungen nicht immer nachvollziehbar. So bleibt nur zu hoffen, dass die anderen zwei Bände mehr Licht ins Dunkel bringen. *Fazit* Die Autorin hat mit Ein Kleid aus Staub eine wundervolle Geschichte in einer ungewöhnlichen Zeit spielen lassen. Kleine eingestreute reale historische Verweise steigern die Atmosphäre und runden die Geschichte ab. Auch die Kapitelüberschriften erhöhen den Charme des Buches und wenn ich zur Zielgruppe gehören würde, hätte ich vermutlich volle Punktzahl gegeben. Leider bin ich schon ein Stück älter und gebe wegen der oben genannten Kritikpunkte „nur“ 4Sterne, aber trotzdem uneingeschränkte Leseempfehlung.

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