Sarwat Chadda Teufelskuss

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Inhaltsangabe zu „Teufelskuss“ von Sarwat Chadda

DIE TmDLICHE LEIDENSCHAFT EINES ENGELS Das Leben ist nicht leicht für die junge Billi SanGreal, denn ihr Vater ist der Großmeister des Ordens der Tempelritter, und er hat sich in den Kopf gesetzt, seine Tochter ebenfalls zur Tempelritterin auszubilden. Doch Billi wäre lieber ein ganz normales Mädchen. Stattdessen muss sie sich nachts mit Waffenübungen, Geheimwissenschaften und Dämonen herumschlagen - und kann tagsüber in der Schule kaum noch die Augen aufhalten. Kein Wunder, dass sie die Chance ergreift, dem Orden und ihrem Vater den Rücken zu kehren, als der mysteriöse Michael in ihr Leben tritt. Er verspricht ihr einen Ausweg - und den Zauber der ersten Liebe. Doch Michael ist kein Mensch, sondern der Engel des Todes. Er plant, die Zehnte Plage - den Tod aller Erstgeborenen - über die Menschheit zu bringen. Und Billi soll dabei sein apokalyptisches Werkzeug sein … Romantisch und energiegeladen, actionreich und einfühlsam.

Spannend und toll

— Klexxi

Konnte nicht mit dem Lesen aufhören...sehr spannend und fantasiereich geschrieben....zumal es nicht nach Schema F lief und mich überraschte

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Spannend und phantasievoll.

— johannes_quinten

netter Tempelritterroman mit neuen Ansätzen und Einfällen. Leicht zu lesen, aber nichts Anspruchsvolles.

— harakiri

Fands jetzt gar nit so schlimm da es wohl eine Reihe ist über Billi hab ich noch die Hoffnung das es in Band 2 besser wird.

— Quaelgeist

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    Teufelskuss

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    21. September 2017 um 20:05

    Titel: TeufelskussAutor: Sarwat ChaddaReihe: -Verlag: BlanvaletGenre: FantasySeitenanzahl: 319Klappentext:DIE TmDLICHE LEIDENSCHAFT EINES ENGELS Das Leben ist nicht leicht für die junge Billi SanGreal, denn ihr Vater ist der Großmeister des Ordens der Tempelritter, und er hat sich in den Kopf gesetzt, seine Tochter ebenfalls zur Tempelritterin auszubilden. Doch Billi wäre lieber ein ganz normales Mädchen. Stattdessen muss sie sich nachts mit Waffenübungen, Geheimwissenschaften und Dämonen herumschlagen - und kann tagsüber in der Schule kaum noch die Augen aufhalten. Kein Wunder, dass sie die Chance ergreift, dem Orden und ihrem Vater den Rücken zu kehren, als der mysteriöse Michael in ihr Leben tritt. Er verspricht ihr einen Ausweg - und den Zauber der ersten Liebe. Doch Michael ist kein Mensch, sondern der Engel des Todes. Er plant, die Zehnte Plage - den Tod aller Erstgeborenen - über die Menschheit zu bringen. Und Billi soll dabei sein apokalyptisches Werkzeug sein … Romantisch und energiegeladen, actionreich und einfühlsamMeine Meinung:Fantasy war zu dem Zeitpunkt absolut nicht mein Fall, aber ich wollte das Buch auch endlich mal von meinem SuB haben.Es ist anders als gedacht und ich bin echt froh, dass es nicht so ein 8/15 Jugend/Fantasy-Roman war, sondern mal etwas anderes.Allerdings fand ich es etwas schwer, mich in der Zeit zurecht zu finden. War es nun in der Gegenwart oder eher Mittelalter, denn irgendwie verwirrte mich diese ganze Templergeschichte schon.Zwar wird relativ schnell geklärt, dass es Templer in der heutigen Zeit sind und man versteht die ganze Geschichte wesentlich besser, aber irgendwie hätte der Autor das am Anfang gleich klären müssen...also für mich jedenfalls ;)Auch bis man die ganzen Begriffe und die Zugehörigkeit der ganzen Personen zueinander und bei den Templern versteht, hat bei mir ne Weile gedauert !Aber was mir so gefiel....es war eben anders & vor allem sehr spannend und fantasiereich. Was hatte es mit Michael zu tun ? Wem konnte sie vertrauen und wer spielte ein doppeltes Spiel ?Die Charaktere gefielen mir auch. Sie waren kein 8/15 Standardcharaktere und bei einigen kamen Sachen ans Licht, die man nicht gedacht hätte.Den Schreibstil fand ich manchmal etwas anstrengend und langatmig, aber im Großen und ganzen gefiel er mir.Fortsetzung? : Gibt es glaube ich nicht, wäre aber schön.Bewertung:Anders als gedacht, im guten Sinn. Auch jedenfall eine Empfehlung.Von mir gibt es: 4 von 5 Sterne

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  • Spannend !!

    Teufelskuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2013 um 17:52

    Billi San Greal lebt und trainiert innerhalb des Tempelritterordens der nur noch insgesamt aus 9 Rittern besteht. Der Orden bekämpft gnadenlos alles Böse das es wagt die Menschen zu bedrohen und anzugreifen. Billis Vater ist der Anführer des Ordens und genauso gnadenlos wie er gegen seine Feinde vor geht, so verhält er sich auch Billi gegenüber. Billi ist fest davon überzeugt das ihr Vater sie nicht liebt und fängt an ihn zu hassen, dieser Hass bringt Billi in Gefahr vom Weg des Lichts in die Dunkelheit zu geraten.   Das Buch ist sehr spannend und liest sich flüssig. Mir hat es sehr gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung an der Sarwat Chadda gerade schreibt. Die verschiedenen Charaktere ergänzen sich und sorgen dafür, das man ohne Langeweile und gespannt an der Story dran bleibt. Kampfszenen und die nähere Betrachtungsweise der Charaktere machen die Story interessant. Die verschiedenen Kreaturen, wie der Todesengel Michael, Gouhle und Dämonen ziehen die Tempelritter in den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Wird Billi den für sie richtigen Weg finden und die Menschen vor dem Todesengel beschützen können ? Verliebt sich Billi in den Seher Kay oder verhindert die seherische Gabe von Kay das die beiden sich näher kommen ?

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    Kartoffelschaf

    13. January 2013 um 21:19

    Ein reiner Coverkauf - und damit auch ein totaler Reinfall. Was super spannend und mystisch klingt, entpuppt sich als eine reine Glaubensgeschichte um das Christen- und Judentum und irgendwie am Rand noch den muslimischen Glauben. Dieses Buch wird allen Stephenie Meyer Fans empfohlen. Ja, wir erinnern uns richtig, Stephenie Meyer schrieb neben "Seelen" die Bis(s)- Reihe. Ich halte diesen Vergleich für wirklich beleidigend, verzeiht, aber wie man Stephenie Meyer mit Sarwat Chadda vergleichen kann ist mir ein Rätsel. In seinem Roman geht es um - ja worum eigentlich? Um Billie, die in London zur Tempelritterin ausgebildet wird. Von ihrem Vater streng erzogen möchte Billie einem Leben als Tempelritter entgehen - dieses hat sie schliesslich nie für sich gewollt. Gut - grundsätzlich dreht sich das gesamte Buch um ihren Hass, ihrem Vater gegenüber, von welchem sie nie Liebe erfahren hat und ja - um den Erzengel Michael. Was nun besagter Erzengel mit dem muslimischen Glauben zu tun hat bleibt mir ein Rätsel aber gut. Michael und mit ihm sämtliche andere Erzengel und finstere Gestalten, die es so in der Geschichte gibt, sind eigentlich in einem mystischen Spiegel gefangen, welcher von den Tempelrittern (diese vertreten den christlichen Glauben) oder nein Halt! Von einer verbündeten der Tempelrittern, welche da zufällig eine Jüdin ist bewacht. Dann gibt es da noch Kay - ein Seher und auch Teil des Tempelritterordens, welcher nun daherkommt, den Spiegel betatscht und somit eine ganz schlimme Sache ins Rollen bringt - Michael nämlich ist gar nicht in diesem Spiegel gefangen, sondern wandelt noch irgendwo auf der Erde herum und wird nun, angelockt durch den Schrei seiner - ja was? Brüder? Angelockt und auf den Plan gerufen. So. Michael ist verantwortlich für die Vollstreckung der 10. Plage die da, soweit man ein wenig informiert ist, der Tod eines jeden erstgeborenen Kindes bedeutet. Dies wird nun auch von ihm angegangen. Und so weiter und so fort. Irgendwo kommen dann auch noch Vamire in der Geschichte vor - jaha, das muss! Nur seltsamerweise sind diese Vampire zwar als solche beschrieben - Reißzähne, Blut trinken etc. bei Chadda allerdings sind es nun Ghule. Wie dem auch sei, auch Satan spielt mit, natürlich, der gehört ja dazu. Nun hat Satan eine Sonderrolle und ist ja eigentlich ein eigenständiges Ding. Seltsamerweise gibt es aber noch zig Hunderte Teufel mehr. Meine Güte, ich dachte immer, Satan ist Satan und den gibt es nur einmal. Also weiter. Irgendwie gibt es da die Prophezeihung, Billie müsse den töten, den sie liebt um Michael besiegen zu können. Wer ist das? Na klar! Ihr Vater. Wieso sie den nun doch liebt, nachdem 200 Seiten lang ausführlich ihr tiefer Hass zu ihm beschrieben wird bleibt schleierhaft. Und so weiter und so fort. Ende vom Lied ist: Billie liebt Daddy doch, allerdings irgendwie auch Kay - den Seher. Und eben dieser Seher geht zum Ende der Geschichte einen Pakt mit Satan ein um ein nettes Schwert für Billie auszuhandeln, mit welchem sie Michael besiegen kann. Somit lernen wir was? Richtig, Kay ist Billies Liebe und muss leider hinfortgehen, um Billie und ihren Tempelritter-Kollegen zum Sieg zu verhelfen. * Also bitte - was ist das? Eine Geschichte für Männer? Ob der ganzen detailreichen Action-Szenene denkbar. Aber dann das Liebesgedöns mitten drin? Wohin genau wollte der Autor? In die Richtung Historik? Oder irgendwas über die verschiedenen Glaubensrichtungen? Ich weiß es nicht und muss ehrlich sagen, dieses Buch hat so gar nicht überzeugt. Da heißt eine Figur 220 Seiten lang "Percy" Auf der folgenden Seite sitzt Billie dann plötzlich mit Percival im Auto. Man fragt sich zuerst "Wer ist denn das?". Gut, eine Fortsetzung ist geplant - dazu sage ich nur: nein danke. Muss man nicht haben. Absolut nix - das einzig schöne an diesem Buch ist eindeutig das Cover. 1 Stern - mehr nicht.

