Sascha Berst Mord im Garten des Sokrates

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Inhaltsangabe zu „Mord im Garten des Sokrates“ von Sascha Berst

Ein junger Olympiasieger wird ermordet aufgefunden. Sofort wird der Hauptmann der Athener Bogenschützen beauftragt, den Mörder zu finden - koste es, was es wolle. Bei seinen Ermittlungen begegnet Nikomachos Männern wie Sokrates, Hippokrates und Platon, aber er stößt auch auf zwielichtige Gestalten, Spione, Hehler, korrupte Politiker und Rädelsführer einer Verschwörung. Als er endlich erkennt, dass diese mit dem Feeind konspirieren, sind Stadt und Demokratie bereits verraten und verloren. Auch Nikomachos und seine Frau sind bedroht. Und noch ist der Mörder nicht entlarvt . . .

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    Mord im Garten des Sokrates

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    Sinnlos, sich zu beeilen; meinem Schicksal würde ich ohnehin begegnen. Athen, 404 v. Chr.: Als Nikomachos, der Hauptmann der Bogenschützen, beauftragt wird, den Mordfall eines jungen Olympiasiegers aufzuklären, ahnt dieser noch nicht, welche Kreise seine Nachforschungen ziehen werden. Die Befürchtung, die Familie des beliebten und bekannten Opfers könnte sich den Mord zunutze machen, ist aufgrund Athens politischer sehr wackligen Lage nicht unbegründet. Die Zeit drängt und der Mörder muss schnell gefasst werden – koste es, was es wolle. So trifft er im Laufe seiner Ermittlungen nicht nur auf Hippokrates, Sokrates, Platon und Lysias, sondern findet sich auch rasch in einem Netz aus Korruption, Spionage, Verschwörung und Verrat wieder, die nicht nur Stadt und Demokratie, sondern ebenfalls Nikomachos' Familie langsam, aber sicher in den Untergang zu treiben drohen. Als Nikomachos ahnt, dass seine Nachforschungen zu weit gehen, ist es bereits zu spät... Ich war also keinen Schritt weitergekommen. Im Gegenteil, ich war zurückgefallen. Die Steine in meiner Tasche waren nicht Teile eines Mosaiks. Es waren einfach Steine. Der Autor Berst verlieh dem Schauplatz des fiktiven Kriminalfalls eine atmosphärisch sehr dichte und glaubhafte Kulisse und zeichnete ein buntes Bild der athenischen Gesellschaft, da sich die Ermittlungen seines Protagonisten in allen Schichten, von den Ärmsten bis zu den Reichen und Mächtigsten Athens erstrecken. Licht und Schatten verliehen ein glaubhaftes Ganzes. Da Nikomachos ebenfalls bekannten Größen der Geschichte begegnet, erhält der Leser eine wohldosierten Einblick in die damalig aufkeimende Philosophie und Politik. So sieht sich Nikomachos auf einmal mit Fragen konfrontiert, die an Aktualität nicht verloren haben, ob beispielsweise dem Volk die Verantwortung für das Gemeinwesen überlassen werden dürfe. Die Dialoge sind lebendig und treiben die Geschichte stets an. Besonders gefielen mir die wie beiläufig eingestreuten mythologischen Einschübe: So verglich Nikomachos beispielsweise das mächtige Wurzelwerk eines alten Baumes mit der verschlungenen Faust eines Titanen. Gerade diese Feinheiten rundeten das Gesamtbild meiner Meinung nach gut ab. Befasst sich der Roman im ersten Teil hauptsächlich mit dem Kriminalfall, herrscht im zweiten Teil, der vier Jahre später angesiedelt ist, die politische Lage Athens hinsichtlich eines bevorstehenden Krieges vor. Der Übergang vom ersten zum zweiten Teil, der Zeitsprung, fiel mir nicht schwer, schließlich las ich den Roman beinahe in einem Rutsch. Für mich waren beide Teile spannend, da der Mordfall selbst Jahre später den Protagonisten wie ein Schatten heimsucht und weitere Hinweise zu bieten hat. Die Hoffnung trog, natürlich trog sie. Wir können die Geschehnisse erst vergessen, wenn auch sie sich unser nicht mehr erinnern wollen. Ich war den Dingen noch allzu nah. Der von Berst gewählte Ermittler ist ein sympathischer Charakter, der mich mit seiner Ehrlichkeit und Zielstrebigkeit überzeugen konnte, und ebenfalls