Sascha Adamek

 4 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Die facebook-Falle, Der gekaufte Staat und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Scharia-Kapitalismus
Neu erschienen am 12.10.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

Alle Bücher von Sascha Adamek

Sascha AdamekDie facebook-Falle
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Die facebook-Falle
Die facebook-Falle
 (13)
Erschienen am 08.02.2011
Sascha AdamekDer gekaufte Staat
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Der gekaufte Staat
Der gekaufte Staat
 (3)
Erschienen am 17.04.2009
Sascha AdamekDie Machtmaschine
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Die Machtmaschine
Die Machtmaschine
 (2)
Erschienen am 25.03.2013
Sascha AdamekSchön reich. Steuern zahlen die anderen
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Schön reich. Steuern zahlen die anderen
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 (2)
Erschienen am 04.06.2010
Sascha AdamekScharia-Kapitalismus
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Scharia-Kapitalismus
Scharia-Kapitalismus
 (0)
Erschienen am 12.10.2018
Sascha AdamekDie Atom-Lüge
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Die Atom-Lüge
Die Atom-Lüge
 (0)
Erschienen am 09.06.2011

Neue Rezensionen zu Sascha Adamek

Neu
M

Rezension zu "Die Machtmaschine" von Sascha Adamek

Befangenheiten
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Entweder ist es in der Hand von Journalisten (und häufig fällt im Buch der Name der „Bild“ Zeitung), oder in der politischer Gegner (dazu zählen auch die berühmten „Parteifreunde“ aus den eigenen Reihen) oder gar in der Hand eines sehr, sehr hintergründig arbeitenden Rechercheteams (eine Art Geheimdienst neben dem BND, der zumindest für das Zeit Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre in den Reihen der CDU/CSU belegt ist). Irgendeine Kraft besitzt (fast) immer ein Dossier. Über so ziemlich jede und jeden, die unter Umständen in die oberen Regionen der Macht einmal anlangen könnten.

 

Informationen, Intimitäten, Fehltritte, Laster, Neigungen oder anderes Kompromittierendes, dass dann „zur rechten Zeit“ in die Öffentlichkeit hinein kolportiert wird, nachdem es lange als Information in verschlossen Schubladen „gewartet“ hat. In diesem System geht es nicht um zeitnahe „Aufklärung der Öffentlichkeit“, sondern um Machtmittel, die erst zur rechten Zeit ausgespielt ihre Wirkung entfalten werden.

 

Solche „Erpressbarkeit“ tritt im Blick auf politisch Handelnde noch hinzu. Zu den vielfachen Verflechtungen, Lobbyisten und Vorteilsnahmen, die nicht nur „verbreitet“ zu sein scheinen, sondern die zum alttäglichen, politischen Leben untrennbar dazugehören. Folgt man der durchaus sachlichen und detaillierten, kleinteiligen und gründlichen Recherche des Journalisten Sascha Adamek, der auch in seinem „täglichen Leben“ für belastbare Recherchen und aufdeckende Reportagen steht.

 

Dossiers, die bei Willy Brandt viel eher Gründe für den Rücktritt lieferten (die „Zuführung von weiblichen Wesen in Wahlkampfzeiten“ wurde als Hebel benutzt mit der Drohung, diese öffentlich zu machen zur Unzeit) als die reine Affäre um einen Spion. Informationen, die bei Wulff und seiner Frau Jahre, bevor er in hohe und höchste Ämter gewählt wurde, „schlummerten“. Und die dann, wie zufällig, diskreditierendes Thema werden.

Ähnlich, wie die New Yorker Geschichte um Strauss-Kahn. Die strafrechtlich ob der offenkundigen Lügen des Zimmermädchens nicht aufrecht erhalten werden konnten, die in den Indizien starke Zweifel an einem tatsächlich gewaltsamen Akt zumindest aufkommen lassen. Was nachher nicht weiter interessierte, denn die politische Karriere war Geschichte.

 

Genau da, wo er als aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat antreten wollte.

 

Natürlich entschuldigt Adamek die „andere Seite“, Politiker und andere Mächtige, nicht per se durch diese offengelegten Strategien.

Um erpressbar und kompromittierbar zu sein, muss man als Person ja zunächst einmal „Fehlgetreten“ sein oder, ganz allgemein, eine sich entblößende, Vorteils nehmende Persönlichkeit besitzen. Durchaus ausführlich nimmt sich Adamek so z.B. der „Rotlichtgerüchte“ um Bettina Wulff an. Nicht sensationsheischend, nicht mit der „heißen Nadel“ gestrickt, sondern vor allem seinem Ziel dienend. Klarzustellen, welche Prozesse und Abläufe das politische Handeln und die politischen Entscheidungen im Land tatsächlich massiv lenken und beeinflussen.