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    _Belladonna_

    Teufelskuss handelt zunächst von einer Kämpferin, ausgebildet um die Erde von Dämonen und anderen Ungeheuern zu befreien. Mit dieser Aufgabe beauftragt, lernt sie einen seltsamen Mann kennen und zu lieben. Doch er ist nicht das, für das sie ihn gehalten hat - er ist der in Ungnade gefallene Erzengel Michael, der versucht über die 7. Plage seine Gunst wiederherzustellen. Man merkt bereits, dieses Buch ist eindeutig nichts für LeserInnen, die sich ein wenig auf das Christliche beziehen.Obwohl ich nihct gläubig bin, habe ich mit diesem Buch nichts anfangen können, es war mir einfach zu hoch und das Thema aus dem (im wahrsten Sinne des Wortes) Himmel gegriffen. Das Buch beginnt zunächst sehr gut, die Autorin verseht es, Leben in ihre Figuren zu bringen. Man hat allerdings den Eindruck, als ob die Fantasie ein wenig mit ihr durchgegangen sei und sie versucht, mit den schlechten Actionszenen die LeserInnen an ihr Buch zu fesseln. Dies gelingt ihr allerdings kein bisschen, mir hat das Buch überahuot nicht gefallen, ich habe zwischendurch sogar Seiten und Szenen übersprungen, was ich sonst nicht tue und eindeutig nichts verpasst. Deshalb gibt´s von mir leider nur einen Stern, ich kann jedem Fan von guter Fantasy dieses Buch nur abraten.

