Sascha Blum

 3.8 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Spiegelgasse.

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Spiegelgasse

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 (8)
Erschienen am 17.07.2017

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Rezension zu "Spiegelgasse" von Sascha Blum

Spannendes Fantasyabenteuer
Buechereckerlvor 12 Tagen

Der Zirkusjunge Elek trifft eines nachts im Wald auf ein altes Haus, in dem ein mysteriöser alter Mann wohnt. Dieser Mann ist wirklich seltsam und vertraut Elek ein kleines Notizbuch an, das irgendwann bei ihm abgeholt werden soll. Gleichzeitig passieren merkwürdige Dinge in Blues Heimat Civia. Sie findet zusammen mit ihren Freunden heraus, dass plötzlich die Bücher in der Bibliothek komplett leer sind und komische Leute in grauen Anzügen hinter ihnen her sind. Und dann findet sie im Spiegelschrank ihrer Großmutter ein geheimnisvolles Notizbuch und bekommt nachts Besuch von einem seltsamen Wesen. Zusammen mit ihren Freunden und Elek macht sie sich auf nach Scripton um das Wissen zu retten. Dabei geraten sie in ein nicht ungefährliches Abenteuer.

 

An die Schreibweise des Buches musste ich mich erst einmal gewöhnen. Man ist von Anfang an, ohne Erklärungen, mitten im Abenteuer und zudem sind die Kapitel abwechselnd aus Eleks und Blues Sichtweise geschrieben. Aber wenn man sich dran gewöhnt hat, kommt man ganz gut klar. Ich fand es wirklich gut, dass das Buch gleich so spannend gestartet ist. Die Welt wie sie im Buch beschrieben ist, hat mir auch wirklich gut gefallen. So ein bisschen alt, aber hochmodern und ein bisschen Magie ist auch mit dabei. Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung von dem Buch gibt, es gibt nämlich ein offenes Ende.

Ich empfehle das Buch an alle guten Leser ab 10 / 11 Jahren, die Abenteuer und Fantasy mögen.

 

Jasmin, 11 Jahre

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saras_bookwonderlands avatar

Rezension zu "Spiegelgasse" von Sascha Blum

Bei der Umsetzung fehlten mir zu viele Informationen
saras_bookwonderlandvor 9 Monaten

INHALT:

Das Leben von Blue und ihrer Freunde Elek, Stella und Spence ändert sich schlagartig, als sich in ihrer Heimat Civia mysteriöse Vorkommnisse häufen: die Pilare, die Blues Volk auf dem Kopf trägt, verwelken, in der Bibliothek gibt es plötzlich nur noch leere Bücher, und überall verbreiten Gestalten in grauen Mänteln Angst und Schrecken. Als Blue im Spiegel ihrer Großmutter ein sonderbares Buch findet, begreift sie, dass das gesamte Wissen ihres Landes in Gefahr ist und nur sie und ihre Freunde Civia retten können. Und schon stecken die vier mitten in einem unglaublichen Abenteuer …

Quelle: Arena Verlag

COVER:

Das Cover zeigt die Protagonisten in einem alten Gewölbe, umgeben von Fackeln, brennendem Papier und Blumenranken. Bei genauerer Betrachtung sieht man, oben am Rand des Buches, ein paar Gestalten in Kutten. Ich finde die Gestaltung des Buchcovers sehr gelungen, da es die Thematik des Buches wunderbar aufgreift. Insgesamt gefällt mir das Cover gut. Mir fehlt allerdings die "Anziehungskraft", die das Buchcover für mich zu einem absoluten Hingucker machen würde.