mit seinen Schwächen zu kämpfen hat. So verbeißt sich Nikomachos beispielsweise ab und an allzu gerne in seine Theorien. Dass der Protagonist von seinem Gewissen heimgesucht wird, wenn er einen Fehltritt begangen hat, machte den Charakter greifbar und interessant. Ebenfalls die anderen Personen, die in diesem Roman eine Rolle spielten, waren keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung, sondern überraschten mich manchmal mit einer neuen Nuance der Farbpalette. Eine Figur jedoch entsprach, wie der Autor im Nachwort einräumte, nicht ganz der antiken gesellschaftlichen Ordnung, was man als Leser sicherlich verschmerzen kann. Ich fühlte, er verachtete mich, und ich verachtete ihn. Wir waren wie Hure und Freier. Worüber ich mich heimlich freute, waren die zum richtigen Zeitpunkt ausgeblendeten Sexszenen, die in historischen Romanen gerne mal detailliert ins Scheinwerferlicht gerückt werden, was ich oftmals kopfschüttelnd kommentiere, da sich mir der Sinn dahinter nicht erschließen will. Dies ist gewiss Geschmackssache. Hier musste ich die Stirn nicht krausziehen. Irgendwo bellte ein Hund, und ein Baby schrie. Der Tod geht in ein Haus. Er nimmt sich still sein Opfer, während das Leben darum herum lärmend weitergeht. Die Sprache ist einfach, aber keinesfalls primitiv gewählt, sondern sehr bildhaft und atmosphärisch gehalten, stellenweise gehoben und entsprechend altertümlich. Der Rhythmus passt sich gut der jeweiligen Situation an, so nimmt er an Tempo zu, wenn die Szene spannend ist, und verlangsamt, wenn beispielsweise die Landschaft, die Umgebung beschrieben wird. Die Gegenüberstellung von Diktatur und Demokratie gefiel mir, wobei ich mir bei Letzterem ein paar Szenen oder Dialoge mehr gewünscht hätte, um die Bedingungen, die erforderlich sind, damit jene gelingt, klarer zu skizzieren und den Unterschied deutlicher hervorzuheben. Die Sittenverderbnis im zweiten Teil war mir zu ansatzweise, zu zaghaft geschildert. Nicht, dass ich ein Freund von Mord und Totschlag wäre – die psychologische Seite der Medaille hätte mir vollkommen ausgereicht. Die Philosophie, die hier (wie bereits erwähnt) in kleinen Mengen portioniert wird, hätte für meinen Geschmack gerne mehr Raum und Seiten einnehmen dürfen – was natürlich Geschmackssache ist, denn hey, Lesen ist ja keine Wunschliste. ;-) Die geschichtlichen Abweichungen, die im Nachwort vom Autor erläutert und erklärt werden, enthielten den einen oder anderen Punkt, den abzuändern für mich nicht ganz nachvollziehbar war. Die Liste jedoch spricht für eine gute und ausführliche Recherche, was ich dem Autor an dieser Stelle gutheißen möchte. Zusätzlich zum Nachwort kann eine Liste der historischen Personen, ein Glossar und eine Zeittafel als Orientierung dienen, um nachzuschlagen. Die auf den ersten Seiten enthaltene Karte des alten Athens und die Kapitelnummerierung im griechischen Alphabet waren kleine Dinge, an denen ich mich erfreuen konnte. Ja, solche Details schätze ich bei Büchern sehr - sie verdienen eine Erwähnung, finde ich. Der Roman schaffte es, meine Neugierde auf die Antike und den Wissensdurst erneut anzufachen. Was will man mehr! So ließ mich der historische Krimi wieder einmal staunen, welches Niveau die antike Gesellschaft bereits vorzuweisen hatte. Faszinierend! Für alle Geschichtsinteressierten, die jenseits des Mittelalters mal etwas anderes lesen möchten, kann ich diesen Roman wärmstens empfehlen. 4 Sterne mit der Tendenz zu 5 PS: Bei einem Punkt, der an anderer Stelle bzgl. des angeblich irreführenden Titels zu lesen ist, möchte ich noch rasch widersprechen, diesen aber mit dem Hinweis auf Spoiler versehen. Wer das Buch bereits kennt... !!!SPOILER!!! Ja, der Mord findet nicht direkt in Sokrates' Garten statt. Ein kleiner Satz erklärt meiner Meinung nach den Bezug; so sprach Sokrates, es wüchsen viele Blumen in seinem Garten, aber manche davon nicht so, wie der Gärtner es wolle.