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    • 2

    Kartoffelschaf

    12. January 2013 um 17:48
  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    JanaM96

    24. December 2011 um 16:53

    Titel: Teufelskuss Autor: Sarwat Chadda Seiten: 320 Preis: 7,99 / 14,95 Euro Verlag: Penhaligon Teil einer Reihe? Nein Inhalt: DIE TÖDLICHE LEIDENSCHAFT EINES ENGELS Das Leben ist nicht leicht für die junge Billi SanGreal, denn ihr Vater ist der Großmeister des Ordens der Tempelritter, und er hat sich in den Kopf gesetzt, seine Tochter ebenfalls zur Tempelritterin auszubilden. Doch Billi wäre lieber ein ganz normales Mädchen. Stattdessen muss sie sich nachts mit Waffenübungen, Geheimwissenschaften und Dämonen herumschlagen – und kann tagsüber in der Schule kaum noch die Augen aufhalten. Kein Wunder, dass sie die Chance ergreift, dem Orden und ihrem Vater den Rücken zu kehren, als der mysteriöse Michael in ihr Leben tritt. Er verspricht ihr einen Ausweg – und den Zauber der ersten Liebe. Doch Michael ist kein Mensch, sondern der Engel des Todes. Er plant, die Zehnte Plage – den Tod aller Erstgeborenen – über die Menschheit zu bringen. Und Billi soll dabei sein apokalyptisches Werkzeug sein … Meinung: Das Cover der broschierten Ausgabe finde ich sehr viel schöner als das Taschenbuch. Dieses schlichte macht die ganze Atmosphäre aus. Einfach eine Feder und ein Bluttropfen. Auf dem Taschenbuch ist mal wieder eine Frau drauf, aber langsam wird das doch auch langweilig. Ich finde allerdings, dass die Qualität nicht ganz so gut ist. Vielleicht liegt es auch nur an meiner Ausgabe, aber das broschierte Buch bekommt bei mit leicht Leserillen, obwohl ich schon sehr vorsichtig bin. Der Buchrücken wirkt instabil und knickt manchmal weg. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Ansonsten hat der Verlag mit Schriftgröße, Seitendicke, etc. ganze Arbeit geleistet. Die Idee war für mich komplett neu. Ich habe vorher noch nie etwas über Tempelritter gelesen, geschweige denn etwas von ihnen gehört. Zwar taucht der Name manchmal wo auf, es wird jedoch selten darauf eingegangen. Es war wirklich interessant und man erfährt auch einiges über den Glauben der Menschen. Es war wirklich gut, wenn ich jedoch vorher gewusst hätte, dass so viel auf den Glauben der Tempelritter Bezug genommen wird, wäre ich anders an das Buch herangegangen. Billi, die Protagonistin in "Teufelskuss" ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Was dieses Mädchen alles durchmachen musste ist unglaublich und das sie dabei immer stark bleibt und ihre Gefühle unter Kontrolle hält, macht sie bewundernswert. Alleine ihre Vergangenheit und die ganzen Umstände unter denen sie leben muss, wären genug für ein Buch im Genre Drama gewesen. Es wird viel darauf eingegangen, allerdings übertönt es nicht die eigentliche Geschichte. Kay war mir zwar auch sympatisch, aber nicht so sehr, dass er mir längere Zeit im Gedächnis bleiben wird. Dann wären da noch Arthur, Billis Vater und Anführer der Tempelritter, die anderen Tempelritter und Michael. Arthur ist ein Tyrann, aber auch ihn erfährt man nach einiger Zeit mehr. Es gibt durchaus Gründe für sein schlechtes Verhalten Billi gegenüber. Michael ist der Todesengel. Doch es ist mit ihm und Billi anders als auf dem Klappentext. Dort steht das er ihr ein verlockendes Angebot macht usw, aber eigentlich zwingt er Billi zu manchen Sachen und es wird ziemlich schnell klar wie böse er ist. Der Schreibstil des Autors ist durchaus flüssig und ohne große Umschreibungen. In wenigen Worten: Genauso wie ich es mag. Er hält sich nicht lange damit auf, jeden herumliegenden Stein zu beschreiben. Außerdem hat man nicht das Gefühl das Buch hätte gut 100 Seiten weniger haben können. Und man möchte nicht mit einen roten Stift unnötige Sätze oder gar Abschnitte durchstreichen. Fazit: Ein gutes Jugendfantasybuch mit Drama Elementen und einer sehr starken Protagonistin. Die Geschichte ist neu und abwechslungsreich und der Schreibstil von Chadda Stewart, einfach und ohne Abschweifungen. Allerdings gab es auch wenige, kleine Minuspunkte, bei denen ich sagen muss, dass dieses Buch die volle Anzahl an Sternen nicht ganz verdient. Dennoch gute 3 von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2011 um 22:37

    "Billi wird zur Tempelritterin ausgebildet, doch sie hasst ihre Bestimmung und wäre lieber eine ganz normale junge Frau. Da offenbart ihr der mysteriöse Michael einen Ausweg - und seine Liebe. Doch Michael ist kein Mensch, sondern der gefallene Engel des Todes..." (Quelle: Buchrücken) :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: AM Anfang war ich wirklich gespannt, wie die ganze Geschichte wohl sein wird, weil über eine Tempelritterin habe ich bisher noch ncihts gelesen. Und ich muss sagen, dass die Geschichte wirklich gut angefangen hat, aber dann fing sie an "sich zu ziehen". Manche Passagen hätten auch kürzer abgehandelt werden können. Vor allem Billis ewiger Kampf mit der Missachtung durch ihren Vater hat mich irgendwann nur noch genervt, auch wenn sich am Ende der wahre Grund für sein Verhalten offenbart hat. Richtig spannend wurde es dann als Michael sein wahres Gesicht gezeigt hat, wobei ich fand, dass das doch schon von der ersten Zeile an offensichtlich war. Alles in allem ist "Teufelskuss" ein zwei Sterne Buch.

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    Readyforbooks

    11. June 2011 um 12:56

    Endlich wieder einmal gute Fantasy, habe die Hoffnung fast schon aufgegeben!Die Geschichte ist wirklich mal etwas neues, spannendes, mir hat auch der religiöse Hintergrund gefallen, ich könnte mir aber vorstellen, dass das nicht für jeden Leser etwas ist. Ein Stern abzug gibt es für die letzten Kapitel, denn es war dann zu vorhersehbar und natürlich gibt es auch wieder einen Liebesgeschichte...Was mich sehr überrascht hat, war die tolle literarische Sprache, das habe ich nicht erwartet, ich war also im großen und ganzen überrascht von diesem manchmal wirklich grausligen Roman.