MEINE MEINUNG:

Nach dem Klappentext war ich wirklich neugierig auf das Buch. Und es geht auch gleich turbulent los. Ohne große Erklärungen ist man gleich Teil der Geschichte, die aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. Somit macht man von Kapitel zu Kapitel einige Sprünge und findet sich immer wieder in verschiedenen Situationen und hinter unterschiedlichen Ausgangspunkten wieder. Am Anfang war das alles zumindest für mich etwas verwirrend. Ebenso wie die unterschiedlichen Herkünfte der Charaktere, auf die meines Erachtens einfach zu wenig eingegangen wurde. So habe ich relativ lange gebraucht um zu verstehen, dass Protagonistin Blue aufgrund ihrer Herkunft von einem bestimmten Merkmal geprägt. Dabei handelt es sich um sogenannte Pilare, Auswüchse am Kopf, die Hinweise auf Talente und Begabungen geben. Doch das ist natürlich längst noch nicht alles. Außergewöhnliche Spiegel, eine Art Geheimpolizei und mysteriöse Hüter hauchen dem Buch ebenfalls ein besonderes Feeling ein.

Neben Blue begleiten wir hauptsächlich Elek durch die Geschichte. Während Blue ein normales Leben führt, zur Schule geht und mit ihrer Familie in einem tollen Haus wohnt, lebt Elek bei seinen Eltern und dem Wanderzirkus. Oftmals macht er dadurch Streifzüge durch die verschiedenen Ortschaften und trifft somit auch auf einen alten Mann in einer heruntergekommenen Hütte. Dieser vertraut ihm ein Büchlein, auch Chronal genannt, an, das er ins weit entfernte Scripton bringen soll.
Parallel findet Blue bei sich zu Hause das Chronal ihrer Großmutter und begibt sich ebenfalls auf die nicht ganz ungefährlich Reise.
Beide Charaktere wissen, dass die Bücher von äußerster Wichtigkeit sind, obwohl sie beide nicht darin lesen können. Während Blue von ihren beiden besten Freunden Stella und Spence begleitet wird, reist Elek ganz alleine. Dabei ist ihnen eine Art Geheimpolizei dicht auf den Fersen.

Ich muss ehrlich sagen, dass das Buch es mir nicht so leicht gemacht hat. Oftmals fehlte es mir an Informationen, weshalb ich lange Zeit gedacht habe, dass es sich bei diesem Buch um einen Auftakt zu einer Reihe handelt. Auch das temporeiche und offene Ende des Buches deutet darauf hin und ich bin gespannt, was da noch kommen wird.
Auch hat mich der Aufbau der vom Autor geschaffenen Welt etwas irritiert. Teilweise wirken die Orte sehr alt und schon beinahe rückständisch, während im nächsten Moment alles voll neuster Technik ist und Gegenstände wie Bücher der Vergangenheit angehören. Als ich zu diesem Buch gegriffen habe, hatte ich mich auf ein fantasylastiges Kinderbuch gefreut. Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren empfohlen, wobei ich diese Empfehlung nicht unbedingt unterstreichen würde. Selbst ich hatte Probleme der Handlung zu folgen und alle Einzelheiten anhand der dürftigen Informationen zu verstehen. Zusätzlich verstricken sich mehrere Handlungsstränge und aus vielen einzelnen Schicksalen wird eine große Geschichte, die aufeinander aufbaut.

Dennoch fand ich das Buch unglaublich spannend. Ich durfte die Charaktere bei ihrer spannend und gefährliche Reise um den Erhalt des Wissens begleiten und habe mit ihnen sowohl brenzlige als auch lustige und nachhaltig prägende Situationen erlebt. Auch die Botschaft um das Wissen und das Wissen doch Macht ist, wird ein ums andere mal präsent und gut dargestellt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und fesselnd, dennoch komme ich nicht über den Mangel an Informationen und der Komplexität des Settings hinweg.

Ich mochte das Buch, muss aber sagen, dass ich trotz allem einige Verständnisprobleme hatte und die teilweise fremdartigen Begriffe es mir nicht unbedingt leichter gemacht haben. Ich denke, dass 10 jährige und erfahrene Vielleser durchaus Freude an dem Buch haben könnten, diese Geschichte aber nicht etwas für Jedermann ist.