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    • 9

    clary999

    12. July 2015 um 19:42
  • Die Intrigen der Antike

    Mord im Garten des Sokrates

    Dunkelblau

    19. January 2014 um 12:41

    Sascha Berst versetzt uns in das Athen der Zeit von 408 bis 403 v. Chr. und verwebt in seinem Buch historisch belegte Fakten mit fiktiven Personen und Geschehnissen. Dazu zählt auch der Mord an dem Olympiasieger Periander, mit dessen Aufklärung Nikomachos, Hauptmann der Bogenschützen, beauftragt wird. Bei seinen Ermittlungen gerät er schnell in einen Strudel aus Intrigen, Korruption und Verrat, den nicht alle sind an dem wahren Täter und seinen Motiven interessiert. So wird denn auch schnell ein Sündenbock gefunden und verurteilt, auch wenn Nikomachos nicht von seiner Schuld überzeugt ist. Doch weitere Nachforschungen sind nicht erwünscht, wie der Hauptmann  selbst schmerzlich erfahren muss. Der zweite Teil des Buches spielt etwa 4 Jahre später und stellt die politischen Ereignisse mehr in den Vordergrund. Mit der Unterstützung Persiens gelingt es Sparta Athen zu schlagen und einzunehmen. Für die Bevölkerung beginnt eine Zeit des Hungers und des Leids, denn aus der fortschrittlichen Demokratie wird eine Diktatur der 30 Tyrannen. Der angedeutete Verrat der eigenen Landsleute aus dem 1. Teil wird nun deutlich und auch weiter Verstrickungen lösen sich nach und nach auf, so dass schließlich auch der Mord an Periander aufgeklärt wird. Durch seine genauen Beschreibungen lässt Sascha Berst das Leben in Athen vor dem inneren Auge des Lesers erwachen und der Auftritt einiger bekannter Personen wie Sokrates, Platon oder Hippokrates lässt einige Erinnerungen an den Geschichtsunterricht wieder aufkommen. Ich würde nicht sagen, dass mich das Buch sehr gefesselt hat, aber trotzdem hat sich der leserische Ausflug in die Antike durchaus gelohnt. Mal etwas anderes!

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  • Rezension zu "Mord im Garten des Sokrates" von Sascha Berst

    Mord im Garten des Sokrates

    Neyasha

    03. September 2011 um 09:23

    Als Periander, ein gefeierter Olympiasieger, ermordet aufgefunden wird, soll Nikomachos, der Hauptmann der Bogenschützen beauftragt den Mörder zu finden. Auf diese Weise gerät er nicht nur in die philosophischen Kreise rund um Sokrates, sondern findet sich auch in einem politischen Machtkampf zwischen Demokratie und Oligarchie wieder. "Mord im Garten des Sokrates" ist in zwei Teile aufgeteilt, und diese zwei Teile lesen sich fast wie zwei verschiedene Bücher: Zeigt sich der erste Teil noch als beinahe klassischer Krimi mit falschen Fährten, beschäftigt sich der zweite Teil (der 4 Jahre später einsetzt) in erster Linie mit Politik und Kriegen. Die Verbindung zwischen dem Mord und den politischen Wirren ist durchaus erkennbar und wird zum Ende hin nochmal klarer herausgearbeitet, aber trotzdem wirkt der Roman seltsam zerfasert. Es ist vor allem der 4-Jahres-Sprung, den ich nicht für allzu glücklich halte. Außerdem erscheinen manche Zusammenhänge eher etwas gezwungen, so als hätte der Autor einen Krimi begonnen, wäre auf etwas anderes umgeschwenkt und hätte nun irgendwie eine Verbindung herstellen müssen. Versteht mich nicht falsch: Mich stört nicht der Genremix (für mich müssen auch Krimis nicht stur auf die Ermittlungen ausgerichtet sein), sondern die Tatsache, dass ich manchmal einen durchgängigen Plot bzw. Spannungsbogen vermisst habe. Mit dem Ende des ersten Teils bricht die Handlung erst einmal ganz in sich zusammen, um dann allmählich wieder neu aufgebaut zu werden. Das nimmt dem Roman ausgerechnet in der Mitte völlig den Wind aus den Segeln und somit auch die Spannung. Mir war dann auch die Aufklärung des Mordes relativ egal - und als dann ganz zum Ende hin endlich der Mörder präsentiert wird (was recht schnell und schließlich ohne weitere Eigenleistung von Nikomachos geschieht), hat mir das nicht mehr als ein müdes Achselzucken entlockt. Interessanter sind da tatsächlich die politischen Wirren, die aber anfangs trotz einiger Andeutungen zu wenig aufgebaut werden. Die Figuren waren ein weiteres Problem: Nikomachos blieb mir - obwohl ein Ich-Erzähler - völlig fern und war mir eher gleichgültig. Für mich blieb er recht farblos, wobei ich nicht einmal genau benennen kann, weshalb das so war. Wenn ich da mal an einen Decius aus den SPQR-Krimis denke: Was für ein herrlicher Ich-Erzähler, dessen Persönlichkeit, Gefühle und Ansichten aus jeder Zeile hervorschimmern! Nikomachos hingegen hat keine klaren Konturen. Er ist die meiste Zeit recht modern und "gut" in seinen Ansichten, was ihn aber dennoch nicht sehr sympathisch macht. Die Fehler, die er vor allem später im Roman zeigt, kamen mir eher alibihaft untergebracht vor. Die Nebenfiguren sind da teilweise interessanter, wobei mir einige doch sehr eindimensional vorkommen. Sascha Berst erwähnt einige Charakterzüge dermaßen penetrat, dass ich einige Male genervt die Augen verdreht habe - wenn etwa jenseits der 300 Seiten zum wiederholten Mal darauf hingewiesen wird, dass Nikomachos' Ehefrau Aspasia sehr eifersüchtig ist und den (ehemaligen) Geliebten ihres Mannes nur ungern in ihrem Haus sieht. Dafür ist aber Sokrates sehr schön beschrieben, wobei ich aber gern noch viel mehr von Platon gelesen hätte, der nun wirklich interessant eingeführt wird, später aber nicht mehr vorkommt. Unterm Strich ergibt das einen Roman, der nicht unbedingt durch faszinierende Figuren überzeugt und in der Handlung oftmals zerfasert, dafür aber die politischen Gegebenheiten und philosophischen Ansichten jener Zeit in Athen sehr anschaulich darstellt. Er liest sich auch locker und flüssig, und die ausführlichen Anhänge (Informationen zu den historischen Personen sowie eine Auflistung jener Gegebenheiten, die für den Roman geändert wurden) runden das ganze nochmal ab. Ich kann den Roman nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, aber historisch interessierte Leser werden wohl ihren Gefallen daran finden. Der Titel ist mir übrigens mal wieder ein Rätsel: Ja, es gibt einen Mord und ja, es kommt Sokrates vor, aber der Mord findet keineswegs in seinem Garten statt. ;-) Da ich mich trotz aller Kritikpunkte nicht mit dem Roman quälen musste, gibt das von mir doch noch 3 Sternchen.