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    shao

    03. March 2011 um 01:56

    Billi ist am Ende ihrer Kräfte. Ihr Vater ist Meister der Templer und sie befindet sich in ihrer Ausbildung, um dem Orden beizutreten, ob sie will oder nicht. Dies bedeutet aber auch, dass sie ihre Nächte mit Kampfausbildung und Dämonenjagd verbringen und ihre Tage mehr oder weniger wie ein normaler Teenager verbringen soll. Dieser Drahtseilakt geht aber nicht lange gut und so ist Billi nur allzu bereit, sich Michael zu öffnen, dem ersten außerhalb des Ordens, der sie versteht. Der sie besser versteht, als jeder andere. Der alles über sie weiß. Denn Michael ist nicht, wer zu sein er vorgibt…. * Sarwat Chadda legt hier mit seinem Debüt einen Roman vor, der sich sehr schnell lesen lässt, was zum einen an der schnörkellosen, direkten Sprache und der guten Lesbarkeit liegt, zum anderen daran, dass die Geschichte einen nahezu einsaugt. Allerdings ist es auch so, dass das Buch wahnsinnig viel Tempo aufnimmt, dabei aber zu wenig Substanz aufweist, so dass die Handlung am Leser vorbeirauscht wie die Landschaft am Fenster eines Expresszuges und man Mühe hat, noch Einzelheiten wahrzunehmen. * Positiv herauszustellen ist die Sprache, die die Protagonisten anwenden, diese ist dem Alter angemessen salopp, aber nicht rotzfrech oder abfällig, so dass die Gespräche glaubhaft sind, ohne Erwachsenen die Schamesröte ins Gesicht zu treiben. Schade ist, dass die Figuren etwas farblos bleiben. Hier hat Chadda scheinbar mehr Wert auf Fortgang der Handlung als auf Entwicklung der Charaktere gelegt, so dass man letztendlich nur ein schemenhaftes Bild der Personen erhält. Billis Handlungen werden durch ihre eingefügten Gedankengänge zwar nachvollziehbar, so gut es Gedanken und Gefühle eines Teenagers sind, andere Personen und ihre Antriebsgründe, bleiben aber rätselhaft, gerade was die anderen Mitglieder des Ordens angeht. Auch Arthurs Sinneswandel kommt sehr plötzlich und meiner Meinung nach zu heftig und zu uneingeschränkt, um glaubhaft zu wirken. Zu wenig weiß der Leser vorher über sein Inneres und zu viel Schauspielvermögen wird ihm hier unterstellt, um es wirklich nachvollziehen zu können. * Nicht so spannend fand ich die kleine Waffenkunde, durch die Chadda seine Leser führt. Am Ende des Buches hat man das Gefühl, mit mindestens 50% aller weltweit verfügbaren Hieb-und Stichwaffen in Berührung gekommen zu sein, so viele unterschiedliche Gerätschaften wurden erwähnt, beschrieben, benutzt. Da ich selber davon wenig Ahnung habe, empfand ich diese Darstellungen als etwas übertrieben und ermüdend. * Insgesamt aber ist die Handlung sehr rasant, die Wendungen geschehen recht spontan, wobei der Leser immer schneller auf ein Ende zugetrieben wird, für das „heftig“ vielleicht die richtige Umschreibung ist. Der Showdown ist meiner Meinung nach gut aufgezogen und vor allem sehr gut gelöst. Hier bleiben keine unangenehmen Fragen offen, wie sie andere Teile des Buches hervorrufen, so dass dies endlich mal ein Finale ist, dem dieses Wort gerecht wird. * Um auch auf die Optik des Buches zu sprechen zu kommen: Das Cover ist wirklich ein Blickfang mit der weißen, blutbefleckten Feder, auf der Wassertropfen sowie das Blut mit Spotlack hervorgehoben sind. Irritiert hat mich die Anordnung des Textes auf den Seiten – mir kommt es so vor, als wäre der obere Rand zu schmal, der Untere zu breit geraten, das nur als Anmerkung. * Ich kann mir vorstellen, dass die Lektüre dieses Buches sehr zwiegespaltene Reaktionen hervorruft, ist der Inhalt doch recht düster und grausam, teilweise mag er als gewaltverherrlichend angesehen werden. Andererseits jedoch ist dieses ein Buch abseits des literarischen Mainstreams. Eines, in dem viel Potential steckt und das, abgesehen von einigen Schwächen durchaus lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. November 2010 um 18:41

    Ich weiß nicht so recht, was ich von "Teufelskuss" halten soll. Das Buch war nicht schlecht, ich bin schnell durchgekommen und musste mich auch nicht zum Lesen zwingen oder so, aber trotzdem hat es mich irgendwie eher kalt gelassen, was passiert. Einige Szenen wurden wirklich nur sehr kurz angeschnitten, die man schon nocht hätte weiter ausbauen können. Billis Genervtheit und Wut konnte ich jedoch vollkommen nachvollziehen. Die einzige Person, die ich mochte, war allerdings Kay - aber tja.... Also wie gesagt, schlecht war es nicht, aber es war für mich auch nicht die Erbauung.

