Sascha Buzmann Schockgefroren

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Inhaltsangabe zu „Schockgefroren“ von Sascha Buzmann

In seinem aufrüttelnden Erfahrungsroman "Schockgefroren" erzählt Sascha Buzmann von seiner Entführung durch Adam Geist. 86 Tage dauerte Buzmanns Martyrium in Geists Wohnwagen in Mainz. Körperliche und sexuelle Gewalt, die Angst um das eigene Leben sowie die seelischen Grausamkeiten beschreibt er in diesem Roman hautnah, ungeschönt und doch mit der nötigen Distanz. "Schockgefroren" ist eine Abrechnung mit dem Täter und ein Tatsachenroman, der versucht, das Unsagbare aus der Ich-Perspektive im Präsens im Worte zu fassen. Und der verlorenen Kindheit eine Stimme zu geben.

tragisch

— CorneliaP

Absolut fesselnd und berührend.

— saja

Sehr feinfühlig aufgearbeitet, beeindruckend und berührend!

— Sandy_HulaHoop

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  • Schockgefroren von Sascha Buzmann

    Schockgefroren

    saja

    02. August 2016 um 17:03

    "Am 09. Januar 1986 wird der neunjährige Sascha wenige Meter von seinem Elternhaus entfernt verschleppt. Stundenlang zerrt ihn der wildfremde Mann in der kalten Winternacht über Feldwege und Wiesen bis zu einem einsamen Grundstück, auf dem ein Wohnwagen steht. Ohne Toilette, ohne Wasser, nachts kommen die Ratten.Fast drei Monate überlebt der kleine Junge, bevor er durch Zufall gerettet wird. Dies ist seine Geschichte"Ich fand dieses Buch ist der Hammer. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.Der Schreibstil ist wirklich gut. Man kann sich die Situationen, Gefühle und Gedanken des Jungen sehr gut vorstellen. Ich denke allerdings, das man sich überlegen sollte, ob man sich mit diesem Thema auseinander setzen will oder lieber nicht. Da es ja auf einer wahren Begebenheit beruht, ist dieses Buch um so erschreckender. 

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  • Fesselnd und schockierend

    Schockgefroren

    gaby2707

    11. January 2016 um 10:54

    Dieses Buch wurde mir von einer Autorin empfohlen. Ich bin froh, dass ich den Rat das Buch zu lesen angenommen habe. Im Alter von 9 Jahren wird Sascha Buzmann direkt vor der Haustüre seines Elternhauses entführt. Er lebt nun für 86 Tage in einem alten, baufälligen, zugigen Wohnwagen inmitten von Müll und Dreck, zusammen mit seinem Entführer. Er leidet Hunger und wird mindestens einmal in der Woche, oder wenn "er" es wollte,  vergewaltigt. Bis er durch Zufall entdeckt wird. Sein Entführer hatte eine Zeche nicht bezahlt. Die Schilderungen seines Alltags in diesem Wohnwagen haben mich schon sehr mitgenommen. Aber ich finde es auch bewundernswert, wie sich der kleine Junge immer wieder motiviert hat um nicht aufzugeben. Er findet immer wieder Tricks, wie er den Kinderschänder von sich ablenken kann. Er erzählt seine Geschichte so, dass ich an manchen Stellen Gänsehaut hatte. Zwischendurch erfahre ich auch von seinem heutigen Leben, das von Unrast geprägt ist. Keine langen Anstellungen, keine langen Freundschaften - er scheint immer auf der Flucht. Aber auch seine Umwelt, die ihn durch Zeitungsartikel und eine Reportage kennt, geht nicht behutsam mit ihm um. Wie kann z.B., als er damals wieder zur Schule ging, eine Mutter ihrem Sohn verbieten mit Sascha zu spielen, da er "beschädigt" sei. Das ist eine der Szenen, wo mir der Hut hoch geht. Obwohl Sascha sehr unter seinem Vergewaltiger gelitten hat, spüre ich beim Lesen keinen Hass. Vielmehr lässt Saschas Erzählung an einer Stelle sogar so etwas wie Mitleid mit Adi G. bei mir aufkommen. Ich finde es toll, dass Sascha es nach 25 Jahren geschafft hat, sich seine Geschichte von der Seele zu schreiben und ich hoffe, dass er seinen inneren Frieden findet.

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    • 2
  • Endlich aufgetaut!!!

    Schockgefroren

    makama

    22. March 2014 um 12:14

    Sascha Buzmann war gerade mal 9 Jahre alt, als er im Januar 1986 von Adam Geist entführt wurde. Der Junge war auf dem Heimweg, als der Mann ihn überwältigte und mitnahm. Sascha musste knapp drei Monate mit dem äußerst schmutzigen Mann in einem ebenso schmutzigen und heruntergekommenen Wohnwagen verbringen, ohne Strom und fliessend Wasser... Er wurde in dieser Zeit regelmäßig vergewaltigt und sexuell missbraucht. Der Mann war unberechenbar und Schläge waren ebenfalls an der Tagesordnung. Häufig wurde er, wenn der Entführer unterwegs war in einen engen Verschlag gesperrt... Gefunden wurde er nur durch Zufall.... Sascha Buzmann erzählt in diesem Buch über die schrecklichen Tage mit dem Entführer, aber auch über sein Leben danach.... Er hat über 25 Jahre gebraucht, um sich endlich öffen und darüber sprechen zu können. Sein Leben danach hatte Höhen und viele Tiefen und hat ihn auch mehrmals vor Gericht gebracht.... Das Buch ist sehr aufrüttelnd und aus der Sicht eines Opfers geschrieben, es sollte mehr solche Bücher geben. Erst durch den Anruf eines Journalisten ist es Sascha Buzmann gelungen sich mit der Zeit auseinanderzusetzen und sich zu befreien.... Er ist wie er selber sagt aufgetaut....

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  • Biografie

    Schockgefroren

    LadySamira091062

    24. May 2013 um 09:10

    Also das Buch hat mich sehr berührt,man  geht mit dem  jungen Mann durch die Hölle und zurück.Es ist kein Buch zum einfach so lesen,sondern es regt einen an über die Menschen und ihre Grausamkeit nachzudenken . Und macht einen  hoffentlich ein Stück weit sensibler und aufmerksamer seinen Mitmenschen gegenüber.  Die Art wie Sascha   sich  Stück für Stück seiner grausamen Entführung stellt und es   dadurch nach über 25 Jahren schafft  das Trauma  von damals zu verarbeiten  ist bewundernswert

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