 

Das an jenem Ort, wo „politische Weichenstellungen“ geschehen, dann auf einmal der Hammer fällt. So wundert es nach der Lektüre des Buches nicht mehr, dass just in dem Augenblick, in dem Steinbrück zum Kandidaten ausgerufen wurde, sein privater Kontostand umgehend mit vielen Einzelheiten den Weg über die Presse in die Öffentlichkeit fand.

„Rein informativ“? Aus dem journalistischen Auftrag heraus, umgehend zu informieren über „Wahrheiten“? Oder doch eher, weil genau da Chancen minimiert werden sollten, Personen „aus dem Spiel“ herausgenommen werden sollen und erst dann Informationen kolportiert wurden?

 

Von Brandt über Strauss-Kahn, Köhler und das Ehepaar Wulff, von Rot nach Schwarz nach Grün reichen dabei die vielen kleinen Hintergründe, die Adamek liefert. Ob Sigmar Gabriel, für ein Jahr Beratungsfirmeninhaber mit dem Hauptkunden VW (in dessen Aufsichtsrat er saß), vielleicht deshalb auf die Kandidatur verzichtet hat, weil unliebsame Informationen über geflossene Beraterhonorare sehr breit in den Zeitungen verfolgt worden wären?

 

Wer weiß? Behauptungen stellt Adamek klugerweise nicht auf, wohl aber stellt er ein dichtes Netz von recherchierten Informationen im Buch dar, in denen das „filigrane Geflecht von Sex, Lügen und Politik“ Seite für Seite benannt und offengelegt werden. So dass im Rahmend er Lektüre ein klares Bild besteht aus der „Dressierbarkeit“ von Politikern oder eben deren jähes Karriereende, so Unbill von ihnen befürchtet wird.

 

Auch wenn er im Stil hier und da zu assoziativ wirkt, auch wenn er von einer Geschichte zur nächsten übergeht und zwischendurch im Buch angekündigte Themenbereiche (der „Werdegang“ Wulffs kommt chronologisch „richtig“ einfach nicht zum Zug in all den Geschichten um Frauen, Männerabende, Amigos und vielem mehr), in den vielen Erkenntnissen und seinen Betrachtungen durch Zeiten und Parteiungen hinweg und hindurch legt Adamak eine sehr lesenwerte Analyse des „homo polticus“ und der, auch diesem gegenüber stehenden, „wahren Mächte“ vor.

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LeseJulias avatar

Rezension zu "Die facebook-Falle" von Sascha Adamek

Informativ und gut geschrieben
LeseJuliavor 6 Jahren

Facebook - nur die wenigsten Nutzer machen sich Gedanken um die Maschinerie im Hintergrund von Facebook.

Man ist dabei, man teilt fleißig nette Beiträge, man markiert Bilder etc. mit "gefällt mir" und kommentiert, was Freunde so posten! Doch der private Anschein trügt, denn facebook sammelt Nutzerdaten und erstellt Statistiken über Nutzerverhalten...und das nicht nur über die plattform Facebook an sich, sondern auch an anderen Stellen im Internet und kaum einer weiß Bescheid oder ahnt etwas.

In diesem Buch beschreibt Herr Adamek anschaulich in mehreren Kapiteln, wie facebook seine Nutzer ausspioniert, was mit den daten passiert und gibt so auch Hinweise, wie man sich davor schützen kann, bzw. womit man rechnen muss, wenn man facebook-Nutzer wird.

Fazit

Ich habe das Buch als recht umfassend informativ empfunden und kann es allen Facebook-Nutzern und denjenigen, die den Gedanken hegen ein facebook-Profil zu eröffnen, nur raten, dieses Buch zu lesen.

Viele Dinge erschrecken oder erstaunen, aber es sensibilisiert dafür, dass man mit seinen Angaben und seinem Nutzungsverhalten vorsichtiger umgehen sollte.

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WildRoses avatar

Rezension zu "Die facebook-Falle" von Sascha Adamek

Rezension zu "Die facebook-Falle" von Sascha Adamek
WildRosevor 6 Jahren

Ein recht interessantes und informatives Buch, vor allem wohl für diejenigen, die bereits täglich mehrere Stunden "Facebook" nutzen.Ich selbst habe kein "FB"-Profil, da ich solchen sozialen Netzwerken sehr skeptisch gegenüberstehe. Sascha Adamek berichtet in seinem Buch auch für Laien verständlich,worum es dem US-Konzern, der hinter Facebook steht, wirklich geht und welche Gefahren im World Wide Web,insbesondere auf Facebook, lauernd.
Ein richtig skandalöses Buch mit lauter Enthüllungen über "Facebook" ist das Buch allerdings nicht, es eignet sich einfach gut zur Information.

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