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    Leseschnuggi

    22. August 2010 um 20:14

    "Teufelskuss" ist alles andere als ein normaler Fantasyroman, hier springen keine Elfen, Hexen, Kobolde oder ähnliches durch die Gegend. Dieser Roman spielt in unserer Zeit über eine längst vergessene und vergangene Weltmacht, die nur leider nur noch aus neun mutigen Mitgliedern besteht: Den Tempelrittern. Billi SanGreal, die Protagonistin, ist eine von Ihnen und noch ganz frisch dabei. Sie kämpfen gegen das Böse und besonders aufregend wird es dann als der gefallene Engel Michael hinzustößt. Aber ich will nicht zu viel verraten, jedoch seit sicher, es wird spannend zwischen den Beiden, da es eine doch schon leicht geahnte Veränderung geben wird. Jedoch steht das Gleichgewicht der Welt und der Gläubigen auf dem Spiel. Mir hat das Buch gut gefallen, jedoch ist es ab und zu leicht abgehakt und man kommt gedanklich nicht sofort hinterher, dass ist jedoch nicht so schlimm, denn die Schlüsselmomente sind eindeutig. DIeses Buch ist meiner Meinung nach auf jedenfall etwas für die unter uns, die Kobolde und solchen Schnickschnack satt haben und sich ein wenig für Geschichte und Religion interessieren. Ein wenig Schade ist jedoch, dass man sich sovieles vorher schon denken kann....

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    Julia^-^

    08. July 2010 um 13:43

    Billi ist Tempelritterin, wünscht sich jedoch nichts mehr als eine normale junge Frau zu sein. Nachts quält sie sich mit ihren Pflichten herum und versucht Tagsüber eine normale schülerin zu sein. Dies alles ändert sich jäh als Michael der Todesengel zu ihr kommt. Er will die zehnte Plage - das sterben aller erstgeborenen - über die Erde schicken und Billi soll ihm Helfen. Sarwat Chaddas debüt-Roman "Teufelskuss" verspricht mehr als er einhält. Der Schreibstil ist gut, lässt sich sehr schnell weglesen das Buch, aber wie gesagt die Rückseite verspricht eine Liebesgeschichte zwischen Billi und Michael. Nichts da! Zwischen den beiden kommt garnichts außer Feindschaft zustande. Ich hatte mich auf eine Herzzerreißende Geschichte mit der Frage was zu tun ist gefreut. Ich habe irgentetrwas anderes bekommen. Nichtzuletzt hat mich die Geschichte auch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Für einen Abend wo man nichts zu tun hat ist das Buch gut aber ansonsten... Ich gebe "Teufelskuss" trotzdem zwei Sterne weil mich das Buch zum weinen gebracht hat. Nicht weil es schlecht war sondern weil eine Szene wo jemand geliebtes von Billi stirbt einfach sehr detailiert und wunderschön geschrieben war.

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    Charlousie

    01. March 2010 um 19:41

    Was viel versprechend anfing, wurde zum Ende hin richtig nervend und so schlecht, dass jeder zu lesende Satz eine wirklich quälende Prozedur wurde. Zu Anfang beginnt eine temporeiche, recht gut erzählte Geschichte. Strukturen sind gesetzt und die Spannung ist aufgebaut, dann beginnt ein Drama nach dem nächsten. Jedes einzelne schlecht ausgebaut, unglaubwürdig und zum Seufzen und Augenverdrehen. Dieses Buch ist absolut nicht lesenwert und ich rate jedem, die Finger davon zu lassen. Zum Inhalt: Billy SanGreal hat ihre Mutter verloren, als sie ganz klein gewesen ist und wächst bei ihrem Vater auf. Aber ihr Leben verläuft keineswegs normal, denn ihr Vater ist der Anführer der wenigen, verbliebenen Tempelritter, die eine aussichtlose Schlacht zu schlagen scheinen. Billy hasst dieses Leben und wünscht sich nichts sehnlicher, als normal sein zu können. Keine nächtlichen Waffenübungen mehr, Dämonenjagden und Verpflichtungen dem Orden gegenüber. Dann lernt sie endlich einen Jungen kennen, Michael und fühlt sich damit halbwegs normal. Nicht ahnend, welche Seite Michael vor ihr versteckt hält, lässt sie sich auf ihn ein und folgt seinem Weg, die Tempelritter zu verlassen. Daraufhin folgt eine scheinbar unabwendbare Plage und das Ende der Tempelritter ist gekommen, oder doch nicht? Wirklich richtig schlecht umgesetzt, ich kann es nicht empfehlen!