BEWERTUNG:

Die Idee des Buches und die Botschaft haben mir unheimlich gut gefallen. Das Setting war toll, allerdings nicht immer leicht zu durchblicken und fehlenden Informationen haben es mir manchmal etwas schwer gemacht. Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird.

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his_and_her_bookss avatar

Rezension zu "Spiegelgasse" von Sascha Blum

eine wirklich fantasievolle Geschichte mit Botschaft: Wissen ist Macht
his_and_her_booksvor einem Jahr


Meinung:
Von dem bezaubernden Cover und dem Klappentext neugierig gemacht, musste ich "Spiegelgasse" unbedingt lesen.


Sascha Blum warf mich dann auch sofort mitten in die Handlung - mitten in eine fremde Welt, in der auf den Köpfen seltsame Auswüchse wachsen, die Begabungen und Weisheit anzeigen und in der es Spiegel gibt, durch die man hindurchgreifen kann. Neben der Schülerin Blue, die scheinbar ein normales Leben führt, begleitet der Leser im anderen Handlungsstrang Elek, der auf seinen Streifzügen durch die Umgebung des Zirkusses, in dem er arbeitet, eine mysteriöse Hütte findet, deren Besitzer ihm das wertvolle Chronal anvertraut, das er zu den Ruinen von Scripton bringen soll.
Elek kann in dem Buch rein gar nichts lesen, aber er spürt, dass er dem Wunsch des Alten nachkommen muss. Und so macht er sich auf den langen Weg zu dem mysteriösen Ort jenseits der Landesgrenzen, während Blue ihrerseits das Chronal ihrer verstorbenen Großmutter findet.


Für ein Buch der Altersempfehlung ab 10 empfand ich die Erklärungen teils dürftig und den fantastischen Anteil der Geschichte beinahe als zu viel. Anfangs habe ich mich gefragt, ob ich einen Fortsetzungsband in der Hand halte, weil mir so viele Erklärungen und Informationen zum - äußerst komplexen - Weltenbau fehlten. Es handelt sich um eine komplett der Fantasie entsprungenen teils altertümlich anmutenden, aber hochtechnisierten Welt, in der aber oftmals Vergleiche und Bezüge zu der unseren gezogen werden, was ich persönlich immer als unlogisch empfinde.
Auch werden teilweise Mythen von uns übernommen und als welche der dortigen Völker ‚verkauft’. Diesen Aspekt muss man akzeptieren, um "Das Geheimnis von Scripton" genießen zu können.


Ist einem dies gelungen, erlebt man an der Seite von Blue, Elek und ihren Freunden ein gelungenes Abenteuer voller fantastischen Wesen und jeder Menge zu entdecken, während die jungen Helden gegen den Verlust des Wissens ankämpfen und sich den bösen Mitgliedern der Geheimorganisation PARDESSA entgegenstellen.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen, die vielen fremden Begriffe der Völker und Länder könnten für die Zielgruppe ab 10 aber teils zu stockend sein. Die Geschichte wird von einem Erzähler aus mehreren Sichten geschildert, sodass man auch die Gegenseite nie aus den Augen verliert.


Gen Showdown ging dann alles rasend schnell, ein Ereignis folgte dem nächsten, ehe der Autor den ersten Band von dem "Geheimen Wissen von Scripton" beruhigend ausklingen lässt - nicht jedoch ohne die Andeutung, dass das Abenteuer noch nicht zu Ende ist.


Urteil:
"Spiegelgasse: Das geheime Wissen von Scripton" ist eine wirklich fantasievolle Geschichte mit Botschaft: Wissen ist Macht. Für mich war die Umsetzung für die Zielgruppe beinahe zu komplex und ich hätte mir etwas mehr Erklärungen zum Weltenbau gewünscht. Sehr gute 3 Bücher für Blue und Elek.


© hisandherbooks.de

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