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  • Rezension zu "Mord im Garten des Sokrates" von Sascha Berst

    Mord im Garten des Sokrates

    cicero

    02. August 2010 um 11:45

    Gelungene Verlebendigung der Athener Gesellschaft: . Sascha Berst ist ein ein überraschend guter Roman gelungen! Normalerweise erwartet man von einem No-Name, der sein persönliches Interesse am Thema zu einem ersten Roman verarbeitet, eine eher holprige Erzählung ohne größeren Wert. Nicht so hier: Sascha Berst kann schreiben, spätestens nach der Obduktionsszene mit Hippokrates muss dies jedem Leser klar geworden sein. Und es gelingt ihm auch, die bekannten Figuren des klassischen Athens glaubwürdig zum Leben zu erwecken. Selten hat man sich so realistisch in die damalige Zeit versetzt gesehen. Auch der Ansatz, Demokratie und Dikatur einander gegenüber zu stellen, ist lohnend. Es handelt sich ohne Zweifel um einen der lesenswerteren historischen Romane über diese Zeit. . Es gibt aber auch Defizite. Manchmal springt Berst etwas zu schnell von Szene zu Szene. Politisch scheint mir das Merkmal der Ausländerfeindlichkeit nicht wirklich charakteristisch für eine Diktatur zu sein; sie ist eher generell menschenfeindlich. Man hätte sich auch mehr Momente und Szenen, die den Wert der Demokratie und die Bedingungen ihres Gelingens zeigen, gewünscht. Von der Vision des Perikles, und dass eine Demokratie auch Führung braucht, war gar nichts zu sehen. Auch der Sittenverfall während des Peloponnesischen Krieges schien mir ungenügend abgebildet. Philosophisch hätte man auch mehr daraus machen können. Platon und seine Motivationen hätten mehr ins Zentrum gehört. Etwas enttäuschend dann auch, dass der Mord sich am Ende als ungeplante Tat eines Wichtigtuers entpuppt. Und der Mord fand auch nicht im Garten des Sokrates statt, wie der Titel verspricht, es sei denn, man sieht seine Anhänger als den "Garten" an; ein Vergleich, der im Buch aber so nicht gezogen wird. Fraglich auch, ob Sokrates seine Anhänger als Schüler bezeichnet hätte. Die längere Liste von Abweichungen zur realen Geschichte, die Berst am Ende aufzählt, enthält auch manches, was unnötig abgeändert wurde. Aber egal. Trotzdem lesenwert.

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