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  • Rezension zu "Teufelskuss" von Sarwat Chadda

    Teufelskuss

    MichaelSterzik

    14. February 2010 um 17:22

    Teufelskuss (Sarwat Chadda) Das Genre Fantasy lebt zur Zeit von Romanen in denen zumeist die „Vampire“ die tragenden Rollen spielen. Doch was wird als nächster Trend die romanitischen, fast unsterblichen Blutsauger ablösen? Die Weichen sind derweil schon gestellt und Engel und Dämonen stehen derzeitig im Wartesaal und warten nur auf ihren literarischen Eintritt. Fantasy und Mystik sind eng miteinander verbunden und oft werden Fakten mit Fiktion verbunden, besonders dann wenn es sich eh um Gruppen und Personen handelt, bei denen sich immer ein Hauch von Geheimnissen und dunkler Legenden dazu gesellen. Im Verlag Penhaligon ist soeben der Debütroman von Sarwat Chadda – Teufelskuss erschienen. Inhalt Die Welt von Billi SanGreal hat sich aufgehört zu drehen als sie gerade erst fünf Jahre alt war. Ihrer Mutter wurde von Ghulen getötet und einige Jahre später mit zehn Jahren offenbart sich ihr Vater Arthur als Großmeister der Tempelritter die es sich zum Ziel gemacht haben, alles dämonische zu töten, dazu gehören, Vampire, Werwölfe, Ghule und noch jede Menge mehr Wesen, die die Menschheit bedrohen. Seit diesen Jahren lebt Billie SanGreal zwischen den Welten; einerseits geht sie wie jede andere junge Frau die fünfzehn Jahre jung ist zur Schule, andererseits wird sie von den Mitgliedern des Ordens der Tempelritter in verschiedenen Kampfkünsten praktisch und theoretisch ausgebildet. Nicht unbedingt etwas für eine junge Frau auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Das „Doppelleben“ bringt Schwierigkeiten mit sich, manch blauer Fleck und so manche Schramme oder Prellung bleiben ihren aufmerksamen Mitschülern natürlich nicht verborgen und so flüchtet sich Billi in immer neuen Ausflüchten und Erklärungen so das sie schnell als Sonderling abgestempelt wird. Einzig ihr alter Freund Kay, der einige Zeit außerhalb von London lebte und der bei den Ordensrittern die Funktion eines „Sehers“ innehat versteht seine Jugendfreundin. Als „Seher“ der Tempelritter verfügt er über immense geistige Kräfte, wie Telepathie oder Telekinese und den Blick in die Zukunft die die Prophezeiung ausspricht, dass Billi jemanden töten muss den sie liebt um viele andere zu retten. Ein Damoklesschwert das an einem seidenen Faden über das Haupt der jungen Frau baumelt. Die kleine Gruppe von Ordensrittern ist inzwischen ratlos. Unheimliches geht in London vor: In den Krankenhäusern erkranken immer mehr Kinder und sterben wenig später an einer mysteriösen Krankheit. Die Ärzte sind ratlos, die Eltern verzweifelt und die Bevölkerung schon alarmiert. In der gleichen Zeit lernt Billie den attraktiven und charismatischen Mike Omen kennen. Billi fühlt sich hingezogen zum dem verständnisvollen, jungen Mann der sie als Frau und Person wahrnimmt. In ihrem Träumen stellt sie sich schon lange ein ganz, normales, langweiliges Leben vor, ohne Kämpfe und Bedrohungen durch dämonische Wesen, das ihr Gelegenheit gibt Freunde zu finden und vielleicht eine Familie zu gründen. Sie fühlt sich alleine und einsam, dass Verhältnis zu ihrem Vater ist keine gewöhnliche und längst nicht gesunde Beziehung. Scheinbar liebt Arthur seine Tochter nicht, und nicht selten zeigt er ihr die kalte Schulter wenn sie fragen oder Ängste hat. Doch Billis Hoffnungen zerplatzen als sich Mike Omen ihr offenbart. Mike ist ein Engel, bzw. der Erzengel Michael und ist bei Gott in Ungnade gefallen und zusammen mit einigen anderen Engeln aus dem Himmel verbannt. Michael will alle Erstgeborenen töten lassen, so wie damals im alten Ägypten als er die Erstgeborenen tötet, weil der Pharao Ramses nicht auf Moses Bitten entsprechend reagiert hat. Michael möchte erreichen, dass die Menschen Gott wieder achten und ihn preisen und er ggf. dadurch wieder in den Himmel aufgenommen werden kann. Billi soll für Michael die anderen Engel die in einem Spiel aus Salomos Zeiten gebannt wurden, befreien. Als sich Billi den Tempelrittern und ihren Vater anvertraut, ist es fast schon zu spät und ausgerechnet Satan, der gefallene Engel bietet Billi einen Handel an, doch der Preis dafür ist ein Leben..... Kritik Das „Teufelskuss“ der Debütroman des Autors Sarwat Chadda ist, merkt man schon nach wenigen Kapiteln. Chadda bedient sich hier ziemlich vielen Mythen und einige seine Ideen sind nicht neu. Fangen wir bei den Name an: SanGreal = die Suche nach dem Gral, eine Querverbindung zu recht vielen Legenden um die Tempelritter, dicht gefolgt von „Arthur“ dem Vater Billis, der recht viel Ähnlichkeit mit dem legendären König Arthur hat, natürlich spielt hier ein berühmtes Schwert, ähnlich das Excaliburs eine nicht wenig wichtige Rolle. Es gibt noch die eine oder andere inhaltliche Verwandtschaft über die der Leser stolpert. Der Kampf im Himmel der gleichbedeutend mit dem Sturz Luzifers einherging ist auch nicht neu. Ebenso die Rolle eines „gestrauchelten“ Erzengels der um die Liebe Gottes bettelt und die Menschen als niedere Wesen ansieht, ist nicht originell neues. Und ach ja...natürlich die Tempelritter, denen sowieso so manches nachgesagt wird, dürfen hier nicht fehlen. Ein kleine elitäre Gruppe, mit einer Aufgabe, bei der sie sich glorreich opfern müssen, um die Welt einmal mehr zu retten. Als die Beziehungen und zu Legenden und Erzählungen bilden den Kern der Geschichte in „Teufelskuss“. Eingepackt in eine komplizierte Vater-Tochter-Beziehung und in den sich die Tochter überfordert, nicht geliebt und verstanden fühlt, ist all das zwar nett zu lesen, doch nicht ungemein überzeugend. Das die vermeintlichen guten „Engel“ die bösen sind birgt ziemlich viel Potential, aber der Autor nimmt die Chance vor seinem, müden Augen wohl nicht wahr. Zu viel schnell sind die Szenenwechsel, zu flüchtig die Erklärungen die dem Leser ansatzweise aufzeigen wollen wie das Verhältnis Billis zu ihrem Vater und den anderen Rittern des Ordens ist. Zwar fängt der Roman recht spannend an, aber was nach wenigen Seiten folgt wirkt dann doch eher enttäuschend. Das Tempo ist gemessen an der Handlung viel zu schnell, die Dialoge nicht ausgereift genug und die Charaktere lassen wirklich inhaltliche Tiefe vermissen. Sarwat Chadda hätte gerade aus seinen Protagonisten, allen voran der Erzengel Michael enorm vieles interessant und spannend erzählen können, stattdessen konzentriert er sich manchmal auf actionreiche Waffengänge mit konventionellen alten, historischen Waffen, die zudem etwas zu deplaziert sind. „Teufelskuss“ ist keinesfalls spannend. Es ist eine Aneinanderreihung von phantastischen Personen, Wesenheiten, Gegenständen und Prophezeiungen die unter dem Deckmantel von Religion sich hier präsentieren. Sicherlich kommen im Laufe der Handlung so manche Gelegenheit an die Oberfläche die wenn sie weiter verfolgt werden würde, für Überraschungen hätten Sorgen können, aber auch das wird schlicht und ergreifend gar nicht genutzt. Interessant für alle jugendlichen Leser ist sicherlich die Figur von Billi, die gerade auf dem Weg zur Erwachsenen Frau ihre Stellung im Leben sucht und sich später ihrer Rolle als Schlüsselperson ihren Schicksal zu stellen weiß, aber auch vermisst man so manches Mal inhaltliche Tiefe. Obwohl sie wie viele andere jungen Menschen vor der Schwelle zur Verantwortung steht und etwas Angst davor hat den nächsten Schritt zu tun um sich ihren Schicksal zu stellen. Doch manchmal ist es dann das Schicksal das den notwendigen Schritt tut.... Auch die anderen Protagonisten sind wenig überzeugend. Mit dem Erzengel Michael und dem Fürsten der Hölle Luzifer selbst, der ja auch auftritt, wären die Möglichkeiten geraden dieser beiden "Charaktere" immens hoch gewesen, etwas "neues" zu schaffen. Na ja..nicht unbedingt neu, aber zwischen Himmel und Hölle sollte es doch so manche Gelegenheit geben. Religion spielt hier ganz gewiss auch eine tragende Rolle. Hier spielt aber der Autor gleich mit dreien der großen Weltreligionen; des Christentums, des Islams und auch der jüdische Glaube findet hier Beachtung. Doch wie bei den anderen Zutaten auch, bleibt hier ein bitterer Nachgeschmack, denn auch hier gelingt es dem Autor nicht zu überzeugen. Was übrigbleibt ist eine kurzweilige Geschichte mit der sich gerade Jugendliche Leser identifizieren können und sich vielleicht vor ähnlichen Herausforderungen und Probleme stehen sehen wie Billie es in „Teufelskuss“ tut. Aber viele andere Leser werden von der wenig spannenden Handlung und den noch weniger anzufindenden Überraschungen und Wendungen enttäuscht sein. „Teufelskuss“ ist ein Debütroman, kein gelungenes, aber ich hoffe, dass sich der Autor beim nächsten Roman mehr Zeit nimmt um seine Erzählung konzentriert zu schreiben, so dass wirkliche Spannung aufkommt und man mit den Protagonisten mitfiebern kann. Der Autor hat viel gewollt, sein Ziel so vermute ich hoch gesteckt, aber deutlich vom Weg abgekommen. Michael Sterzik

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